Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 10:14

~

Schönen Tag Euch. :)

Zitierte Passagen von shaoli:

In den oben beschriebenen Zusammenhängen ist es ein erheblicher Unterschied, ob man abgespalten oder verbunden ist, sich hin zur Quelle oder fort von ihr bewegt. Es ist ein, wenn nicht der zentrale Punkt
von Abrahams und allen anderen Lehren, dass die physische und die nicht - physische Ebene und das
physische und das nicht - physische Bewußtsein eine Einheit bilden, und darauf basiert alles, was
ich hier geschrieben habe.


Ganz Deiner Ansicht. Es bildet eine Einheit. Und in dieser Einheit geschieht Fort und Hin. Rein phänomenal (Gefühlsausdruck zum Beispiel) macht es natürlich einen Unterschied, ob sich Abspaltung oder Verbundensein ausdrückt, aus der Einheit heraus betrachtet sind es schlicht unbenannte Bewegungen, die immer zur Mitte, Quelle streben.


Die Frage war nicht, ob du für richtig erklärst, was sie sagen, sondern, ob du sie als tatsächlich existierendes
nicht - physisches Bewußtsein anerkennst
, da du im ursprünglichen Zusammenhang schriebst, dass
der Geist, die Wahrnehmung wahrscheinliche Realitäten ( = nicht - physisches Bewußtsein ) erschafft.


Wenn ich Dich richtig verstehe, meinst Du mit dem von mir farblich Hervorgehobenen eine Entität namens Abraham, die unabhängig von mir existiert? Wenn ja... dann nein, das sehe ich spontan nicht so, ich sehe es dann ganz genauso wie in meinen Zeilen hier im Beitrag ganz oben, dass alles eine Einheit bildet und Abe ganz sicher keine Insel darstellen, von der sie hinüberrufen zur Insel Hamfor.

Wobei es unspontan (also etwas länger darüber nach-ge-dacht) eben so nicht stimmt, denn wenn ich mich ganz verdichte im Blick, natürlich gibt es dann Bücher und Videos und Foren hinsichtlich Abe und Menschen unabhängig von mir, die sich mit mir über diese Inhalte austauschen und man dann über Abe spricht, als seien sie eine Wesenheit. Aber ist das nicht sowieso klar, diese Unterscheidung?

Am Anfang (auch wieder ein Thema für sich) war das Wort und das braucht es bei einer Unterscheidung, zum Beispiel beim Thema von verschiedenen oder parallelen Wahrscheinlichkeiten. Ein leerer Geist ist der Unterscheidung nicht mächtig. Da gibts kein Wahrscheinlichja oder Wahrscheinlichnein.

Abe existieren, sobald ein Ja im Geiste erscheint und sich darauf ausgerichtet wird und kommuniziert wird, allerdings sehe ich die Kommunikation mit Abe in ihrem Ursprung eher schwingungsbezogen als denn in Worten. Und nun könnte man fragen: Wo waren Abe, bevor ich ein Ja übrig hatte. Huhneihuhnei... Es muss synchron sein, alles andere ist Wahnsinn. Im Grunde ist das hier alles ein Spiel mit Worten, das Trennung schafft und auch eigene verkörperte Wesenheiten oder mal normal ausgedrückt: Menschen. Oder Zawos kleine Ich's, was doch an sich cool ist, sonst gäb's null von diesen ganzen prickelnden Stories.

Reiner Geist ist für mich nichtphysisches Bewusstsein, im Übrigen.


Abraham sagen, dass alle Gedanken ewig existieren, also auch die, die nicht verwirklicht werden. Meine
Frage war nun, in welcher Form diese nicht verwirklichten Gedanken deiner Meinung nach existieren
und was sie damit meinen könnten, wenn, denn das lese ich bei dir heraus, nur das Gültigkeit hat,
was wir objektiv verwirklichen. Und zwar, weil du immer wieder darauf zurückkommst, dass der Geist,
die Wahrnehmung, das Wollen... kreiert:


Von Gültigkeit spreche ich so an sich nicht. Wenn ich das sollte, dann würde ich sagen: Alles hat Gültigkeit, solange es erscheint.

Jetzt sprichst Du von nicht verwirklichten Gedanken, ich nehme an, Du meinst Gedanken wie: Ich möchte ein Rührei zum Frühstück. Wenn ich keine Eier im Haus habe, bleibt es beim Bild von Rührei zum Frühstück. Oder ich gehe los und kaufe Eier, falls ich wirklich Rührei zum Frühstück will. Wenn ich nicht losgehe, bleibt es also ein unverwirklichter Gedanke Deiner Beschreibung grad nach? Verstehe ich Dich richtig?

Wenn ja, dann ist es eher so für mich, dass Gedanken sich nicht erst manifestieren müssen, um für mich als verwirklicht zu gelten, sie sind in ihrem Erscheinen als Bild bereits verwirklicht. Als ich eben vom Rührei schrieb, sah ich es, es duftete und ich habe es quasi bereits gegessen. Es dann aber nochmal auf dem Tisch stehen zu haben, ist natürlich rein auf die tatsächlichen körperlichen Sinneswahrnehmungen bezogen was Greifbareres und für manche dann auch erst in Gänze eine Tatsache, eine Verwirklichung. Ich sehe das nicht so. Ist keine Bedingung für mich, um es bereits als verwirklicht zu betrachten.

Deshalb sagen Abe auch sinngemäß: Der "rote Ball" ist, sobald er auftaucht, selbst als Bild, als Wahrscheinlichkeit, ist real, wirklich. Wir müssen nicht auf die Manifestation warten, damit er ist. Wenn er jetzt ist, wird er sich verdichten und weltlich erscheinen, solange ich damit gedanklich, bildhaft, fühlend, geistig spiele.


Für mich existieren Abraham und dann auch wahrscheinliche Realitäten unabhängig davon, ob ich es
will, für richtig erkläre oder nicht, so, wie auch das LoA unabhängig davon wirkt.


Tatsächlich? Wenn Du also tief schläfst, existieren Abe noch immer? Ich muss Dich da wirklich fragen: Wer sagt das und wann sagt er es? Denn wenn Du tief schläfst, sagst Du dies ganz sicher nicht und bist auch im tiefsten Schlaf nicht überzeugt davon, dass Deine Aussage überhaupt existiert, da existiert dann nämlich null bewusste Aussage.


Wie kann ein Mysterium vertraut sein ? Ich frage jetzt mal direkt, ob du ähnliches schon erlebt hast, denn
solche Wahrnehmungen wie der Duft sind eben nicht vertraut und Träume sind es oft auch nicht,
sondern diese zeigen uns genau das, was unserem Alltagsdenken nicht vertraut ist und daher unglaublich
zu sein scheint. In einem Punkt allerdings gebe ich dir Recht, nämlich in dem, dass man das Traumbewußt -
sein, möglichst so, wie es sich darstellt, mit dem Wachbewußtsein gleichsetzen sollte. Ab und an stoße
ich da schon wegen der Symbolik auf meine Grenzen, da zu gleich mehr.


Ein Mysterium ist für mich persönlich deshalb vertraut, weil ich nicht das Fremde darin entdecke (dass im Normalfall dann gern einkategorisiert wird und logischerweise eben als nicht vertraut /nicht bekannt eingeordnet wird), sondern das Nichtwissen darüber. Mich hätte wie gesagt nicht der Duft und seine gedanklichen Umstände begeistert, sondern die Verblüffung darüber. Ich erlebe in diesem Erstaunen (für mich ein Aufbrechen von Gewohntem) sozusagen einen Geschmack meiner selbst, der mir in seinem Mysterium sehr vertraut ist, weil ich es bin. Ich merke das daran, dass ein Gefühl von Frieden einkehrt, der mir mehr als nur vertraut ist.

Ob ich solche Wahrnehmungen bereits erlebt habe, fragst Du. Dein Dufterlebnis, sowas jetzt nicht, bei mir läuft das eher auf der visuellen und gedanklichen Schiene ab. Aber ist ja letztlich auch dasselbe. Für mich kann schon ein überraschend anders klingendes Türenschließen im Klang eine Unbekannte sein. Nur bin ich jetzt nicht so der Typ, der sich dann Gedanken macht, wieso das nun anders als sonst war, sondern ich mag einfach diesen Bruch des Gewohnten und den genieß ich dann.

Es ist im Grunde genauso hier im Forum. Da tauchen andersartige Gedanken von Euch auf, die die meinen unterbrechen. An sich nehme ich erstmal das wahr und will auch in erster Linie diesen Bruch in gewohnten eigenen Gedankengängen erleben, weil er >< bei mir bewirkt und ich in eine Art Loslösung komme.


Hello Zawo.

Das ist eine Annahme, die zu einem Glauben wird und damit zu einer Manifestation. Ich weiß schon, dass in gewissen Kreisen das Totschlagargument dann kommt : Aha Zawo, da spricht jetzt dein Ego, deine Story, die sich wehrt, weil es sich aufspielen will - das Ego. Nö - glaub ich nicht. Hier spreche ich.
Es ist möglich, dem kleinen ich eine Rolle im Gesamtzusammenhang zuzuweisen, die auch wichtig ist (Sensor), aber nicht zwangsläufig in ein Labyrinth führt. Abe geben ja viele Techniken, die entlabyranthisieren helfen.
Ich wehre mich schon lange gegen die Schlechtmacherei des kleinen ichs. Ich glaube sogar, das große Ich sieht das genauso.


Das große Ich sieht das? Und auch noch genauso? Wow. Und dann jubelst Du ihm auch noch eine Interpretation des Gesehenen unter... hm... das sogenannte große Ich ist jetzt eher der Verteidiger des kleinen Ich oder ist dann einfach die große gutmeinende Schwester. Das große Ich, Quelle vielleicht (?), kennt keine ausgeprägte Ansicht, sie gibt einfach nur. Wie es eine Quelle eben so macht. Die hat außer Geben nichts anderes zu tun. Oder meinst Du was anderes mit Deinem großen Ich?

Also dass wir alle unsere Filme fahren, ist ja nun mal offensichtlich. Ich bitte aber ein bisschen zu unterscheiden, denn was mein Zitiertes betrifft, spreche ich nicht pauschal drüber, dass Spielplatz und darauf spielendes individuelles kleines Ich abzuschaffen seien, sondern ich sehe einen Spielplatz dann als ungünstiges Labyrinth sich manifestierend, wenn man sich darin unwohl fühlt und verzweifelt nach einem Ausgang sucht und man aber klar sehen muss, dass Verstrickung dann Marke Eigenbau ist und dann das Herumirren in Konzepten beginnt.

Dann finde ich es schon hilfreich, da mal den Kreator dessen anzusprechen. Und das machen Abe. Sie sagen sinngemäß: Dein Fokus erschafft Dein Wohlergehen oder eben Nichtwohlergehen.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 10:36

Hamfor hat geschrieben:Reiner Geist ist für mich nichtphysisches Bewusstsein, im Übrigen.


Nicht-physisches Bewusstsein, das sich aber erst durch Dein Ja verwirklichen kann? :shock:

Hamfor hat geschrieben:Abe existieren, sobald ein Ja im Geiste erscheint und sich darauf ausgerichtet wird und kommuniziert wird




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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 10:46

Hamfor hat geschrieben:Tatsächlich? Wenn Du also tief schläfst, existieren Abe noch immer?


Wie kann die existenz eines universellen Bewusstseins - Gott, die Quelle, das Universum, das Grosse Ganze - davon abhängen, ob ich meinen Fokus darauf richte oder nicht?

Hamfor hat geschrieben:Denn wenn Du tief schläfst, sagst Du dies ganz sicher nicht und bist auch im tiefsten Schlaf nicht überzeugt davon, dass Deine Aussage überhaupt existiert, da existiert dann nämlich null bewusste Aussage.


Beschäftige Dich mal mit luzidem Träumen, dann wirst Du ganz schnell Deine Aussagen revidieren müssen.


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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 10:47

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lawofattraction hat geschrieben:
Hamfor hat geschrieben:Reiner Geist ist für mich nichtphysisches Bewusstsein, im Übrigen.


Nicht-physisches Bewusstsein, das sich aber erst durch Dein Ja verwirklichen kann? :shock:

Hamfor hat geschrieben:Abe existieren, sobald ein Ja im Geiste erscheint und sich darauf ausgerichtet wird und kommuniziert wird





Nein, nicht nicht-physisches Bewusstsein braucht mein Ja. Aber meine Theorie und Praxis von Abe (die sind ja auch erstmal nur subjektiv, sieht man ja, dass jeder Abe teilweise anders versteht) braucht ein Ja oder ein Nein für eine Wahrnehmung dessen, in beiden Fällen erscheint Theorie und auch Praxis von Abe.

Ich spreche von weltlichen Phänomenen, die Fokus benötigen. Nicht-physisches Bewusstsein ist in sich Beginn und Ende und wiederum beides nicht, weil es einfach eben ist. Wobei ich hier eben dann gar nicht mehr so gerne weiterspreche, weil das genau der Punkt ist, der nicht im herkömmlichen Sinne zu wissen ist, wie man eben von einem roten Ball weiß, wenn er über die Straße rollt.


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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 10:48

~

lawofattraction hat geschrieben:

Hamfor hat geschrieben:Denn wenn Du tief schläfst, sagst Du dies ganz sicher nicht und bist auch im tiefsten Schlaf nicht überzeugt davon, dass Deine Aussage überhaupt existiert, da existiert dann nämlich null bewusste Aussage.


Beschäftige Dich mal mit luzidem Träumen, dann wirst Du ganz schnell Deine Aussagen revidieren müssen.




Ja logisch ist das so, weil luzides Träumen ein bewusstes ist. Ich spreche von traumlosem Tiefschlaf.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 10:54

Hamfor hat geschrieben:Wobei ich hier eben dann gar nicht mehr so gerne weiterspreche, weil das genau der Punkt ist, der nicht im herkömmlichen Sinne zu wissen ist, wie man eben von einem roten Ball weiß, wenn er über die Straße rollt.


Ja, es geht mir ähnlich. Es ist schlichtweg nicht möglich, ein inneres - Abraham nennen es visceral - Zell-Wissen mit jemandem zu teilen oder es gar beibringen zu wollen. Man stösst an Grenzen, die man gar nicht errichten will.

Wobei natürlich auch persönliche Erfahrungen angesprochen sind, die man durchaus miteinander teilen kann - wie Shaoli das angeregt hat, ohne dass sie Grundsatzdiskussionen anfeuern. Ich denke da an spontanes und induziertes Erinnern paralleler Leben ebenso wie das eben erwähnte luzide Träumen.




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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 10:59

Hamfor hat geschrieben:Ja logisch ist das so, weil luzides Träumen ein bewusstes ist. Ich spreche von traumlosem Tiefschlaf.


Nun reduzierst Du den Schlaf auf etwas, was alles ausblendet, was in diesem Zustand möglich ist - das Besuchen paralleler Realitäten oder Astralreisen, zum Beispiel.

Wenn Du aufwachst und meinst, nicht geträumt zu haben oder keine anderen Erfahrungen gemacht zu haben, so muss das noch lange nicht der Fall gewesen sein. Ein anderer Erfahrungswert als die Erinnerung ist ja meist nicht gegeben.


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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 11:17

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lawofattraction hat geschrieben:
Hamfor hat geschrieben:Ja logisch ist das so, weil luzides Träumen ein bewusstes ist. Ich spreche von traumlosem Tiefschlaf.


Nun reduzierst Du den Schlaf auf etwas, was alles ausblendet, was in diesem Zustand möglich ist - das Besuchen paralleler Realitäten oder Astralreisen, zum Beispiel.

Wenn Du aufwachst und meinst, nicht geträumt zu haben oder keine anderen Erfahrungen gemacht zu haben, so muss das noch lange nicht der Fall gewesen sein. Ein anderer Erfahrungswert als die Erinnerung ist ja meist nicht gegeben.



Bitte, Loa, sag mir, was möglich ist, wenn Du tief und traumlos schläfst. Und zwar genau dann, wenn Du tief und traumlos schläfst. Es ist nicht möglich, weil da nichts sagbar ist in diesem Zustand und alles erst in Folge als Geistesinhalt über das Phänomen Schlaf und mögliche involvierte Möglichkeiten erscheint, die unabhängig von Bewusstlosigkeit existieren.

Wie gesagt, ich spreche nicht von einem Schlaf, aus dem man erwacht und dann erinnerte Sequenzen auftauchen, die eingeordnet werden. Es ging mir darum, wo Abe oder Wahrscheinlichkeiten im Zustand von Bewusstlosigkeit sind.

Ich meine, natürlich existieren Abe während Bewusstlosigkeit, wenn ich das Konzept vertrete, dass während Bewusstlosigkeit dennoch alles oder Abe existieren. Ist doch okay, wenn das jemand für sich so bejaht. Deshalb sagte ich auch weiter oben, dass genau das als Wahrscheinlichkeit im individuellen Geist existent ist, das Aufmerksamkeit erhält. Das gilt aber nicht für jeden individuellen Geist. Eigentlich will ich für mein direktes Schauen auch nur drauf raus, dass phänomenal, weltlich gesehen keine Absoluta greifen. Würde es das, würden wir hier nicht reden.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 11:42

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Wobei natürlich auch persönliche Erfahrungen angesprochen sind, die man durchaus miteinander teilen kann - wie Shaoli das angeregt hat, ohne dass sie Grundsatzdiskussionen anfeuern. Ich denke da an spontanes und induziertes Erinnern paralleler Leben ebenso wie das eben erwähnte luzide Träumen.



Eine Grundsatzdiskussion sehe ich jetzt hier nicht so, aber ich stimm' wohl mit Dir überein, Loa, dass es einfach auch einen Austausch von sichtbaren oder Gefühls- und Wahrnehmungsdingen geben kann, puromomento, weil es überrascht und vielleicht sogar Freude macht, ohne alles hinterfragen zu müssen, ob nun absolut für alle Menschenkinder existent oder nicht. Denn für shaoli ist es dagewesen und erschienen und deshalb zweifellos und gut.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 11:56

Hamfor hat geschrieben:Wie gesagt, ich spreche nicht von einem Schlaf, aus dem man erwacht und dann erinnerte Sequenzen auftauchen, die eingeordnet werden. Es ging mir darum, wo Abe oder Wahrscheinlichkeiten im Zustand von Bewusstlosigkeit sind.


Eigentlich wollte ich gar nichts mehr dazu sagen .... :pfeif:

Das ist eine Frage, die nur das "kleine Ich" betrifft. Unser nicht-physischer Teil bzw. das Grosse Ganze hört nicht dann auf zu existieren, wenn unser Körper in den Schlaf versinkt.



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 12:06

~

lawofattraction hat geschrieben:
Eigentlich wollte ich gar nichts mehr dazu sagen ....


Ist ja auch folgerichtig bei solchen Themen bzw. Ausdruck von geistiger Gesundheit. :)


lawofattraction hat geschrieben:
Das ist eine Frage, die nur das "kleine Ich" betrifft. Unser nicht-physischer Teil bzw. das Grosse Ganze hört nicht dann auf zu existieren, wenn unser Körper in den Schlaf versinkt.


Eigentlich wollte ich gar nichts mehr dazu sagen ... :pfeif:

Meine Frage bezog sich aber jetzt nicht darauf, ob das Große Ganze per se existiert, sondern was das Kleinich meint, immer so zu wissen. Darum ging es mir. Und an einem bestimmten Punkt sind wir uns alle gleich, denn da wissen wir nämlich rein gar nichts mehr und das hat was. Aber das führ' ich jetzt nicht weiter aus, das erlebt grad jeder oder er wehrt sich dagegen und gurkt weiter rum. Ich hab' jetzt ausgegurkt.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2016, 12:20

Hamfor schrieb
Das große Ich sieht das? Und auch noch genauso? Wow. Und dann jubelst Du ihm auch noch eine Interpretation des Gesehenen unter... hm... das sogenannte große Ich ist jetzt eher der Verteidiger des kleinen Ich oder ist dann einfach die große gutmeinende Schwester. Das große Ich, Quelle vielleicht (?), kennt keine ausgeprägte Ansicht, sie gibt einfach nur. Wie es eine Quelle eben so macht. Die hat außer Geben nichts anderes zu tun. Oder meinst Du was anderes mit Deinem großen Ich?

Ich sehe da schon eine Dreifaltigkeit. Nicht weil sie wahr wäre, was ich eh nicht weiß, sondern weil sich da aus meiner Erfahrung gut mit operieren lässt. Person/Inner Being/Source oder ich/ICH/Quelle (oder Sohn/Vater/Heiliger Geist 8-) )
Eben gerade, weil die Quelle neutral gewährt, muss es meiner Ansicht nach noch eine Zwischenstufe geben, die sich um die Ansammlung der Wunschaspekte kümmert. Ich bin in einer Notsituation auch schon aus mir selbst herausgestiegen und habe mich um mich gekümmert. Es gibt also auch noch Ebenen dazwischen, wenn man sie denn benötigt.

lso dass wir alle unsere Filme fahren, ist ja nun mal offensichtlich. Ich bitte aber ein bisschen zu unterscheiden, denn was mein Zitiertes betrifft, spreche ich nicht pauschal drüber, dass Spielplatz und darauf spielendes individuelles kleines Ich abzuschaffen seien, sondern ich sehe einen Spielplatz dann als ungünstiges Labyrinth sich manifestierend, wenn man sich darin unwohl fühlt und verzweifelt nach einem Ausgang sucht und man aber klar sehen muss, dass Verstrickung dann Marke Eigenbau ist und dann das Herumirren in Konzepten beginnt.

Es gibt auch Konzepte, die zu einer Lösung führen und aus dem Herumirren heraus führen können. Ich wüsste auch überhaupt nicht, wie es sich ohne Konzept oder Story leben lässt. Wenn ich immer das Bodenlose hervorholen würde, dann hätte ich schon Probleme, den nächsten Sommerurlaub zu planen. Konzeptlosigkeit kann also immer nur eine Momentansache sein und nicht durchgängig. Wichtig ist natürlich mit den Konzepten frei jonglieren zu lernen und sie jeweils nicht als in Stein gemeißeltes Maß aller Dinge zu sehen. Manchen reicht das - ja, aber wenn sich Wendungen einschleichen, dann vermeidet eine freiere Sicht Deadlocks.

Dann finde ich es schon hilfreich, da mal den Kreator dessen anzusprechen. Und das machen Abe. Sie sagen sinngemäß: Dein Fokus erschafft Dein Wohlergehen oder eben Nichtwohlergehen.

Nee, so einfach ist das? :kgrhl: *wieder ernsthaft* Ja, schon klar.
ZaWo
 

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 14. Jun 2016, 12:48

~

Bei Dir setzt dann gleich mal wieder ansatzweise meine sofortige Gurkerei ein, war klar. Wollte mich eigentlich in körperlicher Aktion verausgurken jetzt. Kommst halt Du als gewünschte Wahrscheinlichkeit reingeflogen. Zawo.

Es gibt auch Konzepte, die zu einer Lösung führen und aus dem Herumirren heraus führen können.


Logisch. Abe ist auch letztlich ein Konzept, ein universelles vielleicht, das die Übersetzung von Loa zeigt, aber geistig anwendbar.


Ich wüsste auch überhaupt nicht, wie es sich ohne Konzept oder Story leben lässt.


Steht das irgendwo? Seh ich auch so. Also ich persönlich bin unbedingt für Stories. Aber müssen wir wirklich darüber reden, dass Welt gleich Geschichte ist?

Nee, so einfach ist das?



Ja, ist ganz einfach. Hab's bisschen runtergebrochen. Aber bei mir macht das schon 'nen Unterschied, worauf ich mich ausrichte. Ob auf einen Ball mit Luft drin, oder einen Ball, wo die Luft raus ist. Also ich weiß, welchen ich wähle und damit auch pralles Spiel. Bei 'nem Ball mit Luft raus, da kann man dann höchstens kreativ umswitchen, paar Gedanken fein granulieren, einfüllen und 'n bisschen footbaggen. Wenn man will, kann man ja aus allem und jedem Gold machen. Also Gold im Sinne von höchster Qualität. Aber dann kommen ja die Stickerleute angerannt. Aber es gibt eben einen Unterschied, ob ich aus einem Zweifel heraus was schaffe oder aus einem Nichtzweifel heraus etwas schaffe. Letzteres birgt immer reine Qualität. Aber ist auch egal, maßgeblich ist das eigene Befinden letztlich, das so graduell Richtungen aufzeigen kann.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 15. Jun 2016, 00:56

Hallo ihr Lieben,


ZaWo hat geschrieben:Es mag ja sein, dass wir uns alles, aber auch alles kreieren und auch Abraham eine Eigenkreation ist. Hab ich kein Problem damit. Finde ich sogar genial. Auf so ein Konzept muss man erst mal kommen - einen Erschaffungsmechnismus, eine Kutsche zum Erwünschten. :itsmagic:




Hab ich auch drüber nachgedacht, aber in letzter Konsequenz ist mir das zu zusammenhanglos. Schon, weil
wir - für mein Verständnis - wenn wir die physische Ebene verlassen, das sind, was sie sind, denke ich, dass
sie auch ohne unsere Wahrnehmung sind, was sie sind.

ZaWo hat geschrieben:Ich glaube, dass es möglich ist, noch direkter zu manifestieren, z.B. mit der Absicht, die in einem aufsteigt.


Das glaube ich auch.
Und dann wieder, dass der direkte Weg für jeden ein anderer ist. Die einen manifestieren meisterhaft übers
reine gut fühlen, andere über Konzentration und Unbeirrbarkeit und wieder andere vielleicht über
Ekstase.

Hamfor hat geschrieben:Wenn ich Dich richtig verstehe, meinst Du mit dem von mir farblich Hervorgehobenen eine Entität namens Abraham, die unabhängig von mir existiert? Wenn ja... dann nein, das sehe ich spontan nicht so


Hamfor hat geschrieben:Abe existieren, sobald ein Ja im Geiste erscheint und sich darauf ausgerichtet wird und kommuniziert wird,


Hamfor hat geschrieben:Nein, nicht nicht-physisches Bewusstsein braucht mein Ja. Aber meine Theorie und Praxis von Abe (die sind ja auch erstmal nur subjektiv, sieht man ja, dass jeder Abe teilweise anders versteht) braucht ein Ja oder ein Nein für eine Wahrnehmung dessen, in beiden Fällen erscheint Theorie und auch Praxis von Abe.

Ich spreche von weltlichen Phänomenen, die Fokus benötigen. Nicht-physisches Bewusstsein ist in sich Beginn und Ende und wiederum beides nicht, weil es einfach eben ist. Wobei ich hier eben dann gar nicht mehr so gerne weiterspreche, weil das genau der Punkt ist, der nicht im herkömmlichen Sinne zu wissen ist, wie man eben von einem roten Ball weiß, wenn er über die Straße rollt.


Ja, aber was denn nun ?

Abraham können nur dann in unserem Leben erscheinen, wenn wir in Resonanz, offen... dafür sind.
Wären wir es nicht, kämen wir nicht mit ihnen in Berührung.
Mit meinen Nachbarn im Haus gegenüber komme ich nie Berührung, obwohl ich schon Jahre hier wohne.
Ich weiß, es sind ältere Leute, aber nicht mal, wie sie aussehen. Dass ich sie nicht wahrnehme, heißt
aber nicht, dass es sie nicht gibt. Es gibt viele Dinge und Menschen, die ich nicht wahrnehme, und trotzdem
existieren sie.

Hamfor hat geschrieben:Und nun könnte man fragen: Wo waren Abe, bevor ich ein Ja übrig hatte. Huhneihuhnei... Es muss synchron sein, alles andere ist Wahnsinn.


Wo sind meine Nachbarn und große Teile der Weltbevölkerung, bevor ich mein schwingungsmäßiges " Ja " gebe ? Sie existieren unabhängig davon. So ist das - für mich - auch mit Abraham. Und zwar gar nicht mal, weil ich
sie unbedingt so sehen will, es hat u.a. auch mit Respekt zu tun, die Erklärung, wie Esther zu Abraham
kam und was sie - und andere Lehrer - sind, nicht in frage zu stellen oder zu zerpflücken, sondern sie
genau so anzuerkennen, so lange ich nicht das Gegenteil beweisen kann oder zumindest eigene
Erfahrungen gemacht habe. Ich kann nicht die Angaben zur Quelle, die Existenz der oder die Quelle selber
anzweifeln und die Lehren bejahen. Und auch nicht sagen, dass etwas nur für die physische, aber nicht
für die nicht - physische Ebene gilt, weil sie eine Einheit bilden. Wobei ich dir zustimme, dass das nicht
im herkömmlichen Sinn zu erklären ist.

Hamfor hat geschrieben:Tatsächlich? Wenn Du also tief schläfst, existieren Abe noch immer? Ich muss Dich da wirklich fragen: Wer sagt das und wann sagt er es? Denn wenn Du tief schläfst, sagst Du dies ganz sicher nicht und bist auch im tiefsten Schlaf nicht überzeugt davon, dass Deine Aussage überhaupt existiert, da existiert dann nämlich null bewusste Aussage.


Natürlich existieren sie dann noch immer. Bewußt(seins)losigkeit gibt es schlicht nicht, wenn man davon
ausgeht, dass wir alle ewig gültiges Bewußtsein sind. Man muss nicht bewußt ( wach ) sein, um Bewußtsein
zu sein :lol: . Wenn ich mich richtig erinnere, sagt Seth dazu übrigens, dass wir wenn wir " tief " schlafen,
also keine Träume haben, auf vom Wachbewußtsein weit entfernten ( Bewußtseins)Ebenen " unterwegs " sind,
während Träume schon verbundener mit ihm sind - das müßte ich aber nachlesen.

lawofattraction hat geschrieben:Nun reduzierst Du den Schlaf auf etwas, was alles ausblendet, was in diesem Zustand möglich ist - das Besuchen paralleler Realitäten oder Astralreisen, zum Beispiel.


Darauf komme ich dann morgen zurück.

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 15. Jun 2016, 10:22

shaoli hat geschrieben: Wenn ich mich richtig erinnere, sagt Seth dazu übrigens, dass wir wenn wir " tief " schlafen,
also keine Träume haben, auf vom Wachbewußtsein weit entfernten ( Bewußtseins)Ebenen " unterwegs " sind,
während Träume schon verbundener mit ihm sind - das müßte ich aber nachlesen.


Er spricht darüber unter anderem in "Die Natur der Psyche" im Kapitel "Eure träumende Psyche ist wach". Im Wachzustand produzieren wir Dramen und sind daran als Erschaffer und Schauspieler beteiligt. Gleichzeitig sind wir auch Zuschauer, wobei sich alle Aktivitäten um uns selbst drehen, wir also direkt beteiligt sind. Es scheint keine andere Realität zu geben als die uns vertraute und auch keine weiteren Informationen als die uns vertrauten.

Im Traumzustand haben wir die Fähigkeit, nicht nur von unserem eigenen Standpunkt aus etwas zu betrachten, sondern auch von anderen Ebenen, wir erfahren, was zu anderen Zeiten und an anderen Orten geschieht. Dabei können wir sowohl Teilnehmende sein als auch als jemand, dessen Handlungsspielraum sich vervielfacht hat, was das Wahrnehmen von Ereignissen ausserhalb unseres eigenen Kontext ermöglicht.


"Die Psyche ist nicht in einen Koffer gesperrt, sie hat keinen Rahmen, der zu zerbrechlich wäre, als dass sie sich aussdrücken könnte. Nur eure Glaubensvorstellungen über die Psyche und den Körper schränken Eure Erfahrungen auf viel zu enge Grenzen ein."

In unserer Realität des Wachzustandes funktionieren wir nur auf einer von vielen Ebenen, auf der unsere Psyche zuhause ist. Im Traum treten wir ab von unserem Blickpunkt und betreten andere Realitätsebenen, wobei die unserer Psyche aber auch vertraut sind. Trotzdem können wir sie über unseren "Wach-Sender" erfahren, wobei sie aber verändert sind und in einem gewissen Masse auch zensuriert. Was beim Erinnern nicht in unsere Vorstellungen und Überzeugungen passt, fällt durchs Raster.

Was uns im Wachbewusstsein irrational erscheint, ist im Traum vollkommen akzeptiert - wir reden mit Verstorbenen, können Häuser besuchen, die schon längst abgerissen wurden und bereisen ferne Länder, die wir nie wirklich besucht haben. Wir haben Fähigkeiten und Kenntnisse, die uns im Wachzustand nicht zugänglich zu sein scheinen, weil wir nicht daran glauben. Im Traum sind wir auch nicht in unser Zeit-Raum-Korsett gepresst.


"Die Psyche ist eine wache Energiegestalt, in der Eure Identität daheim ist, unverletzlich, aber sich dauernd verändernd, und deren Potenzial euch zur Verfügung steht."

"Ihr habt es euch dermaßen suggeriert, daß es euch scheint, als ob es große Differenzen zwischen euren Erfahrungen im Wach- und Schlafzustand gäbe. Jeder von euch wird heute Abend einschlafen und Erfahrungen machen, die ihr nur deshalb wieder vergeßt, weil man euch gesagt hat, daß ihr euch nicht daran erinnern könnt. Viele der anderen Dimensionen eurer Realität treten aber im Schlaf klar in Erscheinung. Im Schlaf vergeßt ihr alle Definitionen, die ihr euch und eurer Existenz auferlegt habt. Im Schlaf gebraucht ihr eure Bilder und eure Sprache in ihrer reinen Form."

"Ich sage, einmal mehr, was ich in zahllosen Wiederholungen schon betonte: Eure Glaubensvorstellungen bewirken eure Realität. Dies bedeutet, dass eure Vorstellungen die Ereignisse prägen, die ihr durchlebt.
Solche Erfahrungen überzeugen euch dann noch eingehender von der Realität, die ihr wahrnehmt, mit der ihr konfrontiert seid - bis sich ein Teufelskreis gebildet hat, in dem alle Ereignisse die Glaubensvorstellungen so perfekt widerspiegeln, dass kein Freiraum mehr für davon abweichende Entwicklungen zu bestehen scheint."

"Wenn dies wirklich so wäre, dann hätte sich die Geschichte der Menschheit nie entscheidend verändert. Alternative Erfahrungswege – neue Möglichkeiten und intuitive Lösungen - werden am laufenden Band im Traumzustand erschlossen, so dass das Lernen des Menschen nicht bloß von einem Rückmeldesystem abhängig ist, das ein Eindringen von neuem, schöpferischem Material nicht zulässt."

"Das Träumen versorgt den Menschen also mit Lernerfahrungen, die sonst nicht verfügbar wären, so dass er Verhalten und Geschehen weit besser zu verstehen vermag, als dies auf irgendeiner Ebene seiner alltäglichen Realität möglich ist."


Wir können also Traumzustand auf eine Weise dazulernen, die im Physischen nicht möglich ist. Was häufig unterschätzt wird - wie ja das Träumen ganz generell. Gerade für unser wachbewusstes Leben spielt das Erlernen von Neuem im Traumzustand, das anders gar nicht erreicht werden könnte, eine wesentliche Rolle.

"Aus den Absichten, Wünschen und Gefühlen eines Menschen mögen sich Schwierigkeiten ergeben, die ihn veranlassen könnten, bestimmte Ereignisse anzustreben, die wegen seiner Glaubensvorstellungen unmöglich sind. Nach eurer Alltagserfahrung führt dies zu einem Dilemma, angesichts dessen das erwünschte Ziel unmöglich erreichbar zu sein scheint."

"In solchen Lebenslagen kann ein Traum oder eine ganze Serie von Träumen die Glaubensüberzeugungen dieses Menschen so weitgehend verändern, wie es sonst nicht möglich wäre. So werden im Traum neue Informationen erschlossen. Liebe, Ziel, Vorstellung, Absicht - sie prägen eure physische Erfahrung."


Aus den frühen Sitzungen: "Das bewusste Selbst antwortet ohne es zu wissen auf diese Träume, die es oft gar nicht wahrnimmt, und ändert hierbei häufig den Kurs und die Richtung. Das Ego, das bewusste Ego, das so genannt bewusste Selbst, ist lediglich der Frontmann an der Frontlinie, der von einer Vielzahl von Bereichen oder Anteilen seiner selbst unterstützt wird, die er nicht kennt und deren Botschaften nur mittels des Austausches von Träumen zu ihm gelangen."

"Auch jetzt spiele ich die praktische Notwendigkeit des bewussten Selbst, so wie es erscheint, nicht herunter. Aber der Mensch ist weit mehr als das bewusste Selbst und was er das bewusste Selbst nennt, stellt lediglich das Gesamtselbst dar, so wie es durch die Richtung gesehen wird, in welche das Gesamtselbst es sich wählt, seine Energien und seinen Fokus zu lenken."

"Ein Mensch steht in der Mitte eines Raumes. Wenn er nach rechts schaut, dann sagt ihr: „Dies ist mein bewusstes Selbst.“ Blickt er nach links, haben wir wieder etwas anderes. Ihr sagt: „Dies ist mein träumendes Selbst.“ Das träumende Selbst, oder wenn euch das besser gefällt das linke Selbst, ist wirklich genauso wichtig wie das so genannt bewusste Selbst. Das Gesamtselbst verändert lediglich Richtung und Sehweise und fokussiert seine Energien entlang einer bestimmten Linie."

"Es schaltet die Bewusstseinsscheinwerfer der Aufmerksamkeit ein und aus. Es verfügt über viele Facetten, viele Volumen und viele Dimensionen. Es spielt Rollen, aber das Gesamtselbst ist vollständig, und jedes Individuum weiß natürlicherweise davon und ist genauestens mit den Absichten und Zielen des Gesamtselbst vertraut. Und in Träumen und Intuitionen und unausgesprochenen Gedanken schwingt das Individuum mit dem Gesamtselbst überein, von dem es lediglich ein Teil und nicht unbedingt der dominante Teil ist."



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 15. Jun 2016, 11:04

~

Hallo shaoli.

Und dann wieder, dass der direkte Weg für jeden ein anderer ist. Die einen manifestieren meisterhaft übers reine gut fühlen, andere über Konzentration und Unbeirrbarkeit und wieder andere vielleicht über
Ekstase.



Gefällt mir, weil da so bei jeder Deiner genannten Varianten die treibende Kraft erkennbar wird.

Ich kenne jemanden, die hat es so dermaßen drauf, sich unbeirrt ihren Absichten hinzugeben und selbst wenn da zwischendrin noch so kurze Verhinderungen aufblitzen mögen, es setzt sich immer durch. Finde ich schon faszinierend, zumal sie eher so vielleicht manchmal eng erscheint in der Durchsetzung anfangs, was ihr offenbar aber auch eine klare Definition ermöglicht, sie andererseits interessanterweise im weiteren Verlauf in so ein Sichzurücklehnen 'gezwungen' wird (das sieht dann manchmal so aus, als wäre da eine Art Aufgeben, aber nicht etwa von der Absicht, sondern von der Enge, weil ja alles definiert wurde) und diese Beruhigung dann das Feld aufspannt, in der die Absicht sich entfaltet. Da hatten Abe doch auch mal so ein Bild, glaube ich, des gespannten Gummis, der dann in seiner Entspannung die geladene Energie ins geistige Objekt reinorgelt und schön verdichtet ins Sichtbare.

~
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 16. Jun 2016, 01:12

Liebe LoA,

danke fürs einstellen. Sobald ich in die Stadt komme, bestelle ich die Bücher :genau: .

Mein erster Gedanke beim lesen war, dass es etwas entlastendes hat, in diesem Bewußtsein durch
den Tag zu gehen. Den Kreislauf unserer Glaubensvorstellungen, die die Realität prägen und die Beobachtung der Realität, die dann wieder unsere Glaubensvorstellungen prägt, zu unterbrechen, ist im Wachzustand
ja wirklich oft schwer, weil so viele Rädchen dauernd ineinander greifen. Ich könnte
mir vorstellen, dass es sich insgesamt erleichternd auswirken kann, zu wissen, dass wir jede Nacht ganz
selbstverständlich die engen Grenzen unserer Glaubensvorstellungen verlassen, mit anderen Anteilen
unseres selbst verbunden sind und von ihnen unterstützt werden. Mit diesem Gedanken einzuschlafen,
finde ich schön, weil er oder das Gefühl der Verbundenheit überhaupt, im Alltag ja schnell mal
untergehen kann.

Ich habe meine Träume jetzt viele Jahre lang nicht weiter beachtet und kann daher überhaupt
nicht einschätzen, was und ob es überhaupt möglich ist, beides bewußt ineinander fließen zu lassen,
unter anderem deshalb:

lawofattraction hat geschrieben: Trotzdem können wir sie über unseren "Wach-Sender" erfahren, wobei sie aber verändert sind und in einem gewissen Masse auch zensuriert. Was beim Erinnern nicht in unsere Vorstellungen und Überzeugungen passt, fällt durchs Raster.


Aber auch, wenn wir beim aufwachen sofort wieder an unsere Grenzen stoßen, ist es aufbauend,
davon auszugehen, dass beides auch unabhängig davon, ob es mir bewußt ist, ineinander fließt:

lawofattraction hat geschrieben:Das Träumen versorgt den Menschen also mit Lernerfahrungen, die sonst nicht verfügbar wären, so dass er Verhalten und Geschehen weit besser zu verstehen vermag, als dies auf irgendeiner Ebene seiner alltäglichen Realität möglich ist."


lawofattraction hat geschrieben:Das träumende Selbst, oder wenn euch das besser gefällt das linke Selbst, ist wirklich genauso wichtig wie das so genannt bewusste Selbst.


Da ich daran nicht zweifele, muss ich wohl einfach mal schauen, wie es ist, es auch genauso wichtig
zu nehmen.

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 16. Jun 2016, 08:22




Liebe Shaoli, dear All,

shaoli hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass es sich insgesamt erleichternd auswirken kann, zu wissen, dass wir jede Nacht ganz selbstverständlich die engen Grenzen unserer Glaubensvorstellungen verlassen, mit anderen Anteilen unseres selbst verbunden sind und von ihnen unterstützt werden.


Das ist sicherlich der Fall, und, wie wir oben schon sagten, muss einem ein solcher Gedanke erst einmal präsentiert werden bzw. muss ich in die Receptive Mode kommen, um das überhaupt erst zu erfahren. Quellen solcher Information gibt es sicher viele, aber nur unsere Bereitschaft zur Information und das Wissenwollen wird sie auch bringen.

Als ich gestern hier einen Stapel von Seth-Büchern aufgebaut hatte, um ein wenig nachzulesen, kam mir spontan der Gedanke "gut, dass ich ein Forum zur Diskussion der Abrahamlehre initiiert habe und kein Seth-Forum" :lol: - auch wenn das ohnehin niemals auch nur ansatzweise meine Absicht war. Ich habe den ganzen Tag weiter gelesen zu diesem und jenem und kam zu dem Gedanken, dass ich dann, wenn ich auf eine einsame Insel verschlage würde und Lesestoff mitnehmen dürfte, das unbedingt Seth-Bücher sein müssten. Die Ausführlichkeit der Information erscheint mir manchmal sogar überwältigend und manche Sätze oder Kapitel muss ich mehrmals lesen, bis ich es wirklich begriffen habe.

Ich finde es erhebend zu wissen, dass wir nicht des Nachts in eine "Bewusstlosigkeit" fallen, in der "nichts" geschieht, sondern dass gerade dann alle Beschränkungen unserer Physis ebenso wie Zeit und Raum aufgehoben sind und wir eine direkte Verbindung zu allem haben, mit allen Möglichkeiten der Erfahrung, die auch ins Wachbewusstsein hinüber"gezogen" werden können.

Seth hat dazu auch eine Anzahl von Übungen, aber als bekennender "Übungen-Verweigerer" habe ich die noch nicht gemacht. Ich vertraue immer mehr darauf, dass das, was ich wirklich als Absicht und Wunsch in mir trage, auf ganz natürliche Weise zu mir kommen wird.

Ich rufe mir gerne das unwahrscheinlich freie und freudige Gefühl in Erinnerung, das ich bei meinen "Fliege-Träumen" habe - jeglicher Schwere entledigt und in der Lage, in meinem Körper in schnellster Folge an verschiedenen Orten zu sein und Dinge und Szenarien hereinzunehmen, die höchst inspirierend und interessant sind. Solche Träume habe ich seit meiner Kindheit und erwache immer mit einem Gefühl von Leichtigkeit und Frohsinn. Lustig ist, dass ich anfangs im Traum regelrecht geübt habe, abzuheben, um die Flughöhe zu erreichen - sicherlich deshalb, weil noch begrenzende Glaubenssätze in Bezug auf unsere physische Natur dazwischen gefunkt haben.

Ich hörte gerade eine Unterhaltung von Abraham im letzten Asheville-Workshop, in dem sie die Grenzen etwas ausdehnen und das Bild des Physischen und Nicht-Physischen erweitern. Ich denke, den werde ich mal übersetzen, da er sicher auch ein schöner Beitrag zu diesem höchst interessanten Thread ist.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 17. Jun 2016, 01:04

Liebe LoA,

lawofattraction hat geschrieben: Die Ausführlichkeit der Information erscheint mir manchmal sogar überwältigend und manche Sätze oder Kapitel muss ich mehrmals lesen, bis ich es wirklich begriffen habe.


" Gespräche mit Seth " war direkt nach den Bestellungen beim Universum mein erstes gechanneltes Buch, und ich
musste so gut wie jeden Absatz mehrmals lesen, um wenigstens in ein paar Themen einigermaßen reinzukommen :verdammt: :lol:. Teilweise war es schwere Gehirnakrobatik, aber ich mag das Gefühl, dass ich habe,
wenn ich mich eine Weile strecken mußte und die Information dann doch zu fassen bekomme.

lawofattraction hat geschrieben:Ich finde es erhebend zu wissen, dass wir nicht des Nachts in eine "Bewusstlosigkeit" fallen, in der "nichts" geschieht, sondern dass gerade dann alle Beschränkungen unserer Physis ebenso wie Zeit und Raum aufgehoben sind und wir eine direkte Verbindung zu allem haben, mit allen Möglichkeiten der Erfahrung, die auch ins Wachbewusstsein hinüber"gezogen" werden können.




Das meinte ich gestern. Ich finde aber auch, dass Seth sehr gut erklärt, warum man mehr oder weniger oft ein
Brett vorm Kopf hat, wenn er sagt, dass unser Rückmeldesystem das Eindringen von neuem schöpferischen Material nicht zuläßt. In dem Bewußtsein, dass wir jede Nacht in diesen Zustand wechseln, glaube ich um einiges
gelassener mit dem Wissen umgehen zu können, dass ich mir die Sicht selber vernagele. Es scheint akzeptabler zu sein, als " kleines " Ich auf innere und äußere Grenzen zu stoßen - die ja umso ärgerlicher sind, desto klarer
wird, dass es nur vermeidliche Grenzen sind - wenn wir sie nachts ohne jede Anstrengung hinter uns lassen
und sowieso andere Ebenen betreten. Vielleicht ist es wirklich einfacher und produktiver, Traumgeschehen als
so real anzuerkennen wie die äußere Realität, als partout im Wachzustand das Brett vorm Kopf loswerden zu wollen. Womit man ja meist eh nur das Gegenteil erreicht.

lawofattraction hat geschrieben:Ich rufe mir gerne das unwahrscheinlich freie und freudige Gefühl in Erinnerung, das ich bei meinen "Fliege-Träumen" habe - jeglicher Schwere entledigt und in der Lage, in meinem Körper in schnellster Folge an verschiedenen Orten zu sein und Dinge und Szenarien hereinzunehmen, die höchst inspirierend und interessant sind.


Ich würde es mir wünschen, aber soweit ich mich erinnern kann, hatte ich solche Träume nie. Vor allem das Gefühl, zu fliegen, würde ich gern erfahren und fremde Orte aufsuchen. Ein einziges Mal schwebte ich körperlos durchs All. Dieser Traum hat mich lange beschäftigt, weil ich das Gefühl hatte, gleichzeitig im Nichts und im Alles zu sein. Ein schöner Gedanke, dass dieser Traum eine reale Erfahrung war. An den Traum von der Sängerin erinnere ich mich so gut, weil ich tagelang an ihn dachte und weit mehr glauben als bezweifeln wollte, dass ich mein erwachsenes Ich gesehen hatte - so sehe ich mal aus, und wenn nicht Tänzerin, dann werde ich
halt Sängerin. Geht man von der Gleichzeitigkeit der Zeit aus, ist er wahrscheinlich gar nicht so spektakulär.

Womit ich hadere, ist die Traumsymbolik, gerade weil ich weiß, dass es keine allgemein - und für
jeden Menschen gültige Deutung gibt. Wenn ich im Traum eine Treppe hinauflaufe, verbinde ich das
mit weiterkommen, laufe ich sie hinab, mit zurückgehen. Ich wüßte nicht, welche Bedeutung die Treppe
für mich noch haben sollte, da sie für sich genommen nichts in mir auslöst, sondern nur das, was auf
ihr stattfindet. Aus meiner Traumdeutungsphase hängt aber irgendwie drin, dass sie etwas symbolisiert,
was mich ungeduldig werden läßt. Es macht keinen Spaß - geschweige denn, dass das Ergebnis Sinn macht -
Träume so zu zerlegen. Wenn ich mich jedoch rein auf die Handlung, das Gefühl und das, was sich mir aus
allem zusammen erschließt, beschränke, " befürchte " ich, gemäß meines Wunschdenkens und/oder meiner
Glaubensvorstellungen zu deuten :rleye: . Dieses so und so nicht glauben und zu keinem Ergebnis kommen
zu können, war ein Grund, es ganz zu lassen. Womit ich wieder bei meinen häufigen Zweifel an Gefühl und
Intuition wäre. Da werde ich mich wohl langsam herantasten müssen.

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 17. Jun 2016, 10:13




Liebe Shaoli, dear All,

shaoli hat geschrieben:Teilweise war es schwere Gehirnakrobatik, aber ich mag das Gefühl, dass ich habe,
wenn ich mich eine Weile strecken mußte und die Information dann doch zu fassen bekomme.


So geht mir das auch. Ich habe dabei festgestellt, dass zuerst der Kopf versteht und es eine Weile verarbeitet, irgendwann rutscht es dann "tiefer" - gerade so, als ob die Beschäftigung damit eine Erinnerung in mir aktivieren würde. So ging es mir vielmals mit etwas, was ich bei Abraham hörte. Zuerst kam das intellektuelle Verstehen, und dann wurde es "mein" Wissen.

shaoli hat geschrieben:womit ich hadere, ist die Traumsymbolik, gerade weil ich weiß, dass es keine allgemein - und für
jeden Menschen gültige Deutung gibt.


Symbolik kann über einen engen Rahmen kollektiver Gemeinsamkeiten hinaus nur aus der eigenen Geschichte heraus interpretiert werden. Vor ein paar Jahren träumte ich zeitlich begrenzt immer wieder von überlaufenden Toiletten *igitt*, ohne dass ich Zugriff hatte, was das bedeuten sollte. Erst viel später fiel der Groschen und ich konnte eine Verbindung herstellen zwischen den Träumen und einer Entgiftungskur, die ich gemacht hatte - fast genaue zeitliche Übereinstimmung.

Wie sehr wir in Anderwelten unterwegs sind, hat mir während meiner Traumexperimente folgendes gezeigt: Nachdem ich anfing Traumtagebuch zu führen und mich mental darauf einstellte, aufzuwachen, um die Träume zu erinnern, sie aber am nächsten Morgen doch nicht wieder holen konnte, fing ich an, die Träume sofort nach dem Aufwachen während der Nacht aufzuschreiben. Allerdings wurde ich durch das Licht und das Schreiben so wach, dass ich nicht schnell wieder einschlafen konnte und mein ganzer Schlafrhythmus kam durcheinander.

Ich bin dann dazu über gegangen, mir ein kleines Diktiergerät neben das Bett zu legen, in das ich dann den Traum sprach. Manches Mal, wenn ich das morgens abhörte, war ich erschrocken über meine Stimme, die ich kaum wieder erkannte. In verschiedenen Modulationen und auch vollkommen verwaschen und kaum als meine eigene Stimme identifizierbar.

Zum Glück ist meine intensive Suchphase seit längerem vorbei :clown: , aber missen wollte ich alle die Experimente sicherlich nicht.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 1. Jul 2016, 15:03

Hallo ihr Lieben ,

vielleicht sollte das alles erst einmal sacken können und mein Internetanbieter wollte mir dabei
helfen :teuflischgut: .

Es ist schon anders, mit dem Gedanken schlafen zu gehen, dass man auf eine andere Ebene
wechselt :nachdenk: . Zu richtiger Traumarbeit aufraffen kann ich mich gerade nicht, aber
für wahr und richtig zu erachten, woran ich mich erinnere, hat mir zu etwas mehr Selbstkenntnis
verholfen. Wenn man liest, dass man im Traum völlig frei von den Beschränkungen und Begrenzungen
ist, die man sich im Wachbewußtsein auferlegt, denkt man ja eher an wunderbare Träume wie bspw.
vom fliegen können, aber es ist wohl auch so, dass man auch negative Gefühle uneingeschränkt
auslebt. Mich im Traum so zu sehen war sehr aufschlußreich und hat schon bei nächster Gelegenheit
dazu geführt, einer Situation, die mich seit Jahren fuchst, innerlich entschärft zu begegnen. Und sie
hat sich nicht nur entschärft gestaltet, sondern mir auch die Augen dafür geöffnet, dass es keinen
Grund gibt, an negativen Gefühlen festzuhalten. Womit sich die Angelegenheit erledigt hat und das
ist ein riesiger Schritt auf dem Wohlfühl - Weg.

Für die Übung zum heranziehen wahrscheinlicher Realitäten habe ich mich richtig erwärmt :oops: .
Ich bin überzeugt davon, dass es sie gibt, von meiner Fähigkeit, die heranziehen zu können, aller -
dings nicht unbedingt, aber immerhin offen dafür, dass es möglich ist. In dem Bereich, den ich
mir vorgenommen habe, hat sich tatsächliche eine enorme Verbesserung und Erleichterung er -
geben. Etwas wirklich großes, was ich mir schon sehr lange wünsche. Für den Moment so perfekt,
wie ich es nicht zu wünschen gewagt hätte. Ansonsten würde ich sagen, dass ich verstärkt
wahrnehme, wie ich Widerstand gegen ( weitere ) Verbesserungen leiste :nachdenk: . So ganz
klar über das ganze große Thema und seine Bedeutung bin ich mir noch nicht, aber bereichernd
ist die Beschäftigung damit und diese Diskussion hier auf jeden Fall :ros: .

Liebe Grüße
shaoli
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