Wo bleibt mein Fred:-)?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 12. Mär 2019, 17:30

Hallo zusammen!
ich möchte nun endlich mal versuchen, meine Gedanken zu bündeln und hier niederzuschreiben :gvibes: Schon seit Monaten lese ich das Forum rauf und runter und habe viel Freude dabei! Es macht immer wieder klick und ich würde mir am liebsten jeden zweiten Satz markieren, weil ich ihn so aussagekräftig finde!

Ich bin noch Abraham Anfänger und probiere hier und da..oft mangelt es mir an Ausdauer, aber das ist ja sicherlich normal! Mein großes Kummerthema ist jedoch das Thema Partnerfindung/Torschlusspanik. Ich würde mich über Denkanstöße freuen! Ich bin 38 und hatte bisher immer nur kurze Affären, Bekanntschaften- wünschen täte ich mir jedoch endlich mal eine feste, glückliche Beziehung.

Ich wünsche mir Kinder und gerate so langsam in in Zeitnot, weil die biologische Uhr tickt... Nun ist mir schon klar, dass ich selbst mich erstmal wohlfühlen muss und dass dann der richtige Mann schon kommt..besser gesagt, ich weiß, dass es ihn schon im Vortex gibt und ich dass die Wunscrakete längst abgeschickt habe. Nur "zulassen" muss ich ihn und da hapert es. Ich mache mir selbst Druck ("..es wird Zeit..sonst kannst du das Mutter-werden vergessen") und das ist ja-wie ich gelesen habe und auch nachvollziehen kann-total kontraproduktiv was die Manifestation meines Freds betrifft!

Dass ich noch nie eine lange Beziehung hatte, steigert mein Selbstwertgefühl nun auch nicht gerade und macht meine Einstimmen auf den zukünftigen Partner nun auch nicht leichter..ich schäme mich dafür und aufgrund der mangelnden guten Erfahrungen in dem Bereich "lange Beziehungen" fällt es mir schwer, zu vertrauen, dass es nun klappt..

Ich habe mir eine lange, wunderbare Wunschliste gemacht, wie ER sein soll und nehme aus jeder nicht so guten Begegnung etwas mit um mein Bild von IHM zu "verfeinern". Trotzdem habe ich das Gefühl auf der Stelle zu treten und in zehn Jahren noch nicht viel weiter gekommen zu sein..und das macht mich nervös und setzt mich unter Zeitdruck..ein Teufelskreis :shock:

Vielleicht hat der ein oder andere einen Denkanstoß für mich? Ganz liebe Grüße! Mimi
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon katgirl » 12. Mär 2019, 18:55

Hallo Mimi,

herzlich Willkommen hier.

Da Du Dich ja schon intensiv eingelesen hast, nehme ich an, dass Du nicht von von mir hören willst,
dass Du Dich ohne Fred gut fühlen musst,
dass Du glücklich mit Dir alleine sein musst,
dass Du die Tor-Schluss-Panik loslassen musst,
dass Du Dich bereits so fühlen musst, als wenn alles da wäre.

Also ganz praktisch: Als ich Ende 20 war, ging es mir genauso. Irgendwann hatte ich mich dann ausgeheult und war fertig mit dem Thema. Ich weiss nicht mehr, ob ich es bewusst beschlossen hatte, aber ich habe das Thema ad acta gelegt. Ab da war das Thema Fred für mich erledigt. Ich habe mir neue Hobbies gesucht, die mich ausgefüllt haben. Und ich habe mich um mich gekümmert; Geld, Klamotten, Frisör, Auto und gut gehen lassen. Auf Fragen meiner Umgebung habe ich mir eine Standardantwort zurecht gelegt. Und dann habe ich gelebt.
Nun, nach einiger Zeit machte es bähm und ER war plötzlich da.
Gut, das war vor Abraham. Aber im Rückblick war es einfach, jedenfalls einfacher als mit der ganzen Theorie, die ich heute weiss. Ich habe damals einfach gemacht, was sich für mich gut angefühlt hat.

Ich weiss, dass das jetzt abgedroschen klingen mag, aber Du musst Dich ohne Fred besser fühlen und zwar ehrlich besser. Du musst Dich so besser fühlen, dass es Dir egal ist, ob ein Fred nun da ist oder nicht.

Übrigens habe ich mal die Geschichte einer 60jährigen Frau gelesen, die beschlossen hatte "Mutter" zu werden und ein Kind zu manifestieren. Kurze Rede; im Endeffekt bekamen sie und ihre Lebensgefährtin nach einigen Monaten den Enkel der Lebensgefährtin in Obhut und waren ab da Muttis 8-) Sag niemals nie ...

Mit dem Kinderthema hat mir die Erkenntnis sehr geholfen, dass wir ewige Wesen sind und wir uns in unserem physischen Familiengefüge immer wieder verabreden und wiederfinden.
LG
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 12. Mär 2019, 20:39

Vielen Dank, liebe Katgirl!

Und gerade das "gut fühlen, ohne dass ER da ist" fällt mir schwer (zumal einige gesundheitliche Probleme hinzukommen, die das Gut-Fühlen erschweren..leider), aber ich spüre schon, dass es der richtige Weg ist...Manchmal gelingt es mir-vor allem durch Dankbarkeit, Wertschätzen...aber eben nicht konstant und dauerhaft genug und da liegt glaube ich der Hase im Pfeffer..
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon katgirl » 12. Mär 2019, 21:53

Genau da ist der Punkt; Du machst etwas, um es zu bekommen.
Ich weiss nicht wie ich das erklären soll, aber hier ist der Unterschied.
Wenn Du einen Hund, zum Beispiel, haben möchtest, dann versuchst Du nicht und tust nicht und so weiter. Du weisst, dass es tausende Hunde gibt, die ein Frauchen suchen. Du wünscht ihn dir. Du informierst Dich. Du konkretisierst.
Aber Du sehnst Dich nicht jahrelang nach dem einem.
Du weisst, dass es den passenden Hund für dich geben wird und gut ist und in Deinem normalen Alltag ist es nicht das bestimmende Thema. Du lebst Deinen Alltag normal weiter ohne Dich permanent schlecht zu fühlen oder nachzuschauen wo der Hund ist oder warum er noch nicht da ist.

Hoffe Du verstehst mein Beispiel. LG
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon lawofattraction » 13. Mär 2019, 07:48




Liebe Mimi,

Kat hat Dir ja schon eine ganze Menge guten Input gegeben, ich will noch etwas hinzu fügen, was mir auffällt.

Mimi hat geschrieben:Manchmal gelingt es mir-vor allem durch Dankbarkeit, Wertschätzen...


Wertschätzen tun wir ja nicht, um etwas zu bekommen - so als würde man sich wohl verhalten, um eine höhere Instanz gnädig zu stimmen. Wertschätzen tun wir um des Schätzens willen; wir sehen etwas, erfahren etwas und erfreuen uns an seiner Existenz, Schönheit, Einzigartigkeit - was immer in dem Moment unsere Aufmerksamkeit erregt.

Gestern ging ich durch meinen Garten - im wirklich ziemlich hohen Norden - und sah Teile des Rasens mit Veilchen übersät. Mitte März. Ich schaute, stutzte und war mit einem Mal erfüllt von solcher Freude über diese kleinen Blumen, war so dankbar für die Natur, die inmitten noch einer sehr winterlichen Umgebung ein solch wunderbares Geschenk für mich bereit hatte. Es war zum Niederknien, ich war voller Wertschätzung und Liebe für alles das, was uns die Natur an Schönem so freizügig schenkt.

Wertschätzung ist an kein Ziel des Erhaltens gebunden, sondern drückt sich in so vielerlei Art und Weise aus - auch als Verbundenheit mit Menschen, ihrer Schaffenskraft, ihrer Energie, ihrer Inspiration. Eine gute Freundin hat mir vor nicht allzu langer Zeit ein wunderbares Geschenk gemacht. Ihre Mutter war vor kurzem gestorben und sie löste den Haushalt auf. Die Mutter hatte über Jahre hinweg Quilts von Hand hergestellt - und meine Freundin, die weiss wie sehr ich Handarbeiten schätze, hat mir einen phantastischen grossen Quilt ihrer Mutter geschenkt.

Ich schaue ihn an und schätze die Arbeit, die in dieses Werk geflossen ist, die Inspiration der Auswahl der Farben und Stoffe. Wie viele Gedanken wurden in den unzähligen Stunden des Entstehens dieses Quilt "hinein" verarbeitet und wie viel Freude, Erwartung und zuletzt auch Befriedigung "stecken da drin". Meine Wertschätzung hat kein Ende - schaue ich dieses Geschenk an, bin ich mit dieser Mutter verbunden - obwohl ich sie nie persönlich kannte und erkenne Ihr Schaffen während ihres Lebens an.

Unsere Wertschätzung hält die Energie eines Menschens durch die Freude an seinem Werk hier im Physischen aufrecht. Abraham sagen ja, dass diejenigen, die ins Nicht-Physische hinüber gegangen sind, sich dann daran erfreuen, dass wir uns freuen und durch unsere Augen schauen und in dem Moment bei uns sind. Wertschätzen ist das schönste Tool, um in Alignment zu kommen.

So, jetzt bin ich aber ganz schön abgeschweift mit meinem Diskurs zum Wertschätzen. Zum Thema Fred schreibe ich später etwas.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 13. Mär 2019, 13:07

Vielen Dank schonmal für die Rückmeldungen😊Ich bin grade ein wenig in Eile und werde nachher mal in Ruhe auf eure Beiträge eingehen! Liebe Grüße
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 13. Mär 2019, 17:22

Zum Wertschätzen:-): Ich habe getestet, was genau (also welche Methoden) meine Schwingung erhöhen (denn um das Gewünschte in mein Leben zu ziehen, ist ja eine hohe Schwingung , ein "sich gut fühlen" wichtig, wenn ich das richtig verstanden habe) und bewusst Dinge wertzuschätzenund dies zum Beispiel auch zu notieren tut mir gut und bewirkt, dass ich mich gut fühle bzw besser fühle..
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon lawofattraction » 14. Mär 2019, 16:53

Mimi hat geschrieben:Dass ich noch nie eine lange Beziehung hatte, steigert mein Selbstwertgefühl nun auch nicht gerade und macht meine Einstimmen auf den zukünftigen Partner nun auch nicht leichter..ich schäme mich dafür und aufgrund der mangelnden guten Erfahrungen in dem Bereich "lange Beziehungen" fällt es mir schwer, zu vertrauen, dass es nun klappt.


Liebe Mimi,

dieser Satz fällt mir bei erneutem Lesen auf. Wo steht es geschrieben, wer hat das gesagt, dass man in Deinem Alter schon lange oder längere Beziehungen gehabt haben muss? Woher kommt diese Scham, dass es nicht so ist? Sind denn Menschen, die keine langen Beziehungen haben, weniger wertvoll als andere? Gibt es Richtlinien, wie viele Beziehungen man in 38 Lebensjahren gehabt haben muss? Und wer wäre es, der die aufstellt?

Oft stellen wir uns mit solchen Glaubenssätzen selbst Fussfallen. Vielfach ist es auch das Umfeld wie Verwandte und Freunde, die interessiert nachfragen, ob es denn noch keinen festen Freund gibt, wann Kinder kommen und so vieles andere, was sie nicht im Geringsten angeht. Wir sind niemandem Rechenschaft schuldig, wie wir unser Leben gestalten. Keine Lebensform ist besser als die andere und wir sollten uns niemandes Vorstellungen aufdrücken lassen.

Mach Dich zuerst einmal frei von solchem Denken, indem Du Dir klar machst, wie unsinnig es ist, sich deswegen minderwertig und schlecht zu fühlen. Du hast Dein Leben bisher nun einmal so gestaltet, und das war ganz genau richtig für Dich. Nun hast Du jeden Tag die Möglichkeit ein neues Kapitel aufzuschlagen - ohne hinderliche Glaubenssätze, ohne den Ballast der Konventionen der Gesellschaft und vielleicht auch der Familie. Niemand lebt Dein Leben, das tust Du ganz alleine. Und daher erschaffst Du es auch alleine - im Idealfall ohne alle die inneren und äusseren Stimmen, die Dir einreden wollen, dass Du etwas falsch machst.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 14. Mär 2019, 18:11

Liebe Loa, das ist sehr wohltuend zu lesen😊Ja, es stimmt..diese überflüssigen Glaubenssätze begleiten mich schon lange..es wird Zeit, sie loszulassen..auch wenn sie hartnäckig an mir „kleben“..
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 14. Mär 2019, 20:07

Nichtsdesdotrotz frage ich mich ganz pragmatisch, WIE genau ich es anstellen soll, so zu tun, als wäre ich bereits glücklich verliebt? Visualieren funktioniert bei mir einfach nicht-das ist mir zu „weit weg“ von der tatsächlichen Situation..
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon katgirl » 14. Mär 2019, 22:29

Mimi hat geschrieben:Nichtsdesdotrotz frage ich mich ganz pragmatisch, WIE genau ich es anstellen soll, so zu tun, als wäre ich bereits glücklich verliebt?
Indem Du Dich selber liebst :heartsmiel:
Dieses "so tun als ob" ist für mich immer etwas weit hergeholt. Praktisch geht es dabei um die Frage "Was würde die Mimi jetzt machen, wenn Fred gleich vorbei käme? Wohin würde die Mimi heute Abend essen gehen? Würde die Mimi sich die tolle Bluse leisten, wenn sie morgen ein Date mit Fred hätte? Würde die Mimi sich die teurere Haarkur gönnen, damit sie sich richt gut für das Treffen mit Fred fühlt?..."
Also immer wieder ins Bewusstsein rufen, was die gewünschte Version von einem selbst jetzt tun würde. Die was-ist-Version kennst Du.
LG
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 14. Mär 2019, 22:47

Vielen Dank-das klingt einleuchtend und umsetzbar! (Ich merke, dass es für mich als Anfängerin einfach oft noch an der praktischen Umsetzung hapert, auch wenn ich schon vieles in der Theorie völlig plausibel finde)
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Winner » 15. Mär 2019, 08:04

lawofattraction hat geschrieben:
Mimi hat geschrieben:Dass ich noch nie eine lange Beziehung hatte, steigert mein Selbstwertgefühl nun auch nicht gerade und macht meine Einstimmen auf den zukünftigen Partner nun auch nicht leichter..ich schäme mich dafür und aufgrund der mangelnden guten Erfahrungen in dem Bereich "lange Beziehungen" fällt es mir schwer, zu vertrauen, dass es nun klappt.


Liebe Mimi,

dieser Satz fällt mir bei erneutem Lesen auf. Wo steht es geschrieben, wer hat das gesagt, dass man in Deinem Alter schon lange oder längere Beziehungen gehabt haben muss? Woher kommt diese Scham, dass es nicht so ist? Sind denn Menschen, die keine langen Beziehungen haben, weniger wertvoll als andere? Gibt es Richtlinien, wie viele Beziehungen man in 38 Lebensjahren gehabt haben muss? Und wer wäre es, der die aufstellt?

Oft stellen wir uns mit solchen Glaubenssätzen selbst Fussfallen. Vielfach ist es auch das Umfeld wie Verwandte und Freunde, die interessiert nachfragen, ob es denn noch keinen festen Freund gibt, wann Kinder kommen und so vieles andere, was sie nicht im Geringsten angeht. Wir sind niemandem Rechenschaft schuldig, wie wir unser Leben gestalten. Keine Lebensform ist besser als die andere und wir sollten uns niemandes Vorstellungen aufdrücken lassen.

Mach Dich zuerst einmal frei von solchem Denken, indem Du Dir klar machst, wie unsinnig es ist, sich deswegen minderwertig und schlecht zu fühlen. Du hast Dein Leben bisher nun einmal so gestaltet, und das war ganz genau richtig für Dich. Nun hast Du jeden Tag die Möglichkeit ein neues Kapitel aufzuschlagen - ohne hinderliche Glaubenssätze, ohne den Ballast der Konventionen der Gesellschaft und vielleicht auch der Familie. Niemand lebt Dein Leben, das tust Du ganz alleine. Und daher erschaffst Du es auch alleine - im Idealfall ohne alle die inneren und äusseren Stimmen, die Dir einreden wollen, dass Du etwas falsch machst.

Liebe Grüsse
Loa




Ich merke gerade, dass meine ganzen negative Gefühle meiner Existenz gegenüber nur darauf basieren. Ich weiß gar nicht wie das geht, für sich zu leben. Habe es nie gelernt und stelle mich schwer an, es zu lernen. Lebenswert ist etwas anderes. :nachdenk:

Ich wollte deinen Thread nicht crashen, liebe Mimi. Aber wie LOA sagt, wenn du es kannst, lebe für DICH! Wünsche jedem diese Fähigkeit :ros: Und übe dich in Selbstverständlichkeit, dass Dir das, was du möchtest einfach zusteht. So habe ich meinen Fred angezogen - war auch wie du im Vergleich zu allen um mich herum Langzeitsingle.

Alles liebe
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 15. Mär 2019, 16:34

Danke, liebe Winner! Nun ist das gerade die Herausforderung die Selbstverständlichkeit zu leben, dass auch mir mein Fred zusteht😉Wie ist dir das gelungen?
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Winner » 19. Mär 2019, 23:14

Hi Mimi,

ich habe vielleicht etwas gemacht, was auf den ersten Blick "verwerflich" klingt: Ich habe mir unsympathische Personen, die in einer Beziehung waren angeschaut und gedacht: "Wenn jemanden einen Menschen wie diesen liebt und so ein Mensch in einer scheinbar glücklichen Beziehung ist, dann kann ich das erst Recht." Sowas in der Art. Ich habe angefangen mich im Vergleich zu ihnen besser zu fühlen und somit auch gesehen, dass ich ja kein "schlechter" Mensch bin, sondern auch meine guten Seiten habe - genau so wie die Menschen, die ich ja so verurteilt habe, um mich besser zu fühlen :oops: Ich mag echt nicht als schöner Mensch in dieser Gesellschaft gelten, in die ich geboren wurde, auch nicht als sonst irgendwie überaus liebenswert, aber dennoch hat jeder einschließlich mir das Recht auf Liebe...Und mich soll ja nur ein Mensch lieben und diesen gibt es definitiv.

Alles Liebe
Winner :lieb:
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Maike » 21. Mär 2019, 02:29

Hi Mimi, hallo liebes Forum,

nach langer Zeit bin ich mal wieder hier. :)

Im Sommer verknallte ich mich heftig in jemanden. Die Umstände waren eine Sache für sich, denn sie waren eine Herausforderung an sämtliche Standard-Glaubenssätze. Ich gab mein Bestes über mich hinauszuwachsen.
Im Dezember beschloss ich, dass ich keine Lust mehr habe, meine Zeit damit zu verschwenden, auf jemanden zu hoffen und zu warten. Was ich jetzt schreibe, mag nicht ganz Abraham sein, war aber für mich in den Augenblick der Schlüssel. Ich schrieb mir auf, was alles faktisch gegen eine Begegnung und Beziehung mit diesem Menschen sprach und betete diese Punkte immer wieder runter, verbot mir, mir heimlich Ausflüchte in irgendwelche hoffnungsfrohen Stories mit Happy End zu suchen, die ich mal gehört hat und ließ den ganzen Schmerz zu. 2-3 Tage ging es mir echt bescheiden.
Man mag das mit dieser Liste nun für fragwürdig halten, aber der Punkt dahinter war, dass ich mir selbst mittlerweile zu schade war, dass meine Zeit fürs Warten und Hoffen draufging. Ich wollte dieses emotionale Auf und Ab nicht mehr.

Eine Woche nach diesem Entschluss und dem freiwilligen Schmerz-Retreat saß Fred vor mir. :mrgreen: Fred ist anders als alles, was ich mir vorgestellt und gewünscht hatte. Gut, er ist ein Mann - den Punkt auf der Liste deckt er ab. :lol: Es ist das erste Mal, dass ich auf meine Wunschliste gepfiffen habe und nur meinem Gefühl gefolgt bin. Mein Kopf fand 100 Gründe, warum es nicht passt. Mein Herz sprach eine andere, deutliche Sprache.
Bei allen Männer davor, die mein Interesse hatten, war es andersherum. Da war ich begeistert von den vielen Gemeinsamkeiten .. und oh, er hört auch diese Musik .... ah, er mag auch x und verbringt seine Zeit mit y .... außerdem denkt er über z so wie ich. Aber immer war ein Gefühl von Unwohlsein dabei.
Diesmal ist es andersherum.
Ob Fred weiter fredig bleibt, wird sich zeigen. Dafür muss er sich noch krass ins Zeug legen. :mrgreen: Meine Standards sind nun nicht mehr Haarfarbe, Musikgeschmack oder Hobbys, sondern "wie will ich mich in der Gegenwart eines Menschen fühlen"?

Ich glaube, indem ich ein klares Statement nach oben gezeigt habe, dass ich nicht mehr bereit bin, zu warten, zu hoffen, froh sein zu können, wenn es denn überhaupt mal klappt, hat bei mir den Schlüssel umgedreht und die Tür geöffnet.

Ich war auch lange Single und kenne ich viele deiner Glaubenssätze. Inzwischen ist es mir egal, was andere denken, wie ich leben sollte. Seit ich mir die Welt viel offener halte, nehme ich andere Wege und Möglichkeiten überhaupt erst wahr.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
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Re: Wo bleibt mein Fred:-)?

Beitragvon Mimi » 21. Mär 2019, 07:02

Guten Morgen! Vielen Dank für eure interessanten Beiträge! Werde sie heut Abend in Ruhe lesen und dann darauf eingehen😊Allen einen schönen Tag!
Mimi
 
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