Täter und Opfer und anderes im Blickwinkel des LoA

Dies und Jenes

Täter und Opfer und anderes im Blickwinkel des LoA

Beitragvon Andreas Boskugel » 26. Okt 2012, 15:51

Nun ja, hier stehen viele Meinungen dazu, was Glück ist. Aber dennoch sind es nur Meinungen. Glück ist für jeden eben etwas ganz individuelles.Ich bin der Meinung Glück sollte man nicht nur auf das "Gutmenschentum" reduzieren.
Auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht, aber für manche ist es eben auch Glück, einen anderen zu schlagen, mache empfinden gar beim Mord Glück, oder bei Vergewaltigung. Der Mainstream würde jetzt sagen "diese Menschen sind gestört" was aber nicht den Tatsachen entspricht. Solange es auf dieser Welt Menschen gibt, welche Angst vor Gewalt haben, muss es auch -laut dem Gesetz der Anziehung- Menschen geben, die diese Gewalt in die Welt bringen.
Und wer sagt denn, dass es schlecht sei, einen Menschen zu töten? Auch das ist nur eine Meinung.
Graf von Stauffenberg ist in die Geschichte eingegangen, er wird als Held verehrt, nach ihm werden Strassen und Schulen benannt, warum? Ja, weil er einen Menschen töten wollte!
Der versuchte Mörder von Hitler ist ein Held und der versuchte Mörder vom Papst ein Verbrecher? Es gibt sicherlich Millionen Menschen, die das genau umgekehrt betrachten.
Es sind Meinungen und jeder hat ein Recht auf seine. Keine Meinung ist besser als eine andere, nur weil mehr Menschen sie teilen.
Ester nannte das die Kunst des Zulassens. Eine wirklich wunderbare Lebenseinstellung!!

Herzlichst Andreas Boskugel
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon ZaWo » 27. Okt 2012, 11:59

Andreas,

da hast du vermutlich was falsch verstanden. Die Kunst des Zulassens bezieht sich nicht auf Mord, sondern auf die Dinge, die sich im eigenen Vortex befinden. Mord befindet sich nicht im Vortex sondern entspringt einer ooV-Emotion wie Blame oder Rache. Es werden andere, also das Außen für die eigene Misere verantwortlich gemacht.

"You can`t kill them all" sagt Abraham halbhumorig, aber nichts destotrotz ernst gemeint und empfehlen stattdessen die EGS hinauf zu klettern. Nur durch die Schwingung kannst du etwas bewegen.

Ich würde es begrüßen, wenn du dich zunächst mal vorstellst, bevor du weiteren Käse hier einstellst.

Gruß
ZaWo
ZaWo
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 13:32

ZaWo hat geschrieben:Ich würde es begrüßen, wenn du dich zunächst mal vorstellst, bevor du weiteren Käse hier einstellst.


Den Käse verbreitet er auf seiner Homepage, deren Link ich heraus genommen habe. Denn das hier ist offensichtliche Propaganda für sein schriftstellerisches Erstlingswerk, "das wohl wertvollste Buch der Welt" vom "Meister des Erschaffens". Wahllos einen Thread herausgepickt, ohne sich über dessen Sinn auch nur ansatzweise zu informieren, um seine Information loszuwerden.

Wahrhaft, ein Meister des Erschaffens. :clown:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 14:04

Ester würde sich grämen, wenn sie dich hier hören könnte. Vielleicht solltest Du noch mal ihre Werke studieren um sie wirklich zu verstehen.
Liebe Grüße Andreas
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon ZaWo » 27. Okt 2012, 14:20

Ich dachte du bist der Anwalt des "Schlechtmenschtums"? Vielleicht ist es ja unser Glück, andere zu bekümmern...
ZaWo
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 14:35

natürlich hat jeder sein Recht auf seine Meinung :102:
Aber, da dies hier ein Abraham -Forum ist, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass hier diese Lehren im Vordergrund stehen.
Was verstehst Du unter der Kunst des Zulassens?
Ich teile da Esters Meinung zu 100% ich bin gut, Du bist auch gut, auch wenn Du dich von mir unterscheidest.
Genaugenommen hören wir das schon in der Schöpfungsgeschichte:
Adam und Eva waren im Paradies (Glückseligkeit)
Als sie vom Baum der Erkenntnis über gut und böse genascht hatten (Sie begannen zu urteilen) wurden sie aus der Glückseligkeit vertrieben.
Die Kunst des Zulassens ist die Kunst nicht zu (ver) urteilen... :genau:
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 14:54




Nun, das mag in Deinem Buch so sein, bei Abraham aber ist es - wie ZaWo auch oben schreibt, etwas sehr anderes.

"Also, Du möchtest über das Zulassen sprechen. Die meisten Menschen denken, wenn sie dieses Wort hören, dass es sich darum handelt, einfach alles – egal was es sein mag – zu akzeptieren und dann versuchen, die Gefühle an diese Situationen anzugleichen. Was es aber wirklich ist, ist die klare Absicht in Bezug auf das Thema, so dass sie in Übereinstimmung mit Deiner Quelle ist. Und das, was Du in Deine eigene Erfahrung einlädst, wird nur das sein, was schwingungsmässig mit Deinem Inneren in Einklang ist."



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Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 15:12

In meinem Buch schreibe ich nicht über das Zulassen...
Ester sagt uns gerade, dass es eben NICHT das tolerieren ist, weil tolerieren bedeutet, etwas zu sehen was mich stört und es zähneknirschend zu akzeptieren. Ester sagt und ich stimme ihr zu, raus in die Welt zu schauen und ausschließlich gute Gefühle zu hegen, also eben nicht zu verurteilen. Das ist zulassen.
Sehr gut finde ich auch ihren Vergleich mit der großen Küche und dem schönen Kuchen. Ich muss die Zutaten, welche ich nicht für meinen Kuchen brauche, nicht verurteilen. Ein Anderer mag sie eben. Wenn ich sie beginne zu verurteilen, werden sie stärker in mein Leben treten und meinen schönen Kuchen versauen.
An anderer Stelle lehrt uns Ester, dass es keine Opfer gibt, sondern nur Mitschöpfer einer Situation. Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, kommt man zu der Erkenntnis, dass es auch bei Dingen, die andere als sehr schlimm empfinden so ist. Ja, selbst bei Mord muss es so sein. Auch da gilt unumstößlich, was zu dir gekommen ist, musst Du selber verursacht haben.
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon ZaWo » 27. Okt 2012, 15:50

Knifflige Aufgabe - dein Post :P Da sind wahre Zitate drin, jedoch halbverschoben interpretiert. Na gut, ich probiere es mal:

Ester sagt uns gerade, dass es eben NICHT das tolerieren ist, weil tolerieren bedeutet, etwas zu sehen was mich stört und es zähneknirschend zu akzeptieren.


Ja

Ester sagt und ich stimme ihr zu, raus in die Welt zu schauen und ausschließlich gute Gefühle zu hegen, also eben nicht zu verurteilen. Das ist zulassen.


Nein. Das Gegenteil von Tolerieren ist Wählen und sich auf das Erwünschte konzentrieren bzw. sich diesem per Generalisierungen schrittweise anzunähern, sodass wir das Erwünschte zulassen können. Das ist Zulassen. Zulassen bezieht sich immer auf das Erwünschte. Das Unerwünschte ist unerwünscht und nicht das, was das IB bereits lebt. Aus diesem Grund haben wir schlechte Gefühle, wenn wir das Unerwünschte betrachten. Das ist auch genauso richtig, denn unsere Gefühle sind Führungssignale, die wir verwenden können, um zu navigieren. Das, was du beschreibst, bezieht sich auf die Analogie von Abraham mit der heißen Herdplatte, die wir immer wieder anzufassen versuchen, obwohl es doch weh tut. Davor warnt Abe, genauso wie vor dem berühmten Smilie, der allzu leicht auf alles gepappt wird und nicht Sinn der Sache ist, wenn jemand vor hat, bewusst eigenes zu kreieren.

Sehr gut finde ich auch ihren Vergleich mit der großen Küche und dem schönen Kuchen. Ich muss die Zutaten, welche ich nicht für meinen Kuchen brauche, nicht verurteilen. Ein Anderer mag sie eben. Wenn ich sie beginne zu verurteilen, werden sie stärker in mein Leben treten und meinen schönen Kuchen versauen.


Diese Analogie wird verwendet, um aufzuzeigen, dass es lächerlich ist gegen etwas anzugehen, da wir doch wählen können. Mögen muss ich die anderen Zutaten daher noch lange nicht. Wenn ich sie außerhalb meines Fokuses halte, stören sie mich und meine Realität auch nicht weiter. Sie sind irrelevant für mich. Ich habe bereits geurteilt - das nennt man Step 1 - und daher sind die anderen guten Zutaten überhaupt erst entstanden.

An anderer Stelle lehrt uns Ester, dass es keine Opfer gibt, sondern nur Mitschöpfer einer Situation. Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, kommt man zu der Erkenntnis, dass es auch bei Dingen, die andere als sehr schlimm empfinden so ist. Ja, selbst bei Mord muss es so sein. Auch da gilt unumstößlich, was zu dir gekommen ist, musst Du selber verursacht haben.


Täter und Opfer haben dies in ihrer Schwingung. Das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass das Opfer geschlagen werde und sich der Täter gerne ohnmächtig fühlen möchte. Mir riecht das ein bissi zu sehr nach "selbst Schuld".

Gruß
ZaWo
ZaWo
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 18:26

Interessante Diskussion...

""Nein. Das Gegenteil von Tolerieren ist Wählen und sich auf das Erwünschte konzentrieren bzw. sich diesem per Generalisierungen schrittweise anzunähern, sodass wir das Erwünschte zulassen können. Das ist Zulassen. Zulassen bezieht sich immer auf das Erwünschte. Das Unerwünschte ist unerwünscht und nicht das, was das IB bereits lebt. Aus diesem Grund haben wir schlechte Gefühle, wenn wir das Unerwünschte betrachten.""

Nun laut Ester ist Zulassen aber auch, dass Unerwünschte sehen zu können und keine schlechten Gefühle zu haben.
Auf die Frage von Jerry, ob denn nun zulassen heißt, das unerwünschte zu sehen, und nicht als negativ einzustufen, oder ob es uns nicht möglich ist, es überhaupt wahrzunehmen, oder es wahrnehmen, als negativ einstufen und trotzdem voller Freude zu bleiben, heißt Esters Antwort: Alles davon. (Law of Attraktion Seite 192)

""Täter und Opfer haben dies in ihrer Schwingung. Das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass das Opfer geschlagen werde und sich der Täter gerne ohnmächtig fühlen möchte. Mir riecht das ein bissi zu sehr nach "selbst Schuld".""

Selbstverständlich wollte sich das Opfer nicht ohnmächtig fühlen. ABER, ich behaupte, das "Opfer" musste sich schon vorher ohnmächtig fühlen, um diese Erfahrung in sein Leben zu ziehen.
Wer ist deiner Meinung nach Schuld, wenn z.B. jemand Krebs bekommt?
Jemand überfallen wird, oder betrogen?

Wie macht man das, mit dem Reinkopieren, der Zitate des anderen?
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 18:53




Hallo Andreas,

zitieren ist hier erklärt.

Andreas Boskugel hat geschrieben:Selbstverständlich wollte sich das Opfer nicht ohnmächtig fühlen. ABER, ich behaupte, das "Opfer" musste sich schon vorher ohnmächtig fühlen, um diese Erfahrung in sein Leben zu ziehen.
Wer ist deiner Meinung nach Schuld, wenn z.B. jemand Krebs bekommt?
Jemand überfallen wird, oder betrogen?


Ich denke, das ist ein vielfach falsch verstandener Aspekt des LoA. Krank wird man, weil man Gedanken denkt, die Wohlergehen, also auch Gesundheit, aber nicht zwangsweise nur Gesundheit, nicht erlauben. Nicht-Zulassen des Erwünschten bzw. Wohlergehens. Abraham liessen anklingen, dass Jerry Krebs bekommen hat, weil er sich zu viel Gedanken machte um das kollektive Wohlergehen der Menschen. Sein Fokus lag nicht auf sich selbst oder der Möglicheit, dass er krank werden würde.

Ein "Opfer", zum Beispiel einer Vergewaltigung, kann auch deshalb Opfer werden, weil er oder sie vehement gegen Gewalt Stellung nimmt - in Foren, öffentlichen Auftritten oder auch nur im kleinen Kreis oder im Geheimen der Gedanken. Wenngleich das auch Ohnmacht ist im Sinne von empfundener mangelnder Kontrolle über das Verhalten eines anderen, muss hinter jedem Match der Schwingung nicht unbedingt das Opfer/Täter-Prinzip walten im Sinne eines Erdulders und eines Täters. Schwingung kommt durch Gedanken von vielerlei Art und Weise zustande.

Wer überfallen oder betrogen wird ist auch nicht immer zwingend jemand, der Angst hat, dass ihm Gleiches zustösst. Es kann auch derjenige sein, der abends vor dem TV die Nachrichten konsumiert und von solchen Ereignissen Kenntnis hat. Fokusausrichtung ist Konzentration der Gedanken auf ein Thema. You get what you think about.

Dies sind die subtilen Facetten, die den meisten Realitätsgestaltern entgehen und die auch in den meisten Büchern nicht zu finden sind.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 19:23

Wer überfallen oder betrogen wird ist auch nicht immer zwingend jemand, der Angst hat, dass ihm Gleiches zustösst. Es kann auch derjenige sein, der abends vor dem TV die Nachrichten konsumiert und von solchen Ereignissen Kenntnis hat.


Genau das habe ich gemeint, vielleicht mit anderen Worten. Aber genau das ist ja "selber Schuld" auch wenn es hart klingt. Aber selbstverständlich bin ICH dafür verantwortlich, wenn ich täglich Nachrichten schaue, oder Talkshows, in denen es um Gewalt oder Krankheit geht, oder auch nur Spielfilme mit Gewalt als Thema. Weil, dann schwinge ich auf dieser Schwingung.
Ester ist da eine der Wenigen, die das eben beim Namen nennt,(das es keine Opfer gibt) deshalb mag ich ihre Lehren so.

Liebe Grüße und einen gesegneten Samstag Abend
Andreas Boskugel
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Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 19:36




Hallo Andreas,

eine Frage, die für mich aufkam: Mir fällt auf, dass Du immer nur von Esther (mit h übrigens) sprichst, aber nie von Abraham. Ist das deshalb der Fall, weil das Abraham als Urheber der Lehre - von Esther gechannelte Infinite Intelligence - sozusagen ignoriert und dadurch die Lehre auf die gleiche Stufe wie die Informationen der Autoren der Bücher über das LoA, also auch Dich, hebt?

Neugierig - und auch Dir einen schönen Abend
Loa



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Re: Was ist Glück?

Beitragvon ZaWo » 27. Okt 2012, 19:56

Andreas schrieb

Nun laut Ester ist Zulassen aber auch, dass Unerwünschte sehen zu können und keine schlechten Gefühle zu haben.
Auf die Frage von Jerry, ob denn nun zulassen heißt, das unerwünschte zu sehen, und nicht als negativ einzustufen, oder ob es uns nicht möglich ist, es überhaupt wahrzunehmen, oder es wahrnehmen, als negativ einstufen und trotzdem voller Freude zu bleiben, heißt Esters Antwort: Alles davon. (Law of Attraktion Seite 192)


Ich hab's nachgeschlagen.
Die ERläuterung von Abe dazu ist auch noch wichtig. Sie sprechen hier von der Absicht und darüber, dass du dir im Klaren sein solltest, was du willst. Denn wenn du dir im Klaren bist was du willst (gewählt hast :P ) und du dich dann auf das konzentrierst, was dir wichtig ist, sorgt das LoA dafür, dass du noch mehr davon in dein Leben ziehst. Dinge, die dann nicht zu deiner Absicht passen verschwinden aus deinem Sichtfeld und interessieren dich dann auch nicht mehr. Somit fällt es dir dann mit der Zeit immer leichter das Erwünschte zuzulassen und den widerstandsbehafteten Dingen keine Aufmerksamkeit zu geben,

Da steht nix davon, dass wir Unerwünschtes zulassen, sondern dass wir leichter Erwünschtes zulassen, weil das Unerwünschte nach und nach und immer müheloser verschwindet.
Kurzum, was ich nicht sehe, kann ich kaum hassen oder als negativ einstufen. Es ist wech. Und wenn ich weiß, dass ich es in der hand habe Dinge verschwinden zu lassen, dann regen sie mich auch nicht mehr so lange, so sehr auf und wende mich lieber den neu hereingekommenen, gutanfühlenden Interessensgebieten zu.
ZaWo
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 20:05

naja, für mich ist es eben Esther...
Ich habe alle deutschen Hörbücher von ihr und diese höre ich ständig im Auto (ca. 3 Stunden an Tag) Dadurch höre ich ihre Stimme (besser gesagt die ihrer Synchron Sprecherin) Und für mich ist das eben Esther, ich kenne sie auch von Dvd´s und habe deswegen auch ein Bild im Kopf. Ich mag diese Frau.
Klar steckt dahinter Abraham, aber channeln wir nicht alle unser höheres selbst? Ohne ihm gleich einen Namen zu geben?
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Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 20:13

Andreas Boskugel hat geschrieben:Klar steckt dahinter Abraham, aber channeln wir nicht alle unser höheres selbst? Ohne ihm gleich einen Namen zu geben?


Mitnichten sind Abraham das Höhere Selbst von Esther - in der Abraham-Terminologie ist das HS das Inner Being. Abraham sind Unendliche Intelligenz.

Warum hörst Du denn nicht die immer neuen Workshops im Original? Esther live ist eine ganz andere Energie als die oft unzureichend ins Deutsche übersetzen Bücher und deren Hörbücher.



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Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 20:23

Wer da genau was ist, empfinde ich nicht als so wichtig. Ich denke, wir alle sind ein Teil von der Unendlichen Intelligenz, oder wie Esther sagt, von allem was ist.
Wichtig ist (für mich) was gesagt wird, was ich dabei fühlen kann, nicht wie der "Sprecher" heißt

Naja, weil meine Englischkentnisse das nicht hergeben :102:
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Re: Was ist Glück?

Beitragvon lawofattraction » 27. Okt 2012, 21:10




Ich unterscheide da aber schon. Sicher sind wir alle durch unser Inner Being mit der Unendlichen Intelligenz verbunden. Die Information aus dieser Quelle aber ist einmal strikt limitiert durch die Fähigkeiten des Einzelnen, erhaltene Information mit nicht zu viel Eigenem und Interpretationen zu befrachten (schliesslich haben wir alle unsere eigene "Weltkarte" und individuelles Erleben sowie dessen Interpretation) und sind zum anderen durch die Begrenzung des Intellekts und des Wissensdurst auf sehr unterschiedlichem Niveau. Da ist eine Pauschalaussage gar nicht möglich. Denn nicht Unendliche Intelligenz füttert uns mit Wissen, sondern vielmehr wird nur so viel Information gegeben, wie wir anfordern.

Esther hat die aussergewöhnliche Gabe, weitgehend frei von eigenen Vorlieben oder Abneigungen zu channeln. Das ist einmal ein nicht zu unterschätzender Vorteil gegenüber vielen anderen Channelern. Zum anderen ist der Informationsfluss so aufgebaut, dass in den Workshops Leading Edge Denker in Vielzahl vorhanden sind, ohne deren Wissbegierde und immer weiteres Reichen nach Information auch das übermittelte Wissen immer stark eingeschränkt bliebe.

Aus genau dem Grund finde ich es auch so wichtig, am Puls des Fortschritts zu bleiben durch die stets neuen Workshops. Durch das Lesen der Bücher hat man zwar wertvolle Information, aber die Entwicklung der Lehre ist inzwischen ständig fortgeschritten, während die Aussage der Bücher stagniert hat.



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Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 21:23

Ja, Du hast sicherlich recht.
Aber mir geht es nicht wirklich um neue Informationen, denn diese bekomme auch ich aus meinem Unbewussten, oder höheren Selbst oder wie auch immer. Dadurch bin ich in der Lage, die Zusammenhänge komplexer zu verstehen. Darüber schreibe ich dann auch. Aber, auch wenn es sich überheblich anhört, oder gar dumm, aber eigentlich brauche ich gar kein neues Wissen mehr. Dass was ich jetzt weiß (wie ich meine Realität selbst erschaffe) dieses Wissen genügt mir absolut. Was könnte das noch toppen, als wenn man sein Leben komplett selber erschaffen kann? Was will man mehr?
Natürlich kann es sein, dass andere noch besser die Zusammenhänge erkennen wollen, aber solange wir in dieser Dimension sind, ist das eh eher Spekulation.
Mir persönlich reicht es, mir das wundervolle aufregende Leben, dass ich mir wünsche mir erschaffen zu können.
Andreas Boskugel
 

Re: Was ist Glück?

Beitragvon Andreas Boskugel » 27. Okt 2012, 21:31

Ja ZaWo Du hast sicherlich Recht, aber es ist nicht wirklich möglich, für einen Menschen, der im Leben steht die Umwelt völlig zu ignorieren.
Und man hört es eben, ob man will oder nicht, dass da jemand getötet wurde. Nun kannst Du einstimmen in den Chor der verurteilet, vorverurteilet, Schuldige suchen, betrauern, entsetzt sein, oder aber eben sagen: Ok da haben eben 2 Menschen etwas erschaffen, was von beiden nicht das Ziel war. Ich denke lieber an Dinge, welche ich mag, um diese in mein Leben zu holen.
Also, ich versuche mein Bestes, dass erschaffene anderer Personen nicht zu beurteilen.
Andreas Boskugel
 

Re: Täter und Opfer und anderes im Blickwinkel des LoA

Beitragvon lawofattraction » 28. Okt 2012, 08:05

Andreas Boskugel hat geschrieben:Natürlich kann es sein, dass andere noch besser die Zusammenhänge erkennen wollen, aber solange wir in dieser Dimension sind, ist das eh eher Spekulation.


Guten Morgen, lieber Andreas,

Spekulation ist ja das ganze Thema - wir können lediglich aufgrund unserer Erfahrungen deduzieren, dass es etwas wie das LoA gibt und dass es seinen Einfluss auf unser Leben hat. Nur die umfassendste Kenntnis um die Wirkweise versetzt uns aber auch in die Lage, es so anzuwenden, dass man von bewusster Realitäts-Gestaltung sprechen kann.

Denn Napoleon Hill und Charles Haanel zum Beispiel haben darüber bereits im vergangenen Jahrtausend geschrieben, mal ganz abgesehen davon, dass bereits das Alte und Neue Testament dazu deutliche Hinweise hat. Und dieser Wissensstand wird heute in den meisten der Bücher zum Thema reflektiert. Aber natürlich sind auch die sinnvoll, da es - wie in der Schule - auch ganz unterschiedliche Lernstufen und Lehrer gibt.

Die kleinen subtilen Feinheiten, diese wichtigen Details, sind jedoch den meisten nicht bekannt, die werden nämlich erst langsam herausgearbeitet durch solche Menschen, die das Bestreben haben, immer weiter durch beständiges Nachfragen an die Quelle in die Materie einzudringen, um das, was sie erfahren, konsequent umzusetzen und von einem Spekulationszustand in den Glaubens- und dann Wissenszustand zu kommen.

Also - wenn schon Spekulation, dann tue ich das lieber auf hohem Niveau. :clown:

Schönen Sonntag an alle
Loa



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Re: Täter und Opfer und anderes im Blickwinkel des LoA

Beitragvon Kia » 28. Okt 2012, 09:13

lawofattraction hat geschrieben:Also - wenn schon Spekulation, dann tue ich das lieber auf hohem Niveau.


Danke an Zawo und Loa für die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der Realitätsgestaltung auf sehr hohem Niveau - ich geniesse immer wieder Eure weitreichenden Kenntnisse in Theorie und Praxis -

ZaWo hat geschrieben:Knifflige Aufgabe - dein Post :P Da sind wahre Zitate drin, jedoch halbverschoben interpretiert. Na gut, ich probiere es mal:

Ester sagt uns gerade, dass es eben NICHT das tolerieren ist, weil tolerieren bedeutet, etwas zu sehen was mich stört und es zähneknirschend zu akzeptieren.


Ja

Ester sagt und ich stimme ihr zu, raus in die Welt zu schauen und ausschließlich gute Gefühle zu hegen, also eben nicht zu verurteilen. Das ist zulassen.


Nein. Das Gegenteil von Tolerieren ist Wählen und sich auf das Erwünschte konzentrieren bzw. sich diesem per Generalisierungen schrittweise anzunähern, sodass wir das Erwünschte zulassen können. Das ist Zulassen. Zulassen bezieht sich immer auf das Erwünschte. Das Unerwünschte ist unerwünscht und nicht das, was das IB bereits lebt. Aus diesem Grund haben wir schlechte Gefühle, wenn wir das Unerwünschte betrachten. Das ist auch genauso richtig, denn unsere Gefühle sind Führungssignale, die wir verwenden können, um zu navigieren. Das, was du beschreibst, bezieht sich auf die Analogie von Abraham mit der heißen Herdplatte, die wir immer wieder anzufassen versuchen, obwohl es doch weh tut. Davor warnt Abe, genauso wie vor dem berühmten Smilie, der allzu leicht auf alles gepappt wird und nicht Sinn der Sache ist, wenn jemand vor hat, bewusst eigenes zu kreieren.

Sehr gut finde ich auch ihren Vergleich mit der großen Küche und dem schönen Kuchen. Ich muss die Zutaten, welche ich nicht für meinen Kuchen brauche, nicht verurteilen. Ein Anderer mag sie eben. Wenn ich sie beginne zu verurteilen, werden sie stärker in mein Leben treten und meinen schönen Kuchen versauen.


Diese Analogie wird verwendet, um aufzuzeigen, dass es lächerlich ist gegen etwas anzugehen, da wir doch wählen können. Mögen muss ich die anderen Zutaten daher noch lange nicht. Wenn ich sie außerhalb meines Fokuses halte, stören sie mich und meine Realität auch nicht weiter. Sie sind irrelevant für mich. Ich habe bereits geurteilt - das nennt man Step 1 - und daher sind die anderen guten Zutaten überhaupt erst entstanden.

An anderer Stelle lehrt uns Ester, dass es keine Opfer gibt, sondern nur Mitschöpfer einer Situation. Wenn man diesen Gedanken zu Ende denkt, kommt man zu der Erkenntnis, dass es auch bei Dingen, die andere als sehr schlimm empfinden so ist. Ja, selbst bei Mord muss es so sein. Auch da gilt unumstößlich, was zu dir gekommen ist, musst Du selber verursacht haben.


Täter und Opfer haben dies in ihrer Schwingung. Das ist richtig. Das heißt aber nicht, dass das Opfer geschlagen werde und sich der Täter gerne ohnmächtig fühlen möchte. Mir riecht das ein bissi zu sehr nach "selbst Schuld".

Gruß
ZaWo


Danke für die ausführliche Stellungnahme, liebe Zawo - da war für mich auch sehr viel Wichtiges :ros:

Schönen Sonntag allen
und lieben Gruss

Kia
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