Lumos gesammelte Werke

Dies und Jenes

Lumos gesammelte Werke

Beitragvon Lumo » 5. Jan 2016, 17:39

Ich habe am 24.11.2015 morgens begonnen Ausschau zu halten, nach allem was mir gefällt und was ich wertschätze.
Angefangen von der Luft, die ich atme, meinen Körperteilen, das fließende Wasser, die warme Dusche am morgen, tolle Stellenangebote usw. An diesem Tag rief mich dann die Personalchefin einer Firma an & lud mich kurzfristig zu einem Vorstellungsgespräch ein. (Könnten Sie in 2 h vorbeischauen?) Auch die freundliche Personalchefin kam auf meine Liste.
Es gibt 5 Niederlassungen. 3 in D und 2 in AT. Bei mir in Wien gibt es keine Chefs. Die sind in den anderen Niederlassungen ganz weit weg aus Wien. Ich war pünktlich dort und wartete im Foyer auf die Personalchefin. Ein junger Mann huschte vorbei. Ich sah gar nicht richtig, wie er aussah, ich spürte nur seine positive Ausstrahlung. Auch das kam auf meine Liste. Von da an wertschätzte ich einfach nur jeden Tag und wurde von anderen wertgeschätzt. Jeden Tag passieren tolle Dinge. Den Job habe ich dann am 1.12.2015 begonnen. An dem Tag erfuhr ich auch, dass "Fred" der Sohn der Personalchefin ist. Die Personalchefin ist "best friends" mit den "Big Bosses" & "Fred" zählt in Wien als "Chef-Vertreter" und sitzt im Chefsessel. Verhält sich wie ein normaler Arbeitskollege.

ZB finde ich fast häufig Cent-Stücke auf der Straße, ich bekomme von verschiedenen Menschen Schokolade geschenkt (meist genau dann, wenn ich denke "ich hätte jetzt gern etwas Süßes), Fred lobt mich ständig, er bringt mir kostenlos Kaffee, so wie er mir schmeckt, an meinen Schreibtisch (von anderen verlangt er 50 Cent und verbietet das Trinken am Schreibtisch); alle Kollegen und Kolleginnen sind sehr freundlich, wenn ich mir vornehme um 5 Uhr aufzustehen - dann wache ich ohne Wecker genau um 4:59 auf :kgrhl:

Ich wollte warmes Wetter haben im Dezember - am Weihnachtstag war es so warm, dass wir draußen auf der Terrasse Kaffee getrunken haben. Der Studentenjob entspricht genau meiner Wunschliste. Ich bekomme viele Rabatte. Wenn ich Hunger habe, dann bietet mir ein Kollege automatisch eins seiner Brötchen an.

Im Bezug auf "Welche Beziehung sucht ihr eigentlich?" weiß ich genau, dass ich jemanden als Partner haben möchte, der mir optisch so gut gefällt, dass ich nur noch ihn anschauen möchte; den ich sehr wertschätze & von dem ich mich wertgeschätzt fühle. Ich schaue ihn gerne an und wertschätze ihn & ich fühlte mich von ihm wertgeschätzt.

Am 17.12.2015 wachte ich auf und dachte "Jetzt bin ich wirklich sehr in ihn verliebt." Es gibt 4 Büros. Er saß in Büro Nr 4 (da saß ich bis 16.12.2015 auch - er hatte mich, trotz freier Platzwahl, neben sich hin platziert) ich wechselte an diesem Tag einfach zu ein paar gut gelaunten Kolleginnen in Büro 1. Ich wollte mich gerade hinsetzen, als er hinter mir rief, dass er sich heute den ganzen Tag zu mir setzen wird. Er rückte mir dann so auf die Pelle, dass sich sein Drehstuhl in meinen verhakte & ich fast vom Stuhl flog, er lächelte und sagte "oh, entschuldige."

Es fiel mir dann plötzlich leicht, alle Menschen aus der Vortex-Perspektive zu betrachten & es trudelten von allen Seiten Wertschätzungsgesten ein. Täglich sagen mir Kunden, mit denen ich telefoniere, dass es so schön ist mit mir zu sprechen, da ich so eine schöne angenehme Stimme habe, der man sehr gerne zuhört. Meine Mama sagt, sie guckt mich gerne an, weil ich so eine tiefe Zufriedenheit ausstrahle. Und ich spüre, dass ich das Gefühl der Empathie entwickle & aus der Vortex-Perspektive spreche. Meine Mama und meine Schwester sagten, sie fühlten sich als hätte ich ihre Gedanken gelesen, weil ich Dinge gesagt und getan habe, die sie genau in diesem Moment gebraucht haben. Es fällt mir leicht, meine Liebe auszudrücken und Liebe anzunehmen. Es fällt mir leicht, um das zu bitten, was ich haben möchte.

Am 21.12. lud "Fred" mich und ein paar Kollegen ein, gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Ich habe ihn da noch besser kennengelernt. Da ich am nächsten Tag um 9 arbeiten musste (einige hatten frei oder Spätdienst) und ich um ein Uhr nachts einfach ungern alleine in Wien rum laufe, habe ich "Fred" gefragt, ob er mich zur U-Bahn begleiten würde. Da die letzte Bahn schon abgefahren war, wartete er mit mir über 1 h auf das Taxi.

Wir unterhielten uns und dann habe ich es ihm gesagt. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn wertschätze. Alles, was ich von ihm auf meiner "Was ich an ihm wertschätze und was mir gefällt"-Liste stehen habe, hab ich ihm gesagt.
Die positive Ausstrahlung am Tag des Bewerbungsgesprächs, seine Gesten von denen ich mich wertgeschätzt fühlte, dass ich mich gefreut habe wie ein kleines Kind als er mir so auf die Pelle gerückt ist mit dem Stuhl & dass ich mich grundsätzlich immer freue. Nur wenn ich weiß, dass er da ist, dann freue ich mich noch mehr. Er ließ mich fertig ausreden, hielt dann inne und sagte, er könne sich in einigen meiner Gedankengänge wiederfinden und dass er es so schön findet, dass ich mich in seiner Gegenwart immer wohlfühle. Er hielt wieder inne, guckte mich dann an, öffnete seine Arme und sagte "Komm her." Wir hatten dort während des Wartens ein einstündiges wunderbares Gespräch & er hielt dabei meine Hand. Ach, er hat so schöne zarte Hände. Ich mag seine Mischung: Er ist 24 Jahre, er hat eine sehr männliche Stimme, dunkelbraune Augen mit einem leuchtenden Grünstich, verwuschelte dunkelbraune Haare. Während der Einschulung dachte ich, er sei mindestens über 30. Er wirkte so "erfahren" und "erwachsen". Dort mit ihm Hand in Hand & zwischen wertschätzenden Aussagen und ganz viele Umarmungen - fühlte ich dieses jugendliche. Er hat so zarte, weiche Hände - so klein wie meine, nur dickere Finger. Er erzählte mir dann u.a., dass sein Vater und seine Mutter eine Rosenkrieg-Scheidung hatten, als er noch ein kleiner Junge war. Seine Mutter lenkte ihn daraufhin, in jeder noch so unglücklichen Situation nach positiven Dingen Ausschau zu halten, so gut er kann. Dann hielt er inne und sagte sanft, dass er jetzt gerne das Thema "Scheidung" beenden möchte und wieder über die tollen Wertschätzungs-Dinge reden, weil ihm dieses alte Thema, die Kehle zuschnürrt und er sich dabei unwohl fühlt. Er wechselte das Thema wieder zur Wertschätzung und sagte mit einem Lächlen, dass ihm das zum ersten Mal passiert & er nur so typische 0815 Beziehungen kennt. Dass man ausgeht, mit jemanden rumknutscht & entweder man hört nichts von einander oder man hört etwas von einander & kommt zusammen oder auch nicht. Es ist so schön, in seinen Armen zu liegen. Zudem erwähnte er, dass ich die Einzige im Büro sei, die mit so einer guten Laune rum läuft, als hätte sie das perfekte Wunsch-Leben & dass ihn die weiblichen Kolleginnen alle in einer Tour Facebook-Freundschaftsanfragen schicken oder sinnlose SMS schicken & ich überhaupt gar nichts mache & er deshalb so erstaunt ist, dass ich ihm einfach so meine Wertschätzung ausdrücke & ihm automatisch auch nur gute Dinge über mich einfallen. Er sagte dann, dass wir privat leider keine emotionale Bindung eingehen dürfen, da er ja mein Arbeitgeber ist lt. Vertrag und das verboten ist - Liebe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ich antwortete: "Och, jetzt habe ich mich schon sehr an deine Umarmung gewöhnt." Er erwiderte: "Da gibt es eine Lösung. Immer, wenn du mir nahe sein möchtest, schreibst du mir einfach eine Mail und dann schließen wir uns im WC ein & umarmen uns." Im Grunde ist er nicht der echte Chef. Es gibt in AT in der anderen Niederlassung den Big Boss und dessen Frau & seine Mama (die Personalchefin) & er ist bei uns in Wien als "Aufpasser".

Es war dann Weihnachtsurlaub und ich habe ihn gestern das erste Mal seit dieser Nacht wieder gesehen. Ich hatte wunderschöne Tage mit meiner Familie und Verwandten & Mamas Katze, die die ganzen Tage nicht von meiner Seite wich & mein Gesicht mit einem wertschätzenden Ausdruck regelrecht anstarrte. Meine Mama fand das total witzig. Wenn ich an ihn dachte, dann dachte ich an den Tag mit dem Bürostuhl. Das ist mein absoluter Lieblingstag. Die Wertschätzung ploppt automatisch wieder auf - ich spüre dieses Gefühl in mir. Als ich ihn gestern morgens sah, war ich ein klein wenig verärgert - weil mir die Aussage einfiel von wegen "AG und AN dürfen nicht" und "wir können uns im WC einschließen." Ich habe dann einen Sitzplatz gesucht wo ich ihn nicht sehe und an diesen absoluten Lieblingstag gedacht, wo er mit dem schönen blauen T-Shirt so nah bei mir saß. Abends habe ich durch die EGS nach besseren Gefühlen gesucht. Die kleine Verärgerung war schnell verflogen, weil ich merkte, dass meine Wertschätzung bedingungslos ist - egal was er tut oder nicht tut. Er mailte mir, dass er es mag, wenn ich ihm maile und ich ihm jederzeit mailen darf. Heute morgen fielen mir die Aussagen des gestrigen Zitats ein: schaut euch weniger um. Imaginiert mehr. Schaut euch weniger um. Imaginiert mehr.
So habe ich heute bewusst gleich morgens begonnen, alles und jeden aus der Vortex-Perspektive zu betrachten. Es ist heute wirklich ein traumhafter Winter-Tag. Wunderbare Kunden, wunderbare Kollegen. Ich brauchte dann Hilfe bezüglich eines Kundenfalls - wollte nur eine Auskunft habe. Er stand auf und sagte, er kommt mit zu mir. Ich saß in meinem Drehstuhl & er hockte neben mir am Boden, sein Kopf auf meiner Brusthöhe & hielt sich an meinem Schreibtisch fest. Die Nähe fühlt sich so gut an.
Für mich aus der "Vortex-Perspektive" gibt es eine ganz einfache Lösung, wäre ich an seiner Stelle & ich würde es sogar für ihn übernehmen - an meiner Stelle. Seine Mutter war gestern und heute auch bei uns in Wien. Als ich heute Nachmittag nach Hause kam, war meine Intuition: ich frage einfach seine Mutter. Sie ist sehr nett. Ich würde sie einfach fragen, wie sie das handhaben würde, wenn sie rausbekäme, dass sich eine Mitarbeiterin in ihren Kollegen verliebt hat und unter welcher Voraussetzung sie das "erlauben" würde. :genau:
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Re: Lumos gesammelte Werke

Beitragvon lawofattraction » 6. Jan 2016, 08:37




Diese komplett überflüssigen Schilderungen auf Debütantinnen-Niveau haben mit der Lehre Abrahams im Sinne dieses Forums nicht das Geringste zu tun. Auch wenn Du ab und zu Worte wie Wertschätzung und Vortex benutzt.

Der Beitrag ist dem Löschen knapp entkommen. Mit allem Verständnis für Dein Mitteilungsbedürfnis und in der Hoffnung, dass Du Dich schliesslich doch noch mit der Abraham-Lehre vertraut machst, räume ich Dir hier im Off Topic einen Thread ganz für Dich alleine ein.

Wobei ich nicht verhehlen möchte, dass es mir lieber wäre, wenn Du Deine gesammelten Erfahrungen in einem privaten Tagebuch oder in einem Teenager- oder Debütantinnen-Forum verewigen würdest.

Im Abeforum hätte man Dich bereits vor langem zur Tür begleitet.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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