Spiel ohne Grenzen?!Elias/Seth

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Spiel ohne Grenzen?!Elias/Seth

Beitragvon Munija » 21. Aug 2018, 10:54

Hallo, ihr Lieben! Da hier in verschiedenen Threads und Diskussionen immer mal wieder das Stichwort Begrenzung zu Sprache kommt, dachte ich, ich eröffne dazu mal ein neues Thema. Ich frage mich nämlich selbst öfters, ob ich Begrenzungen eigentlich als positiv oder negativ erlebe.

Und merke dabei, dass das irgendwie ein zweischneidiges Schwert ist, sozusagen! Einerseits wünschen wir uns vermutlich alle immer wieder mal, bestimmte Grenzen überwinden zu können, die ja, wie uns immer wieder versichert wird, nur in unseren Köpfen existieren.

Andererseits habe ich aber auch die Vorstellung, dass eine völlige Grenzenlosigkeit einfach nicht Sinn dieses "Spiels des Lebens" sein kann, das wir hier alle spielen.
Ich stelle mir das ähnlich vor wie bei einem Gesellschaftsspiel. Das hat bestimmte festgelegte Regeln, die man eventuell erweitern kann oder abwandeln, aber wenn man sie komplett bricht, verliert das Spiel völlig seinen Sinn und macht keinerlei Spaß mehr!

Genau aus diesem Grund neige ich zu der Ansicht, dass ich mir, bevor ich mich in dieses jetzige Leben inkarniert habe, auch freiwillig bestimmte "Grenzen" ausgesucht habe, um dieses Spiel überhaupt spielen zu können. Eben diese ganz typischen Dinge wie Frau sein, in Deutschland geboren worden sein, die Eltern, die ich mir ausgesucht habe, bestimmte Talente, soziale Umstände und so weiter und so fort.

Und das beantwortet für mich die Frage, die in einem anderen Thread diskutiert wurde, nämlich ob ich nur sein und haben kann, was ich will, oder ob ich auch WOLLEN kann, was ich will, wie das manche Philosophen ausdrücken.
Ich glaube, es ist irgendwie doch eine Art Vorgabe, dass ich bestimmte Dinge oder Erfahrungen einfach nicht will, z.b. eine Sportskanone sein, bestimmte Länder bereisen oder Ähnliches. Esther spricht in diesem Zusammenhang ja immer von einem Boot, das zu besitzen sie überhaupt kein Interesse hat.

Und die Vorstellung, die nach meinem bisherigen Verständnis manche von euch haben, dass ich sämtliche, also wirklich sämtliche Grenzen durchbrechen bzw. aufheben kann, reizt mich überhaupt nicht! Denn für mein Gefühl würde das in einer völligen Beliebigkeit enden. Und dann wäre Schluss mit Individualität, persönlichen Vorlieben und Ähnlichem. Ich denke fast, das ist der Zustand, aus dem wir kommen und in den wir womöglich irgendwann auch wieder einmünden. Aber das ist nicht Sinn dieses polarisierten Lebens, das für "Alles was ist" offenbar so unglaublich wünschenswert ist und das ja laut Abraham die Leading-edge der Evolution darstellt! Das Ganze funktioniert doch nur mit Grenzen, die ich aber eben nicht als negativ erlebe, sondern die eine Definition meiner selbst überhaupt erst ermöglichen.
Versteht ihr, was ich meine?
Wenn ihr Lust habt, äußert euch doch mal dazu!
Ganz liebe Grüße,
Munija
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Kirasunny » 21. Aug 2018, 18:21

Hallo Munija,

ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was Du meinst? :nachdenk:

Eigentlich hatte ich gerade einen Post zu den Themen Grenzen und polarisiertes Leben geschrieben, aber dann ist mein Handy abgestürzt und der Beitrag war weg - sollte wohl nicht sein 😈 :102: Hmm. :rleye:

Was ist denn für Dich der Sinn des polarisierten Lebens?

Bestimmte Grenzen in dem Spiel gibt es ja beispielsweise mit dem Loa. Und indem ich aus dem Büffet Erdenspiel nur bestimmte Dinge "wähle" - wenn auch nicht immer bewusst - setze ich ja auch "Grenzen", oder? Ich wähle nicht alles und grenze so Dinge usw. aus und habe durch meinen Körper auch eine " Begrenzung" gegenüber der Umwelt. :nachdenk:

Liebe Grüsse
Kirasunny
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Munija » 21. Aug 2018, 22:58

Vielleicht wird es klarer, was ich meine, liebe Kirasunny, wenn ich das Wort "Grenzen" mal durch "Vorgaben" ersetze.

Das ganze ist mir jetzt auch nicht furchtbar wichtig, mehr so ein Gedankenspiel (ich neige nun mal ein bisschen zum Philosophieren).
Aber mir hat sich tatsächlich schon öfter die Frage gestellt, ob ich es z.B. mögen würde, wenn ich völlig beliebig meinen Körper verwandeln könnte. Wie so ein Formwandler aus Star Trek! :heartsmiel: Ich glaube, das würde ich gar nicht mögen, weil ich bis zu einem gewissen Grad meine Identität bzw. Persönlichkeit über meinen Körper definiere. In diesem irdischen Leben natürlich nur, das ist mir schon klar.

Oder auch, wenn Menschen sehr schlicht gestrickt sind (das meine ich absolut wertfrei) oder gar geistige Einschränkungen/Behinderungen haben. Sind das nicht Begrenzungen, die sich eine Seele freiwillig vor Eintritt in dieses Leben aussucht, einfach weil sonst eine bestimmte Art der Erfahrung gar nicht möglich wäre? Womit diese Grenzen also absolut sinnvoll wären und gar nicht dazu da, um sie zu überwinden...?!
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Kirasunny » 22. Aug 2018, 06:33

Hallo Munija,

okay, jetzt ist der Groschen gefallen.

Ja, manche Dinge sucht man sich vor der Geburt aus, um bestimmte Erfahrungen zu leben und die Seele möchte da wahrscheinlich auch nicht immer etwas dran ändern. Aber ich als Individuum möchte bestimmte Grenzen nicht unbedingt und versuche diese zu überwinden z.B. eine angeborene Krankheit. ...

Laut dem Channel Elias soll es in der Zukunft möglich sein, seinen Körper zu ändern und zwischen Mann und Frau zu wechseln. Die Vorgaben sind so dann änderbar. Die Grenzen dehnen sich aus. ...

Einen schönen Tag
Kirasunny
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Munija » 22. Aug 2018, 08:29

... oh, das ist ja spannend! Elias habe ich auch schon mal ein bisschen gelesen, könnte ich vielleicht noch mehr tun. Hast du da vielleicht einen interessanten Link, Kirasunny?
Ich erinnere mich, das Seth auch irgendwo sagt, dass wir sogar in (von unserer Sicht aus) vergangenen Zeiten schon mal weitere Grenzen hatten als jetzt, da konnten wir uns z.B. in Bäume hineinversetzen und richtig der jeweilige Baum "sein" und ähnliches. Ja, ich glaube, dass Grenzen erweiterbar sind. Das auf jeden Fall.
Und wahrscheinlich ist es auch für jeden in anderer Form oder in anderem Maße "richtig" oder wichtig, das zu tun in einem Leben.

Einen schönen, grenzenlos erfreulichen Tag!
Munija
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Kirasunny » 22. Aug 2018, 17:53

Hallo Munija,

wenn Du Elias lesen möchtest, gibt es die Webseite eliasweb.org . Dort kannst Du auch deutsche Übersetzungen lesen. Im Sethforum gibt es auch ein Unterforum zu Elias, wo jemand die Eliassitzungen übersetzt.
Zum Thema gender change sagt er leider glaube nichts weiter. Ich habe das auch nur mal in einer Sitzung gelesen, wo er jemanden erzählt, dass er eine "zukünftige" Inkarnation hat, wo die Person gleichzeitig Mutter und Vater ist. Hier im Forum habe ich mal im Elias-Thread einen Miniausschnitt reingestellt, wo das Thema mal erwähnt wird.

Naja, Elias liest sich nicht so "einfach" wie Abraham, es ist manchmal auch anstrengend. Dafür sind da aber auch manch interessante Informationen zu finden.

.
Munija hat geschrieben:...
Ich erinnere mich, das Seth auch irgendwo sagt, dass wir sogar in (von unserer Sicht aus) vergangenen Zeiten schon mal weitere Grenzen hatten als jetzt, da konnten wir uns z.B. in Bäume hineinversetzen und richtig der jeweilige Baum "sein" und ähnliches. Munija


Klingt interessant. Ich glaube bei Elias sind dies die dream walker, bin mir aber nicht sicher. Mein 1.Channelbuch war mal vor einigen Jahren ein Sethbuch(ein 2,Teil) was ich ziemlich interessant fand. Fand es cool, dass Seth, da erzählt, dass er auch mit wahrscheinlichen Janes und Robs kommuniziert. Habe da jetzt auch mal drüber nachgedacht, wie es wäre mal temporär mit wahrscheinlichen Selbst zu tauschen, also Grenzen zu überschreiten. Ich fände dies spannend. ... Es ist allerdings bei einem Sethbuch geblieben.... Naja, Elias sieht sich ja so als jemand, der den Weg von Seth auch vertritt. Ist aber trotzdem finde ich nicht wirklich mit Seth vergleichbar.

@Loa Sorry, für Abraham OT :oops: Bei Bedarf bitte verschieben. :danke:

Liebe Grüsse
Kirasunny
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Re: Spiel ohne Grenzen?!

Beitragvon Munija » 23. Aug 2018, 17:48

Danke, Kirasunny, auf der Elias Webseite schaue ich mich auf jeden Fall mal um! Ein oder zwei Mal sind mir irgendwelche Texte von ihm schon begegnet.

Ich habe früher ziemlich viel Seth gelesen, finde es schon toll, sehr tiefgründig, viel Hintergrundinformationen und so weiter. Aber fröhlicher, lockerer und eigentlich genauso effektiv liest sich natürlich Abraham. Vor allem finde ich sie bei aller Freudigkeit nicht seicht oder oberflächlich. :gvibes:
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Re: Spiel ohne Grenzen?!Elias/Seth

Beitragvon Maike » 24. Aug 2018, 21:14

Munija hat geschrieben:
Genau aus diesem Grund neige ich zu der Ansicht, dass ich mir, bevor ich mich in dieses jetzige Leben inkarniert habe, auch freiwillig bestimmte "Grenzen" ausgesucht habe, um dieses Spiel überhaupt spielen zu können. Eben diese ganz typischen Dinge wie Frau sein, in Deutschland geboren worden sein, die Eltern, die ich mir ausgesucht habe, bestimmte Talente, soziale Umstände und so weiter und so fort.

Und das beantwortet für mich die Frage, die in einem anderen Thread diskutiert wurde, nämlich ob ich nur sein und haben kann, was ich will, oder ob ich auch WOLLEN kann, was ich will, wie das manche Philosophen ausdrücken.
Ich glaube, es ist irgendwie doch eine Art Vorgabe, dass ich bestimmte Dinge oder Erfahrungen einfach nicht will, z.b. eine Sportskanone sein, bestimmte Länder bereisen oder Ähnliches. Esther spricht in diesem Zusammenhang ja immer von einem Boot, das zu besitzen sie überhaupt kein Interesse hat.

Und die Vorstellung, die nach meinem bisherigen Verständnis manche von euch haben, dass ich sämtliche, also wirklich sämtliche Grenzen durchbrechen bzw. aufheben kann, reizt mich überhaupt nicht! Denn für mein Gefühl würde das in einer völligen Beliebigkeit enden. Und dann wäre Schluss mit Individualität, persönlichen Vorlieben und Ähnlichem.


Ich war ja diejenige, die in einem anderen Thread über die Signifikanzen, wie es bei Seth heißt, gesprochen hat. Noch habe ich den Begriff für mich nicht völlig klar. Aber das wird schon.

Signifikanzen (ich bleibe mal bei dem Begriff) sind die wenigen Eckpunkte, die deine Individualität ausmachen, die dich im Vergleich zu allen anderen einzigartig machen. Ich empfehle Sitzung 788 um mehr über den Begriff zu erfahren. http://avalonlibrary.net/ebooks/Jane%20 ... OCR%5D.pdf

Ich verstehe es bis dato so, dass Signifikanzen der Anziehungspunkt sind, mit dem du aus einer unendlichen Menge an Wahrscheinlichkeiten bestimmte anziehst und andere nicht. Dementsprechend sind Signifikanzen dein ureigenster Fokus des Bewusstseins. Sie haben ordnende Funktion.

Da das Universum sich fortwährend ausdehnt, verändern sich, so verstehe ich es, auch die Signifikanzen.

Aber wie gesagt, ich habe bisher nur eine leise Ahnung, worum es dabei überhaupt geht.

Ich glaube nicht, dass Dinge beliebig sind. Es gibt doch immer etwas, das dir gefällt und etwas, das dir nicht gefällt. Aufgrunddessen ziehst du bestimmte Dinge an. Je nachdem, ob dein Fokus auf das Gewollte oder NIcht-Gewollte liegt, erscheinen die Dinge in der physischen Realität.
Vorlieben und Abneigungen können sich verändern. So habe ich z.B. als Kind Tomaten überhaupt nicht gemocht, momenten gehören sie zu einem meiner Hauptnahrungsmittel. :P

Liebe Grüße
Maike
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