Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Dies und Jenes

Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 29. Apr 2010, 13:45

Moin, ich hab mal ne Frage:


Wie ist das genau mit Karma?


Wenn ich mich richitg erinnere sagen Abraham, dass es so was wie "eine Schuld aus vergangenen Leben abtragen müssen" nicht gibt.

Andererseits sagen sie auch, dass jeder Gedanke, der einmal dedacht wurde, für immer existiert - auch wenn die Schwingung des Denkers sich schon viel höher aufgeschwungen hat - spätestens beim "croaking".

Nun könnte man doch annehmen, dass bei einer erneuten physischen Existenz zwar nichts in Ordnung gebracht werden muss - aber dass man sich immer wieder mit bestimmten Themen (die ja im nicht-physischen weiter herumschwirren) wieder konfrontiert sieht. Die sich quasi als roter Faden durch mehrere Leben ziehen.

Wie seht ihr das? Irgendwo ne flawed premise versteckt?


Lieben Gruß
Thriver, diesmal als Theoretiker unterwegs :lol:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Gis » 29. Apr 2010, 15:14

...also Experte bin ich zwar nicht...aber ich glaube nicht an einen roten Faden der mir aus früheren Leben auferlegt wird......weil ICH, und zwar ICH im HIER UND JETZT, ja diejenige bin, die sich diesen Faden selbst auferlegt...und zwar allein durch meine Gedanken...

versteht das überhaupt jemand?? :nachdenk:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon lawofattraction » 29. Apr 2010, 15:33

Thriver hat geschrieben:Irgendwo ne flawed premise versteckt?



Hallo Thriver,

Yep. Nur dann, wenn Du Dich mit einem Thema beschäftigst, das heisst, die Gedanken darauf richtest, kommst Du in deren Schwingungsbereich. Natürlich geht Gedankenenergie nie verloren, aber Du hast die Wahl, ob Du Dich einklinken willst oder nicht. Du kannst auch bestimmen, ob Du glauben willst, dass es Karma gibt. Und wenn Du es glaubst, dann wird Dir Deine Wirklichkeit genau diesen Glauben wiederspiegeln.

Abraham haben wiederholt gesagt, dass es Karma nicht gibt. Sie machen es sehr klar, dass wir, wenn wir dieses physische Leben verlassen (oder jedes andere davor), zurückgehen in reine positive Energie und keinen Widerstrand und keine Negativität aufrecht erhalten, also nichts von dem, was uns hier Sorgen oder Schmerz bereitete. Und beim Wiedergeborenwerden erhalten wir unser vorheriges "Wachstum" oder "Evolution" unseres Beings bei, aber wir haben nichts gutzumachen oder zurück zu zahlen oder in Ordnung zu bringen. Manche Menschen haben die Idee, dass die "Bösewichte" bestraft werden sollten, aber diese Idee hat keinen Bestand in einem Universum, das durch das LoA unbestechlich und selbstregulierend ist. Und im Rahmen dieses Gesetzes der Anziehung haben wir den freien Willen zu bestimmen, worauf wir unseren Fokus richten und was wir zu denken belieben.

Der alte Karmagedanke ist wohl aus einem nicht ganz richtig interpretierten Anziehungs-Gesetz entstanden. Natürlich kommt man mit solchen Menschen in Kontakt, die die gleiche Schwingung haben. Das Auge für Auge als Karmagedanken macht nur Sinn als Verständnis des Gesetzes der Anziehung, dass Gleiches Gleiches anzieht.

Der Satz "all is well" hat seine volle Berechtigung in diesem Schwingungs-Universum, in dem wir leben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 29. Apr 2010, 15:59

Hi Gis, hi Loa,

lawofattraction hat geschrieben:

Abraham haben wiederholt gesagt, dass es Karma nicht gibt. Sie machen es sehr klar, dass wir, wenn wir dieses physische Leben verlassen (oder jedes andere davor), zurückgehen in reine positive Energie und keinen Widerstrand und keine Negativität aufrecht erhalten, also nichts von dem, was uns hier Sorgen oder Schmerz bereitete. Und beim Wiedergeborenwerden erhalten wir unser vorheriges "Wachstum" oder "Evolution" unseres Beings bei, aber wir haben nichts gutzumachen oder zurück zu zahlen oder in Ordnung zu bringen. Manche Menschen haben die Idee, dass die "Bösewichte" bestraft werden sollten, aber diese Idee hat keinen Bestand in einem Universum, das durch das LoA unbestechlich und selbstregulierend ist. Und im Rahmen dieses Gesetzes der Anziehung haben wir den freien Willen zu bestimmen, worauf wir unseren Fokus richten und was wir zu denken belieben.


Das ist von mir alles unbestritten und ich stimme damit vollkommen überein.
Meine Frage geht in folgende Richtung:

Durch mein Leben expandiert mein IB, wenn ich "croake" gehe ich wieder in die positive Energie und lasse die ganze Sch... äh negativen Sachen zurück. So weit so gut. Wenn ich dann aber mal wieder neu in eine physische Form gehe, mache ich das natürlich von dem "expandierten Standpunkt" aus. Und so spielt die Vergangenheit irgendwie und mittelbar ja doch mit rein, oder etwa nicht? :hä:

Kann mir noch irgendjemand folgen? :102: :lol:

Lieben Gruß
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon lawofattraction » 29. Apr 2010, 16:41


Thriver hat geschrieben:Und so spielt die Vergangenheit irgendwie und mittelbar ja doch mit rein, oder etwa nicht? :hä:


Thriver, doch nur, wenn Du Deine Aufmerksamkeit darauf richtest. Es gibt keine Instanz, die Dir auferlegt, dass Du etwas "aufarbeiten" musst. Das Gesetz der Anziehung hat sich doch schon darum "gekümmert". Wir kommen nur mit solchen Energien in Kontakt, die auch unsere eigenen sind. Daher gibt es weder Täter noch Opfer. Und also auch nichts "zu bereinigen" oder "gut zu machen".

Abraham sagen, dass wir in jedem neuen Leben neue Entscheidungfreiheit haben, in Bezug auf das, was wir tun möchten und mit wem. Selbst solche "Absprachen" können aber überworfen werden, wenn wir das für richtig halten. All diese Dinge geschahen ausserhalb des Jetzt. Wichtig ist nur, wie Du heute Dein Leben gestaltest. Durch Deine Gedanken. Wir können durch konzentrierten Gedankenfokus bestimmen, was wir in unserer Erfahrung vorfinden.

Es ist immer nur das JETZT, unser momentaner Standpunkt, der Kraftpunkt, von dem aus wir schöpferisch tätig sind.



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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 29. Apr 2010, 20:07

lawofattraction hat geschrieben:

Thriver, doch nur, wenn Du Deine Aufmerksamkeit darauf richtest.



Ja genau, etwas das sagt: "hallo hier bin ich!", aber ich kann mich entscheiden, ob ich meinen Fokus darauf richte oder nicht (das Wort Karma passt hier wohl nicht so ganz).

Aber letztlich ist das für mich alles nur von theoretischem Interesse und hat mit meinem JETZT eigentlich nichts zu tun.
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Leuchtfeuer » 30. Apr 2010, 00:24

Thriver hat geschrieben:
Aber letztlich ist das für mich alles nur von theoretischem Interesse und hat mit meinem JETZT eigentlich nichts zu tun.


Dann ist ja gut :lieb:

Denn Karma wäre eine Bestimmung und die wiederum widerspricht dem freien Willen.

Dein Inneres Wesen ist die Summe aller Erfahrungen, die du machst. Verkörperst du dich auf der Erde, werden aber die bewussten Erinnerungen ausgeblendet. Du grübelst ja nicht ständig darüber nach, wie es vor 70 Jahren als Maria Bauer oder John Gavin war, eben weil du dich bewusst nicht daran erinnerst. Das gehört zu der Vereinbarung zu dem Spiel das wir hier spielen. Kein Heimvorteil, kein Wissensvorteil. Jeder fängt bei der Geburt bei Null an - nur das Spielfeld ist eine vorab beschlossene Sache.

Wenn Karma mit "Altlasten" oder "Schuld" betrachtet werden, dann baue ich dir einmal eine kleine Gedankenbrücke.

Was ist Last? Was ist Schuld?

Beides sind deine subjektiven Empfindungen. Du bist in diesem Leben so unschuldig und frei von irgendwelcher Last, wie du nur sein könntest. Alles was du meinst dir an Last und Schuld aufzuladen, wenn du dich schuldig fühlst oder Dinge tust und denkst, die sich schlecht anfühlen, dann ist das einzig und allein dein subjektives Empfinden.

Es gibt nichts Schlechtes, das du tun könntest, um dein Gewissen damit zu belasten. Die Regeln sind einfach, du bist frei in deiner Welt das zu tun, was du willst, wobei du dich gut fühlst, was dich glücklich macht. Schuld und Gewissen sind nur Aspekte deiner Welt, auf die du deine Aufmerksamkeit richtest.

Ich lasse mal die krassen Beispiele weg, weil mitunter auch LoA-Versteher noch an Moralvorstellungen haften bleiben, daher nur ein harmloses Beispiel:

Du gehst in einen Supermarkt und stiehlst dort eine flasche Wein.

Du denkst nicht darüber nach, dass das per (von Menschen gemachtem) Gesetz verboten ist. Du verlässt mit einem Gefühl aus Freude und Leichtigkeit den Laden und gönnst dir diese Flasche Wein von Herzen.

Nichts passiert. Keine Schuld. Keine Last. Kein Karma.

Verlässt du den Laden jedoch mit Zweifel, richtest du deine Aufmerksamkeit darauf, dass du etwas im Wertesystem, in dem du dich bewegst, Verbotenes getan hast, erzeugst du Schuldgefühle, dann erzeugst du auch ein persönliches Karma.

Das belastet dich dann aber nur, solange du ihm Aufmerksamkeit schenkst oder als Glaubenssatz verinnerlichst. Dein Inneres Selbst weiß natürlich, dass das mit zum Spiel gehört. Es gibt keine Absolution, die du dir selbst erteilen müsstest, kein Gewissen, das du rein waschen müsstest, kein Fegefeuer. Wenn du, wie du sagst "croakest" und dich mit deinem Inneren Selbst verbindest, weißt du das, was dein Inneres Selbst die ganze Zeit über schon weiß: Dass Schuld oder Nichtschuld zwei freie Entscheidungen sind und mit dem Sammeln von Erfahrungen einhergehen.

Und das wiederum ist dein und unser aller Daseinszweck um uns und das Universum zu bereichern. :stimmt:

Aloha und Namaste

Leuchtfeuer
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 30. Apr 2010, 06:44

Hi Leuchtfeuer,

mir gefällt sehr gut, was Du geschrieben hast. Vor allem, dass es keine Absolution gibt. Bis jetzt dachte ich, ich hätte mir die Absolution für mein bisheriges Leben gegeben. Jetzt sehe ich, dass das nur ein Zwischenschritt war und dass ich gar keine Absolution brauche (und es die nicht gibt). Oder wie Estherham sagen: "A fine difference but it makes all the difference in the world." :danke:

Und die hast mir mit den krassen Beispielen den Mund etwas wässerig gemacht. Also ich würde mich über ein oder zwei krasse Beispiele freuen. :mrgreen:


Lieben Gruß
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon ZaWo » 30. Apr 2010, 10:15

Hallo Thriver,

unter Erweiterung versteh ich die Größe und Inhalt unseres persönlichen Vortex und nicht unsere jeweiligen persönlichen Setpoints zu den einzelnen Themen.

Gäbe es Karma (in Form von Wiederholung unserer Widerstände), dann müssten wir ja mit der gleichen Energie und Widerständen wiedergeboren werden, die wir hatten als wir unser vorheriges Leben verließen.

Wenn wir krepieren (Coaking :P ) dann tauchen wir unmittelbar in die positive Energie ein und verlieren unsere gesamten Widerstände. Sie sind dann also weg und vermutlich für immer verloren, was ja nicht der größte Verlust ist. 8-) Raktiviert werden sie wohl eher nicht.
Damit zerschellt das Karmakonzept, welches Negatives über mehrere Leben hinweg aufrechterhält. Alles "Negative" erfahren wir ja durch Widerständ und durch neue Erlebnisse.

Was aber wohl gleich bleibt ist der Umfang und Inhalt unseres Vortexes in dem wir im Nichtphysischen lebten und leben. Anziehen müssen wir ihn aber immer wieder aufs Neue. In jedem Leben. In den unteren Gefühlsbereichen nutzt uns der größte und schönste Vortex nix...außer vielleicht für die Geschwindigkeit unseres Stromes, und damit schnelles Umschwenkpotential.

Was genau das Persönliche sonst ausmacht, das uns erhalten bleiben soll nach Abe, weiß ich nicht. Ich hoffe aber, dass ich in meinem nächsten Leben ebenfalls vom LoA Kenntnis habe und dann das bewusst manifestieren kann, was ich dieses Leben nicht mehr schaffe.

Eine andere Sache noch ist, dass die Frage möglicherweise falsch gestellt ist, da es keine lineare Zeit gibt und daher auch keine vorherigen oder nachfolgenden Leben. Da aber setzt meine Vorstellung aus und wurschtelt im Unscharfen....die Unwissenheit darüber kann ich aber gut akzeptieren.

Lieber Gruss
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon ZaWo » 30. Apr 2010, 11:16

Noch ne Bemerkung:

ich bin unter anderem durch die Erkenntnis "Ohgott es gibt wirklich Karma!" zur bewussten Realitätsgestaltung gekommen. Ich hatte ein Erlebnis, dass mir jemand völlig plausibel mit Karma erklären konnte und ich wusste, dass es stimmt.

Das was ich damals erkannte und mit äußerster Gewissheit als richtig erkannt hatte, stellte sich dann später als eine Teilmenge der RG heraus, die ich mir heute in der größeren Perspektive anders - genauso richtig - erklären kann. Karmagedanken funktionieren nur in einem kleineren Rahmen und sind im Grunde - wie auch Loa schon schrieb-, die Beobachtung, dass sich Dinge wiederholen (=ungelöste Probleme manifestieren sich immer und immer wieder) und auch - wie bei mir damals - die Manifestatione von Dingen, deren Synchronisierung schon in der Vergangenheit lag. Der Gedanke auf Vorherbestimmung ist bei solchen Geschehnissen ja sehr naheliegend, auch wenn er in RG-Wirklichkeit "nur" die enormen Möglichkeiten des LoA zeigt einen Match herbeizuführen. Und mein damaliges "Vorhersehen" im Traum war Manifestation reinster Lehre oder vielleicht auch ein flüchtiger Blick in meine virtuelle Wirklichkeit.

Ein Effekt des Karma-Glaubens kann auch sein, dass ich die Ruder loslasse und mich dem Lebensstrom anvertraue (weil ja eh alles vorherbestimmt ist)....und siehe da, die Dinge werden besser. Karma kann zum Generalloslassen genutzt werden, ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten der Realitätsgestaltung. Für diejenigen, für die Wirksamkeit das Maß der Wahrheit ist, ist das natürlich ein untrüglicher Beleg. Anderere Methoden können aber auch wirksam sein und damit nicht weniger wahr (wirksam). Für mich ist das LoA Hintergrundwissen für viele funktionierenden Konzepte. :P

Bisher habe ich die meisten Karmadinge (Ich war angetreten, um Schicksalsforscherin zu werden) mit dem LoA erklären können. Das Karmakonzept hakt an vielen Stellen und widerspricht in seiner Schuld und Sühne-Struktur völlig meinem Verständnis eines gerechten Universums. Kein liebender Gott würde sowas Schreckliches erschaffen.

ich persönlich finde es trotz intellektuellem Verständnis aber trotzdem holprig damit fertig zu werden, dass es keine Schuld gibt und was Kindern/Menschen in Unkenntnis des LoA widerfahren kann. Das aber liegt vermutlich an meiner Erden-Perspektive und damit ist es sowieso ok.
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Kia » 30. Apr 2010, 12:47

Ihr Lieben,

es ist verrückt, aber wahrscheinlich bin ich eins der wenigen Wesen hier, die Karma als etwas positives gesehen hat früher, und deshalb nicht loslassen konnte. Also ich beobachtete die guten Muster und Strukturen und Lebewesen und all die Freude und Liebe, die da ist, und dann dachte ich noch, das tut sich automatisch alles von selbst wiederholen bis in alle Ewigkeit. Und ich dachte die 5 % die nicht gut sind, die löscht Gott (ich dachte natürlich, der ist aussen), wenn es Zeit ist dafür, wenn ich alle Bewährungsproben bestanden habe. Als er das, obwohl ich soooo lieb :lieb: war nicht getan hat, das Löschen meine ich, dann bin ich dazu übergegangen mal selbst aufzuräumen. Und traf prompt noch andere Menschen, denen auch die bösen Dinge nicht durch Gnade erlassen worden waren.

Dass es Gut und Böse nur als Zuschreibungen der Menschen gibt, habe ich erst spät rausgefunden. Und - es ist sehr lustig - es gibt immer noch Tage, da denke ich :teuflischgut: schade, dass mein schönes gutes Karma alles weg ist :teuflischgut:

Es ist so kraftvoll, aber auch braucht es so viel Achtsamkeit zu akzeptieren, dass ich Moment für Moment die ganze komplette Verantwortung habe und an absolut niemanden mehr was delegieren kann. Und wenn dann Schmerz oder Schwierigkeiten auftreten ist es nicht immer einfach zu sagen: jetzt schaue ich das positiv an: nämlich wie habe ich es "erschaffen". Dieses mir selbst alle Verantwortung zuschreiben ist manchmal immer noch schwer zu schlucken. Und auch das Jubilieren bei all den wunderbaren Sachen: genau dasselbe. Manchmal denke ich immer noch wie lieb die Engel im Himmel sind, mir die Freudvollen Sachen zu schenken.
Es geht wohl noch eine Weile, bis diese neue Verständnis in allen Zellen abgespeichert ist. Aber ich habe ja Zeit, die Ewigkeit liegt vor mir und Tod gibt es nicht. Welche Freude... :gvibes:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon energy » 30. Apr 2010, 13:25

Kia hat geschrieben: jetzt schaue ich das positiv an: nämlich wie habe ich es "erschaffen":


Liebe Kia,
ich antworte dir ganz kurz, ich habe nämlich meine Sachen schon gepackt für das Ella-Kensington Seminar "Positives Fühlen" :loveshower:

Ich glaube, das wichtigste auf was wir schauen müssen ist, macht uns die Reflektion dessen, was passiert ist, positive Gefühle. Wenn du darüber nachdenkst, "wie" du erschaffen hast und es fällt dir schwer und es macht dir keine guten Gefühle, dann glaube ich nicht, das es der richtige Weg ist :hä: .

Manchmal tut es gut nicht zu viel über das Vergangene nachzudenken. Wenn du denkst "wie habe ich das erschaffen", dann hast du ja den Fokus auf dem, was du erschaffen hast und nicht auf dem, was du haben möchtest. Und deswegen macht es vielleicht auch keine guten Gefühle. Ich glaube wir hängen noch viel zu sehr in der Vorstellung, dass wir irgendwelche Glaubensätze auflösen müssen. Um Erwünschtes in unser Leben zu ziehen, müssen wir nach meiner Meinung nur eines. Wir müssen uns überlegen, was wollen wir stattdesen. Und wenn sich das gigantisch gut anfühlt :loveshower: , dann haben wir es :stimmt:. Indem wir Erwünschtes schaffen lösen wir unerwünschte Glaubenssätze von selber auf.

Ich wünsche dir und allen hier im Forum ein wunder-volles Wochenende.
Freude, Freude, Freude
Susanne :P
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon ZaWo » 30. Apr 2010, 13:47

Kia hat geschrieben:Manchmal denke ich immer noch wie lieb die Engel im Himmel sind, mir die Freudvollen Sachen zu schenken.


Ja Kia. Isso. Die andere Seite der Medaille fällt ja auch weg. Wenn es keine Sühne gibt, dann gibt es auch keinen Lohn für gutes Betragen. Und damit zerbröseln verdammt viel bisher gelebte Glaubenssätze mitsammt ihren anhängigen Strukturen.
z.B "Alles was du gibst kommt tausendfach zurück" etc. :rleye: ...entpuppt sich als großer Irrtum.

Und wissen ist nicht begreifen und bis zum das-Ganze-auch-rein-leben-können auch noch ein Stück. Für mich war Karma auch nicht nur negativ belegt. Es gibt ja auch gutes Karma und Verantwortung ins Nichts zu geben, ist schön. Diee Unsicherheit jedoch, was jetzt wohl von mir erwartet wird vom Karmaerfinder und was "er" sich sonst noch so für mich ausgedacht hat, hat mich dann doch ziemlich fertig gemacht und wütend. Mir war nach Aufstand und sollte sich der Blödmann doch wen anders suchen für sein Scheißspiel. Ich hatte fertig.

Trotzdem moser ich an der Ecke auch immer wieder rum und trauere der Bestrafung (natürlich nur wenn ich das Opfer war :tja: ) und dem Bonus für gutes Betragen nach (wobei gutes Betragen nur nach meinen Kriterien gutes Betragen ist). Das reinste Schmollen manchmal. :lol: Was da hilft, ist sich immer und immer wieder die Vorteile der neuen Sicht einzuhämmern und je nach Laune auch mal an die ganzen Schrecklichkeiten denken, die jetzt wegfallen dürfen. Es dauert schon eine Weile bis die eingebrannten Gedankenautobahnen (A belief is just a thought you keep thinking) ihren Automatismus verlieren und die neuen Trampelpfade breit und weit geworden sind.

Wenn es gelingt die guten Karmadinge ins LoA zu übersetzen, dann habe ich bisher festgestellt, dass sie ausnahmslos erhalten bleiben.

Den Umstand, dass ich meinen Wünschen immer ein bisschen hinterherhinke und mich mein IB per Zuckerbrot und Peitsche zu meinen Wünschen lockt, sehe ich als eine Art Mini-Karma bzw. Mini-Vorherbestimmung zum Guten hin. Unser Vortex - das gute Karma - bleibt ja und ist unsere sich immer vergrößernde positive Vorherbestimmung. Ein Perpetuum mobile - Zugkraft aus sich selbst heraus.

Das Gute ist dann nicht mehr Lohn für gutes Benehmen, sondern "nur" durch Wunsch entstanden. Bedingungslos gegeben.
ZaWo
 

Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 30. Apr 2010, 14:17

ZaWo hat geschrieben:Was da hilft, ist sich immer und immer wieder die Vorteile der neuen Sicht einzuhämmern und je nach Laune auch mal an die ganzen Schrecklichekeiten denken, die jetzt wegfallen dürfen.


Aber bitte doch nicht "hämmern", lieber zulassen! :ros:

Hast Du ja vermutlich auch so gemeint aber einhämmern ist jetzt bei mir nicht so gut belegt. 8-)
Und in den Vortex konnte ich mich auch nicht kämpfen/hämmern, obwohl ich's echt lang und verzweifelt versucht habe. :gvibes:

:loveshower: :loveshower: :loveshower:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon ZaWo » 30. Apr 2010, 14:23

Stimmt. Ich bin manchmal ein bissi streng zu mir. :lol:

Aber im Ernst. Einhämmern ist bei mir nicht negativ belegt, da ich sehr froh bin, dass es etwas gibt, an dem ich mich orientieren kann und mir immer wieder aufsagen kann, damit es dann irgendwann einmal ein automatischer Belief wird.

Ich wüsste auch nicht, wie aktive Glaubensänderung sonst gehen könnte. Oder wie machst du das?
ZaWo
 

Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Thriver » 30. Apr 2010, 15:12

Also ich mach gerne ne "Lockerungsübung" mittels NLP und dann achte ich in der nächsten Zeit bewusst darauf, wo der Glaubensatz so überall auftaucht und verknüpfe den neuen so immer mehr. Alles ganz ohne Hammer :kgrhl:

Wahrscheinlich hab ich den Hammer in meiner Autosuggestionsphase liegen lassen...
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Kia » 30. Apr 2010, 20:10

ZaWo hat geschrieben:Was da hilft, ist sich immer und immer wieder die Vorteile der neuen Sicht einzuhämmern und je nach Laune auch mal an die ganzen Schrecklichkeiten denken, die jetzt wegfallen dürfen. Es dauert schon eine Weile bis die eingebrannten Gedankenautobahnen (A belief is just a thought you keep thinking) ihren Automatismus verlieren und die neuen Trampelpfade breit und weit geworden sind.
ZaWo hat geschrieben:Wenn es gelingt die guten Karmadinge ins LoA zu übersetzen, dann habe ich bisher festgestellt, dass sie ausnahmslos erhalten bleiben.
ZaWo hat geschrieben:Unser Vortex - das gute Karma - bleibt ja und ist unsere sich immer vergrößernde positive Vorherbestimmung. Ein Perpetuum mobile - Zugkraft aus sich selbst heraus.


Das gefällt mir, und die neuen Strassen werden wirklich immer breiter, ganz klar fühlbar :loveshower: :gvibes:

Und wenn ich dran denke, was ich schon für Unsinn eingeübt habe, so nutze ich die Zeit heute gerne für was besseres. Die Vorteile liegen auf der Hand und es geht schneller als wir denken.
Es geht so schnell wie wir zulassen können.

Wie viel Gutes kann ich heute ertragen?
Na, eine ganze Menge doch :gvibes: :loveshower:

Herzliche Wochenendgrüsse an Euch :ros:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon energy » 5. Mai 2010, 14:59

Hallihallöchen.
Ich möchte gerne ein paar Gedanken für mich zum Ausdruck bringen, dir mir schon länger durch den Kopf gehen und die durch diesen Thread angethreatet wurden und the treath vielleicht nahe kommen, lach. Und da ich gerade den Workshop "Wertschätzung" auf mich wirken lasse, passt es ausgezeichnet.

Ich habe durch die Karmalehre meinen ersten Fuß gesetzt in die spirituelle Welt. Es ging um das immer wieder aktuelle Thema Partnerschaft und da sagte mein Reiki-Meister zu mir. Das ist dein Karma. Du musst dir da etwas anschauen. Es wird dir immer wieder präsentiert werden, und das immer heftiger, bis du daraus gelernt hast. Und da habe ich mir gedacht "Von was spricht der Mann eigentlich?" und mir mein erstes spirituelles Buch gekauft über die Reinkarnation.

Ich war absolut begeistert. Diese Lehre hat mir zum ersten Mal eine Erklärung geschenkt dafür wie das Leben funktioniert. Sie hat mir das Gefühl vermittelt, alles ist in Ordnung, alles ist absolut gerecht. Und ich habe es selber in der Hand. Ich kann es selber verändern.

Ich habe mich dann einige Zeit beschäftigt mit Anschauen, lach, und habe irgendwann festgestellt, dass hilft mir nicht weiter. Es verändert sich nicht wirklich etwas in meinem Leben. Und dann bin ich auf die Suche gegangen nach einem neuen Buch und einer neuen Methode und dann irgendwann wieder zum nächsten Buch und zur nächsten Methode usw. Auf diese Art und Weise habe ich den berühmt berüchtigten Eso-Weg beschritten, den viele gehen.

Bodo beschreibt das in seinem Buch "Die sieben Botschaften unserer Seele" von Ella Kensington sehr gut in einem Kapitel. "Was du dir alles ersparen kannst" :kgrhl: . Als ich das nach meiner Odysee gelesen habe, sind mir Zentnersteine vom Herzen gefallen. Die Nachbarn haben wohl eine Naturkatastrophe vermutet, lach.

Es funktioniert ungefähr auf die Art und Weise. Zunächst schöpfst du wieder Hoffnung. Man beachte Anstieg in der Emotionsskala. Es funktioniert dann eine Weile ganz gut. Ein paar Probleme lassen sich lösen. Aber bei jedem neuen Problem denkst du "Ich habe noch Karma, das ich auflösen muss". Und spätestens beim dritten Mal hast du deinen Glaubenssatz weg. Und dann schenkt dir das liebe Universum entsprechend deinem Wunsch: Karma, das du auflösen musst. Bis zum Sankt Nimmerleinstag.

So. Mein Bewusstseinsstand zu diesem Zeitpunkt: Alles Eso-Quatsch.

Jetzt gehen mir folgende Gedanken durch den Kopf. Die Karmalehre ist kein Ego-Tripp wie die Lehre der katholischen Kirche. Sie wird von spirituellen Meistern gelehrt und wurde in einem Zustand von Erleuchtung empfangen. Ich könnte mir vorstellen, dass uns die feinstoffliche Welt ganz bewusst mit Stoff versorgt, der nicht wirklich der Wirklichkeit entspricht. Quasi gleichnishaft. Eine Stufe nach der anderen auf der Bewusstseinsleiter. Damit wir begreifen können. Wir, die wir nur mit unseren körperlichen Sinne wahrnehmen können und nur mit unserem Verstand verstehen. Wir, die noch in der Suppe paddeln und den Tellerrand bei weitem nicht erreicht haben.

Denn es fällt uns nicht schwer, zu verstehen, dass wir hier in eine Art Schule des Lebens gehen, in der wir zu lernen haben. Und wenn wir unser Lernziel nicht erreicht haben, müssen wir eben eine Klasse wiederholen. Diese Lehre vermittelt uns erste Erkenntnisse zu unserer Unsterblichkeit, lehrt uns Achtsamkeit auf unsere Verhaltensweisen, schenkt uns ein Gerechtigkeitsgefühl und gibt uns Macht zurück. Und mit Fortschreiten unserer Bewusstseinsentwicklung verändern sich auch die Lehren, zu denen wir Zugang erhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir noch ein gutes Stück von dem entfernt sind, was wirklich ist (hoffentlich löse ich bei den Abe-Kennern jetzt nicht Proteste aus).

Und deshalb möchte ich hier jetzt etwas für mich tun:

Ich schenke der Karmalehre mit diesem Beitrag meine Dankbarkeit und meine Wertschätzung. :lieb:

Oh Gott, das ist ein Roman geworden...... :hä:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon lawofattraction » 5. Mai 2010, 16:42




Hallo Energy,

ich habe auch "meinen Weg" mit der Esoterik - war damals wirklich noch weitgehend esoterische Lehre - und der Karmalehre angefangen. Lange Jahre war ich auch gebrainwashed von der Idee, dass es Verbindungen gibt, die ein "Auge für Auge" praktizieren und man sich so lange wieder mit einem Gegenpart trifft, bis eine "karmische Verwicklung" aufgelöst wird. Und das hat mir das Leben ganz schön schwer gemacht.

Heute denke ich darüber ganz anders.


energy hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass uns die feinstoffliche Welt ganz bewusst mit Stoff versorgt, der nicht wirklich der Wirklichkeit entspricht.


Von einer solchen Lehre würde ich mich so schnell abwenden - so schnell könnte man garnicht schauen. :mrgreen:

energy hat geschrieben:Eine Stufe nach der anderen auf der Bewusstseinsleiter. Damit wir begreifen können.


Das würde ja bedeuten, dass es eine Instanz gäbe, die wachend über uns Menschen steht und uns bröckchenweise Verständnis einfüttert. Wer sollte diese Instanz denn sein? Es würde weiterhin bedeuten, dass diese Instanz ein Urteil bzw. eine Beurteilung über unseren Fortschritt abgeben würde. Und ebenfalls, dass es irgendwo ein Klassenziel zu erreichen gäbe. Das hört sich dann schon verdächtig nach etablierten Religionen an, oder?

energy hat geschrieben:Denn es fällt uns nicht schwer, zu verstehen, dass wir hier in eine Art Schule des Lebens gehen, in der wir zu lernen haben. Und wenn wir unser Lernziel nicht erreicht haben, müssen wir eben eine Klasse wiederholen.


Abraham sagen uns, dass wir hier sind, um eine freudvolle Existenz zu leben und durch unsere Erfahrungen im Physischen zur Ausdehnung des Grossen Ganzen beitragen. Keine Schule, kein Lernziel, keine Pflichtfächer, kein Sitzenbleiben. Einfach Freude in der Gewissheit, göttliche Schöpfer zu sein. Übrigens, sie sind bei weitem nicht die Einzigen, die diese Ansicht vertreten.

energy hat geschrieben:Und mit Fortschreiten unserer Bewusstseinsentwicklung verändern sich auch die Lehren, zu denen wir Zugang erhalten.


Das ist schon richtig gedacht. Allerdings nicht, weil es eine urteilende Instanz gibt, die den Klassenfortschritt überwacht und das Zeugnis für die nächste Stufe gibt, sondern weil wir Menschen uns durch unsere Wissbegier einen immer weiteren Verständnisradius erschliessen. Die geistige Welt ist jederzeit bereit, unsere Fragen zu beantworten, wird uns aber nie etwas vorsetzen, zu dem wir keine Frage gestellt haben.

Genau das ist mit Paradigmenwechsel gemeint. Die Masse der Wissenwollenden ist stetig angestiegen, daher kann die Information von vor 20 oder 30 Jahren nicht die gleiche sein wie das, was wir heute aufgrund unser Wissbegier und unserer eigenen Entwicklung erfahren.


energy hat geschrieben:Wir, die wir nur mit unseren körperlichen Sinne wahrnehmen können und nur mit unserem Verstand verstehen. Wir, die noch in der Suppe paddeln und den Tellerrand bei weitem nicht erreicht haben.


Da reihe ich mich aber wirklich nicht mit ein. Wir sind über unseren physischen Körper hinaus nichtphysische Energie, sind Alles-Was-Ist, Gott, göttliche Schöpfer. Ich glaube, nein ich weiss, dass ich eben nicht nur mit meinen begrenzten körperlichen Sinnen empfinde, sondern dass da soviel mehr existiert, als uns die einreden wollen, die ein Interesse daran haben, uns klein und begrenzt und unserer Schöpferrolle nicht gewiss halten wollen.

energy hat geschrieben:hoffentlich löse ich bei den Abe-Kennern jetzt nicht Proteste aus


Proteste sicher nicht, aber wir diskutieren hier schon das, was an Gedanken angeboten wird. Und das, was Abraham Leading Edge Denken nennen, und da hat ein Gedanke wie Karma kein Platz.

Karma im von Dir beschriebenen Sinne würde ja auch eine Schuldidee und die Idee von Täter- und Opfertum untermauern. Wäre das so, so wäre aber die Idee eines Gesetzes der Anziehung und seine unerschütterliche Unbestechlichkeit ad adsurdum geführt. Das LoA sagt, das Gleiches Gleiches anzieht. Mit diesem Gedanken gibt es keine Schuld zu begleichen, gibt es nicht Täter und Opfer. Das Gesetz reguliert sich selbst.


energy hat geschrieben:Diese Lehre vermittelt uns erste Erkenntnisse zu unserer Unsterblichkeit, lehrt uns Achtsamkeit auf unsere Verhaltensweisen, schenkt uns ein Gerechtigkeitsgefühl und gibt uns Macht zurück.


Das LoA ist die Gerechtigkeit. Durch unsere Gedanken unsere eigenen Erfahrungen zu bestimmen, das ist Macht.

Letzten Endes gehen wir direkt in den Vortex, wenn wir sterben. Und bei Wiedergeburt sollen wir dann wieder den alten Rucksack aufnehmen und rumschleppen? Ich jedenfalls würde mich dann weigern, dieses Spiel nochmals mitzumachen. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon energy » 5. Mai 2010, 17:23

lawofattraction hat geschrieben:Das würde ja bedeuten, dass es eine Instanz gäbe, die wachend über uns Menschen steht und uns bröckchenweise Verständnis einfüttert. Wer sollte diese Instanz denn sein?

Liebe Loa,
ich glaube, ich habe mich ziemlich flapsig ausgedrückt, sorry. Ich wollte nicht zu Missverständnissen Anlass geben. Ich habe genau das damit sagen wollen:
.
lawofattraction hat geschrieben:Die geistige Welt ist jederzeit bereit, unsere Fragen zu beantworten

Und die Antworten sind eben unserem Bewusstseinsstand angepasst.

lawofattraction hat geschrieben:energy hat geschrieben:
Denn es fällt uns nicht schwer, zu verstehen, dass wir hier in eine Art Schule des Lebens gehen, in der wir zu lernen haben. Und wenn wir unser Lernziel nicht erreicht haben, müssen wir eben eine Klasse wiederholen.

Das war für mich nur die Kurzbeschreibung für die Karmalehre. Das entspricht seit Ella nicht mehr meiner Überzeugung.

lawofattraction hat geschrieben:Da reihe ich mich aber wirklich nicht mit ein. Wir sind über unseren physischen Körper hinaus nichtphysische Energie, sind Alles-Was-Ist, Gott, göttliche Schöpfer.

Ich wollte niemandem zu nahe treten. Ich reihe mich auch nicht mit ein. Ich wollte nur zum Verständnis bringen, dass es für die Menschen im allgemeinen, die vom Vorhandensein feinstofflicher Realitäten noch nichts wissen, z.T. leichter ist, die Karmalehre zu begreifen.

lawofattraction hat geschrieben:aber wir diskutieren hier schon das, was an Gedanken angeboten wird. Und das, was Abraham Leading Edge Denken nennen

Ja, aber natürlich. Das wünsche ich mir doch. Eure Gedanken sind Geschenke für mich :danke: . Habe ich das noch nicht erwähnt, schmunzel.

Ich habe hier nicht die Karmalehre verteidigt. Ich habe mich für diese Lehre bedankt als einen wunderbaren Teil meines Weges, der mich eingeführt hat in die wundervolle spirituelle Welt, in der mein nicht-physischer Teil bereits zu Hause ist. Der jetzt aber meinem Bewusstseinszustand nicht mehr entspricht.

Liebe Grüße
energy :lieb:
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon lawofattraction » 5. Mai 2010, 17:38




Hallo Energy,

jetzt bin ich etwas verwirrt. Und ich denke, zu Recht, denn Du sagst


Jetzt gehen mir folgende Gedanken durch den Kopf.


Und dann kommt eine Beschreibung der Karmalehre. Mit all den Argumenten, auf die ich oben einging. Dass das nicht (mehr) Deine Überzeugung ist, sondern die anderer Menschen, war aus dem Text absolut nicht ersichtlich.

Dann hätte ich nämlich garnicht darauf geantwortet - warum sollte ich anderer Leute Überzeugungen diskutieren?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon energy » 5. Mai 2010, 17:52

Liebe Loa,
Ich habe versucht eine Erkenntnis für mich in Worte zu fassen, die wie folgt lautet (neuer Erklärungsversuch, schmunzel):

Die Karmalehre war möglicherweise die Lehre einer ersten Stufe, die von der geistigen Welt auf meine Fragen hin genau in der Form ganz bewusst an mich herangetragen wurde, weil ich eine andere Form der Antwort zu diesem Zeitpunkt und mit diesem Bewusstseinstand noch nicht verstanden hätte. Sie war eine Hilfe und kein Handicap.

Inzwischen hat sich mein Bewusstsein aber ausgedehnt und ich kann diese Lehre dankend hinter mir lassen.

Alles Liebe
energy :lieb:
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon lawofattraction » 5. Mai 2010, 18:03




Ich werde mein Gedankenlesen noch etwas perfektionieren. :hug:



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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon Kia » 5. Mai 2010, 18:27

lawofattraction hat geschrieben:Ich werde mein Gedankenlesen noch etwas perfektionieren. :hug:


Ich sehe bereits wie es sich ausdehnt, liebe Loa. :ros: :P
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Re: Karma - roter Faden durch mehrere Leben?

Beitragvon achim-martin » 7. Mai 2010, 17:07

lawofattraction hat geschrieben:
Thriver hat geschrieben:Irgendwo ne flawed premise versteckt?




Und beim Wiedergeborenwerden erhalten wir unser vorheriges "Wachstum" oder "Evolution" unseres Beings bei, aber wir haben nichts gutzumachen oder zurück zu zahlen oder in Ordnung zu bringen. Manche Menschen haben die Idee, dass die "Bösewichte" bestraft werden sollten, aber diese Idee hat keinen Bestand in einem Universum, das durch das LoA unbestechlich und selbstregulierend ist. Und im Rahmen dieses Gesetzes der Anziehung haben wir den freien Willen zu bestimmen, worauf wir unseren Fokus richten und was wir zu denken belieben.



Insofern wollen wir als Seele wohl, dass wir uns weiterentwickeln. Etwas nicht Vollbrachtes soll dann ggf. jetzt erledigt werden. Das bedeutet aber nicht,dass wir uns bestrafen, sondern nur, dass wir weiter voranschreiten.
Natürlich ist ein Voranschreiten manchmal mit Qualen und Leid verbunden. Das höhere Selbst empfindet dies aber etwas anders als wir fleischlichen Wesen hier auf der Erde. Deshalb denke ich, darf man die Pläne des höheren Selbst, so sie existieren auch gelegentlich durchkreuzen und es bremsen. Moralisierend darf man das alles aber nicht sehen.

Ich glaube inzwischen daran, dass wir uns mit mehreren Seelen immer wieder verabreden, um aneinander zu wachsen. Das kommt bei mir u.a. aus einem Shirly McLane Buch (Tanz im Licht von 1985). So kann es durchaus sein, dass wir uns kriminell verhalten, damit eine andere Person (Seele) daran wächst. Wir opfern uns sozusagen, damit sie weiterkommt. Im nächsten Leben machen wir es vielleicht umgekehrt. Wie sehen diese Seelen aus, wenn sie konspirativ über unser nächstes Leben beraten? Nun, hier ein kurzer Einblick:
:uns:

Wir haben jedenfalls mehr Einfluss auf unser Leben, als Horoskope, Marskonstellationen und Vorhersagen uns weismachen wollen.
In diesem Sinne
ein schönes Weekend
lg Achim :ros:
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