So tun als ob vs Lügen

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 16. Apr 2010, 12:30

Meine Methode ist ja das Scripting, oder auch Drehbuch schreiben, in anderen Worten.
Für mich als Skeptiker und Verstandsmensch ist das die ideale Methode, da ich beim Schreiben nicht nur in die richtige Schwingung komme und für die Zeit des Schreibens auch drin bleibe (das Ja, aber... - Geschnatter ist OFF), sondern da es bei mir auch immer Inspired Action ist und sich die Passagen oft wie von selbst schreiben. Meist tippe ich nur noch aus, was mir etwas in mir diktiert. Und zwar zweisprachig - Deutsch und Englisch.

Wenn ich das ganze aber außerhalb der Scripts beibehalten will, sprich, wenn ich anderen davon erzähle, fühlt es sich an wie Lügen. Selbst wenn es den anderen ja nicht wehtut und die meisten eh wieder vergessen, was man ihnen erzählt. Und ich frage mich nun, woran das liegt.

Gestern habe ich genau in dem Momemt in einen Agatha Christie Film reingeschaltet, als der Pfarrer sagte:
Jedesmal wenn wir lügen, beleidigen wir Gott.

Und der Satz blieb mir dann die ganze Zeit im Kopf. Ich glaube nicht an "Gott" im religiösen Sinne, doch solche Worte haben schon als Kind in mir resoniert, wenn ich sie in Märchen gelesen oder Filme geschaut habe, wo ja auf symbolische Weise stets Wahrheit gegen Lüge - Gut gegen Böse behandelt wird.

Und ich habe überlegt: Wenn man "Gott" als das Uni ansieht, in dem ja tatsächlich alles schon DONE ist, dann gibt es vielleicht wirklich so etwas wie einen roten Faden, einen "Lebensplan", dem wir folgen (sollen), und unsere vermeintlichen freien Entscheidungen und Handlungen sind eben schon geschrieben. Ob nun von Gott oder unserer Seele, die Begriffe sind beliebig. Und darum signalisiert mir mein IB mit diesem Gefühl: "Du lügst" einfach, dass ich dem Pfad nicht mehr folge :nachdenk:

Was meint Ihr dazu? Ab wann ist So tun als ob Lügen, und warum fühlt sich Scripting gut an, während sich das ganze, ins Außen verlagert, "fake" anfühlt?

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 16. Apr 2010, 13:00




Hi Daisy,

Abraham geben da ja wunderbare Beispiele, wenn die Hot Seater fragen, wie sie denn ihre Vision auch nach aussen tragen können und anderen Leuten auf ihre Fragen antworten:

Hast Du denn nun einen Freund?
Ja, er ist schon da.
Oh, wo hast Du den den getroffen?
Jeden Abend in meinen Gedanken und Träumen.
Ach so, also wirklich ist er noch nicht da?
Wirklichkeit kann von vielen Seiten betrachtet werden.
Warum tust Du dann so, als ob und lügst?
Weil für mich das schon Realität ist und es nur eine Sache von Zeit ist ...

und so weiter. Es fällt uns aufgrund unserer Prägung unwahrscheinlich schwer, "Unwahres" zu sagen. Selbst dann, wenn es niemandem schadet. Akzeptiert wird landläufig das, was man mit den physischen Sinnen nachprüfen kann. Wir bekommen von Anfang an eingetrichtert, die Wahrheit zu sagen. Wieviele Kinder sind nicht als Lügner bezeichnet worden (mich eingeschlossen :clown: ), weil sie über Phänomene berichtet haben, die die Erwachsenen in ihrer Kindheit verdrängt oder verboten bekommen haben und diesen Irrglauben nun weitergeben.

Geschichte am Rande: Mich schrie unsere Kinderfrau an, ich war 4, "sag die Wahrheit, sag die Wahrheit" und schüttelte mich wie verrückt. Ich wusste definitiv nicht, was sie von mir wollte und sagte dann schliesslich vollkommen eingeschüchtert die Worte "die Wahrheit". Die Geschichte wurde in meiner Familie als Witz weitergetragen, aber sie verdeutlicht, wie solche Werte wie Wahrheitsliebe behandelt werden und wieviel Angst mit dem Konzept Wahrheit/Lügen verbunden ist.

Scripten ist ja nicht lügen, Scripten bedeutet, eine Intention auf eine bestimmte Art und Weise schriftlich festhalten. Welches ist dann die Intention beim Lügen? Falsche Information geben, um sich Vorteile zu verschaffen, Irreführung, Strafe entgehen, sich aufblasen, Angst vor Kritik, etwas Verbotenes verschleiern, etc. etc. Wenn eine Kategorie davon in Deine Intention beim Aussprechen fällt, dann hast Du ein Problem. Nicht, weil es eine strafende Instanz gibt, sondern weil die Diskrepanz zwischen Dir und DIR, Deinem Inner Being, dann so schmerzhaft fühlbar wird. Weil Dein IB dort keinen Anteil nimmt und das als Gefühl der Trennung empfunden wird.


Daisy hat geschrieben:Und ich habe überlegt: Wenn man "Gott" als das Uni ansieht, in dem ja tatsächlich alles schon DONE ist, dann gibt es vielleicht wirklich so etwas wie einen roten Faden, einen "Lebensplan", dem wir folgen (sollen), und unsere vermeintlichen freien Entscheidungen und Handlungen sind eben schon geschrieben. Ob nun von Gott oder unserer Seele, die Begriffe sind beliebig. Und darum signalisiert mir mein IB mit diesem Gefühl: "Du lügst" einfach, dass ich dem Pfad nicht mehr folge


Diesen Karmagedanken findest Du aber eher in der alten Energie. Abraham sagen, dass wir zwar Intentionen haben vor Antritt ins Physische, dass wir uns auch mit anderen Seelen verabreden und uns mit anderen IB treffen wollen, dass wir aber im Jetzt diese Absichten jederzeit wieder überwerfen können. Es ist eben nichts vorbestimmt. Das ist das Geniale am LoA, dass wir zu jeder Zeit durch Änderung unserer Ausrichtung den Dingen eine andere Richtung geben können. Das LoA ist unser freier Wille, und wenn man das bedenkt, schon ganz viel Handlungsfreiheit.

My take zu Deinen Fragen.

Lieben Gruss
Loa

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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 16. Apr 2010, 14:54

lawofattraction hat geschrieben:
Wieviele Kinder sind nicht als Lügner bezeichnet worden (mich eingeschlossen :clown: ), weil sie über Phänomene berichtet haben, die die Erwachsenen in ihrer Kindheit verdrängt oder verboten bekommen haben und diesen Irrglauben nun weitergeben. Geschichte am Rande: Mich schrie unsere Kinderfrau an, ich war 4, "sag die Wahrheit, sag die Wahrheit" und schüttelte mich wie verrückt. Ich wusste definitiv nicht, was sie von mir wollte und sagte dann schliesslich vollkommen eingeschüchtert die Worte "die Wahrheit". Die Geschichte wurde in meiner Familie als Witz weitergetragen, aber sie verdeutlicht, wie solche Werte wie Wahrheitsliebe behandelt werden und wieviel Angst mit dem Konzept Wahrheit/Lügen verbunden ist.


Hi Loa,

danke für deinen take.
Dein oben Beschriebenes hat mich daran erinnert - so weit ist meine alte Story inzwischen weg... -, dass meine ganze Kindheit im Grunde vom Thema Lüge geprägt war.
Als ich etwa zwei Jahre alt war, brachte mein Vater seine neue Flamme - meine Stiefmutter - das erste Mal mit zu uns. Als sie ankamen, saß ich gerade in der Badewanne und habe angeblich beim Spielen das ganze Bad unter Wasser gesetzt. Meinem Vater waren schon damals alle "unkorrekten" Verhaltensweisen peinlich, und erbost fragte er mich: Wer war das? (Diese dämliche Frage der Erwachsenen bei so vielem, was Kinder "anstellen").
Ich konnte damals die Worte noch gar nicht verstehen oder was er mit seiner Frage meinte - Wer war denn WAS?
Es nicht besser wissend, zeigte ich auf die neue Frau und sagte: Die Tante da.
Daraufhin zog mein Vater mich aus der Wanne und versohlte mir vor ihren Augen den Hintern. Er hat mich davor und danach nie geschlagen, es war einfach, dass sein Kind ihm in dem Moment vor seiner Neuen so peinlich war, dass er sich nicht anders zu helfen wußte. Darum habe ich ihm diese Geschichte nie nachgetragen, nicht mal mit ihm drüber geredet, doch sind in dem Moment zwei Dinge passiert: Er hat sein Kind für einen völlig Fremden verraten, und er hat damals das Thema Lüge in mein Leben gebracht.
Ich weiß, alles co-kreiert, darum habe ich es Erfahrung abgehakt. Meine Stiefmutter erzählte mir diese Geschichte Jahre später immer mal wieder gern und "Wie schön das geklatscht hat auf dem kleinen Hintern".
Sie selbst tat dann meine Kindheit hindurch das, was du oben erwähnt hast: Sie wollte stets die Wahrheit von mir hören, doch nie paßte sie ihr, und es gab Schläge. Daraufhin verschloß ich mich und antwortete gar nicht mehr, aus Angst vor den Konsequenzen. Doch das war auch nicht richtig, und ich wurde geschüttelt, bis ich - in der Hoffnung, ihr zu sagen, was sie hören will - zu einer "Lüge" griff, was dann aber auch wieder falsch war.
So oder so - ich wurde zum Lügen gezwungen und wurde dennoch bestraft. Jumping through hoops...
Ich habe nie verstanden, warum jemand, der meine Mutter sein sollte, so mit mir verfuhr, bis ich vor einigen Jahren erfuhr, dass sie zu DDR-Zeiten nicht im Ministerium (wie es damals hieß) gearbeitet hat, sondern, wie es heute heißt, im Prügelknast. Dort wurden die "Staatsfeinde", Menschen die einfach frei sein wollten, verhört und ggf auch mißhandelt. Und sie hat sich einfach Arbeit mit nach Hause genommen...
Bis heute ist sie nicht bereit, mir mir darüber zu reden oder Verantwortung zu übernehmen, und seit ich um das LOA weiß, ist es mir auch egal. Für meinen Vater haben diese Dinge sowieso nie stattgefunden, einfach da häusliche Gewalt in seiner Welt nicht vorkommt. Bisweilen habe ich den Eindruck, dass er sich selbst wirklich glaubt. Im Grunde beide LOAers by nature...
Lange Rede, kurzer Sinn und Vergangenheit noch dazu - mir fiel nur auf, dass ich im Grunde von Anfang an vom Thema Lügen umgeben war - ja, mein ganzes Geburtsland basierte ja nur auf einer Lüge....und alle, die die Wahrheit sagen wollten, wurden zu Lügnern gestempelt und bestraft. Verrückt. Es ist wie Eckhart Tolle sagt:
Die meisten von Menschen erschaffenen Systeme begründen sich auf Wahnsinn.

Dennoch kann ich sagen, dass ich mich nicht wegen dieses Hintergrunds beim So tun als ob uneasy fühle. Sondern dass es einfach daran liegt, dass ich mich ja selbst belüge, wenn ich dem Außen meine new Story erzähle. Es ist der Verstand, der nun mal nicht glauben kann, was er "besser weiß", und das erzeugt diese Emotion des Widerstands. Warum das beim Scripting nicht so ist, weiß ich nicht. Vielleicht weil Geschriebenes ja oft Fiktion ist und der Verstand das "durchläßt". Oder weil ich oft spätabends schreibe, wenn die Defenses down sind.

Ich glaube, ich habe mir - dank dir - die Antwort grad selbst geben können :lieb:
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 16. Apr 2010, 15:23

Daisy hat geschrieben:Es ist der Verstand, der nun mal nicht glauben kann, was er "besser weiß", und das erzeugt diese Emotion des Widerstands.


Dabei ist genau das die "Kunst" der bewussten Realitätsgestaltung - etwas, das (Hypothese, sagt der Verstand) bisher nur virtuell existiert, als bereits konkret Geschehenes zu betrachten und sich entsprechend zu verhalten, zu denken und zu fühlen. So als ob man dem Kind sagt "erst musst Du den Lolly sehen, hören, fühlen und schmecken; und wenn das genau so ist, als hättest Du ihn schon, wird er wirklich erscheinen".

Mir fällt dazu noch Vertrauen ein.


Daisy hat geschrieben:Warum das beim Scripting nicht so ist, weiß ich nicht. Vielleicht weil Geschriebenes ja oft Fiktion ist und der Verstand das "durchläßt". Oder weil ich oft spätabends schreibe, wenn die Defenses down sind.


Letzteres halte ich für gut möglich. Fiktion in Literatur und Filmen etc. - alles gesellschaftlich anerkanntes Make-Believe. Zu sagen, dass etwas bereits da ist, was nur für uns RG-Spinner :tja: im VE existiert, ist manchmal nicht mal für uns, die wir an RG glauben, einfach. Kein Wunder, dass wir uns wundern, wie die davon unbeleckte Aussenwelt reagiert und uns weitgehend zurückhalten.



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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 16. Apr 2010, 15:37

lawofattraction hat geschrieben:
Dabei ist genau das die "Kunst" der bewussten Realitätsgestaltung - etwas, das (Hypothese, sagt der Verstand) bisher nur virtuell existiert, als bereits konkret Geschehenes zu betrachten und sich entsprechend zu verhalten, zu denken und zu fühlen. So als ob man dem Kind sagt "erst musst Du den Lolly sehen, hören, fühlen und schmecken; und wenn das genau so ist, als hättest Du ihn schon, wird er wirklich erscheinen".


Ja, und vor mir selbst fällt mir das auch immer leichter. Nur im Austausch mit anderen halt nicht. Ausgenommen eingefleischte LOAer wie du es z.B. bist, Leute, denen man im Zweifelsfall ("Das denkt sie sich doch jetzt aus") nichts erklären braucht bzw die dann nicht sauer werden, weil man "sie anschwindelt". Ich glaube, darum umgebe ich mich inzwischen auch viel lieber mit anderen LOAern bzw Leuten, die zumindest gern selbst mal "magisch denken".
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon LillyB » 16. Apr 2010, 19:32

Hallo Daisy,

in der Interaktion, Co-Creation ist das immer etwas anders. Weil eben auch andere Energien, Schwingungen hinzu kommen. Ich tue sowas (bin kein Scripting Typ, obwohl ich gern schreibe) rein im Fühlen und in Gedanken. Da bin ich dann die und die, die ich bin (zu sein entschieden habe). Ich FÜHLE mich so. Das geht auch niemanden etwas an. Ich strahle das dann aus. Es geht nicht so sehr darum, etwas zu erzählen, obwohl auch dort meist "Referenzen" versteckt sind - das ist dann eben der Fokus Wechsel. Du hast in der Story einen Scheinwerfer auf das Unangenehme geworfen.

Du kannst die Scheinwerfer auch in der jetzigen Realität auf andere Szenen lenken. Meine zweite Methode besteht darin, dass ich in die Unerwünschte Szene die Referenz einbaue, die anders gehandelt hat bzw. handelt (da es Zeit ja nicht gibt, auch die Möglichkeiten sind alle permanent vorhanden bzw. werden sogar in Neben-Realitäten gelebt!)

Die Realität ist ja immer die Interpretation. Somit ist auch Lügen (dazu haben Abraham auch eine sehr weise Einstellung, nämlich was hinter der Lüge steht mehr Bedeutung zu schenken, wie z.B. Erleichterung zu finden, Verbesserung) nicht das, was wir unter den normalen Moralvorstellungen verstehen.

ALOHA
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 17. Apr 2010, 10:54

Ich mache das so, dass ich meine So-tun-als-ob-Spiele gar nicht in die Öffentlichkeit trage, sondern nur mit mir selbst ausmache, so fällt ein evtl. unangenehmes Gefühl, andere "belügen" zu müssen, weg und ich muss mich nur noch mit meinem eigenen Verstand auseinandersetzen. Weiß nicht, ob das so gedacht ist, aber bisher erschien mir das immer stimmiger und auch manchmal sinnvoller, z. B. beim Thema Mann: Wenn ich jetzt hinginge und vor anderen so täte, als wäre ich bereits glücklich vergeben, wie ich es in gewissem Rahmen ja auch tun würde, wenn es so wäre, wie sollte ich dann je auf den Zukünftigen stoßen? Der würde doch dann wahrscheinlich wie alle anderen annehmen, ich sei bereits vergeben und sich wieder trollen. :shock: Das ist doch kontraproduktiv, oder?! Da ist es doch eigentlich besser, man hält seine Klappe?
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 17. Apr 2010, 11:04

Naike hat geschrieben:Wenn ich jetzt hinginge und vor anderen so täte, als wäre ich bereits glücklich vergeben, wie ich es in gewissem Rahmen ja auch tun würde, wenn es so wäre, wie sollte ich dann je auf den Zukünftigen stoßen? Der würde doch dann wahrscheinlich wie alle anderen annehmen, ich sei bereits vergeben und sich wieder trollen. :shock: Das ist doch kontraproduktiv, oder?! Da ist es doch eigentlich besser, man hält seine Klappe?


Hallo Naike,

Ich muss lächeln, immer noch Naikesche Hirnwindungen. :teuflischgut: Das mit aller Zuneigung gesagt und nicht als Kritik gedacht.

Nicht das, was wir sagen, ist wichtig, sondern das, was wir schwingungsmässig aussenden. Und da Dir die Intention vollkommen klar ist, dass Du das Scripten oder Erzählen als Mittel der Unterstützung für Schritt 3 machst, blockierst Du damit auch nicht den Zukünftigen, zu Dir kommen.

Wäre der Fall so, wie Du schlussfolgerst, dürften wir kein Vision Board machen und keine der Übungen, in denen wir vorgaukeln, der Wunsch sei bereits erfüllt und wir seien bereits die Person plus Ausdehnung des erfüllten Wunsches. Wir nehmen ja im Prinzip damit nur etwas gedanklich voraus, was vibrationally ohnehin bereits existiert. Die "Mann-Anziehungs-Schwingung" wird davon nicht beeinträchtigt. :gvibes:

Lieben Gruss
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon ZaWo » 17. Apr 2010, 11:28

Naike schrieb
Der würde doch dann wahrscheinlich wie alle anderen annehmen, ich sei bereits vergeben und sich wieder trollen. :shock:


Damit sagst du, dass du das LoA durch dein Tun aushebeln kannst. Stimmt deine Schwingung, dann liefert dir das LoA auch den treuen, einzigen Seelengefährten auch wenn du gerade nakisch mit 5 Männern in der Sauna rummachst. :tja:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon LillyB » 17. Apr 2010, 11:34

hihi - ist ja lustig :kgrhl: Ich habe die besten Erfahrungen damit, dass ich mich in das Feeling des "Verliebt Sein" begebe, und das ich mich vollkommen begehrt (gewertschätzt fühle). Damit hab ich immer Erfolg, wenn ich das wirklich so fühle und ausstrahle und übrigens die witzigsten und schönsten Flirts und Erlebnisse - unabhängig - auf "Mann anziehen".

Ich bin dann so sehr bei mir und diesem schönen Feeling, einer wunderbaren Offenheit und Leichtigkeit dass ich sowieso alle :hug: könnte

ALOHA :ros:

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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon LillyB » 17. Apr 2010, 11:36

Damit sagst du, dass du das LoA durch dein Tun aushebeln kannst. Stimmt deine Schwingung, dann liefert dir das LoA auch den treuen, einzigen Seelengefährten auch wenn du gerade nakisch mit 5 Männern in der Sauna rummachst. :tja:


Yeppppaaaaaaa :kgrhl: ist dem nämlich alles wurscht
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 17. Apr 2010, 11:43

Na, Manifesting-Meister bin ich ja nun noch nicht, in Liebesdingen schon mal gar nicht, denn das ist mein Doofthema, da es für mich noch immer zu wichtig ist. Kriege es nicht hin, das Single-Leben genauso schön zu finden wie das zu Zweit. Hat ja jeder so seine Stolpersteine, egal wie gut anderes klappt.

Ja, also das verstehe ich schon, deshalb meinte ich ja, ich mache diese Schwingungsausrichtungen, was das "So-tun-als-ob" ja ist, nur für mich, demonstriere sie aber nicht vor anderen. Mal ein praktisches Beispiel: Vor einiger Zeit hatte ich in meinem Facebook-Profil noch "Single" als Beziehungsstatus stehen. Dachte mir dann aber, hm, schwingungstechnisch sehr ungünstig, also nahm ich es raus und das fühlte sich besser an. Als mir dann aber die Idee kam, "in Beziehung" einzutragen (im Sinne des So-tun-als-ob), fühlte ich Widerstand in mir und der vorherrschende Gedanke war die Vorstellung, dass wenn jetzt ein passender Mann dies lesen würde, er sich erst gar nicht um mich bemühen würde, weil ich das auch so mache. Also wenn sich jemand als vergeben kennzeichnet, egal auf welche Weise, zum Beispiel auch in dem er von seinem Partner schwärmt, ziehe ich meine Aufmerksamkeit in Hinsicht romantischem Interesse umgehend ab, sei er auch noch so attraktiv. Verstehst du, wie ich das meine? Jetzt kann man natürlich hingehen und sagen, derjenige, der es ist, der paßt, findet einen sowieso, eben wegen der anziehenden Schwingung, egal welchen Status man nun allgemein öffentlich demonstriert, aber das fällt mir halt aufgrund meines eigenen Vorgehens, Vergebene zu meiden, schwer zu glauben und bringt mich in Zweifel, was ja nun völlig kontraproduktiv ist.
Hoffe, es ist nicht zu kompliziert beschrieben. :oops:

@LillyB:
Darum geht es mir jetzt nicht, das mich selbst verliebt und vergeben fühlen gelingt mir. Nicht durchgehend, aber überwiegend schon. Hier geht's jetzt darum, ob es sinnvoll ist, das auch auf die Öffentlichkeit auszudehnen, indem man anderen gegenüber so tut, als wäre etwas wahr. Daisy hat Schwierigkeiten wegen dem ungutem Gefühl in Sachen Lügen, das kann ich sehr gut nachvollziehen, stört mich aber weniger, weil es mir generell schnurz ist, was andere von mir denken. Aber der Aspekt, den ich oben beschrieb, das die öffentliche Demonstration von "bereits in Beziehung sein" potentielle Partner eher abschreckt, weil ich selbst auch so reagiere und entsprechend handele, der stört mich an der ganzen Sache, das fühlt sich irgendwie nicht gut an, denn ich kann mir nicht vorstellen, das mich jemand trotz des Vergebensstatus ernsthaft anbaggert. Dass das nicht der Wahrheit entspricht, weiß ich sogar, da ich auch während meiner Beziehung Affären hatte, aber das schlechte Gefühl dabei, öffentlich so zu tun, als wäre ich vergeben, DAS empfinde ich als ungünstig. Oder ist da ein Denkfehler drin versteckt?
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 17. Apr 2010, 11:56

Naike hat geschrieben:Ich mache das so, dass ich meine So-tun-als-ob-Spiele gar nicht in die Öffentlichkeit trage, sondern nur mit mir selbst ausmache, so fällt ein evtl. unangenehmes Gefühl, andere "belügen" zu müssen, weg und ich muss mich nur noch mit meinem eigenen Verstand auseinandersetzen. Weiß nicht, ob das so gedacht ist, aber bisher erschien mir das immer stimmiger und auch manchmal sinnvoller, z. B. beim Thema Mann: Wenn ich jetzt hinginge und vor anderen so täte, als wäre ich bereits glücklich vergeben, wie ich es in gewissem Rahmen ja auch tun würde, wenn es so wäre, wie sollte ich dann je auf den Zukünftigen stoßen? Der würde doch dann wahrscheinlich wie alle anderen annehmen, ich sei bereits vergeben und sich wieder trollen. :shock: Das ist doch kontraproduktiv, oder?! Da ist es doch eigentlich besser, man hält seine Klappe?


Hmm, vielleicht nochmal zum besseren Verständnis dessen was ich meinte:
Es geht nicht darum, von sich aus hinzugehen und anderen irgendwelche Geschichten - z.B. jetzt dein Beispiel oben - zu erzählen. Keine Baron Münchhausen-Märchen. Sondern einfach wenn jemand anders anfängt - wir alle kennen das doch:

Na Süße, wie läufts mit Mister X, seid ihr nun zusammen?

Wie läufts jetzt in deiner Ehe? Wieder besser?

Hast du endlich nen neuen Job?

etc etc

Das sind diese Fragen, die oft so spontan kommen, dass man eben doch die "Wahrheit" antwortet und wo oft auch gar nicht die Zeit ist, so ein "Pivoting-Gespräch" aufkommen zu lassen, wie das Abe-Beispiel, was Loa oben angeführt hat.
Aus dem Grund spreche ich eben gern vorher die Geschichte mit mir ab, wie ich sie gern hätte, um dann auch bei spontanen Fragen "richtig" antworten zu können.


Aber um mal bei Naike's Beispiel zu bleiben - da bin ich erfahrungsmäßig auf Lilly's Seite:
Oft kommt ER doch genau dann, wenn frau gerade glücklich verliebt ist oder gar schon in festen Händen.
Gerade eine, von einem anderen weggeschnappte "Beute" zieht doch Männer oft an. Warum das so ist, weiß ich zwar immer noch nicht, aber so läufts :clown: Von daher könntest du, liebe Naike, problemlos aussenden oder erzählen: Ich bin vergeben, und der Typ würde sich nicht trollen, sondern vermutlich eher zu deinem Stalker werden :P

LG
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 17. Apr 2010, 12:10


Hallo Naike,

jetzt vermischst Du aber ganz flott zwei Aspekte. Einmal den der nach aussen sichtbaren Anzeige "vergeben" oder "frei" und Schwingung. Was Du beschreibst ist Aktion, das ist nicht Schwingung. Natürlich stelle ich keine Anzeige in die Zeitung "ich brauche kein Haus mehr" wenn sie eigentlich lauten sollte "Haus gesucht". Kommunikation mit der Aussenwelt läuft über klar identifizierbare und gesellschaftlich vereinbarte Worte.

Aber eigentlich ist es vollkommen egal, was Du ins Facebook schreibst. Wenn Du schwingungsmässig bereit bist, einen Mann anzuziehen, dann kommt der, egal was irgendwo geschrieben steht. Und der kommt auch, wenn Du nicht in die Disco gehst und den ganzen Tag zuhause sitzt und Dich niemand sieht. Solange du Dich nicht darauf versteifst, dass er durch Facebook kommen muss. Und wenn Du das tust, so signalisierst Du durch Deinen Status, dass Du frei bist, weil Du freie Männer anziehen willst. Natürlich könnte auch jemand antworten, wenn Du vergeben schreibst, eben jemand, der der dieser Schwingung entspricht.


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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 17. Apr 2010, 12:17

Daisy hat geschrieben:Aber um mal bei Naike's Beispiel zu bleiben - da bin ich erfahrungsmäßig auf Lilly's Seite:
Oft kommt ER doch genau dann, wenn frau gerade glücklich verliebt ist oder gar schon in festen Händen.
Gerade eine, von einem anderen weggeschnappte "Beute" zieht doch Männer oft an. Warum das so ist, weiß ich zwar immer noch nicht, aber so läufts :clown:


Aber auch das ist doch bedingt durch Schwingung. Wenn Männer gerne Beute wegschnappen, so ist das in ihrer Schwingung. Und wenn Frauen darauf reagieren, auch in ihrer. Und wenn jemand das nicht als Energie in sich hat, kommt er mit so etwas nicht in Berührung.

Schwingung, nicht beobachtbare "Fakten" - das ist das "Geheimnis" des LoA.



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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 17. Apr 2010, 12:21

lawofattraction hat geschrieben:
Daisy hat geschrieben:Aber um mal bei Naike's Beispiel zu bleiben - da bin ich erfahrungsmäßig auf Lilly's Seite:
Oft kommt ER doch genau dann, wenn frau gerade glücklich verliebt ist oder gar schon in festen Händen.
Gerade eine, von einem anderen weggeschnappte "Beute" zieht doch Männer oft an. Warum das so ist, weiß ich zwar immer noch nicht, aber so läufts :clown:


Aber auch das ist doch bedingt durch Schwingung. Wenn Männer gerne Beute wegschnappen, so ist das in ihrer Schwingung. Und wenn Frauen darauf reagieren, auch in ihrer. Und wenn jemand das nicht als Energie in sich hat, kommt er mit so etwas nicht in Berührung.

Schwingung, nicht beobachtbare "Fakten", ist das "Geheimnis" des LoA.


Na also ich merk sowas immer erst, wenns zu spät ist :lol: Wenn jemandem mein Herz gehört, dann bin ich nicht bewußt in der Schwingung, die anderen sagt: Komm und hol mich. Im Gegenteil gucke ich oft ganz doof, wenn mir eine Freundin sagt: Du, der steht aber auf dich.
Denn ich merke davon oft nichts - eben weil ich den Fokus nicht auf "andere Männer" habe, und frage mich dann wie so viele meiner Freundinnen: Was sende ich denn bitte für Signale aus??

Ich erkläre mir das so wie das Prominenten-Stalker-Phänomen: Jemand ist glücklich, hat Erfolg, ist mit der Quelle verbunden. Und jemand anders will nun auch was vom Kuchen und wählt sich daher den Glücklichen, Erfolgreichen als Katalysator für die Quellenanbindung.

LG
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 17. Apr 2010, 12:30




Beim Stalken ist die Absicht des Stalkers, wie immer sie aussehen mag, ja nur die eine Seite, der Gestalkte muss ja auch in der gleichen Schwingung sein.

Egal zu welchem Thema, die Erkenntnis, dass nur gleiche Schwingungen sich gegenseitig anziehen, ist die schwierigste und schmerzhafteste und gleichzeitig die, die einen am meisten weiterbringt und befreit. Weil sie das Tor zur Ehrlichkeit zu sich selbst öffnet und sofort das Bedürfnis nach Schuldzuweisung im Aussen beendet. Sie führt direkt in die Selbstermächtigung.



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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 17. Apr 2010, 12:34

lawofattraction hat geschrieben:
Aber eigentlich ist es vollkommen egal, was Du ins Facebook schreibst. Wenn Du schwingungsmässig bereit bist, einen Mann anzuziehen, dann kommt der, egal was irgendwo geschrieben steht.


Dat Ding bei Facebook ist auch, dass da ohnehin soviel "gelogen" wird, dass es schon fast zur Vereinbarung der Nutzer gehört. Wer in Zeiten der Datenüberwachung noch immer seinen richtigen Namen und anderes angibt, ist da schon eher eine Seltenheit. Aus eigener Erfahrung kümmert der Beziehungsstatus niemanden, denn man geht allgemein davon aus, dass er fake it. Ich kann mich gut an die Anfangszeit erinnern, als es mit der Privacy noch nicht so gut bestellt war, da haben meine Mädels und ich dort "die Haie vor der Bucht" gehabt und haben darum alle unseren Status auf verlobt oder verheiratet gesetzt, um die Haie abzuschrecken.
Ich weiß aber genau, wie Naike sich fühlt. Irgendwann hatte ich auch das Gefühl, ich belüge mich selbst, und habe mich wieder auf single gesetzt. Es fühlte sich ein wenig wie "Versagen" an, aber ich war mit mir selbst im reinen.
Und für die LOAer bei Facebook kann man den Beziehungsstatus ja auch auf unsichtbar setzen :P FB ist ohnehin nicht als Bagger-Bar konzipiert worden, weshalb es "meins" ist.

LG
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 17. Apr 2010, 13:24

Das mit Facebook sollte jetzt nur ein beliebiges Bespiel der Demonstration nach außen sein, das Internet ist ja nur ein Ort, sich kennenzulernen, während es noch viele andere gibt.
Ja, dieses nach außen zeigen, dass man vergeben ist, ist natürlich eine Aktion, aber gehören die nicht zum "So-tun-als-ob-Spiel" dazu? Wenn ich mich schwingungsmäßig aufs Vergebensein ausrichte, kann ich doch nicht in meinen Taten dieser Ausrichtung widersprechen, sonst rutscht der Fokus doch von Erfüllung zu Mangel und jeweils wieder zurück, oder?!

lawofattraction hat geschrieben:Natürlich stelle ich keine Anzeige in die Zeitung "ich brauche kein Haus mehr" wenn sie eigentlich lauten sollte "Haus gesucht".

Genau das meinte ich. Ich bringe mich dann schwingungsmäßig in das Gefühl, das Haus bereits zu haben, demonstriere aber doch mit der Suchanzeige in einer Zeitung eigentlich wieder das Gegenteil. Nun deswegen aber gar keine Anzeige aufzugeben ist, wäre doch eine vertane Chance, selbst wenn das Haus natürlich auch auf anderem Wege kommen kann. Also hier an der Stelle hakt es bei mir.

Daisy hat geschrieben:Oft kommt ER doch genau dann, wenn frau gerade glücklich verliebt ist oder gar schon in festen Händen.

Ja, das habe ich wie gesagt auch schon mehrmals erlebt. Das Blöde ist aber, das es sich für mich dennoch negativ anfühlt, wenn ich mich als vergeben zeige. Die Überzeugung, das der Vergeben-Status abstößt, scheint vor den früheren Erlebnissen zu stehen, stärker zu sein. Und das wohl aus dem Grunde, weil ich auch selbst vergebene Männer meide.

Daisy, zu deiner Sache: Wenn solche Fragen kommen, antworte ich immer nur so vage, dass andere mit der Zeit gar nicht mehr von selbst fragen. Z. B. wenn nach neuem Job gefragt wird, habe ich was in Aussicht, was dann ja keine Lüge ist, da man im Grunde immer was zu erwarten hat, die Frage ist nur wann. Aber das geht ja niemanden was an.
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Kia » 17. Apr 2010, 13:46

Mein Gott, vielmehr, meine Göttinnen, ich bin so ein Anfänger gegenüber Euch alten Loa-Häsinnen, besser Füchsinnen, so schlau und gewieft ihr seid, also mit dem „So tun als ob“, das empfinde ich deshalb nicht als Lügen, weil ich jahrelang im Yoga-Tantra (das ist so eine Unterabteilung im Buddhismus, tibetische Variante) geübt habe, bestimmte Teil-Aspekte von Göttinnen zu erschaffen, wortwörtlich, sogar meine Gesichtsform hat sich verändert, ich wusste, klar ich übe das nur, aber es wirkt ja nur (das wusste ich auch), wenn ich das ganz echt fühle; ein Beispiel: Mütterlicher Aspekt des Nährens/Seins. Also ich hatte nicht das Gefühl ich lüge, ich hatte das Gefühl, ich hole da etwas aus mir raus, was vorher schon drin war in mir. Ich gebe dem, was ich da rausholen will, Aufmerksamkeit. Gefragt hat niemand und ich habe auch nicht drüber gesprochen, es wurde auch nichts gefragt von anderen. Mein nicht übendes Umfeld hat aus Liebe zu mir vermutlich über "komische und befremdliche" Sachen freundlich hinweg gesehen. Kein Wunder, sie hatten wirklich oft auch massive Vorteile :clown:

Mit der Realitätsgestaltung, das ist ja keine Geheime Lehre (die tantrischen Lehren sind heute auch allgemein öffentlich nachzulesen), da beziehe ich die Menschen um mich ein: ich habe nicht so viele Menschen um mich, die die da sind, denen sage ich, was ich übe und bitte sie um Unterstützung meiner Vision/Idee/Wunsch. Ich mache das ganz direkt: z.B. gestern traf ich einen langjährigen Kollegen auf einer grossen Konferenz. Ich erzählte ihm, dass ich einen Supporter suche für meinen Mac, der Sicherheit nicht an erste Stelle, sondern Liebe und Freude und Kreativität an erste Stelle stellt. Ich erzählte ihm genau wie ich vorgehen will, und er sagte: Liebes, ich möchte Deine Ermittlungen nicht behindern und Deine Spiele, die Du hier spielen willst nicht stören, klar, aber Du kannst Dich auch auf die Konferenz konzentrieren und mich den Mac-Support machen lassen. Ich bin jetzt pensioniert und habe 20 Jahre als Graphiker auf Mac gearbeitet, also was ist...? Ich war ein bisschen vor den Kopf gestossen (ich wollte doch bewusstes Erschaffen üben!!!) und sagte, ich will aber niemand aus B. sondern jemand aus L. (wo ich wohne), aber ich habe schon während ich das sagte gespürt, wie ich knallrot, Hilfe - werde, und er grinste und sagte, Du merkst ja selbst, was los ist, oder? Sags mir einfach am Abend oder morgen oder wann auch immer, ja? Und übrigens hast du mir kürzlich lang und breit total übersprudelnd vor Begeisterung erklärt, ich soll aus der Suchschwingung raus, so würde ich nie eine Frau finden, und wie ist das jetzt mit Dir? Bleibst Du drin oder gehst Du raus? Mit anderen Worten machst Du, was Du mir geraten hast oder gelten für Dich andere universelle Gesetze. Und bitte keinen Vortrag jetzt über Paralelle Universen, es geht hier gleich los...

Ihr Lieben ich musste so lachen... ich finde, ich bin gern transparent, auch wenn meine Fehler, Unstimmigkeit sichtbar werden. Was solls.

Ich sagte nichts und beende auch hier meinen post. Loa hat recht(DIE SCHWINGUNG!!!), das absichtsvolle Programm, das ich zusätzlich noch abspule zu dem, was bereits da ist, ist nutzlos. Aber trotz all meiner komischen Machenschaften funktionieren meine Schöpfungen irgendwie TROTZ dem, dass ich sie massiv behindere. Die göttliche Kraft (der ich mich ja nicht verweigere) hat ein Autopilot-Fehlerkorrektur-Divine-Juke-Box-Set innewohnend und sie verwendet diese über meine Dummheit hinweg. Ich merke es immer öfter,wie sie arbeitet, obwohl ich ihr im Weg bin. Mich überrascht nichts mehr und bin doch verwundert. :kuss: Ich küsse sie, via Euch :bussi: :uns:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 17. Apr 2010, 13:48

Naike hat geschrieben:Ja, dieses nach außen zeigen, dass man vergeben ist, ist natürlich eine Aktion, aber gehören die nicht zum "So-tun-als-ob-Spiel" dazu? Wenn ich mich schwingungsmäßig aufs Vergebensein ausrichte, kann ich doch nicht in meinen Taten dieser Ausrichtung widersprechen, sonst rutscht der Fokus doch von Erfüllung zu Mangel und jeweils wieder zurück, oder?!


Ich denke, dabei kommt es wieder darauf an, was man selbst glaubt. Das ist was Individuelles und wird sicher wieder von eigenen Prägungen und Erfahrungen bestimmt. Für den einen hat es eben keine Widersprüche und funzt, und für den anderen halt nicht. Manch einer ändert seine Persona oder seinen Status oder seine Meinung oder seine Präferenzen jeden Tag, und doch kann das seiner Vision nichts anhaben, da das Innen eben doch immer stärker ist als das wovon man sich selbst oder andere überzeugen will. Meine Ansicht :102:

Man sieht das gut bei Schauspielern - manche gehen so in ihren Rollen und deren Geschichten auf, dass sie diese in ihrem eigenen Leben manifestieren (Bsp. Vivien Leigh und Brandon Lee), während andere trotz hervorragenden und total überzeugenden Spiels hundert verschiedene Geschichten verkörpern können, ohne dabei selbst vom eigenen Pfad abzukommen.

LG
Zuletzt geändert von Daisy am 17. Apr 2010, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon LillyB » 17. Apr 2010, 13:49

Hab da noch was Nettes aus "The Vortex", gilt eigentlich für alles. Und ich denke jetzt auch wieder in die Einfachheit zurück. Der Verstand liebt es halt kompliziert, darum der Fokus macht es, den kann ich lenken:

Focusing on problems of the past, or the present, will prevent you from moving to the solution in your future. Focusing on the problems of the past, or present, will guarantee a problematic future


Heißt für mich, mehr die Vibrational Realität zu nutzen. Alle ist doch veränderbar und auch der Single-Status oder der Vergeben-Status. Vielleicht ist das ein Ansatz. Auf alle Fälle habe ich mich JETZT selbst erinnert, dass ich wieder mehr Zeit in meiner neuen Realität verbringe, als die ich in der Scheinbaren bin :gvibes:

und hier noch ein Bonbönchen:

True success is coming into alignment with You. Yes, selfishly aligning with your desire, your clarity, your knowledge, your love -

with Yourself!
:pfeil:

ALOHA
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 17. Apr 2010, 14:12

Daisy hat geschrieben:Ich denke, dabei kommt es wieder darauf an, was man selbst glaubt.

Das auf jeden Fall, ja. Insofern wäre es keine inspirierte Aktion, wenn ich "vergeben" bei Facebook (als Beispiel) eintrage, wenn ich selbst glaube, dass das einen neuen Partner abstößt. Aber andererseits will ich das So-tun-als-ob gerne spielen, weil mir das viel Spaß macht und es gut tut. Und im Punkt, sich selbst etwas vormachen (jetzt mal im positiven Sinne) klappt das auch, nur halt dieser "Nach-Außen-Aspekt" macht für mich die Sache noch nicht rund.

LillyB hat geschrieben:Heißt für mich, mehr die Vibrational Realität zu nutzen. Alle ist doch veränderbar und auch der Single-Status oder der Vergeben-Status. Vielleicht ist das ein Ansatz. ...

Klar, deshalb ja das Einfühlen in die angenehme Schwingung, vergeben zu sein. Aber ich kann das nicht im Zusammenhang mit meinem Handeln aufrecht erhalten, siehe das Bespiel von eben mit dem Haus.
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 17. Apr 2010, 14:20

Naike hat geschrieben:Und im Punkt, sich selbst etwas vormachen (jetzt mal im positiven Sinne) klappt das auch, nur halt dieser "Nach-Außen-Aspekt" macht für mich die Sache noch nicht rund.


Genau das war ja mein Ausgangspunkt in diesem Thread. Und damit sind wir wieder am Anfang :| :lol:
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 17. Apr 2010, 14:25

Bild *lol*
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