Wege in ein selbstbestimmtes Leben

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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon zimtstern » 14. Apr 2015, 20:03

Lieber KU,

was du schreibst erinnert mich an die Zeit als ich noch bei meinen Eltern lebte und meine Mutter mir ständig Predigten über das Äufräumen hielt.
Selbst wenn ich grade vorhatte damit anzufangen, in dem Moment in dem ich es "befohlen" bekam war meine ganze Energie wieder weg... ich fühlte mich oftmals richtig ohnmächtig.

In den folgenden Stunden kam ich dann aus meiner Wut und der inneren Verteidigung (in mir lief auf Endlosschleife so ein Art Selbstgespräch in dem ich mich selbst verteidigte, lauter logische Argumente aufführte warum ich ungrecht behandelt werde, etc) kaum noch raus. Diese innere Selbstverteidigung, dieses Gefühl ungerecht behandelt zu werden verschlang regelrecht meine ganze Energie.

Wahrscheinlich muss man durch diese Gefühle auch erst mal durch, aber danach macht es wirklich Sinn sich mal das was zB. Loa geschrieben hat,

lawofattraction hat geschrieben:
Weisst Du, Du kannst auch aktiv etwas tun. Wenn ich in Deiner Situation wäre, so würde ich abwägen. Was ist leichter oder schwerer - in der jetzigen Einrichtung zu bleiben oder aber das Zimmer aufräumen und dadurch den Autoritäten das zu zeigen, was sie sehen möchten? Du und ich wissen, dass es nicht am Aufräumen hängt, trotzdem sind es die Regeln, die Dir "Mächtigere" vorsetzen. Wer sitzt am längeren Hebel? Du magst denken, es seien die anderen, weil sie Dir Vorschriften machen können. Dabei ist es direkt umgekehrt. Du sitzt am längeren Hebel, nämlich dann, wenn Du erkennst, dass die Veränderung nur von Dir abhängt.

Warum hörst Du Dir Predigten über Ordnung an, wenn die doch so leicht zu vermeiden sind - nämlich dadurch, dass Du Ordnung machst. Was ist für Dich schlimmer, immer wieder Deine angeblichen Unzulänglichkeiten aufs Brot geschmiert zu bekommen oder jeden Tag ein paar Minuten Ordnung zu machen? :mrgreen: Kein Vergleich, oder? Ich wüsste jedenfalls, welchen Weg ich gehen würde. :clown:

Denn es gibt etwas, was man den Weg des geringsten Widerstandes nennt. Es ist der Weg, der Dich mit dem kleinsten Einsatz an Aufwand zum gewünschten Ziel bringt. Sie wollen, dass Du aufräumst und sind dann Deinen Umzugsplänen eher geneigt, weil sie sichtbare Dinge brauchen, die ihnen etwas beweisen? Piece of cake. So wenig Aufwand für einen so grossen Gewinn - ich wüsste definitiv, was ich wähle.


zu Herzen zu nehmen.

Du kannst dir ja auch vornehmen dass mit der äußeren Ordnung gleichzeitig auch deine innere Ordnung hergestellt wird, - es gibt viele Menschen die Aufräumen und Ordnung halten grade deshalb lieben, weil sie durch den praktischen Prozess zu innerer Klarheit gelangen.

Lieben Gruß und wir sind alle bei dir :hug:

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Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Kleiner Unbewusster » 18. Apr 2015, 17:19

Ich hab halt das Gefühl, als wenn mir das Leben und seine Fülle an mir vorbeirauscht. Ich stehe auf einem Rastplatz und auf der Autobahn sind die rasenden LKWs mein Leben, das an mir vorbeisaust. Ich mein, ich will mich nicht länger klein und ohnmächtig fühlen. Ich möchte meine ganze Größe wahrnehmen und nicht in so einer Einrichtung verweilen, wo man auf Lebzeiten nicht mehr abgeholt wird, nur von der Vergangenheit eingeholt wird. Ich will endlich raus und das Leben entdecken. Denn meine Zeit ist JETZT und JETZT möchte ich Leben und nicht darauf warten, mit dem Leben beginnen zu dürfen...
Kleiner Unbewusster
 

Re: Wege in ein selbstbestimmtes Leben

Beitragvon Maike » 18. Apr 2015, 19:05

Hallo KU,

auch wenn dein Frust und deine Mutlosigkeit, das ist zumindest das, was bei mir ankommt, verständlich sind, wird es nicht passieren, dass wie von Zauberhand dein neues Wunschleben an die Tür klopft.

Es sind kleine Schritte und auch ein klein wenig zufriedener/glücklicher/fröhlicher sein, ist ein Fortschritt. Sich ein kleines bisschen mächtiger zu fühlen, selbst wenn es sich nur auf einen Minibereich deines Lebens bezieht, ist ein Fortschritt.

Finde Gründe, um dich besser (nicht großartig oder überglücklich) zu fühlen.

Du kannst unendlich oft erzählen, wie es dir geht und was dich davon abhält, dass du dein Leben führen kannst, wie du es möchtest. Damit ziehst du diese Schleife nur weiter. Es bringt dich aber nicht dorthin, wohin du möchtest. Du willst nach Paris und erzählst fortwährend, dass du immer noch in Köln bist. Verschiedene Personen berichten dir von ihren eigenen Wegen nach Paris. Und deine Antwortet lautet: Ich bin aber immer noch in Köln. Unterdessen sind einige Flieger abgehoben, ein paar Züge abgefahren und nette Fahrgemeinschaften machen längst Rast am Grenzübergang. Keine Sorge. Es kommen neue Flieger, neue Züge und neue Mitfahrgelegenheiten. Aber auch nur insoweit es zu deinen Überzeugungen passt, die nur du ändern kannst.

Solche Gelegenheiten umgeben dich immer. Das sind die Gründe, du die finden kannst, um Erleichterung zu fühlen.

Die Reise zum erwünschten Ziel ist das, was einem diesen freudigen Kick gibt, nicht das Ziel selber. Wenn du eines Tages dein Ziel erreicht hast und davon erzählst, wirst du den Weg dorthin beschreiben. Wie wundersam sich im Rückblick die Dinge entwickelt haben, welche Zufälle mit reingespielt haben, welche scheinbaren Rückschläge du erlebt hast. Du wirst nicht einfach sagen: Und dann war ich da.

Ich denke, du bist hier mit einer Fülle von Tipps und Vorschlägen ausgestattet worden. Die Fülle rast also nicht an dir vorbei. Du bist mittendrin. :gvibes:

Lieben Gruß
Maike

p.s.: ich erinnere mich gerade an das Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen".
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
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