Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 13. Apr 2015, 10:13

Hallo miteinander!

Bin neu hier im Forum auf einer Empfehlung hin. :genau:

Und ich wollte nur sagen das ich vollkommen verzweifelt bin, was meine Realitätsgestaltung betrifft. Ich lebe in einer Einrichtung für psych. Kranke was absolut nicht meinen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben gerecht wird.

Ich möchte bald eine Ausbildung machen weil ich noch keine gemacht habe. Ich würde gern in einer eigenen Wohnung wohnen. Aber ich hab das Gefühl als wenn ich dauernd in der Schule des Lebens wiederholen muss... wann hört dieser Mist bloß auf. :nachdenk:

Ich hab ausserdem das Gefühl hier in der Einrichtung gefangen zu sein.. :102:

Was kann ich an dieser Situation verändern?

VG
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Mina » 13. Apr 2015, 11:21

Hallo KU,

ohne nähere Angaben, was für eine Art von Einrichtung das ist und warum du da drin 'gefangen' bist, ist es für mich schwer da etwas dazu zu sagen. Was mir aber spontan in den Sinn gekommen ist, ist dass alles mindestens zwei Seiten hat.

Wenn ich dich richtig verstehe, wird dort ja wohl gut für dich gesorgt? Du hast ein Dach überm Kopf, erhälst Essen, brauchst vielleicht nicht mal im herkömmlichen Sinne für deinen Lebensunterhalt zu arbeiten.

Menschen, die das alles nicht haben, müssen meist jeden Tag ihren Mann oder Frau stehen, funktionieren und für ihren Lebensunterhalt und ihre Miete arbeiten. Sie können zwar über ihr Leben selbst bestimmen, aber sie müssen auch unmittelbar für alles, was sie tun, dann Verantwortung zeigen.

Ich vermute, dass du in gewisser Hinsicht sehr viel mehr Freiheit hast, als Menschen, die in irgend welche Arbeitsstrukturen eingezwängt sind und sich nicht so ohne weiteres ausklinken können, wenn sie mal nicht so gut drauf sind.

Bist du denn bereit, die Verantwortung für dein Leben mit allen Konsequenzen zu übernehmen?

LG
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon shaoli » 13. Apr 2015, 13:24

Hallo KU ,

in deiner Einrichtung wirst du zumindest ambulant in irgendeiner Form betreut werden .
Deine Ansprechpartner sollten zunächst immer diese Personen sein , denn
Sinn und Ziel der " Unterbringung " in einer solchen Einrichtung ist ja meist , dem Menschen
zu helfen , ein eigenständiges Leben zu führen . Sie sind also dafür da , dich und deine
ganz persönliche Situation , die wir hier nicht kennen , zu begleiten .

Viele Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon lawofattraction » 13. Apr 2015, 15:48

Kleiner Unbewusster hat geschrieben:Was kann ich an dieser Situation verändern?


Hallo KU,

zuerst einmal würde ich mit der augenblicklichen Situation Frieden schliessen. Das mag sich seltsam anhören, da Du sie ja eigentlich verändern möchtest. Aber es ist der Weg in die erwünschte Freiheit. Das Gesetz der Anziehung sagt, dass wir das anziehen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten - und zwar Erwünschtes genau so wie Unerwünschtes. Das heisst, wenn Du Dich - auch wenn es nur gedanklich ist - über Deine Situation beschwerst und sie ablehnst, erreichst Du damit das Gegenteil der erwünschten Freiheit und Du hältst das Unerwünschte dadurch fest.

Wenngleich Du auch im Moment wohl faktisch nichts an Deiner Situation verändern kannst, so ist das aber in Deiner Imagination, in Deiner Vorstellung möglich. Du kannst Dir vorstellen, wie es sein wird, in Eigenverantwortung zu leben, wie Dein gewünschtes zukünftiges Zuhause aussehen wird, welcher Beruf Dir Spass macht. Und parallel dazu fühl Dich in diese Situationen hinein - welche Gefühle kannst Du herauf beschwören, die Dir einen Vorgeschmack auf dieses neue Leben geben?

Je mehr Du Dir in Deiner Vorstellung und in Deinen Gefühlen das repräsentierst, was Du willst, um so grösser ist sein Verwirklichungspotenzial. Verzichte, wenn irgend möglich, darauf, dem augenblicklichen Zustand grosse Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn er Dir weniger als erstrebenswert erscheint.

Alles Materielle hat zuerst in den Gedanken der Menschen existiert, bevor es physische Form angenommen hat. Wenn Du das verinnerlichst, dann wird Dir klar, wie wichtig es ist, was Du denkst und worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst. Deine äussere Freiheit mag im Moment eingeschränkt sein durch das, was Deine Entscheidungen und Dein Verhalten in der Vergangenheit erschaffen haben, die Zukunft liegt nun in Deinen Händen. Mache etwas Schönes daraus, verwirkliche Dich und Deine Träume. Andere haben das getan, aus ebenso einschränkenden Umständen - und noch viel schlimmeren. Und das kannst Du sicherlich auch.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 13. Apr 2015, 17:58

Hallo lawofattraction,

Ich danke dir vielmals für deine ausführlichen Zeilen, sie haben mich erreicht.
Ja, liebe lawofattraction, ich kann mir sehr gut vorstellen, in Eigenverantwortung zu leben. Ich verstehe nicht, warum man mir das nicht zutraut. Nur, weil mein Zimmer hier in der Einrichtung manchmal nicht ordentlich aufgeräumt ist, muss man mich doch nicht klein halten und mir immer wieder die Ordnung vorpredigen. Dass ein gewisser Ordnungsstil notwendig ist, ist logisch; ich will mir aber MEINE persönliche Ordnung angewöhnen. Meine Ordnung ist etwas, was mir nicht von außen aufgedrückt wird- sondern was ich von innen heraus entwickeln muss.

Und da seh ich große Gefahr der Stagnation, wenn ich hier in DIESER Einrichtung bleibe; es gefährdet mein Ziel eines eigenverantwortlichen Lebens. Ich möchte unbedingt finanziell unabhängiger von meinem Vater werden, meine Rechnungen selbst bezahlen (momentan trägt mein Vater ein bisschen Verantwortung für mich ab), ich möchte eine Beziehung führen und endlich mein eigenes Leben führen. Da sehe ich das Konzept einer anderen Einrichtung deutlich attraktiver ausgerichtet - denn für Entwicklung zählt für mich ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein/Vertrauen und die Perspektive dazu.

Ich wünsche mir, dass ich es gewährt bekomme, die Einrichtung wechseln zu können, ansonsten kann ich mich hier wohl aufgeben. Die Strukturen erdrücken mich in meinem Frei-Sein und nehmen mir jegliche Perspektive statt sie aufzubauen und sie fortwährend zu entwickeln.
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon katgirl » 13. Apr 2015, 19:15

Hallo KU,
am liebsten würde ich Dir jetzt schreiben, daß die Geschichte, die Du hier vorträgst, das ist, was Abe so wundervoll mit bla bla bla abhandeln.

Momentan koppelst Du Dein Freiheitsgefühl bzw. die Abwesenheit von Freiheit an diese oder eine andere Einrichtung.
Wenn Du in eine andere Einrichtung möchtest, sollte Dir klar sein, daß Du dich überall hin mitnimmst. Solange Du Dein Denken nicht änderst, wirst Du genau die gleichen Probleme auch in Zukunft in andere Wohnverhältnisse mitnehmen.

Wertschätze was ist!
Du lebst in dieser Einrichtung und wenn Du das ändern möchtest, mußt Du sie als erstes akzeptieren.
Wertschätze die festen Mauern. Wertschätze die dichten Fenster. Wertschätze das dichte Dach. Wertschätze den Käse zum Frühstück. Wertschätze den Strom und das warme Wasser. Wertschätze die Hinweise, die man Dir gibt. Wertschätze Dein sicheres Bett. Wertschätze Dein Kopfkissen.
Fang an die Übungen, die Abe geben, anzuwenden; täglich, stündlich, sekündlich, immer.
Lies die Bücher und begreife die Zusammenhänge. Schreib Listen mit positiven Aspekten über die Leute. Schreib neue Geschichten, die sich etwas besser anfühlen. Suche nach Gedanken zum Thema Ordnung, die sich besser anfühlen, solange bis Du Erleichterung fühlst.

Du kannst diese Situation nicht von jetzt auf gleich ändern, aber Du kannst Gedanken über Deine Situation finden, die sich besser anfühlen.
Und mache es nur aus einem einzigen Grund, weil es einfach Spaß macht sich ein wenig besser zu fühlen und weil der Wille zu Gut-Fühlen und zur Veränderung über allem steht.

lg
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon zimtstern » 13. Apr 2015, 20:09

Hallo KU,

wie dir hier ja schon geschrieben wurde ist es wichtig nicht so viel Groll (Widerstand) gegegen deine jetzige Situation (also die Einrichtungen, die noch vorhandenen Einschränkungen, Menschen) zu hegen, schenke die Energie lieber den Visionen von deinem gewünschten Leben.

Vielleicht fühlt sich die jetzige Situation weniger schlimm an wenn du dir sagst "das ist nur noch vorrübergehend so", "es geht vorbei", "mir gefällt es hier nicht, aber ich weiß was gut für mich ist und daran "arbeite" ich gedanklich".
Gebe dem was du nicht willst nicht mehr Energie als dem was du willst.
Mit Energie meine ich das gedankliche fokussieren, - das was du fokussierst ziehst du nach und nach in dein Leben.

Mal ein blödes Beispiel:
Wenn du einen roten Lolli in der Hand hast und dir einen grünen wünschst,
dann fokussiere gedanklich nicht auf "Ich wünsche mir keinen roten Lolli", da würdest du ja weiterhin an dem roten Lolli festhalten,
sondern habe ein möglichst klares Bild von dem grünen Lolli und fühle dabei wie es sich anfühlt das gewünschte in den Händen zu halten.

Das ganze muss man sich natürlich auf Situationen, und Lebensumstände übetragen vorstellen. :lieb: Das LOA ist kein Zaubermittel, es zaubert aus einem roten Lolli nicht sofort einen grünen.
Es ist eher ein stetiger Wandel, der jetzt Kraft deiner Gedanken beginnt, aber erst nach und nach sichtbar wird.

Ist es nicht verrückt, - wir halten uns in Gedanken oft wesentlich mehr mit dem auf was wir nicht wollen, was wir loswerden wollen, als mit dem was wir wünschen.
Dabei ist ist unser Kopf so etwas wie die Brutstätte unserer neuen Realität, - und wollen wir ständig immer wieder die alte Realität ausbrüten? :lol:

Wenn die andere Einrichtung von der du geschrieben hast mehr deinen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben enstpricht, oder du dir diese als bessere Plattform für dein weiteres Leben vorstelle kannst, - dann lass das dein aktuelles Ziel sein.

Und halte dich nicht unbedingt so lange mit den Fragen "wie genau soll ich das machen" und den ganzen Einwänden die unser Verstand hervorbringt auf, - wenn du gedanklich so oft wie möglich in deiner neuen (gewünschten) Realität "badest", dann wirst du nach und nach immer den nächsten Schritt spüren, ganz intuitiv.

Lieben Gruß,
Zimtstern
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Maike » 13. Apr 2015, 20:45

Liebe(r) KU,

du hast schon richtig tolle Antworten angezogen! :gvibes: Es ist ein ausgelutschter Spruch, mich hat er desöfteren wütend gemacht, aber ich habe irgendwann erkannt, dass es wirklich so ist: man nimmt sich selbst überall mit hin.

Die neue Einrichtung oder auch etwas völlig anderes, könnte dir bessere Umstände bescheren, die dich in deinem Wunsch nach Eigenständigkeit, einem Beruf, einer Partnerschaft unterstützt. Aber sie kann auch das Gleiche in Grün sein, nämlich dann, wenn du in deinem Gedankentrott verharrst. Niemand hier wird bestreiten, dass es anfangs Überwindung kosten kann, neue Gedankenwege einzuschlagen und dass es einen gewissen Vertrauensvorschuss bedarf, bevor man diese Wege in veränderten Umständen wiedersieht.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mich hat Minas Beitrag sehr angesprochen. Wenn es auch Dinge gibt, die dich an der Einrichtung stören, halte dir alles vor Augen, was diese Situation dir an Vorteilen und schönen Dingen bietet und fang an, sie wertzuschätzen. :)

Du kannst dir Zwischenziele setzen, z.B. mit der Freiheit, die du dort hast, etwas Gutes anzufangen. Was könnte da sein?

Die Ordnungssache: manchmal kann es helfen, pragmatisch zu sein und die Dinge so anzugehen, dass für einen selber etwas Angenehmes dabei rauskommt. Ich hasse es z.B. mein Geschirr sofort nach dem Essen wegzustellen, aber mir ist es lieber das zu tun, als mir ständige Meckereien anzuhören. Insbesondere in den Fällen halte ich es so, wo die Veränderung der Umstände anstrengender wäre als in den sauren Apfel zu beißen.
Dein Wunsch, deine Ordnung selber bestimmen zu können, zeigt deinen Wunsch nach Selbstbestimmung an. Den brauchst du nicht aufzugeben, der ist auch nicht vertuscht, wenn du deine Energie lieber für etwas anderes verwendest als für einen mühsamen Kampf. Du kannst aufräumen und dich weiter auf Selbstbestimmung fokussieren. Wer weiß, wie sich die Situation dann noch verändern wird?!

Lieben Gruß
Maike
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon backagain » 13. Apr 2015, 21:47

Hey, Kleiner Unbewusster


Du bist doch auf dem besten Weg. Du weißt, was Du nicht willst, nämlich diese starren Strukturen, und Du weißt was Du willst, nämlich finanzielle Unabhängigkeit, eine andere Einrichtung mit mehr Freiräumen usw.
Dieses Wissen reicht für eine Verbesserung Deiner Umstände vollkommen - wenn Du dem keine Widerstände entgegenstellst.

Aber: Du musst Dich selbst auch wirklich innerlich ermächtigen, finanziell unabhängig zu werden und weniger "behütet". Du musst es Dir wirklich und ganz und gar zugestehen und erlauben!!!.
(Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, sich von zum Beispiel Elternteilen zu lösen. Umso "abhängiger" ich mich fühlte, umso mehr Zoff hatte ich jedoch - fühlte mich dann schuldig...usw..... - und je freier ich wurde, umso mehr stand ich über den Dingen und musste im Außen nichts mehr richten - und die Dinge fingen an, in meinem Sinn zu laufen.)

Tatsächlich ist es aber so, dass gerade Dein "Hilferuf" hier zu zeigen scheint, dass Du dir das noch nicht so ganz glaubst. Und vielleicht erlaubst und zugestehst. (Und auch Dein Nick :clown: ...wieso denn "klein"...und wieso "unbewusst"???.)

Und - auch wenn Du es vielleicht im Moment nicht fühlen kannst - "klein gehalten werden" und "sich selbst klein fühlen" sind dasselbe.

Man kann Dich nur klein halten, wenn Du Dich selbst klein fühlst. (Es ist eine Wechselwirkung - aber da raus kommen kannst Du nur, indem Du bei Dir anfängst.)

Aber manchmal zweifelt man und fühlt sich klein, weil man einfach noch nicht weit und reif genug ist.
Gib Dir die Zeit, innerlich langsam zu wachsen. Versuche einfach, Dich selbst jeden Tag ein Stückchen größer zu fühlen. :clown:


Mit dem Wertschätzen dessen, was Du um dich hast, haben meine Vorschreiberinnen recht - denn es hilft einfach.
Allerdings ist es vielleicht schon ein Schritt zu weit, damit direkt anzufangen und - platt gesprochen - von Dir zu verlangen, Sachen, die Dich nerven, gut zu finden.

Ich habe für mich gelernt, dass - wenn ich "wertschätze", ohne mich selbst innerlich halbwegs stabil zu fühlen, es dann nicht authentisch ist und ich eher das Gefühl habe, mich zu "unterwerfen" oder mir die Dinge schön zu reden. Naja ...hatte...ist lange her. :clown:

Damit will ich sagen: Grundsätzlich finde ich es auch gar nicht so schlecht, wenn Menschen "Autoritäten" auch mal anzweifeln und versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Es gibt ganz grässliche Institutionen - und wenn das jemand so empfindet, ist es gut, sich nicht einfach damit "abzufinden" sondern das laut auszusprechen und dagegen anzugehen. Und wenn Du das Gefühl hast, andere entscheiden für Dich.....dann geh dem ruhig nach....

Aaaaaaber: Du bist hier in einem Abrahamforum. Hier wird man Dir - und ganz zu Recht - nicht sagen: Leg Dich mit der Institutionsleitung an, ...kämpfe....

Der Abrahamweg ist nunmal der, den Du oben liest: Egal, wie unangenehm das Außen ist - es spiegelt Dir immer auch etwas von Dir zurück. Und wenn Du etwas ändern willst, ist der erste Schritt, Dich selbst zu ändern.

Lerne dran zu GLAUBEN, dass Du das erreichen kannst, was DU willst. Schätze, dass du erkennen kannst, was DU willst. Und vertraue darauf, dass sich Deine Umgebung dem automatisch anpasst.

Suche zuerst nach Möglichkeiten, um den Glauben an Dich selbst zu stärken.

Katgirl baut auf Abrahamübungen nonstop...ich selbst eher auf zum Beispiel handfeste Tätigkeiten. Oder eine Rückschau: Wo im Leben war ich schon glücklich, wo war ich zufrieden mit mir, was ist mir schon gut gelungen - wo und wann habe ich mich schon frei gefühlt, mächtig, unabhängig....

Auch Psychotherapie kann hier sehr viel helfen, oder Kunsttherapie, oder....

Der Weg, auf dem Du zu diesen Gefühlen kommst, ist letztlich egal. Ich finde nur, dass die Gefahr, sich anzuschwindeln, am geringsten ist, wenn man sich "handfeste" Dinge anschaut oder tut und/oder unter Anleitung seine Ängste bearbeitet. Aber egal....

Und dann, parallel dazu, wenn du Dich stabiler fühlst, dann versuche das Gute an dem Ort zu sehen, an dem Du Dich befindest. Auch das ist - dann - erleichternd. Und je mehr Erleichterung Du fühlst, und je freier Du Dich fühlst - umso eher klappt es dann mit einer Änderung der Umstände. In Deinem Sinne. Verlass Dich drauf. Da brauchst Du Dir gar keine Sorgen zu machen. Da schlägt das plötzlich die Leitung selbst vor, da ergibt sich irgendwas....oder Dein Antrag kommt einfach durch.

Wie gesagt: Da brauchst Du Dir echt keinen Kopf drum machen. Aber wenn es jetzt noch nicht geht, und wenn jetzt zu viele Widerstände da sind - nimm es einfach als Hinweis, erstmal an Dir selbst weiter zu arbeiten.

Deine Aufgabe ist es, den Glauben an Dich selbst zu stabilisieren. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber es geht!!!

Viel Erfolg!!!!

b.

PS: Du bist doch sehr schlau. Fang doch mit einer Schreibübung zur Ordnung an. Mir scheint, dass das ein Knackpunkt ist, mit dem Du doch wirklich Frieden schließen solltest.
Und das geht - wenn du anfängst zu erfahren, welche Kraft in der Ordnung liegt. Was "Ordnung" wirklich ist.....nämlich nicht nur Zwang sondern auch das Gegenteil.....ein Energiefeld.....

Analysiere "Deine" Ordnung....male Bilder, die "Deiner Ordnung" entsprechen....fang an, Dich wirklich damit zu identifizieren. Finde selbstständig Rituale für Deinen eigenen Tagesablauf....usw.... und Du wirst erstens wachsen, und zweitens die anderen davon überzeugen können, dass Du das mit der Ordnung und der Struktur im Leben hinbekommst.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon lawofattraction » 14. Apr 2015, 07:31




Hallo KU,

ich möchte unsere Unterhaltung weiterführen, auch wenn Du inzwischen bereits einen enormen Input bekommen hast und in dem Gesagten sicherlich ganz viel Information findest, die Du als Aufhänger für ein verändertes Denken benutzen kannst.

Sicher werden Dich die vielen "Abraham-Ausdrücke" etwas verwirren - ich nehme an, dass Du von der Abraham-Lehre noch nicht viel gelesen hast - und will es daher ziemlich allgemein halten.

Kleiner Unbewusster hat geschrieben:Ich wünsche mir, dass ich es gewährt bekomme, die Einrichtung wechseln zu können, ansonsten kann ich mich hier wohl aufgeben. Die Strukturen erdrücken mich in meinem Frei-Sein und nehmen mir jegliche Perspektive statt sie aufzubauen und sie fortwährend zu entwickeln.


Das hört sich unwahrscheinlich dramatisch an, so, als ob es keine anderen Alternativen und anderen Wege geben würde und als ob es nur eine einzige Gelegenheit gibt, etwas zu verändern. Die Situation ist so im Moment, aber Du hast auch jeden Moment die Möglichkeit, eine andere Perspektive einzunehmen. Immer wieder, immer wieder aus dem Jetzt. Wie zum Beispiel das Wertschätzen dessen, was Du im Moment so vehement ablehnst.

Du wirst sagen: "Wertschätzen, was ich nicht will?" Ja, genau. Denn wie ich oben schrieb, ist das Law of Attraction ein Wirkgesetz, das alles das in Dein Leben zieht, auf das Du Dich konzentrierst. Wir erschaffen durch unsere Gedanken. Wenn es das Jammern über die aktuelle Situation und das Auflehnen gegen die Autoritäten sind, dann wird sich die einfach nicht verändern können. Denn das ist Widerstand, der nur noch mehr davon bringt, aber keine Veränderung bewirken kann. Das verbietet das Gesetz der Anziehung, das sagt: Gleiches zieht Gleiches an.

Veränderung kann nur aus Dir und veränderten Gedanken/Gefühlen kommen, von Dir in Dir initiiert; und dann wird das Aussen, werden sich die äusseren Gegebenheiten, Deinen Gedanken anpassen. Es liegt in Deiner Hand, aber Du musst auch etwas dazu tun. Und zwar Deine Gedanken konsequent in die Richtung lenken, die Du als Dein Ziel deklariert hast.

Freiheit ist eine innere Einstellung, sie ist die Freiheit zu denken und ein Innenleben zu haben, das von nichts und niemand beeinträchtigt oder beeinflusst werden kann. Du kannst in einer Gefängniszelle eingesperrt sein und trotzdem frei sein. Die innere Freiheit kann Dir niemand beschneiden oder wegnehmen, und wenn Du das erkennen kannst, sind auch die Umstände nicht mehr so wichtig.

Kleiner Unbewusster hat geschrieben:Und da seh ich große Gefahr der Stagnation, wenn ich hier in DIESER Einrichtung bleibe; es gefährdet mein Ziel eines eigenverantwortlichen Lebens.


Eigenverantwortlichkeit ist kein ZIEL. Es sind die täglichen, minütlichen Schritte und Entscheidungen, die hin zu dem Zustand der Eigenverantwortlichkeit führen. Und der wird sich auch ständig verändern, je nachdem, welche Umstände Dein Leben bestimmen und wie gross mit der Zeit Deine Einsicht und Erkenntnisfähigkeit sein wird. Es ist nichts, was man wie ein Zeugnis irgendwann in der Hand hält und sich das stolz an die Wand hängt mit dem Satz "jetzt bin ich es, jetzt habe ich es." Jedes Hindernis im Leben mag Dich wieder an die Grenzen und in Situationen bringen, in denen Du versucht bist, Dich als Opfer zu fühlen.

Denn weisst Du, was Eigenverantwortlichkeit wirklich ist? Es ist nicht das Ordnung machen oder einen Beruf zu haben oder Geld zu verdienen und Dich auf eine bestimmte Art und Weise in der Gesellschaft zu bewegen - das ist nur der äussere Ausdruck der Verantwortlichkeit. Eigenverantwortlichkeit ist die Erkenntnis und das Handeln nach der Erkenntnis, dass Du durch Deine Gedanken und Gefühle Dein ganzes Leben selbst gestaltest - jedes kleine und jedes grosse Detail, jeder Mensch und jeder Umstand, die Dir begegnen, sind deshalb in Deinem Leben vorhanden, weil Du sie gedanklich erschaffen hast. Das anzuerkennen ist Eigenverantwortlichkeit.

Auch in Deiner augenblicklichen Situation kannst Du eigenverantwortlich sein, indem Du anerkennst, welchen Beitrag Du zu dieser Situation hast. Da gibt es keine bösen "Anderen", und Du bist nicht ihr Opfer. Das ist Dein erster Erkenntnisschritt in die Verantwortlichkeit, dem noch viele andere folgen werden, die Dir beweisen, dass Du in der Lage bist, gerade zu stehen für das, was Du geschaffen hast und zu erkennen, dass Du etwas anderes erschaffen kannst, wenn Dir der Status Quo nicht gefällt.

Wie Kat aber schon schrieb, sind das keine Situationen, die sich durch einen reinen Ortswechsel verändern. Wir haben immer eine Grundenergie, die sich aufgrund unserer Gedanken und Gefühle strukturiert. Und dort, nur dort, können wir sie verändern - in den Gedanken. Das soll heissen, dass ein Wohnungswechsel nicht automatisch Deine Energie, Deine Schwingung verändert. Du nimmst sie mit Dir, auch in eine neue Wohngemeinschaft, und sie ist so lange bei Dir - und stellt Dich dann immer wieder vor gleiche Herausforderungen - bis Du beschliesst, etwas daran zu verändern. Es liegt an Dir, nur an Dir. Andere Menschen sind in unserem Leben jeweils nur die Statisten, denen wir aufgrund unserer inneren Energie (Schwingung) Statistenrollen zugedacht haben.

Weisst Du, Du kannst auch aktiv etwas tun. Wenn ich in Deiner Situation wäre, so würde ich abwägen. Was ist leichter oder schwerer - in der jetzigen Einrichtung zu bleiben oder aber das Zimmer aufräumen und dadurch den Autoritäten das zu zeigen, was sie sehen möchten? Du und ich wissen, dass es nicht am Aufräumen hängt, trotzdem sind es die Regeln, die Dir "Mächtigere" vorsetzen. Wer sitzt am längeren Hebel? Du magst denken, es seien die anderen, weil sie Dir Vorschriften machen können. Dabei ist es direkt umgekehrt. Du sitzt am längeren Hebel, nämlich dann, wenn Du erkennst, dass die Veränderung nur von Dir abhängt.

Warum hörst Du Dir Predigten über Ordnung an, wenn die doch so leicht zu vermeiden sind - nämlich dadurch, dass Du Ordnung machst. Was ist für Dich schlimmer, immer wieder Deine angeblichen Unzulänglichkeiten aufs Brot geschmiert zu bekommen oder jeden Tag ein paar Minuten Ordnung zu machen? :mrgreen: Kein Vergleich, oder? Ich wüsste jedenfalls, welchen Weg ich gehen würde. :clown:

Denn es gibt etwas, was man den Weg des geringsten Widerstandes nennt. Es ist der Weg, der Dich mit dem kleinsten Einsatz an Aufwand zum gewünschten Ziel bringt. Sie wollen, dass Du aufräumst und sind dann Deinen Umzugsplänen eher geneigt, weil sie sichtbare Dinge brauchen, die ihnen etwas beweisen? Piece of cake. So wenig Aufwand für einen so grossen Gewinn - ich wüsste definitiv, was ich wähle.

Es erfordert ein wenig Umdenken, wenn wir aufhören, nur das anzuschauen, was ist und anfangen, die grossen Zusammenhänge zu erkennen, nach denen sich unser Leben formt. Aber ich kann Dir eines versprechen: Es ist eine ungeheuer spannende Reise. Auch dann wenn sie nicht immer leicht ist - und das wird sie nicht sein. Aber das Gefühl, das eigene Leben zu steuern und zu wissen, dass das immer der Fall ist, ist eine so unvergleichlich grössere Freiheit als die, die Du im Moment durch einen Wohnungswechsel anstrebst.

Frag ruhig, wenn Dir etwas nicht klar ist - Du siehst, hier sind viele gerne bereit, ihr Wissen und ihre Einsichten und Erkenntnisse und Kenntnisse mir Dir zu teilen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 14. Apr 2015, 15:15

Hallo liebes lawofattraction,

Ich danke dir und auch den anderen vielmals für den massiven Input, den ihr mir da geliefert habt. Dass muss ich erstmal alles sacken lassen, was ihr da zusammengetragen habt.

Loa, du magst recht haben, wenn du sagst dass man innerlich frei sein kann und dazu die äußere Freiheit nicht braucht. Aber ich brauche sie, die kleinen großen Freiheiten des Lebens, damit ich genügend Luft zum Atmen habe, denn ich fühle mich hier, wie als wenn mir die Luft abgeschnitten wird. Ich weiß, dass ich vieles abstreite und ablehne im Moment. Aber ich will hier einfach nur weg und Augen zu und durch - aber mit dem Kopf kann man eben nicht durch die Wand. Und davon hab ich jetzt Kopfschmerzen ganz dolle...

Ich versuche , das zu erledigen, was mir aufgetragen wird. Aber ich hab das Gefühl, hier wird mehr erwartet. Ich weiß aber nicht, was ich noch machen soll, ausser die Dinge, die mir aufgetragen werden, zu erledigen. Doch hier ist auch ein Problem, dass das nicht regelmäßig klappt, sondern nur über kürzere Zeitspannen und dann bricht es wieder ein und alles zusammen. Meine Ordnung ist instabil so kann man sagen. Ich stehe in Schlamm und Schlick und nehm kein Blick auf die Dinge die wirklich wichtig sind. :nachdenk:

Mein Problem ist, dass ich es nicht schaffe, Dinge kontinuierlich auszuführen. Ich mache was eine Zeit lang diszipliniert, aber dann gibt es Momente, wo ich Die Ordnung wieder verabscheue und wieder unordentlich werde. Mein Argument: Ich wohne und Lebe doch in diesem Zimmer, da ist ein bisschen Unordnung doch kein Drama. Dass alles immer so dramatisiert wird regt mich auch immer total auf. Die Menschen müssen aus jeder Mücke einen Elefant machen.... :rleye:
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon ZaWo » 14. Apr 2015, 15:25

Wie alt bist du eigentlich?
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 14. Apr 2015, 15:26

Ich bin schon 25.
Wenn ich nicht demnächst das Denken in den Griff bekomme, ist meine Chance dahin... :nachdenk:
Zuletzt geändert von Kleiner Unbewusster am 14. Apr 2015, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon ZaWo » 14. Apr 2015, 15:26

Warum verlässt du die Einrichtung nicht?
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 14. Apr 2015, 15:36

Keine Ahnung. Von Welchem Geld soll ich mir denn ne Wohnung leisten?
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon ZaWo » 14. Apr 2015, 15:38

Hartz IV z.B.
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 14. Apr 2015, 15:45

Naja, die Autoritäten hier würden mich eh nicht gehen lassen, weil ich zu unordentlich bin. :nachdenk:
Kleiner Unbewusster
 

Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon ZaWo » 14. Apr 2015, 15:53

Sicher? :nachdenk:
ZaWo
 

Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon katgirl » 14. Apr 2015, 15:56

Oh Gott, da sind so viele Ansätze in Deinem Text, daß Du Dir wirklich nur einen Zipfel packen kannst und irgendwo anfangen mußt.
Rein Praktisch würde ich mir eine Liste machen, die an die Tür pinnen und dann Tag für Tag abhaken.
Dann gibt es auf pinterest so viele tolle Ordnungsanregungen.

Ok, fangen wir mal direkt beim Thema an. Du wirst aufgefordert aufzuräumen, was Dir im Moment aber nicht liegt, deswegen fühlst Du Dich etwas mies. Dein Fühlen zeigt Dir an, daß Du in diesem Moment eine Batterei Wunschraketen automatisch abgeschickt hast. Im selben Augenblick hat das LoA die Lösung bereits erschaffen, Ausdehnung ist erfolgt. Du warst/bist in jedem dieser Momente wertvoll und wichtig. Die ganze Situation (warum auch immer Du sie erschaffen hast) ist wichtig.

Indem Du darauf rum hackst, daß irgendwer irgendwas von Dir verlangt; forderst Du das LoA auf, Dir mehr davon zu bringen. Du regst Dich über die kleinen Dramen auf (egal ob bewußt oder unbewußt) und erhälst mehr davon. Die Leute die dich maßregeln geben Dir das, was Du willst. Sorry, wenn es so hart klingt, aber das ist so.
Versuche das Drama rauszunehmen. Wenn Dir Meditieren liegt, dann mach das. Wenn Du joggen magst, dann mach das. Nutze alle Freiräume aus, die Dir Befriedigung und Spaß bereiten. Wenn Du ein Praktikum machen kannst, dann tu das; Hauptsache es macht Freude und bringt Dich weiter.

Warum sollten die Dich nicht gehen lassen? Dann müßtest Du ja entmündigt worden sein und einen Vormund haben.
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Mina » 14. Apr 2015, 16:02

Das mit dem Praktikum finde ich eine super Idee.

Da kannst du testen, welche Jobs dir liegen und wie es sich anfühlt und vor allem, ob es das ist, was du machen willst.

Ich könnte mir denken, dass du da auch deinen Betreuern zeigen kann, wie fähig und selbstständig du bist und ob du eine Sache durchhälst und durchziehen kannst. Hast du so was schon mal gemacht?

LG
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon katgirl » 14. Apr 2015, 16:18

Die Hauptaussage Abes ist ja die, das es ausreicht, wenn man sich besser fühlt bzw. wenn man einen Gedanken findet, der sich besser anfühlt.
Überleg doch mal welcher Gedanke sich in Deiner Situation jetzt besser und erleichtert anfühlt.
zB: Ich mag die Ordnung des Unversums. Ich mag es wie jedes Teilchem im Universum genau am richtigen Platz ist. Ich mag Klarheit. Ich bin davon begeistert, daß ich die Freiheit habe, Gedanken zu denken, die sich etwas besser anfühlen. Ich finde es super, daß ich mich immer auf die geniale Anordnung meiner EGS verlassen kann. ...
Ich habe mitbekommen, daß ich ein wenig mehr ordentlich bin. Ich bin nicht so ordentlich, wie ich gerne sein möchte, aber ich bin ordentlich. ...

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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon backagain » 14. Apr 2015, 16:21

Hallo Kleiner Unbewusster

Weißt Du, auch Deine Ordnung ist ein Spiegel Deiner selbst.

Ordnung ist ja nichts anderes als eine bewusste Struktur. Und ohne Struktur gäbe es kein Leben. Alles was ist, ist Struktur - also Ordnung. Anordnung.
Ein Molekül gewinnt seine Kraft aus der Anordnung seiner Bestandteile.
Ein leckeres Gericht seinen Geschmack aus der Anordnung der seinen.
Grammatik und Rechtschreibung sind Ordnung. (Und da bist Du ja total fit drin.)
Jedes Kunstwerk lebt durch seine Ordnung - durch die Anordnung der Formen und Farben, Töne und Instrumentalstimmen....

Und so, wie wir die Dinge um uns herum ordnen - zeitlich und räumlich - so sieht es oft auch in uns drin aus.

Natürlich kann man das nicht eins zu eins übertragen. Und natürlich gibt es nicht "die eine Ordnung".

Aber: Eine gewisse - zu Dir passende - Regelmäßigkeit in Deinem Leben, Deinem Umfeld, Deinem Tagesablauf, der Anordnung der Dinge um Dich herum, beweist einfach, dass du Dir selbst Halt geben kannst. Und - ist in der Tat Halt für Dich.

Mein Weg wäre, dem wirklich ganz gründlich nach zu gehen. Und Ordnung als hilfreichen Spiegel zu betrachten.
Dabei auf Deine Gefühle zu achten: Bei welcher "Ordnung" können deine Energien optimal fließen - sprich: Welche Ordnung ist für Dich am inspirierendsten. Bei welcher Ordnung fühlst Du Dich am wohlsten.

Welche Ordnung entspricht Deinem Inneren Wesen?

Und welche Unordnung entspricht Widerstand und Auflehnung....oder Orientierungsverlust?

Wie fühlst Du Dich, wenn Dir alles zu entgleiten scheint? Was kannst du dann tun?

Achte auf Deine Gefühle und räume - sukzessive - in Deinem Leben auf, so dass Du Dich durch und durch wohl fühlst. Für Dich, nicht für die Anderen. (Ich behaupte mal, dass Du im Chaos selbst nicht ganz froh bist....denn Du hast ja Ziele: Ausbildung, Partnherschaft....und all das braucht halt auch - Ordnung.)

Ich geh jetzt mein Arbeitszimmer aufräumen. :ros:

b.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 14. Apr 2015, 16:57

Hallo backagain,

und wieder hast du mir den Spiegel vorgehalten. Hast mir Einblick in mich selbst gegeben. Das, was ihr alle so gut drauf habt hier im Forum. Das Schreiben. Ihr könnt gut einem die Situation, das Innere Spiegeln, für das man noch nicht so bewusst war. Und deswegen habe ich auch Unbewusster genannt, weil in meiner Struktur einige Elemente noch total unbewusst und unterentwickelt sind.

VG
KU
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon backagain » 14. Apr 2015, 17:08

Kleiner Unbewusster hat geschrieben:Und deswegen habe ich auch Unbewusster genannt, weil in meiner Struktur einige Elemente noch total unbewusst und unterentwickelt sind.

In meiner auch. Und ich bin schon 42. :kgrhl:

Aber das ist dann auch ein wichtiger Schritt: Schließ Frieden mit Dir, da, wo Du bist.

Ganz viel bei Dir ist auch sehr entwickelt - sonst wärste ja nicht hier gelandet. :mrgreen:

Gib Dir Zeit, sei geduldig mit Dir....

Du schaffst das. Nach und nach. Jedesmal ein bisschen besser. Betrachte Dich selbst wie ein Kunstwerk. Das haut man auch nicht an einem Tag aus dem Felsen. (Und falls vorher noch jemand etwas lieblos mit dem Felsen umgegangen sein sollte - dann dauerts noch länger.)

Aaaaber: Es wird!

Und jetzt....räume ich weiter!
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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Maike » 14. Apr 2015, 19:51

Hallo KU,

Kleiner Unbewusster hat geschrieben:Loa, du magst recht haben, wenn du sagst dass man innerlich frei sein kann und dazu die äußere Freiheit nicht braucht. Aber ich brauche sie, die kleinen großen Freiheiten des Lebens, damit ich genügend Luft zum Atmen habe, denn ich fühle mich hier, wie als wenn mir die Luft abgeschnitten wird. Ich weiß, dass ich vieles abstreite und ablehne im Moment. Aber ich will hier einfach nur weg und Augen zu und durch - aber mit dem Kopf kann man eben nicht durch die Wand. Und davon hab ich jetzt Kopfschmerzen ganz dolle...


Ich kann dir gerade ganz frisch aus meinem Leben etwas erzählen, was gut zu deinen Worten passt. Gestern bekam ich eine Mail, dass ich aus mir schleierhaften Gründen an einem Seminar, welches für mich verpflichtend ist, nicht teilnehmen darf. Im ersten Moment war ich auf 180 und fühlte mich von den Autoritäten total niedergemetzelt, in mir tobte es so richtig, zumal eine Ablehnung für mich mit unangenehmen Konsequenzen verbunden gewesen wäre. Ich schrieb eine Antwort mit dem Versuch, mein Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen. Fehlgelaufen.
Ich hatte im zweiten Augenblick einfach nur noch den Wunsch, dass diese Aufregung, die ich mir selber antat, aufhört und begann, Dinge wertzuschätzen, die mit meiner Karriere zu tun haben. Heute löste sich der Spuk einfach so auf.

Zweites Beispiel, das schon länger zurückliegt. Ich habe eine zeitlang im Ausland gelebt und meine erste Wohnung dort war ein Greuel. Zuvor hatte ich schon große Ängste gehegt, keine Wohnung zu finden, übern Tisch gezogen zu werden etc. pp. :pfeif: Allerdings hatte ich nichtsdestotrotz keine Lust, auf Suche zu gehen und fand mich einigermaßen mit der Situation ab, während ich so gut es ging, eine lustige Zeit mit meinen neuen Bekanntschaften verbrachte. Dann wurde bei einem dieser Bekannten ein Zimmer frei. Die Wohnung befand sich auch noch in meiner Wunschgegend. :gvibes: Kleines Aber - und auch das war eine wichtige Erfahrung - die neue Wohnsituation hatte ein, zwei Mängel, die mir deutlich meine Schwingung wiederspiegelten.
Dieses Beispiel zeigte mir auch, dass selbst erwünschte, ersehnte Lösungen nicht immer dem Optimum entsprechen, sondern soweit gut oder mangelhaft sind, wie unsere Schwingung es zulässt.

katgirl hat geschrieben:Indem Du darauf rum hackst, daß irgendwer irgendwas von Dir verlangt; forderst Du das LoA auf, Dir mehr davon zu bringen. Du regst Dich über die kleinen Dramen auf (egal ob bewußt oder unbewußt) und erhälst mehr davon. Die Leute die dich maßregeln geben Dir das, was Du willst. Sorry, wenn es so hart klingt, aber das ist so.


Da kann ich Kat nur beipflichten!

Im Englischen sagt man gerne: Don't argue for your limitations. Sinngemäß: Rechtfertige nicht deine Begrenzungen.

Ein Großteil deines Dramas spulst du gerade selber im Kopf ab. Du kannst da sehr viel Dramatik rausnehmen und deine Gedanken dazu langsam aufweichen.

z.B. Mir gefällt hier einiges nicht, aber es ist ja nicht für immer.
Naja, wenigstens die Blumen im Essraum sind schön und die nette Pflegerin hat so einen guten Humor. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe. Und die Kroketten, die es donnerstags gibt, sind genauso perfekt wie die in meinem Lieblingsladen ...

Lieben Gruß
Maike
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