Über das Glück (Familienstellen)

Dies und Jenes

Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon Sonrisa » 16. Okt 2011, 18:42

Hallo Ihr Lieben,

ich habe nun länger überlegt, diesen Textabschnitt hier einzustellen. Mit mir geht nicht alles, was das Familienstellen oder B. Hellinger betrifft, in Resonanz. Aber nachdem ich durch ein Gespräch neulich darauf gestoßen wurde und zahlreiche Groschen fielen, entscheide ich mich nun den Abschnitt doch hier einzustellen mit dem Wunsch, dass sich daraus eine produktive Diskussion ergeben möge oder dass es einfach bei anderen genauso klickt. Im August hatte ich ja bereits mal einen Thread angeleiert, wo das Thema bereits langsam sichtbar wurde. Hier nun der Textabschnitt von Bert Hellinger.

"Nichts ist schwerer zu ertragen als das Glück. Das Unglück können viele leicht ertragen, aber das Glück?

Ich kann erklären, warum:

Die meisten fühlen sich, wenn sie unglücklich sind, durch ihr Unglück mit ihrer Familie verbunden. Sie fühlen sich dabei unschuldig und haben ein gutes Gewissen. Das gute Gewissen im Unglück ist für sie ein großer Trost.
Wenn aber jemand glücklich wird, obwohl andere in seiner Familie leiden, hat er oft ein schlechtes Gewissen. Dann versucht er alles mögliche, damit er wieder unglücklich wird, und ist dann im Unglück glücklich.“

„ Was muss man also tun, damit man das Glück behalten kann?

Erstens man dankt. ... Damit wir uns trauen das Glück zu behalten, müssen wir noch etwas tun. Wir müssen andere daran Anteil nehmen lassen.
Man gibt also vom Glück etwas weiter.


Auf diese Weise wächst das Glück - und es kann bleiben."

Quelle: Bert Hellinger



Schönen Abend allerseits :uns:
Sonrisa
 

Re: Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon LICHT » 16. Okt 2011, 20:43

hallo liebe pamelina,

in dem text sehe ich viel wahres. ich war in letzter zeit in einem forum gewesen, in dem man kollektiv unglücklich war, und es auch bleiben wollte, wenn ich etwas vom glücklichsein schrieb, hielten sie das für suspect und meinten, ich stünde wohl unter drogen. :kgrhl: :rleye: ich zog mich zurück. ich halte mich an abrahams zitat von heute und wende meinen focus schönen dingen zu! :genau:

das weitergeben von glück sehe ich etwas kritischer, viele wollen es ganz einfach nicht, aus den, in deinem zitat genannten gründen. zweifelsohne kann glück ansteckend sein, z.b. wenn ich hier wunderschöne posts lese, die noch lange in mir nachschwingen. wenn sich menschen von meinem glück anstecken lassen, freut es mich. aber <aufdrängen> werde ich es niemand.

das waren jetzt meine ersten gedanken.
Sorget Euch nicht
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Re: Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon Sonrisa » 16. Okt 2011, 20:54

Hallo liebe Licht,

ich habe ja in meinem Umfeld Menschen, die die Probleme, die bei mir vorherrschend sind, ebenfalls haben und das meist im ähnlichen Ausmaß. Alleine das hatte mich mal nachdenklich gestimmt. Dennoch denke ich, ist es ein Unterschied, ob es sich um die eigene Familie handelt, wo es unbewusste Solidaritäten gibt (mir darf es nicht besser gehen als meiner Mutter z.B.) oder ob man von außerfamiliären Verbindungen ausgeht. Die energetischen Verbindungen (oder wie man das nennen soll) sind doch andere.

Wie das mit dem Weitergeben des Glückes speziell im Familienstellen zu verstehen ist, weiß ich auch nicht.

LIebe Grüße
Sonrisa
 

Re: Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2011, 06:41

Pamelina hat geschrieben:Wie das mit dem Weitergeben des Glückes speziell im Familienstellen zu verstehen ist, weiß ich auch nicht.


Hallo Pamelina,

in dem Moment, wo alle wieder (im Zusammenhang des Familienstellens geschieht das ja rein energetisch) in die Familie integriert sind, dürfen sich auch alle erlauben, glücklich zu sein. Also geben sie das Glück durch genau diese Integration weiter und erlösen unerlöste familiäre Konstellationen.

Das gilt nicht nur für Familien. Im Organisations-Aufstellen werden Probleme innerhalb einer Firma betrachtet, und auch dort werden vorhandene Probleme durch Integration energetisch gelöst. Jeder Verband von Menschen hat eine bestimmte Dynamik, die bei Aufstellungen für denjenigen, der sie erkennen kann, sichtbar wird. Auch Foren. :clown: Ebenfalls kann man durch Aufstellungsarbeit andere energetische Verbindungen sichtbar machen - wie zB eine Krankheit oder Ängste, Probleme, etc.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon Katze » 17. Okt 2011, 06:53

sehr schönes zitat von Bert Hellinger. und für mich auch sehr stimmig *g*
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Re: Über das Glück (Familienstellen)

Beitragvon Sonrisa » 17. Okt 2011, 15:09

Liebe Loa,

natürlich gibt es auch in allen anderen Gruppen, auch Foren :clown: , Dynamiken. Ich kann mir vorstellen, dass Dynamiken in Familien erst "geboren" werden und man dann entsprechend in Gruppen "hineingerät", deren Dynamiken vergleichbar sind. Man trägt seine Muster ja überall mit hin, wenn sie noch nicht überwunden sind und zieht die passenden Leute an. Was ich aber auch meinte, ist, dass solche Aspekte wie blinde Liebe doch eher in Familien passieren als in Foren, Freundeskreisen oder Firmen.

Auf alle Fälle werde ich diese Erkenntnis, die ich aus dem Kurztext bzw. dem vorhergangenem Hinweis durch ein Gespräch erhalten habe, als Sprungbrett in die weitere Expansion nutzen. :gvibes:

Vielen Dank für die Erlärung bezüglich des Weitergebens des Glückes.

Liebe Grüße
Sonrisa
 


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