Zum Nachdenken

Dies und Jenes

Zum Nachdenken

Beitragvon lawofattraction » 10. Mär 2011, 10:30




Wir möchten Sie dazu ermutigen, „Wie konntest Du nur?“ zu veröffentlichen und so mitzuhelfen, die verbreitete Vorstellung von Tieren als „entsorgbar“ zu ändern und vor Augen zu halten, dass der Entschluss, ein Tier in eine Familie aufzunehmen, eine Verpflichtung bedeutet, welche für die Lebensdauer des Tieres anhält.
Jim Willis


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum lachen. Du nanntest mich Dein Kind und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich „böse“ war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich „Wie konntest Du nur?“ – aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn “Eiskrem ist schlecht für Hunde“ sagtest Du) und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen –und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein „Hundemensch“ – trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr.

Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabys und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur, dass Du und Deine Frau Angst hatten, ich könnte ihnen wehtun und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem „Gefangenen der Liebe“. Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden – und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt.

Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit „Ja“ geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von „Deinem Hund“ in „nur einen Hund“ verwandelt und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für „Deine“ Familie getroffen, aber es gab einmal Zeiten da war ich Deine einzige Familie.

Ich freue mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest „Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden.“ Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder einer Katze in „mittleren“ Jahren erwartet – auch mit „Stammbaum“.

Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie „Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!“ Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest, über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten „Wie konntest Du nur?“.

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du – dass Du Deine Meinung geändert hättest – dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in meine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und krauelte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr und das fühle ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauchschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte „Wie konntest Du nur?“.

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb „Es tut mir so leid.“ Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre – einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein „Wie konntest Du nur?“ nicht ihr galt.

Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.



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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Cosmic_Energy » 10. Mär 2011, 11:29

Liebe Loa!

Eine sehr ergreifende Geschichte!
Soooo schön, zu spüren, wie sehr Du Deinen Hund liebst, der vor kurzer Zeit zu euch gekommen ist!

Ich wünsche euch einen langen langen langen gemeinsamen Weg!

Lieben Gruß!
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Kia » 10. Mär 2011, 11:44

Ja, liebe Loa,

ich spüre das auch so wie Cosmic Energy - und ich habe das Gefühl, dass alle Liebe, die Du diesem einen geliebten Wesen zukommen lässt, auch für alle anderen vernachlässigten Wesen zugänglich ist, denn wir sind alle auch mit der Tierwelt verbunden, mit allem Leben überhaupt sind wir verbunden und die Liebe auf der Ebene, wie Du sie so freigiebig schenkst, fühlen alle anderen auch. Es macht so einen grossen Unterschied.

Ich freue mich mit Euch, geniesst die gemeinsame Zeit :ros:

Herzlichen Gruss

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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Sonrisa » 10. Mär 2011, 12:15

Jetzt sitze ich hier mit Tränen in den Augen. Vor Rührung, vor Liebe und Wertschätzung für das wunderwunderwunderschönste Tier in meinem Leben. Wertschätzung dafür, dass ich immer, jederzeit meine Nase in sein einzigartig duftendes Fell stecken darf, um Vortex-Luft einzuatmen. :gvibes: Wertschätzung für den herzlichsten, niedlichsten Blick aus rehbraunen Augen. :gvibes: Wertschätzung für jeden Hundekuss mitten durchs Gesicht. :gvibes: Wertschätzung für die bedingungslose Liebe und unendliche Loyalität, die der Vierbeiner mir und allen anderen entgegenbringt und es gleichsam schafft, in mir in jeder Pore meines Seins dasselbe zu erwecken. :gvibes: Wertschätzung dafür, dass ich durch dieses bezaubernde Wesen jeden Tag aufs Neue lerne, wie es sich anfühlt im Vortex zu sein und auf der ESG immer ganz oben zu sein. :gvibes: Wertschätzung für die Schwingung der Liebe, der Freude, des Spiels, des Staunens und Genießens. :gvibes:

Ich wünsche euch eine wunderschönes Zusammenleben mit diesem Vortex-Wesen. :lieb: Es ist sooo schön. :loveshower: Immer wieder. Jeden Moment.

:hregen: Pamelina
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon lawofattraction » 10. Mär 2011, 12:39




Schaut mal, was ich vor fast einem Jahr geschrieben habe: post12377.html?hilit=tiere#p12377. Unsere Luna ist Anfang des Jahres über die Regenbogenbrücke gegangen, und das wunderbare Universum hat mir sofort den lang gehegten Wunsch erfüllt. Nun ist sie bei uns, unsere wunderbare Galga Kaya, mein 9. Hund - und alle anderen sind für immer in meinem Herzen. :hregen:





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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon LillyB » 10. Mär 2011, 13:42

Ich wollte erst mehr schreiben, jetzt möchte ich mich jedoch einfach dem großartigen Gefühl der Wertschätzung für die Tiere anschließen. Auf der energetischen Ebene verbindet uns die Gefühlssprache und lässt und es lässt sich ganz klare Kommunikation führen. So haben wir sie gerufen, so haben sie geantwortet und so kommen sie zu uns.

:uns: Ich freue mich

AlOHA

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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Swan » 10. Mär 2011, 19:16

Pamelina hat geschrieben:Jetzt sitze ich hier mit Tränen in den Augen. Vor Rührung, vor Liebe und Wertschätzung für das wunderwunderwunderschönste Tier in meinem Leben.

Besser könnte ich es nicht ausdrücken, mir ging es ebenso beim Lesen von Loa's Text.

:danke: Loa

LillyB hat geschrieben:So haben wir sie gerufen, so haben sie geantwortet und so kommen sie zu uns.

Dieser schöne Satz hat mich an die wunderschöne Geschichte erinnert, als ich mein Kätzlein abholte...
Ich hatte etliche Wochen zuvor einen Termin bei der "Katzenmama" ausgemacht, um mir meinen Mitbewohner auszusuchen. Da tummelten sich 6 kleine Kätzchen in einem ausrangierten Kinderlaufstall, eins schöner als das andere. Ich schaute ne Weile zu und entschloß mich dann für meinen Stern, ganz intuitiv - ich wusste, das passt.
Als ich Wochen später wieder kommen durfte um das Kätzchen mitzunehmen, krabbelten alle 6 im Hausflur. Ich hab meine Transportbox auf dem Boden abgestellt und schon mal geöffnet...
Mein geliebtes Kätzlein stieg sofort und ohne jegliches Zutun in seine Box ein, wunderbar - es war, als sei ihm das völlig und ohne Zweifel bereits klar, dass es zu mir gehört und jetzt in sein neues Heim umzieht.
Mein :herz: schlägt für dieses wundervolle Wesen!

Ich wünsche allen eine wunderschöne Zeit mit ihren bezaubernden Wesen ... :loveshower:

Herzliche Grüße,
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Zwergi » 27. Mär 2011, 18:16

Mir laufen gerade wirklich die Tränen übers Gesicht :cry: und jetzt gehe ich meine 11jährige Hündin knuuuuuuuuuuuuuuuuuuuutschen , die schon lange ein Teil meines Lebens ist und die von der gesamten Famillie über alles geliebt wird.

Niemals würden wir sie hergeben... :genau: niemals niemals niemals...

Herzliche Grüße

euer Zwergi
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon katgirl » 3. Jul 2017, 18:57

:engel2:
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon lawofattraction » 4. Jul 2017, 04:36

:hregen:

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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Klarissa7 » 4. Jul 2017, 06:16

liebe loa, ich möchte dich etwas fragen.dazu will ich erst mal was von mir sagen. Ich habe schon immer tiere, katzen und hunde und ich liebe sie alle und ich hatte und habe oft wunderschöne momente mit ihnen. Aber----- manchmal schimpfe ich, bin ingeduldig und kann sie gerade nicht sp gut leiden. Ich fühle mich dann hinterher schrecklich und wenn ich so rührende berichte lese, habe ich das Gefühl, ich bin die einzige, die nicht immer diese wunderbaren gefühle hat! Deswegen meine frage,loa: geht es dir manchmal auch so? nachdenklichegrüsse klarissa
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon katgirl » 4. Jul 2017, 10:23

Hallo Klarissa,
ich bin zwar nicht Loa, aber ich antworte Dir trotzdem.
Klarissa7 hat geschrieben: Aber----- manchmal schimpfe ich, bin ingeduldig und kann sie gerade nicht sp gut leiden. Ich fühle mich dann hinterher schrecklich

Ich finde das ganz normal. Das, was Du beschreibst, ist doch nur ein niedrigerer Punkt auf der EGS.
Unsere wunderbaren Vierbeiner versuchen nicht nur uns zu trösten, wenn wir ganz unten sind, sondern bieten sich auch an den ganzen Schwingungsmix, den wir mit uns rumschleppen auszugleichen und in Harmonie zu bringen.

Tiere sind in ihrer Absicht so allegmein wie möglich zu sein, der Ausgleich zum Menschen und das wissen sie und danach leben sie. Nur eben zB Hunde sind dadurch, dass sie domestiziert und sozialisiert und in das Familienleben integriert sind, nicht mehr so allgemein, sondern an den Menschen angeglichen und spezifischer.

Was wären denn das für Situationen? Angenommen Du bist gestreßt und ungeduldig, dann hast Du vorher egal welche, aber Gedanken dieser Schwingungsebene gedacht, um diese Schwingung zu produzieren.
Nun kommt (D)ein Haustier an und Du begegnest ihm mit eben dieser Schwingung.
Vielleicht wird es auch nicht gleich zu Dir kommen, wenn Du es rufst, weil es ganz genau weiß, dass Du und es gerade kein Schwingungsmatch seid. Manchmal wird es eine extra Streicheleinheit oder extra Freßchen haben wollen, um Dich daran zu erinnern, dass sich relaxen besser anfühlt.
Die Frage ist nur, ob und wie Du das wahrnimmst.

Das sind alles ganz individuelle Sachen. Und es ist normal die EGS hoch und wieder runter zu wandern. Abraham sagen, dass wir nicht das Unmögliche von uns verlangen sollen, wenn wir uns darauf einschießen uns ständig gut fühlen zu wollen. Das ist einfach nicht möglich.
Sie betonen immer wieder, dass es wichtig ist, sich immer wieder besser zu fühlen und in diese guten Gefühle reinzufinden.
Niemand hat durchgängig einen Gut-Fühl-Setpoint. Wir sind alle ein Mix aus verschiedenen Setpoints zu den verschiedensten Themen und Schwingungen.
Und ich finde es viel besser sich dieser unterschiedlichen Gefühle bewußt zu sein, als zu versuchen ständig eine bestimmte Gutfühl-Schwingung halten zu wollen, weil das einfach unmöglich ist.

Du musst Dich nicht dafür verurteilen, dass Du die EGS hoch- und runterwanderst. Du musst auch nichts nachträglich bedauern. So wie Du Dich gefühlt hast, war es eben. Und jetzt hast Du einen anderen Anziehungspunkt auf der EGS. Solange Du einfach nur erkennst wie Du Dich gerade fühlst und dass Du Wege kennst, um Dich besser zu fühlen, ist (für mich) alles gut.

LG
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Re: Zum Nachdenken

Beitragvon Klarissa7 » 4. Jul 2017, 10:57

hallo katgirl,als ich die nachricht abgeschickt habe,dachte ich noch,eigentlich würde ich gerne auch von anderen etwas hören--- na, hat doch toll geklappt,vielen dank, Katgirl. deine antwort ist auch sehr hilfreich für mich und hat mich getröstet! wahrscheinlich sind die tiere viel"klüger"als ich dachte und irgenwie auch spirituell gelassener als ich es bin. Ja, die sache mit dem bewusstsein, eigentlich weiss ich es, aber dann vergesse ich es oft in den einzelnen situationen. am schwierigsten finde ich es,wenn ich schon mal angefangen habe, ungeduldig zu sein, mich dann zu stoppen. Manchmal schaffe ich es und bin dann ganz stolz-ich stelle mir dann vorwie die quelle die tiere sieht und dann geht es ebeb manchmal besser. Aber ab ind zu macht mich das dann noch ungeduldiger,weil ich denke, die quelle muss ja auch nicht mit den tieren umgehen-die hat ja "nur" gefühle. Was du gesagt hast mit dem "sich nicht selbst so unter druck setzen" das finde ich sehr gut und erleichternd.auch, dass reue machher nichts bringt. viele grüsse klarissa
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