Ho´oponopono

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Ho´oponopono

Beitragvon lawofattraction » 14. Sep 2009, 12:30


Ho'oponopono ist eine uralte hawaiianische schamanische Heilungsmethode. Der Begriff bedeutet "etwas richtig stellen" beziehungsweise "etwas zurechtrücken". Ho’ bedeutet "etwas tun", pono bedeutet "ausgleichen" oder "Vollkommenheit". Ho’oponopono lässt sich auch als "Weg zur Vollkommenheit" übersetzen.


Joe Vitales Bericht über das Ho´Oponopono und Dr. Hew Len, der es weltweit bekannt gemacht hat:


Im Jahr 2002 erzählte mir Mark Ryan, wie eine komplette psychiatriche Abteilung mit geisteskranken Patienten, die kriminell auffällig geworden waren, als geheilt entlassen werden konnte. Es war die schlimmste Station, die er je geleitet hatte, das Personal fluktuierte fast im Tagestakt und die Patienten waren nicht zu kontrollieren. Und das, ohne dass der leitende Psychiater, Dr. Hew Len, jemals einen von ihnen gesehen hatte. Vielmehr hat er die Patientenakten der Insassen studiert und dabei jeweils in sein Inneres geschaut, da er erkannt hatte, dass alles, was in seinem Leben vorhanden war, auch von ihm geschaffen wurde. Nachdem er diese Anteile in sich selbst geheilt hatte, verbesserte sich der Zustand der Patienten rapide.

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört hatte, glaubte ich, es handele sich um ein Gerücht, denn wie sollte jemand einen anderen Menschen heilen können, indem er sich selbst heilt? Mir erschien dies unsinnig und unlogisch. Deshalb vergaß ich die Angelegenheit.

Ein Jahr später stieß ich erneut auf die Geschichte und erfuhr, dass der Therapeut einen hawaiianisch-schamanischen Heilungsprozess ausgeführt hatte, der unter dem Namen Ho'oponopono bekannt ist. Davon hatte ich noch nie etwas gehört, doch es gelang mir nicht, mir die Sache aus dem Kopf zu schlagen. Sollte diese Geschichte wahr sein, so wollte ich mehr über sie erfahren.

Die volle Verantwortung zu übernehmen hatte ich stets so verstanden, dass ich für das verantwortlich bin, was ich denke und tue. Darüber hinaus, dachte ich, hätte ich keinen Einfluss. Ich glaube, dass die meisten Menschen es so auffassen. Wir sind für das verantwortlich, was wir tun, und nicht für das, was andere tun. Doch das stimmt nicht.

Der hawaiianische Therapeut namens Dr. Ihaleakala Hew Len, der geisteskranke Menschen heilt, konnte mir eine umfassende Perspektive vermitteln, wie man vollständig Verantwortung übernimmt. Bei unserem ersten Gespräch telefonierten wir eine Stunde lang. Ich bat ihn, mir die ganze Geschichte seiner vierjährigen schamanisch-therapeutischen Arbeit am Hawaii State Hospital [Kaneohe] zu erzählen.

Dr. Len berichtete: Die Station, wo die geisteskranken Kriminellen untergebracht waren, war gefährlich. Die zuständigen Psychologen wechselten im Monatstakt und das Pflegepersonal meldete sich oft krank oder kündigte nach wenigen Tagen ob der Unzumutbaarkeit der Situation. Die Angestellten gingen mit dem Rücken zur Wand durch die Station, weil sie befürchteten, von den Patienten angegriffen zu werden. Es war wohl der unangenehmste Ort, um dort zu arbeiten oder ihn zu besuchen.

Dr. Len hat nie einen der Patienten persönlich empfangen. Er hat beschlossen, die Akten der Insassen in einem Büro zu studieren. Und dabei arbeitete er an nur sich selbst, heilte seine Anteile am Geschehen und die Patienten wurden nach und nach alle gesund. Nach einigen Monaten wurde Patienten, die gewöhnlich fixiert werden mussten, gestattet, sich frei zu bewegen. Andere, dievorher nur mithilfe starker Medikamente ruhig sein konnten, konnten sie absetzen. Und diejenigen, für dievorher nicht die geringste Chance bestanden hatte, jemals frei zu sein, wurden entlassen. Und nicht nur das, fuhr er fort, die ganze Belegschaft ging nun allmählich gern zur Arbeit. Der häufige Stellenwechsel hörten auf, die Angestellten waren weniger krank. "Auf einmal hatten wir mehr Personal als wir benötigten, da die Patienten ja entlassen worden waren, und das Personal nun gerne zur Arbeit kam. Mittlerweile ist die Station geschlossen.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich darauf brannte, die Eine-Million-Dollar-Frage zu stellen: Wie haben Sie in sich gearbeitet, dass diese Veränderung in diesen Menschen ausgelöst wurde? Er sagte "Ich habe einfach den Teil in mir geheilt, der sie geschaffen hat". Das verstand ich nicht. Dr. Len erklärte mir, dass die vollständige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen bedeutet, dass alles in meinem Leben – schon deshalb, weil es in meinem Leben ist – in meiner Verantwortung liegt. Die ganze Welt ist im wahrsten Sinn des Wortes meine Schöpfung.

Puh! Das war starker Tobak! Verantwortlich zu sein für das, was ich sage oder tue, ist eine Sache, aber verantwortlich zu sein für das, was andere in meinem Leben sagen oder tun, ist etwas völlig Anderes.

Wahr ist allerdings: Wenn du vollständige Verantwortung für dein Leben übernimmst, dann ist alles, was du siehst, hörst, schmeckst, berührst oder auf sonst irgendeine Art erfährst, in deiner Verantwortung weil es in deinem Leben auftritt. Das bedeutet, dass Terrorismus, der Präsident, die Wirtschaft und alles, was du erfährst oder nicht magst, deine Thematik ist, die geheilt werden möchte. Im Grunde existiert nichts im Aussen, was nicht eine Projektion des Inneren ist. Probleme sind nicht im Außen, sie sind Dein Problem. Und um sie zu ändern, kommst du nicht umhin, Dich selbst zu ändern.

Ich weiß, das ist schwer zu begreifen, und noch schwerer ist es, das zu akzeptieren - und noch schwieriger, es zu leben. Einem anderen die Schuld zuzuweisen, ist viel einfacher als voll und ganz Verantwortung zu übernehmen.

Als ich mich jedoch mit Dr. Len unterhielt, begann es mir einzuleuchten, dass Heilung aus seiner Sicht und der von Ho'oponopono bedeutet, sich selbst zu lieben. Wenn Du Dein Leben verbessern möchtest, kommt es darauf an, es zu heilen. Wenn du jemanden heilen möchtest, sogar einen geisteskranken Kriminellen, bist du dazu nur imstande, indem du dich selbst heilst. Ich fragte Dr. Len, wie er sich selbst heilte, was er denn genau gemacht habe, als er sich die Krankenakten vorgenommen hatte?

"Ich habe einfach immer wieder gesagt

1. Es tut mir leid
2. Ich verzeihe dir
3. Ich liebe dich"

Offensichtlich ist Selbstliebe der entscheidende Weg, sich selbst zu bessern und während man das tut, bessert man die Welt. Zusammenfassend sage ich: Wann immer du etwas in deinem Leben verbessern möchtest,
gibt es nur einen einzigen Ort, wo das geschehen kann: In dir.

Joe Vitale, USA, The World's Most Unusual Therapist, Bericht über ein Telefonat mit Dr. Hew Len im Jahr 2004



Ich selbst bin der Idee mal vollinhaltlich gefolgt. Um dann wieder Einschränkungen zu machen. Mein Lebenskonzept enthält nicht die Verantwortung für das Verhalten der Politiker oder meiner Nachbarn oder der Pharmaindustrie - auch wenn ich davon Kenntnis habe - und zwar dann nicht, wenn ich weder pro noch contra bin und emotional unbeteiligt bleibe. Denn dann hat in meinem Verständnis das LoA keine Wirkkraft und ich keinen Anteil an der Existenz.

Die Grundidee finde ich einleuchtend, denn sie ist reines LoA. Ich komme in Kontakt mit etwas im Aussen, auf das ich eine emotionale Reaktion habe. Oft sind das unerkannte oder verdrängte eigene Anteile, die ins Aussen projiziert werden. Selbst im Fall von Dr. Len kann ich es noch nachvollziehen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass ein Psychiater Kranke braucht, um seinen Beruf auszuüben. Also hat er indirekt durch Fokus einen Anteil an der Krankheit der Leute, die er zu seinem Broterwerb benötigt.



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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Sunflower » 14. Sep 2009, 13:33

Ja die Grund idee finde ich auch gut ,nur bin ich nicht bereit eben auch für andere die Verantwortung zu überenehmen,meine eigene reicht mir schon.
Vor manchen Dingen kann man sich auch distanzieren aber die Gefahr ist, dass man einfach weg guckt so wie ein Kind das die Hand vor Augen hält und fragt seht ihr mich ?
Für mich ist einfach wichtig ,dass ich in der Realität lebe und nicht in einer rosaroten Blümchenwelt.Das kann ich wenn die Rahmenbedingungen stimmen ,dh ich für mich klar habe was ist meine Verantworung ist .
In meinem privaten Leben kann ich das (mal besser und mal schlechter) aber bei Politik ,Weltgeschichte stoße ich an meine Grenzen.
Mir hilft es oft innerlich ruhiger zu werden wenn ich einfach mit den Sätzen arbeite,grade wenn ich in Stress bin.
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon lawofattraction » 14. Sep 2009, 15:20

Sunflower hat geschrieben:Vor manchen Dingen kann man sich auch distanzieren aber die Gefahr ist, dass man einfach weg guckt so wie ein Kind das die Hand vor Augen hält und fragt seht ihr mich ?


Hallo Sunflower,

ich differenziere da. Wenn ein schwächerer Mensch zB ein Kind bedrängt oder geschädigt wird, dann schaue ich natürlich hin und werde auch etwas unternehmen. Wenn sich zwei Betrunkene die Köpfe einschlagen, dann werde ich mich schleunigst aus deren Dunstkreis entfernen.

Meine Formel ist die, dass, wenn ich aktiv etwas verändern möchte und das auch kann, ich das tue. Aber ich setze mich beispielsweise nicht vor den Fernseher und wettere über die Politiker, die "Gauner und Geldschneider" (bestimmte Industriezweige), :mrgreen: wenn ich keine Aktion unternehmen möchte. Das Schimpfen ohne etwas zu tun resultiert in einem Ohnmachtsgefühl, und da das direkt etwas mit uns zu tun hat, ist das viel schlimmer als das, was man da beobachtet. Mal ganz abgesehen davon, was das LoA-technisch für Folgen hat, wenn das zu einer Lieblingsbeschäftigung wird. :teuflischgut:



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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Cindy » 14. Sep 2009, 16:10

Zu diesem Thema gibt es auch ein wirklich gutes Buch von Bärbel Mohr, mit beiliegender DVD, auf der eine reale Sitzung gezeigt wird, bei der man auch mitmachen kann.

http://www.amazon.de/Cosmic-Ordering-Re ... 913&sr=8-3

LG
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Sunflower » 14. Sep 2009, 17:03

@Loa genau deshalb meinte ich ja es reicht mir wenn ich meine eigene Verantwortung übernehme sonst nix.Und meine Verantwortung ist immer das wo ich bereit bin was zu tun oder wo ich auch ne Möglichkeit sehe.
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon ZaWo » 14. Sep 2009, 17:26

Das geht mir auch so wie dir sunflower. Als wir damals im BM wochenlang über das Konzept des Ho'oponpono diskutiert hatten, saß ich irgendwann da und war völlig überfordert, bei der Vorstellung, dass ich wohlmöglich den Weltfrieden herbeihoppen könnte. Und habe mich fast schon schuldig und unfähig gefühlt. So ganz habe ich bis heute nicht verstanden, wo da mein Denkfehler lag.

Aber das Drumherum des Verzeihens ist eh nicht mein Ding. Erfolge hatte ich aber auch schon mit den drei Sätzen. ich glaube aber eher, dass es daran lag, dass ich aus einer unerwünschten Situation wieder zu mir zurück gefunden habe und mich an meine Macht erinnert habe. :102:
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon lawofattraction » 14. Sep 2009, 17:40



Hi ZaWo,

ich sehe das ja heute auch anders als damals, als ich eher eine Befürworterin des reinen Ho ´op war. Ich vermute, es gibt immer aussergewöhnliche Menschen, und Dr. Len mag dazu gehören. Die ein Konzept so "linientreu" integrieren und es leben. Er hält es ja so - ich habe einen Workshopmitschnitt - dass er ALLES aktiv behandelt, jede Frage der Teilnehmer, jede Kleinigkeit, die Einrichtung, den Ort, das Essen und Trinken ....

Das will ich genauso wenig machen wie ich im Moment danach strebe, dass ich alle Menschen dieser Welt lieben kann. Denn da sind zweifellos welche, die sich durch ihr Sosein meiner Sympathie entziehen und mit denen ich einfach nichts zu tun haben will. Die kann ich so sein lassen, wie sie sind, aber zwinge mich nicht zur Liebe. Ebenso lade ich mir nicht die Verantwortung für das Geschehen der Welt auf meine Schultern.

Mühsam habe ich mich in den letzten Jahren von dem durch Gesellschaft, Kirche und Umfeld eingetrichterten Konzept der Wertlosigkeit befreit, da werde ich es mir doch heute nicht wieder freiwillig aufladen. Konzepte wie das Ho ´op und bedingungslose Liebe auf breiter Ebene sind für mein Empfinden Zukunftsmusik, und mein Bedürfnis nach Transzendenz zum jetzigen Zeitpunkt habe ich nach schmerzvollen Versuchen zugunsten meines eigenen Wohlgefühls und der These, dass ich für mich der wichtigste Menschen bin, aufgegeben.

:bussi: Loa



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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Sunflower » 14. Sep 2009, 20:11

Ich glaube Menuhin hat mal gesagt .Ideale müssen idealistisch sein ,alles andere muß praktikabel sein .Für mich passt das ziemlich gut auf das Ho'oponpono so wie ich es für mich integrieren kann.
Bild
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Summersun » 14. Sep 2009, 20:28

Ich praktiziere das Ho'po nicht regelmäßig und schon garnicht "für den Weltfrieden". Das ist mir noch garnicht in den Sinn gekommen :roll:

Mir fällt das Hoppen immer dann ein, wenn ich in meinem ganz persönlichen Leben auf einen "Arsch-Engel" (den Ausdruck habe ich von Robert Betz, ich finde den richtig klasse!) treffe und ich auf 180 bin... in solchen Situationen ist hoppen einfach klasse - und wirksam!
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Shiva » 14. Sep 2009, 20:39

Ha ha liebe Summersum, das mit dem Ar... Engel.. die CD habe ich auch, habe ich von meinem Frisör bekommen.

Ok, ich versuche mehr Verständnis zu haben aber auch mehr aus der Idee raus, dass ich mich besser fühle, wenn ich mich über andere aufrege wird es auch nicht besser..

Loa hat trefend geschrieben, dass es besser ist, wen WIR uns erstmal besser fühlen, dann klappt es auch mit den anderen - so im persönlichen Bereich.. :nachdenk: Denke ich mal Bzw. weiß ich..

(Oder habt Ihr schon mal nen glücklichen Menschen erlebt, der sich über Gott und die Welt aufregt)

Liebe Grüße Shiva
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Summersun » 14. Sep 2009, 21:04

Shiva hat geschrieben:

Ok, ich versuche mehr Verständnis zu haben aber auch mehr aus der Idee raus, dass ich mich besser fühle, wenn ich mich über andere aufrege wird es auch nicht besser..




Hallo Shiva,

natürlich NUR weil ich mich besser fühlen will. Warum denn sonst? :gvibes:

Alle Menschen tun alles nur für das eigene Wohlgefühl. Man muss nur lange genug graben, um diese Motivation zu finden. Und ich bin froh, dass ich auf meinem laaaaangen Weg das gelernt habe: Es ganz normal zu finden, dass mich mein eigenes Wohlergehen am Meisten kümmert.

Wenn sich alle Menschen um ihr eigenes Wohlgefühl kümmern würden... unsere Erde wäre ein Platz mit viel mehr Freude und Frieden.

Jeder, der Vergebung praktiziert, tut das immer nur für sich selbst. Aber was ich für mich selbst tue, ist ja auch irgendwie für die ganze Welt.... :idea:
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Jona » 14. Sep 2009, 22:50

Summersun hat geschrieben:Jeder, der Vergebung praktiziert, tut das immer nur für sich selbst. Aber was ich für mich selbst tue, ist ja auch irgendwie für die ganze Welt....

Wie wahr! :genau:

Vergeben ist ein bewußtes Loslassen um sich selbst zu heilen.
Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben.
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2009, 06:47

Cindy hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es auch ein wirklich gutes Buch von Bärbel Mohr, mit beiliegender DVD, auf der eine reale Sitzung gezeigt wird, bei der man auch mitmachen kann.



Hallo Cindy,

Bärbel Mohr hat bei ihrer Methode, die sie Hoppen nennt, ja einen Schritt zwischengeschaltet, bei dem gefragt wird "wenn ich xy wäre, warum würde ich mich so verhalten?". Auf den ersten Blick scheint das dem klassischen Ho´op zu widersprechen, da es sich wieder auf andere Menschen bezieht. Und genau das hat Dr. Len ja nicht getan, da er nur in sein Inneres geschaut hat und das ist ja der Dreh- und Angelpunkt des Ho´op.

Auf den zweiten Blick macht es aber doch Sinn. Wenn ich überlege, warum nun zB in einer Auseinandersetzung mein Gegenpart auf diese und jene Weise gehandelt haben könnte und eine Erklärung suche, so ist das bei genauer Betrachtung nichts, was mit dem anderen zu tun hat, sondern kann immer nur etwas sein, was ich im eigenen Inneren finde - nämlich Verständnis für das Verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Vorgehensweise bei Menschen gut funktioniert, die vielleicht nicht ganz so viel Selbsterkenntnis haben und denen es leichter fällt, die eigenen Anteile über diesen Schritt, die andere Seite zu involvieren, etwas leichter fällt.

Und dann ist der Bogen wieder zur ursprünglichen Methode geschlagen und der Zweck mehr als erfüllt. Abgesehen davon, dass nichts statisch ist im Leben und viele Ansätze erfolgreich weiterentwickelt wurden. Wir wissen ja, dass ganz viele Wege nach Rom führen. :loveshower:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Jona » 15. Sep 2009, 10:43

lawofattraction hat geschrieben:

Bärbel Mohr hat bei ihrer Methode, die sie Hoppen nennt, ja einen Schritt zwischengeschaltet, bei dem gefragt wird "wenn ich xy wäre, warum würde ich mich so verhalten?".


Was du meinst, ist die "doppelte Verständnistechnik" - angelehnt an Ho'oponopono.
http://www.cosmic-ordering.de/artikel/7 ... chnik.html
Diese Technik mag Bärbel Mohr am liebsten; Manfred Mohr bevorzugt und lehrt die Herz Technik, die auch in dem Buch beschrieben wird.

Ich selbst frage mich meist einfach nur: Warum habe ich diese Situation erschaffen? oder Warum habe ich diesen Menschen in mein Bewußtsein gezogen? oder Warum habe ich mir dieses Problem manifestiert? Was halt in dem Moment am besten paßt.

Liebe Grüße! Jona
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Re: Ho´oponopono

Beitragvon lawofattraction » 15. Sep 2009, 10:53

Jona hat geschrieben:
Ich selbst frage mich meist einfach nur: Warum habe ich diese Situation erschaffen? oder Warum habe ich diesen Menschen in mein Bewußtsein gezogen? oder Warum habe ich mir dieses Problem manifestiert? Was halt in dem Moment am besten paßt.



Hallo Jona,

das ist auch das, was sich für mich am besten anfühlt. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und erkenne einfach an, dass es so ist, ohne weiter nachzufragen. Denn wäre es nicht auf meinem Schwingungslevel, wäre es nicht in meinem Erleben. Zum Glück muss man zum Auflösen das "Warum" garnicht kennen, es reicht die Erkenntnis, dass es so ist, etwas mit mir zu tun hat und ich die Möglichkeit habe, das zu ändern. So wie im originalen Ho´op. Irgendwie scheint das, was wirklich effektiv ist, ganz einfach zu sein. :P

Lieben Gruss
Loa



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Re: Ho´oponopono

Beitragvon Jona » 15. Sep 2009, 11:06

lawofattraction hat geschrieben:
Zum Glück muss man zum Auflösen das "Warum" garnicht kennen, es reicht die Erkenntnis, dass es so ist, etwas mit mir zu tun hat und ich die Möglichkeit habe, das zu ändern. So wie im originalen Ho´op. Irgendwie scheint das, was wirklich effektiv ist, ganz einfach zu sein. :P



:genau:

Das entspricht auch dem Weg, den Manfred Mohr geht.

Ich hoppe eigentlich nur Alltagsprobleme, wie die berühmten Arsch-Engel :mrgreen: (s.o.) .

zum Beispiel mein Problem mit einem anderen Hundebesitzer, dessen Hund grundsätzlich auf meine Hündin losging. Einmal fröhlich gehoppt und seiddem hat dieser Mensch samt Hund sich scheinbar in Luft aufgelöst bzw hat sich aus meiner Realität verabschiedet.

Fröhliche Grüße von Jona
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