Lachen und körperliche Erfahrungen

Dies und Jenes

Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Liebeszauber » 20. Mai 2010, 14:44

Ich mache hier mal einen eigenen thread auf mit einem Thema, welches mich schon länger bewegt.
Es geht mir um das Thema Lachen- Spiel- Spass haben. Ich habe gemerkt, dass es anderen zuviel ist, manchmal, mit mir, so wie auch ich das Gekicher anderer an manchen Tagen einfach nicht leiden mag. Es geht mir auf den Geist!

Wann ist Lachen zuviel?

Wann ist es nicht angemessen?

Wie erlebt ihr das?
Und -ich bin für jede Erfahrung dankbar- wie erlebt ihr das in eurem Körper, dieses Anheben der Schwingung? Wenn dieser doch nach und nach von Licht durchflutet wird und man diese eher engen, dunklen Tage niederer Schwingung nun so langsam hinter sich lässt, fühlt es sich dann an wie ein Ausdehnen, ein Erweitern eurer Zellen? Doch hat das wiederum Spannung zur Folge?

Auch fühle ich ein Erwärmen meines gesamten Körpers (was ja wieder ein Gefühl von Ausdehnung hervorrufen würde), da Lachen definitiv den Kreislauf ankurbelt, und die Zellen sich `zurecht rütteln (und schütteln) `dürfen...hinein in die Harmonie. Zumindest stelle ich mir das so vor.

Vielleicht verläuft mein Weg diesbezüglich etwas holprig, deshalb würde mich interessieren, kennt ihr solche oder ähnliche Körperwahrnehmungen ?

Und- -- was ist mit der Freude, wenn sie zuviel verkostet wird? In der Chinesischen -5-Elemente- Lehre heißt es, auch das wäre nicht angezeigt, zuviel Freude schadet dem Herzen...
Ich freue mich (auch) über Antworten, die diese Angelegenheit mit der Lehre ABRAHAMs verbinden.

merci, all ihr Lieben
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 20. Mai 2010, 15:47

Liebe Liebeszauberin,
:danke: für deinen Beitrag.

Ein paar Gedanken, die mir spontan dazu kommen über ein paar Erfahrungen, die ich in mein Leben gezogen habe, schmunzel.

Also erstmal werden durch das Lachen Glückshormone ausgeschüttet (lt. Ella, ist glaube ich aber allgemein bekannt). Und beides zieht sich an. Gesetz der Anziehung, lach. Wenn ich glücklich bin, dann muss ich sehr viel lachen. Meine Tochter sagt immer kopfschüttelnd "Mama, du kannst über alles lachen". Andererseits kann ich mich in Glücksstimmung versetzen, wenn ich an Dinge denke, die mich zum Lachen bringen. Wenn ich abends im Bett liege, kann ich oft nochmal über Dinge herzhaft lachen, über die ich am Tag bereits lachen musste.

Bei meinem Lachen hatte ich aber nie das Gefühl, dass es die Menschen stört. Im Gegenteil, es wird allseits sehr geliebt, vor allen Dingen von meinen Männern (hintereinander), lach. Was mir in einem anderen Forum schon vermehrt passiert ist, dass ich in Glücksstimmung einen überschwenglichen oder humorvollen Beitrag geschrieben habe und darauf eine patzige Antwort erhalten und die Welt nicht mehr verstanden habe. Ich glaube mit meiner humorvollen Schreibweise kommen auch manche, ernsthaftere Naturen nicht ganz klar.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass wenn ich am Tag sehr in Glücksgefühlen geschwelgt habe oder sehr viel gelacht, dass ich abends einfach erschöpft bin. Ich habe einmal an einem Lach-Yoga-Kurs teilgenommen. Aber nicht lange. Das viele Lachen war mir auf Dauer zu anstrengend, lach. Unsere Lach-Yoga-Lehrerin hat erzählt von den Körperfunktionen her sei das Lachen genauso wirkungsvoll und anstrengend wie Joggen. Da muss was Wahres dran sein.


Alles Liebe
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Daisy » 20. Mai 2010, 16:23

Hi Liebeszauber,

ich glaube, dies ist - wie alles andere auch - eine individuelle Nummer.

Wenn ich mal von mir erzählen soll, ich bin ein eher "ernsthaft" veranlagter Mensch. Was nicht heißt, dass ich nicht mal gern lache - aber: Da gehört schon viel dazu. Ich bin nämlich die andere Seite - das heißt, ich bin die, die andere zum Lachen bringt (selten mit der Absicht!) - und sich sehr oft darüber wundert, wie leicht viele Menschen zu unterhalten sind. Und ich gebe zu - das geht mir auf den Geist. Menschen, die bei den kleinsten Anlässen loslachen - auch wenn das Gesagte kein bisschen scherzhaft gemeint war, sondern ernst, oder auch diese ständigen Kicherer, bei denen das schon zum Sprachstil gehört.
Ich mag es auch nicht, wenn im Schriftlichen hinter jeden Satz ein LOL! oder ein Smilie hingesetzt wird. Eine Freundin von mir leitet fast jeden Satz mit einem LOL ein und schließt auch mit einem LOL - selbst wenn es (meiner Meinung nach) rein gar nichts Lustiges im Inhalt gibt.

Ich weiß, man hört immer wieder, Erwachsene lachen zu wenig, Kinder lachen 42342 Male am Tag oder so. Dat is aber auch nur ein Glaubenssatz, ich war schon als Kind ein sehr "alter Mensch" und konnte schon damals dieses Gekichere und Gelächter der anderen nicht nachvollziehen. Die waren mir "zu albern", und ich konnte auch nie verstehen, was Kinder an Clowns toll finden. Ich fand und finde die einfach nur doof und obendrein gruselig.
Auch habe ich als Kind schon die Erfahrung gemacht, dass Ausgelassenheit - dieser Übermut, wenn das Lustige dann ins Hysterische umkippt und man immer noch eins draufsetzt, was Kinder sehr oft tun - tatsächlich oft "Tränen" nach sich zieht. Das geht mir auch heute noch so, dass wenn ich mal ausgelassen bin, mich laut freue oder auch mal albern bin, kurz darauf etwas "Schlimmes" passiert, was mich dann wieder auf den Boden holt.

Es gibt diese schöne Weisheit: Wer lacht, hat noch nicht die ganze Wahrheit gehört.

Und da finde ich mich gut wieder. Ich tausche mich lieber ernsthaft aus, ich mag es, wenn man nicht nur redet, um den Redens willen, sondern möchte ich dabei etwas lernen oder vermitteln und wachsen. Wenn dann da Humor einfließt und man ehrlich lachen kann, dann finde ich das toll. Ich gehöre eher zur intellektuellen Sorte Mensch, für mich sind Witze nicht komisch oder "lustige" Geschichten, sondern bestimmte Beobachtungen im Alltag. Die Iditotie des Menschseins an sich. Was den Leuten oft passiert, nur weil sie ihre Eigenarten haben. Wenn z.B. jemand zu stur ist, sich helfen zu lassen, und dem dann was runterfällt oder er stolpert oder sowas, das finde ich wieder witzig. Oder wenn jemandem die Brötchentüte reißt und die Brötchen aufm Boden rumkullern, oder jemandem an der Supermarktkasse die Salatgurke runterfällt, weil er sich den Arm zu voll geladen hat. Sowas ist Humor für mich - Humor des Unis. Ich lache dann aber auch nicht los, wie viele andere Menschen, sondern kichere innerlich. Und ich freue mich auch eher innerlich. Ob nun über Geschenke oder was auch immer, ich freue mich nicht laut, sondern fühle die Freude im Innern, und ich bin der Meinung, dass Menschen, die sich immer sofort äußern wie: Neiiin, ist DAS schön!, die Freude überhaupt nicht spüren, sondern dies ein erlerntes, gesellschaftlich anerkanntes Verhalten, ja fast schon ein Automatismus, ist. Man sieht die Enttäuschung dann gut in ihren Gesichtern...

Auf der körperlichen Ebene spüre ich dabei gar nichts, mir wird aber sehr sehr warm, wenn ich ein richtig gutes ernsthaftes Gespräch habe. Wenn es "knistert". Es gibt allerdings seltene Momente, wo ich unwillkürlich lachen muss, da reicht ein Wort oder Satz, das/der einfach komisch klingt, und da treibts mir dann richtig die Tränen in die Augen, und der Bauch tut weh. Ich glaube aber, das ist dann kein Humor-Lachen, sondern eine Art Funktion, die der Körper auslöst, weil er die gerade braucht oder so.

Lange Rede, kurzer Sinn - Lachen gern, aber innere Freude steht mir näher.

Joachim Preil, ein DDR-Komiker, sagte einmal: Lachen ist nichts anderes als eine Schockwirkung, ausgelöst dadurch, dass der andere etwas anderes sagt oder tut, als man erwartet hat.

LG
Daisy
 

Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 20. Mai 2010, 16:32

Danke liebe Daisy für deinen Beitrag des Gegenpols.

Daisy hat geschrieben:Lachen ist nichts anderes als eine Schockwirkung, ausgelöst dadurch, dass der andere etwas anderes sagt oder tut, als man erwartet hat.


Da ist etwas Wahres dran.

Ganz off topic und etwas peinlich: Kannst du mir sagen, was *LOL* heißen soll und *gg* habe ich auch noch nicht verstanden.

Liebe Grüße
energy
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Daisy » 20. Mai 2010, 17:23

LOL ist eine Abkürzung für Laughing out loud bzw laughs out loud, was beides ausdrücken soll, dass dein virtuelles Gegenüber gerade loslachen mußte. Etwa gleichzusetzen mit unserem *lach*

*gg* ist die mildere Form davon, es bedeutet, dass nur gegrinst wird. Ein *g* reicht aber. Zwei sind schon wieder zuviel des guten - albernes Grinsen.

Dann gibt es noch LMAO = Laugh my ass off (USA), und LMBO (UK und Canada) = Laugh my butt off, wenn du mehr als lachen mußt :rleye:

Und ROFL = rolling laughing on the floor wäre der hier :lachen: Also wenn du dich vor Lachen schon aufm Boden wälzen mußt.

Das jetzt aufzuschreiben verdeutlichte mir jetzt nochmal stärker, wie albern das alles ist. Und überhaupt - ich kenne niemanden, der sich mal den Hintern abgelacht hätte oder der sich vor Lachen am Boden wälzen mußte.

Dazu sage ich nur :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye: :rleye:
Daisy
 

Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 20. Mai 2010, 17:26

Dank dir. Man braucht also auch zum emailen und foren ein Wörterbuch.





P.S. und ich trau es mich gar nicht hinschreiben, ich muss schon wieder lachen, über deine vielen Roll-Eyes.....ich drück dich, mein Gegenpol
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Liebeszauber » 20. Mai 2010, 19:59

Danke euch beiden.

@ energy

Hierfür
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass wenn ich am Tag sehr in Glücksgefühlen geschwelgt habe oder sehr viel gelacht, dass ich abends einfach erschöpft bin.

danke ich dir besonders. Ja- lachen macht müde, so geht es mir auch.

und hier
Unsere Lach-Yoga-Lehrerin hat erzählt von den Körperfunktionen her sei das Lachen genauso wirkungsvoll und anstrengend wie Joggen. Da muss was Wahres dran sein.

folgt die Erklärung gleich auf den Fuss. Das merke ich mir. Ab jetzt 1x joggen weniger pro Woche :gvibes:
Spass beiseite- die Info finde ich super, und ich glaub jetzt fällt mir ein, warum ich nie zu diesem Lach-Yoga hingegangen bin, obwohl ich es schon hätte mal erleben wollen. Nun ja, verschieden sind die Menschen.

@Daisy
Interessant, wie du das Innere Freuen beschreibst, vielleicht gibt es ja da auch in mir mehr von zu entdecken. Bin gespannt...

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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon LillyB » 20. Mai 2010, 20:18

Das Thema habe ich hier schon mal diskutiert. Und zwar ist das für mich der Unterschied zwischen "alter Energie" (sich gegenseitig aus der jeweilige Energie des Gegenüber zu nähren) und neue Energie (aus der eigenen Quelle zu schöpfen). Das Thema war in dem Fall "Einweihung", das Buch von Elisabeth Haich. Alte Energie verbrennt sich, wenn nicht mehr genährt (dazu gehört auch für mich Ella heute, sind zwar gut für die Gefühlsskala zum lernen, doch dann hört es auf). Auch bei Zeland zu finden unter: Energiependel. Diese Energie kippt um und macht deshalb müde.

Die "neue Energie", zu lernen, sich an die eigene Kraftquelle anzuschließen, lehren Abraham. Die hat jeder für sich selbst und ist genau aus dem Grund Schöpfer seiner eigenen Realität. Das heißt derjenige, dem dies bewußt wird. Und dazu dient auch dieses Forum. Die neue Energie, meine Quelle versiegt niemals und "kippt" auch nicht um.

ALOHA :gvibes:
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Rainbow-child » 20. Mai 2010, 22:17

Trotz all dem ist Lachen auch ein Ausdruck der Freude.
Ich lache auch häufig, wenn ein Knoten geplatzt ist , dann ist das Lachen die Freude der Befreiung.
Herzliche Grüße
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Kia » 20. Mai 2010, 22:33

Liebe Liebeszauber, Du wünschst Dir Gedanken zum Thema Lachen und Freude, hier noch ein paar Beobachtungen von mir über mich:

Also einmal gibt es diese stille Freude, einfach am Dasein, die sich ähnlich anfühlt wie Liebe. Sie hat eine hohe Schwingung und ist aussen gar nicht gross sichtbar nur fühlbar. Die empfinde ich als nicht polar, so dass dann ihr Gegenteil, weinen, nicht in den Raum kommt. Es ist eine Freude, die nur im Herzen gefühlt ist. Und sich ergibt aus dem Verbindung fühlen zu oder mit unserer Quelle.

Dann dieser kindliche Überschwang, der leicht kippen kann in weinen, in der Schweiz gibt es so ein Sprichwort: de ganze Tag lächle, gibt abends es Bächle; als Ausgleich sozusagen wird dann geweint. Zu viel Spannung muss wieder abgebaut werden.

Dann nur äusserlich dargestellte Freude, die gar keine ist, sondern Abwehrhaltung für tatsächlich gefühlte Gefühle, z.B. um Schmerz zu vermeiden. Oder Freundlichkeit um Distanz zu schaffen. Das Lachen ist dann verkrampft und anstrengend. :teuflischgut:

Dann das Rum-Blödeln, das manchmal nötig ist nach zu viel Ernsthaftigkeit. Kann kippen ins Alberne, das Aussenstehende dann gar nicht nachvollziehen können. Wenn sie nicht von Anfang an dabei waren.
Hat auch etwas Ausschliessendes. Aber manche Gruppen lieben das.

Dann Freude, die sich in Kreativität umwandelt. Weil sie einfach überströmt. Fühlt sich gut an, und der Körper fühlt sich auch gut an. Ist glaube ich die Auswirkung von oben Nr. 1 einfach umgesetzt.

Echte innere Freude hat immer etwas Einschliessendes, niemand wird ausgeschlossen. Da sie ja mit dem Göttlichen in uns einher geht. Über diese Freude ist auch eher niemand genervt im aussen.

Was für jeden einzelnen stimmt, also authentisch ist, kann nur von innen gesehen werden, von aussen ist das schwierig. Fühlbar ist es aber schon von aussen. Und in diesem Forum hier bin ich recht achtsam, da viele Menschen zwischen den Zeilen lesen, also verstecken kann ich eigentlich nichts, ihr Lieben.
Irgendwer merkt, was los ist und spricht es sofort an. :danke:

Ich empfinde es so, dass bei diesem völlig ausser sich sein vor Freude, ich nicht mehr bei mir bin, und das ausser sich sein die anderen stört. Und die bösen Blicke stoppen dann das Überschwängliche, alles was zu viel ist, ist halt auch für einen selbst nicht wirklich gut.

Aber dieses Übereifrige kann natürlich auch nur gestoppt werden, da es nicht wirklich echt ist, im Sinne von „ganz bei sich sein“, sondern eben "ausser sich sein" .
Wenn ich so überdreht bin, müsste ich eigentlich zu Bett, will aber nicht immer :teuflischgut: Die Mama in mir hat dann Mühe für dringend nötige Ruhe zu sorgen.

Aber zu bewerten hat keinen Sinn, denn das "pushing against" bewirkt, wie wir nach der Vortex-Lektüre wissen, das Gegenteil, hält also fest. Besser, einfach feststellen, was los ist und mit Bewusstheit wahrnehmen und wählen, was erreicht werden will von mir.
(Also dieses Hinauszögern des ins Bett gehen bei Überdrehtheit :oops: habe ich jetzt nicht mehr. Aber eine Weile war das sehr störend.)

Diese Lachanfälle tags über und abwechselnd mit Weinanfälle dient, glaube ich, nur der Energie-Ausbalancierung. Ich lasse das einfach durchlaufen. Ohne Kommentar. Grundlose Lachanfälle ertragen die Menschen in der Schweiz nicht so gut. Bei Weinanfällen werden die meisten sehr mitfühlend und wollen trösten. Sie verstehen dann nicht, dass alles gut ist. Und an den Tagen, an denen so Ausbalancierungen stattfinden, bleibe ich am liebsten allein.

So weit, was ich beobachtet habe bei mir ..., vielleicht ist was dabei, das Du kennst....

Ach ja, noch das Kasperle spielen, Rum-Clownen wie Lillys Vögel, einfach um Spass zu haben, habe ich hier oft mit Euch, Ihr Lieben

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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Daisy » 20. Mai 2010, 22:41

energy hat geschrieben:Danke liebe Daisy für deinen Beitrag des Gegenpols.


Energy, ich bin kein Gegenpol, sondern habe meine Auffassung und Erfahrungen mitgeteilt. Für mich gibt es keine andere Seite und kein Gegen, sondern stets nur ein Für. Und so möchte ich das auch verstanden wissen.

All is well.
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 21. Mai 2010, 06:18

Daisy hat geschrieben:Wenn ich mal von mir erzählen soll, ich bin ein eher "ernsthaft" veranlagter Mensch.


Liebe Daisy :lieb: , es war sehr liebevoll gemeint. Da hatte ich ganz warme, wohlige Gefühle in meiner Herzgegend als ich das geschrieben habe. Ich finde es schön, dass du so bist wie du bist.

Den Begriff Gegenpol habe ich mir ausgeliehen aus der Sprache der Dualität. Er drückt für mich keine Negativität aus. Hell und Dunkel. Warm und Kalt. Nacht und Tag.......... Fröhlich und ernsthaft.

Ich bin nicht gegen dich und nicht für dich. Ich bin mit dir. Und das finde ich sehr schön.

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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 21. Mai 2010, 08:27

Liebe Kia :lieb: , danke wie immer für deinen wundervollen Beitrag, der mich sehr inspiriert hat.

Kia hat geschrieben:Ich empfinde es so, dass bei diesem völlig ausser sich sein vor Freude, ich nicht mehr bei mir bin, und das ausser sich sein die anderen stört. Und die bösen Blicke stoppen dann das Überschwängliche, alles was zu viel ist, ist halt auch für einen selbst nicht wirklich gut.


Ich denke, das Entscheidende ist , ob es einem wirklich gute Gefühle macht. Wenn es einem selber gute Gefühle macht und gut tut, dann ist es der richtige Weg weg. Wenn es andere stört, dann hat es mit den anderen zu tun und nicht mit einem selber. Dann müssen die anderen schauen, warum es sie stört. Nur, wenn es einen selber wieder stört, dass es die anderen stört...usw. schmunzel.

Wobei ich das auch so empfinde wie du. Wenn man außer sich ist, dann ist man nicht in seiner Mitte. Vielleicht ist ein Gefühlsüberschwang nur etwas für den gegenwärtigen Zeitpunkt und irgendwann sucht man sich Gefühlszustände, die sich besser anfühlen. Menschen, die auf der Gefühlsskala weiter unten schwingen brauchen Gefühle, die sie aus den tieferen Gefühlen herausholen. So die Wut aus der Depression. Das ist mir sehr klar geworden bei dem Video "the law of attraction -das kosmische Gesetz" Wenn jemand, der immer in der Traurigkeit oder Depression hängt, plötzlich Gefühle der Hoffnung spürt, das kann schon mal einen Gefühlsüberschwang auslösen. Das ist wunderschön zu beobachten. Und ich denke das tut dem Betroffenen in diesem Augenblick sehr, sehr gut. Einmal zu erleben wie sich solche Gefühle anfühlen.

Und wenn Lachen bei einem selber Weinen nach sich zieht, dann kann es bestimmt nicht erstrebenswert sein. Wobei man auch vor Glück weinen kann.

Es gibt auch ganz unterschiedliche Formen des Lachens. Häufiges Lachen muss nicht albernes Rumgeblödel sein, sondern kann einfach auch Ausdruck von Fröhlichkeit und Freude sein. Und ob es aufgesetzt ist oder nicht, das kann nur jeder selber für sich entscheiden. Und wird es auch tun müssen, wenn er bewusst an sich arbeiten möchte. Aufgesetzte Freude ist keine wirkliche Freude und es wirken die Gefühle, die tatsächlich vorhanden sind.

Diese innere Freude, die mehr ein in sich ruhen ist, ein mit allem eins sein, eine Form der Glückseeligkeit. Dieser ganz wunderbare Gefühlszustand steht für mich nicht über dem Lachen und der Fröhlichkeit. Sondern gleichwertig daneben. Je nach Situation, was sich gut anfühlt für mich. Ich meine natürlich, wenn es mir gelingt, diesen Zustand zu erreichen.

viel, viel Freude in welcher Form auch immer :loveshower:
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P.S. Es kann aber möglicherweise sein, dass wirkliche Freude draus wird, wenn man sich die Freude oft aufsetzt. Das worauf man den Fokus richtet..............
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Kia » 21. Mai 2010, 10:55

energy hat geschrieben:Wenn es andere stört, dann hat es mit den anderen zu tun und nicht mit einem selber. Dann müssen die anderen schauen, warum es sie stört. Nur, wenn es einen selber wieder stört, dass es die anderen stört...usw. schmunzel.



Danke Dir auch vielmals für Deine differenzierte Darstellung, liebe Energy, und danke, dass Du das noch deutlich sagst hier oben im Zitat. Wenn ich ganz bei mir bin, kommt das einfach auch gar nicht vor, es stört weder mich noch die anderen, weil auch gar keine Trennung da ist, zwischen den anderen und mir.

Liebe Vor-Pfingsten-Grüsse

Kia
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 21. Mai 2010, 10:57

Dir auch liebe Kia.
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon Luxus » 21. Mai 2010, 17:12

Lieber Liebeszauber, :heartsmiel:

ich liebe das Lachen. Das ist jedoch erst seit ca. einem Jahr so.
Davor war ich ein sehr ernsthafter und meist logisch agierender Mensch.
Seit ich meinen Fokus auf das Heitere, Komische und Lachbare gelenkt habe,
bin ich viel inspirierter und kreativer als jemals zuvor. Meine Gesichtszüge
sind sanfter und glatter geworden, meine Augen strahlen Freude aus und die
körperliche Beweglichkeit wurde fließender. Ich liebe mich auch dafür,
dass ich lachen kann.

Dass man am Abend manchmal erschöpft ist, wenn man viel gelacht hat,
habe ich auch schon erfahren. Manchmal ist es aber auch nicht so.
Das kommt wahrscheinlich immer auf den Grund des Lachens an.
Lachen beflügelt mich, macht leicht * was manchmal unüberwindbar
scheint. Lachen ist heilsam, klärend, leerend und eine der wundervollsten
und Verbindung erkennbar machenden Fähigkeiten * über welche ein Mensch verfügt.

Ich lache gern allein und auch gemeinsam mit anderen Menschen.

Lachbares Dankeschön
für Deine Frage und
alle Antworten hier
:gvibes:

Luxus
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Re: Lachen und körperliche Erfahrungen

Beitragvon energy » 21. Mai 2010, 17:25

Liebe Luxus,
das ist wieder ein wunderschöner Beitrag, der mir durch und durch geht, und eine Lobrede auf das "Lachen".
Wenn ich deinen Beitrag lese, kann ich mich richtig einschwingen.

Ich danke dir sehr.

Und am besten gefällt mir deine "Verwandlung" aufgrund Veränderung des Fokusses, lach:
Luxus hat geschrieben:Seit ich meinen Fokus auf das Heitere, Komische und Lachbare gelenkt habe,
bin ich viel inspirierter und kreativer als jemals zuvor. Meine Gesichtszüge
sind sanfter und glatter geworden, meine Augen strahlen Freude aus und die
körperliche Beweglichkeit wurde fließender. Ich liebe mich auch dafür,
dass ich lachen kann.


Lachen macht gesund, Lachen erhält jung, Lachen erfüllt mit Freude, Lachen verändert das Wesen.

Ich danke dem Lachen in meinem Leben.

Fröhliche Pfingstgrüße
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