Interessiert an Tarot?

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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon lawofattraction » 10. Nov 2010, 09:32




Ah, danke. :shock:

Dir auch einen wunderschönen Tag, liebe Ranna. :five: Meiner ist im Moment vortexy-rainy.



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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Rainbow-child » 10. Nov 2010, 14:22

Liebe Loa,

das ist genau richtig. Nur viele lassen sich stark von ihrer Umwelt beeinflussen und dann kann man sich
selber nicht leben und fungiert als Android (sorry) in der Gesellschaft.
Erst wenn ich genug Selbstbewußtsein entwickle, kann ich es als Contrast sehen und agieren, ansonsten
lasse ich die Anderen für mich entscheiden.
Diese Entwicklung muß erst erfahren werden, dann erst kann ich so leben, wie ich es will.
Das man sich von den Anderen verbiegen läßt, liegt daran, das man um jeden Preis geliebt werden will.
Erst durch Wertschätzung seiner Selbst, ist es möglich, so zu bleiben ,wie man ist und sich so zu lieben,
wie man ist.
Das ist allerdings nur meine Meinung dazu.

Herzliche Grüße
Rainbow-child
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon lawofattraction » 10. Nov 2010, 21:16



Hallo Rainbowchild,

und meine Meinung ist, dass es eine menschenverachtende Aussage ist, dass jemand als Android lebt, der "sich selbst nicht lebt" - ja wen leben sie denn dann? - weil er kein Selbstbewusstsein hat und nicht selbstbestimmt ist.

Denkst Du wirklich, die Quelle sieht das auch so?

Ich kann mich nur wundern.
Loa



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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Rainbow-child » 10. Nov 2010, 21:47

Liebe Loa,
ja ich denke so.
Denn es ist ja auch so, daß ich ohne Wertschätzung und Selbstliebe laut Abraham keine Erfolge habe.
Die Quelle wünscht sich Menschen, die eigenverantwortlich handeln und kein Blatt im Winde sind.
Dazu gehört auch Mut, denn mit dem Massenbewußtsein mitzulaufen, ist einfach, doch eine Entwicklung
zur Schöpferkraft ist dadurch unmöglich. Wir sind alle Induviduum und düfen dies auch voll ausleben,
jeder Einzelne für sich.

Liebe Grüße
Rainbow-child
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon LillyB » 10. Nov 2010, 22:00

Wie mein absoluter Lieblingskollege immer sagt:

"Man steckt ja nicht drin".

ALOHA

Lilly :uns:
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon lawofattraction » 10. Nov 2010, 22:02




Ich wundere mich, liebe Rainbow, wie man die Lehre Abrahams so missverstehen kann. Du stellst im Namen Abrahams Behauptungen auf, die nie im Entferntesten so geäussert wurden.

Jeder Mensch ist göttlicher Schöpfer, ob ihm das klar ist oder nicht. Und die Quelle ist absolut wunschlos, da sie niemals Mangel erkennen kann.





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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Marian » 10. Nov 2010, 22:07

Hallo, ihr Zwei.

Ich habe es so verstanden: Die Quelle wertet nicht, die Quelle verurteilt nicht, die Quelle wertschätzt und liebt bedingungslos. Anders gesagt: Es ist Ihr gleich, ob wir unser Selbst leben oder nicht. Ich glaube nicht, dass die Quelle überhaupt irgendetwas „will“ oder „wünscht“. Die Quelle IST, sie teilt nicht ein in – ich nenne es jetzt einmal – bewusste oder unbewusste Menschen bzw. Menschen, die ihrem Selbst, und Menschen, die dem Massenbewusstsein folgen. Viele fühlen sich sehr, sehr wohl in der Masse, und das ist ihr gutes Recht. Ich bewerte das nicht, und wenn ich etwas schreibe, beziehe ich das auf mich und meine persönliche Situation und nicht auf die Allgemeinheit. Ich glaube, es war Lilly, die an anderer Stelle geschrieben hat: „Quelle statt Brille!“

Ich wünsche Euch eine gute Nacht.

Marian

edit: Ups, Loa, da haben wir gleichzeitig geschrieben. :lieb:
edit Nr. 2: Und Lilly hab ich auch vorher nicht gelesen. :lieb: Eben, man steckt ja nicht drin. Jedem das Seine.
Zuletzt geändert von Marian am 10. Nov 2010, 22:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon LillyB » 10. Nov 2010, 22:09

Rainbow hat keinen Mangel.

ALOHA
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Kia » 11. Nov 2010, 12:39

Liebe Rainbow-child,

es gibt doch keinen Unterschied zwischen der Spirituellen Welt und der Alltagswelt.
Der Geist erschafft in dem Moment, in dem Du etwas denkst. Es gibt keine Bresche zwischen Denken und Entstehen.
Es ist 1:1. In dem Moment, in dem Du ein Etiquett irgendwo drauf klebst, ist es so. Für Dich. Immer nur für Dich.

"Ich denke Rainbow-Child ist erleuchtet". And so it is (für mich in meiner Welt).
"Ich denke Rainbow-Child ist nicht klar im Geist." And so it is (für meine Wahrnehmung).

Nimm das Etiquett weg und die Sache ist weg.

Fühle nochmals für Dich da hinein, in diese Dinger mit A..., habe den Ausdruck schon wieder vergessen.

Lieben Gruss

Kia

PS: Abraham sagen ja: It is done, das stimmt wirklich, nicht nur für die schönen Wünsche, die wir haben, auch für die Sachen, die wir ablehnen: It is done. Sofort. Und dann hast Du diese A...s in Deiner Welt, sie sind aber nur für Dich da, für mich nicht.
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Rainbow-child » 11. Nov 2010, 15:30

Liebe Kia,

ich sehe das jetzt als Contrast, um mich besser erkennen zu können. :mrgreen:

Herzliche Grüße
Rainbow-child
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Kia » 11. Nov 2010, 15:44

Wie ich sehe, bist Du in die Leichtigkeit deines Seins unversehens wieder reingerutschst :clown:

Ich liebe es, wenn ich zwischen Wertschätzung, Liebe, Contrast, Ausdehnung ständig hin und her gerutscht und manchmal von hinten geschoben werde. Und das inner being zieht gleichzeitig nach innen :P

Also ich umarme mal noch Deine A's. Und sie werden mein As im Leben, direkt vor meinen stutzenden Augen, und nachdem ich zwei, drei mal gestutzt habe, is wieder gut. :mrgreen:

You are love
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Rainbow-child » 11. Nov 2010, 16:17

Liebe Kia,

Das ist meine Hartnäckigkeit, ich liebe sie. :mrgreen: :kgrhl:

Herzliche Grüße
Rainbow-child :clown: :clown:
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Rainbow-child » 11. Nov 2010, 17:16

Hallo ihr Lieben,
ich muß so viel darüber lachen, denn wo bliebe meine außergewöhnliche Andersartigkeit, wenn kein
Contrast vorhanden wäre!? :kgrhl:
Meine eigene Eitelkeit hat mich zu diesen Contrast geführt. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich bin gespannt, ob nach dieser Erkenntnis die Androids aus meinem Leben verschwunden sind. :kgrhl:

Ich liebe dieses Forum, was man da so alles aufarbeitet und noch dazu mit soviel Spaß. :teuflischgut:
Hab jetzt auch einige Clowns zum Abendbrot verspeist. :clown: :clown:

Herzliche Grüße
Rainbow-child :clown: :clown:
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon LillyB » 11. Nov 2010, 22:01

So geht das im Vortex liebe Rainbow,

der Contrast bekommt einen völlig neuen Charakter, er wird als Freudefaktor empfunden. Du bist praktisch rein und rausgehüpft. Ist das nicht ein toller Spaß? :five: Und das Beste dabei ist, beim nächsten Mal gehts noch schneller und leichter. Sozusagen ab und zack in die Achterbahn und plötzlich: Juchuuu das macht richtig Freude :itsmagic:

Guter Rock'n Roll in the Vortex & ALOHA
Lilly
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Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Sonrisa » 1. Jan 2011, 14:56

Hallo Ihr Lieben,

ich habe den Thread schon gestern mit Interesse gelesen. Ich selbst lege auch seit mehreren Jahren mit Tarot und vorwiegend Lenormand. Das ist seit langem ein streiterisches Thema bei mir. Im vergangenen Jahr machte ich ein halbes Jahr eine Pause davon, weil manche Prognosen, wie ich sie im Kartenblatt sah, mich runterrissen. Auch gestern legte ich aus Neugier und war traurig von den schlechten Aussichten. :hä: Ich habe über die Jahre Prognosen eintreffen sehen, meistens deute ich gemeinsam mit einer mir bekannten, sehr fähigen Kartenlegerin. Aber nichts hat mich in all den Jahren so beeinflusst wie die Karten. Ich merkte das gestern wie ich das Kartenblatt so anstarrte und plötzlich auf der EGS nach unten abrutschte. Meine Erfahrung ist, dass entweder, wenn etwas Negatives zum Vorschein kommt, das ich nicht will, ich so festgefangen darin bin, oder wenn eine positive Prognose liegt, ich ebenfalls festgefangen bin, weil ich in Warteposition verharre und Zweifel aufkommen, ob denn wirklich alles so toll werden wird. Ich muss mir das gerade von der Seele schreiben. Es hilft mir.

Natürlich bin ich dabei meine Abraham-Kenntnisse damit zu verbinden. Ich gestalte mein Leben und alles, was geschieht, habe ich selbst durch meine Gedanken, die ich ständig denke, hervorgebracht. Ich kann mich umentscheiden und neu denken, wenn ich einen anderen Weg einschlagen will. Sobald ich etwaige Prognosen habe, fällt mir das jedoch schwer in die Praxis umsetzen. Ich glaube auch, dass alleine die Beschäftigung mit einer Kartenlegung, dafür sorgt, dass Energie in die Deutung gegeben wird und sich so diese Dinge manifestieren können. Zumindest, wenn man das intensiv betreibt und sich auf die Deutung einlässt und die Gedanken dann unablässig auf diese Prognosen fokussiert. Ich dachte, ich wäre so cool und lässig, und könnte die Karten derart verwenden, dass ich schaue, wie es um meine derzeitige Schwingung steht. Aber ganz ehrlich? Ich bin dafür zu unsicher, zu beeinflussbar und habe die Abraham-Lehren, mit denen ich mich bisher beschäftigt habe, noch nicht stark genug internalisiert. Meistens, wenn es mir gut geht und ich mich wohlfühle, tendiere ich dazu, die Karten zu legen, um zu sehen, ob sich denn wirklich etwas in meiner Schwingung verändert hat. Dann staune ich, dass trotz meines Wohlgefühls die Karten nichts Gutes verheißen. Aber ich staune mittlerweile nicht mehr wirlich, weil ich weiß, dass der Gedanke hinter diesen Legungen Zweifel und negative Erwartungshaltung heißt. Ich kann nicht abwarten, ob sich meine verändernde Schwingung im Außen manifestiert und will über die Karten Beweise dafür. Es klingt bekloppt und wäre es nicht ein Thema, das mich schon lange begleitet und zermürbt, würde ich es nicht schreiben.
Ich bin echt noch neu bei den Abrahams. :shock: :oops: :nachdenk: :mrgreen:


Danke, dass ich das aufschreiben durfte hier.
Herzliche Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Maria » 1. Jan 2011, 15:32

Liebe Pamelina,

auch ich kenne das in abgemilderter Form was Du schreibst, habe es aber auch schon bei einer Freundin viel extremer erlebt. Sie hatte ein Phase, da hat sie mehrmals am Tag bei Questico angerufen und sich zusätzlich von mir die Karten legen lassen. Sogar aus dem Urlaub, aus Spanien, hat sie mich angerufen und sich die Karten legen lassen.

Durch dieses Beispiel von ihr, ist mir klar geworden, dass es gut ist bei sich zu bleiben und wenn man es eben nicht locker nehmen kann, gar nicht zu legen oder vor dem Legen zumindest zu meditieren. :lieb:

Vielleicht hast Du aber Lust auch mal folgendes auszuprobieren: Lege die Karten und schaue was sie sagen, dann bringe Dich in eine sehr gute Stimmung (z.B. durch Meditation) und lege die Karten nochmals.

Bei mir ist es immer so, dass die Karten meine momentane Stimmung widerspiegeln. Das war für mich der Beweiß, dass ich mein Leben zu 100% und in jedem neuen Augenblick immer selbst in der Hand habe. Jeder Moment ist ein neuer Anfang und eine neue Chance! :loveshower:

Das zu erkennen ist das beste Geschenk, das die Karten machen können! :gvibes:

Dein neues Jahr wird sicherlich wundervoll- es reicht es in dieser Minute zu beschließen (und dann in der nächsten und so weiter). :bussi:

Herzliche Grüße

:heartsmiel: Maria
Maria
 

Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Sonrisa » 1. Jan 2011, 16:20

Liebe Maria,

solche extremen Auswüchse hört man desöfteren. Das kenne ich in der Form bei mir nicht. Das halbe Jahr Pause ist mir verhältnismäßig leicht gefallen. Aber fange ich einmal wieder an, hänge ich gleich an der Nadel. :hä: Nicht dass ich jeden Tag legen würde oder überhaupt oft. Meistens ist die Intention dahinter, dass ich mich in einem Wohlgefühl befinde und dann gespannt bin, wie sich das im Außen zeigen wird, sprich, was die Karten dazu sagen. Es liegen dann aber fast immer eher deprimierende Aussagen. Mit der Spiegelung der momentanen Stimmung ist es bei mir so eine Sache. Ist meine Stimmung demnach doch viel schlechter, als ich selbst meine?

Gestern wollte ich sogar vorher die Vortex-Meditation machen, war aber zu neugierig und probierte es beim Mischen mit der 1-2-3 ... 4-5-6-7-8-Atmung von der CD. Ich versuchte mich nur aufs Atmen zu konzentrieren.

Ich glaube, dass der Knackpunkt bei mir der ist, dass ich nicht vertraue. Ich verändere meine Stimmung, indem ich mich bemühe neue Gedanken zu denken und den Widerstand loszulassen und will dann mittels einer Legung herauszfinden, ob dem wirklich so ist und ob ich gute Ergebnisse zu erwarten habe. Ich brauche die Karten, um mein mangelndes Vertrauen auszugleichen, im Prinzip läuft es aber darauf hinaus, dass sie mein Vertrauen erst recht zerstören.

Vielen lieben Dank an dich.

Herzliche Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Sonrisa » 1. Jan 2011, 16:39

Nachtrag:

Ich glaube, dass ich über diese Thematik an sehr wesentliche Punkte komme, die bei mir gerade entscheidend sind.

Mein Misstrauen in meine eigene Schöpferkraft
Meine Angst, dass sich Altes wiederholen könnte und ich auch dieser Schleife nicht hinaustreten kann
Meine Hoffnung darauf, dass irgendwann alles besser, anders wird und sich meine Träume doch noch erfüllen
Meine ewiges Thema, dass ich gerne Macht nach außen abgebe.


:lieb: Pamelina
Sonrisa
 

Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Daisy » 1. Jan 2011, 17:02

Hi Pamelina,

bevor ich das LOA und die RG für mich entdeckte, habe ich mir - weils im Bekanntenkreis zu der Zeit gerade viele mehr oder weniger geübte Kartenleger gab, die mich ansteckten - sehr oft die Karten gelegt und legen lassen. Ob Tarot, Lenormand oder einfache Skatkarten. Und habe mich irgendwann regelrecht verrückt damit gemacht. Wir haben uns Bücher geholt, wo Deutungen aus Kombinationen schon fertig drinstanden, trotzdem noch intuitiv gedeutet, und das manchmal mehrmals am Tag. Zusätzlich sind wir zu "professionellen" Legerinnen gegangen bzw haben diese angerufen. Und natürlich wurde alles stets genau mitgeschrieben.
Vor kurzem habe ich beim Ausmisten und Tagebuch-Schredden noch einige der Notizen gefunden, und beim Lesen fiel mir - wie schon damals direkt beim Legen - auf, dass die Aussagen weiter von meinem Leben nicht weg sein könnten. Bis auf die ganz allgemeinen Aussagen, die dehnbar waren und bei jedem gepaßt hätten.
Damals haben sie mir oft regelrecht Angst gemacht bzw mir die Petersilie verhagelt, so dass ich mich selbst belog und die Karten so oft neu legte, bis sie mir zumindest gefielen. Mir ging es wie dir:

Pamelina hat geschrieben:Ich merkte das gestern wie ich das Kartenblatt so anstarrte und plötzlich auf der EGS nach unten abrutschte.


und kann aus meiner heutigen Einstellung heraus nur sagen: Dann lass es doch einfach sein.

Früher habe ich mir oft zum neuen Jahr die Karten gelegt, das habe ich die letzten zwei Silvester nicht mehr getan. Jedem das Seine, aber ich habe die Karten für mich völlig zu den Akten gelegt und halte Kartenlegerei für Unfug, der zudem - für mich - nicht mit meinen Wissen über die RG und das LOA vereinbar ist. Karten von anderen gelegt spiegeln für mich zudem lediglich die Legerin wider, so wie eine Therapie stets ihre Färbung durch die Geschichte des/der Therapeut/in erhält.

Heute halte ich es wie Loa - lediglich die Astrologie in Sachen Geburtshoroskop und persönlichen Entwicklungen durch die Bewegungen haben für mich noch Gültigkeit - da sie in meinem Leben klar erkennbar sind.

Mein Motto ist und bleibt: What feels good is good. Alles andere lasse ich einfach sein.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Interessiert an Tarot?

Beitragvon Luxus » 25. Apr 2011, 15:55


Das Tarot ist für mich * eine von ungezählten Arten bzw. Möglichkeiten,
mit dem Unsichtbaren in sich selbst, einen Erstkontakt zu knüpfen.
Einst war ich ein ausschließlich logisch denkender und handelnder Mensch.
Mittels Tarot hat mir das Leben zauberhaft, die Existenz des Loa bewusst gemacht.
Insbesondere, wenn die Erfahrung bringt, dass Mensch an eine Karte denkt und diese
dann auch zieht, kann kein Mensch mehr wirklich ignorieren, dass es in und zwischen allem
in der Galaxie * eine wahrnehmbare Verbindung gibt.
Ich liebe und wertschätze die Eindeutigkeit der Symbolik im Rider-Waite-Deck.

Ich denke und empfinde, dass allumfassend alles auf der Erde existent ist,
damit der Mensch es nutzen kann, um sich selbst und sein Leben weiterzuentwickeln.
Ursprünglich ist in jeder Idee immer eine Bereicherung für die Menschheit enthalten,
was der Einzelne dann daraus macht, wie er diese erweitert oder adaptiert, ist jedem frei gestellt.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde einst auch das Messer nicht erfunden,
um damit Menschen oder Tiere aufzuschlitzen. Dementsprechend ist es fruchtlos,
in der Idee selbst das Übel zu suchen. …und ich bin echt froh, dass mir heutzutage
der Friseur die Haare „schneidet“ und nicht abreißt oder gar abbeißt.

Dankeschön für diesen schönen Thread. Klärend und bereichernd zugleich.

Freude und Wonne

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