Das bedenkenlose Schreiben

Dies und Jenes

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 1. Okt 2011, 07:06

Guten Morgen Ihr Lieben!
Liebe Luxus!

Ich kann mit dem Ding auf dem ich gerade schreibe nicht zitieren, also nicht makieren ( das reimt sich :clown: ), aber du weißt sicher auch so, welchen deiner Absätze ich anspreche :lieb: Hmmmm, ja eventuell nehme ich mich nur begrenzt wahr? Ich hab noch nicht drüber nachgedacht, aber es wird wohl so sein :oops:

Wow, wie wunderschön und absolut liebevoll du das ausgedrückt hast, in dem Post an mich, vielen, vielen Dank :hug: Was gibt es Schöneres als gleich nach dem Aufwachen so liebevoll inspiriert zu werden, etwas mehr Selbsteinschätzung zu verüben :danke:

Ich lese bei euren Posts nicht nur Humor hinaus, sondern auch eine große Portion Weisheit. Es liest sich nicht nur fließend und humorvoll, sondern es sagt enorm viel aus über die Vielfalt im Menschen über eure Gedankengänge und über eure grenzenlose Kreativität.
:danke: :hug:

Einen wunderschönen, fröhlichen Tag Ihr Lieben,
das Blümchen
Flower1973
 

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 1. Okt 2011, 12:17

Liebes Blümchen, :lieb:

auch Deine Worte haben mir Freude bereitet. Nun sitze ich hier und grinse
vor mich hin, genieße schamlos, dass ich ein fühlender Mensch bin. Das Leben
ist wunderschön, wenn man die Strenge sich selbst gegenüber vergisst.
Immer gelingt mir das auch noch nicht, doch es gelingt immer öfter.

Umarmung mit Freude
und Leichtigkeit
:loveshower:

Luxus

PS: Abrahams haben Dir zu dem Thema mit Loas Hilfe ebenfalls
eine passende Botschaft gesandt…

http://www.abrahamforum.org/abraham-zitate/das-tagliche-abraham-zitat-t5-750.html#p34635
:stimmt:
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Zaungast » 1. Okt 2011, 12:45

http://dlk09sha.files.wordpress.com/200 ... _27341.jpg

Eines der Bildchen, die ich neulich gefunden habe....
Ich könnte mir gerade pausenlos Luftballon- und Drachen- und durch-die-Luft-gleitendes-Herbslaub-Bilder anschauen - was mich wiederum zu der Assoziation brachte, dass wir hier unten sowas wie das Feuilleton sind...die frei schwebenden feuille d'automne...ganz autonom :mrgreen:

Aber zum Mischen????

...

...impossible!

Höchstens: Ey, mach misch nich an Alder... :mrgreen:

So, ich muss jetzt mal was tun...bisher habe ich heute nur Geld ausgegeben. Mit vollen Händen und viiieeeeel Freude. Einen Paradiesvogel-Drachen für meine beste Freundin zum vierzigsten Geburtstag, einen Casher, ein Tierchenvergrösserungsglasbecherchen und ein Schnitzmesser für meinen Sohn, Gummibärchen...was man eben alles so braucht zum Glücklichsein.

Danke liebes Universum für dieses Waaaaaaaaaaahnsinnswetter.....blau blau blau blau......

....


Übrigens liebe Luxus- ich sah mal einen Jongleur, der mit sechs Bällen jonglierte und gleichzeitig steppte, und das mit unendlicher Leichtigkeit...
Traurig find ichs , wenn das Leben sich nur noch so dahinzieht wie ein plattgetretener Kaugummi, der am Stiefelschaft klebt.
Dann einfach: Schuhe aus und barfusslaufen, oder auch mal barfuss steppen, wenn mans hinkriegt. Quer durchs Herbstlaub....

Einen wunderschönen Tag!

Z.


PS: Und natürlich habe ich an keiner Kasse gewartet. Im Drogeriemarkt war die Schlange so lange (reimt sich auch), dass sie von einer Kasse bis zur nächsten reichte. Genau, als ich mich anstellte, machte diese dann auf... :mrgreen:

PPS: Ist euch mal aufgefallen, wieviele (freie kleine) Wesen und Gestalten der Kinderbuchliteratur reimen, was das Zeug hält?
Winnie Puh, der Zenmeister schlechthin (im Original lesen bitte, nicht in der Disneyversion), Pippi Langstrumpf, Pumuckl, das Sams, die frechenUmpa Lumpas in Roald Dahls Charlie und die Schokoladenfabrik usw. ...


...
Zaungast
 

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon katgirl » 1. Okt 2011, 13:16

Sommer, Sonne, Drachen, Laub, Wohlgefühl und Sternenstaub,
Nebelschwaden zieh'n vorüber, Lachen Freude kehren wieder !

Gummibärchen, GlücklichSein;
Leben, Du bist ewig mein!
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon katgirl » 1. Okt 2011, 13:27

Luxus hat geschrieben:
wenn man die Strenge sich selbst gegenüber vergisst.


Wenn ich die Strenge gegenüber mir selber vergessen kann; fühle ich Freiheit, grenzenlose Freiheit.
Die Strenge in die ich mich pferch(t)e wurde geboren aus den Erwartungen der anderen, die mich benutzen wollten, um sich selbst besser zu fühlen.
Aus Erwartungen wurden Regeln, aus Regeln Gesetze, aus Gesetzen wurde wurden Fesseln.
Am Anfang kam das von Außen, dann kam es von Innen.
Ich dachte es wäre richtig, weil alles er verlangen und tun. Also tat ich ihnen gleich.
Ich legte die Strenge als Maßstab an mich selbst; die Leichtigkeit wurde kleiner und kleiner; die Leichtigkeit verschwand.
Langsam breche ich die Strenge auf, mache mich gerade, gehe nicht mehr gebückt. Strecke mich der Freiheit entgegen.
Ich richte mich an der Leichtigkeit Fluß aus und auf. Prüfe bei allem was ich tue oder denke nach, wie sich Freiheit und Leichtigkeit anfühlen.
Ich übe zu leben. Neu.



lg
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Zaungast » 1. Okt 2011, 15:44

katgirl hat geschrieben:Die Strenge in die ich mich pferch(t)e wurde geboren aus den Erwartungen der anderen, die mich benutzen wollten, um sich selbst besser zu fühlen.
Aus Erwartungen wurden Regeln, aus Regeln Gesetze, aus Gesetzen wurde wurden Fesseln.


Liebe Kat
Das klingt immer noch nach latentem Vorwurf (ich kann mich aber auch irren).
Die Anderen - das warst ja auch nur Du. Und letztlich ist es doch egal. Aussen oder innen - es zählt, dass du nicht nur Dich sondern auch sie befreist...(das ist nicht wörtlich zu verstehen).
Erst dann ist es echt.

LG,
Z.
Zaungast
 

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 2. Okt 2011, 07:20

Guten Morgen Ihr Lieben!

Das ist ein gutes Thema zum Nachdenken. Bevor wir bewußt begonnen haben unsere Realität zu erschaffen, dachten wir alle ja noch Opfer zu sein. Also ich genauso. Es gab zwar Momente von unheimlicher Stärke, in denen ich das Richtige getan habe, aber niemand wußte wie's wirklich geht. Es gab Momente, in denen ich eine irrsinnige Stärke spürte, aber ich wußte nicht warum, oder wo sie herkam. Seit wir aufgeklärt wurden über das Gesetz der Anziehung, übernehmen wir bewußt die Verantwortung über das was geschieht, aber davor ... Wir fühlten und doch definitiv als Opfer der anderen und ich würde das genauso beschrieben wie Kat. Wir wurden gebogen und verbogen und geformt wie die anderen wollten. Jetzt durch das Wissen, das wir haben, können wir bewußt die Puppen tanzen lassen :lieb:. Doch bevor wir das tun, müssen wir noch Frieden schlissen mit denen, die uns das angeblich angetan haben. Erkennen, dass sie es nicht besser wissen und erkennen, dass wir es zugelassen haben. Wir können unser Denken jetzt reparieren, unsere Seele befreien und neu anfangen. Wir haben uns manipulieren lassen und uns ausgedehnt. Ein Experiment. Unser wahres Sein ist immer im Vortex, labt sich immer nur im Contrast, dehnt sich aus, durch uns. Wir haben diesen Schritt vor unserer Geburt machen wollen. Und hätte uns hier nie jemand aufgeklärt, dann wäre es ewig so weitergegangen für uns körperlichen Wesen, in diesem Leben, bis wir zurückkehren und gleich nach dem Hinübergehen wieder in der Glückseligkeit laaben und auf einmal gleich erkennen wofür das alles gut war.
Nun haben wir eine wunderbare Chance bekommen. Wir dürfen bewußt wählen, was wir erleben wollen. Ich betrachte es als Geschenk an uns selbst, Geschenk von der Nichtpsysischenwelt, das wir jetzt wissen.

Du hast das völlig richtig erkannt, liebe Zaungast, es ist unsere eigene Entscheidung, ob wir den anderen Vorwürfe machen wollen, oder selbst die Verantwortung übernhemn und du liebe Kat hast es genauso wundervoll beschrieben, wie man sich fühlt, wenn man sich manipuliert fühlt. Ich fühlte mich anfangs auch manipuliert. Und wenn ich kurz mal vergesse, dass wir das Zepter halten, dann fühle ich mich auch so, wie du es beschriebst.

Du fängst neu an, liebe Kat, das tu ich auch. Wir fangen neu an, beeist zu erschaffen. :lieb:

Danke euch Lieben für das Nachdenken darüber, danke für den schönen Tread. Schön, dass es euch gibt.

Wunderschönen Sonntag,
Euer Blümchen
Flower1973
 

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Optimistin » 2. Okt 2011, 10:19

hallo,

ich lese diesen thread auch mit ganz besonderer Freude :danke:

das hast Du aber schön geschrieben, Blümchen!

lg optimistin
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Salome » 2. Okt 2011, 10:51

Hallo Ihr Lieben,

hier denke ich sowohl als auch,

wenn ich gelegentlich weniger gut drauf bin kommt es schon mal vor, dass ich ein Ventil brauche um Dampf abzulassen. Ich fluche wie ein Kesselflicker oder schimpfe wie ein Rohrspatz, ein Gewitter reinigt nun mal die Luft und wirkt unglaublich befreiend. :teuflischgut:
Das allerdings erledige ich, na ja meistens jedenfalls, im stillen Kämmerlein und danach ist wieder klares, liebevolles Denken möglich.

Mir bewusst zu werden, das habe ich fabriziert, das habe ich erschaffen, ist mir bei den angenehmen Dingen meines Lebens leicht gefallen, aber mit den dunklen Seiten meines Lebens, das gefiel mir am Anfang gar nicht gut. So etwas erschafft doch kein Mensch mit Absicht. :mrgreen: Und in der Phase hat es mir besonders gut getan einfach Dampf abzulassen.

„Wenn ich das was ich jetzt weiß, in der Vergangenheit gewusst hätte, wäre die Situation erst gar nicht entstanden.“
Dieser Gedanke hat mir eine ganze Weile geholfen Altes leichter los zu lassen.

Jetzt ist es einfach nur schön zu wissen, dass ich mein Leben gestalte und wie ich es tue. Jeden Tag ein bisschen besser und die Leichtigkeit dabei wächst kontinuierlich mit. :gvibes:

Ja, auch das Schreiben wird leichter, meine Gedanken in Worte zu fassen gelingt mir immer besser, seit ich den alten, nörgeligen, pingeligen Aufpasser entlassen habe. :stimmt:

Ich wünsche Euch viele inspirierende, glückselige Momente :loveshower:

Salome
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 2. Okt 2011, 10:57

:danke: Es freut mich, dass dir der Tread gefällt, liebe Optimistin!!

Ja, liebe Salome, ich muß mich selbst immer wieder daran erinnern, dass es so ist und jede Erinnerung auch von anderen ist wunderbar. Drum tut mir das Forum ja so gut, weil wir uns gegenseitig immer wieder anstupsen :hug:

Lg Flower
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon katgirl » 2. Okt 2011, 11:47

Zaungast hat geschrieben:Die Anderen - das warst ja auch nur Du. Und letztlich ist es doch egal. Aussen oder innen - es zählt, dass du nicht nur Dich sondern auch sie befreist...(das ist nicht wörtlich zu verstehen).

Ja Zaungast, das ist richtig.
Ich war die Anderen. Ich war meine Baustellen. Ich war alles um mich herum.
Aber!
Ich wußte das nicht. Ich wußte nichts vom LoA. Ich ging von anderen Voraussetzungen, anderem Denken aus.

Du hast das sehr schön gesagt, dass ich die Anderen auch befreie, wenn ich mich befreie, Frieden schließe.
Es fühlt sich auch irgendwie so an.
Ich befreie die Anderen von meinen Wünschen und Ansprüchen, die sie nie erfüllen werden.
Ich befreie die Anderen von der Verantwortung für mein Wohlgefühl, was sie mir nie geben können.
Ich befreie die Anderen von meinen Vorwürfen, Ängsten, Sorgen; weil ich mich davon befreie.

Flower1973 hat geschrieben: Erkennen, dass sie es nicht besser wissen und erkennen, dass wir es zugelassen haben. Wir können unser Denken jetzt reparieren, unsere Seele befreien und neu anfangen.

Unsere Seele befreien, Neu anfangen, Neu leben, nur auf das Fühlen achten und einfach Sein.

Salome hat geschrieben:„Wenn ich das was ich jetzt weiß, in der Vergangenheit gewusst hätte, wäre die Situation erst gar nicht entstanden.“

Ich schließe mit meiner Vergangenheit Frieden, es fühlt sich so klar und rein an.

Ja Ihr Lieben,
Eure Worte klingen wunderschön, fühlen sich wundervoll an.
Ich lasse die Vergangenheit ruhe, hadere nicht mehr; richte statt dessen meinen Blick auf anderes.
Es fühlt sich einfach nur gut an.
Trotz. Eine Aktion (sicherlich ooV) als Trotzreaktion bereinigt meine Baustelle.
Ich weiss nicht wie ich Trotz einordnen soll. Vielleicht eine Mischung aus Rache und Wut? Keine Ahnung.
Aber Ertragen, Gehorchen, Bestimmenlassen wäre Ohnmacht gewesen.
Und alles andere fühlt sich besser an, als Ohnmacht.
Ich hatte mir alles selbst fabriziert, weil ich dachte, es wäre richtig, müßte so sein. Ich dacht, dass irgendwer mein Leben lenken würde.
Und in diesem Denken (Spiel) habe ich mir eine Rolle zugewiesen und all den Anderen. Ich habe ihnen die Rollen gegeben, die sie gespielt haben. Lange, viel zu lange.
Bis ich begriff; auch durch Euch alle Danke!; dass es mein Spiel ist. Ich vergebe die Rollen, die sie spielen. Ich bestimme, wer auf meiner VortexParty tanzen darf. Ich lasse die PeanutGallery außen vor.
Und nun kann ich alle Anderen aus ihren Rollen entlassen.
Ich kann mein Spiel verändern und gestalten. Ich kann ihnen neue Rollen geben. Ich darf das und Ich kann das.
Es fühlt sich wirklich momentan wie ein Spiel an, mein Spiel. Ich bin wieder Kind im Fühlen.
Es gibt keine Worte für das, was ich momentan fühle; vllt. eine grundtiefe Zufriedenheit.
Ich erfreue mich am Wertschätzen, ganz ohne Zweifel. Gestern habe ich Badmöbel gewertschätzt, einfach nur weil sie mir gefielen und ich diese haben möchte, wenn ich welche brauche. Ich weiß nicht wann das sein wird und mir ist es egal.
Und ich wertschätze, dass ich hier meinen überflutenden Gedanken freien Lauf lassen kann. Meine Gedanken sind frei.
lg
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Salome » 2. Okt 2011, 13:06

Liebe Kat,

Deine Zeilen lesen sich so gut, ich spüre Deine Befreiung, Deine Erleichterung, die sich so unglaublich gut anfühlt.

Diese Leichtigkeit ist so erhebend, lässt Flügel wachsen und schweben. Wundervolle Momente, die ab jetzt, zu jeder Zeit bewusst geschaffen, erschaffen werden können. :vortex:

Liebe Grüße
Salome
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon katgirl » 3. Okt 2011, 09:07

Bin am üben und am lernen.
Überprüfe jeden Gedanken auf Neu oder Alt.
Spüre, Fühle.
Pfeife mich zurück.
Vertraue mir selbst.
Ersticke meine Zweifel mit Vertrauen und Optimismus.
Erfreue mich an dem was ist, an mir.
Und überprüfe wieder und wieder, ermahne mich, richte mich neu aus und fühle nach.

Es ist wunderbar, hier meinen Gedanken freien Lauf lassen zu können;
hier den Roten Faden zu haben oder zu wissen, dass er hier ist, falls ich ihm mal nicht mehr sehe.
lg
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 4. Okt 2011, 17:07

Das Leben hat mir etwas vor die Tür gelegt, was wunderschön und zauberhaft war,
doch mein Blick verlor das Schöne und wollte das Geschenk nur noch schützen vor Gefahren,
die zwar möglich, jedoch nicht Bestandteil des wahrhaften Jetzt waren, in dem ich mich
an sie erinnerte und dann aus dem Zauberhaften ein Problem machte.

Unter Schmerzen habe ich nun gelernt und erkannt, wie ich selbst das Problem erzeugte,
in dem ich jene Dinge, die mir im Leben begegnen, mit den Gedanken an Probleme einstimme,
mich mir in der Realität fassbar dementsprechend zu zeigen.
Bei Abrahams wird es Fokussieren genannt.
Jetzt weiß ich, dass damit die innere Wahl gemeint ist,
wie ich eine Situation, einen Menschen oder allgemein ein Geschenk sehe und,
dass alles, was ich sehe und was mein Interesse weckt oder mein Herz berührt,
wahrhaft mir selbst entspringt.

Ich schenke mir Gedanken und Gefühle und das Licht macht sie mittels des LoA lebendig,
mir greif- und erfahrbar, so wie von meiner inneren Wahl vorgegeben.

Stehe ich z. B. als Mensch vor einem Stück Torte, dann steht dieses Stück Torte vor mir,
weil es zu irgendeinem Zeitpunkt in meinem Leben mein Wunsch war, vor diesem
Stück Torte zu stehen. Ich habe dem Gedanken "Torte" meine Aufmerksamkeit gegeben.
…und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird diese vom Leben für mich bereitgestellte Torte
noch köstlicher duften und aussehen, als ich es mir in meiner Ursprungsfantasie vorstellen konnte.

Gleichgültig, ob ich mich an meinen eigenen Wunsch erinnere oder diesen vergessen habe,
die Torte ist vollkommen und sie ist real. Die Torte wähle ich hier als Sinnbild,
da sie etwas Köstliches ist, was man je nach Gewichtslage, als Herrlich oder Bedrohlich ansieht.
Die Macht liegt in der Wahl dessen, welche Erfahrung ich mit der Torte verbinde.

Ich kann ihre Köstlichkeit sehen, mir den Genuss vorstellen, welchen ihr Verschlingen
mit bereitet. Doch ich kann auch auf die Torte schauen und mich innerlich davor
grauen, dass in der Torte viele kleine Kerlchen versteckt sind, welche allgemein
Kalorien genannt werden und gerne in mir bleiben wollen. Natürlich fällt mir dann
auch noch der Gedanke „ungesund“ zu, diesen kann ich strebsam ebenfalls weiter ausbauen,
mit in die Erfahrung einbinden, die mir die Torte aufgrund meiner eigenen Wahl
dann auch wahrhaft bescheren wird.

Da stehe ich vor der Torte und spendiere mir bei ihrem Anblick unangenehme Gefühle,
weil es mir einfach nicht gelingt, die Torte als Geschenk * von mir an mich zu sehen.
Anzunehmen, zu genießen und danach nicht weiter darüber nachzudenken,
was diese Torte über ihren Genuss selbst hinaus, noch so in meinem Körper anstellen könnte.

Salopp geschrieben, dichte ich der Torte an, was ich mir gerade selbst antue.
Doch die Torte denkt nicht. Sie folgt nur meiner Inspiration, schenkt mir
ein köstliches Vergnügen, dem unbedacht dann weitere folgen, oder sie
bleibt so lange in mir kleben, bis ein anderes Problem mir wichtiger ist,
bzw. ich die Wirkung des LoA wahrhaft begreifend erkenne.
Immer ist es zu meinen Diensten, arbeitet unermüdlich für alle Menschen,
ohne nachzufragen, warum und wieso * dieses oder jenes gewünscht wird.
Bringt lediglich, was ich mir selbst geschenkt, damit ich darin das Licht
und meine eigene Macht erkennen kann.
Wach werde und bleibe, für jenes, was ich wirklich will.
:herzen:
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Zaungast » 4. Okt 2011, 18:01

Liebe Urlaubsgruesse aus dem schoenen Harz... :clown:
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 5. Okt 2011, 12:32

Liebe Luxus!

Das Schöne ist, wenn man draufkommt wo der "Denkfehler" war und woran es gelegen hat.
Ich wünsche dir, dass du die Situation wieder so "erdenken" kannst, wie du es ursprünglich wolltest oder es gedacht war :hug:

Danke, liebe ZG, Grüße an dich zurück :lieb:

Einen schönen Tag, ihr Lieben,
Flower
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Zaungast » 11. Okt 2011, 21:31

Hallo zurück

ich bin wieder da, mit etwas zersaustem Gefieder, doch allemal viel klüger. (Noch klüger :mrgreen: ).
Und habe mich jetzt ein weiteres Mal durch diesen thread gelesen, der mich noch in den Urlaub begleitet hatte, mit all seinen Facetten...ich danke euch dafür.

Ja, ja, das Leben, die Anderen, die Tortengeschenke und die Wutausbrüche...all das ist sehr bedenkenswert.

Ich hatte diesen Urlaub alleine organisiert für uns, Manches war sehr gut gelaufen, aber Manches auch nicht so wie gedacht.
Vor allem war ich so vorgegangen, dass ich von vorneherein viel Verantwortung ans Loa "abgegeben" hatte. Ich war z.B. davon ausgegangen, dass die "richtige" Wohnung schon zu mir kommt, und habe nicht sehr lange und ausführlich recherchiert. In der Tat war sie dann auch wunderhübsch, gemütlich, ideal für uns, mit Bach hinterm Haus...aber..in einem recht engen und dunklen Tal und direkt an der Strasse gelegen.
Tja, und dann dachte ich - womit habe ich jetzt bloss diese Enge und die Strassenhektik und den Lärm angezogen? :tja:
Einzelne Gedanken fielen mir dazu nicht ein - aber das finde ich ohnehin schwierig. Und auch kein besonderer Fokus. Stattdessen eine ausgelassene Hochstimmung vor der Abfahrt.... :102:
Ich komme dann aber immer am ehesten weiter, wenn ich meine innere Haltung betrachte, in Verbindung mit entsprechenden Gefühlen. Und da bin ich auf ziemlich hochgezogene Schultern und eine etwas gekrümmte Positur gestossen in Verbindung mit einem hübschen Knoten ganz allgemeiner Angst vor allem Möglichem, der sich wunderbar in die Enge und Dunkelheit einfügte, sowie einer inneren Rastlosigkeit...
Dem bin ich dann mit allen erdenklichen Mitteln begegnet. Erleichtende -allgemeine - Gedanken habe ich auch gesucht, vor allem aber erleichternde Bilder - etwas, was mir immer sehr hilft. Ich habe mein (Angst-)Gefühl betrachtet, es mit einem (passenden) (Vogel-)Bild unterlegt, und diesen Vogel dann in einen wunderschönen Raubvogel verwandelt und den ganz ruhig zum Himmel steigen lassen...
Das hat mir sehr geholfen....es fühlt sich für mich kraftvoller an als sprachliche Gedanken.
Ich habe auch Dampf abgelassen - ja, liebe Salome, das muss einfach manchmal sein. Da hast du recht :teuflischgut:
Ich habe mir die Geschenke des Lebens vorgestellt und versucht, die damit verbundenen immer präsenten Sorgen loszulassen...danke Luxus :lieb:
Und ich habe auch die "Anderen" betrachtet. Manipuliert habe ich mich zum Glück noch nie gefühlt, aber klein und unterlegen immer mal wieder. Wobei die Einsicht, dass das "an mir liegt" schon lange vor Abraham in mein Leben gekommen war...aber dank Abraham verfolge ich nun meine "Befreiungsaktion" noch viel intensiver und motivierter.
Und zu manch einem ehemaligen "Anderen" kann ich mich nun umkucken und sagen: "Huch"? "Was war das denn?"
Damit meine ich, dass die Menschen bzw. ihre (für mich negativen) Rollen, die sie in meinem Leben gespielt haben, einfach vollkommen unwichtig geworden sind.
Den inneren Adler behalte ich vorerst . :mrgreen:
Und wann immer sich etwas ungut anfühlt, stosse ich in Gedanken leise einen Raubvogelschrei aus...mit Echo :mrgreen: ...denn das fühlt sich wunderbar an...und schlage einmal kräftig mit den Flügeln.
Im Weitergleiten verschwindet dann auch ganz die Alltagshektik.
Und überhaupt mag ich diesen Blick aus Vogelperspektive...

Einen wunderschönen Abend....

wünscht Z.
Zaungast
 

Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon katgirl » 15. Okt 2011, 22:38

Die Regenbogenbrücke ist nicht länger Trennung,
sondern Verbindung zwischen den Welten.
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 23. Okt 2011, 15:07

Liebes Katgirl, :lieb:

Dankeschön für die Inspiration, mir in den Gedanken "Brücke"
Einsicht zu schenken. Grundsätzlich ist der Gedanke Brücke immer
als ein Verbindung sichtbar machendes Element gedacht. Leicht tragisch
finde ich jedoch, dass nur 9 Buchstaben später im Alphabeet, daraus
eine Krücke wird. Was ist da auf dem Weg von B nach K nur geschehen?

8 lachbare Erfahrungen mit Quelleffekt
und satter Stille danach
:gvibes:

Luxus

PS: Es gibt einen Film in der Indianer Jones Reihe, da ist die Brücke in
jenem Moment da, wo Indi den Schritt in das scheinbar Bodenlose wagt.
Diese Szene fand ich immer sehr beeindruckend, wahrscheinlich, weil mir
dadurch bewusst wurde, dass Vertrauen etwas im Menschen An- bzw.
Eingeborenes ist, was nie wirklich verloren geht.
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 23. Okt 2011, 15:20

Liebes Blümchen, :lieb:

ich hatte ein seichtes Problem mit der Akzeptanz, dass sich Momente nicht rückgängig
machen lassen. Bin mit Atmen wieder da rausgekommen. Die Erkenntnis bestand in der
Wahrnehmung meiner eigenen Achtlosigkeit, mich in das Leben von Tieren einzumischen,
mit dem Gedanken "Gutes" zu tun.
Es war ein herber Prozeß, welcher nun vollendet ist.
Das Lachen im Herzen ist zurück und auch der Schalk tanzt wieder sanft im Geist.

Deine Formulierung "Denkfehler" finde ich absolut passend.
Bedacht werden können nur Details, doch das Leben entfaltet und strömt sich weiter als Ganzes.

Dankeschön für Deine lieben Wünsche
und Freude, Freude, Freude für Dich
:bussi:

Luxus
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 23. Okt 2011, 15:25

An dieser Stelle lasse ich mal einfach so
3 Sträuße gelber Rosen, ein paar warme
Kuschelsocken sowie einen warmen
Pflaumenkuchen hinter den Zaun gleiten.

Dankeschön für den harzigen Einblick.
:lieb:
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 23. Okt 2011, 19:35

Liebe Luxus!

Ich habe dich schon vermisst! Schön von dir und über dich zu lesen :loveshower:

Atmen ist so gut, sich frei atmen, alles los-atmen ist so befreiend und heilend. Alles ist gut :lieb:

Alles Liebe
Blümchen
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Re: Bewusste Realitätsgestaltung

Beitragvon Luxus » 30. Dez 2011, 14:41

In diesem Jahr habe ich einmal versucht eine Katze vor dem „mir“ scheinbar sicheren Tod
auf der Straße zu retten. Ich konzentrierte mich also auf jenes, was ich vermeiden wollte und
bot die * an und für sich freie Katze einer Freundin an. Die Katze fuhr sofort auf diese
Freundin ab und ich dachte damit ein gutes Werk getan zu haben. Doch wie es so ist
und ich erinnere mich, es auch mal bei Abrahams gelesen zu haben, sind wir zwar Schöpfer,
jedoch die Kontrolle über meine Schöpfung habe ich nur,
was mich selbst körperlich anbelangt.

Die Katze hatte bei der Freundin Zugang zum Garten, in dem kein Auto fuhr.
Dennoch ist sie in dieser mir denkbar sichersten Zone nach nur 7 Tagen in einem Brunnen ertrunken.
Diese Erfahrung hat mich stark erschüttert. Dinge wurden mir in schmerzhafter Weise klar,
die ich vorher nie so wahrnahm. Letztendlich war die ganze Erfahrung jedoch auch außergewöhnlich
wertvoll und bereichernd für mich. …und ich denke für meine Freundin ebenfalls.
Es war „nur“ eine Katze, der mein Rettungsversuch galt.

Anhand dieser Erfahrung habe ich das Wirken des Gesetzes der Anziehung vom Pflanzen
des Samens bis zur Ernte fast zeitnah und bewusst reflektieren können.
Darüber hinaus erkannte ich, wie oft ich in meinem Leben in das Leben von
anderen Wesen eingriffen hatte, ohne, dass wahrhaft die Notwendigkeit bestand.
Einfach aus dem Grund, weil ich kein Vertrauen in die Güte, Schönheit, Fülle,
Harmonie und Gnade des Einen hatte, was wir alle sind.

Das ist Jetzt anders und ich liebe mich dafür täglich mehr.
Wie schön, dass das auch dort, die grenzenlose Ausdehnung möglich ist. :loveshower:
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Flower1973 » 30. Dez 2011, 21:22

Hallo meine liebe Luxus!

Das Kätzchen hatte sicher 7 wunderschöne Tage bei deiner Freundin. Scheinbar sollte es so sein. Für uns hier scheint das Hinübergehen oft angstvoll, wir wissen nicht, was uns erwartet wir können vermuten, hoffen oder Glauben, aber wissen tun wir es nicht. Ich glaube daran, dass alles gut ist da drüben, ich will es Abe Glauben, dass es so ist wie sie es uns durch Esther sagen, aber wissen tu ich es nicht. Ahnen, fühlen, all das sind Bezeichnungen meiner Gefühle für den Übergang in das Nichtpysische, aber ich kann leider nicht behaupten, dass ich es zu 100 Prozent weiß. :hug:

Gehen wir jetzt mal davon aus, dass es der sichere, gewollte Weg des Kätzchens war, dass es da wieder erwacht ist, wo es ürsprünglich, in unserem Traum eingetreten ist. Es ist jetzt und es war vorhin. Jedenfalls hat es Liebe erfahren von dir und diese Liebe konnte es fühlen und mitnehmen.

Ich umarme dich,
Flower
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Re: Das bedenkenlose Schreiben

Beitragvon Luxus » 31. Dez 2011, 00:48

Geliebtes Blümchen,

ich genieße die Umarmung und freue mich,
dass wir miteinander verbunden sind und
Du fühlbar bist. :bussi:

Liebevolle Grüße


Luxus
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