Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Dies und Jenes

Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon lawofattraction » 24. Aug 2010, 09:37



Dies habe ich per eMail bekommen - höchst interessanter Artikel in der PM 8/2010 über die Innere Stimme/Seele


"Jeder hat das wohl schon mal gesagt: Ich weiß nicht, warum - aber ich musste es einfach tun ...! Meist erntet man dafür wenig Verständnis, bestenfalls Kopfschütteln. Was ist bloß los mit dir, so kenn ich dich überhaupt nicht - das bekommt zu hören, wer unerwartete und ungeplante Dinge tut. Zum Beispiel das Jobangebot ausschlagen, um doch noch die Ausbildung zu beginnen, die man insgeheim immer schon favorisiert hat; den gebuchten Urlaub kurzfristig absagen, um ganz woandershin zu fahren; oder sogar die Hochzeit platzen lassen.

Solchen Handlungen geht fast immer das Gleiche voraus: Im Hinterkopf läuft so etwas wie ein Tonband ab, das einem sagt, dass man gerade im Begriff ist, einen Fehler zu begehen, eine falsche Richtung auf dem Lebensweg einzuschlagen. Und es sagt auch, was man stattdessen tun soll. Man weiß nicht* wieso, man spürt es nur man muss das einfach tun, es fühlt sich richtig an. ich fühle mich gut dabei.

Was Freunde, Verwandte oder sitzen gelassene Bräute verwirrt, ist für andere völlig normal: "Wer die Stimme der Seele in sich vernimmt, der sollte aufmerksam zuhören«, empfiehlt zum Beispiel die US-Psychologin, spirituelle Heilerin und Bestseller-Autorin Diane Cooper. Der hawaiianische Psychiater Wayne Dyer, ebenfalls Seelen-Experte, ergänzt: "Das starke Gefühl, einer Sache ganz sicher zu sein, stellt sich immer dann ein, wenn die Seele sich bemerkbar macht.-

Auch der Hamburger Autor und Psycho-Berater Michael Mary weiß zu berichten: »In jedem Menschen existiert ein inneres Drehbuch/- Lind das veranlasst Menschen manchmal dazu, Dinge zu tun, die ihre Umwelt überraschen, verblüffen und vielleicht auch verletzen.

Seit der Antike grübeln Denker darüber, ob wir unser Schicksal wirklich selbst bestimmen oder ob wir unter dem Einfluss fremder Machte stehen- F.s gibt dazu viele Theorien, Ideologien und Glaubensrich¬tungen. Bis vor Kurzem war alles rein spekulativ, in¬zwischen haben moderne Methoden der Hirnfor¬sch ung eine völlig neue Dynamik in die Diskussion gebracht.

Das Schlüsselwort heißt -Mind Firne". So nannte der amerikanische Physiologe Professor Benjamin Uebet (1916-2007) jene rätselhafte halbe Sekunde, auf die er im Jahr 1979 bei Experimenten gestoßen war: Genau 0,4 Sekunden dauert es, bis handlungsauslo¬sende Hirnimpulse in unserem Bewusstsein ankom¬men und als bewusste Flutscheidung wahrgenommen werden. Der «Befehl« zur Ausübung einer Handlung wird jedoch bereits gegeben, bevor wir uns dessen bevvusst sind. Wenn wir die Handlungs-Absicht for¬mulieren, ist ihre Ausführung bereits im Gang.

Diese Erkenntnis fuhr wie ein Blitzschlag in die Debatte über den freien Willen des Menschen, denn Libet folgerte daraus: »Das bewusste Ich ist nicht verantwortlich für das, was unser Gehirn tut, auch wenn das Gehirn dem Ich entsprechende Illusionen verleiht.« Eine unheimliche Vorstellung: Entschlüsse zum Handeln werden von einer unbekannten Kraft gefällt, bevor sie ins Bewusstsein dringen. Nachfolge-Experimente zur Überprüfung kamen zu ähnlichen Ergebnissen, zum Teil sogar mit einer "Mind Time« von bis zu acht Sekunden, so 1999 der britische Neurophysiologe Professor Patrick Haggard.

WIRD UNSER DENKEN und Handeln von übergeordneten Impulsen gesteuert? Lind wenn ja: Was sind das für Impulse, woher kommen sie? Für den deutschen Be-wusstseinsforscher und Buchautor Ruediger Schaehe ist die Sache klar: »Es ist unsere Seele, die Handlungs¬impulse sendet, weil sie eine Lebensidee verfolgt und erreichen will, dass wir uns entspre¬chend verhaken-, glaubt er. »Die See¬le verfolgt ein Ziel und sendet dabei viele einzelne Signale an das Ich des¬jenigen, in dem sie gerade lebt. Der praktische Verstand kann damit manchmal nichts anfangen. Aber in ledern Menschen existiert ein inneres Drehbuch, das ganz bestimmte Le¬bensziele erstrebenswert erscheinen lässt.« Ein Seelen-Drehbuch? In vielen Teilen der Welt ist diese Vorstellung eine Selbstverständlichkeit: Die in¬dische Lehre der Seelen-Wiedergeburt, ->Sanisata", basiert darauf; die huddhistisch-hinduistische Vorstel¬lung vom Karma, der ständigen Wiederkehr der See¬le, ebenso; und schon der griechische .Mathematiker Pythagoras (570-510 v. Chr.) war von Seelenwande¬rung überzeugt. Auch für moderne Wissenschaftler durchaus denk¬bar: Carl Gustav Jung (1875-396]), Begründer der analytischen Psychologie: »Ich könnte mir vorstellen, dass ich wiedergeboren werden muss, weil ich die mir gestellten Aufgaben noch nicht erfüllt habe.« Und der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844-1900) forderte: »Lebe so, wie wenn du noch einmal leben könntest. Denn du wirst in jedem Falle noch einmal leben, der Satz vom Bestehen der Energie fordert die ewige Wiederkehr...« Nietzsche konnte von den Vorstellungen der heu¬tigen Quantenphysik noch nichts wissen, aber er schien sie geahnt zu haben. Christian Hellweg, Bio¬physiker: »Die Eigenschaften des Geistigen wie Ge¬danken, Wollen, Bewusstsein und Empfindungen entsprechen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erschei¬nungen der Quantenwelt auszeichnen.« Quantenphysik, die Welt des unvorstellbaren Klei¬nen, ist sie die »Heimat« der Seele? Professor Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, ist überzeugt: »Es existiert ein universeller Quantencode, in dem die gesamte Mate¬rie eingebunden ist. Dieser Code erstreckt sich seit dem Urknall über das Universum, in dem alles mit allem verbunden ist. Ganz gleich, in welchem Sinn man von der Seele redet, sie ist nach meiner Auffassung auch dann noch in irgendeiner Weise da, wenn ein Mensch gestorben ist. Das Diesseits ist im Grunde nur die Schlacke, nur das Greifbare. Das Jenseits ist alles Übrige, die allumfassende Wirklichkeit, in die das Diesseits eingebettet ist. Insofern ist auch unser gegen¬wärtiges Leben vom Jenseits umfangen.«

Aber hat diese ewige Seele tatsächlich einen Plan, sucht sie sich immer wieder neue Träger, sprich Men¬schen, um ihren eigenen Lebensplan weiterzuführen, wie es uralte Mythen ebenso wie die moderne Esote¬rik sehen? Der Begründer der Quantenphysik, Max Planck (1858-1947), sagte in seiner Dankesrede bei der Nobelpreisverleihung 1918: »Fs gibt keine Mate¬rie an sich. Alles entsteht nur durch die Kraft, die die Atomteilchen in Schwingung bringt und zusammen¬hält. Hinter dieser Kraft müssen wir einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Er ist die Grundlage aller Materie.« Ob er die Seele meinte?
EINER DER SCHILLERNDSTEN Wissenschafts-Grenzgän¬ger warder Chemiker Albert Hoffmann (1906-2.008), der 1943 auf der Suche nach einem Kreislaufmittel auf die Droge LSD stieß. Nach diversen bewusstseins-erweiternden Selbst-Erfahrungen mit der Substanz fasste er zusammen: »Meine ganze Welt beruht auf subjektivem Erleben. Sie ist in mir, nicht außen.« In der Auflösung des Ego begegnete er jener »höheren Macht«, die ihn leitete - seiner Seele.

Beeinflusst sie unser Gehirn, sagt sie uns, was wir zu tun und zu lassen haben, ist sie Urheberin der »Mind Time«-Sekunde? Benjamin Libet war davon überzeugt: »Wir haben allenfalls die Möglichkeit, uns gegen den Impuls zu entscheiden«, sagte er.

Der Plan unseres Lebens hat seinen eigenen Willen, davon ist auch Michael Mary überzeugt: »Unsere Freiheit ist es, dem inneren Drehbuch zuzustimmen und einen bewussten Plan daraus zu machen.« Die Kunst besteht nach Meinung von Seelen-Experten darin, zum richtigen Zeitpunkt den Willen der Seele zu erkennen und ihn sich zu eigen zu machen - und das geht nicht immer reibungslos. Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupery (1900-1944) hatte zweifellos recht mit seinem Stoßseufzer: »Be¬wahre mich vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt laufen.« Der Plan des Lebens ist ständig im Fluss: Bewusstseinsforscher gehen von bis zu 50 Persönlichkeitswandlungen aus, die nötig sind, um am Ende der zu werden, der wir sind.

Wichtigste Voraussetzung, um den geheimen Plan des Lebens zu erkennen: »Man muss den Klang der Seele vom Klang des Ich unterscheiden lernen«, erklärt Ruediger Schache. Die Wünsche des Ich zielen auf Besitz, Erleben und Genuss, die der Seele auf die großen Sehnsüchte, die sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Schache: »Eine echte Sehnsucht ist ein Ruf der Seele.« Die Seelenwünsche und ihre Er¬füllung seien der wahre Grund für unser Hiersein, und sie machen es uns leicht: »Den Wünschen der Seck- zu folgen fühlt sich gut an."
Menschen, die mit ihrer Seele in Einklang sind, berichten ebenfalls, dass »es sich einfach richtig an¬fühlt«, bestimmte Richtungsänderungen im Leben vorzunehmen, man weiß instinktiv, dass sie sein müs¬sen. »Ein Gefühl von Harmonie ist das Echo der Seele«, schreibt Diane Cooper. Und der Ruf der Seele verstummt nicht, auch wenn man ihm nicht gleich folgt: Wiederholungen von Erlebnissen und Wünschen weisen darauf hin, dass etwas getan werden soll. Und wenn es erledigt ist, interessiert es einen von heute auf morgen nicht mehr. So signalisiert die Seele, dass ein bestimmtes Lebensthema "abgearbeitet" ist.

Je näher ein Mensch seiner Seele sei, desto häufiger und sichtbarer würde er sich ändern. Die ständige Fortentwicklung der Persönlichkeit sei der Lebenssinn der Seele - Entwicklung hin zu einem Ziel, das wohl jeder unterschreiben kann: »Liebe ist das Ziel der Seele", so Cooper, »die Liebe ist das Licht, die Liebe ist das Leben. Alles, was wir nicht aus Liebe und mit Liebe tun, sollten wir besser gar nicht erst anfangen. Das Einzige, was uns daran hindern kann, ist die Angst. Und die Seele will uns helfen, diese Angst zu überwinden.« Wie gut uns das gelingt, entscheidet sich in den ersten Lebensjahren. Aristoteles (384-322. v. Chr.), der griechische Philosoph und Mathematiker, ging davon aus, dass männliche Unge¬borene 49 Tage nach der Empfäng¬nis »beseelt« würden, weibliche nach 80 Tagen. Von da an sei der Mensch mit all seinen Anlagen aus¬gestattet, die er in den Jahren nach der Geburt nur noch zu entwickeln brauche - sofern man ihn denn lässt! Eine hochmoderne Auffassung: Die Ansicht vom '■unbeschriebenen Blatt«, das von Eltern und Umwelt erst noch zu einem Menschen geformt werden muss. ist nach heutigen Erkenntnissen längst auf dem Müll¬haufen der Psychologie gelandet.
Der Schweizer Psychiater Professor Arno Gruen: ■Kinder kommen als unverwechselbare Originale zur Welt, aber wir lassen sie leider nicht so, wie sie sind. Wir sagen: Dies und das ist gut für dich und dein Leben - und wenn sie sich nicht unterordnen, bestra¬fen wir sie.« Die fehlende Anerkennung der ureigenen Emotionen eines Kindes, so wissen Psychotherapeuten heute, führt schon bei Kleinstkindern zur Verleugnung des Selbst, zur Bildung eines »Fremd-lchs«. Arno Gruen: »Je stärker der Selbstverrat wird, den sie aus¬üben müssen, um akzeptiert zu werden, desto mehr Schaden nehmen sie.« PROFESSOR ROLF HAUBL. Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main: »Viele Kinder meinen, nur akzeptiert zu werden, wenn sie Ansprüchen der anderen genügen, sie rennen ständig vermeintlichen Anerkennungsbedingungen hinterher.« Gruen: »Wenn man Kinder wachsen lassen möchte, wenn man ihnen Raum zur Entfaltung bieten möchte, dann darf man kein Programm aufstellen. Wenn Eltern ihre Kinder wirklich fördern wollen, müssen sie sie in Freiheit lernen und leben lassen.« Je mehr ein Mensch die Chance erhält, seine eigenen Wünsche und Wesens¬züge, Fähigkeiten und Neigungen zu leben, desto größer sei die Chance, einen selbstsicheren, zufrie¬denen und aggressionsfreien Charakter zu entwickeln. Ebenso wie die Liebe zu sich selbst und zu den Mit¬menschen - das höchste Ziel der Seele.

Michael Mary: »Linser inneres Drehbuch wird in den ersten zehn Lebensjahren geschrieben. Das Kind, das wir in dieser Zeit sind, verschwindet nicht, man hört niemals auf, dieses Kind zu sein. Die Art, zu denken und zu fühlen, die Hoffnungen und Ängste und Träume existieren im inneren Kind weiter.« Für einen persönlichen »Seelen-Check« empfehlen Psychologen eine Total-F.ntrümpelung. Ruediger Schache: »Um festzustellen, was einen in Unordnung bringt, was im Inneren unnötig Platz einnimmt, muss man sich einmal wie ein übervolles Zimmer leer räumen und neu bestücken. Dann sieht man sofort, was man wirklich braucht und was überflüssig ist und stört. Man muss mit der Leere beginnen.« Ein ande¬rer erfolgreicher Weg zur Kontaktaufnahme mit der Seele: kreativ sein. Nicht umsonst wird in Therapien häufig mit Kunst gearbeitet. Sie hilft, sich wieder mit sich selbst zu verbinden. Auch außerhalb von Thera¬pien funktioniert dieser Weg: »Die Seele sehnt sich nach Schöpfung, sie will spüren, wie Schöpfung statt¬findet und dass man dabei einem eigenen Plan folgt und nicht fremden Vorstellungen«, beschreibt Ruedi¬ger Schache.

Den direkten Draht des »inneren Kindes« zu seiner Seele wiederherzustellen ist nach Ansicht von Exper¬ten der Königsweg zum erfüllten und glücklichen Leben. Diane Cooper: »Alle äußeren Konflikte haben ihre Ursache in inneren Konflikten des Menschen. Würde in unserem Inneren Freude und Liebe herr¬schen, wäre es auch in der äußeren Welt so.« Ein schöner Gedanke..."



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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Liebeszauber » 24. Aug 2010, 12:23

Uff, was für ein schöner Artikel, liebe Loa, wie erleichternd! Schön :heartsmiel:finde ich nämlich , dass von der Seele die Rede ist, hierzu habe ich bei einer Auswahl verschiedener Begriff den engsten Bezug innerlich.

Ich habe gegoogelt und nichts gefunden, sag noch- was ist PM 8/2010? Kann man das eventl. kaufen (als Monatsheft oder so?) *thanx
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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Sanaei » 24. Aug 2010, 12:27

PM ist ein Heft und das heisst so: PM... es gibt verschiedene davon, das eine ist das "normale PM", dann gibt es eines History, eines ist Fragen und Antworten... geh einfach mal an einen Kiosk, dort findest Du es sicher... ich bin mir nicht mehr sicher ob PM: Peter Moosleiter heisst... ev. google mal danach... aber eben, ohne Gewähr...

lieber Gruss
Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon lawofattraction » 24. Aug 2010, 14:23




Hallo Zauberin der Liebe,

ich kenne das Heft nur flüchtig, und Sanaei hat Recht - http://www.pm-magazin.de/de/

Trotz ausführlichen Suchens auf der Website habe ich aber den Artikel nicht gefunden :nachdenk: , ich hatte ihn ja als Mail mit dem Hinweis auf das Heft bekommen. Aber da der Inhalt positiv ist und wir auch schon dazu hier geschrieben haben, habe ich ihn hier eingestellt.

By the way - welcome back! :five:
Loa



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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Liebeszauber » 24. Aug 2010, 17:13

Danke, ihr Lieben, an dieses Heft hatte ich gedacht, es mal flüchtig am Kiosk
wahrgenommen.
Ich mache mich auf die Suche, es klingt interessant.

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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Kia » 24. Aug 2010, 17:54

Liebe Loa,

danke für das Teilen dieses Textes. Habe ihn den ganzen Tag mit mir rumgetragen innerlich.

Und das folgende Lied gehört für mich irgendwie dazu innerlich: Like a bridge over troubled water, I will lay me down. Das möchte ich gerne erklären.

Erstmal zum Lied:
Mit diesem Song beschreibt Paul Simon seine totale Hingabebereitschaft für seine Geliebte: „Wenn du es schwer hast, so singt er, wenn du einsam bist, wenn du nur Dunkelheit um dich herum siehst, wenn du meinst, keine Freunde mehr zu haben, wenn das ganze Dasein nur aus Schmerz besteht, dann bin ich da. Ich lege mich als eine Brücke über wildes Wasser und du kannst über mich hinübergehen.“(sehr frei übersetzt)

Der Song beschreibt die totale Hingabe eines Liebenden an seine Geliebte, schildert einen Menschen, der sich völlig verschenken und eine Brücke sein will, die über alle Tiefen hinwegführt. Er will in einer einigenden Verbindung mit dem endgültigen Ziel verschmelzen.

Es ist so schön beschrieben und musikalisch untermalt.

Und für mich als spirituell Praktizierende Frau heisst es, diese Verbindung nicht mehr mit dem Geliebten im Aussen zu suchen, sondern diese Vereinigung mit der göttlichen Seele, mit ihrem Ruf ins tiefste Inne zu vollziehen; den Lebensakzent vom kleinen Ich auf das GROSSSE ICH, die Seele, zu verlagern. Mein Leben quasi unter die Leitung der Seele zu stellen.

Immer wieder freiwillig und mit Freude die Bresche zu schliessen zwischen dem kleinen und dem ausgedehnten ich. Mitgehen statt stehenbleiben. Nicht drauf achten, was die anderen sagen. Tausend Veränderungen zulassen.

Mir treu bleiben, der Liebe treu bleiben, dem Sein treu bleiben.

Über diese Brücke und schliesslich auch Verbindung erschafft die sich befreiende Seele eine neue Persönlichkeit, die ihre Aufgabe als Schöpferin in der Schöpfung übernehmen kann. Weil nicht gestört durch unbewusste Impulse, sondern: Bewusstsein horcht und schaut sogar extra gut nach innen auf seelische Signale und gehorcht nach innen, egal was aussen geschieht.

Die Übergabe an dieses Prinzip, diese Selbstübergabe, davon sprechen ja Abraham und alle spirituellen Lehrer. Zuerst das Wichtigste: Die Verbindung zum Inner Being, Seele, Gott. Ohne diesen inner job, ist es unmöglich, den Weg der Seele zu gehen.

Und ohne diese Brücke von ich zu ICH gibt es kein Wissen aus erster Hand. Und wenn diese Verbindung stabil ist, gibt es keinen Tod mehr, denn die Seele ist ein ewiges Wesen.

Danke für den wunderbaren Text. Ich weiss jetzt wieder ganz genau, was wichtig ist für mich. Ich weiss, wieso ich hier bin! Ich hatte mich bisschen verheddert wegen anstehender Entscheidungen. Jetzt werde ich einfach die Seele befragen und Vertrauen, dass ich fühlen werde, was für mich im Moment gut ist.

Ich bin so glücklich und erfreut, dass mal wieder mir zugespielt worden ist, was ich heute brauchte. Ganz genau dieser Text. Und ich weiss, ihr könnt vielleicht mit diesem Kommentar nicht so viel anfangen, hat nicht viel mit der Mail oben zu tun.
Doch für mich schon :gvibes: :danke: :ros: , liebe Loa

Und vielleicht für jemand anderes auch noch!

Herzliche
gute Abend und Feierabend Grüsse, Ihr Lieben alle :uns:
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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon wicky » 24. Aug 2010, 18:43

Hallo,

ein sehr interessanter Artikel.

Einen Teil davon hab ich auf PM hier: http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel ... id4422.htm
gefunden...

Vielleicht findet ja jemand die anderen Teile
wicky
 

Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Luxus » 25. Aug 2010, 11:50

Liebe Loa, :heartsmiel:

ich sende ein fühlbares Dankeschön für das Einstellen des obigen
Textes. Beim Lesen stiegen Erinnerungen in mir auf, welche mir
Situationen zeigten, in denen mir Unerklärbares geschah. Kias Worte
nach dem Text, haben das Ganze dann noch intensiviert.
Auch dafür ein herzhaftes Dankeschön. :gvibes:


Zitat: "Ich weiß nicht, warum - aber ich musste es einfach tun ...!"

Vor mehr als 8 Jahren lies ich mich betriebsbedingt kündigen, da ich
die Tiefe und Wahrheit eines Satzes aus der Bibel erforschen wollte.
Ich gab leichten Herzens einen Job auf, der mir nicht nur ein wirklich
auskömmliches Gehalt bescherte, sondern mir auch über das Jahr
gerechnet, nicht mehr als 6 Wochen Arbeit machte. Aufgrund dieses
mir selbst nicht ähnlich sehenden Verhaltens, kam ich ca. 6 Monate
später in finanzielle Engpässe. Es wurde mir unmöglich, die Rate
für einen Kredit weiter zu bezahlen. Dann las ich jedoch in den
Kreditvereinbarungen, dass ich mit dem Kredit auch eine Versicherung
abgeschlossen hatte, welche für ein Jahr die Rückzahlung übernahm,
sollte ich arbeitslos werden. Das entspannte mich sofort und ich verschob
den Besuch zur Meldung meiner Arbeitslosigkeit bei der Bank auf den
folgenden Tag.

Nach 4 Monaten war ich immer noch nicht bei der Bank gewesen,
hatte keine Raten in dieser Zeit bezahlt, jedoch hatte auch die Bank
weder geschrieben noch angerufen, und so lies ich die Sache vor
sich hinschmorren. Am letzten Tag des 4. Monats erwachte ich am
Morgen mit den Gedanken im Kopf, dass Heute der passende Tag
für einen Gang zur Bank wäre. Ich stand auf, begann den Tag wie
gewohnt, und verlor immer mehr die Bank aus dem Sinn. Am
Nachmittag wurde ich erneut erinnert, dass der Gang zur Bank
noch bevor stand. Ich nahm die benötigten Papiere, ging aus
der Wohnung und verschloss die Tür.

Direkt vor meiner Wohnungstür führte eine kleine Treppe mit 6 Stufen
zum Flur, welcher wiederum an die Treppen zu den unteren Etagen
des Hauses anschloss. Während ich vor der kleinen Treppe stand,
empfand ich keinerlei Lust in mir, den Weg zur Bank anzutreten.
Dennoch ging mein Körper die Treppe hinunter. Am Ende der Treppe
drehte ich jedoch wieder um, und stieg diese erneut hinauf. Dieses
Spiel wiederholte sich dann noch etwa 6 mal. Es war mir irgendwie
nicht möglich, die Wohnungstür zu erreichen, ich wurde vorher immer
wieder umgedreht und die Treppe hinab geschickt. Dann gab ich
auf und ging weiter zur Bank.

Ein Schalter war frei, als ich die Bankfiliale betrat und die Frau
hinter dem Schreibtisch lächelte mich freundlich an. Ich setzte
mich nach ihrer Aufforderung und erklärte kurz mein Begehren.
Die Frau begann Daten in ihren Computer zu tippen und ihr
freundliches Gesicht wurde ernsthafter beim Lesen. Dann
teilte sie mir mit, dass ich ein wirkliches Glückskind sein,
denn der Termin für die Kündigung des Kredites war bereits
für den kommenden Tag angesetzt. Da ich jedoch die Versicherung
hatte, sei der Außenstand nun kein Problem mehr und nichts
würde passieren. Die Bank hatte viermal geschrieben, doch die
Post war immer wieder an den Absender zurückgegangen.
2 Jahre zuvor war ich umgezogen und hatte der Bank meine
neue Adresse nicht mitgeteilt. Nie war mir in den Sinn gekommen,
dass dies der Grund für das Ausbleiben der Mahnungen hätte sein
können.

Die Frau hinter dem Schreibtisch lächelte nun wieder und teilte
mir darüber hinaus mit, dass ich mir, die während der Arbeitslosenzeit
noch selbst gezahlten 6 Raten, sofort an Kasse auszahlen lassen
konnte. Innerhalb einer Minute hatte sich mein ganzes Jetzt
freudvoll verändert. Selbst mein störrisches Verhalten konnte
den Empfang der glücklichen Nachricht, nicht verhindern.

Erst wollte ich das Geld sofort in die weitere Rückzahlung des Kredits
investieren, doch die Frau riet mir davon ab, da der Kredit sowieso nur
noch 8 Monate lief und es mir finanziellen Nachteil einbringen würde.
Diese Empfehlung akzeptierte ich und habe dann später von dem Geld
eine schöne ungeplante Reise gemacht.

Auf dem Weg von der Bank wieder Nachhause wurde mir langsam klar,
dass dieses ganze Passieren eine Art Hinweis für mich war,
dass ich gar nichts falsch machen konnte, da in mir wirklich etwas
lebte, was mich sanft zwang aufzustehen, zu handeln und zu gehen,
wenn es erforderlich wurde.
:hurrrra:

Der Satz aus der Bibel, welcher mich damals veranlasste,
anders als gelernt zu handeln, ist der Nachstehende:

"Sorge dich nicht um den nächsten Tag,
der nächste Tag sorgt für sich selbst."


Es ist wahr, wenn auch anders sich zeigend, als mein Verstand
einst plante und kalkulierte. Die vorstehende Erfahrung ist nicht
wirklich die Schönste, dennoch zeigte sie mir eindrucksvoll,
wie sicher mein Leben von Innen geführt wird. ...und, dass ich
echt nichts falsch machen kann, selbst, wenn ich mich anstrenge. :)

Dankeschön für die Inspiration mich an Wunder zu erinnern. :five:

Freude, Klarheit
und Liebe überall


Luxus


PS: Die Seele sendet auch immer mehr Liebesgrüße. Alle Worte
der Seele steigen in meinem Empfinden aus dem Körper auf.
Während die Gedanken, welche durch den Kopf des Menschen
fließen, flüchtig und nur durch das Ergreifen, Nähren und Festhalten
klar erkennbar sind, scheinen die Worte der Seele vollkommen in
sich zu sein. Erzeugen im Innen ein schönes Gefühl, welches sanft,
weich und liebevoll ist. Ihre Aussage ist klar wahrnehmbar und
bedarf keiner Verbesserung, ist frei von Zweifel und Begehren,
Gewissheit fühlbar machend.
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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Liebeszauber » 25. Aug 2010, 16:35

Die Seele sendet auch immer mehr Liebesgrüße. Alle Worte
der Seele steigen in meinem Empfinden aus dem Körper auf.
Während die Gedanken, welche durch den Kopf des Menschen
fließen, flüchtig und nur durch das Ergreifen, Nähren und Festhalten
klar erkennbar sind, scheinen die Worte der Seele vollkommen in
sich zu sein. Erzeugen im Innen ein schönes Gefühl, welches sanft,
weich und liebevoll ist. Ihre Aussage ist klar wahrnehmbar und
bedarf keiner Verbesserung, ist frei von Zweifel und Begehren,
Gewissheit fühlbar machend.


Liebe Luxus,

die Begebenheit von damals, die du uns aufgeschrieben hast,
hättest du besser nicht zusammenfassen können. Genial!

Alles trifft auf Zustimmung bei mir, auch, was du über das
Zusammenspiel Körper/ Seele sagst.

Wie schön und überaus kostbar (unser) Leben doch ist. :ros:
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Re: Artikel in PM 8/2010 über die Innere Stimme

Beitragvon Luxus » 27. Aug 2010, 16:56

Liebe Liebeszauber*in, :loveshower:

ich sende freudvolle Dankeschönwellen für das Wahrnehmen,
lesen und fühlen. :gvibes:

Ja, Ja, Ja, kostbar und schön ist das Leben! Da beißt die
Maus keinen Faden ab und der zahnlose Verstand auch nicht mehr :genau:

Dem Leben und Abraham sei Dank, dass wir weiter denken und
fühlen können * als jemals zuvor! :heartsmiel:

Liebesgrüße an
Seele und Herz


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