Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

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Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

Beitragvon Mik » 15. Okt 2015, 14:42

Hallo zusammen,
dieses post richtet sich an alle,die in der sozialen Arbeit oder in einem pädagogischen , beziehungsweise einen therapeutischen Arbeitsfeld tätig sind. Der eine oder andere stellt sich vielleicht wie ich die Frage, wie das von Abraham gewonnene Wissen in die berufliche Praxis übertragen werden kann. vor allen Dingen da es kaum möglich ist offen über die Quelle zu sprechen. Das dürfte dazu führen von den Kollegen fachlich nicht mehr ernst genommen zu werden. Gleichzeitig ist es für jemanden , der erkannt hat wie schädlich es ist sich einem Problem zuzuwenden, nicht mehr möglich so weiter zu machen. Dazu habe ich ein Buch gefunden von Rick HAnson. Denken wie ein Buddha. Er ist Neurowissenschaftler und stellt seine neuesten Erkenntnisse vor. Er bezieht sich in erster Linie auf die Neuroplastizität des Gehirns und zieht die Schlussfolgerung, dass das Gehirn durch die Aufmerksamkeit auf positives und angenehmes sprichwörtlich umgebaut werden kann. So kann man sich selbst zum Glücklichsein hinentwickeln. interessanterweise schlägt er dabei auch vor gute Gefühlszustände für ca 10 bis 20 Sekunden nachzuempfinden, auszuweiten und zu pflegen. ich finde es stellt eine solide theoretische Grundlagen dAr um in seiner Arbeit den Fokus auf das Positive richten zu können, ohne als Esoteriker Misskredit zu geraten. Kennt ihr das Buch? Habt ihr andere Fachbücher mit ähnliches, bzw Abe unterstützenden Inhalten?
Lieben gruss
Mik
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Re: Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

Beitragvon backagain » 17. Okt 2015, 10:17

Hallo Mik

Ich finde, es ist überhaupt nicht nötig, seine Überzeugung irgendwie theoretisch zu untermauern. Schon gar nicht vor anderen.
Ich bin einfach ich, und handle, wie ich handle.

Ich bin Lehrerin und werde natürlich auch tagtäglich mit allem möglichem Mist konfrontiert: Von Ärger unter den Kindern über schlimme Geschichten bis zu missgelaunten Kollegen.

Und manchmal ist meine Schwingung auch nicht so, dass es helfen würde, irgendwas Theoretisches zu erzählen, da die Praxis andere Worte spricht. :oops:

Aber im Allgmeinen fahre ich meine Schiene sehr erfolgreich. Neulich hatte zum Beispiel ich ein Gespräch mit einer Kollegin, die meinte, dass die schlimmen Geschichten aus den Elternhäusern der Kinder sie am Anfang immer sehr deprimiert hätten und dass ich als Anfängerin lernen müsse, mich abzugrenzen, aber das sei natürlich sehr schwer, und auch sie selbst nähme immer noch alles mit nach Hause...

Ich sagte ihr ganz unbefangen, dass ich das Problem nicht hätte, die Geschichten nie mit nach Hause nähme, aber versuchen würde, in der Schule den Kindern das zu geben, was ich ihnen eben gerade geben kann. Da war sie etwas konsterniert (sie sei halt so erzogen, dass man sich mit den Problemen anderer zu beschäftigen hätte...), und ich antwortete: Was hilft Dir mehr? Dass jemand anderer zu irgendeinem Zeitpunkt irgendwo anders über deine Probleme nachgrübelt und dir bestätigt, wie schlimm alles ist, oder dass der dich im Moment zum Lachen bringt....

Aber egal - mir ist auch egal, ob ich sie überzeugen konnte...ich habe so geantwortet, wie ich grad Lust hatte.
(Warum sollte ich sie auch mit Worten überzeugen. Entweder überträgt sich meine Schwingung oder nicht, aber das ist ja nicht meine Sache. Was sie denkt und glaubt, ist allein ihre Sache.)

Manchmal pfeife ich an grauen Regentagen auf dem Gang, um mich besser drauf zu bringen, und merke an den Gesichtern der anderen, dass sie das angenehm finden. (Ich tu's aber nicht deshalb.)

Manchmal mache ich im Unterricht blöde Witze, und es wird daraufhin lauter und die Konzentration geht flöten, aber die Stimmung steigt. Zum Glück musste ich das bisher vor niemandem rechtfertigen...aber ich habe manchmal Selbstzweifel. Dann schaue ich in die Gesichter der Kinder, und wenn da mehr zu sehen ist als dieser leicht angenervte/ schläfrige Schulblick - dann weiß ich, dass es richtig ist.

(Eine große "Rechtfertigung" in Form einer Abschlussprüfung steht an - und mein Unterrichtsstil ist nicht so, dass ich amtlich eine besonders gute Note bekommen werde. Aber ich werde bestehen - trotz oder wegen der "Abrahamkonformität. " Denn meine Hauptseminarleiterin mag, wie ich denke, und mein Matheseminarleiter beglückt uns selbst immer mit Abrahamkenntnissen. :shock: Ohne das so zu nennen. Aber die beiden habe ich mir explizit angezogen! )

Und am Verhalten meiner Kollegen - die mir schon in vielen Situationen geholfen und beigestanden haben und die mich noch nie als "unqualifizierte Quereinsteigerin" abgetan haben, sondern mich immer unterstützen - merke ich, dass mein manchmal unkonventionelles Verhalten gern gesehen ist.

Will sagen: Mach dein Ding. Fokussiere auf das Schöne, verbreite es, wenn dich das froh macht - und vergiss die theoretische Begründung. Du selbst bist der beste Beweis, dass das richtig ist, was du tust.
Und: Du ziehst dir im Umfeld die passenden Leute an, und musst überhaupt nichts rechtfertigen oder irgendeine Vorgehensweise begründen. Wenn Dein Vorgehen Lächeln in die Gesichter zaubert - ist alles gut.

Du musst niemandem erklären, warum du nicht auf die psychischen Beeinträchtigungen schaust sondern auf die Stärken deiner "Patienten". Tu es einfach.....es tut dir besser, es tut ihnen besser - und ich glaube nicht, dass irgendwer das für unprofessionell halten wird. Denn jeder "spürt" am eigenen Leib, dass es richtig ist.


b.
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Re: Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

Beitragvon lawofattraction » 17. Okt 2015, 10:28




Hallo Backagain,

das gefällt mir sehr, was Du schreibst. Als ich Dich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt sah, musste ich laut lachen, weil ich mich an etwas erinnerte - und erst recht, als ich Deinen Beitrag las. Warum das? Ich habe in der letzten Nacht geträumt, dass Du einen wunderschönen Beitrag geschrieben hast. :five:

Viel Erfolg bei Deiner Prüfung - it´s done - erinnere Dich daran.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

Beitragvon backagain » 17. Okt 2015, 10:36

:danke: , liebe loa, für die Erinnerung!

Und: :five:
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Re: Realitätsgestaltung in päd, soz u therap. Arbeit

Beitragvon backagain » 17. Okt 2015, 13:29

Mik, ich muss noch etwas nachschieben. :clown:

Da die Herbstferien gerade beginnen, bin ich eben dabei, alles aufzuarbeiten, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist. Alle von mir angefertigten Arbeitsblätter durchzusehen, etc...

Und stelle fest: Da ist bei mir noch eine Menge Lernbedarf. Wenn, amtlich gesehen, mein Unterricht noch nicht so toll ist, dann ist da wirklich was dran.

Ich wollte oben auch kein "entweder-oder" propagieren: "Entweder nach Vorschrift oder gemäß Abraham" - wie es vielleicht geklungen haben mag. Im Gegenteil: Das Eine hat mit dem anderen gar nicht so viel zu tun.

Und wenn man anfängt, das eine (offizielle Professionalität) gegen das andere (Abraham) abzuwägen, handelt man sich neue Probleme ein.

Konkret: Du kannst "professionell" handeln, die Dinge tun, die nötig sind - UND - gemäß Abraham agieren. Und dann wird niemand deine Professionalität infrage stellen.

Natürlich gibt es Probleme - in Schule oder sozialer Einrichtung - die verlangen, den Betroffenen nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern eine passende Lösung zu finden. Ein Telefonat mit dem Einzelfallhelfer oder dem Jugendamt, neue Medikamente etc..
Der Unterschied ist: Fokussierst du aufs Problem, dann bleibt es. Du kriegst Leute ans Telefon, die sich nicht zuständig fühlen, merkst, dass man immer Ärger mit den Ämtern hat, usw. Bist du auf Lösung ausgerichtet, bekommst du eine sehr nette Person an die Strippe, die sofort tolle Ideen hat, wie es weitergehen kann, und du freust dich mal wieder, wie kooperativ die Ämter sind. :P

Das ist sehr professionell - und sehr abrahamlike vorgegangen. Indem du nämlich auf Lösung ausgerichtet bist.
Und wer sollte da irgendwas anzweifeln. Wem müsstest du das noch theoretisch begründen?

Im Gegenteil: Wenn du, durch echte Inspiration und Intuition, das findest, was einem Betroffenen gerade besonders hilft (ohne ihn als "Opfer" zu sehen) - dann kann es doch besser nicht sein!
Und wenn du dabei auch die Stärken deiner "nicht-abraham"-Kollegen nicht aus den Augen verlierst, also auch auf ihre Stärken fokussierst, holst du sie automatisch mit ins Boot. Steckst sie an.....und ihr arbeitet im Team.

Lieben Gruß,

b.
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