So tun als ob vs Lügen

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 20. Apr 2010, 16:37

@Daisy:
Ich sehe uns schon Klavier spielen und Suaheli reden! :mrgreen:

@Kia:
Die unterschiedlichen Aspekte kenne ich auch, ja. Bei mir lief das aber stets ungesteuert, d. h. ich habe nicht in der einen Phase entschieden, mal wieder eine andere zu brauchen, geschah dann quasi von selbst, wenn die eine "gesättigt" war.
Spirituelle Entwicklung im Sinne eines Weges zur Befreiung aus dem Daseinskreislauf ist allerdings nicht mein Thema, für mich nur ein Konzept, eine Lebensphilosphie von vielen. Paßt auch nicht wirklich zu Abraham, finde ich, die ja das Dasein in jedem Moment loben, was ich daran auch am schönsten finde. Nicht immer dieses "ich muß mich verbessern, um ganz oder sonstwas zu werden". Der Mensch ist in meinen Augen kein Wesen, dass sich vervollkommnen muß, wir sind es bereits. Also spreche ich lieber von Ausdehnung als von Entwicklung, fühlt sich zumindest für mich besser und wahrhafter an.

... Du schreibst oben ich täte schreiben aus das Perspektive des "kleinen Ich". Du kannst das ja nicht wissen, deshalb sage ich Dir es jetzt: Im Vorspann zum Forum steht, ich solle eben nicht aus meiner kleinen beschränkten Sicht schreiben, sondern aus Verbundenheit (Vortex) - es steht nicht wörtlich - doch ich habe es so aufgefasst.

Glaube, da hast du mich mißverstanden, das kleine Ich steht für mich nicht als etwas Minderwertiges, es ist lediglich eine andere Ebene. Und wenn du schreibst "während ich noch zitternd schaue, was geschieht", ist das die Sicht der Person, in die DU dich erweitert hast. Sie hat die Fähigkeit zu staunen - und das ist doch einfach nur wunderbar, oder?!

In Sachen Wortwahl bin ich nicht pingelig, ich habe keine Lust, mir jedes Mal zu überlegen, wie etwas beim Gegenüber ankommen könnte, denn darüber hat man sowieso keine Kontrolle. Haben wir ja heute gerade wieder bei lawofattraction gesehen, die angepiekt war, obwohl ich aus meiner Sicht ein völlig sachliches Argument gebracht habe, was ich selbst nicht mal im Ansatz als negativ empfunden habe. Aber Sender und Empfänger sind eben zwei Personen in im Grunde verschiedenen Welten. Schreibe halt so, wie ich es mir schreiben würde.
Und in schlechter Verfassung schreibe ich grundsätzlich gar nichts mehr. Wenn ich wütend, traurig oder frustig bin, was bei Forenbeiträgen eh gegen Null tendiert, außer jemand wird persönlich beleidigend, schalte ich mich aus und schreibe später in Ruhe. Unbedacht geht so gut wie nichts raus.

Doch bedenke, alles, was Du aussen abtust als unwichtig, sinnlos, oder Geschwätz ist ja auch innen, sonst würde es Dir aussen gar nicht begegnen. Und es ist besser, wenn es aussen ist, Du schaust es wertfrei an statt wegstossen, sonst spickt es ja wieder zurück (wegen dem Stossen).

Wenn ich gerade etwas als unwichtig für mich empfinde (was sich ja auch jederzeit immer ändern kann), dann ist das genauso ok, wie wenn ich auf etwas anspringe. Ich muss mir nichts anschauen, was mich nicht negativ triggert. Und selbst wenn mich etwas nervt, gehe ich da nur näher heran, wenn es sich wiederholt. Sprich, wenn mich im Supermarkt z. B. eine Kassiererin blöd anmacht, frage ich mich nicht, was das jetzt mit mir zu tun hat. Würde ich hingegen dauernd mit jemand auf diese Art zusammenstoßen, dann schon. Warum nur dann? Weil ich meinen Fokus lieber hauptsächlich auf Positives, das was ich mag, richten möchte.

Und noch ein Mißverständnis zum Aufklären: Ich habe überhaupt nichts gegen Methoden, weiß gar nicht, wie das jetzt aufgekommen ist, dass es so sein könnte. Ich bin bloß schlicht und ergreifend meist zu faul, sie anzuwenden. Wenn jemandem eine Übung etwas bringt und er oder sie total davon begeistert ist - was in aller Welt sollte ich dagegen haben!? Das Entscheidende ist doch dann nur, dass demjenigen etwas bringt und sei es nur Spaß an der Freude, es wird sich dann auf jeden Fall positiv auswirken.

In diesem Sinne einen schönen Nachmittag!
Naike :lieb:
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 20. Apr 2010, 16:55

Naike hat geschrieben:@Daisy:
Ich sehe uns schon Klavier spielen und Suaheli reden! :mrgreen:


Ein Klacks! :clown:
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Kia » 20. Apr 2010, 23:55

Danke liebe Naike für die Klarstellungen, Du hast das sehr differenziert jetzt beschrieben :lieb:

@ Daisy, ich wünsche Dir viel Spass beim neue Identitäten ausprobieren, hoffentlich hast Du genügend verschiedene Bekleidung, ich finde das ist unterstützend... ich kaufte mir kürzlich die ersten Schuhe mit Absätzen, nicht hoch aber immerhin...sieht sehr schick aus, das laufen trainiere ich mit dem Po wackeln durch die Wohnung und so bei entsprechender Musik...na ja bei mir war die Teenager-Zeit aus verschiedenen Gründen ausgefallen, ich erlaube mir das jetzt nachzuholen. Zwei Freundinnen unterstützen mich mit hilfreichen Geschichten, ich habe noch niemals so viel gelacht :kgrhl: :oops:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Cosmic_Energy » 21. Apr 2010, 17:47

Daisy!
Du hast ja sehr ausführlich geschrieben und vor allem Deine kindliche Prägung ins Spiel gebracht mit dem scheusslichen Ereignis in der Badewanne und Deiner Schwiegermutter.
Finde ich total klasse, daß Du soviel schreibst, dann kann ich viel besser verstehen!
Deine letzte Frage war wohl die wichtigste für Dich, so nehme ich sie auch zuerst.

Zu allererst würde ich an Deiner Stelle akzeptieren, daß Dein Wesen in Bzg Wahrheit <--> Lüge so sehr verletzt wurde, daß das bis heute nachwirkt. Wie wir im Sinne des LOA damit umgehen ist eine gute Frage, aber es ändern nichts an der Tatsache, daß es nun mal so ist.

Wenn wir anderen Leuten die nix mit LOA zu tun haben, sagen DAß wir einen Partner haben aber sie können ihn nicht sehen, gucken die uns -zurecht- schief an. Und wenn Du diese Aussage durch deren Brille anschaust, ist es ja auch eine offensichtliche Lüge.

Aber wir, die wir das Gesetz der Anziehung für uns nutzen und uns dessen bewusst sind, haben einfach eine andere Wahrheit. Das diese Aussage "mein Partner ist hier" den anderen als Lüge erscheint .... leuchtet mir ein.
Ich erzähle auch nicht jedem von meiner neuen Denke. Viele würde ich einfach überfordern. Sie würden sogar das Vertrauen in mich verlieren weil sie denken, ich drifte gerade völlig ab. Wenn ich den Leuten also nichts von meiner "neuen Denke" erzähle, schütze ich sie sogar vor sich selbst.

Ich kann meinen Eltern all das zum Bleistift nicht erzählen.
Vater macht sich zum Bleistift Gedanken, wir er sein Vermögen unter den Kindern aufteilen soll und möglichst gerecht bleibt dabei.
Ich habe nun seit LOA verinnerlicht, daß ich nicht im Mangel, sondern im Reichtum lebe und mein Herzilein mein Kompass, mein Fels in der Brandung ist. So konnte ich meinem Daddy sagen, daß es mir wirklich völlig egal ist, ob ich Betrag x oder Betrag y bekomme. Ich habe mich nämlich ein für alle mal entschieden, mich darüber zu freuen, DASS ich etwas bekomme. Ich werden den Teufel tun, mich darüber zu ärgern, daß mein Bruder vielleicht ein paar Cent mehr bekommt. Täte ich das nämlich, wäre meine ganze Freude über den Geldsegen dahin. Ich würde mich im Mangel fühlen, statt im Reichtum.

Das habe ich Daddy glaubhaft rüberbringen können. Ich sah das an seinem Blick, der einfach eine Sekunde zu lang auf mir weilte. Er weiß jetzt, daß ich mich immer über das Erbe freuen werde. Ganz egal wie es ausfällt. So konnte meine Erkenntnis (die nun mal nicht seine ist) über das LOA meinen Vater ein kleines Stückchen glücklicher machen, ohne daß ich ihm den ganzen theoretischen Unterbau vermitteln musste.

So bin ich in meiner Wahrheit geblieben, und er ist in seiner Wahrheit geblieben.
Bedenke doch bitte, aus welchem Blickwinkel sie Dich als Lügnerin sehen. Sie können kaum anders.
Und daß Du, die Du schon in solch zartem Alter von 2 Jahren in diesen grundlegenden Dingen falsch beeinflusst wurde, ganz sensibel auf dieses Thema reagierst.... klar ....

>Und darum signalisiert mir mein IB mit diesem Gefühl:
>"Du lügst" einfach, dass ich dem Pfad nicht mehr folge :nachdenk:

Nope. Einspruch.
Wenn ich Abraham jetzt nicht komplett falsch verstanden habe, signalisiert nicht Dein Inner Being, sondern Dein Herz. Dein Herz ist nicht Dein InnerBeing.

Unser aller Herz hat gelitten, hat Narben und ist in Teilen vielleicht sogar verschlossen einigen Themen gegenüber. Und Dein Herz hat bei diesem Thema einfach besonders gelitten. Ich würde bei Reflexionen, die dieses Thema anbelangen besonders vorsichtig sein.
Durch viel Übung wirst Du tiefer in Dein Herz dringen können, aber dadrüber sind noch Narben. Dort kann das Herz nicht so klare, wahre, eindeutige Signale senden. Oder vielleicht tut es das sogar, nur werden die Signale durch die Narben, durch die Verletzungen, verzerrt.

Ich bin ein absoluter Verfechter, daß nur unser Herz unsere Instanz sein kann. Ich weiß aber auch, daß die Signale unseres Herzens nicht mehr so eindeutig und klar sind wie zum dem Zeitpunkt als wir geboren wurden. Was wir nun tun können: Tiefer ins Herz zu lauschen. Das müssen und können wir üben.

Ganz liebe Grüsse!
Dies ist der Himmel auf Erden
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 21. Apr 2010, 19:19

Was soll dieses "Herz" genau sein, wenn nicht das Inner Being? Wie definierst du das?
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 21. Apr 2010, 19:42

Cosmic_Energy hat geschrieben:Daisy!
Du hast ja sehr ausführlich geschrieben und vor allem Deine kindliche Prägung ins Spiel gebracht mit dem scheusslichen Ereignis in der Badewanne und Deiner Schwiegermutter.


Also ich weiß nicht wieso, aber immer wieder sagen die Leute Schwieger- statt Stiefmutter :shock: -
"Und wie auch im Fall deiner Schwiegermutter..."
"Das was du neulich erzählt hast von deiner Schwiegermutter..."
"Hast du denn mal ein Bild von deiner Schwiegermutter?"

No kidding, das passiert ständig. Und jetzt frage ich mich doch langsam: Ist das eine Art Freudscher Versprecher seitens der Leute, oder "wissen" die was, was ich nicht weiß :shock: :nachdenk:


Die Trennung zwischen Herz und Inner Being fällt mir auch schwer. Ich kann mir zwar denken, wie du es meinst, aber auch bei getrennten Instanzen sind es sowohl mein Herz als auch mein IB gleicher Meinung: Es gibt So tun als ob und es gibt Lügen. Lügen wenn die Geschichte nicht meinem wirklichen Wunsch und Weg entspricht.
Das IB unterstützt uns freilich bei "richtigen" neuen Stories, aber nicht bei Stories, die unserm wahren gewollten Weg nicht entsprechen. Dazu ist es ja da - zu sagen: Hey, du bist auf dem Weg! oder eben: Äh-äh, dahin mußt du nicht gehen.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Cosmic_Energy » 22. Apr 2010, 09:13

Liebe Daisy,
ich weiß es auch net genau, wieso ich da Stief- und Schwiegermutter verwechselt habe, in Deinem Fall wird mir das nicht mehr passieren ;-) Schulligung ;-) Aber es wird damit zusammenhängen, daß der Begriff der Stief/Schwiegermutter in unserem Kulturkreis extrem negativ behaftet ist. In jedem Märchen ist diese Mutter extrem negativ behaftet. Die Märchen sind da ein Spiegelbild unseres Kulturkreises, die eine weit verbreitete Meinung dadurch nochmal potenzieren/manifestieren.
Aber warum immer "Schwiegermutter" .... das weiß ich auch nicht. Aber es hängt in irgendeiner Weise da dran.

@Naike, die Antwort auf Deine Frage wird in dem enthalten sein, was ich Daisy schreibe, wenn's mir denn überhaupt gelingt *lach*

Daisy, das Gefühl der Lüge kommt genau dann bei Dir hoch, wenn Du Deine Einschätzung mit der Meinung der Öffentlichkeit vergleichst. Solang Du eng bei Dir bleibst (scripting), dann ist es keine Lüge, oder?
Darum sagen Abraham, daß wir zu allererst bei uns bleiben sollen. Unser Herzilein soll entscheiden, weil es alleine das Leitsystem für unser InnerBeing ist. Nicht das Leitsystem für all die anderen InnerBeings, mit denen wir in Kontakt treten.

Von daher bist Du goldrichtig, wenn es sich für Dich goldrichtig während des scriptings anfühlt. Vertraue Deinem Herzilein. Daß Du unsicher wirst, wenn Du damit nach aussen gehst, ist völlig normal, das geht uns -wenn auch in abgeschwächterer Form- wohl allen so. Aber wir sollen lernen, bei uns zu bleiben.

Unser Herzilein ist ein Bindeglied zwischen dem Inner und dem OuterBeing. Das InnerBeing kann nicht verletzt werden. Unser Herzilein steht an der "Front" nach draußen und informiert uns ganz genau, ob wir die selbe Frequenz empfangen wie die Frequenzen des InnerBeings. Die Herzlein als Instanz wird jedoch genauso sterben wie unser OuterBeing. Das InnerBeing ist das unsterbliche in uns.

Alles, was Du fühlst, wenn Du scriptest. Das ist wahr. Dann bist Du ganz bei Dir.
Wenn Du damit an die Aussenwelt gehst, und es sich plötzlich schlecht anfühlt. Dann, ja dann denke daran, wie es sich angefühlt hat, als Du ganz bei Dir warst. Dein Herzilein wird sich tierisch tierisch tierisch freuen, wenn Du auch in diesen schwierigen Moment zu ihm stehst. Dein Herzilein braucht Dein Vertrauen. Schenke es ihm. Es sprach doch so deutlich schon zu Dir :genau:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Daisy » 22. Apr 2010, 09:58

Interessanter Ansatz :nachdenk: Ist das so?
Daisy
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Naike » 22. Apr 2010, 11:21

Dann ist das "Herzilein" (Oh, mein Gott, meine Reißzähne fahren aus und wollen sich in dicke Volksmusikanten schlagen, damit die mit dem Singen aufhören - ein Problem mit dem Zulassen. :oops: ) also das, was Abraham das Emotionale Leitsystem nennen, also eben unsere Gefühle?
Naike
 

Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Cosmic_Energy » 22. Apr 2010, 14:59

> Interessanter Ansatz
Gelle?
> Ist das so?
Neiiiiin .... auf gar keinen Fall. Ich hatte nur schreckliche Langeweile und wusste grad nix besseres zu schreiben :kgrhl:

@Naike:
Kenau! Das wollte ich eigentlich schreiben ;-)
Für mein Herzilein habe ich einfach nur noch Kosenamen *lach* Es hat mich schon so oft gerettet... Es ist mein Fels in der Brandung, mein unfehlbarer Kompass, die einzige Instanz, der ich im Zweifel wirklich vertrauen kann.

So was hat einen langen laaaaaangen Kosenamen verdient :stimmt:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon zimtstern » 12. Feb 2011, 06:21

Hallo,

das Thema ist schon etwas älter, ich hoffe es stört nicht dass ich es jetzt wieder aus der Versenkung hole.
Ich liebe dieses Thema und bin froh darauf getoßen zu sein, denn die Fragen und Antworten die hier bereits geschrieben wurden haben mich schon ein ganzes Stück weiter gebracht.

Mir ist nur grade aufgefallen dass niemand erwähnt hat, dass wir ja auch die unangenehme Situation, in der uns jemand auf einen Wunsch der noch nicht (für alle sichtbar) manifestiert wurde anspricht un ihn sozusagen überprüft, anziehen.

Warum begegnen uns lauter Menschen, die spitze Fragen stellen, die dazu führen dass wir uns schlecht fühlen, genauer gesagt wie Lügner?

Jemand schrieb hier "ich lege mir schon sicherheitshalber eine Geschichte zurecht, die ich dann erzählen kann, wenn diese spitzen Fragen kommen - ... aber so recht funktioniert es nicht".

Im Prinzip ist das doch das LOA in seiner simpelsten Weise... wir befürchten etwas, fokusieren es, und es tritt ein...

Eigentlich müßten wir uns nur Begegnungen mit Menschen wünschen, die uns in unseren Wünschen unterstützen und bestärken,
aber so lange die Befürchtung überwiegt, funktioniert das natürlich nicht...
(Ich denke besser wäre es, ganz weg von dem Gedanken an andere Menschen zu kommen, und sich auf seine eigene positive Schwingung konzentrieren (durch die Erfüllung des Wunsches, der grade dabei ist sich zu manifestieren), dann kommen die netten Menschen ganz von alleine)

Mir kam grade noch ein anderer Gedanke,
vor einer Weile habe ich im Fernsehn mal eine Diskussionsrunde über das Thema "Lügen" gesehen, beteiligt war auch ein Philosoph und Psychologe,
er behauptete dass die meisten Menschen sehr häufig die Unwahrheit sagen, doch sei es ihnen meist nicht bewußt, und fühlten sie sich deshalb auch nicht als Lügner.

Der Mann hatte zwar nichts mit dem LOA zu tun, aber wenn man bedenkt dass ja im Prinzip jedes Lebewesen das LOA anwendet und so seine Realität gestaltet (wenn auch unbewußt), dann ist das ja nur Folgerichtig.

Wir fühlen uns "unrichtig" wenn wir so tun als wäre etwas schon Realität, obwohl wir noch dabei sind es in der Realität zu manifestieren, - eben weil wir uns über den Schöpfungsprozess bewußt sind,
weil wir wissen,
dass das Realität wird, was wir glauben, und Glaube wird was wir denken und leben.

Alle anderen, tun das selbe, aber ohne das Bewußtsein dafür, - sie wissen nicht, dass sie in dem Moment, in dem sie etwas glauben, etwas grade erst manifestiert wird/ist, was vorher nur virtuell vorhanden war.
Sie gehen definitiv den selben Weg, nur eben unbewußt,
deshalb frage ich mich, - warum sollten wir uns für etwas schämen (oder schlecht fühlen), nur weil es uns im Gegensatz zu den meisten Menschen in unserer Umwelt, bewußt ist?

Mir hilft das irgendwie, dass "vorwegnehmen" etwas ist das alle Menschen machen, und nichts mit Lüge sondern mir Realitätsgestaltung zu tun hat...

Trotzdem würde ich jetzt nicht auf solche Leute zugehen und von meinem neuen (noch nicht manifestiertem) Freund erzählen, (was nicht heißt dass man es nicht darf oder sollte) - dass es Menschen gibt die mich noch als Single sehen, würde ich als Zeichen werten, dass ich eben noch in dieser Single-Schwingung verharre, und noch ein bisschen erlebten Contrast brauchte, als Anschub... Idealerweise befürchtet man nichts, sondern freut sich auf jede Art von Contrast die einem begegenen könnte, es kann dadurch ja nur noch besser werden.

LG,
Zimtstern

(Übrigens, darüber mußte ich beim lesen grade schmunzeln:


"LOA"
Ich stelle mir das mit der Instant Manifestation gerade vor: Kind 1 "Mami, ich will einen Hund", Kind 2 "Nein, einen Affen", Kind 3 "dann will ich aber ein Pferd" ...

"Naike"
Ach so. Nee, dieser Aspekt ist für mich Quark, hätte, wenn und aber, macht keinen Sinn. Es lebe der Zeitpuffer!

"LillyB"
Naike,
was Du als Quark empfindest, ist ja nicht Thema hier. Sondern das Gesetz der Anziehung. Instant Manifestationen exisitieren für den, der daran glaubt. Punkt.

"Daisy"
Mein Senf: Da Zeit an sich ja schon eine Illusion ist, ist es auch der Zeitpuffer und damit völlig wurscht, ob eine Mani instant ist oder nicht.



Weiß nicht ob das jetzt genau so lustig rüberkommt wie beim lesen grade... Aber die ganze Diskussion ist wirklich total interessant, ich werde mir einiges sicher noch mal durchlesen müssen...
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon lawofattraction » 12. Feb 2011, 09:02

zimtstern hat geschrieben:Mir ist nur grade aufgefallen dass niemand erwähnt hat, dass wir ja auch die unangenehme Situation, in der uns jemand auf einen Wunsch der noch nicht (für alle sichtbar) manifestiert wurde anspricht un ihn sozusagen überprüft, anziehen.

Jemand schrieb hier "ich lege mir schon sicherheitshalber eine Geschichte zurecht, die ich dann erzählen kann, wenn diese spitzen Fragen kommen - ... aber so recht funktioniert es nicht".

Im Prinzip ist das doch das LOA in seiner simpelsten Weise... wir befürchten etwas, fokusieren es, und es tritt ein...


Hallo Zimtstern,

das LoA ist ja immer simpel. :clown: Gleiches zieht Gleiches an.

zimtstern hat geschrieben:Warum begegnen uns lauter Menschen, die spitze Fragen stellen, die dazu führen dass wir uns schlecht fühlen, genauer gesagt wie Lügner?


Das hat sicher mit dem Selbstwert zu tun. Und auch damit, inwieweit Du anderen Menschen zugestehst, ihre Meinung zu Deinen Angelegenheiten zu ventilieren. Wenn Du zu viel Wert darauf legst, was andere von Dir denken, dann sind solche Fragen natürlich auch unangenehm. Und dann kommen natürlich auch immer mehr, die spitze Fragen stellen.

zimtstern hat geschrieben:er behauptete dass die meisten Menschen sehr häufig die Unwahrheit sagen, doch sei es ihnen meist nicht bewußt, und fühlten sie sich deshalb auch nicht als Lügner.


Ich glaube, es ist eher eine Art von "Betäubung", der aber durchaus ein unbewusstes Unrechtsgefühl unterliegen kann. Die meisten Menschen sind so in ihren Emotionen verankert, dass sie sie nicht einmal klar benennen können und also garnicht feststellen, dass sie sich ständig in den unteren Ebenen des EGS bewegen.

Kindern wird oft von früh an vorgelebt, dass Lügen in Ordnung ist. Erwachsene sind Vorbild und daran orientieren sich die Kinder. Beim Verleugnen am Telefon "sag, der Papa ist nicht zuhause", dem Vermeiden von Absagen, weil man keine Lust hat "ich liege mit Migräne im Bett", Heimlichkeiten und Angst vor Entdeckung "aber der Mama nichts davon sagen", der Übernahme von Verantwortung "nein, ich bin nicht über 50 km/Std. gefahren, habe nichts getrunken", Übertreibungen, um das Image aufzupolieren und vielen anderen Aspekten. Auch hier handelt es sich natürlich um Realitätsgestaltung. Wer immer wieder auf solche "Notlügen" zurückgreift, der wird auch andere Notlüger um sich herum haben - Gleiches zieht die gleiche Schwingung an.

Was mir bei beim erneuten Durchlesen der ganzen vorherigen Diskussion auffällt ist die offensichtliche Schwierigkeit beim Verstehen, dass es Schwingung ist, die unsere Realität gestaltet. Die Ebenen werden so oft verwechselt. Es kommt immer auf die unterliegende Absicht an, nicht auf Worte oder vordergründige Taten. Leider werden die Ebenen immer wieder vermischt oder verwechselt, und das endet dann in Widersprüchen oder falschem Verständnis der RG.

Lieben Gruss
Loa



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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Kia » 12. Feb 2011, 10:35

Guten Morgen Ihr Lieben,

und danke, dass ihr das Thema ausgegraben habt. Loas Beitrag hat mir eben grade sehr geholfen, etwas zu verstehen:

" Welches ist dann die Intention beim Lügen? Falsche Information geben, um sich Vorteile zu verschaffen, Irreführung, Strafe entgehen, sich aufblasen, Angst vor Kritik, etwas Verbotenes verschleiern, etc. etc. Wenn eine Kategorie davon in Deine Intention beim Aussprechen fällt, dann hast Du ein Problem. Nicht, weil es eine strafende Instanz gibt, sondern weil die Diskrepanz zwischen Dir und DIR, Deinem Inner Being, dann so schmerzhaft fühlbar wird. Weil Dein IB dort keinen Anteil nimmt und das als Gefühl der Trennung empfunden wird.

Daisy hat geschrieben:
Und ich habe überlegt: Wenn man "Gott" als das Uni ansieht, in dem ja tatsächlich alles schon DONE ist, dann gibt es vielleicht wirklich so etwas wie einen roten Faden, einen "Lebensplan", dem wir folgen (sollen), und unsere vermeintlichen freien Entscheidungen und Handlungen sind eben schon geschrieben. Ob nun von Gott oder unserer Seele, die Begriffe sind beliebig. Und darum signalisiert mir mein IB mit diesem Gefühl: "Du lügst" einfach, dass ich dem Pfad nicht mehr folge

Diesen Karmagedanken findest Du aber eher in der alten Energie. Abraham sagen, dass wir zwar Intentionen haben vor Antritt ins Physische, dass wir uns auch mit anderen Seelen verabreden und uns mit anderen IB treffen wollen, dass wir aber im Jetzt diese Absichten jederzeit wieder überwerfen können. Es ist eben nichts vorbestimmt. Das ist das Geniale am LoA, dass wir zu jeder Zeit durch Änderung unserer Ausrichtung den Dingen eine andere Richtung geben können. Das LoA ist unser freier Wille, und wenn man das bedenkt, schon ganz viel Handlungsfreiheit."

Falsche Information geben, um sich Vorteile zu verschaffen, Irreführung, Strafe entgehen, sich aufblasen,...

Also dieses falsche Informationen geben, um sich Vorteile zu verschaffen, haben Menschen manchmal mit mir gemacht und ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wo ich denn lüge, damit ich angelogen werde. Ich glaube ich bin da einem falschen Verständnis des Law of Attraction aufgesessen. Es kann ja z.B. auch sein, dass ich eine Person war, die so ehrenhaft, idealisierend, klammernd an Prinzipien u.s.w. war, dass sich die anderen einfach nicht trauten die Wahrheit zu sagen, ich hätte sonst ewig und drei Tage darüber diskutiert... Sie wollten diese Diskussionen vermeiden.
Ich habe festgestellt, seit ich viel mehr Allowing geworden bin, d.h. diese 22 falschen Annahmen verinnerlicht habe und jedem Menschen seine Art zu leben, zu fühlen und so weiter lasse, sind alle um mich viel aufrichtiger geworden. Also ich habe früher das falsche Ende reparieren wollen, will ich sagen, ich habe ewig lange untersucht, wo und wie ich denn lüge, damit ich Lügner anziehe. Auf die andere Sichtweise - also dass man einem Moral-Ethik-Menschen, der an seinen Überzeugungen hängt, einfach besser nachgibt und seine Ruhe hat.

Also wenn ich mich beobachte, bin ich seit ich diese universellen Gesetze kenne, auch viel nachgiebiger geworden, ich lege gar keinen Wert mehr darauf recht zu haben, sondern will im Frieden sein mit mir und anderen, und die Menschen sind mir recht so wie sie sind... und auch wenn ich ihnen nicht recht bin, so wie ich bin, streite ich mich trotzdem nicht rum, sondern richte mich neu aus, so wie wir das hier alle üben.

"Falsche Annahme Nr.4: Ich bin hier her gekommen, um die richtige Lebensart zu leben, und um andere zu beeinflussen, die gleiche richtige Lebensart zu leben.

Die 4. richtige Annahme ist, es gibt keine DIE richtige Lebensart. Du bist gekommen, um das zu erschaffen, was ideal für Dich ist, genau wie alle anderen auch. Und anzunehmen, dass es EINE richtige Lebensart gibt, und diese zu versuchen, den anderen aufzuzwingen oder sogar andere zu verleiten zu dem, was Du entschieden hast, ist eine falsche Annahme.
Endlose richtige Lebensarten ist die richtige Annahme.
So viele richtige Lebensarten, wie es Momente in der Zeit gibt, die sich entfalten."

Wenn ich andere Menschen so liebe wie sie gerade sind, dann überlege ich das meiste gar nicht, was sie sagen, sondern bin innerlich bei mir und in der Begegnung präsent. Und diese Lügenschwingung ist ja dieses nicht-präsent sein, irgendwo sein und irgendwas plappern um sich selbst auszuweichen, da das Inner Being ja wie Loa das schön beschreibt bei den Lügengeschichten nie mit dabei ist.

Wenn ich nochmals von mir spreche: dieses ganze idealisieren von Menschen, nach bestimmten hehren Prinzipien leben, Richtschnurs aufstellen, Ethik-Veranstaltungen betreiben, moralisieren, das geht alles gar nicht im Vortex, ich musst praktisch alle meine Abhängigkeiten von Idealen, Prinzipien, Sittlichkeit, Moral sowieso aufgeben, um da nicht rauszufliegen. Was zählt ist nur die Liebe, die im jeweiligen Moment da ist, oder eben nicht da ist. Und welche Gedanken Liebe in mir aufkommen lassen, ist von Mensch zu Mensch ausserordentlich verschieden. Es sind keine Vergleiche möglich.

Lieben Gruss
Kia
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon LillyB » 12. Feb 2011, 11:24

Ja toll, :danke: auch. Ich kann übrigens sehr über die lustigen Abschnitte schmunzeln :gvibes:

Stimmt. Es ist Schwingungssache, wie Loa und Kia zwar mit anderen Worten, doch schreiben. Seit ich mehr und mehr die Vortex-Realität lebe, taucht so etwas gar nicht auf? Warum? Weil es da nicht existiert. Es existiert ja noch nicht mal die Frage, ob es sowas wie Lügner geben könnte. Durch das Üben bin ich dann so bei mir, dass der andere völlig gelassen wird. SEIN gelassen. :gvibes:

Ein Lügner ist nur der, den ich dazu abstempel. Es bleibt ja trotzdem meine Interpretation.

ALOHA
Lilly :fh:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Kia » 12. Feb 2011, 12:32

LillyB hat geschrieben:Durch das Üben bin ich dann so bei mir, dass der andere völlig gelassen wird. SEIN gelassen. :gvibes:

Ein Lügner ist nur der, den ich dazu abstempel. Es bleibt ja trotzdem meine Interpretation.


Stimmt liebe Lilly. Ausserdem bin ich - wenn ich es ernst nehme mit in meiner Virtuellen Realität leben, so darauf angewiesen, nach innen achtsam zu sein, jeden Moment wahrzunehmen, was ich fühle, welche Schwingung aktiv in mir ist, dass ich gar nicht gross nachdenken kann, was die anderen machen oder nicht machen oder sprechen.

Wenn ich nicht im Vortex bin, bin ich sowieso still und sage gar nichts; es kam noch nie was Gescheites :clown: dabei raus. Wenn ich wieder in Alignment bin, ergeben sich die Worte von allein, ich denke nicht dabei, die Dinge geschehen einfach durch mich, auch die Worte. Und die Worte im Vortex haben eine riesige Kraft, ich sehe das immer bei den Teachings - sie ziehen mich in drei Minuten in den Vortex, kann gar nicht anders.


Herzlich

Euch allen Schönes Wochenende

Kia :gvibes:
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Re: So tun als ob vs Lügen

Beitragvon Rosenstern » 13. Mai 2012, 10:38

Hallo :)

früher als Kind oder Heranwachsende, Pubertierende (mit 15 Jahren vielleicht), habe ich oft mit meinen Puppen Geschichten gespielt, die sich um Schüler aus der Blindenschule Düren gedreht haben. Sachen, wo ich schon ahnte, dass es passierte wie: Ein bestimmtes Pärchen käme zusammen oder einer der Schulfreunde hat neben seiner Freundin noch eine und das war dann die Freundin seiner Freundin usw.

Das Pärchen kam tatsächlich zusammen und der Junge (ein anderer) war wirklich so einer, der es faustdick hinter den Ohren hatte, obwohl ich ja selbst kaum Kontakt zu ihm hatte lach. Daran erinnere ich mich. Wo andere Sachen aufgeschrieben hätten,habe ich alles selbst gespielt und laut gesprochen wie in einem "Hörspiel" es der Fall.

Gruß Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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