Bilder statt Worte im Kopf

Dies und Jenes

Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon MyWay » 12. Dez 2011, 19:39

Hallo ihr Lieben,

wenn ich etwas erkläre, bediene ich mich gern einer sehr bildreichen Sprache. Das ist auch die Art von Sprache, die ich gut verstehe.

Ich habe gestern gemerkt, dass ich „ich und ICH“ irgendwie immer noch als separate Wesen sehe, nicht als EINS. Welche Bilder habt ihr im Kopf von „ich und ICH“?

Habt ihr auch Bilder von „dem Ruf der Quelle folgen?“

Andere Bilder? Weitere Bilder? Bilder? Bilder ?? Bitte her damit :bussi:

Danke und Grüße
MyWay
MyWay
 

Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon Flower1973 » 12. Dez 2011, 21:02

Liebe MyWay!

Ich habe ein Bild von mir im Kopf, das eindeutig unreal ist, aber ich sehe es nunmal so :shock:

Naja, es sieht so aus als wäre mein anderes ich, mein körperloses ich, doch mit Körper. Ich trage ein weißes Gewand und habe langes, blondes Haar. Alles ist weiß da, wo ich bin und in einem leichten Nebel. Ich liege da auf einem weißen Bett und habe die Augen geschlossen. Ich bin da, aber irgendwie auch nicht. So als würd ich dort nur träumen. Da besucht mein körperliches ich, mein körperloses ich.

So stelle ich mir das Bild vor, wenn ich mit meinem ich kommuniziere.

Ich sehe auch immer innerliche Bilder. Wenn mir ein Wort nicht einfällt, dann stelle ich mir das Gewünschte als Wort vor und lese es ab, so fällt mir dann der Begriff ein.

Schönen Abend,
Lg Flower
Flower1973
 

Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon MyWay » 12. Dez 2011, 21:35

Liebe Flower,

jaaaa, genau diese Art von Bilder meine ich, da muss auch nichts real dran sein.

Zu deiner "Sleeping Beauty" bekomme ich ein Gefühl, GENAU so etwas meinte ich, genau solche Bilder helfen mir, von meinem Kopf in mein Gefühl zu kommen.

Bitte mehr davon :kuss:

Herzlichen Dank :danke:

MyWay
MyWay
 

Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon Birdie » 13. Dez 2011, 11:48

Hi,
ich habe absolut keine Bilder im Kopf, nie .....ich und ICH kann ich nur fühlen und erfühlen, mit unsichtbaren Fingern sozusagen.

Mit Bildern hab ich s eh nicht....weshalb mir auch das IMaginieren nicht liegt.

Zeigt mal wieder die VIelfalt.....von uns allen :uns:

LG
Ladybird
Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
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Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon Beautiful Mind » 13. Dez 2011, 12:00

Hallo My Way,

früher, als ich Abraham noch nicht kannte, habe ich mir mein höheres Selbst immer als eine Mischung aus einem sanften, weißen, großen Vogel und einem Mensch vorgestellt. In Meditationen habe ich ihn mir immer an meiner Seite visualisiert.

Seit ich Abraham lese und weil dort so viel von der Quelle gesprochen wird habe ich oft ein Bild vor Augen, wie ein Wasserfall durch mich hindurch fließt und ich mich wohlig darin bade. Dann bin ich so richtig eins mit der Quelle.

Lieben Gruß,

beautiful Mind
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Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon Luxus » 14. Dez 2011, 15:51

Liebe MyWay, :lieb:

wenn es sich um „dich und Dich handelt, worin ja ebenfalls das „ich“
enthalten ist, kann es doch gar nicht getrennt gesehen werden, lediglich
abweichend voneinander gefühlt. Aus meiner Sicht (schon wieder
ein ich :) kann Mensch was in ihm ist, gar nicht als von sich separiert sehen.
Wie kann denn das Gott in uns anders aussehen * als wir selbst in jedem
Moment, ist es doch unser eigenes Erscheinungsbild, was ES sich durch
uns macht.
Anders formuliert, ist alles, was ich sinnlich wahrnehmen kann,
dass * was auch ich bin. Mehr als der fühlbare Moment existiert nicht.
Alles andere ist Wunsch nach etwas oder Jemand, der es besser weiß
als man selbst, einen beschützt oder „behütet“, den man fragen kann,
wenn man nicht mehr weiter weiß. Sich ein Bild machen, ist beim
Wunsch Verbundenheit wahrhaft zu fühlen, dem Wunsche
widersprechendes Handeln. So lange ich ein Bild benutze, um
das Sein Gottes in mir zu fühlen, kann ich ihn nicht in allem erkennen,
und bin weiter getrennt * von mir selbst. Dies ist natürlich nur eine
fühlbar logisch gereifte Erkenntnis für mein Leben.

Bilder, mit denen ich mich selbst im Innen erfreue,
auf kommende Erfahrungen vorbereite oder anders weiterhelfe,
sind da Ungezählte.

Ein sehr Schönes ist zum Beispiel jenes, welches ich immer wieder
von der Entwicklung der Erde dargeboten bekomme. Da fliege ich
über leuchtend grüne Landschaften, ohne mich selbst im Flug zu sehen.
Alles ist so was von grün und wird von kristallklaren Wasseradern durchströmt.
Die Häuser der Mensch sind derart in die Natur eingebettet,
dass man auf den 1. Blick das Haus gar nicht als Haus erkennt.

Der stete Fluss aller Energien und ihrer Verbundenheit ist sichtbar,
wie bei einem mit Weichzeichner bearbeiteten Bild. Vögel singen,
Naturgeräusche sind überall und dazwischen immer wieder die
streichelnde Stille einer glückseligen Menschheit und Erde. Es regnet
überwiegend nur in der Nacht und am Tage sind immer zwischen
24 bis 28 Grad Celsius. Alle Menschen sehen sanft und glücklich
aus. Lärm um Nichts, geriet vollkommen in Vergessenheit.

Dankeschön für Dein Fragen. Beim Schreiben wird in mir selbst
vieles immer klarer und das finde ich toll!

Zeitlos schöne
Bilder
:heartsmiel:

Luxus
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Re: Bilder statt Worte im Kopf

Beitragvon Zaungast » 14. Dez 2011, 21:17

Hallo MyWay

Ich habe zu ich und Ich ausnahmsweise mal gar kein Bild, sondern nur ein Gefühl.
Fühle ich mich mit mir verbunden, so fühlt sich einfach alles ganz ganz weit an. Als stünde ich oben auf einem Berg mit unendlichem Weitblick über Wälder, Täler, andere Berge, den Himmel, die Wolken; oder als stünde ich an der Küste und überblickte das Meer; die Luft ist ganz weich und bewegt sich ganz sanft und es duftet, nach Bergkräutern, Nadelbäumen, Waldboden oder nach Thymian...
Innen drin wird auch einfach alles weit und es herrscht vor allem dieses Alleinheitsgefühl vor.
Bin ich unverbunden, naja, dann ist es das Gegenteil, das ich aber nicht beschreiben mag :clown:

Lieben Gruss,

Z.
Zaungast
 


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