Abraham

Dies und Jenes

Abraham

Beitragvon Iguanamarina » 24. Feb 2012, 10:15

Hallo ihr Lieben,

seit ich Abe kenne bin ich damit (meine ich) gut "gefahren".
Seit einiger Zeit jedoch, ich befinde mich gerade in nem seelischen Loch - so quasi von der Emotionsleiter plötzlich runtergefallen. Also seit einiger Zeit habe ich solche Zweifel, ne Art Sinneskriese im Leben.
Ich steh auf nem Punkt, und es geht weder vor noch zurück, und ich empfinde so tiefe Traurigkeit.
So dass ich mir eben langsam nicht mal sicher bin, ob Abraham existieren, bzw ob ich nicht sogar
völligst versehentlich hier bin - ich meine, in jedem guten System geht mal was schief - was ist wenn ich
gar nicht hier sein sollte, sondern einfach "vergessen" wurde?
Auch diese Verbundenheit, die ich sonst so sehr fühlte, war nun völlig weg.
Wenn ich z.B. Abends alleine beim Essen sitze - dann sitz ich da und sitz da nunmal allein. Ich spüre im Moment nicht die geringste Verbundenheit zu etwas, sondern, hm, ja, wie schon erwähnt, - so vergessen.
Und das obwohl ich wirklich nen tollen Freundeskreis habe!!!

Egal was ich grad tu, es scheint im Moment für mich keinen Vortex zu geben.
Ich bettle darum dass es bald wieder besser wird.

Viele Grüße
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Re: Abraham

Beitragvon ZaWo » 24. Feb 2012, 10:25

Hallo Iguanamarina,

Ich bettle darum dass es bald wieder besser wird.


brauchst nicht betteln. Da ist niemand. :102:

Du bist out-of-vortex. Da fühlt man sich so. Genauso denkt man in diesem Zustand zahlreiche Gedanken, die nicht wahr sind. Das ist der Zustand der Verwirrung. Dir selbst da zu glauben, ist also verlorene Energie.

Du fühlst dich schlecht. Jo. Du fühlst dich schlecht. Du fühlst dich schlecht. Du fühlst dich schlecht.

Das oben ist eine Verallgemeinerung deines Posts. Bei schlechten Gefühlen immer allgemeiner werden...solange bis Erleichterung spürbar wird. Derzeitigen Gefühlszustand annehmen ist auch oft erleichternd. "Auch das geht vorbei, wie schon so oft"

Meine Vorschläge.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Abraham

Beitragvon Iguanamarina » 24. Feb 2012, 10:53

Danke für deine Antwort.

Ja, stimmt, da is niemand, macht nix.

Liebe Grüße
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Re: Abraham

Beitragvon Iguanamarina » 24. Feb 2012, 11:48

Also, ich versuche es jetzt sein zu lassen, es anzunehmen, nur weiß ich noch nicht wie.

In früheren Phasen half es mir entweder mich mit vielen Freunden zu treffen und Spass zu haben, oder mich zurückzuziehen und zu mir zu kommen.

Im Moment wenn ich mich zurückziehe, fühlt es sich an als würd ich durchdrehen.
Bin ich unterwegs fühl ich mich wie im falschen Film.
Ich bin eigentlich so sportbegeistert. Sport machen? Im Moment fehlt mir die Kraft.
Natur, Skifahren, mit Freunden ausgehen etc.... alles was ich so gern tat, is gerade nicht so.


Ich weiß nicht was sich bei mir geändert hat.
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Re: Abraham

Beitragvon Kavaja Varna » 26. Feb 2012, 15:23

Hallöchen

Ich meld mich mal zu Wort, als ein Mensch, der allein gewohnt hat, keinen großen Freundeskreis hatte und trotzdem die Ruhe genossen hatte.
Denn heute wäre ich gern mal so ein Wochenende komplett alleine um Ruhe zu hören.

Du sagst Du hast einen tollen Freundeskreis. Ist doch super. Probiere dennoch mal, das Allein-sein zu genießen. Als Ganztagsmeditation. Les ein tolles Buch, guck fern, geh spazieren und lass einfach mal das Hirn schweifen. Mal hier ins Eck, mal dort ins Eck.
Wenn Du einen tollen Wald in der Gegend hast, besuch ihn mal. Klar, ist es jetzt neblig und kühl, ich mochte es damals hin und wieder sehr gerne. Sehr schön fand ich es, wenn es auch leicht genieselt hat. Die kühlen Minitropfen auf meinem Gesicht geben mir das Gefühl von Klarheit, Reinheit... wie auch immer. Ich strecke in solchen Momenten mein Gesicht noch heraus.
Bleib irgendwo stehen und sieh Dich um, höre und lausche, genieße.

Magst Du Tee? Mach Dir eine Kanne von einem tollen Tee, setz Dich auf einen schönen Stuhl und guck aus dem Fenster (am besten Abends). Lass auch da Deine Gedanken mal schweifen und einfach mal an die Quelle/Gott/Göttin wie auch immer. Wie großartig und wundervoll die ganze Welt sein kann. Auch wenn es eine Straße ist, die im dunkeln still vor sich liegt.

Ich fand damals, daß das Allein-sein hin und wieder sehr beruhigend und angenehm sein kann. Damals besaß ich auch keinen Fernseher. Ich hab nur das gemacht, was ICH wollte.

Das wären so Vorschläge meinerseits.

Gefällt Dir was davon?
Kavaja Varna
 

Re: Abraham

Beitragvon Iguanamarina » 22. Jun 2012, 09:31

Habe alles probiert, von Urlaub über Freunde, Feiern, Festivals.... etc....
Keine Lebensfreude vorhanden, nada, nichts.
Weiß nicht wo sie hin ist.
Egal was ich probiere, ich empfinde nichts als schön, angenehm, beruhigend, usw....
Naja, ich tu so, wie immer, ich funktioniere - ich setz den Smiley auf den ganzen Tag, das wars.
Egal ob die Sonne scheint, oder ob es regnet, oder die Vögel zwitschern,...
Ich hab sooo Heimweh - nur weiß ich nicht wonach.
Irgendwas lief schief, ich bin auf dem falschen Planeten gelandet glaub ich.
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Re: Abraham

Beitragvon ZaWo » 22. Jun 2012, 11:51

Deinen Aktivitäten nach scheinst du gesund (= mäßig widerstandsbehaftet) zu sein.
Was von Abraham hast du denn überhaupt schon probiert?
ZaWo
 

Re: Abraham

Beitragvon Iguanamarina » 22. Jun 2012, 12:27

Die EGS, das 31 Tage wohlfühlprogramm im Mai.
Ich blende schlechte Dinge, Nachrichten aus (gut, um die Straßenhundefolterung in der Ukraine komm ich nicht rum).
Hatte Haustiere in Urlaubspflege, bin auf Festivals unterwegs, Prosecco-Abende mit Mädels,...
Heilsteine, viel Schlafen, wenig Schlafen, zur Ruhe kommen, oder hardcore Arbeiten,...

Eigentlich is es ja schon fast wieder witzig zu sehen, nach dem Motto meiner evtl vorhandenen inneren Quelle:
"Uuups, sie is aufm falschen Planeten gelandet"........
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Re: Abraham

Beitragvon ZaWo » 22. Jun 2012, 14:51

Ich blende schlechte Dinge, Nachrichten aus


Das ist jetzt nur ein Schuss ins Blaue...denn Genaues weiß ich ja nicht über dich.

Aus meiner Erfahrung kann aus dem Bestreben, ja alles Negative auszublenden, weil "schlechtes Loa", eine noch stärkere Verkrampfung resultieren. Shit darf auch Shit genannt werden.

Du möchtest vermutlich dein Grid per Hand füllen und das geht leider gar nicht.

Hast du es schon mal mit (negativen) Generalisierungen versucht? Im Grunde ist deine Aussage, du seist auf dem falschen Planeten gelandet, eine negative Generalisierung und das Ist ebenfalls eine der Methoden, die von Abe gelehrt werden. So gesehen brauch dich dieses Gefühl nicht noch mal extra bekümmern. Es ist ein Schritt aus dem negativen Detail in die negative Generalisierung und somit hin zum Alignen. Weiter ginge es mit einer milderen Generalisierung, wie z.B. "Auch das geht vorbei".

Es gibt einen Passus von Abe, indem sie vorschlagen, man solle so tun, als wäre man bewusstlos mit dem Fallschirm hier abgeworfen worden und schaue sich jetzt um.

Das mache ich ganz gerne, wenn mir alles zu viel oder zu öde wird.
ZaWo
 

Re: Abraham

Beitragvon Maria » 22. Jun 2012, 21:02

Hallo,

als ich ein Kind war, war ich immer der Meinung ich sei in der falschen Familie gelandet oder vielleicht sogar auf dem falschen Planeten - jedenfalls war ich mir ganz sicher: "Zu Hause" ist wo anders!!!"

Vor 15 Jahren hatte ich eine Phase, da habe ich jeden Morgen nachdem ich die Augen geöffnet habe gebetet: "Lieber Gott, bitte beame mich hier raus!!!" :pfeif:

Heute weiss ich: Egal wo der liebe Gott mich hingebeamt hätte - es hätte sich die Mühe sparen können, denn ich hätte mich am Ende doch wieder beklagt... Es liegt nicht an der Umgebung, es liegt nicht daran ob wir Partys feiern oder faul auf der Couch liegen, ob wir arbeiten bis zum Umfallen oder mit einem Kir Royal an der Poolbar sitzen. Die Umgebung und die Menschen sind völlig egal - ja sogar austauschbar. :gvibes:

Ich habe fest gestellt, dass mein zu Hause der "Vortex" ist. Da sind wir alle eine Familie und alles ist gut. nur wie beame ich mich da selber wieder hin?

In unserer Gesellschaft haben wir bestimmte Vorstellungen übernommen. Es gibt bestimmte Umgebungen/Tätigkeiten, die wir als "Gut" klassifizieren und bestimmte die den Ruf haben "Schlecht" bzw. "Stimmungskiller" zu sein. Die meisten Glauben im Gefängnis in einer Einzelzelle zu sitzen und auf sein Todesurteil zu warten sei ein absoluter Stimmungskiller und auf einer Party mit viel Gratiscocktails, großem Buffet und schönen Menschen zu sein beamt uns automatisch in den Vortex.

Nein, das ist ein Vorurteil. Das einzig wichtige ist der Fokus und der wechselt wie ein Schmetterling hin und her flattert, im Bruchteil einer Sekunde mal hier hin und mal dort hin. So schnell, dass es Anfangs schwer ist mit zu bekommen was ich gerade mache. Darum raten Abraham sich auf die 1. Manifestation deines Fokus zu konzentrieren, nämlich dein Gefühl und diesen als Leitfaden zu nutzen um zu erkennen wo gerade dein Fokus liegt.

Ist das erst mal entwickelt heißt es aufpassen und steuern, denn Dein Fokus kann jeden Moment ins negative oder auch ins positive rutschen, da bist du gefragt. Allerdings ist es einfacher, wenn man weiss, dass es nach 17 sekundiger Anstrengung leichter läuft.

Beispiel: Ich wurde zu einer Geburtstagsparty eingeladen und habe zugesagt... Obwohl ich da niemand kannte, aber ich dachte es wäre gut mal wieder neue Leute kennen zu lernen. Also habe ich erst mal einen Grid gemacht und mir überlegt was ich für Gefühle bei dieser Veranstaltung haben will. Als ich dann dort war konnte ich mich daran immer wieder orientieren. Dennoch gab es da jede Menge Gelegenheit Leute unsympathisch zu finden oder eben auch sympathisch, das jeweilige Gesprächsthema zu mögen oder nicht. In jedem Moment kam neues Input auf mich zu und zu Beginn habe ich gemerkt, wie ich immer wieder hin und her geschwankt bin. Mal habe ich mich auf die sympathische Frau zu meiner linken konzentriert und mal auf die Unsympathische zu meiner rechten, dann habe ich festgestellt, dass beide sowohl sympathische, als auch unsympathische Merkmale haben, also wieder hier "Feintuning". Dann habe ich "verhindert" mich unter Druck setzen zu lassen, denn es gab Gesprächspausen, die ich mit Blick auf meine Gefühle, dieses Mal nicht mit Geschichten gefüllt habe, sondern ich habe daran gedacht, dass ich mich wohl fühlen will und einfach geschwiegen und mich auf die Gespräche konzentriert, denen ich gerne zugehört habe. Meine unmittelbaren Nachbarn haben es bald auf gegeben mich so schnell wie möglich besser kennen zu lernen, um mir dann einen guten Ratschlag nach dem anderen zu verpassen. Ich habe mir Freiraum verschafft und bin nach einer Weile aufgetaut - am Ende war die unsympathische Frau schon früh gegangen und ich habe die ganze Gesellschaft - zur Überraschung aller - zum lachen gebracht. Als es dann Zeit für mich wurde zu gehen bin ich einfach aufgestanden und habe mich verabschiedet - mir war völlig egal was die anderen noch machen, ich wusste nur "jetzt will ich gehen". Klar war ich die erste und die einzige, die zu diesem Zeitpunkt gegangen ist, aber ich habe mir verboten länger darüber nach zu denken und den Abend unter positive Erlebnisse abgelegt, auch wenn es gefühlsmäßig immer wieder hin und her ging, aber ich bin eben noch Azubi wenn es um Gefühle steuern geht.

Mittlerweile geht es immer besser. Ich habe ein paar Hilfsmittel, die ich nutze, zum Beispiel meinen MP3 Player, den ich nur noch Vortex-Player nenne. Ich habe fest gestellt, dass ich es liebe mich bewegen zu lassen - also mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und dabei Musik zu hören und die Leute zu beobachten. - Das sind meine ganz eigenen Vorlieben. Ich steuere keine Tätigkeiten an, die die "Gesellschaft" für chick hält. Ich suche ruhige Gelegenheiten um meinen Fokus zu trainieren. Zum Beispiel liebe ich es in der Einkaufsschlange zu stehen und das Beste daraus zu machen. Wenn es hektisch um mich herum wird kann ich beobachten wie ich selber abgleite und die widerlichsten Gedanken kommen, aber ich kann sie dann auch wieder wo anders hin steuern. Es ist ein Spiel - ein Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiel. Nach 17 Sekunden Fokus wird es leichter und manchmal ist es supereinfach, dann bin ich ein paar Minuten im Vortex und wumm, schladeng, schon wieder draussen, aber neues Spiel neues Glück... es wird immer besser. Und schließlich ist die Spielzeit unbegrenzt - also Ärmel hochkrempeln und weiter...

Viel Spaß beim Spielen! :kgrhl:

Liebe Grüße

Maria
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