Seth-Zitate

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Re: Seth-Zitate

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2014, 08:08




Das ist der Band II, liebe Birdie.



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Re: Seth-Zitate

Beitragvon lawofattraction » 17. Mär 2014, 09:33




Praktisch gesehen werden wahrscheinliche Ereignisse für euch verständlicher, wenn ihr sie euch als latente zukünftige denkt. Es bleibt eine Tatsache, daß es wahrscheinliche vergangene Ereignisse gibt, die im Rahmen eurer früheren persönlichen Erfahrungen »immer noch geschehen können«. Ein neues Ereignis kann sich buchstäblich »jetzt« in der Vergangenheit zutragen.

In größerem Rahmen geschieht dies selten auf eine Weise, die für euch wahrnehmbar ist. Ein neuer gegenwärtiger Glaube kann jedoch in der Vergangenheit auf Neuronenebene Änderungen bewirken. Ihr müßt euch darüber im klaren sein, daß alle Zeit grundsätzlich gleichzeitig ist.

Gegenwärtige Glaubenssätze können tatsächlich die Vergangenheit umwandeln. In manchen Fällen einer Heilung, etwa bei spontanen Rückbildungen von Krebs, werden gewisse Veränderungen hervorgebracht, die sich ihrerseits auf Zellgedächtnis, genetische Faktoren oder Neuronenmuster der Vergangenheit auswirken. In solchen Fällen findet, einfach gesagt, ein Eingriff in die ehemals existenten, tiefen biologischen Strukturen statt; an diesem Punkt werden die Wahrscheinlichkeiten verändert, und die Krankheit wird in eurer Gegenwart - aber auch in eurer Vergangenheit - beseitigt.

Ein plötzlich erwachender intensiver Glaube an Gesundheit kann in der Tat eine Krankheit »rückgängig« machen, das ist aber eine Rückgängigmachung im zeitlichen Sinne. Auf der Zellebene treten in solchen Fällen
neue Erinnerungen an die Stelle der alten. Derartige Spontanheilungen kommen ziemlich häufig zustande; so befreien sich manche von Krankheiten, von deren Vorhandensein sie nicht einmal wußten.

Erlerntes wird nicht einfach von lebendem Gewebe an lebendes Gewebe weitergegeben - das haben eure Biologen erkannt -, es durchdringt vielmehr eure ganze gegenwärtige körperliche Realität, wobei es manchmal die Botschaften an frühere, nach euren Kriterien gar nicht mehr existente Zellen vollkommen verändert. Auf ähnliche Weise wirkt sich ein starker Glaube an eine bestimmte Fähigkeit, den ihr in der Gegenwart in euch erweckt, auf die Vergangenheit aus und führt dort Veränderungen herbei, die (gestikulierend) dort nötig gewesen wären, um jetzt die Fähigkeit in Erscheinung treten zu lassen.

Hieraus erklären sich die Ergebnisse gewisser Experimente, die derzeit durchgeführt werden, und beweisen, daß eine Beschleunigung des Lernprozesses eintritt, wenn unter Hypnoseeinfluß das Individuum davon überzeugt wird, daß es zum Beispiel ein bedeutender Maler oder Linguist sei. Der gegenwärtige Glaubenssatz aktiviert »latente« Fähigkeiten in jedem Menschen. Es wird die biologische Struktur, die es in der Vergangenheit gab, beeinflußt. In euren Organismus werden Erfahrungen eingebracht, die er, wie ihr es versteht, vorher nicht kannte. Es ist eine Art Programmierung.

Es ist euch natürlich nicht möglich, die Zellstruktur (sehr bestimmt) jetzt in ihrer gegenwärtigen Form und gleichzeitig in ihrer ehemaligen Form zu erforschen. Wissenschaftlich könnt ihr nur Wirkungen untersuchen, die sich in eurer Gegenwart zeigen. Wenn ihr heute eure Glaubenssätze ändert, programmiert ihr aber auch eure Vergangenheit um. Was euch selbst betrifft, bildet die Gegenwart den Ausgangspunkt aller Aktivität, der Fokussierung und Kraft, und von diesem Willensansatz aus gestaltet ihr Zukunft sowohl wie auch Vergangenheit. Habt ihr das einmal begriffen, so werdet ihr auch verstehen, daß ihr nicht Opfer einer Vergangenheit seid, über die ihr keine Kontrolle habt.

Während eure gegenwärtig vorhandenen bewußten Glaubenssätze eure augenblicklichen Erfahrungen bestimmend festlegen und während euer physischer Leib nur momentan eine sinnlich wahrnehmbare, feste Gestalt aufweist, sind demgegenüber die sich ständig wandelnden Elemente eures Körpers und eures
Bewußtseins zeitlich gesehen relativ frei. Sie existieren in einer Multidimensionalität, mit der das rationale Bewußtsein noch nicht umzugehen vermag. Dies soll die Funktionen und die natürlichen Vorzüge eurer rationalen Bewußtheit nicht etwa schmälern, denn sie ermöglicht es euch, daß ihr eure Erfahrungen auf eine hochspezialisierte Weise konzentrieren und eure Energien mit großer Zweckbezogenheit steuern könnt. (Pause.) Das ist ein Vorgang, der die Natur des rationalen Bewußtseins automatisch verändert, denn dieses befindet sich nach euren Begriffen in einem Zustand der Evolution.

Euer Bewußtsein ist nicht euer Besitz. Eure Individualität ist nichts Begrenztes. Wenn ihr euch fragt: »Was ist bei alledem meine Individualität?« oder: »Welches ›Ich‹ bin denn ich?«, dann seht ihr euch selbst als eine psychologische Wesenheit mit scharf umrissenen Grenzen an, die unter allen Umständen verteidigt werden müssen. Ihr sagt vielleicht: »Ich bin in einem bestimmten Haus in einer bestimmten Straße zur Welt gekommen, und ein heute gegenteilig lautender Glaubenssatz könnte an dieser Tatsache nichts ändern.« Wenn jedoch in der Gegenwart auch nur ein einziges vergangenes Ereignis in eurer Neuronenstruktur verändert werden kann, dann ist grundsätzlich kein Ereignis vor solcher Veränderung sicher.

Für eure praktische Erfahrung bleibt ein Tisch ein Tisch, obwohl die Physiker sehr wohl wissen, daß die äußere Erscheinung in gewisser Hinsicht eine optische Täuschung ist. Auf der Erfahrungsebene werden viele Wirkungen von euch akzeptiert und praktisch genutzt, wie zum Beispiel eben eure stabilen Tische. Ihr nehmt die Atome und Moleküle, aus denen sie zusammengesetzt sind, nicht wahr; genauso scheinen auch, obschon in einem anderen Sinn, die Ereignisse nicht weniger »stabil« als die Tische zu sein.

Auf anderen Ebenen wiederum bricht die scheinbare Stabilität der Ereignisse zusammen. Welches Ich? Welche Welt? Ein plötzlich auftretender, akuter Glaube an Krankheit wirkt tatsächlich auf die Vergangenheit zurück. Er beeinflußt den Organismus auf jener Ebene und führt in die frühere Zellerfahrung biologische Vorgänge neu ein, aus denen dann in der Gegenwart eine Krankheit entsteht. Vom augenblicklichen Angelpunkt seiner Erfahrungen aus steuert euer Bewußtsein nicht nur gegenwärtige, sondern auch zukünftige und vergangene Erfahrungen neurologischer Tiefenvorgänge.

Das Zellgedächtnis kann zu jedem Zeitpunkt verändert werden. Gegenwärtige Glaubenssätze können psychisch sowohl wie auch physisch in die Vergangenheit neue Erinnerungen einführen. Die Zukunft ist im Grunde keineswegs prädestiniert. Das soll nicht heißen, daß sich die Zukunft prinzipiell nie voraussagen läßt, denn ihr führt oft bestimmte Wahrscheinlichkeitslinien fort, die man »vorhersehen« kann. Solche Voraussagen können natürlich die Wahrscheinlichkeiten beeinflussen und einen gegenwärtigen Glaubenstrend noch verstärken. Die Ärzte fragen sich oft, ob sie Todeskandidaten etwas von ihrem bevorstehenden Schicksal sagen sollen. Die Frage ist Gegenstand nie aufhörender Kontroversen. In manchen Fallen kann eine solche Prognose den Tod zur endgültigen Tatsache machen - wogegen das Gegenteil unter Umständen den Glauben des Patienten an seine Lebensfähigkeit zu regenerieren vermag.

Niemand stirbt jedoch, nur weil ein Arzt ihm das vorausgesagt hat. Niemand ist den Glaubenssätzen eines anderen Menschen derart auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Jeder Mensch kennt im allgemeinen seine Prüfungen, sein Gesamtprogramm und seine Todesstunde. Doch selbst solche Gewißheiten können Jederzeit in eurem »jetzt« verändert werden - euer ganzer Körper kann sich auf eine Weise regenerieren, die sich mit den herrschenden medizinischen Vorstellungen nicht vereinbaren läßt.

Ihr dirigiert eure Erfahrungen vom Brennpunkt eurer Gegenwart aus, in dem sich eure Glaubenssätze mit dem Körper und der physischen Welt einerseits und der unsichtbaren Welt, von der ihr eure Energie und Kraft bezieht, andererseits überschneiden. Dies gilt für Individuum, Gesellschaft, Nation und Rasse wie auch für
alle soziologischen, biologischen und psychischen Aktivitäten.

Versucht euch einmal im Lebensalltag auf scheinbar untergeordnete Fähigkeiten zu konzentrieren, auf Fähigkeiten, die ihr für latent haltet. Wenn ihr das konsequent unter Phantasie- und Willenseinsatz durchführt, dann werden die in euch schlummernden Fähigkeiten in eurer Gegenwart in den Vordergrund treten. Eure jeweiligen Glaubenssätze programmieren und ändern frühere Erfahrungen um. Es ist nicht einfach so, daß vergangene, vergessene, unbewußt wahrgenommene Ereignisse in neuer Zusammensetzung und unter neuer Überschrift geordnet erscheinen, sondern die ganze Körperreaktion auf scheinbar vergangene Ereignisse verändert sich.

Eure Wünsche und Überzeugungen wirken buchstäblich auf die Vergangenheit zurück und lehren eure
Nerven neue Kunststücke. Definitive Umordnungen in jener Vergangenheit treten dann in eurer Gegenwart zutage und ermöglichen euch völlig neue Verhaltensweisen.

Angelernte Verhaltensweisen verändern daher nicht nur gegenwärtiges und künftiges, sondern auch ehemaliges Verhalten. Die Macht, über die ihr als rationales, in der Gegenwart zentriertes Bewußtsein verfügt, bietet euch Gelegenheiten zu schöpferischem Tun, die ihr erst dunkel zu erahnen beginnt. In diesem Lernprozeß fangt ihr automatisch an, die multidimensionale Natur nicht nur eurer eigenen Gattung, sondern auch anderer Gattungen zu schätzen. Der Augenblick, wie ihr ihn kennt, bildet daher den schöpferischen Rahmen, innerhalb dessen das nicht physische Selbst ständig die körperliche Realität hervorbringt; und ihr durch dieses aufs irdische Dasein gerichtete Fenster formt ihr Zukunft sowohl wie Vergangenheit.

Sitzung 654 DNdPR



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Re: Seth-Zitate

Beitragvon Birdie » 18. Mär 2014, 14:33

:ros:
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Re: Seth-Zitate

Beitragvon lawofattraction » 26. Jan 2015, 09:40




Seth:

“(Nach dem Tod) werdet ihr euch in einer anderen Form finden, in einem Bild, das euch weitgehend physisch vorkommen wird, so lange ihr nicht versucht, daran herum zu manipulieren innerhalb des physischen Systems.”

“Den Faulenzern unter euch kann ich keine Hoffnung anbieten: der Tod wird euch zu keinem ewigen Ruheort verhelfen. Ihr könnt zwar, falls ihr das wünscht, euch eine Weile verschnaufen. Aber ihr müsst nach dem Tode nicht allein eure Fähigkeiten anwenden, sondern ihr müsst euch auch selber darüber Rechenschaft geben, wenn ihr im vorigen Leben von diesen keinen Gebrauch gemacht habt.“

"Lehrer werden euch die Bedingungen und Umstände erklären."

"Die Umgebungen nach dem Tod. . . sind im allgemeinen viel intensiver und freudvoller als die Realität, die ihr jetzt kennt."

"Desorientierte werden die nötigen Erklärungen erhalten. Solche, die nicht wissen, daß sie tot sind, werden über ihre wahre Situation ins Bild gesetzt werden, und nichts wird unversucht bleiben, um Lebensenergie und Geist zu regenerieren."

"Es hat stets Seelenführer, die euch helfen, eure Situation zu verstehen."



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Re: Seth-Zitate

Beitragvon lawofattraction » 1. Feb 2015, 11:57




Seele – bei Seth meist Wesenheit genannt


"Die Wesenheit oder das größere Selbst setzt sich also aus Seelen zusammen. ... Die Wesenheit ist in zahlreichen Dimensionen zu Hause, und ihre Seelen genießen innerhalb von Grenzen, die euch unendlich erscheinen würden, Bewegungsfreiheit." (DNdpR, S. 637)

"Ihr müßt euch eure Seele oder eure Wesenheit - obwohl nur vorläufig und um der Analogie willen - als einen bewußten und lebendigen, göttlich inspirierten Komputer denken, der seine eigenen Existenzen und Lebenszeiten programmiert. Aber dieser Komputer ist schöpferisch so hochbegabt, daß alle die vielfältigen Persönlichkeiten, die er entwirft, ins Bewußtsein und Leben treten und ihrerseits wiederum Realitäten schaffen, die der Komputer selber sich nicht hätte träumen lassen." (GmS, S. 518 )

"Die Seele oder Wesenheit ist hochindividualisierte geistige Energie. Sie gestaltet jeden Körper, mit dem ihr euch jetzt bekleidet, und ist die treibende Kraft hinter eurer physischen Fortexistenz, denn von ihr kommt all eure Vitalität. Das Bewußtsein kann niemals ruhen, sondern muß immerfort neue Schöpfungen anstreben." (GmS, S. 522)

"Erst einmal ist die Seele nicht etwas, das man hat. Sie ist, was man ist. Ich verwende vorzugsweise den Ausdruck »Wesenheit« anstelle von Seele, einfach deswegen, weil die erwähnten Mißverständnisse mit dem Wort »Wesenheit« weniger verknüpft sind und weil hier weniger religiöse Obertöne im institutionellen Sinn mitschwingen." (GmS, S. 526)

"Die Schwierigkeit ist, daß ihr die Seele oder Wesenheit so häufig als ein vollendetes, statisches »Ding« anseht, das euch gehört, das ihr aber nicht seid. Die Seele oder Wesenheit - mit andern Worten: eure persönlichste, machtvolle innere Identität - wandelt sich ständig und muß sich ständig wandeln. Sie ist lebendig, empfänglich, neugierig. Sie bildet das Fleisch und die Welt, die ihr kennt, und befindet sich im Zustand des Werdens. Nun setzt man in der dreidimensionalen Realität, in der euer Ich hauptsächlich zentriert ist, beim Werden ein Ziel oder einen Bestimmungsort voraus - eine Vollendung dessen, was im Werden begriffen war. Doch die Seele oder Wesenheit ist im Grunde in andern Dimensionen zu Hause, wo die Erfüllung nicht an die Erreichung von Zielen gebunden ist, ob geistiger oder anderer Art.

Die Seele oder Wesenheit befindet sich immer im Fluß, sie geht durch Lernprozesse und Entwicklungen, die mit subjektivem Erleben, statt mit Raum und Zeit, zu tun haben." (GmS, S. 526)

"Die Seele läßt sich darüber hinaus als eine multidimensionale, unendliche Handlung beschreiben, wo auch die winzigste Wahrscheinlichkeit irgendwo wirklich und existent wird, als ein unendlicher Schöpfungsakt, der sich unendliche Dimensionen erschafft, in denen Erfüllung möglich wird." (GmS, S. 565)

"Seelen sind auch schöpferische psychische Strukturen. Sie sind ständig in Wandlung begriffen und behalten doch ihre persönliche Integrität immer bei, und alle sind voneinander abhängig. Die Seelen machen in diesem Sinne das Leben der Wesenheit aus. Und doch ist die Wesenheit "mehr" als die Seele." (DNdpR, S. 637)

"Eine Gruppe vieler Zellen bildet ein Organ. Eine Gruppe vieler Selbst bildet eine Seele. Damit soll nicht gesagt sein, daß ihr keine eigene Seele hättet. (Wieder lauter, mit einem Lächeln:) I h r  s e i d  e i n  T e i l   e u r e r  S e e l e . Sie gehört euch, und ihr gehört ihr. Ihr lebt in ihrer Realität wie eine Zelle in der Realität eines Organs. Das Organ ist in eurem Sinne zeitgebunden, die Seele nicht." (DNdpR, S. 637)

"Die Seele ist offen strukturiert. Sie ist kein geschlossenes geistiges oder psychisches System. Ich habe euch zu zeigen versucht, daß die Seele kein separates, von euch abgetrenntes Ding ist. Sie ist ebensowenig gesondert von euch wie Gott." (GmS, S. 589)

"Ebenso ist auch die Seele selber kein geschlossenes System. Wenn ihr jedoch an die Seele denkt, so seht ihr sie gewöhnlich in diesem Licht als etwas Unwandelbares, als eine psychische oder geistige Zitadelle. Aber Zitadellen wehren nicht nur Angreifer ab, sie verhindern auch Ausdehnung und Entwicklung.

Vieles läßt sich hier nur schwer mit Worten ausdrücken, weil ihr sosehr um euer Identitätsgefühl besorgt seid, daß ihr gegen die Vorstellung der Seele als eines offenen, geistigen Systems, eines Generators schöpferischer Energien, die in alle Richtungen ausstrahlen, Widerstände entwickelt - und doch entspricht dies den Tatsachen.

Ich sage euch dies und erinnere gleichzeitig daran, daß eure gegenwärtige Persönlichkeit niemals verlorengeht. Nun ist Wesenheit ein anderer Ausdruck für Seele. Es handelt sich nämlich nicht einfach darum, euch eine Definition der Seele oder Wesenheit zu liefern, denn um auch nur eine Ahnung von ihr in logischer Hinsicht zu bekommen, müßtet ihr sie zuerst in geistiger, psychischer und elektromagnetischer Hinsicht verstehen und müßtet außerdem das Wesen von Bewußtsein und Tat grundsätzlich erkannt haben. Doch ist es möglich, die Natur der Seele oder Wesenheit intuitiv zu erfassen, und in vieler Hinsicht ist intuitives Wissen jeder anderen Wissensform überlegen." (GmS, S. 527)

"Die Seele ist keine definierbare Einheit. Sie ist vielmehr von UNdefinierbarem Wesen. Sie kann nicht zerbrochen oder aufgebaut, zerstört oder erweitert werden, und sie kann ihre Verbindungen und Organisationsformen und ihre Merkmale und Eigenschaften verändern und bleibt doch immer sie selbst. Die Seele in einem Fötus kann beispielsweise durch keinen Abort, wie immer das auch geschieht, zerstört werden. Ihre Entwicklung kann nicht in einem Horoskop erfaßt werden, denn sie wird sich solchen Berechnungen immer entziehen. Ihre Geschichte liegt in der Zukunft, die immer die Vergangenheit erschafft." (SudWdP, UR 2, S. 730)

"Im weiteren Sinne enthält meine Seele meine Reinkarnationspersönlichkeiten, Seth Zwei und die wahrscheinlichen Selbst. Ich bin mir übrigens meiner wahrscheinlichen Selbst ebenso bewußt wie meiner Reinkarnationsexistenzen. Die Vorstellung, die ihr euch von der Seele macht, ist einfach viel zu begrenzt. Ich spreche hier nicht eigentlich von Gruppenseelen, obwohl man das Gesagte auch so auslegen kann.

Jeder Teil der Seele enthält schon das Ganze - eine Auffassung, die euch sicher befremden wird. Indem ihr euch eurer subjektiven Realität stärker bewußt werdet, macht ihr euch daher auch mit größeren Teilen eurer Seele vertraut. Wenn ihr euch die Seele als ein geschlossenes System vorstellt, dann erfahrt ihr sie auch so und verschließt euch vor dem Wissen um ihre höheren schöpferischen Kräfte und Anlagen." (GmS, S. 589)

"Alles Sein und Bewußtsein ist miteinander verwoben. Nur wenn ihr euch die Seele als etwas Andersartiges, Separates und somit Abgeschlossenes denkt, gelangt ihr zu der Vorstellung eines gesonderten Gottes - einer Persönlichkeit, die von der Schöpfung getrennt zu sein scheint." (GmS, S. 589)

Man kann die Seele als ein elektromagnetisches Kraftfeld ansehen, von dem ihr ein Teil seid. In diesem Licht betrachtet, ist sie ein Feld konzentrierter Aktivität - ein Kraftwerk der Wahrscheinlichkeiten oder wahrscheinlicher Handlungen, die nach Ausdruck streben; eine Agglomeration nichtphysischen Bewußtseins, das sich nichtsdestotrotz als Identität erkennt. (Gms, S. 528)




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Re: Seth-Zitate

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2015, 13:26




Das Bewußtsein als Träger der Glaubenssätze und deren Einfluß auf Gesundheit und Wohlergehen
Auszug aus Kapitel 11 "Die Natur der Persönlichen Realität"

 
Die Inhalte eurer persönlichen Glaubenssätze bestimmen weitgehend, was ihr zu einem gegebenen Zeitpunkt empfindet. Ihr seid aggressiv, glücklich, verzweifelt oder tatenfroh-entschlossen, je nach dem, was euch begegnet, und welche Glaubenssätze ihr über euch im Hinblick auf diese Erlebnisse habt und welche Vorstellungen ihr euch darüber macht, wer und was ihr seid. Ihr könnt eure Gefühle nicht verstehen, solange ihr eure Glaubenssätze nicht kennt. Es wird euch vorkommen, als wäret ihr grundlos von euren Gefühlen überflutet, falls ihr nicht lernt, auf die eurem Bewußtsein einverleibten Glaubenssätze zu achten; diese bringen sozusagen autonom Gefühle mit sich.

Eine der wichtigsten allgemeinen Ursachen der Depression ist beispielsweise der Glaubensatz, daß eurer Bewußtsein ohnmächtig ist - entweder Umständen gegenüber, die euch von außen her aufoktroyiert werden, oder starken emotionalen Vorgängen gegenüber, die euch von innen her zu überwältigen drohen.

Psychologie, Religion, Naturwissenschaft haben auf die eine oder andere Weise alle zu der Verwirrung beigetragen, indem sie dem Bewußtsein sein Führerschaft absprachen und es als Stiefkind des Selbst erklärten. Die Schulen des >> positiven Denkens << versuchen die Situation zwar zu retten, stiften aber oft auch Schaden, indem sie versuchen, euch zu Glaubenssätzen zu überreden, die ihr euch wohl gerne zu eigen machen möchtet, die ihr aber in eurer gegebenen Verwirrung nicht ausfüllen könnt.

In jedem Fall ist der Schlüssel zu eurem Gefühlsleben und Verhalten in eurem Glaubenssatzsystem zu finden. Manches liegt für euch mehr auf der Hand als anderes, aber alles ist euch bewußt zugänglich. Glaubt ihr, daß ihr ohne Verdienst, minderwertig oder schuldbeladen seid, dann könnt ihr entsprechend eurem persönlichen Background und dem Rahmen, in dem ihr eben diese Glaubenssätze akzeptiert habt, auf verschiedene Weise reagieren. Ihr könnt vor aggressiven Gefühlen deshalb Angst haben, weil ihr meint, daß andere, die viel mächtiger sind als ihr selbst, zurückschlagen könnte. Wenn ihr Regungen dieser Art für unrecht haltet, so werdet ihr sie unterdrücken und euch um so schuldiger vorkommen - was dann eure Aggressivität gegen euch selbst richtet und euer Gefühl der Wertlosigkeit noch vertieft.

Je mehr ihr euch in dieser Lage bemüht, >> gut << zu sein, um so minderwertiger werdet ihr in euren eigenen Augen erscheinen. Fragt euch: Was haltet ihr von euch selbst, von eurem Lebensalltag, eurem Körper, euren Beziehungen zu anderen Menschen? Legt euch diese Fragen vor, schreibt die Antworten nieder oder sprecht sie auf eine Kassette. Objektiviert sie irgendwie.

Fühlt ihr unangenehme Empfindungen in euch hochkommen, so nehmt euch einen Augenblick Zeit und versucht, deren Quelle ausfindig zu machen. Die Antwort ist sehr viel leichter möglich, als gemeinhin vermutet wird. Akzeptiert auch unangenehme Gefühle als im Augenblick zu euch gehörig. Schiebt sie nicht weg, ignoriert sie nicht.

Werdet euch erst einmal der Realität eurer Gefühle bewußt. Habt ihr dann eine Weile mit euren Glaubenssätzen bewußter gelebt, so wird euch aufgehen, daß sie automatisch bestimmte Gefühle erzeugen. Ein selbstsicherer Mann wird über eine Zurücksetzung, die ihm widerfährt, nicht gleich böse sein, und er ist auch nicht nachtragen. Ein Mann hingegen, der um seinen Selbstwert besorgt ist, gerät unter solchen Umständen in Wut. Der freie Fluß eurer Emotionen wird euch immer zu euren Glaubenssätzen zurückführen, wenn ihr es nicht verhindert.

Gefühlsregungen verändern das chemische Gleichgewicht im Körper und beeinflussen dessen Hormonausschüttung; doch gefährlich wird es erst, wenn ihr euch weigert, euch mit den Inhalten eures Bewußtseins auseinanderzusetzen. Allein die Absicht, Selbsterkenntnis zu üben und eurer Erfahrungswirklichkeit ins Auge zu sehen, kann sehr nutzbringend sein, weil dadurch Emotionen erzeugt werden, die euch die nötigen Energien und den Impetus für den Anfang liefern.

Niemand kann das für euch tun: ihr glaubt vielleicht, physische Gesundheit bedeute, daß man immer fröhlich, entschlußfreudig und freundlich ist und niemals weint oder seine Enttäuschung zeigt. Dieser falsche Glaubenssatz kann euch dazu verleiten, völlig natürliche Dimensionen des menschlichen Erlebens zu verleugnen und den Fluß der Emotionen aufzuhalten, der sonst Körper sowohl als auch Geist reinigen würde. Wenn ihr von der Gefährlichkeit der Gefühle überzeugt seid, dann wird dieser Glaubensatz an sich schon Angst vor ihnen erzeugen, und ihr werdet fast in Panik geraten, wen ihr etwas anderes als das >> vernünftigste << , besonnenste Gebaren zu Schau tragt.

Eure Gefühle kommen euch dann vielleicht höchst unberechenbar und überwältigend vor und als etwas, das man unter allen Umständen unterdrücken muß. Ein solcher Versuch, natürliche Gefühle abzudrosseln, fordert natürlich seinen Preis, aber daran ist der Glaubenssatz als solcher schuld und nicht das Vorhandensein solcher Gefühle. Die erwähnten Umstände trennen euch von eurem inneren Gleichgewicht. Der natürliche Gnadenzustand eures Wesens wird gestört.

Das Bewußtsein hat die Aufgabe, alle eure Fähigkeiten mit seinen Glaubenssätzen über die Natur der Realität in Einklang zu bringen. Das sind beträchtliche Hilfsquellen, denn sie schließen die tiefsten Aspekte eurer Kreativität und auch Kräfte mit ein, die weit unterhalb der Bewußtseinsschwelle liegen und deren Dasein ihr nur dunkel erahnt.

Ihr könnt nicht glücklich sein wollen und gleichzeitig glauben, daß ihr kein Anrecht auf Glück habt oder daß ihr dessen unwürdig seid. Ihr könnt euch nicht vornehmen, aggressiven Regungen freien Lauf zu lassen, wenn euch ihre Freisetzung als ein Unrecht erscheint; ihr müßt also in jedem Fall mit euren Glaubenssätzen ins reine kommen.

Wenn man euch eingeredet hat, daß der Geist gut, ja vollkommen sei und ihr deshalb in jeder Hinsicht vollkommen sein müßt, und ihr gleichzeitig von der Unvollkommenheit des Körpers überzeugt seid, dann steht ihr ständig zu euch selbst im Widerspruch.

Wenn ihr glaubt, die Seele werde durch ihr Bündnis mit dem Fleische entweiht, so macht euch das unfähig, euren Gnadenzustand zu spüren und zu genießen, denn ihr haltet ihn ja gar nicht für möglich. Eure Glaubenssätze schreiben euch sogar vor, wie die unterschiedlichsten Gefühlsinhalte zu interpretieren sind. manche Menschen sind beispielsweise davon überzeugt, daß Ärger immer etwas Negatives ist; er kann aber unter Umständen eine aufrüttelnde und sehr heilsame Empfindung sein. In eurem Ärger kann euch zum Beispiel klarwerden, daß ihr euch jahrelang vor widersprüchlichen Glaubenssätzen geduckt habt, ihr könnt euch gegen sie auflehnen und buchstäblich ein neues Leben in Freiheit beginnen. Normale Aggressivität ist, wie schon gesagt, grundsätzlich eine natürliche Kommunikationsweise, besonders im gesellschaftlichen Bereich; sie ist ein Mittel, den anderen wissen zu lassen, daß er nach euren Begriffen zu weit gegangen ist. Somit ist sie geeignet, Gewalttätigkeit zu verhindern, nicht, sie zu verursache.

In der Tierwelt wird die natürliche Aggression mit der größten biologischen Integrität gehandhabt: einerseits ritualisiert, andererseits absolut spontan. Ihre Signale werden verstanden. Die verschiedenen Grade, Körperhaltungen und anderen Anzeichen natürlicher tierischer Aggressivität kommen als eine Reihe von Mitteilungen zur Geltung, durch die Tierbegegnungen geklärt werden.

Im Prinzip wird eine Reihe symbolischer Handlungen ausgeführt bevor schließlich ein Kampf stattfindet. Weitaus häufiger verhindert jedoch die Zurschaustellung aggressiven Gebarens die eigentliche Kampfsituation. Der Mensch hat eine schwer belastete, ambivalente Einstellung der Aggression gegenüber, und seine diesbezüglichen Glaubenssätze verursachen viele seiner kollektiven und privaten Probleme.

In eurer Gesellschaft und mehr oder weniger auch in anderen ist die natürliche Übermittlung von Aggression zusammengebrochen. Ihr verwechselt Gewalt mit Aggression und begreift nicht, daß Aggression auch kreatives Handeln sein kann und als Kommunikationsmethode den Zweck hat, Gewalt zu verhindern.

Ihr macht absichtlich gewaltige Anstrengungen, die Kommunikationselemente der Aggression in Schach zu halten, und laßt deren viele positiven Wert ganz außer acht, bis ihre aufgestaute Kraft schließlich gewalttätig explodiert. Gewalt ist eine Verzerrung der Aggression.

Die Geburt ist ein aggressiver Vorgang - ein mit großer Stoßkraft erzwungener Durchbruch eines Selbst aus einem Körper in eine neue Umwelt hinein. Jede schöpferische Idee ist aggressiv. Gewalt ist nicht aggressiv; sie ist vielmehr die passive Kapitulation vor einem Gefühl, das weder begriffen noch bewertet, sondern bloß gefürchtet und zugleich angestrebt wird.

Gewalt ist im Grunde eine der Übermacht weichende Kapitulation, und bei jeder Gewaltanwendung ist eine große Portion Suizidalgefühl mit dabei - das Gegenteil von Kreativität. Im Krieg sind Mörder und Opfer beide in die gleiche Art von Leidenschaft verwickelt, aber dies Leidenschaft ist nicht aggressiv; sie ist im Gegenteil ein Verlangen nach Zerstörung.

Ihr müßt nämlich wissen, daß das Verlangen aus Gefühlen der Verzweiflung besteht, die einem Ohnmachts- und nicht einem Machtgefühl entspringen. Aggressivität führt zu Aktivität, Kreativität und Leben. Sie führt nicht zu Gewalt und Vernichtung.

Nehmen wir einmal das Beispiel eines freundlichen Mannes aus einem ziemlich durchschnittlichen Milieu eurer Gesellschaft. Man hat ihm beigebracht, daß es männlich sei aggressiv zu sein, aber er glaubt, dies bedeute Handgreiflichkeit, Als Erwachsener mißbilligt er Handgreiflichkeiten. Er kann seinem Chef keine Ohrfeige geben, obgleich er das vielleicht ganz gerne tun möchte. Auch verlangt vielleicht die Kirche von ihm, daß er die andere Wange hinhält, wenn er provoziert wird, und daß er sich freundlich, sanft und verständnisvoll zeigt. Die Gesellschaft lehrt ihn, solche Eigenschaften seien feminin. Sein Leben lang bemüht er sich, alles das zu verbergen, was er für aggressives, gewalttätiges Benehmen hält, und versucht statt dessen, verständnisvoll und freundlich zu sein.

Das Beispiel ist natürlich unrealistisch und hat mit den verzerrten Vorstellungen von dem, was männlich und weiblich sei, zu tun, aber hier sollen uns nur die verschiedenen Aspekte der Aggressivität interessieren. Weil er versucht, immer so verständnisvoll zu sein, unterdrückt unser Mann viele der normalen Irritationen, die als natürlicher Ausdruck der Kommunikation Zwischen, sagen wir, seinem Vorgesetzten und ihm bei der Arbeit und zu Hause zwischen seinen Familienmitgliedern fungieren würden.

Unterschwellig streben jedoch alle diese gehemmten Reaktionen nach ihrer Freisetzung, denn der Ausdruck aggressiver Gefühle stellt ebenso ein natürliches Gleichgewicht im Körper wie im Umgang mit anderen Menschen her. Wenn sein Organismus schließlich genug davon hat, könnte unser Freund tatsächlich gewalttätig werden. Er könnte plötzlich in eine Schlägerei verwickelt werden und sogar eine solche vom Zaun breche, und der geringste Anlaß könnte dabei als Auslöser dienen. Der Mann könnte sich oder andere ernstlich verletzten.

In der Regel sind Tiere da vernünftiger. Geistig und körperlich seid ihr also bestens ausgerüstet, mit Aggressionen umzugehen. Gewalt tritt nur auf, wo der natürliche Ausdruck der Aggressivität einen Kurzschluß erfährt. Das Machtgefühl, daß solche Episoden begleitet, resultiert daraus, daß die unterdrückten Energien plötzlich freigesetzt werden, doch ist das Individuum in solchen Fällen immer jenen Energien preisgegeben, es wird von ihnen überschwemmt und passiv mitgerissen.

Die Angst vor euren Gefühlen kann viel mehr Schaden anrichten als eure zum Ausdruck gebrachten Gefühle, denn die Angst baut ein Kraftfeld auf, das die dahinterstehenden Energien noch intensiviert.

Nun: Da ihr über ein Bewußtsein verfügt, habt ihr auch einen weiten Spielraum für die Art und Weise, wie ihr Aggressionen ausdrücken könnt, aber das tierische Erbe bleibt irgendwie immer erhalten. Ein Stirnrunzeln ist eine natürliche Kommunikationsmethode, die aussagt: >> Du hast mich verstimmt! << oder: >> Ich bin verstimmt ! << Wenn ihr euch ein Lächeln abverlangt, obwohl ihr eigentlich grollen möchtet, dann verfälscht ihr euren natürlichen Ausdruck und enthaltet dem anderen eine legitime Mitteilung vor, die ihm zeigen würde, wie euch zumute ist.

Wenn euch ein Mann oder eine Frau ständig anlächelt, kann das Lächeln wie eine Maske sein. Ihr wißt dann nicht, ob ihr mit einem solchen Menschen kommuniziert oder nicht. Der Ton der Stimme folgt wiederum auch seinen eigenen Mustern und wird daher von Zeit zu Zeit von natürlicher Aggression gefärbt sein.

Der Körper gibt viele biologische Zeichen von sich, die sämtlich als auf kreativer Basis an andere gerichtete Mitteilungen gemeint sind - als Warnungen verschiedenen Grades. Jedes dieser Zeichen äußert sich auf seine Weise automatisch und doch rituell, ist ein Tanz bewegter Muskeln, der seine Bedeutung hat und biologisch verstanden wird. Alle diese Zeichen sind konstruktiv. Sie sollen bei den anderen Reaktionen hervorrufen und euch zu einem neuen Einvernehmen verhelfen, zu einem Gleichgewicht der Rechte. Wenn sich euer Verstand in solche Vorgänge störend einmischt, dann steckt ihr wirklich in Schwierigkeiten.

Das Verhaltensmuster der Tiere ist begrenzter als eures, in gewisser Hinsicht freier und im Ausdruck automatischer, aber enger insofern, als das, was ein Tier erlebt, nicht so umfassend ist wie euer Erleben. Ihr könnt keine Freude an eurer Spiritualität haben, wenn ihr keine Freude an eurer Kreatürlichkeit habt. Es geht nicht darum, daß ihr euch über eure eigene Natur erhebt, sondern darum, die voll zu begreifen und dadurch weiterzukommen. Das ist ein Unterschied.

Ihr werdet der Spiritualität nicht teilhaftig und nicht einmal ein glückliches Leben führen können, wenn ihr die Weisheit und Erfahrenheit des Fleisches verleugnet. Ihr könnt mehr aus der Beobachtung der Tiere lernen als von einem Guru oder einem Priester - oder aus der Lektüre meines Buches. Doch zuerst müßt ihr euch von der Vorstellung freimachen, daß eure Kreatürlichkeit suspekt sei. Euer Menschsein ist nicht aus der Ablehnung eures tierischen Erbes, sondern aus dessen Weiterentwicklung hervorgegangen.

Wenn ihr versucht, geistig hochstehend zu sein, indem ihr eure Kreatürlichkeit abspaltet, dann hört ihr auf, fröhliche, erfüllte, zufriedene und natürliche Wesen zu sein, und entfernt euch überdies von jeder wahren Spiritualität. Viele, die behaupten, an die Macht des Geistes oder der Gedanken zu glauben, haben in Wirklichkeit vor ihren Gedanken Angst, so daß sie diese am liebsten unterdrücken, insbesondere wird er geringste >> aggressive << Ausdruck abgeblockt. Gedanken können töten, meinen solche Leute - als ob das Individuum, gegen das sich solche Impulse richten, nicht über eigene, dem Selbstschutz dienende, leben- spendende Energien verfügte und jeglicher Mittel natürlicher Abwehr bar wäre.

Aus verschiedenen Gründen ist dabei oft ein verstecktes und verzerrtes Machtgefühl im Spiel, das sagt: >> Ich bin so mächtig, daß ich dich mit meinen Gedanken umbringen könnte; ich weigere mich aber , das zu tun! << Niemand und nichts ist so mächtig. Wenn Gedanken töten könnten, hättet ihr kein Übervölkerungsproblem!
Jeder Mensch trägt ein eigenes Energiepotential und sein Abwehrsystem in sich. Ihr billigt schon einmal nur die Ideen und Gedanken, die in euer persönliches Glaubenssatzsystem hineinpassen, und selbst da gibt es noch verschiedene Sicherheitsvorkehrungen. Kein Mensch stirbt, ohne zu Sterben innerlich bereit zu sein, und dies aus sehr viel besseren Gründen, als ihr sie vielleicht wahrnehmen möchtet.

Ihr seht den Selbstmord gerne als etwas Schändliches und Passives und den Krieg dagegen als etwas Aggressives und Machtvolles an. Beide sind aber gleichermaßen ein Produkt der Passivität verzerrter Aggression und natürlicher Kommunikationsformen, die weder bewußt gewählt noch verstanden werden. Blumen sind für euch sanft, schön und >> gut << , und doch findet jedesmal, wenn eine Blüte sich öffnet, ein gewaltiger, freudiger Aggressionsstoß statt, den man schwerlich als passiv bezeichnen könnte und der sich voller Kühnheit und Mut aktiv nach außen wendet. Ohne Aggression bliebe eurem Körper jegliches Wachstum versagt, und eure Körperzellen würden der Untätigkeit verfallen. Aggressivität liegt all den großartigen Ausbrüchen des Schöpferischen zugrunde.




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Re: Seth-Zitate

Beitragvon katgirl » 10. Jan 2017, 11:00

"Eure Überzeugungen werden zu sich selbst beweisenden Realitäten."
Sitzung 895, Träume, Evolution und Werterfüllung
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Re: Seth-Zitate

Beitragvon joyana » 24. Nov 2017, 09:16

Gilla hat geschrieben:http://www.amazon.de/pers%C3%B6nlichen-Realit%C3%A4t-Bewu%C3%9Ftsein-Quelle-Kreativit%C3%A4t/dp/3720512991

neu gibt es die Natur der Persönlichen Realität für 19,95 Euro zu kaufen.

Viele Grüße
Gilla

ich hätte auch gern eine neue persönliche Realität, ein Mal bitte :teuflischgut:
die seele nährt sich von dem
worüber sie sich freut

-augustinus-
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