Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Dies und Jenes

Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon zimtstern » 6. Mär 2011, 07:48

Hallo,

seit ich mich mit dem LOA beschäftige, stell ich mir die Frage inwieweit Wissenschaft bspw. die Naturwissenschaft überhaupt noch Sinn macht.

Ihr kennt ja sicher aus Bleep das Beispiel, dass der Versuchsleiter sein Versuchsergebnis durch seine Beobachtung (Erwartungen) beeinlusst, was ja eigentlich bedeutet, dass Forschung gar nichts neues hervorbringen kann, bzw. nicht als Beweis für eine Hypothese dienen kann, aber grade dazu dient sie ja.

Ich habe mich immer für Biologie und Neurowissenschaften interessiert und sogar mit dem Gedanken gespielt mich beruflich umzuorientieren und ein Naturwissenschaftliches Studium zu beginnen,
aber wenn jede Erfahrung die man macht, jede neue Erkenntnis, eigentlich von mir abhängt und es nichts objektives gibt (und ohne Objektivität geht es in der Forschung ja nicht), welchen Sinn hat das dann...

Was meint ihr?

Bedeutet das LOA eigentlich das Ende der universitären wissenschaftlichen Forschung, oder kann man auch im Sinne des LOAs forschen?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon Kia » 6. Mär 2011, 08:54

Liebe Zimtstern,

ich bin selbst Wissenschaftlerin und habe Jahrzehnte in diesem Beruf gearbeitet, allerdings habe ich in der zweiten Lebenshälfte dann noch zwei drei andere Berufe dazu genommen, es hat sich einfach ausgedehnt, ganz natürlich.

Was ich immer geschätzt habe bei Wissenschaftsstudien, ist das sich zu weit aus dem Fenster lehnen, Thesen aufstellen und sich so lange ausstrecken, bis sie erreicht sind. Im Prinzip ist das ja Erschaffen. Im Moment arbeite ich mit verschiedenen sehr kreativen Ärzten, die in zwei drei Jahren ganz anderes arbeiten werden als jetzt, sie wissen das genau, sie können so nicht weiter. Also schaffen sie in ihrem Geist Visionen neuer geistiger Heilweisen, in denen sie nur noch eine Begleitfunktion übernehmen und der Mensch, der etwas verbessern will mit Körper, Seele, Geist übernimmt die Haupt-Verantwortung.
Schon jetzt arbeiten diese Ärzte mit gesunden Menschen, lange vor einer Erkrankung, also sie betrachten das Energie-Feld und unterstützen es auszubalancieren mit Hilfe geistiger Methoden und Bereinigung der Schwingung.

Ich finde die ganze Entwicklung wirklich grossartig. Natürlich habe ich viele Freunde aus dem Bereich Wissenschaft und es sind alles sehr kreative hoch intelligente Wesen, die sich dauernd ausdehnen und dank Internet weltweit zusammenarbeiten.

Letztes Jahr war hier in der Stadt ein weltweiter Physiker-Kongress und die Vorträge waren wirklich sehr spannend und lustig und die ganzen Männer (Frauen gab es leider nur sehr wenige immer noch) hatten einen spirituellen oder zumindest meditativen Hintergrund.
Niemand war im alten Paradigma gefangen, dass die Materie fest ist und so ist und von aussen jemand kommt und sie untersucht. Allen war klar, wir erschaffen die Welt.
Mich hat das nicht erstaunt, da ja auch die Medien die letzten 25-30 Jahre dafür gesorgt haben, dass es langsam ins kollektive Bewusstsein einsickert, wie Schöpfung geschieht.

Auf jeden Fall werden Wissenschaft und Spiritualität sehr stark zusammenarbeiten; beide haben ja klare Gesetze. Doch die kosmischen Gesetze sind die wichtigen, die sind auch nicht zu ändern, darauf basiert die Schöpfung. Und die Wissenschaft wird sich eben besser anpassen müssen. Und das macht sie ja auch.

Ein Freund von einem Freund von mir ist dabei, ein Gerät zu schaffen, das Energie erzeugt nur aus Wasser. Aus reinem Wasser ohne irgendetwas schädliches oder belastendes. Ich finde so Sachen schön - und so Menschen haben natürlich tiefe intuitive Fähigkeit. Auch wenn sie Ingenieure sind.

Also, liebe Zimtstern, mache was Du Lust hast, Du kannst ja auch mal ein Semester verschiedenes ausprobieren. Ich habe mein ganzes Leben lang immer wieder verschiedenes ausprobiert und dann das gewählt, das mir am besten lag, mich am meisten erfüllte und Freude machte und mache das jetzt noch genau so. Meistens machte ich das Ausprobieren mit Hilfe Vision-Quest, also geistig fühlen, manchmal ging ich aber auch an die Orte, je nach dem... Die Ausprobier-Phasen sind für mich sowieso immer die Schönsten Phasen, da alles so neu und frisch ist.

Liebe Sonntagsgrüsse
Kia
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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon zimtstern » 8. Mär 2011, 05:58

Hallo liebe Kia,

das klingt toll was du schreibst, - ich war schon wieder auf einem richtigen Negativ-Trip...
Ich hatte völlig zerstrittene Wissenschaftler vor Augen, unvereinbare Richtungen, verkrustete Strukturen in den Bildungseinrichtungen... ahhh, weg damit :clown:
:danke: für das erinnern.

Grade ist mir nicht so nach schreiben, aber ich werde das interessante Thema sicher demnächst wieder hervorholen.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon wodny muz » 8. Mär 2011, 10:36

Hallo Zimtstern und ihr alle,

ich habe kürzlich einen Beitrag gelesen über jemanden, der ein Buch (Mark Stevenson: An Optimist's Tour of the Future. Profile Books, 2011, 15,99 Euro. Die deutsche Ausgabe erscheint im Herbst 2011) über zukünftige Entdeckungen und Erfindungen geschrieben hat. Er hat dazu alle "Leading-edge-Forscher" auf der Welt besucht und befragt. In dem Artikel -ohne erkennbaren spirituellen Hintergrund- fasst er die wichtigsten Dinge zusammen und schreibt über diese "seltsamen" :kgrhl: Forscher. Der Artikel ist so eine Art "Kryon für Skeptiker". Er ist in der Ausgabe 1/2011 von brand eins erschienen.

Wer den Artikel haben möchte, kann mir einen PM schicken, dann scanne und maile ich euch den gerne. Wie ich gerade sehe, kann man den Text sogar online kostenlos beim Verlag lesen http://www.brandeins.de/archiv/magazin/freiraeume/artikel/wir-haben-faszinierende-optionen-aber-das-vergessen-die-meisten.html

So ein netter Verlag :loveshower:. Nebenbei, die Zeitschrift nennt sich zwar Wirtschaftsmagazin, ist aber die einzige Publikation, die ich noch lese, weil fast alle Artikel ausschließlich neue Geschichten erzählen, also die, die ich bzw. wir auch erzählen wollen. Es sind immer Berichte von Menschen, die neue und sehr neue Ideen umgesetzt haben, also überhaupt keine typische WIrtschaftszeitung, sondern eine der neuen Art. Das Lesen erhöht meine Schwingung jedesmal deutlich.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon laugh » 8. Mär 2011, 22:56

Hallo Zimtstern

Ich finde Deine Frage total spannend – das Thema Naturwissenschaft vs. “Anderes” / Spiritualität ist eines meiner Lieblingsthemen. Ich wollte früher auch immer etwas Naturwissenschaftliches studieren (ganz lange Biologie), bin jetzt mit einem Physiker verheiratet, studiere im Zweitstudium Philosophie usw...
Zur Zeit sehe ich es so (aber das harrt auch nur der Modifikation):

Die Welt ist ein holistisches System, und das heisst nach meinem Verständnis ( es gibt noch keine so ganz einheitlichen Definitionen), die Teile machen das Ganze, aber das Ganze ist auch in allen Teilen enthalten und bringt sie überhaupt erst hervor. (Das ist ein bisschen unklar, denn da fehlt noch der Bezug von Ewigem zu Zeitlichem, und bei Abraham gibt es einen Gottesbegriff, einen Ursprung, der sich ausdehnt; das Ganze ist also ebenfalls veränderlich...aber irgendwie ist auch diese Quelle ja immer schon vorhanden als das Eine und Ewige.....)

Jedenfalls glaube ich, dass die Naturwissenschaft in den letzten dreihundert Jahren wirklich ganz und gar Bemerkenswertes hervorgebracht hat; aber sie untersucht zumeist nur Teile, als Teile. Nicht als Ganzheiten, die das deswegen sind, weil eben das grosse Ganze in ihnen irgendwie wirkt. Das heisst, sie geht zumeist sehr reduktionistisch vor. Dadurch aber hat sie wunderbare Erkenntnisse hervorgebracht.

Der spirituelle Fokus liegt eher auf dieser Kraft, die dem Ganzen entstammt. Auch das Loa (ich mags ja nicht so, dass es einfach so Gesetz heisst, aber das ist nicht wichtig) ist ja etwas, das eher mit der Einheit in der Vielheit zu tun hat; wenn es funktioniert, dann sicher nicht nach herkömmlichen reduktionistischen Gesetzen. (Deswegen können wir es auch nicht rational “verstehen”, denke ich. Es geht ja nicht einfach um Resonanz in Zeit und Raum, sondern um eine Art von Resonanz, die ganz unterschiedliche Qualitäten betrifft und vor allem unabhängig ist von Zeit und Raum.)

Ich glaube, dass die Naturwissenschaften weiterhin Sinn machen. Die Geschichte mit den beobachterabhängigen Versuchsergebnissen betrifft ja nur Quantenereignisse und ist ausserdem auch nicht ganz so simpel wie immer dargestellt. (Ich lese grad was drüber und versuche, das ein bisschen besser zu verstehen.) Aber auch auf analytische und reduktionistische Weise gibt es noch unglaublich viel zu entdecken und enthüllen.
Loa und alles andere, was dem Ganzen als Ganzes entstammt, ist eher intuitiv zu erfassen oder zu erleben, zu erspüren. Das kann man, glaube ich, naturwissenschaftlich gar nicht in den Griff kriegen.

Allerdings muss es auch irgendeine Verbindung zwischen diesen beiden Weltsichten, oder Erkenntnisformen geben, so wie ja auch selbst und SELBST verbunden sind; etwas Zeitloses und Ewiges ist in allem Zeitlichen, und das Ewige wäre nichts, wenn es das Zeitliche nicht gäbe.
Diese Verbindung lässt sich aber auch nicht naturwissenschaftlich fassen, glaube ich, sondern ebenfalls eher metaphorisch, philosophisch oder poetisch ausdrücken.
Ich glaube, dass bei wirklich grossen Wissenschaftlern – oder heute auch einfach bei vielen inspirierten – diese Verbindung immer spürbarer wird. Und dass sie auch die herkömmliche Naturwissenschaft weiter beeinflussen wird; vielleicht werden hier neue Methoden gefunden oder akzeptiert, neue Paradigmen werden entstehen.

zimtstern hat geschrieben:Ihr kennt ja sicher aus Bleep das Beispiel, dass der Versuchsleiter sein Versuchsergebnis durch seine Beobachtung (Erwartungen) beeinlusst, was ja eigentlich bedeutet, dass Forschung gar nichts neues hervorbringen kann, bzw. nicht als Beweis für eine Hypothese dienen kann, aber grade dazu dient sie ja.


Beweisen kann die Naturwissenschaft sowieso nicht wirklich etwas, da sie nie alle - unendlichen - denkbaren Fälle überprüfen kann. Sie kann nur Hypothesen aufstellen, die aber, je nach Versuchsergebnissen, mit mehr oder weniger grosser Wahrscheinlichkeit eine Wahrheit ausdrücken.

zimtstern hat geschrieben:Ich habe mich immer für Biologie und Neurowissenschaften interessiert und sogar mit dem Gedanken gespielt mich beruflich umzuorientieren und ein Naturwissenschaftliches Studium zu beginnen,
aber wenn jede Erfahrung die man macht, jede neue Erkenntnis, eigentlich von mir abhängt und es nichts objektives gibt (und ohne Objektivität geht es in der Forschung ja nicht), welchen Sinn hat das dann...


Also, in einem gewissen weltlichen Rahmen, innerhalb unserer physischen Existenz, gibt es doch Objektivität, denke ich. Ob die so spannend ist, das ist eher die Frage. Das objektive Erbsenzählen kann vielleicht auch ziemlich nervtötend sein, aber ich kenne mich nicht aus. Ich glaube aber eben, dass es nur dann spannend wird, wenn man auch über ein gehöriges Mass an Intuition verfügt, gepaart mit einem sehr fundierten Fachwissen – man muss also ganz schön lange studieren, bis es spannend wird, will man wirklich wissenschaftlich arbeiten.
Nimmt man den direkten spirituellen Weg, ist man rational nicht so abgesichert (und landet deswegen, wenn man nicht aufpasst, schnell bei totalen Absurditäten), dafür ist man auch schneller “zurück im Leben”, d.h. da, wo es spannend oder lebendig wird - weil das Ganze mit reinspielt in die Erkenntnisse (Das darf gerne korrigiert werden!!!)

zimtstern hat geschrieben:Bedeutet das LOA eigentlich das Ende der universitären wissenschaftlichen Forschung, oder kann man auch im Sinne des LOAs forschen?



Also ich denke, diese "oder" ist etwas verkehrt. Sicher ist die universitäre Forschung weit entfernt von ihrem Ende sondern geht weiter, und parallel dazu halten neue Perspektiven Einzug...
Aber eben, ich denke, erforschen im herkömmlichen Sinne kann man Loa nicht; und ein bisschen fühlt es sich auch an wie Schmetterlinge in einen Käfig sperren....ein bisschen sehr eigentlich...und dann sind sie eben keine Schmetterlinge mehr (in ihrer ganzen Bedeutung, die Freiheit und Blumenwiesen mit einschliesst).

Aber wer weiss; vielleicht ist das eine neue Forschungsaufgabe; die Verbindung herzustellen...
(Es gibt schon ganz interessante Untersuchungen und Ansätze; der wissenschfatlich vertretbarste Autor, den ich bisher gefundne habe, heisst Ervin Laszlo...ob da das Loa allerdings Platz hat, weiss ich nicht...). Aber Du hast ja auch eher gefragt nach Forschung "im Sinne des Loa". Tja, da ist wohl eine Menge Kreativität gefragt...

Vielleicht kannst Du ja nochmal klar sagen, was du dir vorstellst unter Forschung "im Sinne des Loa"? Ich versuche gerade, mir ein Beispiel auszudenken, aber da kommt nichts..vielleicht morgen....

Soweit so gut oder auch nicht :clown:

(Ein Roman...und sehr spekulativ und etwas unordentlich, aber...to be continued :clown: )

Lieben Gruss,
laugh
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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon lawofattraction » 9. Mär 2011, 07:16




Forschen im Sinne des Law of Attraction hat unter anderem die amerikanische Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart seit Jahren getan. Sie hat Forschungsergebnisse aus aller Welt zusammengetragen und macht(e) Massenexperimente über das Internet, um die Macht des Gesetzes zu beweisen. Ich habe daran zweimal teilgenommen und kann nur beeindruckende Ergebnisse der konzentrierten Gedankenaktion vieler auf die Materie bestätigen.

Bücher von ihr sind The Field (Nullpunkt-Feld), Intention, Intention Experiment und viele andere. Für den wissenschaftlich interessierten Leser hat sie jede Aussage mit Quellen versehen und ein sehr umfangreiches Literaturverzeichnis angefügt, so dass jeder auf eine Menge von Originalveröffentlichungen zurückgreifen kann.


Amazon-Kurzbeschreibung "Das Nullpunkt-Feld":

Ist alles mit allem durch ein feinstoffliches Feld miteinander verbunden?

Existiert so etwas wie ein feinstoffliches Feld, das den ganzen Kosmos durchdringt? Die Wissenschaftsjournalistin Lynne McTaggart hat zahllose Physiker, Biologen, Neurowissenschaftler und Bewusstseinsforscher interviewt und Bestätigungen für ein solches Nullpunkt-Feld aus ganz verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zusammengeführt. Bislang unverständliche Phänomene wie Geistheilung, Gedankenübertragung oder Synchronizität erhalten damit eine logische Grundlage.

Eine spannende Dokumentation im Schnittfeld zwischen klassischer Physik, Quantentheorie und Mystik.




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Macht (Natur-)"Wissenschaft" noch Sinn?

Beitragvon laugh » 9. Mär 2011, 10:34

Hallo loa

Das klingt sehr ähnlich wie die Theorien von Ervin Laszlo, wobei ich da jetzt nicht genauer nachgelesen habe.
Aber vielleicht tue ich das mal - klingt interessant!

Schönen Tag noch,

laugh
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