Zum Rauchen aufhören

Dies und Jenes

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 18. Nov 2011, 07:53

Ja Torch, wenn das nicht so wäre, dann hätte ich nicht schon 2x davor aufgehört :mrgreen:

Die Gefahr besteht immer. Also halte ich dir und mir die Daumen, dass wir nicht mehr in die Falle tappen.

Lg
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Torch » 18. Nov 2011, 09:58

Das Problem bei mir ist, ich "wollte" nicht wirklich selber aufhören.

Waren die äußeren Umstände die mich dazu gebracht haben, dass stichelt gerade wieder ziemlich.
Wenn man immer den Kopf in den Sand steckt muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann vor lauter Dreck in den Ohren nichts mehr hört.
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 18. Nov 2011, 12:15

Tja, dann ist klar. Man muss schon wollen. Aber denk dir, du brauchst das nicht mehr, die körperliche Sucht ist Geschichte, jetzt ist es noch der Kopf. Wenn du unbedingt wo Ansaugen und einen Lungenzug machen willst, dann kauf dir die E-Zigarette ohne Nikotin. Macht nicht süchtig, gibt einem aber das Rauchgefühl, das dir scheinbar abgeht.

Lg
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Zaungast » 18. Nov 2011, 15:29

Hallo Blümchen

Lass Dich mal schnell drücken! Du bist super!
Ich freu mich total, dass Du es geschafft hast!

Zigaretten sind etwas sehr Seltsames - sie verschaffen einem irgendeine Illusion (von Freiheit, zum Beispiel), oder man kann Frust damit kompensieren, aber in Wahrheit - gehts einem viiiieeel besser ohne.

Ich kann nur nochmal bestätigen - wenn ich rauche, bin ich out.
Ich suhle mich dann zwar in irgendeinem anderen Gefühl, aber Vortex ist das sicher nicht.
Und andersrum - wenn ich in Verbindung mit mir selbst bin, ist da kein Bedürfnis nach Zigaretten!

Die Frage, die ich mir stellen muss (vielleicht ist das bei anderen anders): Will ich aligned sein, oder trotzig im kalten Wind stehen und eene poofen...sozusagen...

"aligned" is besser! Und wärmer! :mrgreen:

Lieben Gruss und bis bald,

Z.
Zaungast
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 18. Nov 2011, 21:14

Hallo Zaungast!

:hug: Danke :lieb:

Das hast du gut geschrieben, dass Zig. etwas sehr seltsames sind. Wie wahr, wie wahr. Man glaubt z.B. dass man nervös ist, wenn man keine Rauchen kann, in Wirklichkeit ist man nur nervös, weil man überhaupt je damit begonnen hat.

Heute hatte ich ein paar Stresssituationen und siehe da, ich brauchte keine Zigarette um mich wieder zu beruhigen. Es ging ganz ohne :clown:

Es ist doch bewundernswert dass du das kannst. Einmal rauchen und einmal nicht, wie schon gesagt, das geht bei mir nicht, entweder ganz oder gar nicht :lieb:

Schönen Abend,
Glg Flower
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Zaungast » 18. Nov 2011, 21:59

Flower1973 hat geschrieben:Es ist doch bewundernswert dass du das kannst. Einmal rauchen und einmal nicht, wie schon gesagt, das geht bei mir nicht, entweder ganz oder gar nicht


Kuckuck :clown:

Ich finde es eher wundernswert :clown: Ich wundere mich selber. Ich glaube, ich werde einfach nicht körperlich abhängig, weils eh nie viele waren. Aber die Psyche schreit manchmal doch ganz schön.
Naja, jetzt soll sie mal wieder. Ich habe gestern ein Päckchen fertig geraucht und jetzt reichts erstmal wieder. Ich werde nämlich auch sofort noch müder usw...wobei das auch generell an dem ooV-Zustand liegen kann.
Und in dem eier ich gerade ganz schön rum....

Schlaf gut :clown:

Z.
Zaungast
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Torch » 18. Nov 2011, 23:17

Bisher habe ich den Zigarettenkauf erfolgreich vor mich hin schieben können und die Vernunft sickert auch wieder zurück in den Kopf.

Mein Bruder hat mir mal erzählt er hatte solche Schübe über 5! Jahre weg, ich werde es einfach mal als Erfolg verbuchen das ich immer noch nicht schwach geworden bin
Wenn man immer den Kopf in den Sand steckt muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann vor lauter Dreck in den Ohren nichts mehr hört.
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 18. Nov 2011, 23:43

Liebe Z.

OoV bin ich auch gerade, denn mein Sohn hat gerade 3 Stunden lange versucht sich etwas zu erzwingen. Ein Segen, dass er endlich im Bett liegt. Ich denke, dass man diese Sucht einfach nicht unterschätzen darf. Das ist viel Stärker als man denkt. Ich glaube, dass man stärker ist, wenn es einem gut geht. Dass man viel mehr aushält, wie eben auch mal 1 Tag nichts rauchen. Geht es eine aber nicht so gut, dann raucht man schon als Trost. Eine Art Belohnung, für seine seelischen Wunden. Gleichzeitig fühlt man sich aber unwohl, weil man ja eigentlich gar nicht mehr Rauchen will - ein Kreislauf. :roll:

@ Torch,

gut, dass du es geschafft hast zu widerstehen! Und ehrlich der Drang ist nicht mehr so stark wie er einmal war. Er lässt sich jederzeit wegschieben, dann fällt es einem wieder ein, dann ist es wieder weg. Es muss jetzt einfach nicht mehr sein. Bei einem sind es 5 Jahre, beim anderen 1 Jahr. Meine Mama raucht schon 20 Jahre nicht mehr und ab und zu träumt sie zu rauchen. Dann wacht sie auf und ist froh, dass es nur ein Traum war.

Gute Nacht,
Lg Flower
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Sonrisa » 19. Nov 2011, 01:07

Hallo Ihr Lieben,

erstmal meine allerherzlichsten Glückwünsche an dich, Blümi. :five: :fh: Ich zolle dir großen Respekt. Sei stolz auf dich und du weißt, es lohnt sich nicht darüber nachzudenken, ob du mal wieder Schmacht haben könntest. Das LoA wird umgehend auf diesen Gedanken reagieren. :pfeif: Vergiss das nicht.

Ich habe in den letzten 33 Stunden eine Zigarette geraucht. Das kam so, weil ich gestern Abend türkisches Gebäck kaufte, welches ich sehr mag und schon lange nicht mehr gegessen hatte. Ich war so versessen darauf als ich nach Hause kam, dass ich glatt meine Feierabendzigarette vergaß. :kgrhl: Nach 24 Stunden hat es mich wieder ergriffen. Ich denke mehr übers Rauche nach je mehr ich aufhören will. Verrückt, ne?

Aber das Rauchen hat auch sein "Gutes". Nicht, dass ich es jetzt schönreden will :lol: , aber ich habe beobachtet, wann ich in den letzten Stunden versucht war, mir eine anzuzünden. Dadurch wurde mir bewusst bei welchen Themen ich noch schnell oov bin. Hi, I'm your cigarette and I am your Vibrational indicator. :kgrhl: :stimmt:
Meine Schüssler Salze sind da. Ich werde es langsam angehen. Ich hätte in einigen Momenten der Versuchung, wo ich auch widerstanden habe, lieber meditiert oder geschlafen (Suche nach Alignment) als geraucht (was ebenfalls die Suche nach Alignment ist, allerdings eine trügerische). Das ist eine Hilfe, kurz innezuhalten und zu überlegen, was möchte ich jetzt WIRKLICH.

Allseits eine gute Nacht und ein zauberhaftes Wochenende!

Eure P.
Sonrisa
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 19. Nov 2011, 09:05

Liebe Pamelina!

Wow, du vergisst auf die Feierabendzigarette :stimmt: - das nenne ich sehr positiv :gvibes:

Dass du mehr an die Zig. denkst, je mehr du sie lassen willst, ist ganz klar. Leider :clown:
Früher hätte ich dem Rauchen sicher keinen eigenen Tread gewidmet, nicht, weil es so indiskutabel wäre, aber eher uninteressant :clown: . Jedoch, wenn man es lassen will, dann ist es D A S Thema überhaupt. Man würde am Liebsten von früh bis spät nur noch darüber sprechen :tja:

Alles Liebe und weiter so brav :lieb:
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Zaungast » 19. Nov 2011, 21:34

Nabend


Flower1973 hat geschrieben:. Ich denke, dass man diese Sucht einfach nicht unterschätzen darf. Das ist viel Stärker als man denkt. Ich glaube, dass man stärker ist, wenn es einem gut geht. Dass man viel mehr aushält, wie eben auch mal 1 Tag nichts rauchen. Geht es eine aber nicht so gut, dann raucht man schon als Trost. Eine Art Belohnung, für seine seelischen Wunden. Gleichzeitig fühlt man sich aber unwohl, weil man ja eigentlich gar nicht mehr Rauchen will - ein Kreislauf


Ja, siehst Du. So war das bei mir früher auch. Da war ich aber noch viel öfter ooV. Jetzt ist es eben oft so, dass ich gar nicht stark sein brauche. Es fühlt sich eher an wie ein Moduswechsel - jetzt wieder Nichtrauchermodus.
Nur zwischendrin, wenn der Rauchermodus für meine Vernunft und mein physisches Wohlbefinden zu lange anhält, dann kappe ich ihn bewusst, und dann ist es doch ein bisschen schwierig. Aber jetzt z.B. gehts schon wieder, bzw. bin ich in so einem Zwischenzustand - fände den Gedanken an eine Zigarette gerade anziehend und eklig zugleich.
Ich widme dem so viel Aufmerksamkeit, da es eben so eng mit meinem allgemeinen emotionalen Befinden gekoppelt ist. Tja, da häng ich auch oftmals dazwischen...
Aber ich will euch nicht langweilen mit Egokram... :oops:

Pamelina hat geschrieben: Ich werde es langsam angehen. Ich hätte in einigen Momenten der Versuchung, wo ich auch widerstanden habe, lieber meditiert oder geschlafen (Suche nach Alignment) als geraucht (was ebenfalls die Suche nach Alignment ist, allerdings eine trügerische). Das ist eine Hilfe, kurz innezuhalten und zu überlegen, was möchte ich jetzt WIRKLICH.


:genau: :genau: :genau:
Das ist es nämlich. Die Zigaretten sind der Versuch, alignment herzustellen - bei mir auch. (Und das ist, was ich so seltsam finde.) Auch der Versuch, dem unangenehmen "Aussen" irgendetwas entgegenzusetzen - bringt natürlich dauerhaft meist nix. Vibrational indicator ist wunderbar.
(Wobei...es gibt da auch Momente, wos wirklich einfach nur...ach egal...die sind jedenfalls eher selten.)
Der Punkt ist: Wie verschaffe ich mir echtes und dauerhaftes Alignment....
Tja, das ist einer der Punkte dieses Forums bzw. Abrahams schlechthin :mrgreen:
Genau wie die Frage: Was möchte ich jetzt wirklich.

Ich geh jetzt mal weiter meine Ziele verfolgen - alignend und/oder aktiv...mal sehen.
Heute gibts ausserdem Mojitos dazu..ist auch mal eine nette Abwechslung. (Alkohol statt Nikotin ist auch fein :mrgreen: )

Gute Nacht,

Z.

PS: Blümchen und torch...da habt ihr auch einen wundervollen Tipp, wie der Versuchung des Rückfalls zu widerstehen ist.
Ich werde mir jetzt übrigens auch Mühe geben, nicht mehr in ganze Schachteln zu fallen...einmal in der Woche eine "geliehene"...das wär was....und ansonsten innehalten und lieber nach besseren Gedanken suchen.
Zaungast
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Torch » 20. Nov 2011, 13:17

Ich habe die Phase jetzt halbwegs überwunden, ihr schafft das mit Sicherheit auch :stimmt:


Im Moment überlege ich mir ob ich es mit meiner "Askese" nicht sogar etwas übertreibe. Totaler Verzicht ist auf Dauer nicht wirklich befriedigend. Gesund sicher, aber wenn das Gefühl von "Verlust" oder das einem etwas "Fehlt" da ist sollte man sich auch was genehmigen.

Sucht ist das eine, Sehnsucht das andere!
Wenn man immer den Kopf in den Sand steckt muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann vor lauter Dreck in den Ohren nichts mehr hört.
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 20. Nov 2011, 14:46

Sucht und Sehnsucht :gvibes:
Manches Mal geben die Wortspiele richtig Sinn.

Schönen Tag euch allen - ohne Sucht und Sehnsucht ;-)
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Sonrisa » 20. Nov 2011, 23:46

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte so vieles schreiben, lass es aber per Gefühl doch lieber. Mir ist gerade nur danach dieses Video einzustellen und anzumerken, dass es sehr lehrreich ist mit dem Rauchen aufzuhören. Eine echte Entdeckungsreise.




Torch, deine Aussage stößt bei mir auf Widergefühle. Kann ich aber noch nicht genauer formulieren.

Einen guten Start in die neue Woche.

Einen kurzen Abschnitt aus dem Video.

Abraham sprechen dafür, dass jeder Mensch eigentlich dafür gedacht ist, sich gutzufühlen, aber man nicht immer weiß wie man zu dem Wohlfühlort zurückgelangen kann. Sie glauben, dass es diese innere Bewusstsein darüber ist, dass wir dafür gedacht sind uns gutzufühlen, und dass wir geschätzt werden usw. dazu führt, dass wir uns in dem Falle, wo wir uns nicht an diesem Ort befinden, wir uns Dinge suchen, die kompensieren.

"Aus diesem Grund sagen wir, dass in jedem Kern einer Abhängigkeit dies schwingungsmäßige Disharmonie liegt. Und dieses Schwingungsungleichgewicht dich dazu bringt, deinem Körper etwas zuzuführen, dass dann eine körperliches Ungleichgewicht hervorruft. Aber wir kennen niemanden, der es fertigbringt Abhängigkeiten bequem aufzugeben kaum dass er angefangen hat, solange er nicht in der Lage ist, zu dem Kern der energetischen Disharmonie hervorzudringen und sich selbst durch Selbstliebe zurück ins Alignment zu bringen. Aus dem Grund bewegen sich so viele Menschen von einer Abhängigkeit in die nächste. Sie versuchen eine Leere zu füllen. Aber diese Leere kann nur gefüllt werden durch die Verbindung zur Quellenergie. Der einzige Weg den Hunger wirklich zu stillen, ist die Verbindung zur Quelle zuzulassen, zu dem, der du wirklich bist. Du verzerrst dich in Wirklichkeit nach Leben, nach der Ganzheit, die du bist. Alles andere ist für eine vorübergehende Reparatur."

Zum Teil gekürzt übersetzt. Etwa ab Minute 7 zu hören.


Schlaft gut. :uns:
Sonrisa
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 21. Nov 2011, 07:56

Hallo Pam,

danke, dass du gleich die Übersetzung mitgesendet hast :ros: Sinngemäß reicht vollkommen.

Hmmmm, ja, ich habe schon oft davon gehört, dass es so ist. Und es ist auch verständlich. Oftmals spürt man diese Leere ja auch und das komische daran ist, dass es so eine Zig. angeblich schafft dieses Loch zu füllen. So ähnlich hat es auch Zaungast formuliert.

Jetzt wo ich es schon mal geschafft habe, es mir hartnäckig abzugewöhnen, leider war da von Liebe keine Spur :mrgreen: - eher der Beweis an mich, dass ich einen starken Willen habe (während der Entzugsphase) - werde ich meine Leere mit schönen Gedanken und Wunscherfüllung füllen :lieb:
Es war aber auf jeden Fall Selbstliebe, wenn ich jetzt darüber nachdenke, denn ich hab es für meine Gesundheit getan und nur für meine Gesundheit. Es waren keine Spargedanken dahinter, es war auf Freiwillige Basis und aus Liebe zu mir selbst. :ros:

Schönen Tag,
Lg das Blümchen
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon zimtstern » 21. Nov 2011, 19:11

Hallo ihr Lieben,

ich selbst habe zwar nie mit dem rauchen angefangen, aber ich war manchmal fast ein bisschen neidisch dass die Raucher in angespannten Situationen immer ihre Zigaretten hatten... Von daher kann ich mir gut vorstellen dass es gar nicht so einfach ist aufzuhören, es müssen ja unendlich viele Situationen mit dem rauchen verknüpft sein...

Ich wollte eigentlich etwas zu den Zigaretten und dem Alignment schreiben.
Es ist ja eigentlich nicht so dass die Sache an sich (ob nun eine Zigarette, ein anderer Gegenstand oder eine andere Tätigkeit) einem beim "alignen" hilft, sondern es sind die Gedanken die man dazu hat, auch wenn das irgendwann nicht mehr bewußt abläuft.

Wenn sich nun jemand entscheidet aufzuhören und sich vielleicht auch mit den Nachteilen des rauchens beschäftigt hat, dann ändern sich wahrscheinlich auch die gewohnheitsmäßig gedachten Gedanken zu dem Thema, und die Zigarette schafft es nicht mehr einen in Alignment zu bringen.

Deshalb könnte ich mir bei der Sucht jeder Art vorstellen dass es gar nicht unbedingt nötig ist direkt damit aufzuhören, sondern es erst mal einfach reicht seine gewohnheitsmäßigen Gedanken zu ändern.
Denn mit "unpassenden" Gedanken kommt man auch nicht mehr in Ausrichtung (das "erleichternde" des Suchtnachgebens bleibt aus) und irgendwann stellt man dann vielleicht fest "irgendwie gibt mir die Zigarette gar nicht mehr so viel", während das was man am rauchen als nachteilig empfindet ja bestehen bleibt, und das aufhören ist vielleicht leichter...

Ich habe das so schon bei anderen Dingen erlebt bei denen ich merkte dass sich da so eine "Gewohnheits-Sucht" einschleicht...

Lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Sonrisa » 21. Nov 2011, 19:56

Gute Abend allerseits,

danke Zimtstern für deine Gedanken. In den letzten 3,5 Tage rauchte ich insgesamt 2 Zigaretten. Bei den beiden, eine davon rauchte ich sogar in zwei Abschnitten, ging es nicht anders. Es war der Weg des geringsten Widerstandes. Ich wurde nervös, konnte mich schwer konzentrieren, meine Gedanken kreisten nur um die olle Fluppe.

Es stimmt und genau hier liegt, wenigstens bei mir, der Hase im Pfeffer, das Rauchen ist mit vielen Ritualen verbunden, die ihrerseits bestimmte emotionale Verknüpfungen haben. Heute schaffte ich es nicht, nach Hause zu kommen und nicht auf die Zigarette zu verzichten, um runterzukommen. Meine berühmte Feierabendzigarette.
Es ist schlimm nicht zu rauchen und deswegen die ESG runterzurutschen und erstmal nicht wieder raufzukommen. Eine Entdeckungsreise ist die Suchtentwöhnung aus dem Grund, weil man so viel Potenzial von Vielfalt bei sich selbst entdeckt, wie der GAP sich schließen lässt. Ich zwinge mich aber nicht dazu, dieses Potenzial auf der Stelle zu erkunden, wenn rauchen in dem Moment am widerstandslosesten wäre. Rauchen und sich dafür zu verurteilen, ist genauso behämmert. Darum habe ich es in den Moment wiederum gelassen.

Es ist wirklich so, wie Zimtstern sagt, man muss die Emotionen langsam von den Zigaretten knüpfen, dann werden sie immer bedeutungsloser. Das geht darüber sich im jeweiligen Schmachtaugenblick zu fragen, was die Zigarette für einen tun soll. Man entdeckt doch immer mehr Optionen, wie dieses Gefühl sich erreichen lässt. Nicht immer und sofort. Und dann ist es ok (noch) zum Glimmstengel zu greifen.

Zu guter Letzt, um das LoA wieder ins Gespräch zu bringen, ist es hilfreicher den Blick auf das Gewünschte zu richten und nicht auf das, was man vermeiden möchte mit dem Rauchen. Ihr wisst ja, Zähneputzen mit dem Blick auf die Löcher ist ganz anders als Zähneputzen mit der Freude auf den frischen Atem. :genau:

:five:
Sonrisa
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 21. Nov 2011, 20:32

Hallöchen Zimti und Pam :lieb:

Oh ja die Gewohnheitszigaretten sind die Schlimmsten. Diese abzusetzen ist schon ein Gefühl des Verlusts :rleye:
Aber jetzt nicht mehr :loveshower: Tschuldigung, aber ich freu mich, dass ich es geschafft habe.

Das Zähneputzenbeispiel finde ich auc supi, ist mit allem so. Der Stock hat eben 2 Seiten. Also der duftende Atem, die Freude der Unabhängigkeit, die duftenden Haare, der schöne Teint, die Ruhe nach dem Essen in einem Nichtraucherrestaurant, die duftenden Finger, die weißen Zähne, ..............

:lieb:

Schönen Abend,
Lg Flower
Flower1973
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Sonrisa » 21. Nov 2011, 21:18

Hallöchen,

das Ablegen von Gewohnheiten bietet ja auch die Chance neue Gewohnheiten bewusst in den Alltag einzupflegen. Das alles sollte aber mit Freude, nicht mit Druck passieren. Allen Carr spricht ja auch das Thema Willenskraft an und spricht sich deutlich dagegen aus. Die Begründung erscheint mir schlüssig. Wer mit reiner Willenskraft aufhört, legt die Attribute, die er mit einer Zigarette verbindet, nicht wirklich ab. Eine Zigarette hat somit weiterhin eine entspannende, belohnende, konzentrationsfördernde "Wirkung", die sie ja auch nur hat, weil sie ihr zugesprochen wird. Eine Zigarette ist ein totaler Placebo. :pfeif: Man muss nur daran glauben, dann funktioniert es auch so. Das heißt andersherum, ich beschließe nicht mehr an diese Wirkungen zu glauben. Damit wären wir wieder bein den neuen Denkgewohnheiten angelangt.
Ich weiß, dass ich es auf Null Zigaretten schaffen kann, nicht nur an zwei Tagen, sondern für immer. Aber das muss nicht heute sein. Ich aligne mich immer mehr dorthin. Ob es nun die Zigarette, das Geld, der Partner, das Wunschkleid oder das Auto ist, es ist alles übertragbar.

Ich bin ein Vibrational Match zu Vortexfahrkarten aus mir selbst heraus.
Ich bin ein Vibrational Match zu Ruhe, Entspannung und Konzentration.
Ich bin ein Vibrational Match zu schöner, frischer Haut.
Ich bin ein Vibrational Match zu gesundem, babyrosa, festem Zahnfleisch.
Ich bin ein Vibrational Match zu reinem Essensgeschmack auf meiner Zunge.
Ich bin ein Vibrational Match zu emotionalen Manifestationen ohne Krücke.
Ich bin ein Vibrational Match zu MIR selbst.

Ich bin ein Vibrational Match zu warmem, duftendem Badewasser.

Und tschüß ... :gvibes:
Sonrisa
 

Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Seeadler » 25. Nov 2011, 10:18

That's how it goes, everybody knows - ist sich aber nicht immer bewusst, danke für diese klaren Sichtweisen -EIN :kgrhl: PLACEBO!
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Violetta » 25. Nov 2011, 13:44

Die Leute nehmen eben das, was sie greifen können oder was ihnen als schön suggeriert wird, um eine innere Lücke auszugleichen. Manche essen zuviel, werden Internetsüchtig, bei manchen sind es Rauschmittel, zu denen eben auch Nikotin zählt. Das verzwickte ist wohl, daß bei Zigaretten noch eine physische, also körperliche Sucht dabei ist, die man auch dann noch fühlt, wenn man sich innerlich schon freigemacht hat. Zum beispiel hat eine Freundin von mir mit dem Rauchen aufgehört und sich danach im Anschluß direkt so ein Verdampfer-Gerät von Vitasmoke gekauft, weil sie es dann doch nicht lassen konnte, Nikotin einzuatmen. Natürlich kommt dann noch die Angewohnheit hinzu, irgendwas zum nuckeln in den Fingern zu halten, aber als Ausstieg kann man das wohl letztlich nicht betrachten, wie ich finde.

Im Grunde hilft es alles nicht, wenn man nicht einen Körperlichen Entzug macht UND zugleich im Kopf den Schalter umlegt, der vorher gemacht hat, daß man die Zigarette als Notwendigkeit und Genuß wahrnimmt.
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon froda » 27. Nov 2011, 21:21

Hmmm ich hab hierzu mal eine Frage. Also ich rauche auch und hab oft auch ein schlechtes Gewissen dabei weil es ja schädlich ist..ect..
Aber ,und das ist meine Frage, kann ich mir nicht einfach wünschen das es OK für mich ist zu rauchen,das ich nicht krank werde und niemanden damit irgendwie Schaden zuführe?
Ich mein wir Leben um Freude zu empfinden und wenn man eben Freude am Rauchen hat warum sollte man es dann aufgeben müssen??

Versteht ihr meine Frage? Ich denk da schon lange immer mal wieder drüber nach und komm meistens zu dem Ergebnis das ich gar nicht aufhören "muß" .... :nachdenk:
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Heartphilia » 27. Nov 2011, 22:03

Hmm also ich hab selbst nie geraucht, daher kann ichs auch nicht verstehen, wie sich so was anfühlt, aber ich glaube, ich weiß, worauf du hinauswillst. Ich denke, das funktioniert ähnlich wie mit dem Essen. Da denk ich an dieses Zitat aus "Astonishing Powers of Emotions" (von Abe) Example 2 "I cannot lose weight".

You remember: It isn't about what I'm doing. It is about how I'm feeling about what I'm doing. So you pause and look at the cookie and you make the following statements:

"I shouldn't be eating you." - upstream
"You'll only make me fatter." - upstream
"You are delicious though." - downstream
"You're not all that big." - downstream
"I can eat some of you now and save some for later." - downstream
"I like having choices." - downstream
"I like making deliberate choices." - downstream
"I like being in charge of my actions." - downstream
[...]
"You're a tasty little cookie." - downstream
"Well, I'm enjoying you, cookie." - downstream
"I'm deliberately enjoying you." - downstream
"And sometimes I'll choose to eat you and sometimes I'll pass." - downstream
"Right now, I'm going to eat you." - downstream
"And I'm going to enjoy you!" - downstream


Also das einfach ähnlich transferieren auf das Rauchen. Ich glaube dadurch, dass du dir sagst, du hast die Wahl, kann es dazu kommen, dass du erstens kein schlechtes Gewissen hast und zweitens vielleicht auch mal öfter selbst sagst "Jetzt wähle ich mal nicht zu rauchen" und dich dann auch nicht schlecht fühlst. Vielleicht kannst du so auch aufhören, ohne dich da unter Druck zu setzen.
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Re: Zum Rauchen aufhören

Beitragvon Flower1973 » 28. Nov 2011, 07:26

Hallo zusammen!

Interessante Beiträge zugehauen Rauchen kommen hier :stimmt:

Placebo :clown:

Also zu der Frage von Froda, ich bin der Meinung das das geht, allerdings muss man dabei aufpassen, dass bei dem Wunsch nicht der Mangel überwiegt. Ich meine der Mangelgedanke. Wenn also der Massengedanke ist, dass Rachen ungesund ist - und dieser Massengedanke ist nicht zu unterschätzen - immer im Vordergrund rückt bei deinem Wunsch, dann ist dein Gedanke mehr da als bei dir. Du müsstest das Reden aller anderen so ignorieren und so davon überzeugt sein, dass es ist, wie du es dir wünschst, dann halte ich es für realistisch, dass du dir das Rauchen einfach neutral denken kannst und es nichts anders ist, als eine Tasse Tee.

Lg Flower
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