schwierige Mitmenschen

Dies und Jenes

Re: schwierige Mitmenschen

Beitragvon Daisy » 15. Mai 2010, 15:01

lawofattraction hat geschrieben:Die Kunst bei einer solchen Sache scheint ja zu sein, gänzlich auf Interpretation inhaltlicher Art zu verzichten. In dem Moment, wo nämlich die Geschichte ausgewalzt wird, ist sie auch schon in unserem Pie. Und wenn das der Fall ist, dann bekommt man immer mehr und mehr davon. Die Aufmerksamkeit zieht wie ein Magnet immer mehr davon an.


So siehts aus. Und ich habe deshalb auch überlegt, ob ich die Geschichte überhaupt schildern sollte, denn Schreiben dauert bekanntlich noch länger als Denken, und schwups habe ich es dabei wieder in meinen Pie getan...und mit den diagnostischen Antworten - die ich gar nicht brauchte, sondern einfach wissen wollte, wie ich bei mir bleibe - quoll der Teig nochmal so richtig schön auf...
Meine Schilderung diente einfach einem besseren Verständnisses dessen, worauf ich hinauswollte. Da meiner Erfahrung nach oft eh noch Fragen kommen bzw ein Sachverhalt ohne Beispiel nicht gut verstanden wird.


Kia hat geschrieben:Und, liebe Daisy, ich finde es sehr herzerwärmend, dass Du die äussere Persona dieser Frau gut unterschieden kannst von dem „inner being“, das da ist, wenn ihr alleine seid. Ich denke diese Liebe zu dem göttlichen in ihr fühlen zu können, trotz dieser äusseren Katastrophen, die sie auslöst, ist doch schön für Dich.


Eben. Deshalb habe ich ja auch mit keinem Wort erwähnt, dass ich sie anders haben oder gar selbst ändern will, was hier angesprochen wurde. Man muss die Menschen nehmen, wie sie sind, es gibt keine anderen - wie ein weiser Mann einmal sagte.
Gerade wir als LOAer haben das verstanden (ich zumindest schon) und wissen, dass man Menschen nicht gleich kanten oder gänzlich meiden muss, nur weil uns manches an ihnen nicht gefällt. So lange es Aspekte gibt, mit denen wir mitschwingen können, sollte man sich selbst nicht um die guten Momente mit diesen Menschen bringen.
Außerdem - erinnern wir uns an das was Abe über Soulmates sagen: Sie sind oft die, mit denen es eben nicht immer Friede Freude Eierkuchen ist. Sie helfen euch zur Expansion.


ZaWo hat geschrieben:
Daisy hat geschrieben:Dazu hab ich mich heute nämlich voll hinreißen lassen, als es von beiden Seiten auf mich einstürmte.


Hinreißen lasse würde ich das nicht nenne. Du befandest dich da im Gefühlszustand Schuld o.ä....zumindest meintest du, durch noch präzisere Formulierung da eine Klärung herbei zu führen. Hast also die Verantwortung an dich gezogen in Form von Gegenhandlung. Ist doch ok so....kurzzeitig. Weiter ginge es dann mit Rachegedanken und Wutgedanken vielleicht bis zu Frust, dass die Menschen "so dämlich" sind und du dich damit rumschlagen musst. Dann Genervtheit, dass du wirklich keinen Bock hast, dich um andere zu kümmern und dann gelangweilt wegen dem immergleichen Bühnenstück in diesem dämlichen Theater. Von da aus kannst du dann vermutlich leichter auf den Hoffnungs-Zug aufspringen und mal überlegen, was das Uni für dich tun könnte.

Dass du von der fassungslosen Entgeisterung nicht sofort in die jubilierenden Höhen kommst, ist prozessbedingt und hat nix damit zu tun, dass du irgendwie unfähig oder vergesslich oder sonstwas bist.


Zawo, die Verfechterin der EGS :lol:
Nich falsch verstehen, mir ist nur aufgefallen, dass sie in vielen deiner Beiträge ihren festen Platz hat :stimmt:
Ich vergess die ja immer wieder, einfach weil ich mich gar nich da "hocharbeiten" muss, sondern das für mich ein natürlicher Prozess ist. Wenn ich gefrustet bin, werd ich natürlich mal kurz wütend, und irgendwann scheint die Sonne wieder, sprich, ich bin wieder im Hope und irgendwann Joy state.

Liebeszauber hat geschrieben:Liebe Daisy, da bin ich ja froh, dass sich der Knoten ( in eine andere Richtung als dieses blöde d.b. ) löst, irgendwie konnte ich es auch nicht so ganz mit dir und der Sache in Verbindung bringen.


Nee, ich ja auch nich, darum wollte ich da ganz schnell wieder weg :clown:


Perceval hat geschrieben:Hallo Diasy,

ich wollte Dich nicht mit einer weiteren Interpretation langweilen, sondern habe für mich in meinen Worten versucht, die von Dir beschriebene Situation mit meinen Worten wiederzugeben... das erleichtert es mir, nicht nur wild Ratschläge zu geben, sondern in mich hineinzuhorchen, welches Vorgehen, für mich stimmig erscheint.


Dat weiß ich doch :five:

Perceval hat geschrieben:]Eine zweite Methode, die ich immer wieder sehr gerne anwende, ist das Ho'oponopono (wobei mir eher die Vorgehensweise von Dr. Len liegt, als die Mohr-Methode)...

Dieses Vorgehen etwickelt sein Potenzial wahrscheinlich erst dann und scheint sich zu lohnen, wenn der Kontakt zu Deiner Arbeitskollegin auch eine gewisse Wichtigkeit für Dich beinhaltet...


Das ist ein guter Punkt, den du da ansprichst, denn der ist bei der Geschichte ganz wichtig. Wie ich schrieb, habe ich die Frau zwar sehr gern (bzw ihr "heiteres Gesicht"), doch ist sie mir nicht wert, dass ich "Arbeit" leiste, um mit ihr klarzukommen. Weshalb ich eben auch frug, wie ich bei mir bleibe. Denn laut Abe ist ja auch das das einzige Mittel, wie man wiederum anderen am besten hilft - indem man bei sich bleibt und glücklich ist. Weshalb ich wohl auch oft wenn wir allein irgendwas machen oder telefonieren merke, wie sie sie sich entspannt und ruhiger wird.

Ihr Lieben, danke für die Vertiefung meines (eigentlichen) Wissens, habt ein zauberhaftes Wochenende.

LG
Daisy
 

Re: schwierige Mitmenschen

Beitragvon Kia » 15. Mai 2010, 17:30

Danke Daisy, Dir auch wunderschönes Wochenende :ros: :loveshower: :bussi:
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