Reichtum

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Reichtum

Beitragvon Sanaei » 14. Okt 2018, 10:58

guten Tag alle miteinander

ich hab die Erfahrung gemacht, dass wenn ich zu detailliert visualisiere, dass ich damit einschränke... sprich, die Mittel und Wege, die das Universum findet, mich zu beliefern, ist noch x Mal anders, als ich mir das in meiner "beschränkten" Fantasie möglich zu ersinnen ist... aber jedem das Seine und jeder und jede so wie er/sie sich wohlfühlt...

einen schönen, geruhsamen Sonntag zusammen,
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 14. Okt 2018, 12:48

Hallo zusammen,

der Knackpunkt ist auch noch das Warum man etwas macht.
Visualisiert man, um etwas zu bekommen, kehrt man das Gesetz gegen sich selbst.
Visualisiert man nur um des Spaßes Willen, arbeitet es für einen.
Und der Unterschied ist manchmal wirklich haarspalterisch minimal.

LG
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Re: Reichtum

Beitragvon Moneymagnet » 14. Okt 2018, 13:50

@Mik sorry für die Falsche Anrede war nicht meine Absicht, ist wahrscheinlich Gewöhnung da ein guter Freund von mir auch Mik heißt :D

@katgirl Danke für deine Antwort. Also es geht im Prinzip nur daran, bei allen was man macht (visualisieren, wertschätzen) Freude dabei zu empfinden und nicht um etwas zu wollen oder verstehe ich das richtig ?
Aber es heißt ja, man muss es wirklich wollen um es in sein leben zu ziehen ? Widerspricht sich das dann nicht ? :hä:
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 14. Okt 2018, 14:07

Moneymagnet hat geschrieben:@katgirl Danke für deine Antwort. Also es geht im Prinzip nur daran, bei allen was man macht (visualisieren, wertschätzen) Freude dabei zu empfinden und nicht um etwas zu wollen oder verstehe ich das richtig ?
Aber es heißt ja, man muss es wirklich wollen um es in sein leben zu ziehen ? Widerspricht sich das dann nicht ? :hä:

Das ist eben einer dieser fiesen kleinen Fallstricke, mit denen man die Sachen, die man gerne haben möchte, von sich fern hält.

Solange Du etwas vom Standpunkt des Mangels aus willst, wirst Du Mangel (die Abwesenheit des Gewünschten) anziehen.

Wenn Du Geld brauchst, weil Du Geldmangel hast, und deswegen machst, was Du machst; ist das nichts weiter als der Versuch Geld herbei zu hexen. Dahinter steht aber das Gefühl des Mangels und diesem Gefühl wird das LoA entsprechen.

Das mit dem "wirklich wollen" bedeutet Fokus und Klarheit. Fokus wieder von einer Position des Nicht-Mangels aus. Und die Emotion Klarheit ist kein Mangel.

LG
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Re: Reichtum

Beitragvon Moneymagnet » 17. Okt 2018, 10:56

Und wie stelle ich mich auf dem Standpunkt des Nicht-Mangels ? Um von dort aus Geld anzuziehen? kann mir da jemand hilfreiche Tipps geben? Ich weiß nicht mal ob ich mich auf einer Mangel oder Nicht-Mangel Frequenz befinde...


Danke im voraus.
:danke:
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Re: Reichtum

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2018, 11:15




Liebe Alexandra,

hast Du Dich denn eigentlich schon einmal bei unseren übersetzten Workshop-Auszügen umgeschaut? Ich denke, ein wenig grundsätzliches Verständnis ist enorm hilfreich, um zu sehen, wo man steht. Auch die Bücher von Esther Hicks sind für ein Verständnis eigentlich unabdinglich.

Moneymagnet hat geschrieben:Und wie stelle ich mich auf dem Standpunkt des Nicht-Mangels ? Um von dort aus Geld anzuziehen? kann mir da jemand hilfreiche Tipps geben? Ich weiß nicht mal ob ich mich auf einer Mangel oder Nicht-Mangel Frequenz befinde...


katgirl hat geschrieben:der Knackpunkt ist auch noch das Warum man etwas macht.


Dies "warum" wird Deine wichtigste Frage sein, um zu bestimmen, aus welchem Grund Du Millionen haben möchtest und ob die Antworten aus einem Mangelmodus entstanden sind. Am besten schreibst Du auf, was Dir dazu einfällt, dadurch wird die Motivation ziemlich offensichtlich.

Wenn Du magst, kannst Du das auch hier öffentlich machen und ein Brainstorming dazu einladen.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 9. Feb 2020, 12:11

Hallo, Ihr Lieben,

vielleicht erinnert sich die ein oder der andere noch an mich, ich bin’s, der Glücksfinder.

Es gibt schöne Nachrichten: Ich habe Glück gefunden, gleich zweimal. Vor einem Jahr habe ich in einem sozialen Netzwerk eine ziemlich bekannte Sängerin/Songwriterin aus den USA angeflirtet, einigermaßen unerwartet mit Erfolg ; ) Unsere Beziehung ist mental und emotional sehr bereichernd für mich, auch oder gerade weil wir aus Gründen ziemliche Anlaufschwierigkeiten hatten. Sie ist u.a. höchstintelligent und auch wenn ich auch nicht ganz doof bin, ist sie mir intellektuell haushoch überlegen und damit teils noch anstrengender, als man mir das schon nachsagt (als Höchstbegabter). Außerdem ist sie wie ich eine ziemliche Diva, wobei ich das zum Glück meistens sehr gut verbergen kann.

Interessanterweise ist mir materieller Reichtum schon vor rund zwei, drei Jahren egal geworden ist, ich weiß gar nicht so genau, warum. Besonders vor dem Hintergrund, dass ich es mir immer so gewünscht habe. Und ja, sie ist sehr wohlhabend. Bis heute haben wir uns übrigens noch nicht getroffen. Wir haben uns fast nur über das Schreiben kennengelernt, da sie nicht gern telefoniert (typisch Millennial eben 🙄), auch im Augenblick sehr busy ist. Ein Treffen steht jetzt aber bald an.

Zwei Fragen: Sie ist eigentlich zu jung für mich sowie viel zu berühmt. Als Hochsensitiver lege ich großen Wert auf meine Privatsphäre, da sie meinen Schutzraum bildet; etwas, was ich vorher nicht in Gänze durchdacht hatte. Zumal sie mich als Frau interessiert hat, nicht als prominente Künstlerin; auch wenn ich ihre Musik sehr mag. Da es ihr Wunsch ist, dass ich irgendwann als Musiker mit auf die Bühne komme, ich je nach Tagesverfassung sehr leicht aus dem Konzept zu bringen bin, mich viele Menschen auch schnell überfordern können, hat jemand zufällig eine Idee, wie ich mich wirkungsvoll schützen kann?

Und: Wenn zwei so sehr dominante und auch eigenwillige Charaktere aufeinanderprallen, gibt es eine reale Chance für uns? Erst kürzlich stand – wie so oft schon – alles mal wieder ziemlich auf der Kippe und ich bin wirklich ein bisschen ratlos, selten genug, dass mir das passiert. Und ja, ich mag sie sehr gern, sie mich auch, wir kennen uns mittlerweile auch ziemlich gut. Aber es geht teilweise schon sehr in die Tiefe.

Hat jemand spontan einen Tipp im Rahmen der Anziehung für mich bzw. uns? Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße
Rolling Home

P.S. Da unsere Beziehung noch sehr diskret ist, bitte ich um Verständnis, wenn ich ihren Namen noch nicht nenne, zumal sie auch großen Wert auf ihre Privatsphäre legt.
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Re: Reichtum

Beitragvon lawofattraction » 10. Feb 2020, 09:36




Hallo Rolling Home,

das sind ja interessante Neuigkeiten, nachdem wir hier so mit Dir gelacht und auch gelitten haben.

Spontan fällt mir dies auf

Rolling Home hat geschrieben:Interessanterweise ist mir materieller Reichtum schon vor rund zwei, drei Jahren egal geworden


und einen Satz weiter schreibst Du dies

Rolling Home hat geschrieben:Und ja, sie ist sehr wohlhabend.


Warum erwähnst Du das bzw. warum meinst Du, das würde uns interessieren? Vielleicht magst Du Dich fragen, ob Reichtum Dir wirklich so egal geworden ist - nur so als Gedankenanstoss. Allzu oft ist ein solcher Ausspruch das Deckelchen, das wir auf einen nicht erfüllten Wunsch in einem fest verschlossenen Container mit der Aufschrift "do not open" tun, um nicht weiter die Schmerzen der Entbehrung erleiden zu müssen. Unsere Psyche hat einen Mechanismus, der uns dann beschützt, wenn wir etwas nicht weiter ertragen wollen oder können.

Rolling Home hat geschrieben:Hat jemand spontan einen Tipp im Rahmen der Anziehung für mich bzw. uns?


Ich finde es interessant, dass Du "uns" schreibst. Braucht sie denn Ratschläge?

Du hast ja bereits festgestellt, dass so gut wie alles eines zukünftigen Zusammenlebens gegen Deine Gefühle und Deine Vorlieben geht und Du Abneigungen gegen eine mögliche Art zukünftigen Publikumskontakts und Menschenmengen hast. Was möchtest Du denn gerne hören? Dass Du in der Lage sein wirst, alle Deine Gefühle, Vorlieben und Abneigungen zu ignorieren, um diesem "Traum" Gestalt zu geben?

Und nicht nur das, Du sprichst auch von Euch beiden als eigenwillige und dominante Charaktere, die offensichtlich noch auf der Suche nach sich selbst sind. Diese Suche sollte man aber abgeschlossen haben, bevor man sich in eine Beziehung begibt, die auch von allen Voraussetzungen her Aussicht hat, glücklich und zufriedenstellend zu werden.

Wie meinst Du, wirken sich diese Zweifel auf ein mögliches Zusammenleben und seine Gestaltung aus? Deine Gedanken erschaffen Deine Realität.

Und wenn ich mich recht erinnere, hast Du auch zwei Kinder? Irgendwie liest sich Dein Post für mich wie der eines verliebten Teenagers, der sich noch ausprobieren möchte und meint, er kann die eigenen Gefühle verleugnen, um einen Traum durch einen anderen Menschen zu verwirklichen.

Weiter fragst Du, wie Du Dich schützen kannst. Ich frage Dich "schützen wovor?" Vor Deinen eigenen Gefühlen? Vor Aufgabe der eigenen Prinzipien und Bedürfnisse? Vor Unverständnis und Streit? Vor einem Scheitern der Beziehung? Vor Schmerz und Angst? Vor unüberlegten Schritten? Vor einer ungewissen Zukunft?

Stelle niemals Fragen, wenn Du nicht bereit bist für die Antworten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 12:30

Liebe Loa,

vielen Dank für deine Antwort. Ja, wir hatten hier wirklich eine Menge Spaß, ich denke auch immer gern zurück daran. Warum ich das mit dem Reichtum erwähnt habe? Soweit ich das erinnere, darum ging es in dieser Diskussion ; )

Vor drei Jahren bin ich einer jungen Studentin in einem sozialen Netzwerk gefolgt, da sie den ganzen Sommer über an der Côte war. Sie ist ein Rich Kid und hat das auch voll raushängen lassen, war aber auch sehr lustig und konnte exzellent schreiben. Zum Ende hin war ich ihrer Völle regelrecht überdrüssig, so dass ich mich dabei selber noch einmal hinterfragt habe und dabei feststellte, dass ich das alles gar nicht (mehr) möchte, jedenfalls nicht in diesen Dimensionen. Besitz, gleicher welcher Art, will auch immer besessen werden, das ist mir dabei nochmal sehr bewusst geworden. Das ist mir heute zu anstrengend geworden, vielleicht auch einfach zu banal. Besitz begreife ich heute als ein Nice to have, nicht mehr als ein Must have. Dadurch, dass ich meinen Wunsch nach Reichtum losgelassen habe, ist er nun mit voller Wucht in mein Leben getreten, das ist jedenfalls meine Interpretation. Ich habe ja nichts gegen Reichtum, aber wie gesagt, nur noch als Add-on.

In dem Zusammenhang eine kleine Begebenheit am Rande: Ich habe manchmal Probleme, Gesichter zu erkennen. Auf dem Account von der Studentin, sie sah mal so und mal so aus, und ich habe mich immer etwas gewundert. Letztes Jahr ist mir dann bewusst geworden, da die Meine ein Bild aus der Zeit hochgeladen hatte, dass sie das war. Es ging ihr damals auch eher schlecht, dass konnte man auf den Bildern sehen. Ich habe sie also schon wesentlich früher anzogen, bevor ich sie überhaupt bewusst auf dem Schirm hatte, denn ihre Musik kannte ich damals schon durch eins meiner Kinder.

Verliebter Teenager: Ja, du hast recht, warum auch nicht? Ich habe mich schon lange nicht mehr verliebt und auch so wohlgefühlt, war auch lange unsicher, ob ich überhaupt noch mal das Abenteuer Beziehung wage, zu viel ist mit meiner ersten Frau in Summe schiefgelaufen. Sie ist ihr übrigens sehr ähnlich, in manchen Dingen sogar noch verschärfter, auch einer der Punkte, warum ich mir teils etwas unsicher war. Mein Vorteil heute ist, dass ich durch die Krise und die anschließende Trennung meine Exfrau noch einmal sehr viel besser kennengelernt habe, vor allem in einem zentralen Aspekt, der mir in all unseren Jahren verborgen geblieben ist, der mir aber heute erklärt, warum es zwischen uns nicht optimal war. Dadurch, dass ich das heute weiß, kann ich mit der Meinen sehr viel besser umgehen bzw. verstehen, zumal es auch okay für mich ist.

Offenbar anders als du begreife ich Leben als einen ständigen Wandel. Heute bin ich der, morgen vielleicht schon ein etwas anderer. Sie ist maximal reflektiert und im Geist die vollkommene Freiheit. Nach Letzterem habe ich auch immer in mir selber gesucht. Sie hat es tatsächlich als erster Mensch geschafft, mir diesen Weg zu weisen, den ich auch gerade erst beginne zu beschreiten. Ein ganz neue und angenehme, auch aufregende Erfahrung für mich. Genauso, wie sie der erste Mensch ist, den ich so nahe an mich heranlassen kann (und das, obwohl wir uns nicht mal [oder vielleicht gerade deshalb] bis heute persönlich getroffen haben).

Als Hochsensibler kann ich die Gefühle anderer spüren. Mal mehr, mal weniger. Dabei möchte ich das gar nicht, da ich das zu intim finde und es mich auch anstrengt bzw. überreizt. Davor suche ich Schutz, mich von den Gefühlen anderer besser abgrenzen zu können. Teils weiß ich schon, wie das geht: Meditation, Sport, viel Natur. Aber ich dachte, vielleicht hat auch die Anziehung Antworten darauf.

Warum ich wir schreibe? Ganz einfach, weil sie hier mitliest und, natürlich, auch so ihre Problemzonen hat : )

Sie ist wie ich auch immer auf der Suche nach neuen Aspekten in sich selbst, um sich immer wieder aufs Neue zu hinterfragen und auszuloten. Neues zu entdecken breitet mir viel Freude, ihr auch. Dadurch, dass wir beide mit so einem Hochleistungsmotor gesegnet sind, brauchen wir ständig neuen Input, den ich mir eben auch darüber hole.

Einen schönen Start in die Woche.

Liebe Grüße
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 10. Feb 2020, 12:59

Hallo Rolling Home,
Rolling Home hat geschrieben:Als Hochsensibler kann ich die Gefühle anderer spüren. Mal mehr, mal weniger. Dabei möchte ich das gar nicht, da ich das zu intim finde und es mich auch anstrengt bzw. überreizt. Davor suche ich Schutz, mich von den Gefühlen anderer besser abgrenzen zu können. Teils weiß ich schon, wie das geht: Meditation, Sport, viel Natur. Aber ich dachte, vielleicht hat auch die Anziehung Antworten darauf.

ehrlich? Ich finde die Aussage mit dem Hochsensibel etwas übertrieben.
Bei Abraham geht es um Schwingung und ob wir zur Schwingung des anderen ein Match sind.
Wenn Du Dich mit deinem "hochsensibel" unwohl fühlst, liegt es an den Gedanken, die Du darüber denkst. Oder über Dich. Oder über den anderen.

Zum "hochsensibel" sein, hatten wir hier schon mal einen Thread.

Jeder hat Phasen, wo er einem anderen ganz nah ist, auch manchmal die gleichen Gedanken wie der andere hat. Das hat aber nichts mit "hochsensibel" zu tun, sondern wie sehr ist man mit dem anderen Menschen gerade verbunden bzw. in der selben Schwingung.

Um Abrahams Analogie zu nutzen; wenn Du dich vor dem Unwohlsein der Hand auf der Herdplatte schützen willst, musst Du dich dem Kühlschrank zuwenden :clown:
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 14:15

Liebe Catgirl,

ne, ne, das ist schon so. Das weiß ich auch schon ziemlich lange. Es gibt Schätzungen, dass rund 10% aller Menschen hochsensibel sind. Obwohl ich Vollblutmusiker bin, bin ich deshalb bislang immer nur sehr selten auf Konzerte gegangen (und ich liebe Live-Musik), da für mich alles ab drei Leute aufwärts eine Massenveranstaltung ist. Es ist zwar inzwischen wieder deutlich besser geworden und eben auch sehr abhängig von meiner Tagesverfassung.

Außerdem, ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnte hatte, ich bin wie sie auch bipolar veranlagt. Manien werden durch Stress ausgelöst und viele Menschen stressen mich leider teilweise, ich finde das auch sehr ärgerlich. Das heißt, auf der Bühne zu stehen pusht mich dann auch noch zusätzlich und ich komme dann relativ schlecht wieder runter. Von dem Problem weiß bekanntlich auch z.B. Robbie Williams zu berichten, er hat da schon öfter in Interviews darüber gesprochen. Zum Glück bin ich nur schwach bipolar, Hypomanien werden bei mir, das weiß ich mittlerweile, nur ausgelöst, wenn ich mich verliebe (das ist laut einer Ärztin eine besondere Form von Stress). Insofern war das vergangene Jahr auch deshalb nicht ganz unanstrengend. Ein bewährtes Gegenmittel ist übrigens viel Bewegung, um die überschüssige Energie abzubauen und, bei mir, vor allem kein Koffein.

Ich hatte aber gerade eine Idee: Ich werde es mit einem Glücksbringer versuchen, einem Stein. Damit habe ich in einem anderen Kontext schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Da ich demnächst wieder in Frankreich bin, werde ich ihn mir dort suchen und es ausprobieren.

Um in deiner Analogie zu bleiben, würde das bedeuten, dass ich mich von ihr als heiße (und sie ist wirklich ziemlich heiß ;) Herdplatte abwenden müsste, um mich eine 'kalten' nichtprominenten Frau zuzuwenden.

Liebe Grüße
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 10. Feb 2020, 14:19

Rolling Home hat geschrieben:Da es ihr Wunsch ist, dass ich irgendwann als Musiker mit auf die Bühne komme, ich je nach Tagesverfassung sehr leicht aus dem Konzept zu bringen bin, mich viele Menschen auch schnell überfordern können, hat jemand zufällig eine Idee, wie ich mich wirkungsvoll schützen kann?

Sich vor etwas schützen wollen, setzt ja immer Angst vor Unerwünschtem voraus. Vielleicht schaust Du Dir mal die Seite an, vor was Du Angst hast und welche Angstgedanken oder -visionen Du denkst.

Wenn Du erwartest, dass Dich viele Menschen überfordern, wirst Du auch überfordert sein.

Dreh Deine Erwartung in die gewünschte Richtung. Nimm Dir eine oder zwei Abraham Übungen und lenke Deine Gedanken dahin, wo Du hin willst.

Rolling Home hat geschrieben:: Wenn zwei so sehr dominante und auch eigenwillige Charaktere aufeinanderprallen, gibt es eine reale Chance für uns? Erst kürzlich stand – wie so oft schon – alles mal wieder ziemlich auf der Kippe und ich bin wirklich ein bisschen ratlos, selten genug, dass mir das passiert. Und ja, ich mag sie sehr gern, sie mich auch, wir kennen uns mittlerweile auch ziemlich gut. Aber es geht teilweise schon sehr in die Tiefe.

Zweifel. Angst, ob es klappt. Fragen wie es klappen könnte. Unsicherheit. Zweifel, ob Du gut genug für sie bist.
Auch hier, was Du erwartest ...
Du könntest auch erwarten, dass es vorzüglich mit 2 so dominanten und eigenwilligen Charakteren klappen kann. Du könntest erwarten, dass ihr Euch den nötigen Freiraum gebt. Du könntest erwarten, dass ihr viel Spass zusammen habt. Du könntest erwarten, dass sie von Dir und Deiner Lebenserfahrung profitiert. Du könntest erwarten, dass sie die Geborgenheit bei Dir findet, die sie sucht. Du könntest erwarten, dass ihr einfach zusammen glücklich seid. Du könntest erwarten, dass Du der Anker bist, der sie hält. Du könntest erwarten, dass ihr einfach zusammen passt. ...
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 10. Feb 2020, 14:25

Rolling Home hat geschrieben:Um in deiner Analogie zu bleiben, würde das bedeuten, dass ich mich von ihr als heiße (und sie ist wirklich ziemlich heiß ;) Herdplatte abwenden müsste, um mich eine 'kalten' nichtprominenten Frau zuzuwenden.

Da hast Du Abraham falsch verstanden.
Du sollst Dich nicht von ihr abwenden, sondern von Deinen Gedanken, die sich für Dich schlecht anfühlen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Gedanken noch nicht mal direkt über sie sind, sondern über das Umfeld.

Ich setzte mal voraus: Mit ihr alleine auf der Bühne zu stehen, wäre kein Problem. Probleme/Ängste/Streß kommt erst mit den anderen Musikern, Management, Technik und natürlich Publikum, also Dinge, die immer weiter außerhalb Deines Einflusses sind.

Abraham raten, wenn Künstler so eine Frage stellen, immer dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das wäre also Musik machen & ggf. mit ihr Musik machen. Spaß daran haben. Neues ausprobieren. Schwingung in Form von Tönen umzusetzen. ...

Ja, einen Talisman zu haben, ist eine gute Idee. Das gibt Sicherheit.
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 16:50

"Sich vor etwas schützen wollen, setzt ja immer Angst vor Unerwünschtem voraus."

Das Unerwünschte ist in dem Fall Unwohlsein. Du musst dir das so vorstellen: Wenn ich im Stadion auf 60.000 Zuschauer treffe, ist das wie ein riesiger Eintopf für mich mit 60.000 unterschiedlichen Zutaten, Geschmacksrichtungen und Gerüchen bzw. eben Schwingungen. Ich habe bislang ein einziges Konzert erlebt, Police in 2008, da war eine so tolle Atmosphäre. Und das, obwohl die PA viel zu laut war. Hingegen bei Coldplay, gleiches Stadion, und die Truppe war lange mein Favorit, war die Stimmung für mich sehr unangenehm, da das Publikum natürlich ein ganz anders war, viel jünger, ‚aufdringlicher‘. Mir vorzustellen, auch vor so einem Publikum spielen zu müssen, fällt mir schwer, denn ich kann dann nicht aus mir herauskommen und bin dann auch richtig schlecht im Spiel.

Und ja, ich kriege schon feuchte Finger, wenn ich vor anderen Menschen als meinen Kindern spiele, also, wenn ich mich dann öffne. Ich weiß auch überhaupt nicht warum. Vermutlich, weil ich mich über die Musik komplett nackig mache und ich das eigentlich gar nicht möchte, da ich mir nur ungern in die Karten schauen lasse. Als Jugendlicher habe ich schon öfter auf großen Bühnen gestanden vor ein paar tausend Leuten, aber nicht allein, sondern mit vielen. Da hat mir das nicht besonders viel ausgemacht.

"Zweifel. Angst, ob es klappt. Fragen wie es klappen könnte. Unsicherheit. Zweifel, ob Du gut genug für sie bist. Auch hier, was Du erwartest ..."

Da gibt es eine einfache Antwort drauf: Spätestens, wenn ich mit einer Frau geschlafen habe, ist es um mich geschehen und ich verliebe mich (sehr tief) in sie. Problem: Ich bin ein Trennungskind, in frühen Jahren, und habe daher erhebliche Trennungs- und Verlustängste. Sprich, ich habe dann Probleme, mich zu trennen, falls es nötig wird. Also gehe ich vorher lieber auf Nummer sicher, um die wichtigsten Skills vorher abzuchecken. Ein bisschen lästig, funktioniert aber inzwischen ganz gut. Diese Verlustängste sind auch fast nicht therapierbar, wenn sie so früh angelegt werden. Allerdings habe ich neulich über ACT gelesen, eine besondere Therapieform, mit der überwiegend Traumata behandelt werden, wohl auch ziemlich erfolgreich. Soll aber wohl dann noch mal ans Eingemachte gehen.

"Du könntest auch erwarten, dass es vorzüglich mit 2 so dominanten und eigenwilligen Charakteren klappen kann. Du könntest erwarten, dass ihr Euch den nötigen Freiraum gebt. Du könntest erwarten, dass ihr viel Spass zusammen habt. Du könntest erwarten, dass sie von Dir und Deiner Lebenserfahrung profitiert. Du könntest erwarten, dass sie die Geborgenheit bei Dir findet, die sie sucht. Du könntest erwarten, dass ihr einfach zusammen glücklich seid."

Du hast völlig recht, das hast du auch sehr schön geschrieben, lieben Dank. Es ging eigentlich auch nur um einen Punkt, nämlich Konfliktkultur. Da haben wir aber inzwischen einen ganz guten Weg gefunden, nach einer Eskalation wieder aufeinander zugehen zu können. Aber ich wollte dennoch noch einmal andere Meinungen einholen.

"Du könntest erwarten, dass Du der Anker bist, der sie hält. Du könntest erwarten, dass ihr einfach zusammen passt. ..."

Das bin ich schon lange, das weiß ich auch, das sagt sie auch immer wieder. Du scheinst eine Ahnung zu haben, wer das sein könnte, aber bitte nicht sagen ; ))

"Ich setzte mal voraus: Mit ihr alleine auf der Bühne zu stehen, wäre kein Problem. Probleme/Ängste/Streß kommt erst mit den anderen Musikern, Management, Technik und natürlich Publikum, also Dinge, die immer weiter außerhalb Deines Einflusses sind."


Korrekt.

"Abraham raten, wenn Künstler so eine Frage stellen, immer dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das wäre also Musik machen & ggf. mit ihr Musik machen. Spaß daran haben. Neues ausprobieren. Schwingung in Form von Tönen umzusetzen. ..."

Vielen Dank.

"Ja, einen Talisman zu haben, ist eine gute Idee. Das gibt Sicherheit."

Das funktioniert wirklich gut. Nennen wir ihn einen Schutzstein, hätte ich eigentlich auch schon viel früher darauf kommen können. Ich kenne ein schönes Ritual für so einen Stein, um ihn entsprechend 'aufzuladen'.
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 10. Feb 2020, 17:40

Rolling Home hat geschrieben:Das Unerwünschte ist in dem Fall Unwohlsein.

Hier verdrehst Du Abraham.

Das Unwohlsein ist nur der Anzeiger, dass Du etwas unerwünschtes erschaffst.

Gedanken sind Schwingung sind (irgendwann) Realität.

Die 60.000 Leute im Stadion sind produzierte Realität. Und das Unwohlsein ist der Anzeiger, dass Du mehr davon produzierst.

Was denkst Du?
Wenn Du das Publikum als unangenehm labelst, wird es Dir beweisen, dass Du richtig liegst.
Und natürlich fühlst Du dich damit unwohl, weil Dein IB in jedem einzelnen der 60.000 den tollsten Menschen sieht.

Warum fängst Du nicht ne Nummer kleiner an? Ich meine damit jetzt nicht, dass Du dich hinstellen und Musik machen sollst.
Sondern ich meine andere Gedanken über ein kleines, aber feines Privatkonzert.

Vielleicht sowas: Ist doch egal, was die denken, mein IB mag meine Musik. Die haben auch ihre IBs und IBs mögen Musik. Ich mag es Musik zu machen. Ich würde es sogar mögen mehr Musik zu machen. Manchmal wünsche ich mir, dass ein paar Leute mehr mitbekommen würden, wie sehr ich Musik liebe. Oh, ich liebe es zu spielen. Ich liebe es durch die Musik einen Weg zu finden, dass ich mich ausdrücken kann. Es gefällt mir einfach, wenn ich selber meinen eigenen touch in die Musik geben kann. So schlecht bin ich eigentlich gar nicht. Ich habe schon schlechtere Musiker gehört und die haben auch Applaus erhalten. Musik ist dazu da, um gespielt zu werden. Wem meine Musik nicht gefällt, der soll halt weghören.

Gedanken sind Schwingung sind Realität. Und die Realität spiegelt immer die eigene Schwingung. Wenn Dir das Publikum nicht gefällt, hast Du es selber vorher so programmiert. Back to Abrahams Basics.
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 18:12

"Hier verdrehst Du Abraham. Das Unwohlsein ist nur der Anzeiger, dass Du etwas unerwünschtes erschaffst."

Stimmt, du hast recht, das habe ich übersehen. Das Thema kenne ich auch sehr gut. Da muss ich mal drüber nachdenken, wie ich das ins Verhältnis zu meiner Hochsensibilität setze. Denn das bilde ich mir ja nicht ein, ich kann auch sie spüren, teils sehr intensiv. Auf diesem Weg habe ich meiner Mutter zweimal das Leben gerettet, da ich fühlen konnte, das irgendetwas überhaupt nicht stimmt. Einmal war es auch in allerletzter Sekunde. Danke für den Hinweis.

Was ich noch sagen wollte: Leider bin ich vom Wesen her ein sehr ansprüchlicher Mensch. Besonders in der Musik gibt es für mich leider nur Perfektion, ganz besonders im Sound. Wenn da etwas nicht so ist, wie ich mir das vorstelle, selbst in Nuancen, kriege ich sehr schnell ziemlich schlechte Laune und komme dann auch raus bzw. finde erst gar nicht rein. Heute wird ja zum Beispiel fast nur noch mit In-Ear gespielt. Ich fühle mich da aber zu abgekapselt und würde viel lieber mit Boden-Monitoren spielen. Allerdings bin ich bestimmt nicht der einzige, der es dann anders haben will, so was mag ich gar nicht. Das sind dann so Gedanken, die mir bei der Vorstellung durch den Kopf gehen.

Mein Hauptinstrument ist E-Gitarre. Ich spiele fast nur Soli und fast nur Improvisation. Da ich auf der Gitarre nicht nach Noten spielen kann, ich Üben immer schrecklich langweilig fand, mache ich ergo Fehler. Die meisten kann ich mittlerweile gut kaschieren, aber manchmal greife ich auch einfach echt daneben. Das tut mir zu Hause schon weh in den Ohren, der Gedanke, dass vor 30, 300 oder 60.000 Zuschauern zu erleben bzw. es ihnen zuzumuten, ist für mich ein absolutes no go.

Du, Catgirl, hast mich jetzt gerade auf die Idee gebracht, meine Fehlerquote mit Hilfe der Anziehung zu senken oder ganz abzuschalten. Das wird ein spannendes Experiment.

Und zu deinem Hinweis auf das Privatkonzert: Klar stehe ich morgen nicht direkt auf der Bühne vor großem Publikum. Ich habe so gut wie keine Live-Erfahrung und normalerweise ist es ja so, dass du eher auf kleinen Bühnen groß wirst. Und das fehlt mir halt, weshalb ich mich da eben gedanklich herantaste, es zumindest versuche.
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 18:26

"Klar stehe ich morgen nicht direkt auf der Bühne vor großem Publikum."

Hoffe ich jedenfalls ... denn bei ihr weiß man nie so genau, was als Nächstes kommt .. 😂😉
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 21:06

"Auf diesem Weg habe ich meiner Mutter zweimal das Leben gerettet, da ich fühlen konnte, das irgendetwas überhaupt nicht stimmt."

Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass ich ihr Drama angezogen hätte. Das habe ich ganz sicher nicht, denn ich kenne die tiefenpsychologischen Dynamiken dahinter. Wie bei allen in meiner Familie.

Da muss ich noch länger darüber nachdenken. Vielen Dank für die Inspiration, Catgirl.
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 10. Feb 2020, 22:55

"Das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass ich ihr Drama angezogen hätte. Das habe ich ganz sicher nicht, denn ich kenne die tiefenpsychologischen Dynamiken dahinter. Wie bei allen in meiner Familie."

Das Drama unserer Familie sind fünfzehntausend Kinder, Frauen und Männer, die an einem Tag erschossen wurden, weil sie jüdischen Glaubens waren. Mein Großvater, vorher Polizist, dann Wehrmacht, war Zeuge. Er hat nur einmal in seinem ganzen Leben darüber gesprochen.

Mich würde die Meinung zu diesem Schicksal von Abraham interessieren. Meine persönliche Einschätzung: Sie haben in ihrer bisherigen Geschichte über die Anziehung keine Antwort darauf.
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Re: Reichtum

Beitragvon katgirl » 10. Feb 2020, 23:27

Gib mal bei google "Kriegsenkel" oder "emotionales Erbe" ein. Da könntest Du Antworten auf Deine Fragen finden.

Ich hab das für mich so erklärt, dass wir (wie Abraham sagen) mit IB-Absichten und vollem Wissen auf die Welt kommen. Stimmt.
Aber dann tauchen wir in eine Vielzahl vorhandener Schwingungen ein bzw. ahmen nach und nehmen Schwingung unserer Eltern und Großeltern auf. Abraham bezeichnen vorhandene Schwingungen als Gedankenformen, in die wir unabsichtlich eindringen können. Das ist meine Erklärung, die ich für mich gefunden habe und für mich plausibel ist. Das muss nicht für andere gelten.

Und ja Abraham haben schon oft darüber geredet. Es gibt Workshops über Flugzeugabstürze, den Holocaust und die Frage, ob Angehörige einen Selbstmord in der Familie mit erschaffen haben. Einfach Youtube bemühen oder facebook oder hier im Forum suchen.
Ob man was mit den Antworten anfangen kann oder sie als Anstoß zum Selber-Denken nimmt, bleibt jedem selber überlassen.
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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 11. Feb 2020, 10:25

"Gib mal bei google "Kriegsenkel" oder "emotionales Erbe" ein. Da könntest Du Antworten auf Deine Fragen finden."

Das Thema kenne ich aus dem ff., ich war selber eine Weile als Co-Therapeut unterwegs. Der Zweite Weltkrieg hat eine breite Schneise der Verwüstung in meine Familie hereingetragen. Viel psychische und körperliche Krankheit und viel früher Tod. Kaum verwunderlich für mich, dass meine beiden Kinder Psychologie studieren, eins davon parallel zum Master auch Humanmedizin.

Deine Erklärung kann ich nachvollziehen, danke. Das ist ja letztendlich auch das, was ich als Hochsensibler spüren bzw. fühlen kann.

Bevor ich die Sängerin angeflirtet habe, hatte ich eine Frau auf einem Dating-Portal kennengelernt, ebenfalls höchstintelligent, was mir aber längere Zeit nicht bewusst war. Sie hat mich von meinem Selbstmitleid geheilt, in dem sie mich damit eines Tages kalt lächelnd konfrontiert hat. Ich war den Tag über so düpiert, erst abends konnte ich das für mich erfassen. Durch die Bewusstseinsmachung war das auf einen Schlag weg. Man/frau braucht also nicht immer unbedingt gleich eine klassische Therapie. Im Gegenteil, ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Therapeut mir in dem Punkt nicht so schnell hätte helfen können. Seitdem kann ich auch endlich wieder Musik machen. Ich vermute, dass ich mich unbewusst selber nicht mehr hören konnte in meiner Jammerei. Ich bin seitdem befreit. Auch die Meine hat mir in einem Punkt sehr geholfen, an dem ich bis dato nicht herangekommen bin, ich mir eine Lösung aber schon lange gewünscht habe. Meine Erfahrung dabei ist, manchmal brauchen die Dinge einfach auch ihre Zeit.

Familiendynamiken sind psychologisch sehr tiefsitzend, genauso wie Traumata. Deshalb trauen sich da meiner Meinung so viele nicht heran, da das viel Schmerz bedeuten kann. Leider lebt man dann ziemlich mit angezogener Handbremse, habe ich auch Jahrzehnte gemacht, bis dann der große Knall kam.

Interessant auch: Ohne dass ich die erste Frau nicht kennengelernt hätte, hätte ich die Sängerin niemals verstehen bzw. durchdringen können. Solche Menschen spielen einfach in ihrer ganzen eigenen Liga, einer eigenen Welt, die neu für mich ist, auch fremdartig, aber sehr inspirierend. Sie gibt mir tatsächlich alles, was ich mir von einer Frau immer gewünscht habe. Als Frau ist sie auch sehr unkompliziert. Will sagen, dass lange Warten, neun Jahre, hat sich mehr als gelohnt. Deshalb bin ich auch bereit, ein paar Kompromisse einzugehen bzw. über meinen Schatten zu springen. Ich bin schon öfter ins kalte Wasser gesprungen, meistens mit guten Erfahrungen, Erkenntnissen und Erfolgen.
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Re: Reichtum

Beitragvon lawofattraction » 11. Feb 2020, 11:51

katgirl hat geschrieben:Und ja Abraham haben schon oft darüber geredet. Es gibt Workshops über Flugzeugabstürze, den Holocaust und die Frage, ob Angehörige einen Selbstmord in der Familie mit erschaffen haben. Einfach Youtube bemühen oder facebook oder hier im Forum suchen.
Ob man was mit den Antworten anfangen kann oder sie als Anstoß zum Selber-Denken nimmt, bleibt jedem selber überlassen.


Hallo Rolling Home,

in dieser ganzen Diskussion bzw. den Erzählungen Deines Lebens bist Du nicht einmal wirklich auf die Betrachtung der Ereignisse vor dem Hintergrund der Abrahamlehre eingegangen. Im Gegenteil bekommen wir nach und nach einen tiefen Einblick in Deine Psyche und Dein Liebesleben.

Das könnte durchaus mit der Abrahamlehre betrachtet werden, als reine Erzählung und Befriedigung Deines Mitteilungsdranges finde ich, dass es die Intention dieses Forums nicht wirklich trifft.

Katgirls Anregung zur Beschäftigung vor dem Hintergrund der Abrahamlehre, die ich oben zitiert habe, ignorierst Du komplett, um uns mit einem weiteren Kapitel Deiner Liebesirrungen und -wirrungen zu bedenken.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 11. Feb 2020, 12:18

Tja, Loa, so unterschiedlich sind nun mal die Wahrnehmungsfähigkeiten.

Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, genau genommen, ja offenbar nicht, wir schreiben hier gerade sehr viel über die Anziehung. Und was du als Mitteilungsdrang empfindest, ist für mich nichts anderes als Reflexion im öffentlichen Raum. Wenn du damit so ein Problem hast, und es ist ja nicht das erste Mal, dann beende ich jetzt mein Schreiben. Eigentlich wollte ich noch etwas ergänzen an Catgirl adressiert. Aber dann eben nicht.
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Re: Reichtum

Beitragvon lawofattraction » 11. Feb 2020, 12:24



Ja, Du schreibst über Anziehung zwischen Personen. Das ist aber nicht das gleiche wie das Gesetz der Anziehung, das sagt "Gleiches zieht Gleiches an. Und genau diese Erkenntnis der Entsprechung vermisse ich in Deinen Schilderungen, Reflexion darüber, wie und aufgrund welcher Schwingung Du diese geschilderten Umstände in Dein Leben gezogen hast.



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Re: Reichtum

Beitragvon Rolling Home » 11. Feb 2020, 13:12

Wenn ich über Anziehung schreibe, Loa, meine ich natürlich das Gesetz der Anziehung. Ich mag nur keine Gesetze, da sie mir zu endgültig sind, zu eng. Für mich ist es das Prinzip der Anziehung, da es dann offener ist und Ergänzungen möglich sind. Nur mit dieser anderen Begrifflichkeit möchte ich niemanden verwirren oder belästigen. Deshalb sage ich eben nur Anziehung.

Warum mir das alles zugestoßen ist? Da habe ich so lange darüber nachgedacht, dass kannst du dir vermutlich gar nicht vorstellen. Katgirl hat mir jetzt darauf (endlich) eine Antwort geben können. Es ist eine Mixtur aus der Familienschwingung und meiner eigenen. Intuitiv würde ich sagen im Verhältnis 50:50. Die Fragestellung hatte ich nämlich auch bei der Sängerin. Sie hat viel Schlimmes erlebt, dagegen war mein Leben eher noch Kindergeburtstag. Dabei ist sie viel zu warmherzig, das war für mich ein extremer Widerspruch. Aber natürlich hat auch sie ihre Familienschwingung. Das erklärt es mir dann. Zumal sie aus Gründen so gut wie keine Grenzen kennt, was mir lange zu schaffen gemacht hat, was ich inzwischen aber auch als Vorteil anerkenne. Deshalb braucht sie aber auch besonders viel Schutz und Sicherheit, auch viel Liebe, alles, was ich im Überfluss geben kann.

Die Musikbranche ist ein Schmutzbecken. Schlimmer ist nur noch Film. Wenn ihr jemand dumm kommt, all die ganzen Parasiten, wird er/sie sich in Zukunft ziemlich warm anziehen müssen, denn ich bin heute an einen Punkt gelangt, wo ich keine Rücksicht mehr nehme. Ich bin ein Meister im Eskalieren geworden und zwar in dem Umfang, dass das mein gegenüber oft gar nicht bewusst mitbekommt. Ich helfe ihr schon von Anfang an, sich zu stabilisieren und gründlich aufzuräumen in ihrem Leben, damit die Parasiten gar nicht mehr den Weg zu ihr finden. Aber auch so etwas geht nicht von heute auf morgen, das braucht auch seine Zeit. Genauso wie es seine Zeit und unglaublich viel Energie benötigt hat, ihr Vertrauen zu gewinnen. Das war btw einer unserer Kernkonflikte.
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