Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 11:52




Angelehnt an das obige Beispiel von Robert Butts Mutter: Ich könnte als Loa die Möglichkeit wählen, Dir zu antworten oder aber etwas anderes tun, was mir lieber wäre oder wichtiger ist.

Auf einer "historisch anderen" Ebene könnte ich aber auch einen unbewussten Impuls bekommen, mich mit Dir auseinander zu setzen, da wir auf dieser Ebene "gerade" in ein Gespräch ähnlichen Themas verwickelt sind. :teuflischgut:



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 11:59

~

Hamfor: Was sind für Dich diese Schichten des Gesamtselbst, Loa?


Sorry, Loa, ich hatte unvollständig zitiert:

Es gibt einen ständigen, wechselseitigen unterbewußten Informationsaustausch zwischen allen Schichten eures Gesamtselbst.


Okay, das hast jetzt nicht direkt Du gesagt, aber Du bringst diese Worte ja zu Tage, weil Du ihnen Gehör schenken willst oder sie Dir glaubhaft erscheinen.

Wer tauscht sich da Deiner Ansicht nach aus? Welche Schichten tauschen sich aus? Ich frag das nicht, weil ich hier kluge Fragen stellen will. :mrgreen: - Aber sagst Du das, weil Du das so erlebst oder weil Du es so gelesen hast und manchen Dingen einfach aus einem Gespür oder einer Intuition heraus glaubst?

Wenn es parallele Wahrscheinlichkeiten gibt, die autonom vor sich hinflackern und parallel in einem Raum von möglicher Manifestation sind, dann frage ich mich wirklich, ob Du und ich sie wahrnehmen oder ob ich Dich und mich wahrnehme, die diese Wahrscheinlichkeiten betrachten. Jetzt bin ich aber wohl wieder von den Schichten abgekommen. Schichten. Was denkst Du, was Seth damit aussagen möchte? Von psychologischem Gedöns wird er ja hoffentlich nicht fabulieren.

Ich wüsste zu gerne, wie viele hier annehmen, dass parallele Wahrscheinlichkeiten ganz autonom und für sich genommen ohne Fokus herumzwirbeln. Einfach so, ohne mein Zutun, ohne meine Aufmerksamkeit, ohne Belichtung. Und als ich das so schreibe, dachte ich mit keiner Silbe an ein klingelndes Telefon, bis es dann eben klingelte. Ich nehme an, das war so eine parallele Wahrscheinlichkeit, die mir mitteilen wollte, dass sie auch ohne meine Genehmigung anklopft. :idea:

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 12:03

~

lawofattraction hat geschrieben:


Angelehnt an das obige Beispiel von Robert Butts Mutter: Ich könnte als Loa die Möglichkeit wählen, Dir zu antworten oder aber etwas anderes tun, was mir lieber wäre oder wichtiger ist.

Auf einer "historisch anderen" Ebene könnte ich aber auch einen unbewussten Impuls bekommen, mich mit Dir auseinander zu setzen, da wir auf dieser Ebene "gerade" in ein Gespräch ähnlichen Themas verwickelt sind. :teuflischgut:





Naja schön, dass sich das so hinreißend von selbst beantwortet hat nun.

Das "wichtiger" war aber allerdings nicht so nett. :mrgreen:


Zum Beispiel hat Robert Butts Mutter gleichzeitig mit seiner Geburt in einer anderen Realität auch einen Sohn geboren und daher zu ihm eine viel stärkere Bindung aufgebaut als zu den anderen Kindern. Der zweite Bruder wurde geboren, als die Mutter in einer wahrscheinlichen Realität eine Hysterectomie hatte und daher trotz fortgeschrittenen Alters die Natur bezwingen wollte und dann auch diesen Sohn bekam. Denn in „jener“ Welt konnte sie keine Kinder mehr bekommen, in „dieser“ aber doch.


Wer sagt das?


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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 12:25

Hamfor hat geschrieben:Wenn es parallele Wahrscheinlichkeiten gibt, die autonom vor sich hinflackern und parallel in einem Raum von möglicher Manifestation sind, dann frage ich mich wirklich, ob Du und ich sie wahrnehmen oder ob ich Dich und mich wahrnehme, die diese Wahrscheinlichkeiten betrachten. Jetzt bin ich aber wohl wieder von den Schichten abgekommen. Schichten. Was denkst Du, was Seth damit aussagen möchte? Von psychologischem Gedöns wird er ja hoffentlich nicht fabulieren.


Nö, psychologisches Gedöns bringt er nur, wenn es um die Persönlichkeit geht. :mrgreen: Dann aber ausführlich.

Genau so, wie Du Dich als Persönlichkeit erkennst und eine auf Dein jetziges Empfinden begrenzte Erfahrungen machst und denkst, dass Du darin autonom seist, ist es auch für jede andere Persönlichkeit, sprich jeden anderen Protagonisten der Leben, die Du gelebt hast (parallel lebst). In der Gleichzeitigkeit der Zeit können sie miteinander/nebeneinander existieren, sind nur physisch empfunden voneinander getrennt, im Grund aber immer eng verbunden.

Hamfor hat geschrieben:Aber sagst Du das, weil Du das so erlebst oder weil Du es so gelesen hast und manchen Dingen einfach aus einem Gespür oder einer Intuition heraus glaubst?


Es ist eine Kombination aus all dem. Zuerst musste ich lesend das bestätigt finden, was ich fühlte, ohne es auch nur annähernd ausdrücken oder beschreiben zu können. Mit meinem heutigen Wissenshintergrund finde ich vieles auch in meinem Erleben bestätigt.

In unseren Träumen surfen wir unbehindert von Zeit und Raum durch die Gegend und erleben genau das, wovon wir hier sprechen. Oft durchdrungen von Erlebnissen des Tagesgeschehens, daher auch vielmals so verwirrend und für uns keinen Zusammenhang machend. Ich habe einige Jahre Traumtagebuch geführt und daraus eine ganze Menge interessanter Rückschlüsse ziehen können - sowohl für diese Ebene als auch die übergeordnete.

Hamfor hat geschrieben: Ich nehme an, das war so eine parallele Wahrscheinlichkeit, die mir mitteilen wollte, dass sie auch ohne meine Genehmigung anklopft. :idea:


Du musst es zuerst einmal nur glauben. Letzte Woche sass ich auf dem Sonnendeck der Fähre und schaute dem Sonnenuntergang zu und dachte an eine Freundin in Südamerika. Da kam eine Gruppe junger Leute, ganz offensichtlich Südamerikaner, aber vom Akzent her eher aus dem Norden. Als sie an mir vorbei gingen, hörte ich in einem Sprachfetzen das Wort Paloma. Meine Adresse in Chile war La Paloma. :lol:





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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 12:29




lawofattraction hat geschrieben:Zum Beispiel hat Robert Butts Mutter gleichzeitig mit seiner Geburt in einer anderen Realität auch einen Sohn geboren und daher zu ihm eine viel stärkere Bindung aufgebaut als zu den anderen Kindern. Der zweite Bruder wurde geboren, als die Mutter in einer wahrscheinlichen Realität eine Hysterectomie hatte und daher trotz fortgeschrittenen Alters die Natur bezwingen wollte und dann auch diesen Sohn bekam. Denn in „jener“ Welt konnte sie keine Kinder mehr bekommen, in „dieser“ aber doch.


Hamfor hat geschrieben: Wer sagt das?


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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 13:10

~

lawofattraction hat geschrieben:
Du musst es zuerst einmal nur glauben. Letzte Woche sass ich auf dem Sonnendeck der Fähre und schaute dem Sonnenuntergang zu und dachte an eine Freundin in Südamerika. Da kam eine Gruppe junger Leute, ganz offensichtlich Südamerikaner, aber vom Akzent her eher aus dem Norden. Als sie an mir vorbei gingen, hörte ich in einem Sprachfetzen das Wort Paloma. Meine Adresse in Chile war La Paloma. :lol:



Joa, solche Besonderheiten (?) (eigentlich folgerichtig) erlebe ich relativ oft, ich finde schon, dass das stark was mit Aufmerksamkeit zu tun hat. Intensive Aufmerksamkeit und eine offene.

Nur glauben. :mrgreen:

Naja, hast schon Recht. Manchmal hilft das, wenn man ganz unbedarft etwas glaubt. Man sieht's ja an Kindern, die glauben einfach das, was ihnen zum Beispiel gesagt wird, die kämen nicht auf die Idee, es anzuzweifeln, die fummeln dann auch nicht gedanklich irgendwo rum, auch in keinen parallelen Wahrscheinlichkeiten, bei denen kommen sie nämlich einfach reingeflogen. Es sei denn, sie sind umgeben von ungläubigen Rohlingen, nun, dann wissen wir ja, was dann mit den Jahren so fruchtet.

Also gut, ich glaube ab heute, ab jetzt und sofort, dass da parallel zu meiner jetztigen Erfahrung eine und weitere Erfahrungen hochenergetisch aufgeladen bereits auf mich warten, erlebt zu werden, aufzutauchen, reinzuschlüpfen, hindurchzusommern durch das momentan doch recht realistisch scheinende Prozedere eines Montagmittags. Dafür muss ich nichts weiter tun als daran zu glauben und die momentane mentale Neigung des engmaschigen Strickens von Durchblick (was natürlich höchst paradox ist und ich glücklicherweise wieder kurz vorm Jammertal die Kurve krieg') zu lockern. Ich will daran glauben, dass ich verblüffende Erfahrungen mache, die einem niemand glaubt, so dass ich sie auch niemandem erzählen muss, was wiederum bedeutet, dass ich nicht ins Stricken geh', was wiederum bedeutet, dass weitere Erfahrungen durch die losen Maschen fluppen und ich sowieso ohne Netz und doppelten Boden sein will.

Mal was anderes... wir sprechen die ganze Zeit über die Wahrscheinlichkeit von parallelen Wahrscheinlichkeiten. Das ist okay.

Aber habt Ihr auch mal genauso gut die Wahrscheinlichkeit angesehen, dass es eben keine parallelen Wahrscheinlichkeiten gibt, also in Eurem Sinne, sondern dass hier unmittelbares Geschehen zugunsten von Schwingung punktgenau immer nur jetzt sich ausdrückt.

Jetzt das Rumdenken, jetzt das Zurückdenken, jetzt shaolis Posting hernehmend, jetzt shaolis Sitzen auf dem Bett, jetzt ein fremder Duft, jetzt sich wundern, jetzt im Forum was drüber schreiben. Alles zeitliche Abfolge rückblickend betrachtet. Rückblickend betrachtet. Es ist doch immer rückblickend betrachtet. Oder seht Ihr jetzt und hier Wahrscheinlichkeiten?

Wenn Loa mir schreibt oder nicht schreibt, dann ist es jetzt ein Schreiben oder Nichtschreiben. Im Nachgang ist es dann die Aufspaltung von: Och, entweder schreib ich dem Hamfor, wenn da ein Impuls ist... oder ich überleg' mir, ob ich es nicht lasse und mich lieber ans hellblaue Badehäuschen setz'. Kann man natürlich auch zuvor schon herbeispekulieren. Aber es ist doch geistige Abwägung, mehr erstmal nicht.

Und klar, man kann auch viele andere mögliche Abfolgen betrachten und für möglich halten, wenn man geistig flexibel ist. Ich will's hier keinem ausreden, aber man könnte ja mal spaßeshalber, nur mal kurz, in Erwägung ziehen, dass das einfach geistiges Erschaffen von Möglichkeiten ist, dem ich jetzt und hier Leben einhauche. Einfach mal so als Gegengewicht, damit da wieder 'n Zentrum sichtbar wird.

Wo war ich stehengeblieben? Glauben. Ich will noch mehr die parallele Welt von Verblüffung, Überraschung, Erstaunen, Sprachlosigkeit (!!), fremdem Duft. Gerne in Kontrast zum derzeitig Erscheinenden, denn gäb's nur noch Erstaunen, wüsste man ja nicht, was Erstaunen noch sei. Ich hänge also die Fenster aus, dann muss ich sie nicht putzen und demonstriere hiermit Offenheit. :arrow:

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 13:23




Mir gefällt die Idee von Ausdehnung immer viel besser als die von Einschränkung.

Sagt Loa, die jetzt zu ihrem hellblauen Badehäuschen geht ....

.... obwohl ich gar kein solches habe. :clown:



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 13:46

~

lawofattraction hat geschrieben:


Mir gefällt die Idee von Ausdehnung immer viel besser als die von Einschränkung.


Ja, und das frag ich mich manchmal bei manchen Deiner Antworten, wo Du dann Einschränkung erkennst. Einschränkung sehe ich eher, wenn man nur eine Seite glaubt. Naja gut, andererseits ist das natürlich für ein sicht- oder fühlbares Zeugnis dessen, was man glaubt, nicht von Unwichtigkeit. Denn glaubte ich alles oder eben nichts, steht man relativ belanglos in der Gegend rum. Also in jedem Falle gefällt mir die Idee von Ausdehnung auch bei weitem besser.

Ich mein, Du warst ja nicht mal offen dafür, mein Experiment mitzumachen. :mrgreen: Oder doch?


lawofattraction hat geschrieben:
Sagt Loa, die jetzt zu ihrem hellblauen Badehäuschen geht ....

.... obwohl ich gar kein solches habe. :clown:


Das Schöne bei den Dänen, so hörte ich, die pflegen so eine Ethik, wonach selbst Privates auf gewisse Weise nicht als streng privat gesehen wird, solange es gesittet behandelt wird von anderen. Die meisten Deutschen würden um ihr hellblaues Badehäuschen einen einbruchsicheren Zaun ziehen mit Schildern an jeder Ecke und Angst unterm Federbett. Die Dänen, wahrscheinlich die Skandinavier an sich, sind da irgendwie gelöster, kein Wunder - die Zufriedenheitsstudie, von der ich mal las.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 6. Jun 2016, 13:56

Jetzt ward ihr viel zu schnell für mich, mittags muss ich doch nebenbei kochen :lol: .

lawofattraction hat geschrieben:Schlussendlich, und da beantwortet sich meine wichtigste Frage, erklärt er, dass die wahrscheinlichen Existenzen das sind, was wir Reinkarnation nennen. Jetzt macht es für mich viel mehr Sinn und bestätigt, was ich die ganze Zeit latent als Erklärung fühlte. Wir surfen also ständig - von uns selbst meist unbemerkt - in den "verschiedenen vergangenen und zukünftigen" Leben und bauen sie weiter aus, da sie jeglicher Zeit enthoben sind.


Danke, denn die Frage nach Reinkarnationen wäre meine nächste gewesen.
Dieses Buch habe ich leider nicht, aber was du schreibst, macht vieles verständlicher, was in meinen gesagt
wird.

lawofattraction hat geschrieben: Zuerst musste ich lesend das bestätigt finden, was ich fühlte, ohne es auch nur annähernd ausdrücken oder beschreiben zu können.


Das geht mir dauernd so ...

Hamfor hat geschrieben:Aber habt Ihr auch mal genauso gut die Wahrscheinlichkeit angesehen, dass es eben keine parallelen Wahrscheinlichkeiten gibt, also in Eurem Sinne, sondern dass hier unmittelbares Geschehen zugunsten von Schwingung punktgenau immer nur jetzt sich ausdrückt.

Jetzt das Rumdenken, jetzt das Zurückdenken, jetzt shaolis Posting hernehmend, jetzt shaolis Sitzen auf dem Bett, jetzt ein fremder Duft, jetzt sich wundern, jetzt im Forum was drüber schreiben. Alles zeitliche Abfolge rückblickend betrachtet. Rückblickend betrachtet. Es ist doch immer rückblickend betrachtet. Oder seht Ihr jetzt und hier Wahrscheinlichkeiten?


Die Wahrscheinlichkeit habe ich mir angesehen, gehe mittlerweile aber davon aus, dass auch das unmittel -
bare Geschehen in alternativen Realitäten sich punktgenau jetzt und unserer Schwingung entsprechend aus -
drückt.
Jetzt und hier sehe ich eigentlich dauernd Wahrscheinlichkeiten...

lawofattraction hat geschrieben:In unseren Träumen surfen wir unbehindert von Zeit und Raum durch die Gegend und erleben genau das, wovon wir hier sprechen


Hmmm ... Abraham sagen ja, dass wir unsere Träume selber erschaffen. Das verstehe ich so, als könne
nichts in ihnen auftauchen, was wir dort nicht plaziert haben, was aber doch der Fall wäre, würden
wir in Träumen andere Schichten oder Ebenen aufsuchen ?

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 14:07

Hamfor hat geschrieben:Ich mein, Du warst ja nicht mal offen dafür, mein Experiment mitzumachen. :mrgreen: Oder doch?


Ist da was mit dem Nordwind an mir vorbei geflogen? :teuflischgut:

Hamfor hat geschrieben:die Zufriedenheitsstudie


Kann aber auch am Bier- und Schnapskonsum liegen .... :clown:

Ich mag die Dänen - vor allem meinen Dänen :kuss: - sie sind locker und grundsätzlich ziemlich gut aufgelegt und freundlich. Und absolut vertrauensvoll. Ich habe einen Haustürschlüssel von vor 100 Jahren mit einer zweistelligen Nummer, den jeder beim Baumarkt bekommen kann. :mrgreen: Meist schliessen wir gar nicht ab. Die einzige Polizeistelle der Insel stellt zur Urlaubszeit eine Anzeige in die Zeitung, dass die Polizeistation nun für Tage oder Wochen nicht besetzt sei. :kgrhl:



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 6. Jun 2016, 14:11

shaoli hat geschrieben:Hmmm ... Abraham sagen ja, dass wir unsere Träume selber erschaffen. Das verstehe ich so, als könne nichts in ihnen auftauchen, was wir dort nicht plaziert haben, was aber doch der Fall wäre, würden wir in Träumen andere Schichten oder Ebenen aufsuchen ?


Das ist alles eine Schwingungssache. Vieles, was wir grundsätzlich anziehen, tun wir ohnehin nicht deliberately, sondern default - durch Schwingung.



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 15:22

~

shaoli hat geschrieben:Hmmm ... Abraham sagen ja, dass wir unsere Träume selber erschaffen.


Ach was! Das sagen Abraham? :kniefall:




Lawo hat geschrieben:Ist da was mit dem Nordwind an mir vorbei geflogen? :teuflischgut:


Wie kommt denn der Nordwind jetzt hierhin? Der hat doch grad erst noch nach West abgedreht.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 6. Jun 2016, 17:17

~

Hamfor hat geschrieben:Ach was! Das sagen Abraham?



Letztlich geht's mir in der Frage gar nicht darum, ob es Wahrscheinlichkeiten an sich gibt, sondern wer sie kreiert. Und wie ich bereits in einem anderen Beispiel mit den ruhenden Kugeln zeigte, sehe ich zum Beispiel den Golfball, der da ungestört und still auf dem gepflegten Rasen liegt auch weiterhin als ungestört und still daliegend, solange da kein geistiger Anstoß existiert und in Folge der verlängerte Wille dann menschlich manifestiert den Schläger in die Hand nimmt, um ihn in den Sand zu setzen oder wo auch immer man Golfbälle so hinpfeffert. In so passgenaue Löcher jedenfalls, ist das nicht ein bisschen schräg? Ich nehm doch dann lieber das große kleine Stück künstlichen See, in den er garantiert reinpasst.

Und natürlich existiert in mir parallel die Vorstellung (Wahrscheinlichkeit), wie ich völlig entspannt den richtigen Schläger wähle, einmal kurz die Richtung aller Gegebenheiten prüfe und dann das Ding da in etwa vierkommanochwas inches versenke. Und so kann ich etliche andere Wahrscheinlichkeiten - auch ohne sie jetzt auszustaffieren - für existent halten. Die Frage bleibt doch trotzdem, wer sie belichtet und sei es noch so eine bombastische Wahrscheinlichkeit, die reingefegt kommt, es braucht doch immer noch den, der wahrnimmt.

Damit der fremde Duft wahrgenommen werden konnte, brauchte es shaoli. Was ist der fremde Duft ohne shaolis Wahrnehmung? Immer noch eine Wahrscheinlichkeit? Nein, wenn Belichtungszeit gleich null. Ja, aber dafür braucht es shaoli oder eben jemanden, der Wahrscheinlichkeiten für wahrscheinlich hält. Das Problem ist ja nur, dass ich das grad wahrnehme und höchstwahrscheinlich überbelichte, weswegen ich eigentlich aus der Nummer überhaupt nicht rauskomm' und um hier wirklich ganz prägnant auf den Punkt zu bringen, was ich sagen will, müsste ich aufhören, es sagen zu wollen. Denn dort drin steckt meine Antwort, was aber schon fies ist irgendwie. :mrgreen:

Wahrscheinlichkeit. Das Wort sagt ja auch schon einiges aus an sich.

Ich denke, am liebsten hätte ich es wohl, dass der Flieger da am Himmel nicht nur seinen harmlosen Kondensstreifen hinter sich herzieht, sondern dass dieser sich noch dazu wie ein Reißverschluss öffnet und durch die Öffnung hindurch ich eine andere wahrscheinliche Realität sehe als diese, die gerade hier durchflogen wird. Gut, das würde mich schon verblüffen und mein Anliegen an mich selbst wäre erledigt. Schönen Abend Euch.

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Liebeszauber » 6. Jun 2016, 17:59

off topic *
Ich mag die Dänen - vor allem meinen Dänen :kuss: - sie sind locker und grundsätzlich ziemlich gut aufgelegt und freundlich.

Liebe Loa,

da bekomme ich Antwort(en) auf die Frage, was die Dänen nun schon seit zwei, drei Jahren auf Platz 1 beim World Happiness Report ( unter 160 Ländern !) katapultiert. Danke für deinen Kommentar, Rätsel gelöst :loveshower: !

http://www.rp-online.de/panorama/auslan ... -1.5841345

LG Liebeszauber
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 6. Jun 2016, 23:08

Hamfor hat geschrieben:Letztlich geht's mir in der Frage gar nicht darum, ob es Wahrscheinlichkeiten an sich gibt, sondern wer sie kreiert. Und wie ich bereits in einem anderen Beispiel mit den ruhenden Kugeln zeigte, sehe ich zum Beispiel den Golfball, der da ungestört und still auf dem gepflegten Rasen liegt auch weiterhin als ungestört und still daliegend, solange da kein geistiger Anstoß existiert und in Folge der verlängerte Wille dann menschlich manifestiert den Schläger in die Hand nimmt, um ihn in den Sand zu setzen oder wo auch immer man Golfbälle so hinpfeffert.


Wenn du den Golfball erschaffst, erschaffst du mit ihm viele Möglichkeiten, was du mit ihm machen
willst. Dass all diese Möglichkeiten existieren, merkst du übrigens, so lange du mit ihm spielst, weil
deine Gedanken darum kreisen, wie er zu spielen ist und vieles andere mehr.
Verlierst du nun das Interesse, liegt das alles nach deinem linearem Zeitempfinden hinter dir und
der Ball deshalb ungestört und still herum, bis du in Zukunft vielleicht wieder Lust hast, mit ihm
zu spielen. Nun gehen wir aber von der Gleichzeitigigkeit der Zeit aus, in der es hinter und vor dir
liegendes nicht gibt, sondern alles jetzt ist und erschaffen wird, daher sind und bleiben auch all die
Möglichkeiten immer jetzt.

Hamfor hat geschrieben:Und natürlich existiert in mir parallel die Vorstellung (Wahrscheinlichkeit), wie ich völlig entspannt den richtigen Schläger wähle, einmal kurz die Richtung aller Gegebenheiten prüfe und dann das Ding da in etwa vierkommanochwas inches versenke. Und so kann ich etliche andere Wahrscheinlichkeiten - auch ohne sie jetzt auszustaffieren - für existent halten. Die Frage bleibt doch trotzdem, wer sie belichtet und sei es noch so eine bombastische Wahrscheinlichkeit, die reingefegt kommt, es braucht doch immer noch den, der wahrnimmt.


Du belichtest sie alle, wenn du darüber nachdenkst, ob du nicht doch diesen oder jenen Schläger wählst,
wie der Ball fliegt und unzählige andere Gedanken denkst. Aufgrund deiner auf die objektive Realität und
linerare Zeit ausgerichtete Aufmerksamkeit nimmst du dann allerdings nur die eine Möglichkeit wahr, die
sich " real " verwirklicht. Andere Wahrscheinlichkeiten fegen eben nicht rein, weil wir sie wahrnehmen,
sondern wir nehmen sie über die Verbindung mit unserem " Grossen Ich " wahr. Was auch immer es mir
mit dem Duft sagen wollte - meine Vermutung ist, dass ich ihn zum richtigen Zeitpunkt real wahrnehmen
werde. Und, wie LoA schrieb, weit öfter, als dass wir im Wachbewußtsein solche " Brüche " wahrnehmen,
suchen wir andere Wahrscheinlichkeiten im Traum auf, wo wir sie zusammenhängender erfahren.

Liebe Grüße
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 11. Jun 2016, 22:07

~

Ich wusste gar nichts groß zu sagen auf Deine Worte, shaoli, weil ich dem Großteil nichts hinzuzufügen habe und da mitgehe. Ich habe aber trotzdem mal nach einer Erbse gesucht, natürlich gefunden und mir unters Laken geschmissen paar Nächte lang.


Andere Wahrscheinlichkeiten fegen eben nicht rein, weil wir sie wahrnehmen,
sondern wir nehmen sie über die Verbindung mit unserem " Grossen Ich " wahr.


Ich halte ja nichts von diesen Aufspaltungen, wenngleich ich sie selbst mehr als genug praktiziere. Aber wenn ich hier schreibe, dann gehe ich eigentlich davon aus, dass wir eben über diese reine Sicht sprechen. Mich interessiert die Sicht aus dem begrenzten Auge auf solcher Plattform wie hier eigentlich weniger (ich mag die weltlichen Erscheinungen hieraus, aber begrenztes Sichbinden an diese eher nicht), deshalb bin ich ja hier, ich nehme die Grenzen im Grunde nur her, um klare Unterscheidung zu lernen. Klingt das paradox? Ja, soll es. Ich will kein Fahrrad, weil ich mich damit besser fühlen könnte. Ich will das Fahrrad, weil ich das Fahrrad will. Wahrhaftiger Wille, vielleicht Seinswille, ist wahrhaftige Freude, ich weiß das, ich erlebe das. Ich werde das Fahrrad zwangsläufig haben, weil ich dem Willen hingegeben bin - ihn will, ihn damit willentlich bestätige und Wille sich ausdrückt.

Der reine Geist will wollen, der kleine will haben wollen und sich über Verlust (Habenwollen ist letztlich wie ein Knoten, er ist die Krebszelle dieser Neuzeit, in der sich ansammelt, statt dass es fließt) definieren, damit er Wille rechtfertigt und sich in den meisten Fällen darüber beklagt, dass sein Wille nicht funzt, damit dann Wille zum Widerstand wird. Aber es ist okay, selbst dieser Widerstand führt zum Tragenden letztlich.


Was auch immer es mir mit dem Duft sagen wollte - meine Vermutung ist, dass ich ihn zum richtigen Zeitpunkt real wahrnehmen werde. Und, wie LoA schrieb, weit öfter, als dass wir im Wachbewußtsein solche " Brüche " wahrnehmen, suchen wir andere Wahrscheinlichkeiten im Traum auf, wo wir sie zusammenhängender erfahren.


Naja, das sind halt immer auch kühne Behauptungen. Ich mags ja kühn. Ich könnte genausogut entgegnen, dass Träume zunächst einfach nur mal Filme sind. Wenn Du morgens erwachst und Dich an einen dieser Filme erinnerst und nicht beginnen würdest, ihn zum Beispiel zu deuten (dasselbe im Grunde mit dem Duft, dann bliebe er ein Mysterium, das einen streichelt, weil Vertrautes immer streichelt, statt dass es unangenehm wirkt oder Angst macht, alles Hirngespinste), dann bliebe dieses Traumphänomen eine Bewegung, eine Beobachtung, eigentlich etwas, das man dem Wachtraum (Alltagslebenstraum eines Alltagsmenschen) gleichsetzen kann. Wenn aber interpretiert wird im Nachgang, natürlich stehen dann Wahrscheinlichkeiten auf. Näher definierte, umso mehr ich definiere. Das ist Kreation.

Hinzukommt, dass ein sogenannter Bruch auch nur Folge einer Interpretation ist. Da ist eine Weile ~~~~~~~~, dann ist ein Bruch von ><, dann schaltet sich wieder ~~~~~~~~ ein... aber ohne meine ganzen Buchstaben dazu, ist und bleibt es:

~~~~~~~~ > < ~~~~~~~~ >< ~~~~~~~~~~~~~~~~~~ > < ~~~~ > < ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ >

Bewegung. Lebendigkeit.

Es ist die eigene Wahrnehmung, der eigene Geist, der kreiert... der 'untergeordnete', der gern den wesentlichen imitieren will, ist die Irritation und der Kreator von Labyrinth. Im großen Stil groß, im kleinen Stil eben klein und dennoch verhaftet. Wie gesagt, jeder wie er mag darüber denken. Aber jemand, der Wahrscheinlichkeiten erlebt, selbst wenn er nur in einem Seth- oder sonstigen Forum davon liest, so hat er dies erschaffen, davon zu lesen.

Dass parallele Wahrscheinlichkeiten unabhängig von allem da eben parallel existieren, ist absolut richtig! Und zwar für denjenigen, der es für absolut richtig erklärt. Mehr ist da erstmal nicht.

Aus meiner Sicht wird Abes Lehre und manch andere schlüssige in den meisten, allermeisten Fällen missverstanden und klar, ich gleite bei solchen Aussagen selbst ins Kleingeistige ab, weil ich eben scheinbar arrogant auf irgendwas hinabzusehen meine, und dennoch ist es eben so für mich, dass es missverstanden wird - Habenwollende, die nicht in der Lage sind, erstmal überhaupt der Habenwollende zu sein. Von Innigsein mit Wille. Sie wollen eben haben, um irgendwas zu sein und das ist für mich die Richtung, die alle Missverständnisse schafft. Aber ich weiß auch, dass die wenigsten das jetzt wirklich lesen. Sie hören irgendwas, das die Interpretationsmaschine ankurbelt. Wer das nun im Einzelnen ist, lass ich offen, viele können's nicht sein angesichts der Tatsache, wie gut besucht wahrscheinlich (!) Börsen- oder Fitnessforen (die ich selbst besuche :mrgreen: ) sind (wobei es da genauso den Freigeist gibt, der ganz genau weiß, wie man eine Aktie freigeistig zu händeln hat und reinen Willen von Leben bestätigt sieht) als denn die der Selbsterkenntnis. Komme dann aber auch letztlich nur wieder im Zirkelschluss auf meine eigene Schlussfolgerung zurück: Ich hab's mir erschaffen. Bin ja nicht aus Widerstand hier am Schrifteln, sondern weil ich was emp-finde-. Was das ist, weiß ich in Euch in mir, die ich ziemlich mag.

:tja:

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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 13. Jun 2016, 14:02

Hamfor hat geschrieben:Ich halte ja nichts von diesen Aufspaltungen...


Und ich finde es erstaunlich, dass du zum wiederholten Male Abspaltung liest, obwohl ich " Verbindung " schrieb.

Hamfor hat geschrieben:Es ist die eigene Wahrnehmung, der eigene Geist, der kreiert... der 'untergeordnete', der gern den wesentlichen imitieren will, ist die Irritation und der Kreator von Labyrinth. Im großen Stil groß, im kleinen Stil eben klein und dennoch verhaftet. Wie gesagt, jeder wie er mag darüber denken. Aber jemand, der Wahrscheinlichkeiten erlebt, selbst wenn er nur in einem Seth- oder sonstigen Forum davon liest, so hat er dies erschaffen, davon zu lesen.

Dass parallele Wahrscheinlichkeiten unabhängig von allem da eben parallel existieren, ist absolut richtig! Und zwar für denjenigen, der es für absolut richtig erklärt. Mehr ist da erstmal nicht.

Aus meiner Sicht wird Abes Lehre und manch andere schlüssige in den meisten, allermeisten Fällen missverstanden und klar, ich gleite bei solchen Aussagen selbst ins Kleingeistige ab, weil ich eben scheinbar arrogant auf irgendwas hinabzusehen meine, und dennoch ist es eben so für mich, dass es missverstanden wird ...


Demnach müßten Abraham für dich existieren, weil du es für richtig erklärst und mehr ist da erst mal nicht ? Da du im nächsten Satz aber schreibst, dass sie oft missverstanden werden, gehe ich davon aus, dass du die Existenz anderer Bewußtseinsebenen und - formen und ihre Lehren anerkennst, die unter anderem vermitteln, dass auch wir viel mehr als physisch sind. Und da du schreibst, dass du sie besser verstehst als die allermeisten anderen, gehe ich davon aus, dass du sie auch als wahr anerkennst.
Um jetzt nur mal bei Abraham zu bleiben, die ganz klar sagen, dass jeder Gedanke ewig existiert, also nicht zurückgenommen, aufgelöst... werden kann - in welcher Form existieren sie deiner Meinung nach und nur das, was warum, wenn wir in der objektiven Realität verwirklichen/kreieren, Gültigkeit hat ? Wie nun schon geschrieben wurde, man kann sich solchen Themen nicht nähern, wenn man die phyische Realität/Person für die
einzig wahre hält.

Der Duft hat in mir vor allem bewegt, mich mehr auf das einzulassen, was Abraham und andere Lehrer
über unseren Nicht - Physischen Teil sagen. Die Frage, ob ich das soll oder nicht und wenn ja, wie und ob es gut für mich ist, begleitet mich mehr oder weniger schon mein
sagen. Die Frage, ob ich das soll oder nicht und wenn ja, wie und ob es gut für mich ist, begleitet mich mehr oder weniger schon mein ganzes Leben. Als Kind hatte ich weit öfter " Hirngespinste " , auf die mit großer Verächtlichkeit oder sogar Gewalt reagiert wurde. Beruflich komme ich ja aus der psychologischen Ecke, in der ich nichts gefunden habe, was sie erklärt. In den Jahren, in denen ich mit Abraham und der Überzeugung lebe, dass wir alles selber erschaffen, habe ich sie natürlich auch aus diesem Blickwinkel betrachtet, obwohl mein Verstand
in Übereinstimmung mit meinem Gefühl schon immer sagte: " Akzeptiere einfach, dass es solche Dinge zwischen Himmel und Erde gibt , mach dich nicht verrückt " .


Zu den anderen Punkten eventuell später mehr, die Arbeit ruft.

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon Hamfor » 13. Jun 2016, 17:18

~

shaoli: Andere Wahrscheinlichkeiten fegen eben nicht rein, weil wir sie wahrnehmen,
sondern wir nehmen sie über die Verbindung mit unserem " Grossen Ich " wahr.


shaoli: Und ich finde es erstaunlich, dass du zum wiederholten Male Abspaltung liest, obwohl ich " Verbindung " schrieb.


Ja, ich sehe da auch noch immer Aufspaltung darin, die wohl aber auch notwendig ist, um hier überhaupt zu kommunizieren. Das sogenannte "Große Ich" hat ja an sich wenig das Bedürfnis, sich er- oder aufklärend mitzuteilen, es versteht sich von selbst, deshalb hat es uns die Aufspaltung in Ich und Du "geschickt" und ich kann Hallo shaoli schreiben, sonst - würde das große Ich unaufgespalten auf die Idee kommen zu kommunizieren - würde es nur immer dröge Hallo großes Ich, das mir in- und auswendig bekannt texten. Irgendwie reizlos vielleicht. Naja, nur'n flacher Einschub am Rande.

Und ja, auch hier nochmal, ich bin ziemlich sicher (das fiel mir bereits in einem anderen Faden zwischen uns auf, allerdings verliere ich dann manchmal die Geduld mit mir selbst :idea: ), dass wir an sich dasselbe meinen, aber aus unterschiedlichen Perspektiven schauen, wovon jetzt keine richtiger wäre bzw. einfach nur anders jeweils in Argumentation kommend. Ob ich nun von West auf den wesentlichen Punkt zukomme und Du aus Süd und wir dasselbe ansteuernd, Du mir aus Deiner Sicht Dein Ankommen beschreibst und ich das meinige, so erscheint es mir jedenfalls. Würde ich jetzt nicht so streng sehen.

Letztlich ist mir aber das Geschaute maßgeblich. Also aus meiner Sicht habe ich kein Problem mit Deiner Herangehensweise der Betrachtung. Allerdings will ich jetzt hier auch nicht so lange schrifteln, bis wir auf einen Nenner kommen. Diskussionen sind aus meiner Sicht nicht dazu da, dass man ähnliche Wege beschreitet oder Bilder sich irgendwann decken, sondern dass sichtbar wird, worin unser Herz schlägt. Und gut, das ist jetzt sehr subjektiv und keineswegs absolut gemeint.

Inhalte sind da schon die treibende Kraft, klar, aber mich zieht es eher zum Wesen von Austausch dann. Ich will gar nicht erstrangig Inhalte von anderen erforschen (auch bei Abe nicht, sie dienen mir nur für das Eigentliche), für die ich mich klaro dennoch interessiere, eigentlich interessiere ich mich aber für das, wie wir miteinander kommunizieren und was es bewirkt in mir und im besten Falle spannt sich eben ein Raum von Verstehen/Sehen auf, nicht immer nur von Worten, sondern eben jenseits von Worten. Und ich benötige jetzt wieder ziemlich viele davon, um eigentlich nur zu sagen, dass es mir um die Mitte von allem Gesagten geht. Und ich sehe auch in Abes Lehre lediglich eine einzige wahre und klare Mitte, um die sich all ihr Gesprochenes und Beispielgebendes dreht.

Abspaltung ist für mich ganz grundsätzlich von der Energie her dasselbe wie Verbindung. Eine Bewegung. Hin oder fort. Das ist jetzt natürlich wieder hochexplosiv, weil es einfach nicht vereinbar ist im polarisierenden Geist, der sowas hasst zu hören, weil es ihm nämlich die Drähte durchballert und polarisierender Geist einfach auch gar nicht drauf ausgelegt ist zu vereinen. Beides jedenfalls verweist auf dasselbe, die Mitte. Und ob ich da rumspalte oder verbinde, es geht noch immer nur um die Mitte.

Ich weiß nicht, kannst Du dem folgen, wohin ich da schaue? Vielleicht muss man mich rückwärts lesen, bis nichts mehr übrig ist davon und dann bin ich eindeutig zu sichten im >< , statt im ~~~ . Also lies mich bitte rückwärts, shaoli, wenn es Dir möglich ist, ich sehe da viel Potential, den Ballsaal zu betreten, statt auf zwei meilenweit auseinanderstehenden Parkbänken was ins Holz zu schnitzen.


Demnach müßten Abraham für dich existieren, weil du es für richtig erklärst und mehr ist da erst mal nicht ?


Ganz recht. Ich habe aber Abe nicht für richtig erklärt, weil sie da was in meinen Geist blasen, das ich ungeprüft angenommen habe, sondern ich beobachte die Funktionsweise meiner Welt und Wahrnehmung und während dieser Spanne von Beobachtung kam ich unter anderem zu Abe, die mir schlüssig erschienen und ich es für stimmig erklären musste und wollte. Wie schon oft erwähnt, ich ziehe aus Abes Lehre im Wesentlichen den Sinn von Lebenssaft und diesen zu schlürfen, ist mein Hauptbeweggrund, mich dieser Sicht anzuschließen. Auf kürzestem Wege und zwar - wann immer ich bereit bin - sofort.


Da du im nächsten Satz aber schreibst, dass sie oft missverstanden werden, gehe ich davon aus, dass du die Existenz anderer Bewußtseinsebenen und - formen und ihre Lehren anerkennst, die unter anderem vermitteln, dass auch wir viel mehr als physisch sind. Und da du schreibst, dass du sie besser verstehst als die allermeisten anderen, gehe ich davon aus, dass du sie auch als wahr anerkennst.


Ich erkenne alle Lehren an, die dem einen Zweck dienen und das ist Förderung von Leben und Lebendigkeit.

Für mich ist eine Lehre erstmal nur ein Werkzeug, kein Gesetz. Ich spiele auf den mir einleuchtenden Lehren wie auf einem Instrument und sehe zu, die für mich erholsamste, interessanteste oder spannendste Melodie zu hören. Alle anderen Lehren verwerfe ich, wenn da schiefe Töne das Zusammenspiel stören. Mir geht's nicht darum, die eine Lehre zu finden, die mich trägt. Ich lass mich von dem tragen, worauf jede sinnvolle Lehre verweist und das bin ich bereits. Das zu sagen, hat aber immer so den Beigeschmack von Laberei, deshalb will ich da nur ins Erleben dessen und schreibe mich da oft hinein ins >< .


Um jetzt nur mal bei Abraham zu bleiben, die ganz klar sagen, dass jeder Gedanke ewig existiert, also nicht zurückgenommen, aufgelöst... werden kann - in welcher Form existieren sie deiner Meinung nach und nur das, was warum, wenn wir in der objektiven Realität verwirklichen/kreieren, Gültigkeit hat ? Wie nun schon geschrieben wurde, man kann sich solchen Themen nicht nähern, wenn man die phyische Realität/Person für die
einzig wahre hält.


Die physische Realität die einzige Form? Liest Du das bei mir raus? Denn wenn ja, dann schreibe ich wohl äußerst unklar.

Deinem ersten Satz kann ich nicht ganz folgen, siehe Hervorhebung. In welcher Form Gedanken existieren? Welche Gültigkeit meinst Du?


Als Kind hatte ich weit öfter " Hirngespinste " , auf die mit großer Verächtlichkeit oder sogar Gewalt reagiert wurde.


Ich meine Hirngespinste in einem anderen Zusammenhang, und zwar, wenn sich Menschen ihren Empfindungen, ihrer Empfindsamkeit entziehen und Gedankengebäude schaffen, in denen sie sich künstlich einrichten. Wobei das in extremen Fällen sicherlich seine Berechtigung hat, aber davon spreche ich nicht. Ich spreche von Hirngespinsten, die das eigene Wesen völlig verdrehen und man sich in einer Rolle einrichtet, die einem selten entspricht und dann das verzweifelte Suchen nach Veränderung einsetzt, das nur die Rolle verändern soll, statt zu finden, was man jenseits der Rolle ist.

Frei aufwachsende Kinder tun das im Normalfall nicht, sie spielen mit ihren gegenwärtigen Realitäten und in ihren Gefühlswelten und ihre Augen leuchten vor lauter Ausgelassensein. Etliche Rollen nehmen sie an, aber nicht, um sich zu verstecken, sondern aus Spielfreude, und durch diese Spielfreude ist immer noch ihr freies Wesen sichtbar.


Beruflich komme ich ja aus der psychologischen Ecke, in der ich nichts gefunden habe, was sie erklärt.


Die Gewalt und Verächtlichkeit lässt sich aus meiner Sicht erklären, dass eben grad beschriebene Hirngespinstleute in einem trocknen, unglücklichen Konstrukt leben, das Gefühle unter anderem beschneiden soll. Dann ein Kind in seiner spielerischen Leichtigkeit zu sehen, erinnert genau an die eigene verlorene Identität (die genaugenommen natürlich nie verlorengehen kann), die diese Menschen 'abgeworfen' haben, aus welchen Gründen jetzt auch immer. Kinder erinnern permanent daran, wer wir im Wesentlichen sind, das erschüttert solche Gedankengebäude, in denen sich eingerichtet wird. Das ist ziemlich zündend oft. Und entweder wird dran festgehalten und aggressiv verteidigt (ich mein, Wasser - das Sosein eines Kindes - umspült immer noch rohe Wände ohne Weiteres und ist unaufhaltbar) oder eben man lässt sich drauf ein und die Wände bröckeln von selbst.

~
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon katgirl » 13. Jun 2016, 18:24

Hamfor hat geschrieben:Ich weiß nicht, kannst Du dem folgen, wohin ich da schaue?

Nein. Ich zumindest nicht!
Hamfor hat geschrieben: Vielleicht muss man mich rückwärts lesen, bis nichts mehr übrig ist davon und dann bin ich eindeutig zu sichten im >< , statt im ~~~ .

Vielleicht sollte ich auch einfach alle Buchstaben durcheinander würfeln und mir Wörter und Sätze neu zusammenlegen, die ich verstehe, sodaß ich etwas verstehe. Das wäre eine mögliche Umwandlung einer Wahrscheinlichkeit in eine andere.

LG :pfeif:
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon shaoli » 14. Jun 2016, 00:29

Naja, ich habe zwar hier geschrieben, wo Platz für andere Lehren ist, bin aber davon ausgegangen,
dass wir über Abrahams annähernd den gleichen Verständnishintergrund haben.

Hamfor hat geschrieben:Ja, ich sehe da auch noch immer Aufspaltung darin, die wohl aber auch notwendig ist, um hier überhaupt zu kommunizieren. Das sogenannte "Große Ich" hat ja an sich wenig das Bedürfnis, sich er- oder aufklärend mitzuteilen, es versteht sich von selbst, deshalb hat es uns die Aufspaltung in Ich und Du "geschickt" und ich kann Hallo shaoli schreiben, sonst - würde das große Ich unaufgespalten auf die Idee kommen zu kommunizieren - würde es nur immer dröge Hallo großes Ich, das mir in- und auswendig bekannt texten. Irgendwie reizlos vielleicht. Naja, nur'n flacher Einschub am Rande.


Das " Große Ich " ist laut Abraham unser " persönlicher " nicht physischer Teil, wir sind es also genauso wie das " Kleine Ich " , mit dem wir uns als Persönlichkeit identifizieren. Über unser " Großes Ich " sind wir mit dem universellen Bewußtsein, dem Quellbewußtsein, der Quelle, dem " Alles, was ist " verbunden und das ist - denke ich - was du hier meinst.



Hamfor hat geschrieben:Abspaltung ist für mich ganz grundsätzlich von der Energie her dasselbe wie Verbindung. Eine Bewegung. Hin oder fort.


In den oben beschriebenen Zusammenhängen ist es ein erheblicher Unterschied, ob man abgespalten oder verbunden ist, sich hin zur Quelle oder fort von ihr bewegt. Es ist ein, wenn nicht der zentrale Punkt
von Abrahams und allen anderen Lehren, dass die physische und die nicht - physische Ebene und das
physische und das nicht - physische Bewußtsein eine Einheit bilden, und darauf basiert alles, was
ich hier geschrieben habe.

shaoli hat geschrieben:Demnach müßten Abraham für dich existieren, weil du es für richtig erklärst und mehr ist da erst mal nicht ?


Hamfor hat geschrieben:Ganz recht. Ich habe aber Abe nicht für richtig erklärt, weil sie da was in meinen Geist blasen, das ich ungeprüft angenommen habe, sondern ich beobachte die Funktionsweise meiner Welt und Wahrnehmung und während dieser Spanne von Beobachtung kam ich unter anderem zu Abe, die mir schlüssig erschienen und ich es für stimmig erklären musste und wollte. Wie schon oft erwähnt, ich ziehe aus Abes Lehre im Wesentlichen den Sinn von Lebenssaft und diesen zu schlürfen, ist mein Hauptbeweggrund, mich dieser Sicht anzuschließen



Die Frage war nicht, ob du für richtig erklärst, was sie sagen, sondern, ob du sie als tatsächlich existierendes
nicht - physisches Bewußtsein anerkennst, da du im ursprünglichen Zusammenhang schriebst, dass
der Geist, die Wahrnehmung wahrscheinliche Realitäten ( = nicht - physisches Bewußtsein ) erschafft.

Hamfor hat geschrieben:Deinem ersten Satz kann ich nicht ganz folgen, siehe Hervorhebung. In welcher Form Gedanken existieren? Welche Gültigkeit meinst Du?


Er ist mir durcheinander geraten.
Abraham sagen, dass alle Gedanken ewig existieren, also auch die, die nicht verwirklicht werden. Meine
Frage war nun, in welcher Form diese nicht verwirklichten Gedanken deiner Meinung nach existieren
und was sie damit meinen könnten, wenn, denn das lese ich bei dir heraus, nur das Gültigkeit hat,
was wir objektiv verwirklichen. Und zwar, weil du immer wieder darauf zurückkommst, dass der Geist,
die Wahrnehmung, das Wollen... kreiert:

Hamfor hat geschrieben:Es ist die eigene Wahrnehmung, der eigene Geist, der kreiert... der 'untergeordnete', der gern den wesentlichen imitieren will, ist die Irritation und der Kreator von Labyrinth. Im großen Stil groß, im kleinen Stil eben klein und dennoch verhaftet. Wie gesagt, jeder wie er mag darüber denken. Aber jemand, der Wahrscheinlichkeiten erlebt, selbst wenn er nur in einem Seth- oder sonstigen Forum davon liest, so hat er dies erschaffen, davon zu lesen.

Dass parallele Wahrscheinlichkeiten unabhängig von allem da eben parallel existieren, ist absolut richtig! Und zwar für denjenigen, der es für absolut richtig erklärt. Mehr ist da erstmal nicht


Für mich existieren Abraham und dann auch wahrscheinliche Realitäten unabhängig davon, ob ich es
will, für richtig erkläre oder nicht, so, wie auch das LoA unabhängig davon wirkt.

Hamfor hat geschrieben:Wenn Du morgens erwachst und Dich an einen dieser Filme erinnerst und nicht beginnen würdest, ihn zum Beispiel zu deuten (dasselbe im Grunde mit dem Duft, dann bliebe er ein Mysterium, das einen streichelt, weil Vertrautes immer streichelt, statt dass es unangenehm wirkt oder Angst macht, alles Hirngespinste), dann bliebe dieses Traumphänomen eine Bewegung, eine Beobachtung, eigentlich etwas, das man dem Wachtraum (Alltagslebenstraum eines Alltagsmenschen) gleichsetzen kann.


Wie kann ein Mysterium vertraut sein ? Ich frage jetzt mal direkt, ob du ähnliches schon erlebt hast, denn
solche Wahrnehmungen wie der Duft sind eben nicht vertraut und Träume sind es oft auch nicht,
sondern diese zeigen uns genau das, was unserem Alltagsdenken nicht vertraut ist und daher unglaublich
zu sein scheint. In einem Punkt allerdings gebe ich dir Recht, nämlich in dem, dass man das Traumbewußt -
sein, möglichst so, wie es sich darstellt, mit dem Wachbewußtsein gleichsetzen sollte. Ab und an stoße
ich da schon wegen der Symbolik auf meine Grenzen, da zu gleich mehr.



Hamfor hat geschrieben:Ich meine Hirngespinste in einem anderen Zusammenhang, und zwar, wenn sich Menschen ihren Empfindungen, ihrer Empfindsamkeit entziehen und Gedankengebäude schaffen, in denen sie sich künstlich einrichten. Wobei das in extremen Fällen sicherlich seine Berechtigung hat, aber davon spreche ich nicht. Ich spreche von Hirngespinsten, die das eigene Wesen völlig verdrehen und man sich in einer Rolle einrichtet, die einem selten entspricht und dann das verzweifelte Suchen nach Veränderung einsetzt, das nur die Rolle verändern soll, statt zu finden, was man jenseits der Rolle ist.


Ich hoffe, dass du hiermit nicht mich ansprichst, obwohl du ja mit mir, in einem von mir eröffneten
Thema schreibst. Grundsätzlich denke ich über Diskussionen so wie du und schreibe hier nicht, um
dich zu überzeugen oder mit dir auf einen Nenner zu kommen. Aber man sollte schon noch im selben
Thema sein und das Gefühl hatte ich manchmal nicht. Da ist es dann vielleicht besser, ggf. ein
neues aufzumachen.

Vielleicht kann auf einer klaren Fragestellung weiter diskutiert werden. Ein bißchen weiter nachgedacht
und wirken lassen habe ich ja auch , und nun würde mich erst mal das " wie " interessieren, also wie wir
uns vor allem Kenntnisse aus anderen Wahrscheinlichkeiten aneigenen können und natürlich, ob
ihr von Erfahrungen berichten könnt:

Jede dieser wahrscheinlichen Existenzen wird von uns ständig besucht, vor allem auch im Traum, und manchmal haben wir Spillovers, die weder unserer Persönlichkeit noch unseren Kenntnissen nach logisch sind. Im Umkehrschluss ist es uns möglich, auf Kenntnisse und Fähigkeiten und Talente aus solch anderen Wahrscheinlichkeiten zurückzugreifen und uns sie anzueignen. Genau das sagen ja auch Abraham wieder und wieder.


Ich habe meine Träume früher auch eine Weile aufgeschrieben, aber, wie gesagt, oft scheiterte
das Verständnis an der Symbolik. Insgesamt würde ich von vielleicht vier oder fünf Träumen und
einigen Traumserien sagen, dass sie ein Wissen vorweg nahmen, dass sich später nachweislich als
richtig herausstellte. Unter anderem habe ich als Kind von einer Sängerin geträumt, die so heißt
wie ich und später recht bekannt wurde, aber mir ist nicht klar, wie ich das einordnen könnte.

Lieben Gruß
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2016, 07:22

Hamfor schrieb

Es ist die eigene Wahrnehmung, der eigene Geist, der kreiert... der 'untergeordnete', der gern den wesentlichen imitieren will, ist die Irritation und der Kreator von Labyrinth. Im großen Stil groß, im kleinen Stil eben klein und dennoch verhaftet. Wie gesagt, jeder wie er mag darüber denken. Aber jemand, der Wahrscheinlichkeiten erlebt, selbst wenn er nur in einem Seth- oder sonstigen Forum davon liest, so hat er dies erschaffen, davon zu lesen.

Dass parallele Wahrscheinlichkeiten unabhängig von allem da eben parallel existieren, ist absolut richtig! Und zwar für denjenigen, der es für absolut richtig erklärt. Mehr ist da erstmal nicht.


Hi Hamfor, Hi shaoli,

genau dieser Passus ist mir auch aufgestoßen, bzw. stößt mir immer auf in dieser Art der Gedankenwelt. Es mag ja sein, dass wir uns alles, aber auch alles kreieren und auch Abraham eine Eigenkreation ist. Hab ich kein Problem damit. Finde ich sogar genial. Auf so ein Konzept muss man erst mal kommen - einen Erschaffungsmechnismus, eine Kutsche zum Erwünschten. :itsmagic:

Wahrscheinlichkeiten selbst, als gedankliche Möglichkeiten des Seins, muss man nicht kreieren. Wenn wir ALLES dinglich erschaffen können, dann ist auch alles immer möglich und in dieser möglichen Menge sind jedwede konzeptionelle Wahrscheinlichkeiten immer mit drin. Aber ich weiß schon, es geht hier um die belebten Wahrscheinlichkeiten und da diese (als Teilmenge von ALLES) erschaffbar sind und wenn es einen Wollenden dazu gibt, dann existieren sie auch virtuell bereits. Der Wollende ist hier der Schlüssel und auch Abe machen diese Einschränkung. Das wird aber gerne überlesen.

Aber :P
der 'untergeordnete', der gern den wesentlichen imitieren will, ist die Irritation und der Kreator von Labyrinth.

Das ist ebenfalls eine Annahme, die zu einem Glauben wird und damit zu einer Manifestation. Ebenfalls reine Interpretation und wie ich finde, keine förderliche. Sie schwächt die Leichtigkeit und die Selbstliebe. Ich weiß schon, dass in gewissen Kreisen das Totschlagargument dann kommt : Aha Zawo, da spricht jetzt dein Ego, bist nur eine Story, die sich wehrt, weil es sich aufspielen will - das Ego. Nö - glaub ich nicht. Hier spreche ich. :tja:
Es ist möglich, dem kleinen ich eine Rolle im Gesamtzusammenhang zuzuweisen, die auch wichtig ist (Sensor), aber nicht zwangsläufig in ein Labyrinth führt. Abe geben ja viele Techniken, die entlabyranthisieren helfen.
Ich wehre mich schon lange gegen die Schlechtmacherei des kleinen ichs. Ich glaube sogar, das große Ich sieht das genauso. :mrgreen:
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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 08:07

ZaWo hat geschrieben:Ich wehre mich schon lange gegen die Schlechtmacherei des kleinen ichs. Ich glaube sogar, das große Ich sieht das genauso. :mrgreen:


Hi ZaWo,

das ist Abrahams Rede. So definieren sie Ego auf eine sehr unterschiedliche Weise, als das in anderen Denkschulen der Fall ist.

ZaWo hat geschrieben:Es ist möglich, dem kleinen ich eine Rolle im Gesamtzusammenhang zuzuweisen, die auch wichtig ist (Sensor),


Ohne diese Rolle des "kleinen Ich" im grossen Zusammenhang wäre dieses Daseins-Konstrukt, das wir unser Leben nennen, gar nicht möglich. Sie war von Anbeginn an zwingend notwendig, um das Spiel überhaupt erst initiieren und spielen zu können. Quelle dehnt sich aus durch die Erfahrungen, die das "kleine Ich" physisch macht - und nicht nur das, das Nicht-Physische profitiert, erfreut sich und geniesst es, durch die kleinen Ichs eine ähnliche Erfahrung wie diese zu machen, die aber aus nicht-physischer Initiative nicht erfolgen kann, da das Wünschen und Erschaffen der Physis vorbehalten ist.

ZaWo hat geschrieben: Es mag ja sein, dass wir uns alles, aber auch alles kreieren und auch Abraham eine Eigenkreation ist.


Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nun richtig verstehe, dass Du meinst, dass Abraham eine Kreation von uns physischen Menschen ist oder Du Dich auf die Kreation des Universums, so wie es sich uns zeigt, beziehst, an der wir als Teil des Grossen Ganzen Mitschöpfer sind.

Nimmt man an, woran ich selbst glaube, dass wir Teil dieser grossen Schöpfung sind, haben wir also auch das ganze Konstrukt unserer physischen Realität ursächlich mit kreiert. Ich mag den Ansatz von Neale Donald Walsch, der sagt, dass das Bewusstsein, das Gott ist und uns alle mit einschliesst, sich selbst erfahren wollte, dazu aber ein Gegenüber brauchte, ohne das eine solche Erfahrung nicht möglich ist.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2016, 08:47

Loa schrieb
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das nun richtig verstehe, dass Du meinst, dass Abraham eine Kreation von uns physischen Menschen ist oder Du Dich auf die Kreation des Universums, so wie es sich uns zeigt, beziehst, an der wir als Teil des Grossen Ganzen Mitschöpfer sind.


Ich meine, dass Abrahams Lehre eine Kreation von uns physischen Menschen ist und zwar als Funktion einer Landkarte. Diese Landkarte ist richtig - keine Frage, aber richtig nur im Hinblick auf meine Wünsche, meine offenen Lebenspunkte und meinem gewünschten Lifestyle. Ich gehöre nicht zu denjenigen, die in der Lehre Abrahams was wiedererkannt haben, wie es vielen von euch geht, sondern ich erkannte, dass sie mir entspricht und auch die Chancen, die in dieser Lehre liegen. Die Lehre ist für mich ein Perpetuum mobile, über das ich schon als Kind grübelte und träumte. (Jim Knopf lässt grüßen :P ).
Es gab in meinem Leben einen Punkt, als ich in der Bodenlosigkeit versank, wo ich mir genau so einen Ankerpunkt und Orientierungshilfe wünschte. Richtig oder falsch ist mir da egal. Über-Lebbar war mir wichtig.

Ich glaube, dass es möglich ist, noch direkter zu manifestieren, z.B. mit der Absicht, die in einem aufsteigt.
Es gibt sicherlich noch viele andere Betrachtungsweisen der "Welt", die ebenfalls funktionieren und wenn da ein Wille ist, dann werden sie einem auch präsentiert. Es ist eine Frage des individuellen Wollens, was ich - wie du weißt - nicht als frei ansehe.
Ich habe keine Ahnung, wie die Welt wirklich funktioniert und kann daher nicht beurteilen, welche Landkarte die allumfassenste ist. Aber aussuchen, was sich für mich gut anfühlt und wie ich leben will, immer innerhalb des großen Willens, kann ich schon. Bis es weiter geht.
Was ich nicht sehen kann, kann ich nicht sehen. Das heißt aber nicht, dass es außerhalb meines Dunstkreises nichts gibt.
ZaWo
 

Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon lawofattraction » 14. Jun 2016, 08:59




Liebe ZaWo,

ZaWo hat geschrieben:Was ich nicht sehen kann, kann ich nicht sehen. Das heißt aber nicht, dass es außerhalb meines Dunstkreises nichts gibt.


Ich nehme einmal an, dass der Satz von der Person ZaWo gesprochen ist. Ist das nicht eine ganz massive Einschränkung der, die Du wirklich bist - um bei der Abraham-Terminologie zu bleiben?

Denn gerade dabei geht es doch in dieser Diskussion: Die "Realität" von Wahrscheinlichkeiten auszuloten, die so viel umfassender sind als das, was unser begrenztes "kleines Ich" erfährt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Sich überkreuzende Wahrscheinlichkeiten ?

Beitragvon ZaWo » 14. Jun 2016, 09:05

Ich nehme einmal an, dass der Satz von der Person ZaWo gesprochen ist. Ist das nicht eine ganz massive Einschränkung der, die Du wirklich bist - um bei der Abraham-Terminologie zu bleiben?

Denn gerade dabei geht es doch in dieser Diskussion: Die "Realität" von Wahrscheinlichkeiten auszuloten, die so viel umfassender sind als das, was unser begrenztes "kleines Ich" erfährt.


Nein, ganz im Gegenteil, dass ist die Feststellung der Größe von Allem, sogar aus meinem kleinen ich heraus. :P
ZaWo
 

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