Wöchentliche Zitate

Dies und Jenes

Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 16. Jul 2013, 10:22

Ich habe mir für meinen Blog überlegt das ich zu jedem Wochenbeginn etwas aus einem Buch zitiere. Und dann kam mir der Gedanke das ich diese Artikel auch hier posten kann.
Viel Spaß!

Wöchtentliches Zitat - KW 29


Ich will mir immer wieder bewußtmachen, dass in jedem scheinbaren Problem eine Chance zum Wachstum liegt
.


Unser gewöhnliches Denken will uns ständig davon überzeugen, dass wir nichts als kleine, unbedeutende Eicheln sind, deren größtes Glück darin besteht, größere, dickere, glänzende Eicheln zu werden. Doch das ist in Wahrheit nur für Schweine von Interesse! Unser Glauben sagt uns etwas viel Besseres: dass aus jedem von uns eine Eiche! werden kann.
E.F. Schumacher


Die meisten von uns haben manchmal gegen ein Gefühl der eigenen Nichtsnutzigkeit zu kämpfen. Die Überzeugung, zu nichts gut zu sein, läßt uns selbstzerstörerisch denken und handeln oder erfüllt uns mit Selbstmitleid. Dann erscheint uns das Leben anderer Menschen unendlich attraktiv, und wir malen uns aus, dass es für unsere Probleme leichte Lösungen gäbe. Ach, hätte ich doch auch zwei nette Kinder, einen liebevollen Partner und ein schönes Haus, denken wir dann, oder: Wie schrecklich, hier in der Großstadt als Alleinstehender zu leben!
Die Wahrheit ist - und wir erkennen sie, wenn der innere Druck nachlässt -, dass sowohl die Probleme als auch ihre Lösungen in uns selbst liegen. Wie alle neigen dazu, andere Menschen für unsere Lebensumstände verantwortlich zu machen. Es ist menschlich, das zu tun, doch wenn wir wachsen und reifen wollen, müssen wir damit aufhören.
Wir selbst besitzen die Kraft, jede Situation umzuwandeln. Wenn zum Beispiel unsere Arbeit langweilig oder eine Beziehung unerträglich geworden ist, können wir uns klarmachen, was genau wir nicht mehr ertragen wollen. Was wünsche ich? Was hindert mich daran es zu verwirklichen? Welche Chancen habe ich übersehen und welche Stärken ungenutzt gelassen? Dann haben wir die Möglichkeit, etwas, das uns Angst macht, als Herausforderung zu betrachten und uns gleichzeitig davor zu schützen, einen Mißerfolg zu sehen.
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon ZaWo » 16. Jul 2013, 11:15

Unser gewöhnliches Denken will uns ständig davon überzeugen, dass wir nichts als kleine, unbedeutende Eicheln sind, deren größtes Glück darin besteht, größere, dickere, glänzende Eicheln zu werden. Doch das ist in Wahrheit nur für Schweine von Interesse! Unser Glauben sagt uns etwas viel Besseres: dass aus jedem von uns eine Eiche! werden kann.
E.F. Schumache


Ich habe ja keine Ahnung wer dieser Mensch ist und auf welchen (unseren :clown: ) Glauben er da verweist, aber krampfhafte Bildworte machen noch lange keine Weisheit.
Er bestätigt in dieser Aussage ja, dass wir kleine Eicheln sind, wenn auch voller Potential zu einer Eiche. Gleichzeitig sagt er "werden kann". Vermutlich sollen wir uns bemühen. Und wer das nicht tut oder es nur zu einer glänzenderen Eichel wird, der wird von den Schweinen gefressen. Buuuuuuuh!

Unser Denken (das pöse :roll: ) überzeugt uns übrigens zu überhaupt nichts. Wenn unser Denken Derartiges hervorbringt, dann nur deswegen, weil wir uns in einem Gefühlszustand der Ohnmacht befinden und das LoA mit passenden Gedanken andockt. Wir sollte also tunlichst auf der EGS klettern, dann wird uns schon mit der Zeit klar, wie wundervoll das Eicheldasein sein kann oder dass wir längst ein Wald voll Eichen sind und immer waren.

:clown:

PPS:: Ich habe den Post jetzt 2mal umgeschrieben, weil das Eichelthema schnell schlüpfrig formuliert dasteht. :grllll:
ZaWo
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 16. Jul 2013, 12:27

Hm, interessante Sichtweise.
Ich persönlich verstehe das ganz anders. Wenn ich zwischen den Zeilen lese, dann erkenne ich das er mit "persönlichem Denken" unsere Programmierung bzw. unsere tief verwurzelten Glaubenssätze, meint. Von daher klingt das äußerst logisch und nachvollziehbar.
Dieser Mann ist vor 35 Jahren gestorben, von daher verzeihe ich ihm das er sich vielleicht etwas unglücklich "unmodern" ausdrückt :-) Ich finde es gut.
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon ZaWo » 16. Jul 2013, 13:20

Hi Pagani,

ich wollte dich nicht anrempeln. Ich begutachte gerne Zitate und Lebensweisen unter dem Gesichtspunkt des LoA. Macht mir einfach Spass und ist eine Denksportaufgabe. Habe selber schon mal drüber nachgedacht, solche Aufhänger zu benutzen. Ich finde das viel schöner, als immer über eigen Probleme oder die von anderen zu schreiben

In die Fröhlichkeit bist du aber durch das Zitat nicht gedriftet, wenn ich dein Brainstorming dazu lese. :clown: Immer auf die armen Eicheln.

Liebe Grüße
ZaWo

PS: Der Gute mag ja schon lange tot sein, aber DU hast es heute rausgekramt und zitiert....also sagst du es. Zu verzeihen hab ich allerdings nichts. :clown:
ZaWo
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 16. Jul 2013, 14:38

:lol: Ich fühle mich nicht angerempelt.
Ich bin fröhlich und ganz ehrlich bin ich dir dankbar für deine Reaktion. Ist ein gutes Feedback für mich und hilft mich es noch klarer auszuformulieren und so Mißverständnisse zu vermeiden. Ich muss noch üben.
Das "brainstorming" von dem du sprichst, hatte ich auch abgeschrieben, da es meinen Erkenntnissen entspricht.
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 29. Jul 2013, 11:02

Heute will ich meine Gedanken solange zur Ruhe bringen, bis ich merke, welche Richtung ich einschlagen muss. Ich kann sicher sein, dass meine innere Führung mir den richtigen Weg weist.

Jeder Mensch besitzt eine innere Führung – er muss nur still sein, lauschen, und er wird das rechte Wort heraushören
Ralph Waldo Emerson


Vielleicht haben wir noch gestern oder vorgestern an unseren Werten gezweifelt und waren sicher, dass wir weder in der Gesellschaft noch in unserer Familie noch bei unseren Freunden Anklang finden. Wir verlieren häufig die Richtung - aber das hört zum Wesen des Menschen. Und je länger wir uns im Zustand des Zweifelns aufhalten, je häufiger wir ins Schwimmen geraten, desto mehr Zeit brauchen wir, um die Stimme im Inneren wahrzunehmen, die uns führt. Wir brauchen uns niemals über längere Zeit verzweifelt und verloren fühlen.
Für viele von uns ist es wahrscheinlich zunächst fremd, sich nach innen zu wenden und dort nach einer Lösung zu suchen Sie haben den spontanen Umgang mit sich selber nicht geübt. Aber er kann eine schöne Gewohnheit für uns werden. Wenn wir bereit sind, uns dem inneren Drängen zu öffnen und ihm zu folgen, werden wir feststellen, wie sehr wir davon profitieren. Alles, was uns abverlangt wird, ist die Bereitschaft nach innen zu horchen.
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 5. Aug 2013, 08:51

Indem ich mich selbst positiv beeinflusse, kann ich die Vorstellung von mir aufrechterhalten, die ich als wahre erkannt habe. Ich akzeptiere meine persönliche Verantwortung.

Wie sehr wir uns auch davor hüten mögen; Wir neigen dazu, uns nach dem Bild zu richten, das andere von uns haben.
Eric Hoffer


Unser Gespür dafür, wie andere uns wahrnehmen, beeinflußt unser Verhalten, in vielen Situationen ziehen wir es allzu leicht vor, diesem "Image" nachzugeben, anstatt im Vertrauen auf unsere innerste Kraft, die eigene unverfälschte Haltung zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen uns immerzu bemühen! wenn wir uns passiv verhalten und andere darüber bestimmen lassen, wer wir sind, bekommen wir letzten Endes, was wir verdient haben.

Wir sind in keiner Situation machtlos. Es ist zwar richtig, dass wir keine Kontrolle über andere Menschen besitzen, doch auch das Gegenteil gilt: Keiner kann über uns verfügen. Unglücklicherweise lassen wir oft zu, dass ein andere über unseren Wert, unserer Fähigkeiten entscheidet, ja sogar über unsere Persönlichkeit ein Urteil fällt. Dominierende Eltern sind vielleicht früher so mit uns umgegangen, und jetzt nimmt möglicherweise ein überkritischer Partner oder ein böswilliger Chef ihre Stelle ein. Doch wir selbst habe immer einen wesentlichen Anteil am abschätzigen Urteil anderer über uns. Wir sind, wer wir sein wollen. Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet: "Warum will ich dem negativen Bild eines anderen entsprechen?"
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 13. Aug 2013, 09:37

Ich kann beruhigt sein. Der heutige Tag wird mir alles bringen, was ich brauche.

Was kümmert mich morgen - wenn ich heute gelebt habe
Horaz


Die 24 Stunden, die vor uns liegen sind alles, was uns versprochen wurde. Mit diesem Versprechen geht die Gewißheit einher, dass die Möglichkeiten, denen wir begegnen, ihre Wurzeln in unserer Vergangenheit haben. Unsere Entwicklung vollzieht sich sinnvoll und gemäß eines übergeordneten Plans. Deshalb brauchen wir uns über die Zukunft keine Sorgen zu machen. In dem Maße, wie sie zur Gegenwart wird, wird sie uns trösten und lehren.

Wenn wir erkennen, dass alles, was heute von uns gefordert wird, für unsere Entwicklung bedeutsam ist, läßt unsere Angst nach. Sie legt sich ganz, wenn unsere Einsicht vollkommen ist. Unsere Lebenserfahrungen sind kein Zufall - dessen können wir gewiss sein. Es besteht ein Zusammenhang zwischen all unseren Erfahrungen, die sich so ineinander fügen, dass es zu unserem Besten ist. Kein Ereignis für sich genommen bietet uns mehr als einen kurzen Einblick in den großen Plan. Der Ausschnitt, mit dem wir es heute zu tun haben, wirft klärendes Licht auf gestern, auf die vergangene Woche, vielleicht auf das ganze letzte Jahr. Morgen wird es genau so sein. Doch das einzige, womit wir uns befassen müssen, ist heute. An diesem Tag werden wir genau an die Möglichkeiten heran geführt, die wir benötigen, um die Fäden für morgen zu weben und damit an unserem Gesamtentwurf zu arbeiten.
Pagani
 

Wöchentliches Zitat, KW 34

Beitragvon Pagani » 19. Aug 2013, 13:51

Heute werde ich die Chance haben, an mich selbst und an mein Potenzial zu glauben. Ich will neue Türen öffnen.

Jede Idee, mit der wir uns ernsthaft beschäftigen, kann verwirklicht werden
Joseph Chilton Pearce


Im Glauben an die eigenen Fähigkeiten liegt magische Kraft - an die Fähigkeiten, den Augenblick zu bestehen, die Zukunft zu meistern; und an die Tatsache, dass wir Menschen sind, die Achtung verdienen und deren Leben einen Sinn hat. Das, was wir an Vorstellungen über uns selbst mit uns herumtragen, sei es die positive Beurteilung unserer selbst oder die scharfe Selbstkritik, hat großen Einfluß auf unser eigenes Verhalten und die Einstellung anderer Menschen uns gegenüber. Durch unser Handeln und Reagieren, durch Schweigen und Gefühlsausbrüche zeigen wir unseren Mitmenschen, wer wir sind.

Auf unserem gesamten Lebensweg haben wir die Chance, neue Träume zu verwirklichen, uns nach neuen Zielen zu strecken und den alten Kurs zu korrigieren. Dazu brauchen wir nichts weiter als eine neue Einstellung, eine neue Idee, an die wir wirklich glauben, und unsere persönliche Verpflichtung, sie auch zu verwirklichen. Alles was wir im Geiste an Vorstellungen mit uns tragen, können wir mit Hilfe dieser Einstellung verwirklichen.
Pagani
 

Mein Leben mit dem Gesetz der Anziehung - Blog

Beitragvon Pagani » 19. Aug 2013, 13:56

Mein Leben und das Gesetz der Anziehung, mit Esther Hicks, Abraham, The Secret und Co. Es wirkt sich auf mein Leben aus. Verändert es. Mein Leben wird zum Abenteuer. Wenn du das hier liest auf der Suche nach Antworten wirst du feststellen: Du bist Ich und Ich bin Du UND Du bist nicht alleine!!

Schaut doch mal rein. Ich freue mich über jeden Besucher
Pagani
 

Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon lawofattraction » 19. Aug 2013, 21:30




Hallo Pagani,

ich habe Deine Interessentensuche für Deinen Blog hier an diesen Thread angehängt, den wir Dir gerne für Deine Erkenntnisse einräumen.

Wenn Du das LoA verstanden hast, wird Dir klar werden, dass Du nicht in verschiedenen Threads unseres Forums um Leser für Deine Seite werben musst, sie finden Dich über eine passende Schwingung - oder auch nicht.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon Pagani » 20. Aug 2013, 09:24

Ok, vielen Dank dafür.
Pagani
 

Meine Gedanken für diese Woche

Beitragvon Pagani » 22. Aug 2013, 09:54

Mein neuester Artikel. Ich kopiere ihn mal hier rein.

Dem Universum ist es egal, ob du dich erinnerst… daher muss ich jetzt, was die liebe Liebe angeht, eine kleine Pause machen, da die Gedanken an “Früher” Dinge aktivieren, die ich nicht möchte. Muss mich wieder neu einnorden und dann geht es weiter.

Derzeit nehme ich am 40 Tage Programm teil. Ich kann es wirklich jedem von Herzen empfehlen, das auszuprobieren. Ich bin jetzt bei der Hälfte angekommen und habe einen unglaublichen Wandel in meinem Bewusstsein festgestellt. Ich habe Gedanken, bei denen ich im ersten Moment erschrocken “huch! pfui, bist du aber kaltschnäuzig” ausrufe.

In letzter Zeit sind die Gedanken seltsam. Zu erkennen, wie das Gesetz der Anziehung funktioniert, heisst „beginnen zu leben“ Und du beginnst zu leben, wenn du die volle Verantwortung für dich übernimmst und für all das, was dir bisher widerfahren ist, und all das, was dir noch widerfahren wird. Du beginnst, es zu leben, wenn du niemandem mehr die Schuld an deinem Unglück geben willst. Wenn es dir missfällt, die Verantwortung abzuwälzen. Und wenn du beginnst, die Dinge in erster Linie nur noch mit dir selbst auszumachen.

Ich habe mich gedanklich viel damit beschäftigt, ob ich kaltschnäuzig bin? Und dann kamen mir Ideen. Wenn ich nach dem Gesetz der Anziehung leben und denken möchte, dann muss ich das ganze Paket sehen, oder? Auch die auf den ersten Blick unbequemen Dinge, Denkmuster und Tatsachen? Auch die Gedanken denken und vielleicht sogar aussprechen, die dafür sorgen, dass ich sehr einsam werde? Die dafür sorgen, dass ich als kaltherzig angesehen werde?

Oder ist es möglich, sich nur die Sahnestückchen heraus zu picken? Nur das Gute und Positive?
Ich glaube, ich kann das nicht mehr, denn meine Gedanken kommen von ganz alleine.
Zwei konkrete Fälle, um das näher zu erläutern, fallen mir dazu ein, bei denen mich gedanklich mit meiner Kaltschnäuzigkeit beschäftigte:

1. Auf Facebook lese ich immer wieder von Aktionen “Gegen Kindesmissbrauch” die ich unterstützen soll. Aber ich kann das nicht. Ich lese das und denke mir nur noch:”Das ist falsch!” Es sollte heißen:”Gegen die Eltern und die Gesellschaft, die Angst vor Kindesmissbrauch hat!”

Hätten die alle ihre Gedanken unter Kontrolle und würden sich nur Positives wünschen , dann würde es niemals mehr geschehen. So laden sie jeden Tag ihre Ängste mit Horrorszenarien auf, und irgendwann werden ihre schlimmsten Alpträume wahr! Ich denke, den Satz kennt jeder: “Mein schlimmster Alptraum wurde wahr!” und eigentlich kann man ihn so für sich stehen lassen. Er erklärt sich von selbst, und auch, warum es dem Universum gar nicht anders möglich, ist sich daran zu machen und ihn wahr werden zu lassen.
Und das sage nicht nur ich; das sagt auch ein gewisser Abraham. Die unschuldigen Kinder sind umgeben von negativen, angstvollen Gedanken, die diese Realitäten erschaffen.

2. Ich bekam letztens eine Email, in der ich etwas Gutes für kranke Kinder tun sollte. Ich glaube, es war Spenden. Aber ich konnte es nicht. Ich habe nur gedacht, dass ich mit Hilfe einer Spende ihren Fokus nur zusätzlich auf ihre Krankheit richte. Sollte man nicht hingehen und ihnen statt dessen begreiflich machen, dass jede Krankheit selbst gewählt ist, und dass jede Krankheit von heute auf morgen verschwunden sein könnte? Sollte man ihnen nicht dieses Wissen spenden? Als ich dann noch las, dass es sich bei diesen Kinder um hilflose Wesen handelt, die nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen, habe ich mir nur noch gedacht: “Sie jetzt zu unterstützen, wäre in Wirklichkeit ein Verbrechen. Wie könnt ihr es wagen, ihnen einzureden, dass sie schlecht dran sind, dass sie hilflos und auf Hilfe angewiesen sind. Pfui!” Ich kann doch nicht hingehen und diese Gedanken jetzt noch verstärken.

Natürlich ist es die gute Absicht, die zählt, aber ich kann sie für mich nicht mehr sehen. Es tut mir aufrichtig leid. Mein kopf mag da gerade nicht mehr mitspielen. Und das Beste, was ich tat, war diese Email zu löschen.
Außerdem dachte ich daran, dass diese Kinder in Wirklichkeit “alte Seelen” sind, die sich derzeit nur in der Gestalt eines Kindes befinden, und was noch viel wichtiger ist; wenn ich Seth und Abraham glaube, dann war es ihre bewußte Entscheidung, dieses Leben mit der Krankheit zu führen.

Wir könnten ihnen helfen, indem wir sagen: “Ich finde es bewundernswert, dass du dir dieses Leben ausgesucht hast. Du kannst es aber ändern wenn du willst.”
Und die armen Eltern, die ein krankes Kind haben? Nun, ein krankes Kind kann nur zu Eltern finden, die sehr viel Angst genau davor haben, ein krankes Kind zur Welt bringen. Eltern, die positiv sind, die keinen Zweifel (ich meine den Zweifel tief drin. nicht das Oberflächliche) daran haben, dass ihr Kind gesund sein wird, werden niemals ein krankes Kind bekommen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an all die Panikmacher, die von Risikoschwangerschaften und Co. berichten. Danke, dass ihr soviele negative, angstvolle Glaubenssätze in die Welt setzt.
Und ich sage ganz ehrlich: Vielleicht sind diese Sätze einer der Gründe, warum ich keine Kinder habe. Immerhin gehöre ich jetzt schon einer Risikogruppe an und ab dem nächsten Jahr noch einer weiteren.

Und während ich mich fragte, ob mit mir irgendetwas nicht mehr stimmt und ich nicht ganz rund laufe, dass ich solche Gedanken denke, las ich weiter in meinem Buch von Wallace D. Wattles “Die Wissenschaft des Reichwerdens”, und ich fand 2 Seiten weiter genau das, was ich dachte, wieder.

Wattles sagt:

Die Armen brauchen keine Wohltäter, sie benötigen Inspiration! Wohltätigkeit bringt ihnen nur einen Laib Brot, der sie in ihrem Elend leben lässt oder bringt ihnen Unterhaltung, um sie für ein, zwei Stunden lang die Not vergessen zu lassen, aber Inspiration veranlasst sie, aus ihrem Elend auszusteigen. Wenn du den Armen helfen willst, zeige ihnen, dass sie reich werden können, beweise es, indem du selbst reich wirst.

und

Verbringe deine Zeit nicht mit karitativer Arbeit oder Wohltätigkeits-Bewegungen; alle Barmherzigkeit neigt nur dazu, das Elend aufrecht zu erhalten, statt es auszurotten, worauf sie eigentlich abzielen sollte.



Sie will nichts geben, liest aber Bücher über das „reich werden“?
Ja, wenn man es materiell betrachtet, ist das sehr unverfroren von mir, aber ich ziehe aus diesem Buch viel mehr. Ich werde reich an Erkenntnissen, Erfahrungen und Bestätigungen, dass ich nicht falsch denke. Es ist eher das Gegenteil. Scheinbar beginne ich, “richtig “zu denken.
All das ist wahrer Reichtum. Es geht vielleicht gar nicht um die auf Papier gedruckte Zahl.

Es geht vielmehr um dem Reichtum im Kopf.

)Aber wie lebt man damit in einer Gesellschaft, die entgegengesetzt denkt?
Sollte ich mein Zelt nun auf dem Gipfel einen Berges aufschlagen und fortan als einsamer Eremit leben? Fernab von sämtlichen anders denken Menschen? Ohne Freunde und ohne Kommunikation? Das will ich auch nicht, obwohl eine Welt frei von äußeren Einflüssen einen gewissen Reiz ausübt.

Mir war schon aufgefallen, dass ich beginne, mich mehr und mehr zu isolieren. Dass ich viel Zeit mit mir und meinen Gedanken verbringe, und dass es mir unglaublich wichtig ist, mir selbst zuzuhören. Und ich beginne tatsächlich störrisch, ja nahezu böse zu werden, wenn jemand zu mir kommt und mir sagt, dass ich doch über meine Probleme reden müsste. ICH WILL DAS ABER NICHT und schalte dabei auf stur. Ich verteidige mein Recht darauf, negative Dinge in meinem Leben nicht weiter betrachten zu müssen. Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass ich damit auf viel Unverständnis stoße.

Und umgekehrt denke ich mir immer häufiger, dass ich, übertrieben ausgedrückt, ein Verbrechen begehe, wenn ich meinen Freunden Worte des Bedauerns, des Mitgefühls und der Anteilnahme ausspreche. Ich bin mir doch der Funktionsweise des Gesetzes der Anziehung voll bewußt. Wie kann ich also meiner Freundin sagen, dass mir etwas für sie leid tut. In erster Linie gebe ich ihr damit doch nur einen weiteren Stoß auf dem Weg nach unten. In zweiter Linie muss ich etwas Negatives betrachten, das unter Umständen nicht gut für meine persönliche Wahrnehmung ist.

In solchen Gesprächen mit meiner Freundin habe ich in letzter Zeit vermehrt “pfui” Gedanken: “das bist du selbst schuld; du machst es gerade noch schlimmer; Weisst du eigentlich, was du da gerade tust? Warum tust du das?; usw.” Und auch wenn ich nicht die Verantwortung für das Leben und die Erfahrungen meiner Freundin habe, so habe ich zumindest die Verantwortung, sie nicht noch in ihrer Phase des Abstiegs zu unterstützen. Ganz krass ausgedrückt sollte ich ihr sagen: “Sei ruhig, davon will ich nichts hören. Die Vergangenheit ist vergangen, und wenn du etwas ändern möchtest, solltest du NIE wieder darüber sprechen, geschweige denn daran denken.”
Ich denke wirklich, dass man ein Stück weit Verantwortung trägt, da ich im Gegensatz zu ihr genau weiss, was ich tue, wenn ich zusammen mit ihr die ach so schreckliche Situation betrachte.

Es gibt Hilfsmittel, aus der Situation heraus zu kommen. Michael J. Losier gibt diesbezüglich folgenden Rat: Ersetze das “es tut mir leid” durch “was willst du stattdessen?” Den Fokus weg vom Ist-Zustand hin zum Wunschzustand. Bloss nicht verweilen.

Ja, ich weiss, dass sie es von mir quasi “verlangt”, Anteil zu nehmen, aber ich weiss auch, dass es vollkommen falsch ist. Es ist ein seltsamer moralischer Aspekt, den ich seit neuestem habe.

Michaels Kommentar zu diesem Artikel
Pagani
 

Re: Meine Gedanken für diese Woche

Beitragvon Klara » 22. Aug 2013, 11:33

Pagani hat geschrieben:1. Auf Facebook lese ich immer wieder von Aktionen “Gegen Kindesmissbrauch” die ich unterstützen soll. Aber ich kann das nicht. Ich lese das und denke mir nur noch:”Das ist falsch!” Es sollte heißen:”Gegen die Eltern und die Gesellschaft, die Angst vor Kindesmissbrauch hat!”


Oder, noch besser:
Für die Liebe
für Respekt vor Kindern
für eine inspirierende Umwelt für Kinder
usw. usf.

Solange Du *gegen* etwas bist, drückst Du gegen an und verstärkst es dadurch. Egal ob's gegen Kindesmissbrauch oder gegen die Gesellschaft, die Angst vor Kindesmissbrauch hat, ist.

Klara :-)
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Re: Wöchentliche Zitate

Beitragvon lawofattraction » 22. Aug 2013, 12:04




Hallo Pagani,

Du wetterst in Deinen Beispielen gegen das Vorgehen von Menschen, ohne zu merken, dass Du sie massregelst und verurteilst in dem, was sie tun und dabei das gleiche Thema betonst. Was sie tun, geschieht wahrscheinlich in der besten Absicht, da ihnen eine andere Alternative im Moment nicht zugänglich ist.

Also stehst Du auf der gleichen Seite wie sie, nämlich der, durch Aufmerksamkeit eine Sache zu verstärken. Durch Deinen Fokus, der nur geringfügig anders gelagert ist, tust Du genau das, was Du bei den anderen verurteilst. Schade ist dabei nur, dass das in einem Blog geschieht, der sich Kenntnis des LoA auf die Fahne geschrieben hat.

Pagani hat geschrieben:Ich habe nur gedacht, dass ich mit Hilfe einer Spende ihren Fokus nur zusätzlich auf ihre Krankheit richte.


Hier bist Du im Irrtum, denn Du klagst gleich alle mit an, die Spenden mit der besten Absicht geben, nämlich der, dass die Kinder gesund werden. Es kommt auf den Fokus an. Deiner ist im Moment zielgerichtet und durch ein Halbverständnis des LoA auf einer Seite, die die Hebelkraft von positivem Fokus nicht erkennt. Wer soll denn Lösungen finden, wenn nicht die, die Krankheit ausblenden und sich auf Gesundung, auf das Heilwerden konzentrieren? Hier gibt es wie bei jeder Angelegenheiten zwei Seiten, die eines Fokus auf das Problem und die des Fokus auf die Lösung. Letzteres kann man im stillen Kämmerchen tun, ohne dass Betroffene das überhaupt wissen.

Pagani hat geschrieben:“Sie jetzt zu unterstützen, wäre in Wirklichkeit ein Verbrechen. Wie könnt ihr es wagen, ihnen einzureden, dass sie schlecht dran sind, dass sie hilflos und auf Hilfe angewiesen sind. Pfui!” Ich kann doch nicht hingehen und diese Gedanken jetzt noch verstärken.
./.
Natürlich ist es die gute Absicht, die zählt, aber ich kann sie für mich nicht mehr sehen.


Eine ziemlich einseitige Sicht. Wer Kranke, wer Bedürftige aus dem Vortex heraus betrachtet und ihren natürlichen Zustand des Heilseins sehen kann, tut sehr wohl etwas FÜR sie. Genau so wie jemand, der spendet, um jenen zu helfen, die noch keine Einsicht in ein LoA haben und das mit Fokus auf Gesundung tut. Wie Menschen gesund werden - ob durch ihren Glauben an die Macht ihrer Gedanken oder ihren Glauben in die Kunst der Ärzte oder Maschinen, ist vollkommen unerheblich. Spenden können helfen, durch medizinische Massnahmen ihr Leiden zu erleichtern und einen positiven Fokus zu setzen.

Pagani hat geschrieben:Sollte man nicht hingehen und ihnen statt dessen begreiflich machen, dass jede Krankheit selbst gewählt ist, und dass jede Krankheit von heute auf morgen verschwunden sein könnte? Sollte man ihnen nicht dieses Wissen spenden?


Wie möchtest Du das denn einem Kleinkind oder einem Baby begreiflich machen? Selbst Erwachsene kannst Du nur dann erreichen, wenn sie auf einer entsprechenden Schwingungsstufe stehen und darüber hinaus die Bereitschaft haben, sich mit dem Thema der Realitätsgestaltung zu beschäftigen. Sicher bewegst Du aber nichts, wenn Du ihnen einreden möchtest, dass sie falsch denken und das ändern sollen. Eltern, die noch nicht um das LoA wissen, deren Kinder eine Krankheit haben und die vor Sorge nicht mehr ein noch aus wissen, so etwas vor den Latz zu knallen, scheint in der Tat kaltschnäuzig.

Das als jemand, die sich als Lehrende hinstellt und zudem behauptet, solche Dinge würden von Abraham verbreitet. :rleye: Es scheinen einige ganz wichtige Zwischenstufen der Erkenntnis zu fehlen, um diese tendenziell menschenunfreundliche Denkweise auszumerzen.

Pagani hat geschrieben:In solchen Gesprächen mit meiner Freundin habe ich in letzter Zeit vermehrt “pfui” Gedanken: “das bist du selbst schuld; du machst es gerade noch schlimmer; Weisst du eigentlich, was du da gerade tust? Warum tust du das?; usw.” Und auch wenn ich nicht die Verantwortung für das Leben und die Erfahrungen meiner Freundin habe, so habe ich zumindest die Verantwortung, sie nicht noch in ihrer Phase des Abstiegs zu unterstützen.


Vielleicht solltest Du mal in Dich gehen, statt im Aussen Menschen zu suchen, um auf sie wegen ihrer Unwissenheit einzudreschen und ihnen Schuld für ihre misslichen Umstände zu geben.

Pagani hat geschrieben:Es ist ein seltsamer moralischer Aspekt, den ich seit neuestem habe.


In der Tat. Und wäre es nicht mein Forum und mein Bestreben, dass hier keine falsch verstandenen "Wahrheiten" propagiert werden, hätte ich diesen phantastischen Beitrag ignoriert.

Gruss
Loa


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