Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 30. Nov 2011, 22:12

Tag 13

Thema:
Kollegin E

negatives Detail:
was für ein verkorkstes Mädel ist denn das? Bestimmt denkt sie, sie bekommt irgendwann die Tapferkeitsmedaille verliehen oder einen Orden für besondere Aufopferung und Fleiß. Ihre stehte Leidenswilligkeit geht mir total auf den Keks. Fräulein Fleißig überschlägt sich und keiner lobt sie.... hähä.

negativ General:
ich verstehe E nicht. Manche ihrer Eigenschaften lösen negative Gefühle in mir aus, ich fühle mich nicht wohl mit ihr.

Positiv General:
E ist auch irgendwie faszinierend. Ausserdem hilft ihre Emsigkeit tatsächlich dem ganzen Team.

Positiv Detail:
E ist produktiv und bereitwillig. Ich könnte versuchen, sie mit den Augen der Quelle zu sehen. Wenn ich sie mit den Augen der Quelle sehe, dann wertschätze ich sie. Sie ist so dermaßen verschieden von mir, dass ihr Dasein in meinem Leben für enorm viel Ausdehnung schafft. Ich könnte ihre Andersartigkeit mit Humor nehmen, das wäre sicher ein guter Ansatz.

Ich könnte sie so sehen: Sie hat ein tiefes inneres Wissen um ihre Wertigkeit, eine Wertigkeit, die unabhängig davon ist, wieviel sie arbeitet, dient, leistet oder Opfer bringt. Dieses stabile Wissen in ihr, dass die Quelle sie liebt und wertschätzt, macht E glücklich.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 1. Dez 2011, 23:12

Tag 14

Thema:
ein Weihnachtswunsch

negatives Detail:
wie gerne würde ich S. einfach kaufen, was er sich wünscht. Aber ich kann das nicht, das übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten. Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich mir selbst ein Smartphone zu Weihnachten schenke und ihm diesen Wunsch nicht erfüllen kann. Ich bin gereizt und auch etwas empört, weil er genau weiß, wieviel das kostet und trotzdem die Erwartung hat, dass ich das erfüllen kann. Er sollte in seinem Alter eigentlich wissen, das das nicht geht. Ich fühle mich schäbig und arm, weil es dauernd klemmt.

negativ General:
ich trage einen ganzen Mix negativer Gefühle in mir in Bezug auf den unerfüllbaren Weihnachtswunsch meines Kindes

positiv General:
ich weiß, dass er das Gewünschte nach seiner Konfirmation im kommenden Frühlich haben kann. Es ist also schon in Sichtweite. Ich freue mich über mein erstes Smartphone.

positiv Detail:
Es ist okay, dass ich mir etwas selbst zu Weihnachten gönne. Ich möchte dahin gedanklich dahin gelangen, dass ich immer mehr an unbegrenzte Ressourcen glaube. Das wäre schön, wenn ich das immer besser hinbekomme. Dann wäre ich überzeugt davon, dass mein Smartphone und sein Weihnachtsgeschenk bzw. Nicht-Geschenk nichts miteinander zu tun haben. Denn ich nehme ihm nichts weg, Niemand nimmt jemand anderen irgendetwas weg. Die Ressourcen wachsen mit unseren Wünschen, weil wir in einem Universum der Ausdehnung leben. Wo die Quelle meines Smartphones ist, da kann noch mehr herkommen. Ich bin nicht dafür verantwortlich wie er sich fühlt. Ich werde mich in dieser Sache nun ausschließlich darum kümmern, wie ich mich fühle und immer und immer und immer wieder den Gedanken suchen und finden, der sich besser anfühlt. Ich werde mein neues Smartpone in Ehren halten und mich an ihm erfreuen, so oft ich es sehe. Was wird das für ein Spaß, wenn ich alles ausprobiere, was so ein Wunderteil so alles kann :loveshower:

Es ist okay, dass er sich "große" Geschenke wünscht. Er ist nicht dafür verantwortlich, wie ich mich mit diesem Wunsch fühle. Das ist allein mein Job. Vielleicht ist es ein guter Ansatzpunkt für mich, dass ich es wertschätzen kann, dass er in seinen Wünschen nicht nur kleine Brötchen backt sondern sich an die Fülle traut. Momentan sieht es so aus, dass er noch rund 4 Monate auf die Erfüllung warten muss. Falls es so ist, so kann diese Wartezeit auch angenehm für ihn sein. Vielleicht geht die Zeit um wie im Fluge und er genießt die Vorfreude.

Ich fühle mich auch sehr gut damit, dass ich ihm heute klar gemacht habe, dass ich mich nicht zum vorzeitigen Kauf überreden lasse, gegen mein Bauchgefühl, sondern zu mir stehe und mir treu bleibe. Sicherlich ist tief in ihm auch ein Platz der Wertschätzung dafür, dass ich nicht umgefallen bin, um mich dann schlecht zu fühlen.

Es ist mir in dieser Situation eine große Hilfe und Erquickung, dass ich weiß, dass er - genau wie ich - mit der Quelle verbunden ist. Er hat seinen eigenen Vortex. Ich bin ihm die allergrößte Unterstützung, wenn ich einfach vorlebe, wie ich mich selbst immer wieder in den Vortex begebe und die Verbindung zu meinem Inner Being genieße.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Loveangel » 1. Dez 2011, 23:30

Vor-Freude ist eh immer die stärkste Freude :gvibes:
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 4. Dez 2011, 19:26

Tag 15

Thema:
wie ich mich heute fühle

negatives Detail:
meine Hochphase macht grad Pause und das ärgert mich. Es beunruhigt mich auch etwas. Ich will wieder so gut drauf sein wie in den letzten Wochen. Es stinkt mir total, dass ich nicht weiß, warum plötzlich die Luft raus ist. Ich habe Angst, dass dies wieder der Anfang einer langen Krise ist.

negativ General:
Ich bin unzufrieden und beunruhigt

positiv General:
ich habe auch gute Phasen dazwischen, in denen ich mich verbunden fühle. Ich bin gut versorgt mit Vortex-Events in der nächsten Zeit, das verschafft mir schöne Vorfreude.

positiv Detail:
heute Nachmittag beim Spaziergang habe ich wieder die heilsame Wirkung der Natur gespürt. Wie gut tat der frische Wind! Ich kann jederzeit die Augen schließen und 2, 3 tiefe Atemzüge tun und spüren, dass in mir alles ist, was ich bin und brauche. Die Quelle, der ewige Strom des Wohlseins, fließt permant zu mir und durch mich. Es tut Gut,,d iese Worte zu schreiben. Das Haus ist gerade wunderbar ruhig. Im Ofen steht ein fertiges Abendessen. Ich freue mich auf die kommende Arbeitswoche und die Fortbildung morgen früh. Ich freue mich auf die Verabredungen und Treffen mit Freunden in den nächsten Wochen. Ich freue mich auf unsere Weihnachtsfeier. Ich freue mich, dass ich einen Plan für die Weihnachtsgeschenke habe.

Und weil es sicher Spaß macht, schreibe ich jetzt einfach 10 Dinge auf, die ich an meinem Leben mag:
1. meine beiden Kinder
2. meine Arbeitsstelle und meine Aufgaben dort
3. mein tolles, kleines, wunderschönes, wendiges Auto
4. mein neues Smartphone
5. mein Haus, kuschlig warm und gemütlich
6. meine Eltern, die mich so wunderbar unterstützen
7. mein Dorf, in dem ich Zuhause bin und in dem ich mich wohlfühle, in dem immer was geboten ist
8. mein Verein, der mich schon fast mein Leben lang begleitet und in dem ich mich ein Stück weit Zuhause fühle
9. meine Freunde
10. mein wunderbares Hundemädel
... das war ja nur eine kleine Auswahl, ich könnte die Liste locker verlängern.

Ich bin dankbar zu spüren, dass ich sicher bin. Ich fliege vielleicht momentan nicht hoch, aber ich bin sicher. Ich habe jederzeit Zugang zu kleinen Tools. Ich kann in jedem Moment der Bewusstheit einen Gedanken wählen, der sich besser anfühlt. All is well.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Kia » 4. Dez 2011, 20:40

Liebe Summersun,

Du machst das sehr gut. :hug:
Halte die guten Gefühle nicht fest, sonst blockierst Du sie, sie wollen frei fliessen, entspann Dich, dann fliessen sie wieder. Ich vertraue in Dein sein, das im Atmen leicht fliesst.

"You are doing extremly well." (Abraham)

Gute Woche und danke Dir.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 4. Dez 2011, 22:27

Kia hat geschrieben:Liebe Summersun,

Du machst das sehr gut. :hug:
Halte die guten Gefühle nicht fest, sonst blockierst Du sie, sie wollen frei fliessen, entspann Dich, dann fliessen sie wieder. Ich vertraue in Dein sein, das im Atmen leicht fliesst.

"You are doing extremly well." (Abraham)

Gute Woche und danke Dir.

Lieben Gruss

Kia


Liebe Kia,

Danke für diese Worte: "Halte die guten Gefühle nicht fest" - :idea:

Liebe Grüße,
Summersun
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 5. Dez 2011, 23:20

Tag 16

Thema:
Alles hier dreht sich nur um meinen Sohn

negatives Detail:
jeder hier im Forum kennt schon meinen Sohn, denn er hält mich ständig in Atem. Seit er auf der Welt ist, geht das nun schon so. Wenn ich darüber nachdenke, wie oft ich alleine hier, in diesem Forum, schon Themen ihn betreffend behandelt habe, kommt mir das Grauen: Er nimmt mich total in Beschlag. Das beunruhigt mich, es ist irgendwie krank.

negativ General:
Ich bin nicht in meiner Mitte. Ich habe Gefühle der Sorge.

positiv General:
Ich weiß ganz tief in mir drin, dass es nur um mich alleine geht. Und was mich selbst betrifft, kann ich auch selbst heilen.

positiv Detail:
ich bin sehr dankbar, dass ich vorhin meinem Herzen einen Ruck geben konnte und ich nochmals nach ihm gesehen habe. Der Gedanke, dass er nicht unversöhnt eingeschlafen ist sondern meine Zuneigung mit in den Schlaf nehmen konnte, macht mich glücklich.

Als ich auf meinem Sofa saß und mir vorstelle, wie mein Herz sich für ihn öffnet .... und mir auch vorstellte, wie er als glückliches Kind sich selig dem Schlaf zuwendet, dass war eine ganz starke Empfindung.

Es wäre wunderschön, wenn ich immer wieder daran denken könnte, ihn vom Haken zu lassen. Ich bin für mein Wohlbefinden zuständig. Ich kann das auch, heute habe ich das ein paar Mal wunderbar geübt.

Meine Entdeckung des Tages war: "von Moment zu Moment" - das ist mein Mantra, das ich heute für mich entdeckte. Ich muss keinen perfekten Tag kreieren, um glücklich zu sein. Ich kreiere von Moment zu Moment. Ich muss nur für diesen einen Moment das Wohlsein in mir finden, die Verbundenheit spüren. Ein Tag ist nur eine Aneinanderreihung von Momenten. Nur für diesen einen Moment nehme ich einen Atemzug und spüre meine Verbundenheit.

Es wäre schön, wenn ich mich in immer mehr Momenten so verbinden könnte. So oft, dass mein Sohn Pause davon machen kann, mein Spiegel zu sein. Wie würde er das genießen!

Vielleicht kann ich kleine Gedanken-Samen in mir züchten:

Der Platz, der Raum, die Zeit, die er in meinem Leben einnimmt ist ein Geschenk, ein Geschenk, ein Geschenk.

Ich fühle den Samen sehr klein in mir, aber ich lebe in einem Universum der Ausdehnung und ich lasse diesen Gedankensamen nun wachsen. Und so ist es.

There is great love here for me. Thank You.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Phoenix » 6. Dez 2011, 07:29

Summersun hat geschrieben:Der Platz, der Raum, die Zeit, die er in meinem Leben einnimmt ist ein Geschenk, ein Geschenk, ein Geschenk.


DANKE dafür :ros:
Das war grad auch ein Geschenk für mich :stimmt:
Leap - and the net will appear!
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Sunflower » 6. Dez 2011, 08:38

Liebe Summersun,
danke für diesen Thread, ich übe zwar nicht hier ,aber dafür nach diesem Muster still abends in meinem Bettchen und zwie fette Kloppse haben sich einfach soo aufgelöst .
:ros: Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Kia » 6. Dez 2011, 15:16

Danke liebe Summersun,
das heute hat mich so bewegt, mit Deinem Sohn, es stimmt er ist wirklich ein Geschenk, und Deine Methode Moment für Moment zu leben, ist das einzige, was wirklich funktioniert. Hab gestern auch ein Gefühl gehabt, dass mein Vertrauen nur Moment für Moment fühlbar ist - im Sein - im Jetzt - in der Ausdehnung.

Dein Sohn ist u.a. Dein hauptsächlich verfügbarer Vibrational Indicator - so gut :danke:
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 6. Dez 2011, 22:57

Kia hat geschrieben:Danke liebe Summersun,
das heute hat mich so bewegt, mit Deinem Sohn, es stimmt er ist wirklich ein Geschenk, und Deine Methode Moment für Moment zu leben, ist das einzige, was wirklich funktioniert. Hab gestern auch ein Gefühl gehabt, dass mein Vertrauen nur Moment für Moment fühlbar ist - im Sein - im Jetzt - in der Ausdehnung.

Dein Sohn ist u.a. Dein hauptsächlich verfügbarer Vibrational Indicator - so gut :danke:



Hallo Kia,

ja, das ist er.

Ich bin so unendlich dankbar, dass ich Abe kenne, das Loa durch sie verstanden habe... wie deprimierend und zum Verzweifeln wäre es sonst hier bei uns Zuhause.

Ich wertschätze es immens, dass ich neue Perspektiven habe, andere, freudige, glücklichmachende Sichtweisen. In jeder Familien sollte es einen Abrahamster geben! --- was für ein schöner Gedanke!

Summersun, mit Liebe und Wertschätzung
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 6. Dez 2011, 23:16

Tag 17

Thema:
mein Vater

negativ Detail:
meine Güte, was hat er heute Abend wieder für eine Hektik und Agression verbreitet. Er kann aber auch null komma nix relaxed angehen. Er sollte sich nicht einmischen und uns nicht bedrängen

negativ General:
Ich bin nicht damit einverstanden, wie sich mein Vater uns gegenüber verhält. Ich wünschte, er wäre entspannter.

positiv General:
Im Grunde genommen weiß ich ja, dass er ein gutes Herz und schwache Nerven hat. Er meint es gut.

positiv Detail:
Ich weiß, dass er gerne in Kontakt mit uns steht. Er tut vieles aus Fürsorge für uns und diese Motivation möchte ich einfach wertschätzen. Ich sehe es auch als gut möglich an, dass ich einfach öfter ausblenden kann, was mir nicht gefällt. Ich konzentriere mich auf die Eigenschaften an ihm, die mir gut gefallen: Seine Bereitschaft, für uns da zu sein. Sein Interesse an uns. Sein gutes Herz. Dafür, dass ich so viel Gutes von ihm erhalte, sind die nervigen Eigenschaften eigentlich ein Klacks. Ich wertschätze ihn so, wie er ist. Ich wertschätze ihn dort, wo er ist. Ich möchte einfach ein Radiator sein, dessen Schein auch ihn erreicht. Ein Radiator der Liebe und Wertschätzung.

Lieber Papa, ich mache jetzt einfach mal aus Liebe zu Dir eine Liste der Dinge, die mir an Dir gefallen:
Du bist ein Guter und hilfst gerne
Du hast so tolles weißes Haar
Du liest gerne Krimis
Du bist interessiert an neuen Dingen
Du warst früher ein unglaublich guter Sportler und bist es immer noch ein Wenig
Du liebst die Natur
Du kümmerst Dich so hingebungsvoll um Deine Apfelbäume
Du liebst meine Kinder
Du liebst mich
Du liebst meine Mutter
Du bringst Dich immer in deinen Vereinen ein
Du liebst meinen Hund und es macht mich froh, wenn ich mitbekomme, wie Du mit ihm sprichst
Du bist klug und weißt eine Menge
Ich liebe Dich :kl:
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 7. Dez 2011, 23:22

Tag 18

Thema:
meine Nachbarn schräg gegenüber

negativ Detail:
Was fällt denen eigentlich ein, sich bei den Freunden meiner Tochter zu beschweren, sie wären zu laut? Gehts eigentlich noch? Da nisten sich diese Neuankömmlinge hier ein und haben oft Besuch von morgens bis abends, dass wir nicht mehr in Ruhe auf den Balkon können vor lauter Geplapper und jetzt haben die echt die Nerven sich über ein paar Sekunden Roller-Lärm zu beschweren?????

negativ General:
Ich ärgere mich, weil ich die Beschwerde unangemessen und dreist finde.

positiv General:
Mein besseres Ego, die vernünftige Summersun in mir, fand die Beschwerde eigentlich nicht völlig unangemessen. Und unsere Nachbarn sind im Großen und Ganzen viel ruhiger geworden als am Anfang.

positiv Detail:
Ich finde es sehr gut, dass die Nachbarn in ihren Anfangszeiten auf alle Änderungswünsche unsererseits höflich reagiert haben. Sie sind ihnen auch weitestgehend nachgekommen. Es ist nicht immer so wie wir uns das wünschen, aber sehr, sehr oft - und das ist eine erhebliche Verbesserung zu früher. Dass sie sich nun ihrerseits bei den Jugendlichen beschwert haben, ist aus ihrer Sicht vermutlich berechtigt. Ich will das anerkennen und wertschätzen. Ehrlich gesagt finde ich es nicht schlimm, wenn die Jungs ihre Motorroller weiter weg abstellen. So profitiere auch ich und meine Eltern von ihrer Intervention. Diesen Gesichtspunkt möchte ich größer züchten und mehren. Ich möchte versuchen, dass ich jedesmal, wenn meine Aufmerksamkeit auf diese beiden Nachbarn gelenkt wird, ich einfach Liebe und Wertschätzung ausstrahlen kann. Wir sind auf gutem Weg... Danke!
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 8. Dez 2011, 23:22

Tag 19

Thema:
das Treffen heute Abend, das Thema, meine Gefühle dazu

negativ Detail:
Oh Mann! Ich wünschte, ich hätte mich nie an diesem Projekt beteiligt. Was so klein und spaßig aussah.... sie wollen es kompliziert und groß machen, und darauf habe ich keinen Bock. Die Aktionen, die von mir erwartet werden, sind einfach nur Bääääh. Ich habe nur dumm rumgedruckst, weil ich nicht wusste, was ich sagen soll und wie ich aus der Nummer wieder rauskomme UND mich dabei wohlfühle. Und dann bin ich mit diesen Kack-Gefühlen auch noch nach Hause gefahren, ohne mir im Auto eine Vortex-Zeit zu nehmen... na super, zu Hause war dann sofort Instant-Manifestation :evil:

negativ General:
Ich fühle mich mit dem Vorhaben der Gruppe nicht mehr wohl. Mir fehlt Klarheit, wie ich mich Verhalten soll. Ich ärgere mich, dass ich das mit nach Hause genommen habe.

Positiv General:
Ich bin froh, dass mir die Zusammenhänge zwischen dem, was bei uns daheim vor einer Stunde ablief und meinen Gefühlen beim Treffen, klar wurden. Das war wie eine Erleuchtung.

Positiv Detail:
Das Streitthema daheim war nicht das echte Thema, und das wurde mir klar. Wie froh bin ich, dass ich das plötzlich erkennen konnte. Das heißt, dass ich für unser (vertagtes) häusliches Thema noch immer die Option auf einen positiven Verlauf habe. Schön!

Was die Sache mit unserem Projekt betrifft:
Ich habe nichts zugesagt, was ich nicht zusagen wollte. Das ist ein guter Anfang. Niemand erwartet, dass ich noch vor Weihnachten tätig werde. Also habe ich Zeit. Ich möchte mich jetzt darauf fokusieren, dass mir in den nächsten Tagen klar wird, ob ich in irgendeiner Weise tätig werde oder ob ich mich passiv verhalte und einfach abwarte. Ich werde auf jeden Fall nur eine inspirierte Aktion beginnen.

Wäre es nicht schön, wenn ich plötzlich total Bock hätte, das Ding anzugehen? Eine andere Möglichkeit wäre, dass C. von sich aus aktiv wird und ich nichts mehr zu tun habe. Wenn ich mich darauf konzentriere, mit welchem Erfolg unser Projekt im Idealfall ausgeht, dann ist das ein schöner Gedanke. Wir hätten zusammen etwas Sinnvolles manifestiert. Nun, je länger ich hier so über das Thema schreibe, desto umfangreicher kommen mir meine Möglichkeiten vor. Ich kann das Thema schwingungsmäßig anheben und dann ebnet sich alles für mich, für die Anderen und für das Projekt. Das wird schon.....

Und wenn ich nächstes Mal in so einer Situation stecke, dann wünsche ich mir, dass ich sogar im Gespräch die Bewusstheit habe, mich erstmal auszurichten. Vielleicht gehe ich nächstes Mal erstmal zur Toilette oder kurz an die frische Luft und nehme in aller Ruhe ein paar tiefe Atemzüge. Ich verbinde mich damit, was ich wirklich will. Dann kann ich in ganz anderer Stimmung und Schwingung zum Tisch zurückkehren und sagen, was ich will oder nicht will.
In diesem Thema liegt auf jeden Fall Ausdehnunspotential für mich, denn es sind so viele Aspekte, mit denen ich arbeiten kann. Schaun wir mal, was ich draus mache :stimmt:
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Kia » 10. Dez 2011, 09:26

Liebe Summersun,

danke für Deine wunderbare Offenheit, ich finde das fühlt sich hier bei Dir so gut an. Gar nicht, als ob Du noch übst, es fühlt sich an, als hättest Du das schon immer gut gekonnt :herzen:

Gestern hab ich zwei Mal an diese Übung hier gedacht, als ich einen Moment in einem negativen Detail hängen blieb; bei mir ist das meistens innerlich, aussen sieht keiner was.
Und diese negativen Instant-Manifestations kenn ich auch, glücklicherweise hat das ja auch einen witzigen Effekt, als Anschauungsbeispiel wie schnell Erschaffen gehen kann :kgrhl:

Bei Deinem Projekt musste ich an zwei Projekte von mir denken, die ich weitergegeben habe an andere Menschen, die viel viel mehr Spass damit haben und viel ambitionierter sind als ich. Ich finde Du kannst auf jeden Fall immer wieder frisch entscheiden, vielleicht ist das sogar Dein Beitrag zum Projekt, dass die Menschen erkennen können, dass sie immer wieder neue frische Optionen haben... Dieses Paradigma "Zeug durchhalten, was nicht mehr stimmt und Kraft kostet" ist für uns ja auch nicht mehr gültig.

Mir hilft es sehr mich zu erinnern, wenn ich Menschen enttäusche, helfe ich ihnen aus einer Täuschung, der sie anheim gefallen waren, wieder auszusteigen "ent-täuscht". Wenn andere mich ent-täuschen, bin ich auch froh (wenn auch meistens paar Tage später erst :teuflischgut: ), dass ich weiss, was Sache ist...

Ich freue mich immer wieder mit Dir, dass es Dir so gut geht in dem allen...
Und danke Dir :hug:

Lieben Gruss
Kia
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 11. Dez 2011, 23:09

Tag 20

Thema:
meine Gesundheit

negativ Detail:
ich bin frustriert, dass ich einfach nicht mal 100% gesund sein kann. Die letzten Tage Magen-Darm-Infekt, die Kopfhaut spinnt wieder rum.... ach! Dauernd etwas anderes, kaum ist eines gut, kommt das nächste Zipperlein. :evil:

negativ General:
ich bin unzufrieden mit meinem gesundheitlichen Zustand

positiv General:
meine Krankheiten sind überschaubar und nicht bedrohlich. Ausserdem habe ich auch schon Heilung erfahren in den letzten Wochen.

positiv Detail:
Ich benötige viel weniger Kopfschmerztabletten in letzter Zeit. Ausserdem ist meine Ferse nahezu komplett geheilt, und das völlig ohne Bestrahlung. Also das mit meiner Ferse.... ich hätte im September oder Oktober nie geglaubt, dass ich das ohne Bestrahlung in so kurzer Zeit wegbekomme. Aber offensichtlich waren da heilende Kräfte am Werk, die ich hervorgerufen habe.

Es wäre sehr schön, wenn sich auch meine Kopfhaut und mein Magen so erholen würden. Warum auch nicht? Ich habe ja nun eine schöne Vorlage. Was der Fuß kann, kann auch der Kopf und die Mitte.

Bei der Ferse waren die Fortschritte so minimalst, dass ich an manchen Tagen schon dachte, ich bilde sie mir nur ein. Aber dann... die Zeit brachte es ans Licht: Auf lange Frist war es nicht zu übersehen, es war tatsächlich besser. Erst ohne Zweifel spürbar besser. Dann deutlich besser. Nun schon zu 95% gut. Und die letzten 5% schaffe ich natürlich noch, dafür brauche ich nun wirklich keinen Motivations-Coach! :mrgreen:

Ich habe es nun die letzten Wochen gesehen wie es gehen kann. Ich möchte mir das als Vorlage nehmen.

Mein Magen-Darm-Infekt ist zweifellos ein Auswuchs von Emotionen der Überforderung gewesen. Ich möchte das wertschätzen als Ausdruck und Signal. Ich möchte mehr auf mich selbst achten. Ja, jetzt bis Weihnachten sind viele Termine und viel zu erledigen. Aber ich kann das meinem UM übergeben, die ganze Orga und so weiter. Ich versuche einfach gleichmütig jeden Tag meine to-do-Liste zu erledigen und was ich nicht schaffe, schiebe ich weiter. Irgendwie wird der UM das schon regeln, dass alles zur rechten Zeit am rechten Platz ist. Ich spüre, wie ich zuversichtlicher sein kann. Ich möchte Weihnachtsfeiern mit Freude begehen und relaxed... und das werde ich auch. All is well.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 13. Dez 2011, 22:25

Tag 21

Thema:
Weihnachtsgeld

negativ Detail:
och Mensch, warum haben wir dieses Jahr noch immer kein Geld in die Hand gedrückt bekommen, so wie in den Jahren davor? Ich habe leise Panik, dass wir dieses Jahr nichts bekommen. Ich rege mich auf, bei dem Gedanken, dass sie uns das vorenthalten könnten. Würden sie das wirklich machen? was wenn doch? Warum kommt das Geld spät, ich brauche es jetzt. Warum lassen sie uns so lange hängen? puuuuh....

negativ General:
Ich bin wegen des Weihnachtsgeldes besorgt und verspüre Druck.

positiv General:
Ich habe bis jetzt JEDES Jahr ein extra Weihnachtsgeld in bar bekommen, warum sollte es dieses Jahr anders sein?

positiv Detail:
Ich habe bis jetzt jedes einzelne Jahr dieses extra Geld bekommen und bestimmt ist es auch dieses Jahr so. Bis Weihnachten ist es noch hin und ich habe noch Geld zur Verfügung. Auf meine Chefs ist eigentlich im Regelfall Verlass. Ich weiß, dass ihnen die private Seiten und Hintergründe ihrer Angestellten nicht egal sind. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dieses Jahr zum ersten Mal kein Geld ausgezahlt wird. Sollte es für den Fall der Fälle dieses Jahr tatsächlich nichts geben.... dann werde ich das überleben. Es wäre das Ende einer Täuschung, aber auch eine Herausforderung. Ich kann so langsam spüren, dass alles gut ist. Ich möchte meinen Arbeitsplatz wertschätzen, in allen Aspekten. Die Arbeit, die Kunden, die Kollegen, die Software, die immer neuen Herausforderungen, meine Chefs, die Aufgabe, die sie mir vor mehr als 2 Jahren übertragen haben, unsere üppige Weihnachtsdeko, die Geschenke, die ich gerade heute von meinen Kunden bekommen habe, die Aussicht auf die Feier am Wochenende, ich kann mich so gut entfalten dort. All is well. Ich werde mein Bestes geben und jeden Tag nach Fakten Ausschau halten, die ich wertschätzen kann. Ich liebe Herausforderungen!!! :tja:
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Kia » 15. Dez 2011, 12:55

Verlust geliebter Menschen

Spezifisch negativ

Wie ungeschickt von mir, gestern Abend diese Gedanken zu wälzen, was ich in der Vergangenheit falsch gemacht habe. Ich weiss genau, das führt zu nichts, ich konnte mich aber einfach nicht stoppen.

Es war definitiv noch ungeschickter, als Ablenkung einen Film zu schauen, ist ja klar, dass ich einen Film wählte (das LoA in Action), der das Thema noch zusätzlich vertiefte/dramatisierte, ich hatte einfach gar keinen Zugang zu einem anderen Film. Wie blöd ist denn das. Ich hätte das vorher wissen müssen. Mein Wissen ist manchmal einfach nicht verfügbar, Stress macht einfach blöd, das ist mal sicher.


Generell negativ

Als menschliches Wesen bin ich dem LoA wie alle anderen unterworfen und es ist ganz normal, dass negative Überlegungen und negative Gefühle mehr ihresgleichen anziehen. Jedem passiert das manchmal – kein Grund auf mir rumzutrampeln. Immerhin habe ich meine Dummheit nicht vertieft indem ich den Film fertig schaute, sondern habe 10 Kapitel übersprungen und nur noch den Schluss geschaut... Immerhin das.

Generell positiv

Immerhin wurde ich mitten in der Nacht wach und spürte die Schmerzhaftigkeit meiner eigenen Gedanken. Es ging um ein Verlustthema. Ich erinnerte mich sofort, dass es jetzt Zeit ist, besser anfühlende Gedanken zu wählen; so konnte ich zwar nicht schlafen, aber ich nutzte die wache Zeit gut, um in Bezug auf das schwierige Thema Erleichterung zu finden. Ich nutzte die stille Zeit gut zum atmen und konnte sogar noch ein wenig einschlafen, getröstet und friedlich, in der Gewissheit: morgen ist auch noch ein Tag.

Spezifisch positiv

Es ist so schön, dass ich beim Erwachen sofort wusste, ich schiebe meine Termine auf Nachmittag und Abend und mache noch ein bisschen Energie-Arbeit – mein Vertrauen in mich, dass ich das kann, war sofort wieder da.

Ich spüre, dass meine Stabilität nicht mehr abhängt davon, wie die Umstände sind, mit welchen Themen ich mich grad auseinander setze. Ich kann im Frieden sein mit meiner Un-Balance, ich kann stabil sein in der Unstabilität. Es haut mich nicht um, sondern dehnt mich aus. Ich bin zufrieden das ganze Thema nicht in einem Schritt abhandeln zu müssen, sondern kleine Schritte gehen zu können. Gesegnet die kleinen Schritte.

Es kommt gut... ich spüre Erleichterung. Ich fühl mich so gut, dass ich nicht aussen mit Menschen diskutiere, sondern innerlich riesig „arbeite.“
Ich bin so froh, dass ich mir das überhaupt zutraue. Aussen kann mir ja sowieso niemand helfen in Ausrichtung auf die Quelle in mir zu kommen, das ist allein mein Job.


Wertschätzung für die Ausdehnung

Ist ja klar, dass ich in der Arbeit mit dem Thema Vertrauen und Offenheit auf meine Blockaden stosse zu diesem Thema. Ist ja klar dass Nicht-Vertrauen manchmal im Raum ist. Und alte Wunden.

Ich schätze es, dass die Schwingung der Quelle, mir einfach alles aufzeigt, was nicht mit der Quelle übereinstimmt. Die unbereinigten Themen kommen hoch, damit ich sie loslassen kann. Das ist doch wunderbar.

Ich schätze es, dass ich den Mut habe, mich, obwohl ich das weiss, zu öffnen und keine Vermeidungsstrategien benutze.

Ich bin bereit zu vertrauen, dass der Vortex mir neue Perspektiven aufzeigt. Ich weiss es aus Erfahrung mit anderen schwierigen Themen.

Ich bin bereit, alt vertrautes loszulassen und neue Türen zu öffnen.

Ich bin bereit, Offenheit zu wählen, obwohl so manche Herz-Wunde ans Tageslicht kommt.

Ich weiss, der Weg den ich gehe Richtung Vortex und manchmal im Vortex ist absolut der richtige Weg, und auch wenn ich nicht weiss, wie alles kommt, es kommt gut, das ist sicher.
Ich muss nicht alles sofort wissen.
Ich fühle mich gut.
Und beginne den Tag – vier Stunden später als geplant – egal – nichts ist so wichtig, als dass ich mich gut fühle.
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Kia » 15. Dez 2011, 13:14

Summersun,

danke dass Du hier mit uns übst, war heut morgen froh, hier mitgelesen zu haben und konnte ohne weiteres mein Thema ein wenig shiften...ich spüre ich brauche noch ein paar Durchgänge, aber es fühlt sich so viel besser an - so hoffnungsfroh.

danke vielmals :ros:

Kia
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Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 15. Dez 2011, 22:18

Summersun hat geschrieben:Tag 21

Thema:
Weihnachtsgeld

positiv Detail:
Ich habe bis jetzt jedes einzelne Jahr dieses extra Geld bekommen und bestimmt ist es auch dieses Jahr so. Bis Weihnachten ist es noch hin und ich habe noch Geld zur Verfügung. Auf meine Chefs ist eigentlich im Regelfall Verlass. Ich weiß, dass ihnen die private Seiten und Hintergründe ihrer Angestellten nicht egal sind. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass dieses Jahr zum ersten Mal kein Geld ausgezahlt wird. ..................

............Ich kann so langsam spüren, dass alles gut ist. Ich möchte meinen Arbeitsplatz wertschätzen, in allen Aspekten. Die Arbeit, die Kunden, die Kollegen, die Software, die immer neuen Herausforderungen, meine Chefs, die Aufgabe, die sie mir vor mehr als 2 Jahren übertragen haben, unsere üppige Weihnachtsdeko, die Geschenke, die ich gerade heute von meinen Kunden bekommen habe, die Aussicht auf die Feier am Wochenende, ich kann mich so gut entfalten dort. All is well. Ich werde mein Bestes geben und jeden Tag nach Fakten Ausschau halten, die ich wertschätzen kann. Ich liebe Herausforderungen!!! :tja:



:cool2: And here it is!!!!

... und zwar viel MEHR als jemals zuvor :five: ... ich bin so guuuuut
:mrgreen:
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 15. Dez 2011, 22:51

Tag 22

Thema:
nochmal Kollegin E - und mein Gespräch heute mit F

negativ Detail:
Das Mädel ist echt so eine Nervensäge... sie soll froh sein, dass sie nicht vor 20 Jahren meine Kollegin war, da hätte ich sie platt gemacht. Und dann lasse ich mich auch noch dazu hinreisen, mit F über E zu reden, nenne wir es ablästern. Puh!!! Wie doof kann man sein? So werde ich das kleine Fräulein Überperfekt nie los....

negativ General:
Ich bin von E noch immer genervt und richte meine Aufmerksamkeit nur auf die Aspekte, die mir negativ erscheinen. Ich ärgere mich, dass ich mit F über E geredet habe.

positiv General:
Immerhin konnte ich mich die letzten Tage mit Kritik zurückhalten, jedenfalls weitestgehend. Und immerhin habe ich wenigstens mit jemand aus der Geschäftsleitung über E geredet und nicht mit Kollegen.

positiv Detail:
Bald haben wir alle die Weihnachtsfeiertage und jeder hat noch ein paar Tage extra Urlaub, wir werden uns alle etwas weniger sehen. Bestimmt entspannt sich die Lage dadurch.

Vielleicht kann E unsere Kritik und die Änderungswünsche an Projekt X professionell nehmen und als Chance zur Verbesserung begreifen. Ich kann mir das zumindest in meiner Fantasie vorstellen. Was ich mir vorstellen kann, ist auch im Bereich des Möglichen. Sie ist noch jung und muss ihren Weg noch finden.

Auch ich habe aus der Sache gelernt. Ich weiß jetzt viel besser, was sie auf jeden Fall (noch) NICHT gut kann und daher kann ich ihr in Zukunft Aufgaben übertragen, die besser zu ihr passen. Dass ich mit F über E redete hat den Vorteil, dass ich mich durch die Geschäftsleitung bestärkt fühle. So habe ich weniger Zweifel an meiner Haltung.

Es ist nicht E's Aufgabe, mich glücklich und zufrieden zu machen. Es ist nicht meine Aufgabe, E glücklich zu machen. Ich lasse Sie vom Haken. Ich möchte in Zukunft bei mir bleiben.

Ich wünsche mir, dass ich immer wieder nach Gründen suche, was ich an ihr als Mensch, mit ihren ganz eigenen Ansichten und Meinungen, wertschätzen kann. Dafür will ich gehen. Ich nehme mir vor, mir in jeder ihrer Äusserungen, die mir zunächst sehr schräg vorkommen, den positiven Kern zu suchen.

Ich möchte den beruflichen Faktor, den diese Angelegenheit mit sich bringt, wertschätzen. Mir ist erst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen aufgefallen, welche Chance das für mich birgt: Ich kann meine Position besser definieren und Führungsqualitäten ausbauen und entwickeln. Ich kann lernen, wie man jemand eine Aufgabe wieder entzieht, der sich als ungeeignet erwiesen hat. Das sieht jetzt wie ein großer Berg aus, der schwer zu erklimmen ist. Aber ich habe kein Zeitdruck und kann mir in Ruhe überlegen, wann ich das anbringe. Ich dehne mich aus.... :loveshower:
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 18. Dez 2011, 23:15

Tag 23

Thema:
mein Haushalt, meine Energie und Motivation

negativ Detail:
ich bin entmutigt, wenn ich an meinen Haushalt denke. Hier wird es immer chaotischer und dreckiger und ich bekomme das nie mehr in den Griff. Warum muss ich auch immer so müde und lustlos sein? Ich möchte es gerne anders haben hier, aber wie nur?

negativ General:
ich fühle mich hier nicht wohl und mache mir´Selbstvorwürfe

positiv General:
Manchmal gelingt es mir sehr gut, Dinge in Angriff zu nehmen. Wenn ich über die Einzelheiten hinwegsehe, fühle ich mich ganz wohl hier

positiv Detail:
Ich habe schon hundertmal erlebt, wie mich plötzlich ein Anfall von Aufräum- und Putzlust überkam und ich plötzlich ganz viel Energie hatte und ganz viel erledigen konnte. Es wäre schön, wenn ich diese Energie öfter und regelmäßiger haben könnte. Ich kann mir gut vorstellen, wie wohl ich mich dann hier fühle. Es würde sich total gut anfühlen, so ganz zufrieden zu sein. Es würde mein Gefühl, dass ich mein Leben steuere, enorm verstärken. Ich möchte jetzt in dieser Vorstellung baden, wie ich wie ein Wirbelwind durch die Wohnung tanze und dabei singend und fröhlich die Wohnung auf Vordermann bringe.... ein schöner Gedanke.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Flower1973 » 19. Dez 2011, 07:49

Hallo Summersun!

Ich lese deine Beiträge in diesem Tread sehr gerne. Du machst das wirklich gut und meiner Meinung nach, kannst du schon sehr zufrieden mit dir sein. Deine Gedanken gehen immer in die Erfolgsrichtung :stimmt:

Schönen Tag
Flower
Flower1973
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Summersun » 20. Dez 2011, 22:50

Tag 24

Thema:
die vor uns liegenden Weihnacht-Urlaubstage und die lieben Finanzen

negativ Detail:
ich habe total Lust darauf, mit den Kindern über die Urlaubstage ins Kino zu gehen und mal nach Frankreich zu fahren zum einkaufen, einfach so. Aber ich habe ein schlechtes Gewissen, denn ich sollte dringend sparen und mein negatives Konto endlich Schritt für Schritt wieder ins positive führen. Aber wenn wir wieder keinen Ausflug machen, dann stinkt es mir auch wieder, immer knausern und knapsen.... ich arbeite und dennoch fühle ich mich oft ärmlich. Die Situation stinkt mir total, wo ist die win-win-Situation???
.... egal wie ich es mache, ich werde mich mies fühlen.... shit!

negativ General:
Ich bin hin- und her gerissen zwischen dem Wunsch zu genießen und dem Wunsch zu sparen. Ich sehe momentan nicht, wie ich beide unter einen Hut bekommen kann. Es fühlt sich nicht gut an.

positiv General:
Ich werde versuchen, meine Aufmerksamkeit auf die Fülle in meinem Leben zu richten. Ich möchte offen sein, für neue Sichtweisen.

positiv Detail:
ich habe dieses großzügige Weihnachtsgeld bekommen, damit stehe ich schon viel besser da, als erhofft und erwartet. Wir könnten nach Frankreich fahren einfach so als kleiner Ausflug und dort einfach nur einkaufen, was wir auch Zuhause im Edeka geholt hätten: Brot, Käse, Joghurt.... und dennoch könnten wir genießen, dass wir mal was ganz anderes zur Auswahl hätten. Den Kindern würde das Flair, in einem anderen Land zu sein, sicher gefallen, auch wenn wir nur in einen ganz banalen Supermarkt gehen. Vielleicht findet sich noch die eine oder andere Route, die wir fahren können, damit die Kids etwas vom Elsaß sehen. Dann werde ich das reiche Gefühl haben, dass wir in der Urlaubswoche etwas Besonderes gemacht haben und aus unserem Dorf rausgekommen sind. Ich denke, das wird auf jeden Fall möglich sein, ohne ein schlechtes Gefühl zu haben. Ich kaufe einfach nur, was wir sowieso brauchen, nur eben französische Produkte.

Die Haushaltsbuch-App, die ich auf meinem neuen Smartphone habe, gibt mir nun das Gefühl, dass ich meine Finanzen voll im Blick habe. Das beruhigt mich, auch wenn ich Ausgaben dokumentiere. Denn ich habe dieses Mehr an Kontrolle und das tut mir gut.

Ich freue mich, dass ich so viele Wahlmöglichkeiten und Spielräume habe. Ich kann vieles Steuern. All is well.
Summersun
 

Re: Das Emotionale Raster - Aufbau in 30 Tagen

Beitragvon Stine » 21. Dez 2011, 06:11

Hi,Summersun,
wie gerne ich in an deinen Übungen Anteil nehme.
Ich möchte einfach mal dafür DANKE sagen und ich bin mir sicher,dass ihr einen wundervollen Ausflug nach Frankreich erleben werdet.
Viel Spass dabei wünscht
Stine :danke:
Ich bin
Stine
 
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