Neues Leben

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Neues Leben

Beitragvon Dani-ela » 9. Mai 2018, 20:30

Hallo zusammen :danke: :loveshower:

Ich bin neu hier und komme direkt mit einem Anliegen.

Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Realitätsgestaltung aber auf Abraham bin ich erst vor kurzem gestoßen. Hatte schon mal was gelesen aber erst in den letzten Wochen beschäftige ich mich intensiv damit. Liegt daran, dass sich in meinem Leben aktuell einiges tut und ich hier und da das Gefühl habe, meine innere Sicherheit zu verlieren. Ich fange mal von vorne an.

Habe mich im letzten Jahr nach 11 Jahre Beziehung von meinem Mann getrennt. Bis dahin dachte ich immer ich sei glücklich und zufrieden. Tolles Haus, sehr liebevoller und aufmerksamer Ehemann, genügend Geld, gesund... etc. Obwohl so ganz stimmt es nicht mit dem zufrieden sein, ca 2 Jahre vorher, hatte ich schon mal den Gedanken zu gehen hatte aber noch Angst und tat es als Hirngespinst oder "Luxusproblem" ab. Ja... bis sich dann ein Ex- Freund von mir in meinen Leben geschlichen hat. Wir waren vor 13 Jahren schon mal zusammen und hatten alle paar Jahre über facebook mal Kontakt und mal gefragt wie es geht, mehr nicht. 2016 dann, begann der Kontakt wieder, zuerst wollte er sich mit mir auf ein Kaffee treffen und über alte Zeiten plaudern, aber ich habe immer verneint da ich ja verheiratet sei. Doch je mehr wir schrieben, desto mehr Gefühle die ich für ihn mal hatte kamen wieder hoch so, dass ich 2017 ( ca. Ein halbes Jahr nachdem wir regelmäßig geschrieben haben) dann doch einem Treffen zugestimmt habe.

Er stieg damals aus dem Auto und es dauerten keine 2 Sekunden und ich war wieder hin und weg und ihm ging es übrigens gensuso. Ich habe dann mit ihm ein Verhältnis begonnen. Dann begann für mich eine sehr aufwühlende und lebensverändernde Zeit. Ich habe mein Leben, meine Ehe reflektiert und mich gefragt wie das passieren kann, wenn ich doch angeblich glücklich bin. Habe dann festgestellt, dass dem nicht so ist und habe ziemlich schnell eine Entscheidung getroffen. Der andere Mann hat mich nie zu irgendwas gedrängt. Wir haben schon mal über uns gesprochen und unsere Zukunft und einmal bot er mir sogar an, zu ihm zu ziehen. Was ich nicht getan habe. Ich regelte innerhalb eines halben Jahres mein komplettes Leben. Habe mir wieder eine Arbeit gesucht die mir unglaublich gut tut und wo ich mich total wohl fühle :loveshower: (Nachdem die Kinder ausgezogen waren und dann auch noch unser Hund starb, habe ich nur noch meinem Mann, der selbstständig ist, im Büro geholfen), habe mir eine wunderschöne gemütliche Wohnung genommen in der ich mich sehr sehr wohl fühle und bin dann im September 2017 ausgezogen.

In dieser Zeit bis zum Auszug habe ich mich immer wieder mit dem anderen Mann getroffen. Mit ihm ist es unglaublich schön, dadurch, dass wir schon mal zusammen waren sind wir uns so nahe, so vertraut. Wir haben starke Gefühle füreinander und unsere sexuelle Anziehungskraft ist unbeschreiblich stark. Es könnte alles so schön sein, wenn wir nach meinem Auszug im September denn dann auch ein Paar geworden wären... sind wir aber nicht.

Nachdem ich mich nun so intensiv mit den Lehren von Abraham beschäftigt habe ist mir aufgefallen, dass ich immer ängstlich war. Zu Beginn der ganzen Sache habe ich immer gedacht, bist du sicher dass du das willst... bist du sicher dass du das machen willst... guck doch mal der macht das so und so da wo dein Mann das so macht... der ist hier anders und da anders als dein Mann wird dir das gefallen in einer Beziehung... und so weiter und so fort... irgendwann kamen Gedanken wie "stell dir mal vor du trennst dich und der will dich irgendwann nicht mehr... oder Gedanken wie was ist wenn der alles von heute auf morgen hin schmeißt so wie damals... meint er das denn Ernst..er könnte doch jede andere haben... guck mal der antwortet nicht... ich könnte jetzt ewig so weiter machen. Da er in Holland an der See ein Haus hat haben wir in dieser Zeit bis zu meinem Auszug einige schöne Wochenenden dort verbracht , wirklich sehr schöne Wochenenden und trotzdem habe ich ihn immer ängstlich beobachtet ob er etwas tut oder nicht tut und wenn er was weglässt warum lässt er das weg und was sagt der und wie sagt er das... also ständig angstvolle Gedanken und nach jedem dieser schönen Wochenenden hat er sich ein bisschen mehr zurückgezogen, das Gefühl hatte ich zumindest und mit jedem super schönes Wochenende, "entglitt" er mir immer ein Stückchen mehr bis ich dann ausgezogen war und ich das dann auch thematisiert habe. Er sagte mir damals, dass er Beziehungsängste hat, das wusste ich ja von damals aber ich dachte, da wir uns ja kennen und so viele Jahre dazwischen liegen dass sich das gelegt haben könnte und er sagte dass er mich liebt und dass ich in seinem Herzen bin und dass ich eigentlich genau die Frau bin, die er im Leben möchte aber genau diese Tatsache würde mich so "gefährlich" machen denn alle Menschen die ihm was bedeuteten im Leben seien gegangen.... entweder durch Tod oder Trennung.

Also haben wir uns auch "getrennt" ganze 3 Wochen glaube ich. Als die Trennung ausgesprochen war, war ich so voller Angst vor dem Alleinsein (alte Dämonen aus meiner Kindheit... das ist eine andere Geschichte) dass ich dachte ich gehe zurück zu meinem Mann und wir haben uns mal getroffen habe ich habe schnell gemerkt, dass das was ich für meinen Mann empfinde keine partnerschaftliche Liebe ist. Also habe ich es sein gelassen. Ich liebe nun mal den anderen Mann, ich liebe ihn aus tiefstem Herzen und mit jeder Faser meines Körpers, das weiß ich, das spüre ich und wenn wir zusammen sind (wir treffen uns immer noch...zwar nur noch sporadisch aber sonst schreiben wir ständig und schicken uns küsse, Fotos, Kopfkinos etc. Ich möchte jetzt nicht alles mögliche aufzählen was ich an ihn liebe ist glaube ich nicht relevsnt) Dann merke ich, das auch eher so fühlt, er ist so unglaublich liebevoll etc.und vor drei Wochen wann wir wieder ein Wochenende in Holland er meinte ganz spontan fahr doch mit und wenn uns jemand dort sieht, dann müsste derjenige denken, dass wir ein altes verliebtes Ehepaar sein müssen so wie wir miteinander umgehen, ständig Schatz hin und Schatz her und ständig müssen wir uns berühren und uns anlächeln etc. In 3 Wochen werde ich in Holland Urlaub machen, habe ich eigentlich unabhängig von ihm gebucht aber er wird auch dort sein und mich besuchen, was heißt besuchen eigentlich ist er auch die ganze Zeit da.

Ich wünsche mir sooooo sehr, dass wir zueinander finden, denn dass wir uns gern haben und uns toll finden steht außer Frage. Eine gemeinsame Zukunft, kann ich spielend visualisieren (das visualisieren fällt mir sonst bei anderen Zielen schwer) ich schaffe es aber irgendwie noch nicht loszulassen und zu vertrauen. Das habe ich mir schon sooooo oft vorgenommen, ich nehme mir dann vor, ihm nur noch zu schreiben wenn er mir schreibt oder ihn nicht mehr zu treffen, ihm zu sagen dass ich mich nur noch treffen möchte wenn wir auch eine Beziehung haben ich kann es einfach nicht loslassen weil ich das so sehr will und ich weiß, das auch dieses so sehr wollen ein Mangeldenken ist und auch das will ich dann wiederum nicht also eigentlich bin ich ständig in diesen Mangeldenken drin obwohl ich es besser weiß und es sonst immer bei allen andere "predigen"kann. Hier und da gelingt es mir durch Abraham die letzten Tage etwas entspannter zu sehen aber mein größter Wunsch ist es (neben dem Wunsch mit ihm eine Beziehung einzugehen), den Wunsch eigentlich vertrauensvoll loszulassen. Denn ich bin mir sicher, wenn wir eine Chance haben dann nur so... was meint ihr?

Sorry, dass es so lang geworden ist und danke für's lesen :danke:
Dani-ela
 
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Re: Neues Leben

Beitragvon Mik » 10. Mai 2018, 12:00

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Liebe Daniela,
Wenn sich deine Sorge darauf bezieht dass genau dieser eine Mann nicht mehr für dich da ist , dich verlässt, seine Meinung ändert, dann ist dies ein mögliches Szenario. Du hast nie unter Kontrolle was andere Menschen tun werden und wohin sie sich entwickeln werden.
Aber deine Liebe zu diesem Mann hat eine viel allgemeinere Basis. Wenn du es schaffst diese Essenz herauszufiltern, Eigenschaften, die dich so anziehen, das was ihr gemeinsam habt. Von dieser Essenz kannst du weiter träumen und imaginieren. Du musst nur die Möglichkeit zulassen dies auch mit einem anderen Mann zu erleben. das nimmt auch deinem bisherigen Wunschpartner die Verantwortung für dich.
Die Bekämpfung der Angst besteht in dem Vertrauen, das du das, was du haben möchtest, haben kannst. Du musst aber dem Leben dem Spielraum lassen, auch andere Wege zu finden als die, die dir gerade einfallen. Dir scheint es so, als ob nur dieser Mann dich glücklich machen könnte. Das ist der Trugschluss. Es kann aber durchaus sein, dass er sich mehr zu dir hingezogen fühlt, wenn er merkt, dass du freier wirst und nicht von ihm abhängig bist. Aber diese Unabhängigkeit muss natürlich echt sein.
Ich würde mich hinsetzen und ganz konkret aufschreiben und erfassen, was es im Kern eigentlich ist, was mich im Zusammensein mit diesem Mann so glücklich und zufrieden macht. Dann würde ich mir klar machen, dass ich diese Erfahrungen auch mit anderen Menschen machen kann. Sie sind nicht an bestimmte Personen gebunden.

Liebe Grüße
Mik
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Re: Neues Leben

Beitragvon Mik » 10. Mai 2018, 12:19

Und DER Abraham Workshop dazu ist der

Fred Workshop Nr 22
findest du bei den übersetzten Workshop s
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Re: Neues Leben

Beitragvon Dani-ela » 10. Mai 2018, 17:01

Lieben Dank Meik,

du hast recht, ich sollte mich dem Gedanken öffnen, dass ich das alles auch mit einem anderen Mann fühlen und erleben kann. Noch fällt mir dieser Gedanke schwer und ich merke, dass ich mich auch ein wenig dagegen wehre. Warum weiß ich nicht. Werde mir den Workshop direkt mal anschauen :danke:
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Re: Neues Leben

Beitragvon lawofattraction » 11. Mai 2018, 15:05




Liebe Daniela,

da habt Ihr beiden, Dein Freund und Du, Euch in einer gleichen Schwingung zusammen gefunden. Er hat Beziehungsängste - das ist ja nur eine pauschale Umschreibung, die eigentlich definiert werden sollte, sich aber schon ziemlich klar zeigt durch seine Aussage, dass er Angst hat sich zu binden, da die Menschen aus seinem Leben verschwinden. Das ist die Vermeidung von Schmerz auf Kosten eines erfüllten Liebeslebens und im Prinzip sehr traurig.

Genau diese Verlustängste spiegelst Du ihm nun und lebst ihm das vor, was er "eigentlich" einmal anschauen sollte, um diese Ängste abzulegen. Was ich nun in Bezug auf ihn sage, gilt ganz genau so für Dich. Der Versuch, das gemeinsam in den Griff zu bekommen, ist gescheitert und hat auf diese Weise auch selten Aussicht auf Erfolg. Ein solcher Prozess ist ein Inside-Job, bei dem man kein Gegenüber braucht, sondern für sich nach einer Lösung schaut.

Bei der Frage, ob Du das mit Hilfe machst oder alleine solltest Du mit Deinem Gefühl entscheiden. Es gibt so viele unterschiedliche hilfreiche Methoden, die keine aufwändigen langen Sitzungen mit Psychologen erfordern, die aufgrund der Re-Aktivierung der Problemschwingung für jemanden, der der Abbraham-Lehre folgt, ohnehin nicht zielführend sind. Ich denke da an NLP, Familienstellen und vieles andere - lauter Dinge, die recht schnell aus dem Problem führen und meist auch dauerhafte gute Ergebnisse zeigen ohne ständig wieder den schmerzvollen Ursprung anschauen zu müssen. Der übrigens meist in der Kindheit und dem Thema des Urvertrauens zu suchen ist.

Ohnehin bin ich persönlich der Meinung, dass es weniger positiv ist, nach der Beendigung einer Verbindung sofort wieder in eine neue zu gehen. Jede Trennung, egal wie sie ausgesehen haben mag, braucht eine gewisse Zeit, um innerlich verarbeitet zu werden. Dazu braucht man Selbstreflexion und innere Ruhe. Natürlich ist es schön, schnell wieder einen Partner zu finden, mit dem alle die "Defizite" der vorherigen Beziehung nicht mehr zu existieren scheinen, aber solche "fliegenden Übergänge" sind selten erfolgreich und führen kaum in eine erfüllte Beziehung.

Mein Rat an Dich wäre, Dir erst einmal Zeit für Dich selbst zu nehmen und Deine Verlustängste anzuschauen. Wenn er der "Richtige" ist, dann wird er auch in Deinem Leben präsent bleiben - oder es kommt ein anderer Partner, für den dieser Mann nur als "Platzhalter" gedient hat. Oder als "Entwicklungshelfer", um Dich aus einer nicht mehr erfüllenden Verbindung mit Deinem Mann zu lösen. Diese Menschen dienen als Katalysator, aber die Beziehungen sind selten von langer Dauer und werden dann beendet, wenn man sie als solche identifiziert hat und nicht mehr auf die Hilfe von aussen angewiesen ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es nach einer Trennung ausgesprochen wichtig ist, zu sich selbst zu finden. Ist das nicht der Fall, wirst Du diese Schwingung der Verlustangst mit in jede andere Beziehung nehmen und beschneidest damit von vornherein deren Aussichten auf Erfüllung und Erfolg.

Lieben Gruss
Loa



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