Das Wie und das Was

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Das Wie und das Was

Beitragvon Vanille » 21. Aug 2010, 16:39

Hallo ihr Lieben

In vielen spirituellen Büchern habe ich gelesen,das man sich auf das was,und nicht auf das wie konzentrieren sollte,um dem Universum nicht vorzuschreiben, wie es die Wünsche zu erfüllen hätte. Zu meinem großen Erstaunen habe ich dann in einem Beitrag hier ( den ich leider nicht mehr finde) gelesen,das man sich durchaus auch Wege der Wunscherfüllung vorstellen kann.Es ging dort um das Thema Geld,und die Frage bzw.die Feststellung,das Jemand sich nicht vorstellen konnte auf welchen Wegen das Geld ins Leben kommt.Geraten wurde dann,sich einen Geldfund oder Lottogewinn vorzustellen.Wenn ich mir nun mehr Geld oder irgentetwas anderes wünsche, und mir die verschiedenen Wege der Wunscherfüllung vorstelle ist das in Ordnung? Ist es nur nicht ratsam, sich auf eine bestimmte Art und Weise festzulegen,in der man den Wunsch gerne erfüllt hätte,oder die man für die Richtige hält?
Mir fällt es nämlich leichter mir Wege der Wunscherfüllung vorzustellen,und ich fühle mich auch oft besser dabei,als bei der Vorstellung eines bereits erfüllten Wunsches. Obwohl ich mich dabei gut fühlte,hatte ich bisher aber zwischendurch immer wieder ein schlechtes Gewissen( was der Wunscherfüllung natürlich nicht gerade zuträglich ist),weil ich dachte,das ich versuche,den Weg der Wunscherfüllung zu bestimmen.Wie ist es denn nun am Besten???

liebste Grüße
Vanille
Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.( Seneca)
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Sanaei » 21. Aug 2010, 16:58

liebe Vanille,

ich nehm jetzt das Beispiel Geld... also, ich wünsch mir Geld, sagen wir eine halbe Million, weil ich möchte mir ein Traumhaus kaufen... ich konzentriere mich auf die halbe Million und versteife mich darauf und gucke nur noch dahin ... und verpasse in der Zwischenzeit eine nette Begegnung mit einem Menschen, der mein Traumhaus aus irgend einem Grund günstig vermieten würde...

Die Idee dahinter ist, mich zu fragen, warum wünsche ich mir was... Geld steht vielleicht für Freiheit, Reisen, Traumhaus, Auto... wasauchimmer... ich wünsche mir Geld, weil ich das vielleicht am einfachsten visualisieren kann - aber hier kommt eben das unergründliche Universum ins Spiel, das mir das Gewünschte auf einem ganz anderen Weg liefern tut - und ich sehe es nicht, weil ich eben auf Geld fixiert bin...

Wünsch Dir was... stell Dir vor, Du hättest, tätest, würdest... am besten in der Gegenwartsform, sprich: ich tue, ich habe, ich bin.... mal Dir das in schillerndsten Farben aus, rieche es, fühle es, lebe es... das Gehirn macht keinen Unterschied zwischen Realität und Visualisierung.... lebe es in vollen Zügen aus, geniesse es, wertschätze es, sei dankbar dafür, das es in Deinem Leben ist (es=was immer Du dir wünschst)....

Und Deine Realität erschafft Dir genau die passenden Möglichkeiten, es zu bekommen... wie auch immer... sei offen, gehe Deinem guten Gefühl nach, handle wenn Du den Bedarf verspürst.... und sei glücklich...

So mache ich es... meistens... lach... bin in gewissen Themen auch noch am üben, hab mir jetzt aber ein sensationelles Übungsgebiet ins Leben gezogen...

herzlichst,
Sanaei
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon lawofattraction » 21. Aug 2010, 20:19




Hallo Vanille,

ich denke, ich weiss, worum es sich bei dem Thread handelt, und ich kann mir sogar vorstellen, dass eine solche Empfehlung von mir gekommen ist. Es dreht sich um Folgendes: Wenn Du zB ein Haus kaufen möchtest, dann weisst Du meist, dass Du dazu eine bestimmte Summe brauchst. Und wir checken dann gedanklich die uns bekannten Möglichkeiten, dieses Geld zu bekommen, die sich meist in einem sehr engen Rahmen bewegen. Arbeit, Tun, Anstrengung, vielleicht noch die Möglichkeit des Lottogewinns oder des Erbens - dann erschöpfen sich aber auch schon meist die Ideen.

Bei der Empfehlung geht es darum, über diesen Rahmen hinauszudenken und einmal die vielen, unendlich vielen Möglichkeiten zu bedenken, auf denen Geld kommen kann - also auf anderen Wegen als durch Bezahlung oder Arbeit. Es erweitert ganz einfach den eigenen Denk-Rahmen dessen, was wir überhaupt für möglich halten. Und macht uns viel mehr bereit dazu, es auch für uns anzunehmen.

Wie das dann letztendlich geschieht, durch welche Kanäle und auf welchem Weg wir an unser Haus kommen, das überlassen wir natürlich vollkommen dem Universum. :genau:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Vanille » 24. Aug 2010, 08:12

Hallo Sanaei

Ich verstehe sehr gut, was du meinst.Aber genau dort liegt noch eines meiner Probleme.Ich kann mir nicht gut,und auch nicht glaubhaft für mich selber vorstellen,das mein Problem gelöst ist,und wie sich das für mich anfühlt.
Daher ist die Vorstellung wie oder auf welchem Weg sich ein Problem lösen könnte wesentlich angenehmer für mich. Nur war ich bisher halt in der Annahme,das ich dem Universum dadurch irgentwie etwas vorschreibe.
Ich habe erkannt,wie wichtig es ist,das ich mich an mir selber orientiere.Daher ist es auch sehr wichtig für mich diesen inneren Zwiespalt zu lösen.

liebste Grüße
Vanille
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Vanille » 24. Aug 2010, 08:32

Hallo Loa

Ja, ich bin ziemlich sicher, das diese Empfehlung von dir kam.Ich denke du meinst,das man seinen Horizont dadurch erweitert,und sich darüber bewußt wird,das es garnicht so unwarscheinlich ist das sich ein Wunsch erfüllt.Denn je mehr Möglichkeiten man sich vorstellen kann,umso größer ist auch die Warscheinlichkeit,das er sich erfüllt. Außerdem beschäftigt man sich dabei mit der Lösung,und nicht mit dem Problem,was ja immer die bessere Variante ist...;-)
Also ist es wirklich so,das ich die Möglichkeiten nur dadurch Einschränke indem ich versuche auf einem bestimmten Weg z.B. Geld in mein Leben zu ziehen? Oder schränke ich mich nur durch Verbissenheit ein? Ich meine ,man soll sich ja immer an seinem guten Gefühl orientieren. Wenn sich die Vorstellung einen Lottoschein auszufüllen,und dadurch Geld zu gewinnen gut für mich anfühlt,ist das in Ordnung? Und ist es auch in Ordnung, wenn ich mir das immer wieder vorstelle,solange ich mich gut damit fühle? Ist es einfach nur wichtig,das ich nicht diesen Lottogewinn erwarte,sondern eine Verbesserung meiner finanziellen Situation,auf einem mir noch unbekanntem Weg? Ist das damit gemeint, wenn gesagt wird, das man auf der einen Seite loslassen aber auf der anderen Seite auch erwarten soll?

liebste Grüße
Vanille
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon lawofattraction » 24. Aug 2010, 09:57

Vanille hat geschrieben:Also ist es wirklich so,das ich die Möglichkeiten nur dadurch Einschränke indem ich versuche auf einem bestimmten Weg z.B. Geld in mein Leben zu ziehen?


Hallo Vanille,

ja, das schränkt ein. Das Universum hat unverhältnismässig mehr kreative Möglichkeiten, die uns nicht einmal einfallen ... wie könnten wir sie dann imaginieren?


Vanille hat geschrieben:Wenn sich die Vorstellung einen Lottoschein auszufüllen,und dadurch Geld zu gewinnen gut für mich anfühlt,ist das in Ordnung?


Alles, was gute Gefühle schafft, ist in Ordnung. :gvibes: Aber ich würde es spielerisch machen, nicht mit der Absicht, sondern mit einer Idee "es kann so sein (Lottogewinn vorstellen, Freude empfinden), aber auch ganz anders." Manifestation geschieht dann, wenn wir ohne Widerstand sind, ohne darauf zu schauen, dass das Gewünschte noch nicht eingetroffen ist. Wodurch wir in den notwendigen Wohlfühlzustand kommen, ist ganz egal, ob durch die Träumerei Lottomillionär zu sein oder die Katze zu streicheln.

Vanille hat geschrieben:Ist es einfach nur wichtig,das ich nicht diesen Lottogewinn erwarte,sondern eine Verbesserung meiner finanziellen Situation,auf einem mir noch unbekanntem Weg? Ist das damit gemeint, wenn gesagt wird, das man auf der einen Seite loslassen aber auf der anderen Seite auch erwarten soll?


"Verbesserung" - diese Idee impliziert ja schon Mangel. Lies mal nach in diesem Thread, da haben wir ganz gut beschrieben, wie man zuerst zu dem, was man wünscht, werden muss. Es sein muss. Ich sage darin, man legt sozusagen ein Bild fest. In deinem Fall das Bild einer reichen Frau. Du musst aber zuerst in Deinen Gedanken in dies Bild hineinpassen, es sein. Wenn da noch Armutsgefühle und Mangel vorhanden sind, ist kein Anziehungspotential vorhanden. Du musst also schwingungsmässig, in der virtuellen Realität, bereits die sein, die Du in der physischen Realität gerne sein möchtest.

Das Loslassen ist einfach das Aufgeben der Dringlichkeit, dass etwas sein muss. Das Brauchen ist nicht mehr vorhanden. Es bedeutet nicht, dass man es nicht mehr möchte, aber es ist ein innerer Frieden vorhanden, der aus der Überzeugung kommt, dass das Universum orchestriert und alles bereits auf dem Wege ist. Ohne Drängeln, ohne dauerndes Nachschauen, ohne Warten. Ich habe das als Vertrauenvorschuss bezeichnet - Vertrauen sowohl in Deine Schöpferkraft als auch in das Universum als ausführendes Organ.

Liebe Grüsse
Loa

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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Vanille » 2. Sep 2010, 13:00

Liebe Loa

Ich habe wohl jetzt erst wirklich begriffen was " loslassen" bedeutet.Ich habe schon geschaut,ob sich im Äußeren etwas getan hat,und war dann entäuscht darüber,das alles noch beim alten war.Die Kunst ist den Schwerpunkt auf das Gute gefühl zu legen,und das Erlangen dieses Gefühls als das eigentliche Ziel und den eigentlichen Erfol zu sehen. In manchen Situationen empfinde ich mitlerweile genau dieses als wirklichen Erfolg.Ich habe dann mein Ziel schon erreicht und brauche nicht wirklich etwas anderes.Zumindest für eine gewisse Zeit nicht.
Zum Thema Verbesserung kann ich sagen,das ich den Gedanken in Ordnung finde wenn ich sage, das ich die derzeitige Situation gut finde so wie sie ist.Das ich sie als Vollkommen ansehe,da sie durch das perfekte funktioniern des Loas entstanden ist.Unabhängig davon,was da entstanden ist.Das aber eine Verbesserung möglich und sogar wünschenswert ist,da das Leben eine ständige Veränderung,ein ständiges sich zubewegen auf Besseres ist.
Das ich erst zu dem werden muß was ich sein möchte beginne ich langsam zu verstehen.Dafür muß ich aber glaube ich zuerst einmal herausfinden wer oder was ich in dieser hinsicht im Moment bin.Da ist sicherlich ein ehrliches hinsehen und zugeben gefragt.

liebste Grüße
Vanille
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon lawofattraction » 2. Sep 2010, 15:58

Vanille hat geschrieben:Dafür muß ich aber glaube ich zuerst einmal herausfinden wer oder was ich in dieser hinsicht im Moment bin.Da ist sicherlich ein ehrliches hinsehen und zugeben gefragt.


Hallo liebe Vanille,

das glaube ich eigentlich nicht, dass Du dahin schauen muss, Ehrlichkeit üben sollst etc. Das interessiert doch garnicht mehr. Es ist, wie es ist, aber es soll doch anders sein - nämlich so, wie Du in der virtuellen Realität bereits bist. Da kannst Du sofort mit einem Riesensprung hineinhüpfen und alles andere getrost hinter Dir lassen. Das Heute ist Schnee von gestern. :kgrhl:

Genau das ist ja der Sinn, sich mit der virtuellen Realität zu befassen, im JETZT die Zukunft gestalten, alles andere ist alter Käse, den man getrost in die Abfalltonne werfen kann. Das Wühlen in dem, was IST und WAR und das WARUM sind vollkommen contra-produzierend, weil es uns im Alten festhält. Daher - ab in die VR, wo das Leben so richtig schön ist.

Lieben Gruss
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Liebeszauber » 2. Sep 2010, 18:00

Das Heute ist Schnee von gestern.


Danke für den Lacher, liebe Loa :fh: . Das merke ich mir.
Erinnere dich daran, dass Lachen der schnellste Weg ist, deine Seele zu fühlen
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon whoopi2 » 27. Dez 2010, 22:09

Sich das Wie vorzustellen kann eine nette Spielerei sein. Manchmal sitze ich auch da und male mir die unterschiedlichsten Wie's aus Spaß an der Freude aus. Und es ist schon erstaunlich, was einem da so alles einfallen kann. Mich hat das zu der Erkenntnis geführt, daß es so unendlich viele Möglichkeiten der Wunscherfüllung gibt, daß mir gar nicht die allerbeste selbst einfallen muß. Das kann ich also getrost delegieren, mich zurücklehnen, mich des Lebens freuen und....schwupps...schon ist es da.
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Re: Das Wie und das Was

Beitragvon Rosenstern » 13. Mai 2012, 11:04

Hallo Ihr Lieben!

neulich sind mal wieder 2 Wünsche in Erfüllung gegangen und bei beiden hatte ich mir automatisch sogar das Wie vorgestellt bzw. gefühlt und genau so trafen sie auch ein. Aber es gibt auch Wünsche, wo ich das Gefühl der Erfüllung im Herzen fühle, aber das Wie (über welchen Weg) ist nicht fühlbar gewesen.

Oder man stellt sich das Wie vor, aber es fällt anders aus. Beispiel:

Ich wollte immer Unterricht im Quranlesen in einer Gruppe und natürlich in einer Moschee in der Nähe meines Wohnortes. Dann bekam ich den ersten Unterricht bei einer Lehrerin ohne weitere Teilnehmerinnen. Letztes Jahr Ende November teilte sie mir mit, dass sie mir nicht mehr helfen kann, Gründe nannte sie nicht. Ich wünschte mir sofort eine neue Lehrerin, die ich auch am selben Tag (abends) erhielt und weitere Teilnehmerinnen. Jedoch auch wieder nicht in einer Moschee, sondern wie bei der ersten Lehrerin auf Skype. Ich bin für jeden Augenblick und täglich dafür und für diese lieben Menschen unendlich dankbar und schätze sie alle (so wie alles andere in meinem Leben) wert.

Gruß

Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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