Die Meinung ändern (bessere Gedanken, besseres Gefühl)

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Die Meinung ändern (bessere Gedanken, besseres Gefühl)

Beitragvon butea » 17. Aug 2010, 09:58

Auf diesem Blog
http://goodvibeblog.com/2008/07/how-sim ... action-be/
habe ich soeben einen netten Beitrag gefunden, ich zitiere ein Stück daraus:

“It was actually quite easy”, she replied. “Once I really saw the impact of my obsessing with what’s wrong and compared it to the possibility of focusing on what’s right, I just naturally started to do less of what wasn’t working and more of what was.”
“But what about when you were caught up in a negative spin?” I asked.
“I either waited it out, knowing it was just a low mood and would pass,” she said, “or sometimes, I just changed my mind.”
Now it was my turn to be nonplussed.
“You just changed your mind?”
"Sure. Haven’t you ever had a negative reaction to something but then, as you learned more about it, you decided that it was actually a good thing?”
“Of course. When Nina first told me she was pregnant, I thought it was a disaster and that I was going to have to give up my work and become a plumber. As soon as my son was born, I realized how gloriously wrong I had been and now having kids is one of the most wonderful things in my life.”

Auf gut Deutsch:
"Es war sogar ganz einfach", erwiderte sie. "Als ich erst mal wirklich die Auswirkungen meiner Besessenheit von *allem, das falsch lief* erkannt hatte, und das mit der Möglichkeit verglich, mich auf das Gute zu fokussieren, begann ich automatisch weniger von dem zu tun, was falsch lief, und mehr von dem, was gut lief."
"Aber was ist, wenn du grad in einer negativen Spirale drin warst?" fragte ich.
"Entweder habe ich es ausgesessen, in dem Wissen, daß es nur eine schlechte Stimmung war und vorübergehen würde", sagte sie, "oder manchmal habe ich auch nur einfach meine Meinung geändert."
Jetzt war die Reihe an mir, verdutzt zu sein.
"Du hast einfach deine Meinung geändert?"
"Ja klar. Hattest du noch nie eine negative Reaktion auf etwas, aber dann, als du mehr darüber erfahren hast, hast du dich dafür entschieden, daß es eigentlich sogar etwas Gutes war?"
"Natürlich. Als Nina mir erzählte, daß sie schwanger war, dachte ich, es wäre eine Katastrophe und daß ich meinen Job aufgeben und Klempner werden müsse. Aber als mein Sohn geboren wurde, wurde mir bewußt, wie fantastisch unrecht ich gehabt hatte, und jetzt gehören meine Kids zu den wunderbarsten Dingen in meinem Leben."


Ich finde, das ist eine ganz nette Anregung für Augenblicke, wenn man in einer negativen Sichtweise feststeckt und grad so garnix Gutes an "dem, was ist" finden kann. Keine positiven Aspekte entdecken kann.
Einfach die Meinung ändern. Es wird zu was gut sein, was grad passiert. Eines Tages werd ich wissen, daß es zu was gut war, auch wenn es jetzt grad weh tut.
Ich finde, dieser Gedanke nimmt schon mal viel von dem unangenehmen Zeck raus.
butea
 

Re: Die Meinung ändern (bessere Gedanken, besseres Gefühl)

Beitragvon Luxus » 18. Aug 2010, 15:30

Liebe Butea, :heartsmiel:

es ist wahrhaft eine schöne Anregung, auf die Möglichkeit hinzuweisen,
dass neben den scheinbar unangenehmen Aspekten einer Situation, für
jeden Menschen auch immer die Wahl-Möglichkeit greifbar ist, sich auf
darin verborgen Angenehmes zu konzentrieren. Als ich z. B. noch ein DDR-
Bürger war, habe ich in einem sehr engen Weltbildkreis gelebt. Dennoch
liebte ich mein Land und fühlte mich sicher und beschützt in ihm. Als
dann überraschend für mich die Grenze fiel, war da ein unbeschreibliches
Chaos aus Angst, Panik und Ratlosigkeit in mir. Jeder Tag war neu und
entsprach keinem bekannten Muster mehr.
Das Murmeltierjahr war vorbei * für immer. :danke:

Es ging nur Schritt für Schritt und mit wachen Sinnen täglich ein kleines
Stückchen voran. Es brauchte fast 2 Jahre, bis die Dinge für mich wieder
angenehm klar wurden. Doch ich habe mich keinen einzigen Augenblick in
dieser Zeit gelangweilt. …und Heute weiß ich, dass es eines der größten
Geschenke war, die das Leben mir bis Hier gemacht hat.

Ich bekam Freiheit geschenkt. Die Freiheit zu wählen, wie und wo ich leben
wollte. Es war ein Geschenk, das ich nicht erwartet hatte. Das ich zuerst
ablehnte, obwohl das offensichtlich und fühlbar keinerlei Sinn machte.

Alle Erfahrungen, die mir aus diesem Geschenk erwachsen sind, veranlassten
mich letztendlich meine Meinung * hinsichtlich der Veränderungen in meinem
Leben, absolut zu verändern. Ich begrüße, liebe und wertschätze Jetzt jede
Veränderung, da ich weiß, dass sie immer ein Tor zu etwas noch Genialerem ist,
als mir bisher entgegenkam. …und wirklich jede Erfahrung, die für mich aus
Veränderung erwuchs, enthielt dann auch wieder eigene Geschenke.

Gekürzt kann man es so ausdrücken: Veränderung = Geschenk. :idea:

Ändert ein Mensch seine * ihm selbst nicht wohltuende Meinung über eine
Angelegenheit zum Angenehmen oder lässt sie einfach ganz weg, wird er
somit zum Geschenk, für sich selbst, sein Umfeld und das ganze Sein.

In diesem Zusammenhang fand ich auch die Aufforderung von Abraham
in Workshop 61: …für 30 Tage das Fernsehen auszulassen…
wahrhaft hilfreich dabei, sich von Meinungen aller Art zu verabschieden,
die Null-Relevanz für das Jetzt der eigenen Wirklichkeit haben.

13 Dankeschön für die
Inspiration * zum Klären


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