Contrast und das andere Ende des Stockes

Rampages, Wohlstandsspiel, Drehbücher, BOPAs etc.

Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 7. Mai 2011, 00:28

Ich bin gerade inspiriert, hier einen Faden zu eröffnen, wo jede/r der/die mag, niederschreiben kann, wenn er/sie gerade Contrast verspürt... und gleich umzuschwenken auf das, was "man" statt dessen will. Auslöser dafür ist das Abraham-Zitat vom 4. Mai, wo es sinngemäß heißt, wir sollen das, was ist, nur dann erzählen, wenn es so ist, wie wir es haben wollen - und ansonsten (wenn das, was ist, nicht so ist, wie wir es haben wollen) DAS erzählen sollen, WIE wir haben wollen.

Ich fange auch gleich an... habe ja jede Menge Contrast... :teuflischgut:

(Also erst den Contrast... und dann das, was man statt dessen will.)

*Räusper* das ist jetzt der typische Vorführ-Effekt... ich finde gerade keinen Contrast - fühle mich einfach nur gut. Okay, dann vielleicht morgen - mit Sicherheit! :kgrhl:
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Kia » 7. Mai 2011, 08:03

Also Bliss, ich finde die Idee sehr gut,

nur fällt mir auch kein Contrast ein, ausser wie oft bei mir die Sache mit der Gesundheit; ich hab immer mal wieder schwierige Situationen mit dem physischen Körper, der irgendwo zwickt und ziept - und es hilft mir jeweils sehr Abrahams Sichtweise: Schmerz ist das Zeichen, dass die Zellen arbeiten, sich ausdehnen und gute Gesundheit in den Raum rufen. Jeder Schmerz dehnt die Gesundheit aus. Diese Sichtweise tut mir so gut.

Heute werde ich mal wieder einen Nachmittag in der Natur verbringen, atmen und die Sonne und den Duft der Wiesen und Wälder geniessen. Ich werde mir vorstellen, dass auf der tiefsten Ebene die Natur und meine göttliche Natur eins sind und es nichts zu machen und zu reparieren gibt, sondern dass das Entspannen und Atmen und Sein und Loslassen vollauf reicht. Damit der Vortex mich tief zu sich rein zieht und dann ist alles gut.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 9. Mai 2011, 00:21

Kia hat geschrieben:Abrahams Sichtweise: Schmerz ist das Zeichen, dass die Zellen arbeiten, sich ausdehnen und gute Gesundheit in den Raum rufen. Jeder Schmerz dehnt die Gesundheit aus. Diese Sichtweise tut mir so gut.



Hallo Bliss und Kia,
in dem Moment als ich das gelesen habe, kam mir der Gedanke, dass stimmt total, dass erinnerte mich nämlich gleich an mein Zahnfleisch vereitertes letztens, mit dem ich mal Probleme hatte.
Ich legte mich nachts mit Zahnschmerzen hin, es tuckerte fürchterlich, und schmerzte und ich dachte mir - DAS SEI GUT, und dass ich am Morgen wieder gesund bin, wenn es so ist. Und so war es dann auch. :loveshower:
Das "arbeitete" irgendwie und "das Böse kam raus" :mrgreen:

Also Contraste habe ich ja einige.
Aber mir kommt der Gedanke, wenn ich die Contraste schreibe, jammere ich ja somit schon wieder :lol:
(Gedanken und gefühlsmässig)
Und das ist sehr unförderlich zur Wunscherfüllung!
Nee dann lieber nicht.

Ich wünsche mir also nur: Dass sich meine Wünsche alle mit Leichtigkeit erfüllen. :gvibes:

Lieben Gruß
Stadtfrau
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 9. Mai 2011, 08:48

Liebe Kia, liebe Stadtfrau,

ja, auf den ersten Blick war es eine gute Idee. :roll: Ich hatte gedacht, es sei eine gute Methode, mir und anderen dabei zu helfen, "daran zu denken daran zu denken". Aber jetzt ist mir klar geworden, dass - wenn ich daran denke, diesen Thread hier aufzusuchen - ich ebensogut gleich daran denken kann, einen besseren Gedanken zu finden. Jedenfalls war es nicht so gedacht, hier Geschichten über unerwünschte Ist-Zustände zu posten, sondern Contrast wahrnehmen und gleich umzuschwenken.

Naja, nehmt einfach den guten Willen für die Tat - ich glaube, das hier hat sich erledigt.

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 9. Mai 2011, 08:57

Hi bliss,
vermutlich hast du recht mit
"Contrast wahrnehmen und dann gleich umzuschwenken."
Schriftlich getan.
Ich will nochmal drüber denken.
Es ist gut, wenn man gleich umschwenken kann, bzw. dies dauerhaft halten kann.
Danke dir!
Lieben Gruß und schöne Woche! :gvibes:
Stadtfrau
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon lawofattraction » 9. Mai 2011, 09:02




Nun, es könnte ja ein Thread sein, bei dem die ganz persönlichen Erfolgsmethoden geschildert werden, um bei Contrast sofort umzuschwenken und wieder in den Flow zu kommen.

Ich brauche mir dazu im Moment nur meine Galgolette anzuschauen, die irgendwie immer was Lustiges oder auch Anrührendes an sich hat - wie sie sitzt, liegt, mit ihren Stofftieren spielt, "Klappohren" macht, im Traum rennt und bellt, mich liebevoll anschaut und zum Schmusi-Abholen kommt, den Kopf in meinen Schoss legt oder sich an meinem Bein reibt - im Moment ist sie mein geliebter, sicherer Vortex-Bringer der allerersten Reihe.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 9. Mai 2011, 09:23

Hallo Stadtfrau,

Stadtfrau hat geschrieben:Hi bliss,
vermutlich hast du recht mit
"Contrast wahrnehmen und dann gleich umzuschwenken."
Schriftlich getan.


Ich habe das mal im Bus gemacht, als ich eine ganze Contrast-Suppe bei mir wahrnahm. Ich habe dann jedes einzelne Contrast-Gefühl aufgespürt (z. B. Trennung), aufgeschrieben und gleich daneben die Qualität (z. B. Verbundenheit), die ich statt dessen erleben will, geschrieben. Ich habe 12 einzelne Gefühle identifiziert und einfach nur das statt dessen Gewünschte dazugeschrieben - 10 davon handelten von meiner Fred-Beziehung. Tja, fünf Minuten nach Beendigung dieser Übung rief er mich auf dem Handy an, nachdem er tagelang nichts von sich hatte hören lassen. :gvibes:

Lieben Gruß und ebenfalls eine schöne Woche.
Bliss
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 9. Mai 2011, 09:29

lawofattraction hat geschrieben:Nun, es könnte ja ein Thread sein, bei dem die ganz persönlichen Erfolgsmethoden geschildert werden, um bei Contrast sofort umzuschwenken und wieder in den Flow zu kommen.


Ist schon lustig - mir fällt gerade auf, dass es genau dieses Ins-Detail-Gehen ist, was mir hier vorschwebte - was wir drüben in dem anderen Thread "Erfahrungen zu Abraham-Workshops" gerade besprechen. Irgendwie... im Vortex sein (z. B. aufgrund Generalisierung :genau: )... dann Rausfliegen durch Wahrnehmen eines Contrast-Details... und dann, wie an Stadtfrau eben geschrieben, im Grunde den Blick auf das andere Ende des Stockes richten und husch wieder rein in den Vortex... :gvibes: ...joa, mit der Methode, die bei jedem am besten funktioniert. Bei mir ist es tatsächlich die Erinnerung an meine Macht.
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 9. Mai 2011, 09:35

So, und jetzt habe ich auch gleich ein aktuelles Beispiel: Die letzten drei Wochen waren für mich recht anstrengend, weil ich kaum Zeit für mich gefunden habe. Heute Vormittag nun endlich die erste Gelegenheit, mit mir und für mich zu sein. Die Zeit läuft, ich "muss" bald Mittagessen vorbereiten, noch ein paar andere Sachen erledigen und meine Laune sinkt so allmählich, weil mir meine "heilige Zeit" zwischen den Fingern zerrinnt.. Ich stelle fest, dass dieses schlechte Gefühl auf dem Gedanken beruht: Ich brauche meinen ungestörten freien Vormittag, damit ich mich gut fühlen kann. Das ist der Contrast... und das Umschwenken: Nonsense, ich kann mich jederzeit gut fühlen, unabhängig von den äußeren Umstanden. Und da bin ich wieder :gvibes:
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon sophia » 9. Mai 2011, 09:49

way to go bliss!!! supi :genau:
sophia
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 9. Mai 2011, 12:21

Liebe Bliss,

danke, dass du diese Story mitgeteilt hast. Das ist echt gut. Sollte ich auch machen. :gvibes:
Was bei dir klappt, klappt auch bei anderen (mir).
Ich bin gerade am überlegen (und versuchen, es nicht überzubewerten), warum mein (ver/urteilender) Verstand/Ratio soo mächtig ist, und Neues Anderes nicht reinlassen wollte?, anstatt mal das weibliche Prinzip (bzw. Herz) zuzulassen, bzw. einfach mal zulassen/annehmen, auf Ratschläge hören und glauben (halbe Selbstverurteilung jetzt sozusagen).
Oder ich will mich selbst von meinem Glück fernhalten, warum weiß ich nicht.
Ist nicht so, dass ich unbedingt die Schuld bei mir wieder suche, aber ich versuche ein bischen zu analysieren, bzw. es besser zu machen.

Tolle Erkenntnis: mein Verstand (den ich manchmal gar nicht habe) pfuscht mir selbst in mein Handwerk rein. :lol:
Sollte ich unter dem Thread "Erkenntnisse" wohl schreiben :)

Ja lieben Dank!
lg Stadtfrau
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Birdie » 9. Mai 2011, 15:00

Wenn ich contrast empfinde, dann hilft mir zur Zeit Musik!
Alles was mich anrührt, alles songs nur für MICH und das tut dann echt gut.
Und dazu raus in die Natur - entweder Natur hören....die vielen verschiedenen Vögelchen :pfeif: oder ein Konzert in Frosch-Dur :loveshower: oder die Songs von MP3....
das mache ich jetzt ganz bewußt, wenns mal nicht so rundläuft - nicht lange ärgern oder analysieren, gleich wieder wohlfühlen erlauben -
und das ist gut und noch relativ neu für mich: ich darf mich wohlfühlen - es ist keine Zéitverschwendung, weil ja da noch ein "Problem" wartet, welches durch angestrengtes Nachdenken zu lösen sein müsste - neeeeee -
Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 9. Mai 2011, 15:35

LadyBird hat geschrieben:ein Konzert in Frosch-Dur :loveshower:


:lachen:
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Salome » 9. Mai 2011, 17:59

Was will ich von den vergangenen Tagen in Erinnerung behalten? Ich will das positive Ende vom Stock in Erinnerung behalten!
Zu einer Familienfeier angereiste Gäste, die ich schon sehr lange kenne, von denen eine Person mit Hunden wenig bis sehr wenig „am Hut“ hat. :| Ich habe zwei große Hunde. Volles Kontrast Programm, von Donnerstag bis Heute.
Auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause, immer und immer wieder, Jetzt ist alles gut, Jetzt ist alles gut. Die Tage sind Vergangenheit, Jetzt erschaffe ich meine Zukunft, nur das Fühlen will noch nicht ganz mitkommen. :rleye: Dann habe ich mir in Erinnerung gerufen, wie wunderbar mich meine Kinder bei den Hunden unterstützt haben, :stimmt: also Hunde beschäftigt und wann immer möglich vom Onkel ferngehalten haben. Wie schön wir :uns: zusammen gespielt haben, wie gerne wir alle spielen und wie harmonisch die Spiele verlaufen sind. Dann wurde mir bewusst, dass wir alle unser Bestes gegeben haben, :gvibes: damit wir die Tage gut miteinander verbringen konnten. Auch die Person die lieber ohne Hunde lebt. Ich bin ja gar nicht in der Lage einzuschätzen was das für eine Leistung für meinen Bruder war. :bussi:
Wie wichtig es uns ist, immer wieder, bei aller Unterschiedlichkeit, Zeit mit einander zu verbringen und was wir, als Geschwister, damit meinen Kindern vorleben. Jetzt kann ich langsam erkennen :genau: und mich darüber freuen, wie harmonisch die vergangenen Tage doch gewesen sind. :P
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Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 12. Mai 2011, 21:33

Mir ist gerade bewusst geworden, dass ich im Thema Liebe das Umschwenken schon recht gut hinbekomme, bei anderen Themen einigermaßen und bei manchen noch gar nicht. Und während ich dies schreibe, ist da Contrast... Ich bekomme manches nur mäßig hin, manches gar nicht. Was will ich denn? Ich will es bei allen "Themen" hinbekommen!

Contrast ist die Erfahrung, in bestimmten Contrast-Situationen stecken zu bleiben. Was will ich? Ich will Wachheit. Ich will meiner Gefühle gewahr sein, die mir anzeigen, dass ich gerade "falsch" manifestiere. Ich will mir der Bedeutung der Gefühle gewahr sein, wenn ich falsch manifestiere. Ich will mir der Chance gewahr sein, im Moment des Erlebens von Contrast gedanklich umzuschwenken auf das, was ich will... und dann wieder husch-husch in den Vortex schlüpfen. Mein Vortex-Körbchen... :kgrhl:
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 14. Mai 2011, 22:34

Es geht immer schneller. Immer leichter finde ich diesen Umschwenk-Hebel... von der Wahrnehmung über streckenweise Fokussierung eines Contrast zum (auch bewussten) Wissen, was ich lieber will. Übungen sind gar nicht mehr nötig - funktionieren auch bei mir nicht, weil ich mich zu nichts mehr motivieren, geschweige denn zwingen kann. Was sich anfangs noch wie eine "magische Zauberformel" anfühlte, wird immer "normaler". Ja, klar - es muss alles so geschehen, wie ich es will. Und wenn ich etwas erlebe, was ich nicht will, dann weiß ich, dass da noch ein bisschen schwingungsmäßige Feinarbeit nötig ist.

Was mir dabei ungemein hilft ist eine gewisse Störrigkeit allgemeingültigen Wahrheiten gegenüber. Welche Kausalitäten sich andere Menschen (auch kollektiv) in ihrem Leben zurechtbaseln, interessiert mich immer weniger... ich habe da so eine rebellische Ader in mir, die mich immer wieder wachrüttelt. Und ja, ich habe auch eine große Neigung zu Individualität, die meinem konditionierten Wunsch nach einer Gruppenzugehörigkeit zuwiderläuft. Aber nur scheinbar. Gelinder Contrast macht sich bemerkbar - das andere Ende des Stockes ist mein Wissen, dass ich mit meiner gesamten Individualität in jeder Gruppe zurechtkomme - je authentischer, umso besser.

Eine wundervoll erholsame und glückstraumdurchtränkte Nacht wünsche ich.

:hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen: :hregen:
Bliss
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 14. Mai 2011, 23:33

danke Bliss,

deinen letzten Absatz habe ich nicht verstanden, obwohl es deutliches Deutsch ist. :lol:

Du meinst, du brauchst keine Übungen machen (mehr)?

Ja, wenn Wertschätzung (zum Beispiel) mir in die Wiege gelegt wurde bzw. ich damit aufgewachsen wäre, dann ja.
Ist aber nicht, eher das Gegenteil: Vorurteilen, Kritisieren etc...
Wertschätzung als Lifestyle wäre richtig und gut ja. Das ist eines, wo ich momentan drauf achte, aber noch nicht immer klappt.

Ich selbst mache halt keine Übungen, weil ich dies nicht gewohnt bin und momentan nicht will.
Als ich das Dank Kias Rat mal tat, ging es mir zwar gut damit. Aber wir leben doch und es müsste auch so gehen?
Es kann aber auch sein, dass ich mir das selbst nicht erlaube momentan. (unbewusst)

Ich habe mir z.B alles über Fokus Wheel durchgelesen, auch die CD gehört usw. und Videos darüber im Internet gesehen. Also eigentlich sind es nur Affirmationen. Und darauf habe ich irgendwie gar keine Lust. (einige Affis sage ich mir ja auch automatisch so zu mir oft)
Ich habe mir dass alles durchgelesen und dabei bemerkt, dass ich DAS (Fokos Wheel) ja schon längst im Kopf mache, bei meinen Wünschen. Intensiv sogar. Muß ich das nun noch schriftlich machen?
Oder bin ich zu TUN-faul?

Proklamationen usw. helfen wohl, aber irgendwas sträubt sich bei mir dagegen.

Hört sich wie Einreden an momentan und "an irgendwas hart arbeiten" bzw. an mir arbeiten.
Momentan will ich das nicht, (habe mich aber reichlich informiert darüber).

Muß ich an mir arbeiten? Ich bin doch schon "reines SEIN"!
Ich will momentan keine Rollen spielen und annehmen. Wir spielen schon automatisch genug Rollen im Leben!

Und wenn mich jemand fragt, den ich von früher auf der Straße kenne, wie es mir geht, was ich so tue:
WILL ich nicht erklären, wass für Rollen ich gerade tue usw. Oder was ich an "materielles" so erschaffen habe.
Schlimm genug, dass manche Menschen andere nach ihren Rollen beurteilen, die sie gerade spielen möchten!

Meine Yacht... mein Haus... meine Kinder... mein ....
Ich habe zwar nichts von dem. Also vielleicht in jedem Lebensbereich Mangel teilweise -
aber das habe ICH doch selbst so fabriziert. ICH muß damit Leben.
Andere sind mit o.g. auch nicht glücklicher habe ich erfahren können.

Und je größer der Contrast ist, wirds wohl später umso besser.

Keine Ahnung - aber Feelings :mrgreen:

lg Stadtfrau
Stadtfrau
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 15. Mai 2011, 00:54

Das o.g. von mir ist nach dem Motto bzw. der vollkommenen WAHRHEIT:

"Wir können ALLES sein, tun oder haben"
(Abe)

Es ist ja so.
(wenn wir uns nicht selbst behindern)

Also, welche Rollen suchen wir uns aus? Was möchten wir im "Spiel des Lebens" spielen?
Was möchten wir tun?
Wer möchten wir sein?
Was möchten wir haben?

lg!
Stadtfrau
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon ZaWo » 15. Mai 2011, 12:02

bliss hat geschrieben:Welche Kausalitäten sich andere Menschen (auch kollektiv) in ihrem Leben zurechtbaseln, interessiert mich immer weniger...


:stimmt:
ZaWo
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 15. Mai 2011, 14:09

Es ist aber gut, wenn wir uns selbst ernst nehmen
und auch andere ernst nehmen :mrgreen:
Stadtfrau
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon ZaWo » 15. Mai 2011, 14:22

Genau DAS nicht.
ZaWo
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Stadtfrau » 15. Mai 2011, 14:31

:lol: :mrgreen:

ok... mal überlegen darüber :lol:
Stadtfrau
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 15. Mai 2011, 16:12

Hallo Stadtfrau,

allgemeingültige Wahrheiten sind z. B., dass man nur dann Geld bekommt, wenn man dafür arbeitet, dass ein bestimmtes Verhalten notwendig ist, um gesund, erfolgreich und/oder glücklich zu sein. Ich habe mich schon vor so vielen Jahren innerlich vom mainstream verabschiedet, dass ich – sofern ich bewusst bin – immer mehr von dem, was andere Menschen an Ursache-Wirkungs-Glaubensdingern haben (und ich auch hatte) unter dem Blickwinkel der RG einfach als falsch entlarve. Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten, man muss auch mal Kompromisse schließen… und so’n Krams – im Grunde das komplette Weltbild…

Und nein, ich meine nicht, dass ich nicht mehr zu üben brauche. Ich meine dass ich es nicht kann. Denn Üben ist eine Handlung, die ein Ziel in der Zukunft anvisiert. Ich will (und kann) aber so gut wie nichts mehr tun, was mir im Jetzt keine Freude macht… geht nicht, kann mich zu nichts mehr motivieren, geschweige denn zwingen. Falls ich es doch tue, fühle ich mich so schlecht dabei, dass ich es nicht durchstehe. Anders ist es, wenn mich eine Freude überkommt und ich ganz natürlich z. B. wertschätze, weil ich gerade diese Wertschätzung fühle. Dann ist es von außen betrachtet vielleicht immer noch die Wertschätzungs-Übung – aber ich tue es nicht, weil ich damit ein zukünftiges Ziel verfolge, sondern weil ich in dem Moment Wertschätzung BIN.

Das hängt sicherlich damit zusammen, dass ich von klein auf darauf konditioniert wurde, dass das, was ich will, sch***egal ist… nicht relevant. Und so habe ich mich Jahrzehntelang zu allem möglichen „vernünftigen“ Handeln gezwungen, stand immer mit der Peitsche hinter mir selbst. Dieser Bogen ist überspannt, die Bogensehne gerissen – geht nicht mehr. Will nicht mehr. Ich tue nur noch das, was ich will. Das ist auch ein Grund, warum ich beim MKS das Weite gesucht habe, weil dort „Disziplin und harte Arbeit“ proklamiert werden. Nö. Ich nicht mehr! Ich will nur noch Spaß und Freude und Leichtigkeit und Liebe und Harmonie und Zufriedenheit und Glück. Meine Versklavung ist zu Ende.

Insofern nehme ich mich selbst sehr ernst… aber nicht zu sehr, denn dies alles hier ist doch nur ein köstliches Spiel. Wir verstricken uns mitunter in Dramen, steigen irgendwann wieder aus… gut ist, wenn „man“ dann über die überwundene Verstrickung lachen kann. Ob ich andere Menschen ernst nehme oder nicht… liegt wohl in erster Linie in ihrer eigenen Schwingung begründet. Wenn mir die Lehrerin meiner jüngeren Tochter in einem Brief mitteilt, diese habe – weil sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat – „gegen die Schulordnung verstoßen“… dann weiß ich, dass die Lehrerin das zwar sehr ernst nimmt – aber ich… :lol:

Ups, das ist ja jetzt fast ein Roman geworden

Lieben Gruß
Bliss
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon bliss » 15. Mai 2011, 16:23

ZaWo hat geschrieben: :stimmt:

:danke:

...und bin doch gestern und bis heute Vormittag wieder drauf reingefallen, dass ich, um mehr Geld zu haben, mir einen Job suchen muss. :kgrhl: Dann wieder dieses breite Grinsen, als ich mich selbst ertappt hatte... neenee, Mädel, erst "Geld-Schwingung" bereinigen, sonst kannste Dich krummschuften... vielleicht kommt wirklich mehr Geld rein, aber wahrscheinlich noch mehr Rechnungen. :teuflischgut:

Also bewege ich mich nicht von der Stelle, "um zu"... funzt eh nicht. Wenn ich mich bewege, dann nur um zu tanzen und zu hüpfen... :loveshower: ...aus purer Freude... und fasse meinen Rocksaum mit den Händen zu einer Schürze zusammen und spiele "Sterntaler". Rote Rosen darf es auch regnen - aber dazwischen bitte auch ein paar 500-Euro-Scheine. :gvibes:

@ Stadtfrau

Weißt Du, Der oder Die oder Das, was da in uns "ernstgenommen" werden will, ist doch der Verstand oder das Ego, das sich zum Herrn im Hause aufschwingen will. Wenn ich mit meinem ICH in Verbindung stehe, stellt sich die Frage nach ernstnehmen gar nicht... ich bin dann einfach ICH... wer sollte dann mir gegenüber eine Autorität inne haben, die beurteilen kann, ob ich ernstzunehmen bin oder nicht? Irgendwie ist das das Steckenbleiben in dem Wunsch, andere mögen positiv über mich denken. Nur solange ich selbst mir meines "Wertes" nicht sicher bin, brauche ich die Aufwertung von außen. Wenn ich weiß, wer ich bin - dann pfeif' ich drauf, was andere von mir denken. Sollen sie mich für völlig durchgeknallt halten... Sie sind dann selbst nicht im Vortex - deshalb können wir uns gar nicht begegnen... oder so.

LG
Bliss
bliss
 

Re: Contrast und das andere Ende des Stockes

Beitragvon Salome » 24. Mai 2011, 10:33

Mama du hast den Bericht ja gar nicht ganz gesehen. Du hast ja Vorurteile.

Es folgt ein freundlicher Disput in dem ich versuche meiner Tochter meine Meinung näher zu bringen.
Nach kurzer Zeit lassen wir das Thema fallen.
Nun liege ich im Bett und in mir klingen die Worte meiner Tochter nach. – du hast ja Vorurteile –

Stimmt mein Kind, und ich habe doch „nur“ geglaubt dich auf „Meinungsmacherei“ im Fernsehen aufmerksam machen zu müssen.

Ich danke dir für diesen Hinweis. Er macht mir bewusst, dass ich deine „Urteilsfindung“ wahr – nicht wahr – beeinflussen wollte. Ich gehe JETZT achtsamer mit meinen Äußerungen um. Ich erkenne, dass du, genauso wie ich, mit deiner inneren Weisheit verbunden bist. Das es dein Geburtsrecht ist, ganz für dich alleine, wahr und unwahr abzuwägen. Deine eigenen Annahmen zu treffen und für dich zu entscheiden was du tust oder auch nicht. Wir zwei sind schon recht gut darin uns gegenseitig zu lieben so wie wir sind. Je besser ich dir vorleben kann, wie schön es für mich ist, mich selbst zu lieben, so wie ich bin, desto leichter wird unser Zusammensein für dich und mich. Jeder Versuch dich von irgendetwas zu überzeugen ist ein Eingriff in dein Persönlichkeitsrecht. Wenn du mich um meine Meinung bittest werde ich dich fragen: „Wie fühlst du dich jetzt. Fühlt sich deine Entscheidung für dich gut an?“ Mein Liebes, diese Frage stelle ich, weil ich dich liebe und es mein Wunsch ist, dass du dir selbst traust und deiner Entscheidung vertraust. Das DU davon überzeugt bist, das für DICH Richtige zu tun. Was ich dazu denke spielt keine Rolle, stimmen wir überein, wunderbar, wenn nicht, auch gut. Ich liebe dich.
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