Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 30. Mai 2016, 17:02

Hallo ihr Lieben ,

neulich ist mir etwas merkwürdiges passiert, worüber ich mich gern austauschen würde. Ich schreibe hier,
weil es nicht direkt mit Abraham zu tun hat und wahrscheinlich auch andere Quellen zitiert werden .

Das einzige, was anders war, war, dass ich kurz vorher nach meiner besten oder der
tatsächlichen Erfahrung , die sich heute am besten anfühlt, suchte. Als ich sie gefunden hatte, packte mich der Drang, sie umzuschreiben, also so zu erzählen, als hätte ich mich damals für und nicht gegen diese Möglichkeit entschieden und so, als hätte sie sich seitdem perfekt weiterentwickelt. Es kommt äußerst selten vor, dass ich mich für so etwas begeistern kann, aber hier fühlte es sich fast so an, als sei
die Geschichte schon " da " gewesen, denn sie tauchte praktisch fix und fertig
vor meinem inneren Auge auf. Nach zwei, drei Tagen fühlte sie sich sogar recht vertraut und ( im Wesentlichen ) nicht wie frei erfunden an, was daran liegen mag, dass sie im Ansatz mit der objektiven Realität über -
einstimmt.

Nun wußte ich nicht recht, was ich weiter mit ihr machen, ob und was ich noch aus ihr herausziehen könnte oder ob ich es bei ein paar Tagen Spaß und Inspiration belassen und wenn ja, wo ich sie " ablegen " soll. Als ich in einer ruhigen Stunde darüber nachdachte, nahm ich plötzlich stark den Duft eines Parfums wahr, der ganz
bestimmt nicht da sein konnte. Ich war alleine in meiner Wohnung, meinem Schlafzimmer, auch Stunden vorher
war niemand da gewesen und ich kenne diesen Duft auch gar nicht, konnte ihn aber riechen, als würde ich ihn
gerade aufsprühen. Und ich war hellwach :mrgreen: .

So etwas habe ich, mit und ohne Vorgeschichte, vielleicht schon oft erlebt, aber es gab immer die Möglichkeit, dass ich mich vertan, verkuckt oder etwas verwechselt haben könnte. Das ist in diesem Fall völlig ausgeschlossen. Ich will nicht sagen, dass es mir Angst macht oder ich an meinem Verstand zweifele, aber ich kann es mir auch nicht richtig erklären. Die Tage habe ich spontan ein bißchen bei Elias geschaut und - sicher nicht zufällig - zuerst auf eine Sitzung, in der es um alternative Wahrscheinlichkeiten geht. Mit diesem Gedanken bin ich schon bei Seth nicht zurechtgekommen und kann ihn nicht völlig mit Abrahams Lehren vereinbaren, obwohl ich vermute, dass sie auch in diese Richtung deuten, wenn sie sagen, dass jeder Gedanke eine Manifestaton ist.

Nachdem ich trotzdem einiges darüber gelesen habe, bin ich mir immer noch unsicher, was es überhaupt war. Tatsache ist, da war ein Geruch, den ich nicht kenne und der von etwas oder wahrscheinlicher, jemandem :shock: in allernächster Nähe ausgehen musste, aber es war nichts und niemand da, von dem er hätte ausgehen können.
Mit dem Gedanken, dass sich meine objektive Realität kurz mit einer anderen Wahrscheinlichkeit überkreuzt hat und so etwas immer passieren kann, kann ich auskommen. Ich glaube an Parallelwelten, andere Wahrscheinlichkeiten und andere wahrscheinliche Selbst, ohne tieferes Wissen haben zu müssen.

Ich bin mir aber auch unsicher, ob es mit meinen gedanklichen Aktivitäten, dem umschreiben eines - letztlich kleinen - Teils meiner Vergangenheit zusammenhängen könnte, denn das fände ich, unabhängig von dieser Geschichte, grundsätzlich unangenehm. Warum kann ich ggf. später schreiben, aber erst mal interessiert mich, ob ihr vielleicht ganz andere Erklärungen und welche Erfahrungen ihr mir solchen " Phänomenen " gemacht habt.

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 30. Mai 2016, 19:05

~

Hallo shaoli.

Überkreuzende Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlichkeiten sind ja ihrem Wesen nach erstmal ganz platt Annahmen. Klar, die können sich überkreuzen. Mental kann man alles machen mit Wahrscheinlichkeiten. Dass nun Dein ominöser Duft auftaucht, ist dann eben interessant.

Ich kann Dir jetzt nicht so groß von Unglaublichkeiten berichten, will aber trotzdem mal auf Einiges eingehen, weil mich Dein Thema auf eine etwas andere Weise auch grad beschäftigt.

Das einzige, was anders war, war, dass ich kurz vorher nach meiner besten oder der tatsächlichen Erfahrung , die sich heute am besten anfühlt, suchte. Als ich sie gefunden hatte, packte mich der Drang, sie umzuschreiben, also so zu erzählen, als hätte ich mich damals für und nicht gegen diese Möglichkeit entschieden und so, als hätte sie sich seitdem perfekt weiterentwickelt. Es kommt äußerst selten vor, dass ich mich für so etwas begeistern kann, aber hier fühlte es sich fast so an, als sei die Geschichte schon " da " gewesen, denn sie tauchte praktisch fix und fertig vor meinem inneren Auge auf. Nach zwei, drei Tagen fühlte sie sich sogar recht vertraut und ( im Wesentlichen ) nicht wie frei erfunden an, was daran liegen mag, dass sie im Ansatz mit der objektiven Realität übereinstimmt.


Das schreibe ich mal so ganz pauschal der Neigung zu, dass der Mensch sich allgemein besser mit einem Pro fühlt als mit einem Contra. Ein Contra kann sicherlich auch ein Pro bedeuten in manchen Fällen. Jedenfalls schreiben sich nach meiner Erfahrung Filme sehr viel vielfältiger und gefügiger als wenn da Widerstände so Geschehnisse verknappen oder limitieren. Es sei denn, es geschieht aus einem Pro für Widerstände. Aber zurück zu Deinem Geschriebenen - deshalb auch Deine Begeisterung und das leichte Sichentwickeln. Vielleicht auch gekoppelt an den erfrischenden Gedanken, dass nichts festgetackert an der Pinwand des Lebens hängt. So gesund übermütig Geschichten schreiben oder eben umschreiben.


Nun wußte ich nicht recht, was ich weiter mit ihr machen, ob und was ich noch aus ihr herausziehen könnte oder ob ich es bei ein paar Tagen Spaß und Inspiration belassen und wenn ja, wo ich sie " ablegen " soll. Als ich in einer ruhigen Stunde darüber nachdachte, nahm ich plötzlich stark den Duft eines Parfums wahr, der ganz
bestimmt nicht da sein konnte. Ich war alleine in meiner Wohnung, meinem Schlafzimmer, auch Stunden vorher
war niemand da gewesen und ich kenne diesen Duft auch gar nicht, konnte ihn aber riechen, als würde ich ihn
gerade aufsprühen.


Die Frage ist: Worüber dachtest Du denn nach in der ruhigen Stunde? Also, ich brauche jetzt nicht unbedingt Details, falls es zu persönlich ist, sondern ich stelle mir die Frage, ob Du mental stark über etwas geschaut hast. Der Duft kommt ja wie eine bislang unbekannte Variable rüber und existiert aber dennoch mit einem Male und bringt Dich in Irritation (des bekannten Denkens vielleicht, aber eigentlich will ich auf was anderes hinaus).


Nachdem ich trotzdem einiges darüber gelesen habe, bin ich mir immer noch unsicher, was es überhaupt war. Tatsache ist, da war ein Geruch, den ich nicht kenne und der von etwas oder wahrscheinlicher, jemandem in allernächster Nähe ausgehen musste, aber es war nichts und niemand da, von dem er hätte ausgehen können.


Hättest Du denn gern, dass da jemand in allernächster Nähe war? Kann eventuell sein, dass dies zu Deiner umgeschriebenen Story gehört, vom Gefühl her. Ich frag das alles auch nur, weil ich einen Eindruck habe davon, was Du beschreibst bzw. eigentlich will ich da auch was herausfinden, weniger auf parallel bezogen, sondern mehr auf gegenwärtig, was aber eigentlich zusammenhängt, kommt nur auf den jeweiligen Prozess an, dem man sich hingibt.

Dem linearen Denken und der Identifizierung (da wird's parallel) damit oder dem unmittelbaren Ansehen von linearem Denken (in Gegenwart geht's nicht parallel). Letzteres macht irgendwann Angst oder Wut oder Widerstand, dem linearen Denker, weil die Spaltung wegfällt (Alleinsein - so oder so betrachtet) und mit ihr auch manches Faszinosum.

Deine ganze Geschichte, die Du hier grad beschreibst, die zeigt unter anderem Kreation auf.


Mit dem Gedanken, dass sich meine objektive Realität kurz mit einer anderen Wahrscheinlichkeit überkreuzt hat und so etwas immer passieren kann, kann ich auskommen. Ich glaube an Parallelwelten, andere Wahrscheinlichkeiten und andere wahrscheinliche Selbst, ohne tieferes Wissen haben zu müssen.

Ich bin mir aber auch unsicher, ob es mit meinen gedanklichen Aktivitäten, dem umschreiben eines - letztlich kleinen - Teils meiner Vergangenheit zusammenhängen könnte, denn das fände ich, unabhängig von dieser Geschichte, grundsätzlich unangenehm.


Interessiert mich nun am meisten in dem Falle, weil ich da selbst dran bin, also weniger an Parallelwelten, was jetzt auch nicht so stimmt, aber ich zieh' das 'parallel' da raus, weil es mir bei weitem schlüssiger in der Anschauung erscheint. Der Duft kam ja auch nicht aus der Blütengasse sieben von nebenan, sondern er war präsent, gegenwärtig, wenn auch unbekannt. Natürlich kann man zig Dias übereinanderlegen, halten sich dann auch an einem Ort auf, dann eben parallel übereinander. Alles aber immer noch mentale Bilder.

Gut, Du wolltest jetzt nicht unbedingt in Einzelheiten gehen, obwohl ich diesen einen Satz, dass es Dir unangenehm wäre, am interessantesten finde. Ist es so, dass Dir die Erklärung einer Parallelwelt angenehmer erscheint, weil sie die Wahrscheinlichkeit in sich trägt, dass etwas unabhängig von Dir existiert und Dir angenehm ist, als denn die Tatsache, dass es einfach nur mental erzeugt sein könnte und deshalb eben nüchterner und reizloser erscheint.

Ich bin sehr interessiert an Deinen Antworten, auch wenn ich jetzt nicht unbedingt Dein Anliegen, über Parallelwelten zu sprechen, getroffen habe. Das, was Du als unangenehm andeutest, ist auch mir unangenehm, sollte es sich da um etwas Ähnliches handeln. Aber hier steckt was drin.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 31. Mai 2016, 09:03




Liebe Shaoli,

shaoli hat geschrieben:Das einzige, was anders war, war, dass ich kurz vorher nach meiner besten oder der tatsächlichen Erfahrung , die sich heute am besten anfühlt, suchte. Als ich sie gefunden hatte, packte mich der Drang, sie umzuschreiben, also so zu erzählen, als hätte ich mich damals für und nicht gegen diese Möglichkeit entschieden und so, als hätte sie sich seitdem perfekt weiterentwickelt.


Genau davon spricht Seth. Gemäss seiner Ausführungen "leben" mögliche Existenzen weiter und entwickeln auch eine Eigendynamik. Es gibt ein eindringliches Beispiel, in dem er Robert und Jane eine Szene vorführt - so wie sie heute wären, hätten sie zum Zeitpunkt X die Entscheidung für eine andere Richtung ihres Lebens getroffen. Das heisst, alle diese Wahrscheinlichkeiten existieren nach Seths Aussagen auf einer anderen Ebene durchaus weiter, sie entwickeln sich sogar und führen sozusagen ein Eigenleben, sind beileibe nicht statisch. Wir leben dort verworfene Berufsideen, nicht zustande gekommene Partnerschaften und jegliche andere Entscheidung, die jemals von uns in Betracht gezogen, aber nicht realisiert wurde.

shaoli hat geschrieben:So etwas habe ich, mit und ohne Vorgeschichte, vielleicht schon oft erlebt, aber es gab immer die Möglichkeit, dass ich mich vertan, verkuckt oder etwas verwechselt haben könnte.


Das mit den Gerüchen oder Düften kenne ich auch - Zigarrettenrauch, obwohl das nicht möglich ist oder Rosenduft im Zimmer mitten im Winter. Ich akzeptiere das und hinterfrage das gar nicht. Es ist.

Abraham erklären ja, dass das Nicht-Physische mit grossem Interesse unser Leben mit uns lebt, sie sind so etwas wie "Zweitbenutzer" unserer physischen Sinne und erfreuen sich an dem, was uns erfreut. Gerade dann, wenn es um Themen geht, die die bereits Hinüber-Gegangenen selbst begeistert haben. Manchmal fühle und weiss ich aufgrund meiner aktuellen Themen und meiner Schwingung, wer da im Hintergrund partizipiert.

shaoli hat geschrieben: Ich will nicht sagen, dass es mir Angst macht oder ich an meinem Verstand zweifele, aber ich kann es mir auch nicht richtig erklären.


Solche Zweifel können aber doch nur aufkommen, wenn man die eigene Existenz auf das rein Physische beschränkt. Dehnst Du Deine Gedanken dahin aus, dass weder die von uns empfundene Zeit noch die Begrenzung von Raum existieren und wir nicht nur diese eine Existenz leben, sondern derer viele haben - "gehabt haben" und "haben werden" -, dann wird es für mich offensichtlich, dass die eben nicht in einer hermetischen Blase irgendwo im Universum rumschweben, sondern auch in unsere jetzt erfahrene physische Existenz überschwappen. Angetriggert wahrscheinlich durch eine Schwingung, die identisch ist.

shaoli hat geschrieben:Nachdem ich trotzdem einiges darüber gelesen habe, bin ich mir immer noch unsicher, was es überhaupt war.


Unser Verstand versucht gerne, Dinge, die nicht in unsere 3-D-Realität eingeordnet werden können, mit Vernunftsargumenten zu killen - möglicherweise, weil das Ausdehnen der Gedanken und Gefühle in Phänomene, die unser Verständnis über die physisch-erklärbaren Gegebenheiten hinaus gehen, auch ein wenig Angst machen kann.

shaoli hat geschrieben:Ich bin mir aber auch unsicher, ob es mit meinen gedanklichen Aktivitäten, dem umschreiben eines - letztlich kleinen - Teils meiner Vergangenheit zusammenhängen könnte, denn das fände ich, unabhängig von dieser Geschichte, grundsätzlich unangenehm.


Hier bin ich ganz bei Abraham. Akzeptieren, was ist bzw. was war. Und die positiven Seiten jeglicher Umstände unserer Vergangenheit als Sprungbrett zu erkennen, die uns zu dem Menschen geformt haben, der wir heute sind. Kommst Du zum bedingungslosen Anerkennen dessen, was war, sind auch keine Stacheln mehr in der Erinnerung. Die können nämlich ein ganz schönes Störpotenzial haben und möglicherweise auch das Selbstwertgefühl einschränken. Aber alles, was war und was wir getan haben, war auch das Beste, was wir zu jenem Zeitpunkt in der Lage waren zu tun.

Lieben Gruss
Loa


*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 31. Mai 2016, 15:05

Hallo Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Wahrscheinlichkeiten sind ja ihrem Wesen nach erstmal ganz platt Annahmen. Klar, die können sich überkreuzen.


Der Vollständigkeit halber hätte ich schreiben müssen, was alternative Wahrscheinlichkeiten laut
Seth und Elias sind. Wenn wir etwas wählen, wählen wir viele andere Möglichkeiten nicht, aber alle
Auswahlmöglichkeiten ( = Wahrscheinlichkeiten ) werden verwirklicht. Nur nicht in der objektiven
Realität, sondern " woanders " .

Hamfor hat geschrieben:Die Frage ist: Worüber dachtest Du denn nach in der ruhigen Stunde?


Ich dachte darüber nach, was ich mit meiner fertigen Geschichte mache. Wenn ich bspw. ein Bild
male, habe ich auch oft das Gefühl, dass es fertig ist und überlege, ob ich es doch noch eine Weile
stehen lasse, um es später noch mal auf mich wirken zu lassen, oder ob ichs gleich aufhänge und wenn
ja, wo. Oder ob ich es verkaufe. Oder Verschenke.

Hamfor hat geschrieben:Hättest Du denn gern, dass da jemand in allernächster Nähe war?


Dem linearen Denken und der Identifizierung (da wird's parallel) damit oder dem unmittelbaren Ansehen von linearem Denken (in Gegenwart geht's nicht parallel). Letzteres macht irgendwann Angst oder Wut oder Widerstand, dem linearen Denker, weil die Spaltung wegfällt (Alleinsein - so oder so betrachtet) und mit ihr auch manches Faszinosum.


Nicht wirklich. Ich weiß nicht recht, worauf du hinauswillst, aber ich habe weder vorher, noch in diesem
Moment Angst oder Wut verspürt, sondern Wertschätzung, Verbundenheit und Vertrauen.

Hamfor hat geschrieben:Ist es so, dass Dir die Erklärung einer Parallelwelt angenehmer erscheint, weil sie die Wahrscheinlichkeit in sich trägt, dass etwas unabhängig von Dir existiert und Dir angenehm ist, als denn die Tatsache, dass es einfach nur mental erzeugt sein könnte und deshalb eben nüchterner und reizloser erscheint.


Ich meinte es genau umgekehrt. Es wäre mir unangenehm, hätte durch meine gedanklichen Aktivitäten
eine Überkreuzung stattfinden können. Bisher habe ich nicht verstanden, wie es zu Überkreuzungen
kommt. In allen anderen Fällen war ich bereit, die Frage offenzulassen, weil die Möglichkeit bestand, dass
ich mich vertan hatte, in diesem jedoch nicht. Schon allein deshalb, weil der Geruch recht lange deutlich
wahrnehmbar war. Hätte ich ihn mental erzeugt, hätte er wahrscheinlich verschwinden müssen, sobald ich
mich fragte, was da so riecht. Denke ich jedenfalls :102:

Liebe LoA,

ich habe echt gehofft, dass du antwortest :danke: .

lawofattraction hat geschrieben: Es gibt ein eindringliches Beispiel, in dem er Robert und Jane eine Szene vorführt - so wie sie heute wären, hätten sie zum Zeitpunkt X die Entscheidung für eine andere Richtung ihres Lebens getroffen. Das heisst, alle diese Wahrscheinlichkeiten existieren nach Seths Aussagen auf einer anderen Ebene durchaus weiter, sie entwickeln sich sogar und führen sozusagen ein Eigenleben, sind beileibe nicht statisch. Wir leben dort verworfene Berufsideen, nicht zustande gekommene Partnerschaften und jegliche andere Entscheidung, die jemals von uns in Betracht gezogen, aber nicht realisiert wurde.


Ich hätte es nicht so ausdrücken können, aber so weit bin ich noch mitgekommen. Was ich dabei nicht
verstehe ist, wie diese Wahrscheinlichkeiten sich entwickeln und ein Eigenleben führen können, denn das
hört sich so an, als geschähe es unabhängig von uns und unserer Weiterentwicklung auf der " realen
Ebene " . Ich überlege jetzt gerade, ob wir auch nur auf die Wahrscheinlichkeiten Zugriff haben, die
unserer Schwingung entsprechen oder ob es andersrum ist und wie stets die Wahrscheinlichkeiten erschaffen,
die unserer Schwingung entsprechen. Im ersten Fall müßte man ja sagen, dass diese Wahrscheinlichkeiten
anders - oder " weiter " entwickelt sein können als wir es in der objektiven Realität sind. Und im
zweiten, dass wir gemäß unserer Weiterentwicklung alternative Wahrscheinlichkeiten erschaffen. Wenn
man von der Gleichzeitigkeit allen existierens ausgeht, könnte auch beides gleichzeitig der Fall sein -
dieses Thema verwirrt mich total :oops: .

lawofattraction hat geschrieben:Das mit den Gerüchen oder Düften kenne ich auch - Zigarrettenrauch, obwohl das nicht möglich ist oder Rosenduft im Zimmer mitten im Winter. Ich akzeptiere das und hinterfrage das gar nicht. Es ist.


Ich habe auch schon Dinge und Menschen gesehen, etwas gehört oder Berührungen gespürt, die da nicht
hätten sein dürfen, aber oft nur für einen Augenblick, aber meist kurz, dass es schon deshalb möglich war,
dass ich mich vertan habe und bei aller Nachfragerei wegen dieses Duftes, letztlich kann man ja nur
akzeptieren dass es eben so ist und die Frage nicht wirklich geklärt werden kann.

lawofattraction hat geschrieben:Unser Verstand versucht gerne, Dinge, die nicht in unsere 3-D-Realität eingeordnet werden können, mit Vernunftsargumenten zu killen - möglicherweise, weil das Ausdehnen der Gedanken und Gefühle in Phänomene, die unser Verständnis über die physisch-erklärbaren Gegebenheiten hinaus gehen, auch ein wenig Angst machen kann.


Angst nicht, mir fehlt immer noch das Vertrauen in meine Wahrnehmung. Am wahrsten ist für mich eben,
bei allem Wissen, doch noch das, was ich sehen kann. Übrigens vielleicht meine größte Blockade allgemein,
dass ich mich nicht auf das " Unsichtbare " verlassen möchte.

Mehr schaffe ich jetzt leider nicht, weil ich schon spät dran bin, aber danke euch beiden für
eure Gedanken :ros: .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 31. Mai 2016, 16:04

~

Der Vollständigkeit halber hätte ich schreiben müssen, was alternative Wahrscheinlichkeiten laut
Seth und Elias sind. Wenn wir etwas wählen, wählen wir viele andere Möglichkeiten nicht, aber alle
Auswahlmöglichkeiten ( = Wahrscheinlichkeiten ) werden verwirklicht. Nur nicht in der objektiven
Realität, sondern " woanders " .


Woanders.

Hm... sollte sich der Faden weiterspinnen, werde ich wohl als ultimativer Spielverderber hervorgehen. Wobei ich sicher bin, dass das Spiel da eigentlich erst beginnt, weil das Konzept von Trennung fällt und dann das Spiel der Trennung ein leichtes wird, selbst Dramatik dann ihren Charakter nicht verliert, aber das Spiel einen anderen Charakter bekommt.

Wir wollen Wahrnehmung plausibel machen. Irgendwie. Aber es genügt, das Wahrgenommene für wahr zu nehmen, also wahrzunehmen, dann deckt es sich und wird vertraut. Unsicher wird man nur, wenn man die eigene Wahrnehmug anzweifelt und das ist ja weit verbreitet oder auch nicht.

'Woanders' existiert meiner Ansicht nach nicht, es gibt nur einen gegenwärtigen Geist und das Gegenwärtige. Und ja, der kann springen, zeitlich wie räumlich parallel und schafft Vorstellungen und macht diese wirksam, warum auch nicht?! Auch als Stapel von Blaupausen übereinander parallel und viel Gefühl eingehaucht. In jede der Blaupausen, so dass sie das Flimmern auf der Leinwand beginnen und hinüberflimmern in andere Filme und der eine Geist es wahrnimmt, ihm ist das ja egal, woher das rührt, es ist seine Kreation, aber der Menschengeist will eben unabhängig sein und ein eigener (Klein)Geist.

Es wirkt nur ein Geist, immer nur aus diesem Nullpunkt, dem einzigen, immer noch nur als der Erblicker und Schöpfer. Auch von Düften.

Um beim Duft als Phänomen zu bleiben, war der Duft (ohne Frage) da und eine Frage entsponn sich erst nach dem Verduften? Vielleicht geht's Dir gar nicht um solche Fragen, denk ich grad. :mrgreen:



Ich meinte es genau umgekehrt. Es wäre mir unangenehm, hätte durch meine gedanklichen Aktivitäten
eine Überkreuzung stattfinden können. Bisher habe ich nicht verstanden, wie es zu Überkreuzungen
kommt. In allen anderen Fällen war ich bereit, die Frage offenzulassen, weil die Möglichkeit bestand, dass
ich mich vertan hatte, in diesem jedoch nicht. Schon allein deshalb, weil der Geruch recht lange deutlich
wahrnehmbar war. Hätte ich ihn mental erzeugt, hätte er wahrscheinlich verschwinden müssen, sobald ich
mich fragte, was da so riecht. Denke ich jedenfalls.


Ja, interessant, ich sah gestern schon nach meinem Schreiben, dass wir es umgekehrt sehen.

Jetzt würde mich dennoch, falls Du magst, Deine Theorie oder Beobachtung interessieren, wie es Deiner Ansicht nach zu einer Überkreuzung kommt. Und was sich da überkreuzt hat. Wo ist das sich Überkeuzende konkret? Interessant finde ich Deine Erwähnung des totalen Verwirrtseins. Ich kann das gut nachvollziehen, bringe es aber ziemlich deutlich mit dieser Thematik in Verbindung, dass eine Anschauung aus dem Thema heraus Verwirrung bewirken muss. Kreation.

... wie diese Wahrscheinlichkeiten sich entwickeln und ein Eigenleben führen können


Es wirkt wie ein Eigenleben, ja. Es ist eigenkreiert und soll Autonomie suggerieren. Wir kreieren das, weil es das All-ein-sein 'abschafft' und die Trennung einführt, die uns ermöglicht, eben die Erfahrung des Zueinanderfindens oder überhaupt von zwischenmenschlichen und anderen Erfahrungen zu machen, die ins universelle Trauen zurückführen, wenn man einander im Ursprung wiedererkennt, was wiederum letztlich auch nur bedeutet, dass man zurückkehrt, um dann wieder von Neuem, aber ursprünglicher ins Spiel zurückzukehren. Vielleicht auch dieses Bild von Rausausmvortex, Reinindenvortex.


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 31. Mai 2016, 16:47

shaoli hat geschrieben: Was ich dabei nicht verstehe ist, wie diese Wahrscheinlichkeiten sich entwickeln und ein Eigenleben führen können, denn das hört sich so an, als geschähe es unabhängig von uns und unserer Weiterentwicklung auf der " realen Ebene " .


Liebe Shaoli,

es erfordert immer ein wenig Gehirnakrobatik, wenn wir so etwas in unser dreidimensionales Bild einfügen wollen. Konkret kann ich natürlich nicht sagen, ob meine Schlussfolgerungen richtig sind, aber Sinn könnte es dann machen, wenn wir uns klar machen, dass wir ja keine Einzelseele sind, sondern ein "Seelenverband", der aus vielen Einzelseelen besteht und wir ausserdem zu vielen anderen Seelenverbänden gehören.

So mag ein Thema für uns abgeschlossen sein und wir denken niemals mehr daran, aber andere Seelenteile, die daran beteiligt waren, könnten durchaus durch Fokus in dieser nicht gewählten Alternative fest hängen und sie dadurch auch weiterhin "ernähren". Ich merke, wie schwer ich mich tue, das in Worte zu fassen, was ich fühle.

shaoli hat geschrieben:Ich habe auch schon Dinge und Menschen gesehen, etwas gehört oder Berührungen gespürt, die da nicht hätten sein dürfen, aber oft nur für einen Augenblick, aber meist kurz, dass es schon deshalb möglich war, dass ich mich vertan habe und bei aller Nachfragerei wegen dieses Duftes, letztlich kann man ja nur
akzeptieren dass es eben so ist und die Frage nicht wirklich geklärt werden kann.


Und vielleicht hast Du auch schon das erlebt, dass Du meinst aus dem Augenwinkel heraus etwas/jemanden gesehen zu haben und Dir dann ausredest, das wäre Einbildung. Geglaubt habe ich das erst, als Abraham konkret bestätigt haben, dass das N-P sich durchaus auch auf diese Weise physisch manifestieren kann, um unser Vertrauen in das N-P zu stärken. Dabei hatte ich viel früher ein Erlebnis, das so eindeutig und so zweifelsfrei war, dass ich diese Bestätigung eigentlich nicht gebraucht hätte. Eigentlich. :lol:

shaoli hat geschrieben:Angst nicht, mir fehlt immer noch das Vertrauen in meine Wahrnehmung. Am wahrsten ist für mich eben, bei allem Wissen, doch noch das, was ich sehen kann. Übrigens vielleicht meine größte Blockade allgemein, dass ich mich nicht auf das " Unsichtbare " verlassen möchte.


Vielleicht wäre es dann ein guter Einstieg, diesem Erleben des Parfums einfach mal den Benefit of the Doubt zu geben und es als möglich anzunehmen. So im Sinne "ich bin zwar nicht ganz überzeugt, aber ich kann ja auch nicht mit Bestimmtheit sagen, dass es Einbildung war. Also nehme ich es jetzt einmal als Wahrscheinlichkeit an und warte, wie bzw. ob das LoA mir aus dieser Bereitschaftsschwingung noch mehr oder ähnliche solcher Erlebnisse bringen wird.

Liebe Grüsse - und interessantes Thema :gvibes:
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 2. Jun 2016, 02:34

lawofattraction hat geschrieben:Konkret kann ich natürlich nicht sagen, ob meine Schlussfolgerungen richtig sind, aber Sinn könnte es dann machen, wenn wir uns klar machen, dass wir ja keine Einzelseele sind, sondern ein "Seelenverband", der aus vielen Einzelseelen besteht und wir ausserdem zu vielen anderen Seelenverbänden gehören.

So mag ein Thema für uns abgeschlossen sein und wir denken niemals mehr daran, aber andere Seelenteile, die daran beteiligt waren, könnten durchaus durch Fokus in dieser nicht gewählten Alternative fest hängen und sie dadurch auch weiterhin "ernähren". Ich merke, wie schwer ich mich tue, das in Worte zu fassen, was ich fühle.


Liebe LoA,

Ich verstehe aber, was du meinst. Meine Gedanke war bisher , dass wir dann eben auch andere wahrscheinliche " Selbst " erschaffen. Möglicherweise habe ich es so aber auch bei Seth gelesen und übernommen. Ein weiterer Punkt, der schwer zu erfassen ist, ist der,dass oft andere Menschen beteiligt sind, die ja ihre eigene Realität und ihre eigenen wahrscheinlichen Realitäten erschaffen. Wenn eine Partnerschaft nicht zustande kommt, gibt es zwei Sichtweisen, in anderen Fällen noch viel mehr. Der andere müßte dann in meiner
alternativen Wahrscheinlichkeit die Rolle spielen, die ich ihm zuweise und umgekehrt. Das ist übrigens auch der Punkt, der mir unangenehm ist. Bei vielen Fred - Threads dachte ich, dass die Fragerin Fred an den Haaren in ihr Schlafzimmer zieht oder ziehen will, und ich gehe davon aus, dass es keinen Unterschied macht, auf welcher Ebene wir jemanden zum Wunscherfüllungsgehilfen machen. Aber auch davon, dass
wir in Gedanken sehr viel brutaler darin sind, dem anderen die Rolle überzustülpen, in der er uns glücklich macht. Um bei den nicht zustande gekommen Partnerschaften zu zu bleiben, die eine Seite denkt vielleicht nicht weiter darüber nach, aber die andere malt sich weiterhin eine Beziehung aus oder auch, wie sie sich rächt. Würde sie damit eine andere Wahrscheinlichkeit erschaffen, müßte die andere Person
darin die ihr zugewiesene Rolle spielen, obwohl sie gar nicht darauf ausgerichtet ist.
Daher habe ich lange überlegt, ob nur die Wahlmöglichkeiten verwirklicht werden, die tatsächlich erschaffen wurden und/ oder die, denen alle Beteiligten schwingungsmäßig zustimmen.

lawofattraction hat geschrieben:Und vielleicht hast Du auch schon das erlebt, dass Du meinst aus dem Augenwinkel heraus etwas/jemanden gesehen zu haben und Dir dann ausredest, das wäre Einbildung.


So ähnlich. Ich sehe aber auch oft Dinge nicht, die andere deutlich wahrnehmen :mrgreen: .

lawofattraction hat geschrieben:Vielleicht wäre es dann ein guter Einstieg, diesem Erleben des Parfums einfach mal den Benefit of the Doubt zu geben und es als möglich anzunehmen.


Einbildung war es auf keinen Fall, aber es ist eine gute Idee, eine Bereitschaftshaltung einzunehmen und zu schauen, was passiert.

Lieber Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Woanders' existiert meiner Ansicht nach nicht, es gibt nur einen gegenwärtigen Geist und das Gegenwärtige.


Das " woanders " bezog sich darauf, dass wahrscheinliche Realitäten auf einer anderen als unserer objektiven Lebenslinie verwirklicht werden. Wenn jetzt alles gleichzeitig ist und erschaffen wird, und im nächsten Jetzt usw. usf. überkreuzen sie sich ständig. Meiner Meinung nach nehmen wir sie nur selten war, weil wir, wie Elias es ausdrückt, nur das Gegenwarts - Jetzt sehen können und eine offiziell ( auf es ) ausgerichtete Aufmerksamkeit haben.

Hamfor hat geschrieben:Es wirkt nur ein Geist, immer nur aus diesem Nullpunkt, dem einzigen, immer noch nur als der Erblicker und Schöpfer. Auch von Düften.


Wie erklärst du dir dann Deja vus oder das Gefühl, einen Ort oder einen Menschen zu kennen, obwohl du ihn gerade zum ersten Mal siehst ?
Auch das sind Überkreuzungen - dieser Ort oder der Mensch kommen dir bekannt vor, weil sie sich schon im Raum deiner Wahrscheinlichkeiten befunden haben.

Hamfor hat geschrieben:Jetzt würde mich dennoch, falls Du magst, Deine Theorie oder Beobachtung interessieren, wie es Deiner Ansicht nach zu einer Überkreuzung kommt. Und was sich da überkreuzt hat. Wo ist das sich Überkeuzende konkret? Interessant finde ich Deine Erwähnung des totalen Verwirrtseins. Ich kann das gut nachvollziehen, bringe es aber ziemlich deutlich mit dieser Thematik in Verbindung, dass eine Anschauung aus dem Thema heraus Verwirrung bewirken muss. Kreation.


Meiner Ansicht nach nehmen wir Überkreuzungen wahr, wenn unsere Ausrichtung sich verschiebt. Was sich wo überkreuzt, habe ich ja schon beschrieben.
Und was meine Verwirrung betrifft, die bezieht sich vor allem darauf, wie ich einige Punkte in Elias und auch Seths Ausführungen, die ich anerkennen kann, mit Abrahams unter einen Hut bekomme und meine Gedanken
in Zusammenhänge bringe.


Hamfor hat geschrieben:Es wirkt wie ein Eigenleben, ja. Es ist eigenkreiert und soll Autonomie suggerieren. Wir kreieren das, weil es das All-ein-sein 'abschafft' und die Trennung einführt, die uns ermöglicht, eben die Erfahrung des Zueinanderfindens oder überhaupt von zwischenmenschlichen und anderen Erfahrungen zu machen, die ins universelle Trauen zurückführen, wenn man einander im Ursprung wiedererkennt, was wiederum letztlich auch nur bedeutet, dass man zurückkehrt, um dann wieder von Neuem, aber ursprünglicher ins Spiel zurückzukehren. Vielleicht auch dieses Bild von Rausausmvortex, Reinindenvortex.


Du hast mich da ganz schön aus dem Zusammenhang gerissen. Ich schrieb, dass diese anderen Wahrscheinlichkeiten, wenn sie ein Eigenleben führen, ganz anders oder sogar weiter entwickelt sein könnten und ich mich daher frage, ob wir nur auf die wahrscheinlichen Realitäten Zugriff haben, die unserer Schwingung entsprechen oder ob wir unserer Schwingung entsprechende Wahrscheinlichkeiten erschaffen. Und bin erst mal zu dem Ergebnis gekommen, dass beides gleichzeitig ist und sich wahrscheinlich :lol: bedingt.
Natürlich ist es eigenkreiert, aber ich denke, dass wir darunter nicht dasselbe verstehen. Ich würde sagen, wir kreieren viel mehr als die physische Realität, mit der wir uns identifizieren. Wenn alle Wahlmöglichkeiten
verwirklicht werden, vielleicht gerade was die Erfahrung des Zueinanderfindens angeht. Mir fallen
dazu ein paar ältere workshops oder Zitate ein, in denen es darum geht, dass niemand etwas in uns hervor -
rufen kann, was uns nicht schon entspricht, aber das beginnt sich jetzt gerade erst zu formen.

Liebe Grüße,
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 2. Jun 2016, 09:53

shaoli schrieb
Aber auch davon, dass
wir in Gedanken sehr viel brutaler darin sind, dem anderen die Rolle überzustülpen, in der er uns glücklich macht. Um bei den nicht zustande gekommen Partnerschaften zu zu bleiben, die eine Seite denkt vielleicht nicht weiter darüber nach, aber die andere malt sich weiterhin eine Beziehung aus oder auch, wie sie sich rächt. Würde sie damit eine andere Wahrscheinlichkeit erschaffen, müßte die andere Person
darin die ihr zugewiesene Rolle spielen, obwohl sie gar nicht darauf ausgerichtet ist.


Das ist die eine Sache. Sehe ich auch so. Andersrum gesehen lebst du ebenfalls mit all den Männern, für die du kurz Interesse hattest oder die dich anfragten, in den entsprechenden Varianten (ich bevorzuge bei Parallelwelten das Modell von Zeland).
Und solltest du dich in einer Liebesbeziehung befinden, dann prickelt die Vorstellung, dass dein aktueller Partner noch in zig anderen Beziehungen parallel lebt auch nicht besonders. Und er lebt ja mit jeder Frau nicht nur einmal, sondern noch ohne oder mit 1,2,3.. Kindern, in der Südsee und am Nordpol, reich und arm, krank und gesund, diverse Jobs......
............ich finde, das macht alles so beliebig..... sofern alles körperlich belebt existiert. Hmmh.
ZaWo
 

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 2. Jun 2016, 10:02

Ach He, jetzt habe ich das Wichtigste noch vergessen hin zu schreiben. Ja, ich hatte, als ich mit den Sprüngen zwischen den verschiedenen Varianten experimentierte, auch solche Erfahrungen, die man als "Fehler in der Matrix" bezeichnen könnte.
ZaWo
 

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 2. Jun 2016, 15:03

ZaWo hat geschrieben:Und solltest du dich in einer Liebesbeziehung befinden, dann prickelt die Vorstellung, dass dein aktueller Partner noch in zig anderen Beziehungen parallel lebt auch nicht besonders.


Ja...andererseits, wenn ich jemanden kennenlerne, weiß ich ja eh, dass ich nicht die erste Frau
in seinem Leben und schon gar nicht in seinen Gedanken bin :102: .

ZaWo hat geschrieben:Andersrum gesehen lebst du ebenfalls mit all den Männern, für die du kurz Interesse hattest oder die dich anfragten, in den entsprechenden Varianten (ich bevorzuge bei Parallelwelten das Modell von Zeland).


Das würde mich beunruhigen :lol: . Ich bin mir da aber gar nicht so sicher, da Elias von wahrscheinlichen
Realitäten spricht. Das verstehe ich eher so, als würden nur die Möglichkeiten verwirklicht, die auch
real zur Wahl standen, was ja eine schwingungsmäßige Übereinstimmung voraussetzt, auch, wenn sie
verworfen werden.

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 3. Jun 2016, 10:47

~

Hello shaoli. Erinnert mich irgendwie an asiatische Kampfkunst, Dein Name.


Wie erklärst du dir dann Deja vus oder das Gefühl, einen Ort oder einen Menschen zu kennen, obwohl du ihn gerade zum ersten Mal siehst ?
Auch das sind Überkreuzungen - dieser Ort oder der Mensch kommen dir bekannt vor, weil sie sich schon im Raum deiner Wahrscheinlichkeiten befunden haben.


Also für mich ist ein Déjà-vu so etwas wie das Gefühl, als würde eine Masche runterfallen aus dem ansonsten vorliegenden bekannten Strickmuster.

Ein Déjà-vu hat für mich einen bestimmten Charakter. Ich hatte jetzt lange keins mehr, vielleicht ist mein ganzes Leben auch ein Déjà-vu. Wenn ich mich so zurückerinnere und mir das erklären sollte, dann würde ich sagen, gebe ich da nicht so Obacht auf den Déjà-vu-Inhalt, sondern auf das Wesen - und das Wesen war für mich immer sowas wie: Da ist eine verblüffend bekannte Situation oder eine Begegnung, im Körper fast als eine Art Kurzschluss spürbar, die einen aber paradoxerweise ins Unbekannte weist.

Aber ich sehe wie gesagt vordergründig nicht einen inhaltlichen Umstand im Déjà-vu als bemerkenswert, sondern dass es mich immer in eine Art Lücke geschmissen hat, die etwas Erfrischendes hatte, Erstaunen auftauchte oder eine Art Erleichterung und ich besonders das mochte - wie Ferien vom "Und täglich grüßt..."

Wenn dann danach die Analysiermaschine natürlich beginnt, alles zu durchforsten, was das denn nun war, so entstehen meiner Ansicht nach Wahrscheinlichkeiten.

Also was ich sagen will: Ich hätte mich wahrscheinlich (!) nicht so sehr über den fremden Duft gewundert (was nicht heißt, dass das jetzt der ultimative Umgang mit solch Phänomen sei :mrgreen:), sondern dass da etwas hindurchweht durchs Vertraute, das mir wie eine Einladung erscheint, das Bekannte auch mal hinter sich zu lassen und diesen Raum anzupeilen, der alle Wahrscheinlichkeiten enthält. Mal unabhängig, welche das jetzt sind, aber diesen Raum zu weiten, bedeutet auch, viel mehr Spielraum für Gefühl zuzulassen, mehr Raum für's Empfinden und damit auch Ausdehnung.

So winzig ein Déjà-vu an Zeit auch scheint einzunehmen in dieser zeitlichen Komponente von persönlicher Situation, in der es auftaucht - für mich ist das Déjà-vu der Inbegriff von: Wie charakterisiere ich Ausdehnung, wenn ich es denn versuchen wollte. Ein Déjà-vu ist seinem Wesen nach so eine starke Energie, sie crasht mal eben kurz einen eingefahrenen Streifen und man stelle sich nur mal vor, man bliebe in dieser Empfindung dafür, in dieser Lücke, in diesem Erstaunen, also ich persönlich merke sofort eine Ausdehnung im Herzbereich. Das Bekannte, das Alltägliche, selbst der Telefonanruf grad zieht mich da eben schnell wieder raus. Aber ist letztlich meine Wahl, worauf ich mich ausrichte.

Wahrscheinlichkeiten sind für mich keine Filmrollen, die irgendwie so im Hintergrund bereits inhaltlich ablaufen, obwohl ich in dieser Aussage nicht sicher bin, weil ich es nicht wissen kann, ich bin da sehr offen für die mögliche Tatsache, dass alle möglichen Filme eben doch auch inhaltlich bereits ablaufen, aber letztlich ist das für mich persönlich erstmal einerlei, denn wenn ich ihn erleben will, den Film, so braucht es dennoch zum guten Schluss meine eigene Wahrnehmung dessen. Der Film läuft, wenn ich die Filmrolle entsprechend belichte, soll heißen Aufmerksamkeit darauf richte. Deshalb sagt Elias ja auch sinngemäß: Sei einfach unbändig phantasievoll. Oder Abe sind mir da in der Formulierung noch näher, auch sinngemäß: Sei einfach unverschämt absichtsvoll. Und ein Déjà-vu hatte für mich immer dieses Gefühl des unverschämten Glücks.

Nun war der Duft Dir ein fremder, was ja mit Déjà-vu nicht so viel zu tun hat, also inhaltlich, aber doch mit dieser Lücke für mich, die ich eben interessant finde. Dass er fremd war, lässt natürlich vielerlei Spekulationen zu. Ich denke wirklich, dass man diesen Zauber als Einladung verstehen sollte. Also nicht, ihn einzukategorisieren und irgendwas vorwegzunehmen, das dann ins filmische "Und täglich grüßt..." reinpasst, sondern als Einladung, sich dem Unbekannten zu öffnen und gar nicht so viel mental da zuzustricken.

Aber das ist nur eine Momentaufnahme meines Denkens darüber grad. Was Deine Überkreuzungen betrifft, da höre ich gern so andere Sichtweisen. Für mich persönlich sind es aus jetziger Perspektive ganz klar mentale Vorgänge und zwar zeitlich hinterhergestolpert. Wenn man dann unverschämtes Glück hat, 'reißt' einen ein sinnliches Déjà-vu wieder in die Gegenwart. Ein fremder, schöner Duft. Was gibt's Besseres, als darüber nichts zu wissen und stattdessen ihn zu atmen, wahrscheinlich sich ins Unbekannte hineinzuatmen.


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 3. Jun 2016, 11:27




Guten Morgen, Ihr Lieben,

ich denke, bei der Beschäftigung mit Themen wie den parallelen Realitäten oder auch frühere und zukünftige Leben muss man die zu starke Identifizierung mit sich selbst als physische Person aufgeben, da genau das in tiefste Verwirrung stürzen kann. Aus einem sehr triftigen Grund sind wir ja mit Blindheit geschlagen in Bezug auf alles oder das meiste, was unseren jetzt erfahrbaren physischen Rahmen sprengt.

Wenn selbst spontan und meist ungefragt erlebte Brüche der Jetzt-Verhaftung bereits Verwirrung stiften können, so stelle man sich nur einmal vor, wenn wir von allen unseren Existenzen und Wahrscheinlichkeiten Kenntnis hätten. Tausende Schicksale, und derer viele, in denen wir Rollen gespielt haben, von denen wir lieber für unseren eigenen Seelenfrieden keine Kenntnis haben sollten. Es würde den Verstand rauben, wäre uns das alles zugänglich. Und trotzdem existiert alles Jetzt.

Déjà-vu ist der strengen Bedeutung nach etwas, was wir bereits einmal gesehen oder erlebt haben. Es gibt viel Literatur darüber, dass Menschen ihnen vollkommen unbekannte Orte besuchten und mit einem Mal wussten, dass sie dort schon einmal waren. Manchmal kommen auch Erinnerungen an Namen und Begebenheiten und Fakten hoch, die auch bestätigt werden können.

Ich selbst hatte ein starkes Déjà-vu-Erlebnis, als ich in Chile das erste Mal das Grundstück meines Hauses betrat, bevor ich es kaufte. Ich wusste sofort ohne Zweifel, dass ich dieses Haus gebaut hatte. Wobei die Geschichte des Kaufes selbst eine ganz seltsame ist. Später hatte ich auch Flashbacks von Situationen, die eine Freundin von mir, die "sehend" ist, bei einem Besuch ungefragt bestätigte. Wenn solche Ereignisse zweifelsfrei sind und man Stein und Bein schwören möchte, dass sie wahr sind, sind sie es auch.

Ich selbst gehe mit solchen Phänomenen heute locker um, weil es für mich klar ist, dass unsere Realität, so wie wir sie physisch erfahren, nur ein klitzekleiner Ausschnitt eines immens grossen Bildes ist. Selbst wenn ich nicht verstehe, wie gross das Ausmass ist, so bin ich immer bereit, davon mehr und mehr zu erfahren. Ich muss aber nicht mehr alles erklären wollen, weil ich mir ohnehin sicher bin, dass vieles mein heutiges Verständnis übersteigt und das, wofür ich empfangsbereit bin, zu mir kommen wird. Denn gerade diese Bereitschaft garantiert mir ein harmonisches Leben und den Glauben, dass mich nichts zur Unzeit "überfällt", was zu erfahren mich aus der Bahn werfen würde.

Liebe Grüsse aus dem sonnigen Dänemark
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 3. Jun 2016, 13:27

~

Was ich gerne mal von Euch wüsste, was Ihr grundsätzlich als Wahrscheinlichkeiten überhaupt betrachtet.

Was ist es zum Beispiel, wenn Loa in ihrem sonnigen Dänemark weilt, wahrscheinlich noch inmitten eines interessanten Segelreviers gelegen (wahrscheinlich war ich dann dumm, das Jätangebot nicht früher zu ergreifen), wahrscheinlich inmitten von einer Statistik zufolge glücklichen Dänen lebend, wahrscheinlich mit einer derzeit taghellen Stundenanzahl von mehr als fünfzehn, wahrscheinlich ziemlich froh.

Das ist eine Wahrscheinlichkeit. Die ist per se erstmal in meiner Vorstellung, zum Teil gespeist von Infos wie Wetter, Statistik, Sonnenstundenzahl. Aber auch einem Gefühl, das fern der Vorstellung aus mir sich speist und die Wahrscheinlichkeit möglich macht und sie sich gegenseitig nähren, was Ausdehnung zur Folge hat. Da wird ein volles Lebensgefühl, ein volles Potential sozusagen geteilt in Wahrscheinlichkeiten, weswegen es sich vermehrt bzw. ausdehnen muss, wahrscheinlich auch in die Wahrscheinlichkeiten hinein, weswegen sie sich dann verdichten und sichtbar werden. Auch mal ganz unabhängig von Loas Welten grad.

Eine weitere Wahrscheinlichkeit könnte sein...

Loa bruncht im tiefsten, aber sonnigen Festland, allerdings in einem wahrscheinlich ihrem Wesen nach hellen Sommersitz, mit öffentlich zugänglichem Garten und mit noch mehr täglichen Sonnenminuten, weil wahrscheinlich nördlicher. Loa überlegt aber bereits seit langem, diesen Garten wieder zu privatisieren, weil einfach der Jätmeister fehlt und auch die wenigen Papierkörbe öfter überquillen und sie wahrscheinlich gar keine derartigen Körbe in ihrem Garten wünscht, weil nicht notwendig. Wahrscheinlich fährt sie mit dem Fahrrad zum Einkaufen, weil das ihrem Teint ausgesprochen guttut, da die Luft da oben einfach klarer ist und wahrscheinlich ist sie ziemlich froh.

Das ist eine Wahrscheinlichkeit. In meiner Vorstellung, zum Teil gespeist von Infos wie Wetter, Statistik, Wellness. Aber auch einem Gefühl, [...]

Würde ich mir nun einen Privatjet mieten, dann würde ich also etwa gegen Nachmittag sehen, was es mit meinen Vorstellungen, den Wahrscheinlichkeiten auf sich hat. Sofern mir Loa ihren Aufenthaltsort verrät, wovon ich jetzt nicht weiß, wie wahrscheinlich das ist. Da sind also - und es könnten unendlich viele weitere sein - viele Bilder. Wahrscheinlichkeiten. Was diesen, wenn ich die mir jetzt weiter ausmalen würde, aber zugrunde liegt, ist mein Gefühl dabei, das keine Wahrscheinlichkeit ist.

Was ist es dann, wenn ich vor Ort wäre und die tatsächliche Szenerie sehen würde? Was ist das dann für Euch, was zuvor noch eine Wahrscheinlichkeit war. (?) Das Dumme ist, dass auch die Antworten, die jetzt kommen, eher Wahrscheinlichkeiten bleiben, außer Loas, die mir ja ihre Realität beschreiben würde, wobei ich dann auch nur ein wahrscheinliches Bild vor geistigem Auge kreiere. Also... ich glaub, ich schließe mich Loas Worten an:

Ich muss aber nicht mehr alles erklären wollen, weil ich mir ohnehin sicher bin, dass vieles mein heutiges Verständnis übersteigt und das, wofür ich empfangsbereit bin, zu mir kommen wird.


Empfangsbereit. Genau. Jetzt stelle man sich vor, man dehne diese Empfangsbereitschaft aus. Empfangsbereitschaft, die ich mit Offenheit gleichsetze. Also mich wedelt's da vor Vorfreude nur so weg und trotzdem bringt es mich wundersamerweise eben nicht irgendwo in eine vorgestellte Wahrscheinlichkeit, sondern hierhin in Gegenwart, denn in Gegenwart wird empfangen, nämlich noch mehr diesen Gefühls und ein Mehr an Gefühl bedeutet Ausdehnung und Ausdehnung bedeutet für mich Leben und das Reinfliegen seiner weltlichen Entsprechungen. Diese Theorie bestätigt sich hier unmittelbar in ihrer Praxis. Ich kann und will das gar nicht beschreiben, in welcher Weise ich den Ast des Baumes gerade leicht wippen seh'. Ich sehe auch das besagte Déjà-vu seinem Wesen nach als absolut reinen gegenwärtigen Moment, in dem eine Gewissheit aufsteigt. Also, wenn man sie im Nachhinein nicht wieder verklärt. Aber ist auch egal, kommt halt der nächste Clou.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 3. Jun 2016, 13:55




:lol: Hamfor -

Hamfor hat geschrieben:Da wird ein volles Lebensgefühl, ein volles Potential sozusagen geteilt in Wahrscheinlichkeiten, weswegen es sich vermehrt bzw. ausdehnen muss


Ich denke, dass das Potenzial nicht geteilt wird, sondern sich ausdehnt in weitere Wahrscheinlichkeiten. Wäre mir anders rum viel zu restriktiv und passt auch nicht so logisch ins LoA.

Hamfor hat geschrieben:Was ist es zum Beispiel, wenn Loa in ihrem sonnigen Dänemark weilt, wahrscheinlich noch inmitten eines interessanten Segelreviers gelegen (wahrscheinlich war ich dann dumm, das Jätangebot nicht früher zu ergreifen), wahrscheinlich inmitten von einer Statistik zufolge glücklichen Dänen lebend, wahrscheinlich mit einer derzeit taghellen Stundenanzahl von mehr als fünfzehn, wahrscheinlich ziemlich froh.


Alles uneingeschränkt mit JA zu beantworten. Aber weder Fahrrad noch öffentlicher Garten. Den Teint holte ich mir bei ausgiebigem Verweilen auf dem Liegestuhl. :gvibes:

Hamfor hat geschrieben:Würde ich mir nun einen Privatjet mieten, dann würde ich also etwa gegen Nachmittag sehen, was es mit meinen Vorstellungen, den Wahrscheinlichkeiten auf sich hat.


Es geht viel einfacher - es gibt doch Google Earth ....

Hamfor hat geschrieben:Sofern mir Loa ihren Aufenthaltsort verrät, wovon ich jetzt nicht weiß, wie wahrscheinlich das ist.


Manchmal ist das Offensichtliche nicht greifbar. So ähnlich wie mit dem Namen. :pfeif:

Auch wieder Empfangsbereitschaft.

Liebe Grüsse vom südfünischen Inselmeer, dem Segelparadies 8-)
Loa

P.S. Ich gehe jetzt mal an den Strand :clown:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 3. Jun 2016, 14:20

~


lawofattraction hat geschrieben:[color=#008000]
Ich denke, dass das Potenzial nicht geteilt wird, sondern sich ausdehnt in weitere Wahrscheinlichkeiten. Wäre mir anders rum viel zu restriktiv und passt auch nicht so logisch ins LoA.


Potential von Freude wird geteilt, wenn es wirkliche Freude ist. Ich meine Teilen nicht als Reduzierung. Wenn Du und ich uns freuen, dann potenziert sich Freude und dehnt sich aus. Und das ist vollkommen LoA.

... südfünischen Inselmeer, dem Segelparadies


Sehr nice, da war ich letztes Jahr auf einem langen Törn mit Lyø, Avernakø, Aerø, Drejø und all diesen hørrlichen Pløtzen.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 3. Jun 2016, 15:04

Hamfor hat geschrieben:Potential von Freude wird geteilt, wenn es wirkliche Freude ist. Ich meine Teilen nicht als Reduzierung. Wenn Du und ich uns freuen, dann potenziert sich Freude und dehnt sich aus. Und das ist vollkommen LoA.


:genau: Die Interpretation wieder. Sprache limitiert.

Hamfor hat geschrieben:Sehr nice, da war ich letztes Jahr auf einem langen Törn mit Lyø, Avernakø, Aerø, Drejø und all diesen hørrlichen Pløtzen.


Dir also habe ich zugeschaut. :clown:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 4. Jun 2016, 02:23

Im Seth - Forum habe ich gestern eine Übung zum " heranziehen " wahrscheinlicher Realitäten gefunden,
die voraussetzt, was LoA schreibt:

lawofattraction hat geschrieben:...bei der Beschäftigung mit Themen wie den parallelen Realitäten oder auch frühere und zukünftige Leben muss man die zu starke Identifizierung mit sich selbst als physische Person aufgeben...


Seth sagt weiter, dass wir uns einen Bereich in unserem Leben vornehmen sollen, mit dem wir nicht
recht zufrieden sind und an sie nicht als die eine, unerschütterliche Realität denken sollen, sondern
als eine von vielen wahrscheinlichen Realitäten, die wir aufgrund unserer Glaubenssätze in unsere
Erfahrung gebracht haben. Nun sollen wir die Idee festhalten, dass es noch viele andere wahrscheinliche
Realitäten gibt, die wir ebenso leicht in unsere physische Erfahrung, praktisch und zielgenau, hineinziehen
und biologisch erfahren können. Für nicht mehr als fünf Minuten am Tag sollen wir uns vorstellen, wie
wir diese wahrscheinliche Realitätssequenz mittels unserer Glaubenssätze in die eigene ziehen. Für diesen
Zeitraum müssen wir unsere dazugehörigen Glaubenssätze ändern, aber wenn das ehrlich durchgeführt wird,
sollten wir in dem Bereich eine Änderung vorfinden.

Dafür nehme ich mir jetzt täglich ein bißchen Zeit, weil es mich jetzt wirklich interessiert, besonders,
nachdem Zawo schrieb, dass sie erfolgreich experimentiert hat und ich es auch gut mit Abraham
vereinbaren kann. Und es ist ja sowieso immer gut, einschränkende Glaubenssätze zu ändern :mrgreen: .

lawofattraction hat geschrieben:Wenn selbst spontan und meist ungefragt erlebte Brüche der Jetzt-Verhaftung bereits Verwirrung stiften können, so stelle man sich nur einmal vor, wenn wir von allen unseren Existenzen und Wahrscheinlichkeiten Kenntnis hätten. Tausende Schicksale, und derer viele, in denen wir Rollen gespielt haben, von denen wir lieber für unseren eigenen Seelenfrieden keine Kenntnis haben sollten. Es würde den Verstand rauben, wäre uns das alles zugänglich. Und trotzdem existiert alles Jetzt.


Vor ein paar Tagen wäre mein Vorstellungsvermögen bei dem Gedanken noch völlig zusammengebrochen,
aber das bessert sich so langsam und ist gerade auch Balsam für meine Nerven :mrgreen: .

Hamfor hat geschrieben:Also was ich sagen will: Ich hätte mich wahrscheinlich (!) nicht so sehr über den fremden Duft gewundert (was nicht heißt, dass das jetzt der ultimative Umgang mit solch Phänomen sei :mrgreen:), sondern dass da etwas hindurchweht durchs Vertraute, das mir wie eine Einladung erscheint, das Bekannte auch mal hinter sich zu lassen und diesen Raum anzupeilen, der alle Wahrscheinlichkeiten enthält. Mal unabhängig, welche das jetzt sind, aber diesen Raum zu weiten, bedeutet auch, viel mehr Spielraum für Gefühl zuzulassen, mehr Raum für's Empfinden und damit auch Ausdehnung.


Das hast du schön geschrieben :danke: . Der Duft alleine würde mich vielleicht gar nicht so beschäftigen,
aber er läßt mich auch über frühere Erfahrungen nachdenken. Und darüber, ob er mit der Geschichte zu -
sammenhängt, ob es also möglich ist, sich so intensiv mit wahrscheinlichen Realitäten zu verbinden, dass
sie in das Vertraute hineinwehen. Bisher kamen diese Eindrücke unaufgefordert und die Frage, ob man sie
auch absichtsvoll herbeiführen kann, hat sich nie gestellt, weil immer die Möglichkeit bestand, dass ich
mich täusche. Diese Frage haben Zawo und Seth ja beantwortet.

Für heute habe ich genug von Gehirnakrobatik, aber ich lasse euch gerne daran teilhaben, wie gut ich
mich verrenken kann.

Bis zum Mittag habe ich mich doch kurz in die Frage nach dem möglichen Zusammenhang zwischen Geschichte
und Geruch hineingesteigert. Um mich da wieder rauszuholen sagte ich mir, dass weit und breit nichts
darauf hinweist, dass es einen gibt - keine weiteren besonderen Vorkommnisse, " Boten " oder Treibholz. Dann
habe ich mir überlegt, was ich als solches gelten lassen würde. Letztlich sehr wenig, aber es ist überhaupt nichts
aufgetaucht, was mich auch nur an Treibholz denken lassen würde. Ich dachte, dass der nächste bekannte
Mensch, den ich sehe, mehr über mich, meine Realität und meine Schwingung aussagt als der Duft und
die Geschichte - und ich treffe auf meinen täglichen Wegen meist sogar etliche Menschen, die ich
kenne, das ist eine sichere Sache.

Zuerst traf ich wenig später jemanden, den ich viele Jahre nicht gesehen habe, der aber auf meiner
Treibholzliste an erster Stelle steht. Irgendwann kann ich bestimmt drüber lachen, aber gerade komm
ich mir ein bißchen doof vor :lol: .


Wenn ich bedenke, dass ich nur nach meiner besten Erfahrung gesucht habe
wobei es nicht einmal um etwas großes, lebensveränderndes ging... Ich fand ja schon
beachtlich, was ich gefunden habe und was es in mir auslöste, nämlich Dankbarkeit und Wertschätzung
für manches, was ich früher eher gering geschätzt habe. Und noch beachtlicher, dass darüber eine
Geschichte reinrauschte, die viel mehr als dieses Thema umfaßt, also eine in jeder Hinsicht " perfekte "
Lebensgeschichte. Die ich so natürlich nicht gelebt habe, und selbst wenn ich all die Möglichkeiten
verwirklicht hätte, wäre ich nie so wunschlos glücklich gewesen. Aber es macht mich glücklich und
dankbar, was im Ansatz oder Wesentlichem an Wahrheit in ihr steckt :gvibes: und das gipfelte in dem
Wunsch etwas " zurückzugeben " oder zu " erwidern ", also anzuerkennen, dass mir viele Menschen
viel gegeben haben und noch mehr geben wollten. Das ist , auch, was meine physische Realität betrifft,
durchaus lebensverändernd gewesen, allein, weil sich mein Blickwinkel auf die Vergangenheit verschoben
hat.

Vielleicht wird so ein bißchen verständlicher, warum der Duft in dem Moment ein bißchen " zu viel "
war und warum ich mich so wackelig fühle. Jetzt ist der letzte Spätheimkehrer daheim, also Gute
Nacht :lieb:

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Beautiful Mind » 4. Jun 2016, 07:06

Guten Morgen zusammen,

das ist ein spannendes Thema, danke, Shaoli.

Ich stelle mir gerade vor, dass mein Leben von heute gestern ja auch noch eine wahrscheinliche Realität war.

Und wenn alles, alles, alles, was ich mir mal vorgestellt habe (oder Dinge gegen die ich mich entschieden habe), irgendwo als wahrscheinliche, für mich in dieser physischen Existenz nicht sichtbare Realität existiert, dann ist alles, was ich jetzt lebe, irgendwann auch mal nur eine wahrscheinliche Realität gewesen.

Oder, von außen betrachtet ist mein Leben, in dem was ich hier Realität nenne, für die Beautiful Mind, die eine Realität lebt, gegen die ich mich entschieden habe, auch eine wahrscheinliche Realität - oder? :102:

Je tiefer man sich da rein denkt, desto mehr sprengt es einem den Verstand. Schön ist das. :gvibes:

Liebe Grüße,

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 506
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 5. Jun 2016, 11:26

~

shaoli hat geschrieben:Der Duft alleine würde mich vielleicht gar nicht so beschäftigen,
aber er läßt mich auch über frühere Erfahrungen nachdenken. Und darüber, ob er mit der Geschichte zu -
sammenhängt, ob es also möglich ist, sich so intensiv mit wahrscheinlichen Realitäten zu verbinden, dass
sie in das Vertraute hineinwehen.



Deshalb hatte ich nach Deinem ersten Post den Eindruck, dass Du uns Kreation beschreibst. Da verbindet sich Aufmerksamkeit mit einer Wahrscheinlichkeit und Deine Aufmerksamkeit schien sehr leicht damit zu spielen. Ich glaube auch, dass Deine Verfassung einfach optimal war, sagst Du ja selbst.

Eingefahrene sichtbare Strukturen wie aktuelle Lebenssituationen (ein Schlafzimmer mit einem Bett, das wie selbstverständlich eben das eigene Schlafzimmer mit dem eigenen Bett forever ist, mal etwas überspitzt gesagt) werden irgendwie unsteter, dem engmaschigen aktuellen Standbild geht die Information abhanden, es sei das einzige, weil sich nämlich Aufmerksamkeit verschiebt. So läuft das nämlich (also... wahrscheinlich...)

Der Duft war dann als so derartig unbekanntes Schnipsel eigentlich fast schon filmreif. Ich mein, was will man denn hier noch anderes sehen, außer Kreation. Okay, unbewusste bzw. nicht gezielte vielleicht... außerdem ist aus meiner Sicht nochmal klarer, dass es nicht immer vordergründig um eine Definition dessen geht, was wir haben wollen (obwohl es da sicher Leute gibt, die das hervorragend beherrschen), denn es ging hier um keinen speziellen Duft von Pfirsich, Zeder oder Chanel, sondern es ging um etwas Wohliges, Erleichterndes, vielleicht um gedankliches Herumreisen in die angenehmste Version aktuell (was es ja dann auch war, denn es schien wie von selbst zu laufen, also so lese ich das im ersten Post), etwas in Schwingung, das shaoli wünschte, und sich dann aus meiner Sicht nicht überkreuzenderweise zeigt, sondern dass, wollte man in dieser Schwingungsqualität verbleiben, sich das Bild des Duftes in alle möglichen damit verbundenen Schwingungsdarstellungen ausdehnen würde. Derzeit geben wir es uns glaub ich eher noch häppchenweise dahingehend, weil das Vertrauen nicht ganz entfaltet ist.

Das Bezeichnende an der ganzen Sache ist, dass dann im Nachhinein eben gerne eine leider automatisch angelegte Unsicherheit auftaucht, die auch die entsprechende Schwingung mit sich bringt und man dann allzu schnell eben wieder im engmaschigen bekannten Film landet und wenn man Pech hat, lässt man sich dann irgendwo auf seine Zweifel antworten:

Man, shaoli, wat'n Blödsinn, lass Dich mal anständig untersuchen, Halluz können heutzutage sehr gut behandelt werden, hat ja jeder Mal... also ich nicht, aber die anderen. Wahrscheinlich bist Du überarbeitet. Ein fremder Duft, shaoli! Du bist vielleicht lustig, Du solltest Dich wieder mehr in Deinem gewohnten Umfeld stabilisieren, Bekannte treffen, nicht so viel Unsinn lesen auf der weiten grünen Wiese. Das wird schon, shaoli, schön realistisch auf dem Boden der einasphaltierten Gegebenheiten bleiben. Wir sind schließlich in keinem Wunschkonzert, sei doch einfach froh mit dem, was Du hast, shaoli, anderen geht es so viel schlechter und so weiter und so fort.

Aber zum Glück samma ja nich' in sona Box. :kniefall:


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 6. Jun 2016, 00:52

shaoli hat geschrieben:Der Duft alleine würde mich vielleicht gar nicht so beschäftigen,
aber er läßt mich auch über frühere Erfahrungen nachdenken. Und darüber, ob er mit der Geschichte zu -
sammenhängt, ob es also möglich ist, sich so intensiv mit wahrscheinlichen Realitäten zu verbinden, dass
sie in das Vertraute hineinwehen.


Hamfor hat geschrieben:Deshalb hatte ich nach Deinem ersten Post den Eindruck, dass Du uns Kreation beschreibst. Da verbindet sich Aufmerksamkeit mit einer Wahrscheinlichkeit und Deine Aufmerksamkeit schien sehr leicht damit zu spielen.


Ich meinte frühere Erfahrungen mit solchen Phänomenen, denn da ich anerkennen muss, dass der
Duft ohne jeden Zweifel da war, muss ich auch anderes anerkennen, was viel flüchtiger, aber dann auch
" beängstigender " wäre als ein Duft.

Hamfor hat geschrieben:... dem engmaschigen aktuellen Standbild geht die Information abhanden, es sei das einzige, weil sich nämlich Aufmerksamkeit verschiebt. So läuft das nämlich (also... wahrscheinlich...)


Auf diesen Fall bezogen, kann ich damit etwas anfangen, auf andere jedoch überhaupt nicht.

Hamfor hat geschrieben:Der Duft war dann als so derartig unbekanntes Schnipsel eigentlich fast schon filmreif. Ich mein, was will man denn hier noch anderes sehen, außer Kreation. Okay, unbewusste bzw. nicht gezielte vielleicht...




Hamfor hat geschrieben:außerdem ist aus meiner Sicht nochmal klarer, dass es nicht immer vordergründig um eine Definition dessen geht, was wir haben wollen (obwohl es da sicher Leute gibt, die das hervorragend beherrschen), denn es ging hier um keinen speziellen Duft von Pfirsich, Zeder oder Chanel, sondern es ging um etwas Wohliges, Erleichterndes, vielleicht um gedankliches Herumreisen in die angenehmste Version aktuell (was es ja dann auch war, denn es schien wie von selbst zu laufen, also so lese ich das im ersten Post), etwas in Schwingung, das shaoli wünschte, und sich dann aus meiner Sicht nicht überkreuzenderweise zeigt, sondern dass, wollte man in dieser Schwingungsqualität verbleiben, sich das Bild des Duftes in alle möglichen damit verbundenen Schwingungsdarstellungen ausdehnen würde. Derzeit geben wir es uns glaub ich eher noch häppchenweise dahingehend, weil das Vertrauen nicht ganz entfaltet ist.


Als der Duft auftauchte, hatte ich, wie gesagt, schon aufgehört, in der Geschichte herumzureisen.
Abraham würden vielleicht sagen, ich war dabei, sie loszulassen. Da ich die Vergangenheit umgeschrieben
habe, habe ich mir natürlich nicht gewünscht, dass sie sich so auch real manifestiert, es war ein anerkennen
und wertschätzen der Möglichkeiten, die ich hatte.
Und ich weiß, wie sich diese Möglichkeiten angefühlt und wie sie gerochen haben. Du sicher
auch noch, wie der Raum gerochen hat, in dem du dein erstes Vorstellungsgespräch geführt hast,
wie sich der Stuhl unter dir angefühlt, die Hose gekratzt hat... oder eben, wie sich Menschen anfühlten
und wie sie rochen. Ich denke, wenn wir kreieren, dann immer aus Vertrautem, sicher manchmal
auch aus nicht aktivem/präsentem, aber aus einer Verbindung heraus, die wir herstellen können. Und
mit diesem Duft verbinde ich nichts und niemanden.

Mich würde jetzt aber mal interessieren, ob du mit dem, was du herausfinden wolltest, weitergekommen
bist ?


Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 345
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 09:35




Ich habe noch ein weniger weiter bei Seth gelesen, vor allem auch im Band 1 der „Unknown Reality“. Er sagt, dass jede "wahrscheinliche Existenz" stark in unsere als Selbst = Ich erfahrene Realität überschwappt, ohne dass uns das als solch ein Geschehen erkenntlich ist. Da sind einige ganz beeindruckende Erklärungen. Zum Beispiel hat Robert Butts Mutter gleichzeitig mit seiner Geburt in einer anderen Realität auch einen Sohn geboren und daher zu ihm eine viel stärkere Bindung aufgebaut als zu den anderen Kindern. Der zweite Bruder wurde geboren, als die Mutter in einer wahrscheinlichen Realität eine Hysterectomie hatte und daher trotz fortgeschrittenen Alters die Natur bezwingen wollte und dann auch diesen Sohn bekam. Denn in „jener“ Welt konnte sie keine Kinder mehr bekommen, in „dieser“ aber doch.

Jede dieser wahrscheinlichen Existenzen wird von uns ständig besucht, vor allem auch im Traum, und manchmal haben wir Spillovers, die weder unserer Persönlichkeit noch unseren Kenntnissen nach logisch sind. Im Umkehrschluss ist es uns möglich, auf Kenntnisse und Fähigkeiten und Talente aus solch anderen Wahrscheinlichkeiten zurückzugreifen und uns sie anzueignen. Genau das sagen ja auch Abraham wieder und wieder.

Weiter spricht er davon, dass es eine Art Wechsel geben kann zwischen dem Selbst dieser von uns jetzt empfundenen Realität und dem Selbst eines anderen Realitätssystems. Das ist zu merken an Persönlichkeitsveränderungen, die oft die betroffene Person ebenso wie ihre Umwelt verwundert. Interessanterweise habe ich selbst eine sehr einschneidende Persönlichkeitsveränderung durchlebt, die ich mir nie so richtig schlüssig erklären konnte bzw. habe ich ihr eher äussere Einflüsse und Umstände attribuiert, um eine Erklärung zu bekommen. Da muss ich mal ein wenig dran kauen, der Gedanke fühlt sich noch etwas fremd an.

Schlussendlich, und da beantwortet sich meine wichtigste Frage, erklärt er, dass die wahrscheinlichen Existenzen das sind, was wir Reinkarnation nennen. Jetzt macht es für mich viel mehr Sinn und bestätigt, was ich die ganze Zeit latent als Erklärung fühlte. Wir surfen also ständig - von uns selbst meist unbemerkt - in den "verschiedenen vergangenen und zukünftigen" Leben und bauen sie weiter aus, da sie jeglicher Zeit enthoben sind. „Reincarnation simply represents probabilities in a time context – portions of the self, that are materialized in historical contexts. All kinds of time – backward anad forward – emerge from the basic unpredictable nature of consciousness and are due to „series“ of significances. Each self born in time will then pursue its own probable realities from that standpoint.“

Und hier noch ein paar Zitate, die auch sehr aufschlussreich sind:

Jede geistige Tat schließt eine neue Wirklichkeitsdimension auf. In gewissem Sinne gebiert der geringste Gedanke von euch Welten. Das ist keine trockene metaphysische Feststellung. Sie sollte in euch stärkste Empfindungen der Kreativität und der Spekulation auslösen. Es ist keinem Wesen möglich, steril zu bleiben, keiner Idee möglich zu sterben, keiner Fähigkeit möglich, sich nicht zu erfüllen.

Jedes wahrscheinliche Realitätssystem bringt seinerseits natürlich weitere solcher Systeme hervor, und jede Tat, die ausgeführt wird, zeugt eine unendliche Zahl »unverwirklichter« Taten, die gleichfalls in Wirklichkeit umgesetzt werden. Nun sind alle Realitätssysteme offen. Die Grenzen zwischen ihnen werden willkürlich und nur der Bequemlichkeit halber gesetzt, aber alle existieren gleichzeitig, und jedes unterstützt das andere und trägt zu seiner Mehrung bei. So wird, was ihr tut, bis zu einem gewissen Grade auch durch die Erfahrung eurer wahrscheinlichen Selbst widergespiegelt und umgekehrt.

In dem Maße, in dem ihr offen und empfänglich seid, könnt ihr beträchtlich von den verschiedenen Erfahrungen eurer wahrscheinlichen Selbst profitieren und aus ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten Nutzen ziehen. Dies tut ihr wieder oft ganz spontan im Traumzustand, und oftmals ist das, was von euch als Inspiration erlebt wird, ein Gedanke, der von einem anderen Selbst gedacht, aber nicht in die Tat umgesetzt wurde. Ihr schaltet euch ein und verwirklicht ihn statt dessen.

Vorstellungen, die ihr habt, ohne von ihnen Gebrauch zu machen, können auf die gleiche Weise von anderen wahrscheinlichen Selbst aufgegriffen werden. Jedes dieser wahrscheinlichen Selbst sieht sich natürlich als das wahre Selbst an und jedes von ihnen würde euch als ein wahrscheinliches Selbst betrachten; doch durch die inneren Sinne seid ihr euch alle eurer Rolle innerhalb dieser »Gestalt« bewußt.

GmS, Fortsetzung der Sitzung 565 vom 1. Februar 1971


Das Ichbewußtsein muß sich für ein Ereignis entscheiden, weil es selbst begrenzt ist. Aber andere Komponenten des Selbst tauchen dann in Ereignis X1, X2, X3 und so weiter ein. Euer Selbst durchläuft die Erfahrung aller alternativen Ereignisse im gleichen Zeitraum, in dem das Ego nur die Erfahrung von Ereignis X macht.

Dies ist nicht so weit hergeholt, wie es euch vorkommen mag. Ein Händeschütteln seht ihr als eine sehr einfache Handlung an. Ihr seid euch der Millionen Handlungseinheiten nicht bewußt, die diese anscheinend so bedeutungslose Handlung ausmachen; nichtsdestoweniger gibt es sie, und es kostet euch nur deswegen keine Zeit, diese wahrzunehmen, weil ihr sie in einem zusammengefaßt als Ereignis wahrnehmt. Nun nehmen die erwähnten Komponenten des Selbst all die wahrscheinlichen Ereignisse bewußt ebenso schnell wahr, wie ihr unbewußt die Millionen Handlungseinheiten aufnehmt, die ein Händeschütteln ausmachen.

DFS 5, Si. 232


Erwägt einmal: Ein Individuum ist vor die Wahl dreifach verschiedenen Handelns gestellt. Es entschließt sich für die eine Art des Handelns und erfährt sein Handeln an sich. Die anderen Möglichkeiten des Handelns werden von seinem Selbst auch erfahren, aber nicht in der Realität der Erscheinungswelt.

Die Ergebnisse all dieses Handelns werden vom inneren Selbst als Hilfe bei anderen notwendigen Entschlüssen geprüft. Die wahrscheinlichen Handlungen wurden ebenso definitiv erfahren wie die gesetzte, und diese Erfahrungen sind die der ›wahrscheinlichen Selbst‹, genauso wie Traumhandlungen die Erfahrungen des Traumselbst ausmachen Ihr müßt einfach erkennen: Es gibt einen ständigen, wechselseitigen unterbewußten Informationsaustausch zwischen allen Schichten eures Gesamtselbst.«


*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 10:25




"Each of your reincarnational selves has its own "points of power", or successive moments, in which it materializes daily existence in a linear manner from all probabilities available to it. There is a kind of coincidence with all of these present points of power that exists between you and your "reincarnational selves". There is a constant interaction in this multidemensional point of power, therefore, so that in your terms, one incarnated self draws from all the others what abilities it wants. These selves are different counterparts of yourself in creaturehood, experiencing bodily reality; but at the same time your organism shuts out the simultaneous nature of experience."

Unknown Reality, Volume 1 P. 56



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 11:38

~

shaoli hat geschrieben:Und ich weiß, wie sich diese Möglichkeiten angefühlt und wie sie gerochen haben. Du sicher
auch noch, wie der Raum gerochen hat, in dem du dein erstes Vorstellungsgespräch geführt hast,
wie sich der Stuhl unter dir angefühlt, die Hose gekratzt hat... oder eben, wie sich Menschen anfühlten
und wie sie rochen. Ich denke, wenn wir kreieren, dann immer aus Vertrautem, sicher manchmal
auch aus nicht aktivem/präsentem, aber aus einer Verbindung heraus, die wir herstellen können.



Ja, so hatte ich das auch verstanden, dass der Duft 'unabhängig' von Deiner Umschreibung auftauchte. Ich seh' mich um dieses Phänomen herumschleichen, als versteckte sich darin der ultimative Hit. :teuflischgut:

Ich kann nur das erwidern, was ich in Deinen Zeilen lese. Worauf beziehe ich mich also, frage ich mich ernsthaft.

Mich begeistert letztlich diese vollkommen unbekannte Erscheinung aus dem Nichts. Ein unbekannter Duft - vielleicht bist Du die zweite Coco Chanel alias shaoli jazz fleur. Obwohl, weiß ja auch keiner, ob Coco nicht nur ihre ihr bekannten Lieblingsdüfte zusammengerührt hat. Aber Dein Duft dürfte dann ein universeller sein, mochtest Du ihn denn? Ich könnte den Flakon designen und den Preis.

Mitten in vertrauter Umgebung. Allerdings bin ich weit davon entfernt, da etwas Mysteriöses draus basteln zu wollen. Ich bin fast sicher, dass es sich um ein ganz natürliches Geschehen handelt, das uns im Allgemeinen nicht so explizit auffällt, weil das Alltagsbewusstsein [blabla]. Im Grunde will ich genau diese unbekannten Phänomene. Sie sollen Bekanntes aufbrechen, ich suche sozusagen nach dem Bruch in der Matrize. Nicht weil mir meine derzeitige Erscheinungswelt als unerwünscht erscheint, sondern weil ich nach einem klaren Geist strebe und Brüche sind Überraschungen für mich, die mich in bekannten Gedankengängen 'stören' und entweder beginnt man dann zu verkomplizieren oder extremst zu vereinfachen, was bei mir in Klarheit mündet. Beides kenne ich gut.


Mich würde jetzt aber mal interessieren, ob du mit dem, was du herausfinden wolltest, weitergekommen
bist ?


Hatte einige Ansätze gemacht, das zu beantworten. Ging nicht. :mrgreen:


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 11:58

~


Zitat: Erwägt einmal: Ein Individuum ist vor die Wahl dreifach verschiedenen Handelns gestellt. Es entschließt sich für die eine Art des Handelns und erfährt sein Handeln an sich. Die anderen Möglichkeiten des Handelns werden von seinem Selbst auch erfahren, aber nicht in der Realität der Erscheinungswelt.




Gut, ein Individuum ist vor die Wahl dreifach verschiedenen Handelns gestellt. Es erfährt eine Form davon als manifeste Erscheinung, zum Beispiel standen zur Auswahl: Ich gehe schwimmen, ich spüle die Weingläser, ich spitze den Bleistift. Bereits in der Vorstellung dessen fand für mich lebhafte Erfahrung statt, okay, ohne Kopfsprung, ohne Wasserspritzer, ohne Graphitstaub.

Was sind für Dich diese Schichten des Gesamtselbst, Loa? Ich erlebe das ganz schlicht in meinem Geiste und wenn ich zum Spitzer greife, statt zum Wasserhahn, dann war das wohl einfach nur eine Wahl für's Naheliegendere.


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 361
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 12:27




Hamfor, unter Gesamtselbst verstehe ich das, was Abraham das "Ich und das ich" nennen. Mich als physisch-nicht-physische Einheit. Das "kleine Ich" setzt sich zusammen aus Eigenschaften und Fähigkeiten und in "diesem" Leben Erlebtem, die als Zusammenschluss meine Identität, meine Persönlichkeit ausmachen, so wie ich sie als "kleines Ich", als Loa, erfahre. Das "grosse Ich" hat die Kenntnis um unseren wahren Ursprung und ist die Summe aller Leben und Erfahrungen, inklusive jeglicher Wahrscheinlichkeiten und meine Kenntnis davon auf übergeordneter Ebene, zu der ich in einem von der Persönlichkeit losgelösten Zustand - oder besser in einem Zustand, der nicht so Identitäts-verhaftet ist - Zugang habe.

Meine Wahlmöglichkeiten hängen unter anderem davon ab, auf welcher Ebene des Gesamtselbst ich mich in jedem Moment befinde - da kann also die Wahl gehen von rein physischem Erleichterungs- oder Befriedigungsbestreben bis hin zur Wahl von Fähigkeiten oder Kenntnissen und Wissen aus meinem "Gesamterleben", wenn ich auf einer höheren Bewusstseins-Ebene dazu Zugang habe.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8642
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Nächste

Zurück zu "Realitätsgestaltung Allgemein"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast