Meditation für Anfänger

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Meditation für Anfänger

Beitragvon Liana » 6. Sep 2016, 10:31

Guten Tag alle zusammen :-)
Ich möchte schon länger anfangen zu meditieren. Mit dem Hauptziel: bewussten Kontakt zu meinem inneren Wesen herstellen.
Ich habe es schon öfters versucht... habe jedoch Schwirigkeiten damit... meistens schlafe ich dabei ein... gestern versuchte ich dann, mit geöffneten Augen, mich auf eine Kerze zz fokussieren. Leider fingen schon nach kurzer Zeit meine Augen zu brennen...
Werde es heute im Drachensitz versuchen ( hinknien, aufrechter Rücken)... Dann achte ich auf meine Atmung und lasse alle Gedanken ziehen...
Meint Ihr 5-10 minuten reichen aus zum anfangen?
Auch der ideale Meditationsort habe ich noch nicht gefunden.. ich habe eine grössere 2.5 zimmer wohnung... mit 2 Katzen die mich öfter stören beim meditieren ;-)
Wäre es besser im Schlafzimmer zu meditieren? (Da könnte ich die Türe schliessen, damit die Katzen nicht rein kommen)... hoffe nur sie miauen dann nicht...^^
Bis jetzt hab ichs immer im liegen versucht... (war am bequemsten, keine Druckstellen...jedoch schlafe ich dann ein.. :( )
Wie habt Ihr damit begonnen?
Ich sehne mich so sehr nach einem bewussten Kontakt zu meinem höheren Selbst... würde so gerne mit ohm sprechen...
Ich Danke für eure Antworten und Vorschläge :ros:

Liebe Grüsse
Liana
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon katgirl » 6. Sep 2016, 12:59

Hallo Liana.

Natürlich schläfst Du ein. :kgrhl: Es gibt sogar Leute, die bei den Workshops wegnicken.
Abraham erklären das mit dem Gefühl des Heimkommens (zu Source). Wir lassen den Streß hinter uns, lassen die Widerstandsgedanken los und fühlen uns mehr aufgehoben und geborgen. Und das erste, was passiert ist, daß der Körper sofort darauf reagiert.

Meditation heißt weniger Gedanken. Meditation heißt nicht Null Gedanken. Unser allgemeines Bild vom Meditieren sind buddhistische Möche, die in stundenlanger Askese da sitzen und (behaupten) rein gar nichts zu denken.

Nun hat aber selbst Esther den Zustand des absoluten Nichts-Denkens vor nicht allzu langer Zeit gerade einmal für eine Minute erreicht und gehalten, so wie Abraham das erzählt hatten.

Mach das, womit Du Dich wohl fühlst. Wenn es im Liegen paßt, ist es gut. Mach es, wenn Du es machen willst und Du Dich bereit dazu fühlst. Mach es nicht, um irgendwelchen Anweisungen zu folgen oder Ansprüche zu erfüllen.
Mach Dir einfach keinen Streß.
Meditation ist kein Sport. Meditation ist Wohlfühlen.
LG
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Liana » 6. Sep 2016, 13:30

Danke für deine Antwort Katgirl :-) :danke:
Heisst das es ist normal das ich einschlafe, weil ich mich wohl fühle?
:ros:
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Liana » 6. Sep 2016, 13:48

In den Büchern von Esther Hicks steht , man soll seine eigenen Gedanken zurückstellen, damit einem das innere Wesen Gedankenblöcke übertragen kann...
Zuerst sollte ich natürlich täglich üben, bis ich bemerke, dass sich die Energien der geistigen und der materiellen Welt vereint haben. Und dann kann man dem inneren Wesen eine Frage stellen....
Das wünsche ich mir seit ca 2 jahren.. :-)
Ich muss gestehen, das ich nicht regelmässig übe... manchmal bin ich zu müde, oder habe gerade keine Lust.... dann ärgere ich mich wieder über mich...
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Kein_Schnee » 6. Sep 2016, 20:12

Hallo Liana,

in diesem Video beschreibt E. Tolle eine, wie ich finde, wunderbare Art, sich mit dem IB zu verbinden.
https://www.youtube.com/watch?v=GM-TVcwpdfg

Durch das Erspüren des "inneren Köroers", also der Energie, die im Körper ist, bekommt man fast ein plastisches Gefühl für das nicht-physische ICH.
Ich finde diese Methode grossartig!
Du bekommst die Antworten, ohne zu fragen, denn Dein IB weiß genau, was Du wissen möchtest und was Du Dir wünschst.
Ich würde mich deshalb nicht auf bestimmte Themen konzentrieren, sondern nur auf das Zulassen einer Verbindung.
Alles andere kommt dann von selbst.
Entweder durch Gefühle oder Gedankenblitze.

Die Katzen musst Du allerdings komplett ausblenden!:-)

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Liana » 7. Sep 2016, 08:51

Oh super 🖒😘 vielen Dank für den Link von Eckhart Tolle :-) Ich habe in seinem Buch "Leben im Jetzt" davon gelesen, seinen inneren Körper zu spüren.... und habs dann auch gleich versucht, und ich spürte mein inneres Wesen.... auch wenn nur kurz :loveshower: :vortex:
Werde es weiter auf diese Art versuchen :genau: :-)
Vielen Dank für Eure Hilfe :danke:
Danke kein Schnee :bussi:
Lg
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Hamfor » 7. Sep 2016, 10:46

~

Kein_Schnee hat geschrieben:Die Katzen musst Du allerdings komplett ausblenden!:-)



Die Cats komplett auszublenden, halte ich für keine sinnvolle Idee. Wir wissen ja, wie das mit dem rosafarbenen Elefanten funzt. Da ich kein Katzenfan bin, kann ich mit praktischen Erfahrungen nicht dienen, allerdings schlage ich experimentierhalber vor, die Miezen vollends mit einzubeziehen, wenn sie denn unbedingt da herumschleichen müssen - indem man sich ihre geschmeidigen Bewegungen zunutze macht und diese so innigst und frei betrachtet, so dass man ein Gespür dafür bekommt, wie es wäre, einfach ebenso geschmeidig Gedanken ziehen zu lassen, die sich fruchtlos an der Mindtüre reiben.

Ich bin mir auch halbwegs sicher, dass alle Katzentiere dieser Welt, die sich zu Beginn einer Meditationszeit nicht abweisen lassen, angesichts dieser genannten Variante und im weiteren Verlauf entweder auf dem Mousepad schlichtweg einpennen, selbstvergessen auf dem sonnenbeschienenen Fensterbrett herumsinnieren oder zumindest freiwillig den Haushalt währenddessen schmeißen.

Ich bitte, falls möglich, um einen Erfahrungsbericht, inwiefern diese Theorie sich in der Praxis zeigt.

~
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Liana » 7. Sep 2016, 12:56

Danke auch dir Hamfor :danke: :-)
Da hast du natürlich auch Recht :-) ich werde es auch mit deiner Idee versuchen :-)
Habe morgen frei und mir vorgenommen herauszufinden wo und wie ich am Besten meditieren kann :genau: :-)
Hamfor meditierst du ?

Vielen Dank , dass Ihr alle Anteil an meiner Frage nehmt :loveshower:
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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Kein_Schnee » 7. Sep 2016, 12:57

Die Energie der Katzen ist ja die, die Liana ihnen durch ihre Glaubenssätze und daraus entstandenen Erfahrungen gibt und sie sieht so aus:
Liana hat geschrieben:mit 2 Katzen die mich öfter stören beim meditieren ;-)


Deshalb bezog ich mich sowieso auf die Variante "Schlafzimmertür zu".
Wenn sie dann miauen sollten, was ja noch gar nicht gesagt ist, gilt es dann, dies auszublenden, indem man sich auf den inneren Körper konzentriert. Denn ist man einmal verbunden, miauen die Katzen nicht mehr!:-)

Das Beispiel mit dem rosa Elefanten finde ich nicht passend, da man ja nicht versucht, an etwas "nicht" zu denken, sondern man gibt den Fokus auf etwas anderes, nämlich auf die Energie des inneren Körpers.
Letztlich trifft man einen Entscheidung, worauf man sich fokussieren möchte.

Ich habe zwar keine Haustiere, aber innerliche und sehr starke "äußere" Störfaktoren.
Innerliche emotionale Gebundenheit wie das Telefon. Es könnte jemand anrufen.
Ich entschloss mich dazu, das Telefon für die Zeit der Meditation auszustellen, was auch ein wichtiger Schritt für mich war. Ich bin nicht zu erreichen, da ich etwas nur für mich tue. Lange Zeit undenkbar.
Mittlerweile brauche ich das nicht mehr und verfüge einfach, dass in dieser Zeit niemand anruft, was wundrbar funktioniert.
Aber nur deswegen, weil ich mich regelmäßig mit meiner Quelle verbinde, in der sowieso alles kein Problem ist.:-)

Die äußeren Faktoren waren extremer Lärm in unmittelbarer Umgebung meiner Wohnung.
Trotz geschlossener Fenster klang es, als würde jemand meine Wände mit der Abrissbirne bearbeiten, dazu Geschreie und Hundegekläffe.
Übung: Fokus auf inneren Körper.:-)
Wenn ich verbunden war, machte die Welt plötzlich Mittagspause. Ruhe. :loveshower:
Und mittlerweile ist der Lärm verschwunden. :tja:

Wenn das Wissen da ist, dass sich alles den eigenen Wünschen nach entwickelt, wenn man verbunden ist, dann verflüchtigt sich auch das zwanghafte Fokussieren auf "Störung", bzw. auf Verantwortlichkeiten.
Wenn man verbunden ist, geht es allen gut, auch den Katzen.:-))

Lieben Gruß,

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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Hamfor » 7. Sep 2016, 13:24

~

KeinSchnee, herzlich willkommen zurück... und ich war fast der festen Überzeugung, mein nicht ganz bierernster Text funktioniert auch ohne das bunte Schunkel-, Grins- und Winkgedöns. Aber eben nur fast. Das war die Crux.

Das Beispiel mit dem rosa Elefanten finde ich nicht passend, da man ja nicht versucht, an etwas "nicht" zu denken, sondern man gibt den Fokus auf etwas anderes, nämlich auf die Energie des inneren Körpers.


Gutgut. Aber selbst, an etwas "nicht" zu denken, bedeutet zunächst mal ein Denken daran. Jetzt grad erscheint uns allen der rosafarbene Elefant. Nun sagen wir wiederum, dass wir ihn komplett ausblenden. Wie die Miezen da. Was ist augenblicklich da? Rosafarbene Miezen und störende Elefanten. Naja... ich konzentriere mich mal auf die Arbeit und wähle keinen rosafarbenen Stift. Ich habe auch gar keinen. Da issa trotzdem irgendwie, grad, der rosafarbene Stift. Ich blend' ihn mal aus mit schöner dunkler Tinte.

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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Hamfor » 7. Sep 2016, 14:56

~

Hallo Liana.

Liana hat geschrieben:Hamfor meditierst du ?



Nein, ich meditiere nicht im herkömmlichen Sinne. Was meine ich mit herkömmlich? Sich mit der Absicht, auf irgendeine Weise in Stille zu kommen, hinzusetzen oder wie auch immer. Mich hat diese Form eigentlich auch noch nie wirklich interessiert. Ich glaube auch, das ist alles eine Typensache.

Aber es gibt ja noch weitere Arten der Meditation, was man vielleicht nicht so nennen würde. Zum Beispiel, auf welche Weise man etwas tut. Eine Fensterscheibe zu putzen, kann verschiedenste Qualitäten haben. Und für einen wie mich mit zahllosen Ungeduldsfäden ist das ein gutes Mittelding in Sachen Sammlung oder Vertiefung.

Interessanterweise bringen mich putzende Menschen in einen meditativen Zustand. Bei uns im Atelier für Studenten, wo ich öfter bin, kommt regelmäßig eine Dame zum Reinigen. Sie ist ganz still, bestäubt die Spiegelflächen, wischt mehrfach darüber, schaut hinein, ob sie jeden Streifen getroffen hat, fährt über die Türklinken, fährt über die Tischflächen, sie lässt kurz das Wasser laufen, wringt irgendwas aus, selbst wenn sie mit dem Staubsauger so durch die Gegend brummt, sitze ich ergeben und ausgeliefert da und kann keinen Finger mehr rühr'n. :mrgreen: Eigentlich wohl doch dann herkömmliche Meditation.

In dem Sinne: Ja, ich lasse mich wegmeditieren.

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Re: Meditation für Anfänger

Beitragvon Kein_Schnee » 7. Sep 2016, 15:23

Hamfor hat geschrieben:Interessanterweise bringen mich putzende Menschen in einen meditativen Zustand.

Wenn Du wüsstest, wie ich früher geputzt habe, würdest Du diesen Satz noch verfeinern! :clown:
Ich pflegte nämlich dabei zu fluchen, zu stöhnen und ständig knallte etwas laut auf den Fliesenboden!

Hamfor hat geschrieben:und ich war fast der festen Überzeugung, mein nicht ganz bierernster Text funktioniert auch ohne das bunte Schunkel-, Grins- und Winkgedöns. Aber eben nur fast. Das war die Crux.

So fest kann die Überzeugung nicht gewesen sein! :kgrhl:

Lieben Gruß,

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