Erfahrung Rückführung

Dies und Jenes

Erfahrung Rückführung

Beitragvon brivas » 10. Mai 2013, 18:52

Hallo zusammen,

aus WS 129:

Gast: Was ist denn mit den Erinnerungen an vergangene Leben?

Abraham: Nun, die Menschen sagen oft "ich hatte eine Rückführung in ein vergangenes Leben oder eine Erinnerung an ein vergangenes Leben, und ich bin nun sicher, dass das, was in diesem Leben geschieht, auch in dem vorherigen und dem vorherigen und anderen vorherigen geschehen ist. Und jetzt verstehe ich das alles.

Dazu wollen wir folgendes sagen: Wir wissen nicht, ob Du Dich einklinkst in eines Deiner vergangenen Leben oder das eines anderen Menschen. Eines aber ist sicher: Du kommst in Kontakt mit dem, was jetzt in Deiner Schwingung aktiv ist. Es fühlt sich aber an, als käme es aus einem vergangenen Leben, weil Du es ja schliesslich nicht erfunden hast. Es war eine Erinnerung, die kam, ein Grid, der sich aufgefüllt hat. Die Schlussfolgerung ist aber nicht richtig, diese Schlussfolgerung, dass Du genau das vorher gelebt hat. Die richtige Antwort ist diese: Du lebst es jetzt.


Falls dieser Thread eher in einen anderen Bereich passt, dann bitte ich um die entsprechende Verschiebung.

Ich habe heute eine Rückführung gemacht - und eben habe ich dazu diesen Auszug aus dem WS 129 gelesen.
Erst war ich überrascht was Abe zu diesem Thema sagen, aber je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr stimmt der Einblick in das frühere Leben mit meiner momentanen Schwingung überein.

Die Rückführung war eine absolut neue Erfahrung und ich hätte es mir nie so krass vorgestellt. Ich habe dabei hemmungslos geweint und es sind ungeahnte Emotionen nach aussen gespült worden. Ich erlebte den totalen Konflikt - auf der einen Seite waren da die Verantwortung und die Pflichten an das Elternhaus - und auf der anderen Seite die Sehnsucht nach der großen Liebe. Ich habe meine Familie verlassen und als ich zurück gekommen bin war keiner mehr da. Mutter durch Krankheit gestorben und mein Vater hat sich erhängt. Ich hatte solche Schuldgefühle und fühlte mich für das alles verantwortlich, weil ich mich so egoistisch entschieden habe.

Ja, ich finde mit dem Hintergrundwissen dieses WS viele Parallelen zu meinem heutigen Leben.
Ich fühle ich mich indirekt für den Tod meines Vaters verantwortlich - denn genau als ich schwanger wurde, ist er erkrankt und zur Geburt meines Sohnes verstorben.
Und auch jetzt stehe ich im Konflikt zwischen meiner gefühlten Verantwortung meiner Familie gegenüber und meiner Sehnsucht nach Fred. (Übrigens ist mein Liebster aus dem vergangenen Leben immer mit dem Heuwagen an mir vorbeigefahren - herrlich oder?)

Meine "Therapeutin" und ich haben während der Sitzung direkt in der gelebten Situation diese negative Erfahrung für mich positiv verändert.
Dabei hat sie selber hat keine Lösungen angeboten, sondern ich habe mir immer die Inspiration und das Okay von Jesus und meinen Schutzengel geholt.
Nach diesem WS verstehe ich auch den Sinn dieser Vorgehensweise. Gerade diese Änderungen geben mir die Chance die negativen Dinge in einem anderen Licht zu sehen - und sie geben mir dadurch auch das nötige Vertrauen und den Mut Dinge anzugehen - eben weil ich es nicht mehr als schlechte Erfahrung im Unterbewusstein mit mir herumtrage.
Wie seht ihr das?

Liebe Grüße, Britta
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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon lawofattraction » 11. Mai 2013, 08:06




Hallo Britta,

jeder Gedanke, der jemals gedacht wurde, wird auf ewige Zeiten existieren. Wenn wir sterben, verbleibt unsere physische Existenz als Gedankenform weiterhin bestehen. Jeder, der in einer entsprechenden Schwingung ist, kann sich in jegliche Gedankenformen einklinken.

Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, ob wir uns in ein eigenes vergangenes Leben einklinken oder das, was jemand anders augenblicklich lebt oder in einem anderen Leben gelebt hat. Definitiv kann aber niemand sagen, welche Schwingungen es sind, bei denen wir Parallelen finden, lediglich kann die Aussage gemacht werden, dass die augenblickliche Schwingung im weiten Gedankenpool eine Entsprechung gefunden hat.

Ein Regressions-"Therapeut" fängt schon bei der hypnotischen Induktion an, Dich in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen, die ihrem Verständnis über das Leben und den Tod, unsere jetzige Existenz und die "vergangenen" Existenzen entspricht. Entsprechen muss. Und das ist während des ganzen Prozesses der Fall.

Was den Anschein hat, ein eigener Zugriff auf Vergangenes zu sein, ist auf den Weg gebracht und auch während des Vorgehens manipuliert - manipuliert im Sinne, dass alles immer nur durch den Filter des Anwenders gesehen werden kann und niemand als Hilfegebender unbeeinflusst durch Eigenes ist. Suggestivfragen, die anscheinend ein Ergebnis offen lassen, geben weitgehend unbemerkt bereits eine ganz bestimmte Richtung vor.

Kein Mensch ist so wenig vorbelastet, dass nicht eigene Erfahrungen und Überzeugungen stark in jeglichen Lebensprozess hinein schwingen. Per definitionem ist ein Regressions-Therapeut ja davon überzeugt, dass man eigene vergangene Leben lesen wird und daraus einen Nutzen für das Heute erlangt. Bereits da fängt der ganze Prozess mit einer Fehlinformation an.

brivas hat geschrieben:Dabei hat sie selber hat keine Lösungen angeboten, sondern ich habe mir immer die Inspiration und das Okay von Jesus und meinen Schutzengel geholt.


Wer hat denn welche Idee gehabt, überhaupt einen und dann welchen Lösungsweg zu finden? "Das Okay von Jesus und dem Schutzengel" einzuholen - war das Deine Idee oder ein Vorschlag Deiner Behandlerin?

brivas hat geschrieben:Nach diesem WS verstehe ich auch den Sinn dieser Vorgehensweise.


Wie lässt sich das vor dem Hintergrund der Abraham-Lehre und nach Lektüre des WS als sinnvolles Vorgehen erklären?

Der Thread geht jetzt ins Off Topic.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon bliss » 11. Mai 2013, 08:57

Hallo Britta!
Ich finde es interessant, dass du bei der Rückführung genau das erlebt hast, was Abe in dem WK-Auszug beschrieben haben: Du kommst in Kontakt mit dem, was jetzt in deiner Schwingung ist……Du lebst es jetzt! :genau:

Und das JETZT hatte ich beim Lesen deines Beitrages immer im Kopf. Ich denke, egal was, oder ob man etwas in vorherigen Leben erfahren hat, wir leben im JETZT. Und das JETZT ist die wichtigste und beste Zeit.

Und nur jetzt kannst du mit deinen Themen weiterarbeiten. Deine Suche nach der großen Liebe (Mr. Perfect-Fred) und deine Schuldgefühle für den Tod deines Vaters (wenn ich das richtig verstanden habe) bzw. deine Verantwortung deiner Familie gegenüber.

Niemand ist verantwortlich für die Tode von Familienmitgliedern oder anderen. Ich denke, das steckt in ihren eigenen Lebensplänen. :102:

Meiner Meinung nach bringt es nicht so viel, zu sehr in die eigene Vergangenheit zu schauen, was Abe ja auch immer wieder betonen, um darin nicht schwingungsmäßig hängen zu bleiben. So stelle ich es mir auch mit vorherigen Leben vor. Zumindest, was negative Dinge anbelangt.

Ich hoffe, dass dir die Rückführung dahingehend weitergeholfen hat zu verstehen, dass das alles schon lange in deiner Schwingung ist und du aber trotzdem nur im Jetzt diese Baustellen auflösen kannst, ohne nach hinten zu schauen.

Das, was du in deinem vorherigen Leben erlebt hast, habe ich in diesem erlebt. Mutter durch Krankheit gestorben, mein Vater hat sich erdrosselt. Auch die Suche nach der großen Liebe ist ebenfalls mein Thema…..alles das kann ich nur im JETZT bearbeiten, was ich auch mache. Wobei mir die Lehren Abrahams und dieses Forum sehr helfen! :loveshower:

So tragisch diese Erfahrungen in meinem Leben auch waren – ich bin sehr dankbar dafür! Denn sie haben mich wachsen lassen, mich stärker gemacht. Nichts passiert ohne Grund!
Alles, was uns passiert und alle Menschen, denen wir begegnen, sind dazu da, um aus diesen Erfahrungen zu lernen. Wir sind hier, um zu lernen und unsere geistige Weiterentwicklung fortzutreiben. Und natürlich, um Freunde im Leben zu haben. :mrgreen:

Auch bin ich mir sicher, dass uns unsere geistigen Führer oder auch liebe Menschen, die uns schon vorausgegangen sind, dabei helfen. Darin habe ich großes Vertrauen. Und in meine eigene Schöpfungsmacht, die ich weiter ausbaue. :gvibes:

Ich hoffe für dich, dass du dadurch, das deine Themen nun nicht mehr in deinem Unterbewusstsein schlummern, damit weiter voranschreiten kannst. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und natürlich viel Spaß dabei, auch wenn es mal nicht so leicht läuft :hug:

Alles Liebe
bliss
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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon Maria » 11. Mai 2013, 09:10

Hallo Ihr Lieben,

ich habe vor etlichen Jahren eine zweiwöchige Therapie im Rüdiger Dahlke Institut gemacht. Diese Therapie bestand hauptsächlich in mehreren Rückführungen zu verschiedenen vergangenen Leben. Als ausgebildete Hypnotherapeutin machte es damals für mich Sinn so etwas einmal aus zu probieren.

Ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck, dass es sich um vergangene Leben von mir handelte, obwohl ich mit dem Glauben daran hin gefahren bin. Für mich waren es damals Geschichten, die meine Phantasie produzierte und die ähnlich wie bei einer Traumdeutung etwas mit meiner jetzigen Situation zu tun hatten.

Ich habe meinen Therapeuten (ein Angestellter des Dahlke-Instituts) gefragt ob das was ich da „gesehen“ habe vergangene Leben von mir seien (zugegeben eine recht naive Frage, was hätte er auch antworten sollen?)

Er meinte, ich sei doch eine intelligente Frau... deutlicher konnte er nicht werden.

Ich würde das was Loa gesagt hat heute voll unterschreiben. Ich denke ich habe auf einen Gedanken-Pool zugegriffen und konnte nach dem Gesetz der Anziehung nur heraus angeln was gerade meiner Schwingung entsprochen hat. Ich habe damals viel Traumdeutung gemacht und fand die Therapie nicht hilfreicher als meine Traumdeutung – nur teurer.

Vor dem Hintergrund der Seth-Bücher bekam diese Erfahrung dann auch noch einmal eine ganz andere Komponente. Wenn ich mich richtig erinnere beschreibt Seth, dass jeder Mensch, wenn er eine Entscheidung trifft (und wenn es nur um die Frage geht ob ich Kaffee oder Tee trinke) einen Weg geht und ein zweiter Bewusstseinsstrang spaltet sich ab und beginnt ein anderes Leben in einem anderen parallelen Leben, indem er die andere Entscheidung auslebt. Das Gleiche passiert natürlich auch mit unseren vergangenen Reinkarnationen. Unvorstellbar wie weit man sich da verfeinert und wieder und wieder „verzweigt“. So gesehen ist es völlig unwichtig was gelaufen ist oder nicht, denn eigentlich ist ja „alles“ gelaufen... und aus einer höheren Warte betrachtet bekommt unser höheres Selbst, das alles, unter einem Dach vereint, als Gesamt-Erfahrung geliefert (eine Art explosive Weiterentwicklung). – Soweit jedenfalls meine Erinnerung daran (ist schon einige Jahre her, das ich darüber gelesen habe).

Was hat die Reinkarnationstherapie für mich gebracht?

Es hat mir klar gemacht, dass kein Mensch im Aussen mir helfen kann. Ich bin derjenige, der mein Leben richten kann. Kein Fred, kein Therapeut und keine vergangene Erfahrung ist der Schlüssel zu meinem Glück. Ich bin derjenige der meine Gedanken lenkt und zwar den nächsten der vor mir liegt und dann den nächsten und den nächsten und all diese „zukünftigen“ Gedanken dienen nur einem einzigen Zweck: Dass es mir in der nächsten Minute besser geht und noch besser und noch besser... mehr braucht es nicht. Alles andere ist Zeitverschwendung und ein festhalten und vertiefen von (schlechten) Gefühlen. Spekulationen, Vergangenheitsbewältigung und die Meinung anderer Menschen sind nicht mehr meine Richtschnur.

Viele wichtigte Hinweiße kamen von Abraham. Unter anderem haben ich vor einigen Monaten einen Workshop gehört in dem sie gesagt haben: „You are all historiens“. Mein Englisch ist nicht so gut, aber den Tonfall mit dem sie das gesagt haben hat bei mir mehrere Kronleuchter zum brennen gebracht. Sie meinen ausserdem, dass sie nie zurück schauen würden an unserer Stelle, sondern jeden Tag so leben als ob es der erste wäre. Ganz besonders schön finde ich das Bild vom Fallschirmspringer, der in einem Leben abgeworfen wird und nun nichts anderes tut als damit zurecht zu kommen (ohne Selbstvorwürfe oder festkleben an Zurückliegendem).

Ich nehme meine Gegenwart inzwischen sehr wichtig und betrachte meine Vergangenheit (auch den vergangenen Tag) als etwas was „Geschichte“ ist und hinter mir liegt.

In den letzten Tagen kam ein neuer Workshop in dem sie betonen wir sollen unsere Gedanken zielgerichtet auf die Gefühle richten, die wir gerade haben wollen. -– Also ganz nah am jetzigen Gedanken zur nächsten Minute und zur nächsten. Das scheint mir sehr praktikabel und für mein Leben revolutionär zu sein.

Ich bin sehr froh, dass ich heute hier stehe mit all den wirklich hilfreichen Ideen, die Abraham an mich/uns alle weiter geben. Ich liebe es Mitglied dieses Forums zu sein und mich mit Gleichgesinnten aus zu tauschen. :uns:


Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon brivas » 11. Mai 2013, 10:57

hallo loa, hallo bliss, hallo maria, hallo alle,

lawofattraction hat geschrieben:Ein Regressions-"Therapeut" fängt schon bei der hypnotischen Induktion an, Dich in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen, die ihrem Verständnis über das Leben und den Tod, unsere jetzige Existenz und die "vergangenen" Existenzen entspricht. Entsprechen muss. Und das ist während des ganzen Prozesses der Fall.

Was den Anschein hat, ein eigener Zugriff auf Vergangenes zu sein, ist auf den Weg gebracht und auch während des Vorgehens manipuliert - manipuliert im Sinne, dass alles immer nur durch den Filter des Anwenders gesehen werden kann und niemand als Hilfegebender unbeeinflusst durch Eigenes ist. Suggestivfragen, die anscheinend ein Ergebnis offen lassen, geben weitgehend unbemerkt bereits eine ganz bestimmte Richtung vor.

Ja das Gefühl hatte ich aber eigentlich nie so direkt - denn sie hat immer gefragt ob das okay für mich ist oder ob ich etwas ändern möchte.

lawofattraction hat geschrieben:Wer hat denn welche Idee gehabt, überhaupt einen und dann welchen Lösungsweg zu finden? "Das Okay von Jesus und dem Schutzengel" einzuholen - war das Deine Idee oder ein Vorschlag Deiner Behandlerin?


Sie hat mich gefragt ob Jesus da ist und auch ob mein Schutzengel da ist. Sie hat niemals einen direkten Lösungsweg vorgeschlagen, der wurde mir immer von Jesus oder dem Schutzengel zugetragen.
Sie sagte, dass sie das macht, damit die Menschen ihre Traumas bewältigen können und durch die Lösung des Konflikts das Unterbewusstsein verändert wird - und somit auch die Lebensfreude verbessert wird.

Manchmal findet man den ersten Schritt zum glücklichsein vielleicht nur auf diesem Wege, weil eben die Erfahrung, die man in dem jetzigen Leben gemacht hat, zu sehr an einem haftet und man das immer wieder vor Augen hat.
Sicher die Theorie "Sei glücklich und du ziehst Glück an" ist einfach, aber das erstmal umzusetzen fällt vielleicht umso schwerer, weil man eben geprägt ist.
Ich habe einfach Angst Menschen zu verletzen, obwohl ich genau weiß, dass ich mein Glück in den Vordergrund stellen muss - und auch diese Menschen für ihre eigene Realität verantwortlich sind. Da ist meine Verantwortung gegenüber meiner Familie und ich tu mich verdammt schwer egoistisch zu sein.
Diese Veränderung meiner gefühlten Erfahrung ist vielleicht etwas, dass mich Hier und Heute unterstützt mein Glück zu finden.

Auf der anderen Seite frag ich mich aber natürlich auch, in wieweit man da manipulieren darf? Der Mensch soll seine Erfahrung machen, er soll lernen - und vielleicht beeinflusst man einen Prozess, der dann im Endeffekt ganz anders verlaufen wäre. Negative Erfahrungen können ja auch positiv sein - gerade weil der Mensch daran wächst. Er hat ja eine ganz andere Beziehung zu Dingen, je nachdem ob er etwas mit positivem oder negativen verbindet.

lawofattraction hat geschrieben:
brivas hat geschrieben:Nach diesem WS verstehe ich auch den Sinn dieser Vorgehensweise.


Wie lässt sich das vor dem Hintergrund der Abraham-Lehre und nach Lektüre des WS als sinnvolles Vorgehen erklären?

Eben dadurch, dass meine Lebensfreude wieder aktiviert wird. Es unterstützt mich doch dabei Freude zu leben, wenn meine Erfahrung nicht mehr negativ lasten. Es schafft eine Basis fürs glücklich sein, ich kann wieder innere Harmonie leben, weil dieses Kapitel nun positiv abgeschlossen ist.
Innere Widerstände werden gelöst - und ich habe hemmungslos geweint. Diese Emotionen hatte ich wahrlich nicht eingeplant - zumal ich das eigentlich nur aus reiner Neugier gemacht habe.

maria hat geschrieben:Ich hatte zu keiner Zeit den Eindruck, dass es sich um vergangene Leben von mir handelte, obwohl ich mit dem Glauben daran hin gefahren bin. Für mich waren es damals Geschichten, die meine Phantasie produzierte und die ähnlich wie bei einer Traumdeutung etwas mit meiner jetzigen Situation zu tun hatten.


Ja das Gefühl hatte ich auch. Ich glaube nicht, dass sich da ein altes Leben gezeigt hat. Vielmehr ist alles eine Dokumentation im Hier und JETZT. Ich habe diese Bilder angezogen weil sie meiner momentanen Schwingung entsprechen - und sie zeigen mir persönlich ganz deutlich, wo meine Blockaden sind.

maria hat geschrieben:Ich nehme meine Gegenwart inzwischen sehr wichtig und betrachte meine Vergangenheit (auch den vergangenen Tag) als etwas was „Geschichte“ ist und hinter mir liegt.

Ich nehme meine Gegenwart auch sehr wichtig und klammere mich auch nicht an die Vergangenheit - aber es gibt auch Dinge in meinem Leben, die mich unwahrscheinlich geprägt haben. Das sind eben diese Baustellen von denen bliss gesprichen hat. Ich kann mit der Vergangenheit abschließen - auch den Tod meines Vaters sehe ich mittlerweile aus einem anderen Blickwinkel - aber meine Erfahrung beeinflusst mich einfach unbewusst in meinen Entscheidungen.

Lg :uns: Britta
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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon Birdie » 11. Mai 2013, 12:24

Hallo,
ich habe früher auch einige Rückführungen durchgemacht....und das ist genau das richtige Wort dafür, da ich gesteuert durch meine meist durchwegs negativen und traurigen Gedanken auch sehr belastende "Leben" erlebte.
Das weiß ich heute, aber damals hat es mich zusätzlich runtergezogen zu "wissen", dass es ja früher für mich auch schon so schlimm war.
Das war wirklich nicht hilfreich.

Ich empfinde es wie eine Art "Sippenhaft" des Selbst, wenn heutige Entscheidungen oder Lebensumstände in früheren Leben wurzeln sollen, nicht nur in einem Leben, sondern womöglich sogar in vielen....ich fühlte mich ohnmächtig und ratlos...

Deswegen bin ich so froh über Abraham, da sie auch mit diesen Dingen aufräumen, von wegen erst muss die Vergangenheit "aufgearbeitet" werden....

Ich atme regelmäßig tief durch, wenn ich davon höre(Rückführung, Aufarbeiten Klärung mit den Ahnen u.ä.) und vergegenwärtige mir: das brauchst du nicht.... :gvibes:

Lg
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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon Lichtblume » 11. Mai 2013, 16:47

Hallo Zusammen,

ich bin durch dieses Thema grad erinnert worden, dass ich das Thema ebenfalls mal aufgegriffen habe.

Die Antworten von der anderen Forumsteilnehmer haben mir sehr geholfen, das ganze Thema von der Sicht Abrahams zu verstehen.

Ich kopiere euch den Link mal hinein zum Thema:http://www.abrahamforum.org/erfahrungsaustausch/nehmen-wir-die-die-grundschwingung-mit-t1687.html

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Erfahrung Rückführung

Beitragvon Lichtblume » 11. Mai 2013, 17:54

Oh habe grad gesehen, dass man den Link gar nicht anklicken kann...

Hier nochmals:

erfahrungsaustausch/nehmen-wir-die-die-grundschwingung-mit-t1687.html

Hoffe es klappt.
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