Solidarität mit Haiti

Dies und Jenes

Solidarität mit Haiti

Beitragvon jada » 14. Jan 2010, 21:19

Liebstes Universum,

ich wünsche mir die größten Wunder für die Insel. Möge es in dieser schweren Stunde noch ein Licht irgendwo zu sehen sein. Ich richte meine besten Wünsche an euch, ihr Bewohner Haitis. Meine liebsten Gedanken sind bei euch.


@all:
Kennt jmd. eine seriöse Hilfsorganisation der man mit guten Gefühl Geld zum helfen geben kann? Ich würde gerne etwas für Haiti beitragen.
Die Badewanne prahte sehr, sie hielt sich für das Mittelmeer.
jada
 
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Daisy » 14. Jan 2010, 22:53

Das ROTE KREUZ dürfte seriös sein.
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon LillyB » 15. Jan 2010, 07:07

Oder UNICEF (spende ich monatlich).

Alles Liebe
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Isi » 17. Jan 2010, 22:33

"Ärzte ohne Grenzen".

Bei all dem Leid, lässt mich ein Gefühl die letzten Tage nicht los: das ist der Aufbruch für Haiti.

Die Armut des Landes ist seit langem bekannt, etliche Hilfsorganisationen sind im Lande aktiv, doch die Allgemeinheit hat es registriert, wie auch bei anderen Ländern und ist zur Tagesordnung übergegangen (man muss ja Banken retten oder Kriege führen :evil: ; sorry, dass mich gerade eine gesunde Wut packt). Ich will die Situation nicht füttern, aber ich bin sicher, dass jetzt, wo wirklich alles am Boden liegt, die Menschen in diesem Lande eine Zukunft haben. Die Welt (wir) können nicht mehr wegsehen. Es ist auch unsere Chance, zu erkennen, dass für alle genug da ist, dass wir nicht horten müssen sondern umverteilen.
Ich empfinde im Moment eine tiefe Dankbarkeit für mein Sein mit all seinen Stolpersteinen , Empathie für die leidgeprüften Menschen und ja - ich bete für sie.
Isi
 

Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Isi » 17. Jan 2010, 23:09

Anhang:

...und für mich, dass wir die Kraft verinnerlichen, die wir haben.



Was sagen eigentlich Abraham zu solchen Geschehnissen?
Isi
 

Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon lawofattraction » 18. Jan 2010, 09:09



Hallo Isi,

ich denke, die gestrige Quote ist ein gutes Beispiel dafür, was Abraham dazu sagen:

Dieses "unterentwickelte" Land ist in keinster Weise unangebracht. Es hat andere Wünsche und andere Standards, und es ist nicht weniger als ..., sondern einfach nur anders. Wir sind nicht alle gekommen, um es auf die genau gleiche Art und Weise zu tun. Wir sind nicht gekommen, um alle gleich zu sein. Wir sind gekommen als eine vielfältige Gruppe nicht-physischer Energien, die unterschiedliche Erfahrungen machen möchten.

Ich denke, wir müssen einfach aufhören, unsere Sichtweise und unsere Absichten auf andere Menschen und Geschehnisse zu übertragen. Im Namen des Fortschritts oder der Hilfe sind schon so viele Dinge geschehen, die eher einen Übergriff als eine Bereicherung des Lebens der betroffenen Menschen darstellten. Und wer sich mit der bewussten Realitätsgestaltung beschäftigt, wird sich auch irgendwann fragen müssen, inwieweit der eigene Fokus das Massendenken genährt hat, dass es sich bei diesen Menschen um arme bedauernswerte Geschöpfe handelt.

Jeder Mensch in physischer Form ist mit einer Intention in diese Welt gekommen. Und wenn es die ist, in einem Land in Umständen zu leben, die wir als "untragbar" anschauen oder Katastrophen zu erleben - wer sind wir, uns dann hinzustellen und zu sagen "das ist nicht richtig, diese Menschen müssen - was auch immer - lernen oder zu diesem oder jenem werden oder sich in irgendeiner Weise nach unseren Vorstellungen verändern". Dann nämlich schauen wir aus unserem engen kleinen begrenzten Verständnnis, das nur das erkennen kann, was wir für uns als angemessen erachten. Abraham und auch Seth, die Quellen, die ich am meisten studiert habe, sagen übereinstimmend, kein Mensch wird "Opfer" von Lebensumständen oder einer Katastrophe, wenn das nicht aus dem Nichtphysischen heraus seine Absicht ist.

Ausserdem steht hinter all dem natürlich die Idee, die für uns als Menschen als am schwersten begreifbar ist, dass es nämlich keinen Tod gibt und der Übergang in das Nichtphysische der wohl schönste und erfüllendste Moment ist.

Es ist sicher nicht einfach, unsere Vorstellungen von Empathie mit einem solchen Denken in Einklang zu bringen; ich habe für mich irgendwann beschlossen, dass ich nicht das eine glauben kann, um dann etwas Widersprüchliches zu sagen oder zu tun.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon jada » 18. Jan 2010, 09:49

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für Tips.
Nur kurz: Ich denke in keinster Weise an die armen Menschen die es ja so schwer haben.... Klar war Haiti schon vorher bettelarm und wenn ich Kritiker (nicht hier im Forum natürlich) höre die meinen: aha jetzt spenden wo warst du vorher?, dann kann ich trotzdem nur den Kopf schütteln. Da würd ich mit dem spenden ja net fertig werden. Ich denke für den Aufbau ist JETZT sofort Geld nötig. In erster Linie brauchen die Bewohner jetzt mobile Krankenstationen usw.... Klar sind die Mittel von Hilfsorganisationen beschränkt und nach der Spendenflut werden die wahrscheinlich wieder abziehen, aber jetzt wollen sie was tun. Und ich bin sehr glücklich darüber.
Ich bete für das Gute und die Kraft. Sie sind keine Opfer oder "arme" Menschen. Ich möchte einfach nur willigen Helfern (Ärzte, Hebammen, THW) die Möglichkeit geben dort hinzufliegen.
Als ich ein Kind wahr, musste ich öfters in Krankenhaus. Dort kam eine Dame vorbei, die Kindern Aufmerksamkeit gegeben hat. Sie hat mit uns gespielt, gebastelt, gesungen, gelesen und war halt da. Sie fragte mich was ich mir wünsche. Ich wollte einen Walkman, den mir meine Mutter nie kaufen würde. Am Entlassungstag bekam ich ihn von ihr :loveshower: . Ich fühlte mich echt verzaubert und so wertvoll. Nicht nur wegen dem Walkman, sondern überhaupt. Heute weiss ich, dass es ein spezieller Verein war, der Kindern Krankenhausaufenthalte erträglicher macht und klar aus Spenden finanziert :P .
Die Badewanne prahte sehr, sie hielt sich für das Mittelmeer.
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Daisy » 18. Jan 2010, 20:28

lawofattraction hat geschrieben:Ausserdem steht hinter all dem natürlich die Idee, die für uns als Menschen als am schwersten begreifbar ist, dass es nämlich keinen Tod gibt und der Übergang in das Nichtphysische der wohl schönste und erfüllendste Moment ist.

Wenn dieser Moment wirklich so schön ist, warum "sterben" wir dann nicht öfter mal? Und warum in der Regel erst nach vielen vielen Jahren physischer Existenz?

Das will mir nach wie vor nicht in den Kopf. Genau wie die Ansicht, dass sich Menschen wie die Bewohner Haiti's jetzt ihr Elend selbst gewünscht und kreiert haben sollen. Abraham sagen ja selbst - seht nur das Ergebnis, das WIE ist nicht eure Sache, sondern Sache des Unis.

Nehmen wir mal an, ein Mensch möchte menschliches Mitgefühl erfahren. Und das Uni "ermöglicht" ihm dies jetzt, indem es ihn eines der Hilfsbedürftigen in Haiti sein läßt. Er hat sich nicht das Erdbeben oder das Elend gewünscht, sondern das Uni hat diesen Weg für den des geringsten Widerstands empfunden, um ihm seinen Wunsch zu erfüllen.
Deshalb heißt es ja auch, man soll immer vorsichtig sein mit seinen Wünschen. Denn sie könnten wahr werden. Und genau deshalb finde ich es auch ziemlich heikel und auch grob fahrlässig, die Dinge so zu vereinfachen und zu sagen, diese Menschen hätten sich ihr ganzes Schicksal in dieser Weise selbst ausgesucht.

Ich gebe zu, ich schaue mir die News nur sporadisch an, man bekommt auch so genug mit, und ich gebe auch zu, dass ich nicht spende, aber ich tue eines: Ich versetze mich in die Lage eines Verschütteten. Und als dieser möchte ich gerettet werden. Egal wie oft ich mir vorher mal gewünscht habe, tot zu sein.
Daisy
 

Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Isi » 19. Jan 2010, 11:26

Liebe Loa,
danke für Deine Erklärungen.
Ich habe lange überlegt wie ich antworten könnte, ohne falsch verstanden zu werden.
Nach wie vor ist dies
lawofattraction hat geschrieben:
kein Mensch wird "Opfer" von Lebensumständen oder einer Katastrophe, wenn das nicht aus dem Nichtphysischen heraus seine Absicht ist.





ein Knackpunkt für mich.
Abraham sagen "Ihr seid hier, um wunderbare Freude zu erfahren".
Ich sage nicht, dass meine physische Erfahrung im Vergleich eine bessere ist. Es gibt Menschen, die in Armut leben und doch eine Lebensfreude ausstrahlen, die schon fasziniert.Unser Körper braucht jedoch Wasser und Nahrung, um existieren zu können. Ist das nicht gegeben, leidet der Mensch. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man sich aus dem Nichtphysischen für dieses Leiden entscheidet, das unweigerlich zum Tode führt.
Ich habe die gleiche Einstellung wie Du zum Tod. Doch erst einmal sind wir ja hier, um das physische Leben zu erfahren. Wäre dem nicht so, könnten wir uns ja nicht auf das Jetzt konzentrieren,Freude erfahren, sondern stolperten alle todessüchtig durch das Leben.
Ich habe die Einstellung, dass nur, weil ich es nicht verstehe, es nicht heisst, dass dem nicht so ist - alles ist möglich und das, woran ich glaube, existiert. Darin haben mich Aussagen im LoA-Kalender bestätigt:
"Im Grunde könnt ihr durch Worte nichts lernen. Euer Wissen kommt aus eurer eigenen Lebenserfahrung" und "Wir kommunizieren gleichzeitig auf vielen Ebenen eures Bewusstsseins mit euch. Doch empfangen werdet ihr davon nur jenes, wofür ihr aufnahmebereit seid."

Es sterben täglich viele Menschen durch Armut, Naturkatastrophen, Krankheiten und Unfälle,doch erst , wenn auf einmal soviele betroffen sind, wird unsere Aufmerksamkeit geweckt schon durch unsere inzwischen vielen Informationmöglichkeiten.Für mich ist es schwer zu filtern. Ausserdem glaube ich, wenn wir alle eins sind, würden mich auch ohne moderne Medien Informationen erreichen.
Isi
 

Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon LillyB » 19. Jan 2010, 21:19

ALOHA,

diesmal an den Anfang gestellt. Bei Abraham, dem LOA geht es in erster Linie darum, sich selbst als Schöpfer zu begreifen und zu ermächtigen. Und weiterhin als Quelle des Sein. Da nun berühren Abraham das Bewußtsein jedes Einzelnen. Und die Intension ist reine Freude. Die Anerkennung in jedem den Schöpfer seiner Realität zu sehen (und nicht als sein eigenes anzunehmen). Das ist die Großartigkeit. Und ihn heil zu sehen. Denn wir sind alle Weltenwanderer, wie Loa schreibt.

Daisy und Isi, wenn Ihr das jetzige Leben als einzige Möglichkeit des Ausdrucks seht, seht ihr es endlich. Für Abraham, für mich ist es ewig. Wenn ich das Leben als Ewigkeit betrachte, ist dieses Leben eines von vielen meiner unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten in Freude. Massenkatastrophen zeigen Massengedanken. Oftmals Angstgedanken, die sich materialisieren. Wie der Thread "Energie folgt der Aufmerksamkeit", die genauso hier in Deutschland passieren (Beispiel Politik) und nichts als der Energie "Angst" folgen. Im Prinzip unbewußt.

Jeder hat die Möglichkeit, sich seiner Quellenkraft anzuschließen. Jedes Individuum. Und jedem wird es darum ganz anders ergehen mit dieser scheinbaren Katastrophe. Genauso wie mit scheinbarer Schweinegrippe, scheinbarer Weltwirschaftskrise etc....

Schwanz ohne Ende.

Worauf richte ich also meine Aufmerksamkeit und wer bin ich?

ALOHA
Lilly

P.S.: Ich spende für diverse Organisationen. Und schaut mal oder hört mal richtig hin, wieviele sehr gern dort sind und helfen, oder nicht helfen dürfen, weil sie nicht qualifiziert sind.
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon lawofattraction » 20. Jan 2010, 09:16

LillyB hat geschrieben:Jeder hat die Möglichkeit, sich seiner Quellenkraft anzuschließen. Jedes Individuum. Und jedem wird es darum ganz anders ergehen mit dieser scheinbaren Katastrophe.



http://www.sueddeutsche.de/politik/98/500365/text/

http://www.cnn.com/video/#/video/world/ ... cnn?hpt=T1

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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon jada » 20. Jan 2010, 09:30

Danke für die Links LOA. Ich lasse an mich, kaum Neuigkeiten aus Haiti ran (was ich mitkriege ist genug), weil die mir nix bringen nur schlechte Stimmung. Bei dir wusste ich, dass ich unbeschwert die Links öffnen kann und bin froh um solchene Berichte. Ist dir aufgefallen, dass beim dem March überwiegend Frauen und Kinder dabei sind. Auch wenn meine Meinung bisschen plump und oberflächlich ist, glaube ich das Frauen und Kinder den einfachsten Zugang zur Quelle haben.
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Re: Solidarität mit Haiti

Beitragvon Isi » 20. Jan 2010, 13:44

LillyB hat geschrieben:Isi, wenn Ihr das jetzige Leben als einzige Möglichkeit des Ausdrucks seht, seht ihr es endlich.


Wie erwartet, hast in diesem Fall Du, liebe Lilly B. , mich falsch verstanden (wenn das LoA doch auch in anderen Bereichen so schnell funzen würde :lol: ).
Ich werde mich jedoch nicht weiter erklären, da ich weiss, wo ich stehe und gerade dieses Thema schon in anderen Foren zu ganz bösen Diskusionen geführt hat.
Daher klinke ich mich aus diesem Thread aus.
Isi
 


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