Neville Goddard

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Neville Goddard

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Apr 2016, 12:14

Hallo zusammen,

durch stöbern hier im Forum wurde ich auf Neville Goddard aufmerksam und habe nunmehr "Es ist bereits so!" gelesen.

Gerne würde ich mich mit euch darüber austauschen.

ich empfand das buch als sehr gut, weil es für mich zum richtigen zeitpunkt kam um nocheinmal zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, den fokus zu halten.

die erzählten beispiele in dem buch sind sehr motivierend. für mich sind diese beispiele allerdings teilweise schon fast instantmanifestationen.

zumindest mir macht das buch auch deutlich, dass man sich wirklich konzentrieren muss. viele beispiele berichten ja von notlagen. die betroffenen sagen selbst, dass sie das prinzip zwar schon länger kannten, aber erst jetzt, in der absolut dringlichen situation, sich a) wieder daran erinnert haben und b) auch erst dann konsequent visualisiert haben.

mir stellt sich dann natürlich die frage: will ich etwas nicht genug um wirklich "dran zu bleiben" oder habe ich mich einfach nur in der aktuellen situation die weder gut noch schlecht ist zu sehr eingegraben?

grundsätzlich ist es doch eigentlich viel leichter wenn ich auf der EGS eher bei langeweile, gleichgültigkeit häge als bei absoluter trauer und verzweiflung.

jedenfalls fand ich das buch als schöne ergänzung zum LOA und macht es nochmal etwas anschaulicher. vorallem in bezug auf die tatsache, dass der weg zum ziel völlig außen vor gelassen werden kann und man sich tunlichst nicht um das "wie" der wunscherfüllung kümmern sollt und die energie besser auf erfühlen des endergebnisses verwenden sollte.

das vergesse ich persönlich immer sehr leicht.

ich überlege gerade, ob ich noch weitere bücher von ihm lesen soll. vielleicht weiß ja von euch jemand, ob das lohnenswert ist oder ob sich das meiste nur wiederholt.

ich werde mich nun noch einem buch von ben sweetland widmen. bin mal gespannt...

LG und einen guten wochenstart euch allen. :danke:
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Mik » 19. Apr 2016, 00:09

Hey,
ich habe das Buch auch gerade gelesen u finde es wirklich gut. Er empfiehlt ja die Szenarien immer wieder zu wiederholen. Ich finde es etwas schwierig immer mit Konstanter Freude dabei zu bleiben.
Um mir die Konzentration auf die Story zu erleichtern, habe ich mir meine Story wie eine Meditation aufs Smartphone gesprochen, so das ich gut bei der Imagination eben auch in diesem schläfrigen Zustand bleiben kann. Das ist eine grosse Erleichterung.
Was meinst du? Gibt es einen Widerspruch zu Abraham in Bezug auf die anhaltende Vorstellung des Erwünschten? Ich meine das Abraham nicht v der Notwendigkeit ausgehen ständig zu wiederholen. Andererseits empfehlen sie aber auch die Meditationen in einer gewissen Häufigkeit durchzuführen. :hä:
Ich habe auch das Buch Bewusstsein ist alles von ihm. Auch sehr empfehlenswert! Die Deutung biblischer Inhalte, die so vollkommen anders ist, als gemeinhin, finde ich super spannend. Durch seine Bücher fällt mir auf wie ungeheuerlich unsere Möglichkeiten sind u wie wichtig es ist dies auch zweifelsfrei zu akzeptieren um erfolgreich zu sein.
Ich sage zwar immer. Dass ich es vollkommen glaube. Meine Handlungen sprechen aber leider oft eher von einem Alltagsbewusstsein.
Insofern. Toll die Inhalte von jemanden mal in anderen Worten u Bildern zu erfahren. Es untermauert die Richtigkeit der Aussagen und hilft mir mich selbst zu überzeugen ist :stimmt:
Lieben Gruß
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Maike » 19. Apr 2016, 01:56

Hallo Ihr Lieben,

mir hat das besagte Buch nochmal einen extra Antrieb gegeben. Dies vor allem wegen der vielen inspirierenden Beispiele. Visualisieren ist eines der 22 Prozesse und gehört den höheren Stufen der EGS an.
Ich selber kann auch nicht visualisieren, wenn ich irgendwo im unteren Bereich hänge. Da gibt es andere Dinge wie BFT, die mir nützlicher sind.

Wie bei allem: Tu es, wenn es dir Spaß macht und wenn es sich gut anfühlt. Ansonsten: lass es bleiben und finde etwas Passenderes.

Goddards Vorschlag, das erwählte Bild immer wieder zu visualiseren, ist ein sehr plastischer, für viele vermutlich ein Zugang, der einfacher erscheint als die eigenen Gedanken auszumisten und die eigene Geschichte neu zu schreiben.

Goddards Buch ist für mich eine gelungene Ergänzung zu Abe, weil er sich anders ausdrückt und ich so nochmal anders hinfühlen kann. Und ich denke, dass je nach Vorwissen und Erfahrungen mit dem LoA das Verständnis von Goddards Aussagen und deren Umsetzung unterschiedlich ist.

Ich hatte noch zwei weitere Bücher von ihm runtergeladen. An die Titel erinnere ich mich momentan nicht. Das LoA lässt sich ja auf wenige Kernaussagen reduzieren. Der Rest sind Ausführungen, die einem das Verständnis erleichtern. Manchmal finde ich zu einer Aussage aufgrund ihrer unterschiedlichen Formulierung leichteren Zugang als zu einer mit gleichen Inhalt aber anderer Wortwahl. Das ist der Grund, weshalb ich gerne zwischendurch auf verschiedenes Material zurückgreife.

Lieben Gruß
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Re: Neville Goddard

Beitragvon katgirl » 19. Apr 2016, 10:55

Hallöchen Ihr Lieben.
Maike hat geschrieben:Visualisieren ist eines der 22 Prozesse und gehört den höheren Stufen der EGS an.
Ich selber kann auch nicht visualisieren, wenn ich irgendwo im unteren Bereich hänge. Da gibt es andere Dinge wie BFT, die mir nützlicher sind.

:stimmt: Eben.

Visualisieren/Imaginieren ist selbst eine Manifestation, die nur in dem Schwingungsbereich möglich ist, indem ich mich gerade befinde. Das kommt erst/nur bei Abraham so richtig deutlich rüber.

Jeder Versuch etwas zu visualisieren, was nicht der eigenen Schwingung entspricht, aktiviert das Gegenteil (die unerwünschte Seite).
Schlimmstenfalls produziert man dann tatsächlich HFS, weil man sich krampfhaft visuell in den Sportwagen zwängt, der aber in einer ganz anderen Liga fährt und vom momentanen realen Schwingungspunkt nie erreicht werden kann.

LG :uns:
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Zitronensorbet81 » 19. Apr 2016, 12:21

hallo zusammen,

schön, dass ihr geantwortet habt.

er sagt ja auch ganz deutlich, dass es nicht reicht, sich einfach nur etwas vorzustellen. der gravierende unterschied ist ja laut ihm, dass man es wirklich fühlen soll, ganz plastisch. das sagt das loa zwar auch, aber ich habe diesen deutlichen unterschied nie für mich so klar gelesen. es liegt wirklich manch mal an der formulierung, damit was wirklich richtig an kommt.

visualisieren gelingt mir ebenfalls nicht mit themen, die zu weit weg sind. da kann ich mich noch so oft im sportwagen sehen, wenn ich es nicht fühle bringt es mir nichts. aber dennoch. es ist doch besser, mich im sportwagen zu "betrachten", als mich immer nur jammernd in meiner schrottkiste zu sehen und darüber immer mehr verzweiflung zu spüren.

ich sehe es auch nicht als falsch bzw. widerspruch zum loa an, bestimmte visulisierungen, in die ich mich wirklich reinfinden kann, öfter zu machen. für mich ist das dann wie die übung 16 sekunden reiner fokus. das wende ich ggfs. ja auch öfter auf ein und die selbe thematik an. voraussetzung ist natürlich, ich fühle mich dabei gut. gerade wenn ich der meinung bin ein thema gelassener und vertrauensvoller zu ehen und dann kommt dazu treibholz an, ist das für mich immer ein zeichen, dass ich mich diesbezügich nochmal hinsetzen muss und es noch positiver aufzuladen, wenn möglich.



gut gefallen hat mir auch die methode bereits vergangene ereignisse, die einem nicht gefallen, neu zu schreiben/visualisieren. das kann vielen situationen den schrecken nehmen, sofern man daran glaubt, dass es in der tat genauso auch hätte kommen können.

die religiöse betrachtungsweise habe ich für mich allerding nicht näher betrachtet. ich glaube nicht an den einen christlichen gott. von daher kommt mir nevilles betrachtungsweise eh sehr gelegen und nicht außergewöhnlich daher. ich kann mir aber vorstellen, dass manche das befremdlich finden könnten. bei dem ein oder anderen bibelzitat habe ich mich schon mal gefragt, was meine schwiegermutter zu der interpretation sagen würde....und mich innerlich kaputt gelacht. :mrgreen:
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Re: Neville Goddard

Beitragvon ZaWo » 19. Apr 2016, 13:04

Hi ihr Lieben,

Maike schrieb
Visualisieren ist eines der 22 Prozesse und gehört den höheren Stufen der EGS an.
Ich selber kann auch nicht visualisieren, wenn ich irgendwo im unteren Bereich hänge. Da gibt es andere Dinge wie BFT, die mir nützlicher sind.


Joah, das steht in dem ältesten Buch von Abe. Seither hat sich die Lehre aber erweitert und auch geändert - manche nennen es verfeinert.

Ich finde nicht, dass man Better Feeling Thought der Visualisierung gegenüber stellen kann, weil es das Gleiche ist.
Was ist denn ein Gedanke schon anderes als eine Geschichte, die man sich erzählt? Was sind Glaubenssätze schon anderes als Geschichten? Wie denke ich Geschichten? Als jemand, der sowieso schon in Bildern und Filmen denkt, ist jeder Gedanke, Gefühl, Glaubenssatz eine Visualisierung.

Und wenn es better feeling thoughts gibt, dann gibt es auch und erst recht Better Feeling Visualisierungen. Man muss halt nur die richtige finden. :mrgreen:

Zitronensorbet schrieb:
visualisieren gelingt mir ebenfalls nicht mit themen, die zu weit weg sind. da kann ich mich noch so oft im sportwagen sehen, wenn ich es nicht fühle bringt es mir nichts. aber dennoch. es ist doch besser, mich im sportwagen zu "betrachten", als mich immer nur jammernd in meiner schrottkiste zu sehen und darüber immer mehr verzweiflung zu spüren.

:stimmt: "Was würde ich dazu lieber denken, auch wenn ich es heute noch nicht glauben kann."

gut gefallen hat mir auch die methode bereits vergangene ereignisse, die einem nicht gefallen, neu zu schreiben/visualisieren. das kann vielen situationen den schrecken nehmen, sofern man daran glaubt, dass es in der tat genauso auch hätte kommen können.



Auch das geht. Hab ich in meiner Transsurfing-Phase viel mit experimentiert und auch Kryon spricht davon. Ist aber nicht zwingend erforderlich. Es reicht sich "the benefit of the doubt" zu gönnen. Das heißt dann in so einem Fall, es für möglich zu halten, dass alles auch ganz anders gewesen sein könnte und im Endeffekt förderlich, auch wenn man selbst da nicht soo durchblickt.

Liebe Grüße
Zawo
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Maike » 19. Apr 2016, 13:26

Huhu Zawo,

ZaWo hat geschrieben:Ich finde nicht, dass man Better Feeling Thought der Visualisierung gegenüber stellen kann, weil es das Gleiche ist.


Es läuft doch alles auf das Gleiche hinaus. :P Manche Prozesse kann ich schwer auseinanderhalten. Da ist dann womöglich das Eintrittstor, das darüber entscheidet, ob ich mich davon angezogen fühle oder nicht, einfach ein anderes.

Beim Visualisieren bin ich jetzt davon ausgegangen, dass man ein "End"resultat (also den erwünschten Job, den Partner, das Auto etc.) visualisiert und das kann, wenn man unten rumdümpelt doch, wie auch Kat schrieb, dazu führen, dass man nur Sticker draufklebt, weil es ein zu großer Sprung wäre, sich die Millionen vorzustellen, wenn man gerade Sorgen hat, seine Rechnungen bezahlen zu können z.B.

Auf die Idee, dass man auch häppchenweise visualisieren kann, war ich noch gar nicht gekommen. :P

Lieben Gruß
Maike
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Zitronensorbet81 » 19. Apr 2016, 15:18

Maike hat geschrieben:
Beim Visualisieren bin ich jetzt davon ausgegangen, dass man ein "End"resultat (also den erwünschten Job, den Partner, das Auto etc.) visualisiert und das kann, wenn man unten rumdümpelt doch, wie auch Kat schrieb, dazu führen, dass man nur Sticker draufklebt, weil es ein zu großer Sprung wäre, sich die Millionen vorzustellen, wenn man gerade Sorgen hat, seine Rechnungen bezahlen zu können z.B.

Auf die Idee, dass man auch häppchenweise visualisieren kann, war ich noch gar nicht gekommen. :P

Lieben Gruß
Maike


sich vorzustellen: ich bin morgen multimillionär ist auch schwer. zum einen weil man sich fragt, wie das gehen soll, wenn man nicht mal lotto gespielt hat, zum anderen, weil man nicht weiß weiß, wie man sich als reicher mensch fühlt. das mal als beispiel.

goddard sagt aber ja, man soll sich ein einzelereignis NACH dem bereits erfüllten wunsch auspicken und dieses visualisieren. das wäre im bezug auf reichtum vielleicht die erste reise, die man mit dem geld unternimmt. oder wie man der besten freundin den neuen mann an seiner seite vorstellt oder wie man barfuß über den holzboden des neuen hauses läuft. also dinge, die man viel leichter erfühlen bzw. dessen gefühle man besser abrufen kann,weil man sich an eine vergangene reise erinnert oder an das gefühl des fußbodens auf nackter haut. nur halt vor dem hintergrund, dass man das erlebt, weil sich der wunsch erfüllt hat.

diese vorgehensweise leuchtet ein und ich finde es enorm hilfreich. es ist so viel einfacher sich solche "banalitäten" vorzustellen als die ganze summe an dingen die reichtum oder der neue partner bereithalten. man weiß ja gar nicht wo man beim großen und ganzen hindenken soll: die villa, der sportwagen, die weltreise, schmuck, etc. das ist viel zu viel auf einmal.

und wenn ich so recht überlege. die träume, die ich bisher bezüglich meiner themen hatte und dich mich in purer glückseligkeit haben erwachen lassen und an die ich immer gerne wieder denke sind auch nur klitzekleine sequenzen NACH dem erfüllten wunsch. völlig ohne anhaltspunkt wie es dazu kam oder wie das drumherum sonst noch so aussieht. warum dann also auch nicht in häppchen aktiv sein, wenn es so viel leichter ist?

LG
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Hamfor » 19. Apr 2016, 15:22

~

Salü zusammen.

Maike schrieb:
Es läuft doch alles auf das Gleiche hinaus. Manche Prozesse kann ich schwer auseinanderhalten. Da ist dann womöglich das Eintrittstor, das darüber entscheidet, ob ich mich davon angezogen fühle oder nicht, einfach ein anderes.


Prozesse auseinanderhalten? Es sind Prozesse, die aufeinander folgen. Es gibt meiner Beobachtung nach kein kritikwürdiges HFS, weil es in der Zeit keine Überlagerungen gibt, sondern nur den Fluss der dinglichen Welt. Im trennenden Geiste dann schon, ja, weil er eben korrigieren will, was sich da im vorgefertigten Konzept noch reibt und man dann gern in diesem Status verbleibt bzw. Vergangenheiten bewältigen will, was in Vergangenheiten festhält. Oder verstehe ich Deine erwähnten Prozesse falsch? Maike?

Was meinst Du mit Eintrittstor, das Entscheidungen treffen würde?


Beim Visualisieren bin ich jetzt davon ausgegangen, dass man ein "End"resultat (also den erwünschten Job, den Partner, das Auto etc.) visualisiert und das kann, wenn man unten rumdümpelt doch, wie auch Kat schrieb, dazu führen, dass man nur Sticker draufklebt, weil es ein zu großer Sprung wäre, sich die Millionen vorzustellen, wenn man gerade Sorgen hat, seine Rechnungen bezahlen zu können z.B.


Geht es um Resultate?

Wenn überhaupt Visualisierung, nehme ich die her, um sofort in ihren Kern von Freude zu gelangen. Warum etwas in ein Resultat, das jetzt oder übermorgen oder wann auch immer sich zeitigt, verlagern, wo ich mir dann - also jetzt oder übermorgen oder wann auch immer - mein Wohlgefühl abholen darf.

Wenn überhaupt Sticker, dann sind alles Sticker: Die Sorge darum, beispielsweise seine Rechnungen nicht bezahlen zu können, ist punktgleich genau dieselbe Sorte Sticker, nur eben nicht in Happyrosé wie bei der Million, sondern halt anders eingefärbt. Es sind mentale Konstrukte, die dem natürlichen Fließen angehaftet werden, weil man es vermeintlich besser weiß. Kann hilfreich sein, das zu sehen, weil es die Spannung rausnimmt, dass da was realer oder wirksamer sei als das andere. Ein volles Konto ist dem leeren Konto gleich. Da wiegt nichts schwerer.

~

Und an dieser Stelle ist meiner Ansicht nach der entscheidende Punkt, weil dort der bedeutungsschwangere mentale Austausch von Bildern in sich zusammenfällt und der eigentliche Raum frei wird, in den das erwünschte Befinden einziehen kann. Sofort. Für mich sind Visualisierungen oft reine Sprungbretter, sonst nichts. Trampoline, auf denen ich in Schwung komme. Da muss nichts wiederholend vorausvisualisiert werden in den irgendwann kommenden Supercoup oder wahlweise Supergau, weil man lediglich pendelt und im Grunde versucht, etwas auszugleichen. Okay, kann man machen, klar.

Visualisierungen sind doch letztlich reine Werkzeuge, die in erster Linie etwas, das wir im Kern sind, transportieren oder erinnern oder wachrufen. Dient als Tool für die Möglichkeit des sofortigen Einschwingens. Sofort verfügbar, das ist doch das Grandiose. Und aus dieser leichten Verfassung oder wie auch immer sich jemand in quello fühlt, dann intuitiv handelt. Ich meine, wenn das vorgestellte Bankkonto auf der Stelle ins freudige Schwingen führt, denkt dann irgendwer von Euch noch an ein volles Bankkonto? Also ich nicht, ich lass mich in die Freude fallen und handle inspiriert, was so ansteht, und alles fühlt sich nach vollem (Bank/Lebens)Konto an. Wenn es HFS gäbe, wäre alles Praxisbezogene, wovon Abe schreiben, HFS.

Gut, jetzt war ja auch Thema hier, dass - wenn man sich nicht so geschmeidig fühlt - das Visualisieren eher schwerlich sein kann oder man eben in soner Suppe hängt. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass es sich ziemlich gut anfühlen kann, diese Suppe erstmal zu kosten, bevor man gleich versucht, sie ans andere Ende vom Tisch zu schieben und sich 'nen Pudding zu wünschen. Kann man auch machen, logo, alles ist erlaubt, was hilft. Aber einfach auch gegenwärtiges Befinden gegenwärtig sein zu lassen, macht den Kontrast eigentlich erst wirklich spürbar und damit auch Wahl des Fokus'.


~
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 19. Apr 2016, 16:38

Hallo, Ihr Lieben,

ich habe 4 Bücher von Goddard (deutsche Übersetzungen). Insgesamt gibt es 5.
Ich kann alle sehr empfehlen und lese immer mal wieder darin.

Beim Visualisieren war die klare Wunschdefinition für mich das langwierigste, denn bevor man sich eine schlüssige Einzelszene raussuchen kann, muss man alle Schwachstellen, die der Wunsch noch hat, beseitigen.
Deswegen finde ich allein dies schon sehr lohnenswert und aufschlussreich.
Obwohl ich zunächst dachte, mein Wunsch wäre klar, stellte sich heraus, dass mir keine von mir gewählte Einzelsituation die nötige Gefühlsbeteiligung entlocken konnte, da immer wieder neue Fragestellungen auftauchten.
Deshalb glaube ich: sich intensiv mit dem Wunsch und seinen Folgen zu beschäftigen, ist die Voraussetzung für eine Visualisierung.

Das Visualisieren selbst ist ebenfalls Übungssache. Man kann nicht erwarten, dass es sofort perfekt klappt.
Vielleicht ist das bei manchen so, bei mir war es nicht so.
Ich musste mich disziplinieren, es jeden Tag zu tun, da es mir anfangs recht anstrengend erschien, den Fokus zu halten. Denn nichts anderes ist es: Extremer Fokus.
Auch habe ich immer wieder die Szenen gewechselt, wenn sie mir als nicht wirklich erfüllend vorkamen, bis ich dann tatsächlich "nach Hause kam", womit ich meine: Ich hatte die perfekte Szene gefunden, bei der sich kein Unwille und kein Zweifel mehr einstellen.
An diesem Punkt geht es dann nur noch darum, den Fokus zu halten und sich nicht durch weiterführende Gedanken dazu verleiten zu lassen, die Szene immer weiter auszuschmücken, da sonst wieder Raum für Unwägbarkeiten entsteht, über die sich der Verstand dann sofort her macht.
Und wie Zitronensorbet sagte: Man muss aus der vorgestellten Situation heraus empfinden und nicht eine Szene von außen betrachten. Man ist Akteur, nicht Zuschauer.

Ich finde die Bücher von Goddard absolut toll, da ich für mich eine Vereinfachung empfand.
Und wie auch Murphy es beschrieb, kommt mir die Erklärung der ICH BIN - haftigkeit sehr entgegen, da ich für mich dadurch erst richtig fühlen konnte, dass alles in mir ist und ich es bin.
Ich gehe nicht IN DEN Vortex, sondern der Vortex ist in mir. Ich bin der Vortex.
Vielleicht eine Kleinigkeit, aber für mich machte das einen entscheidenden Unterschied.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:mir stellt sich dann natürlich die frage: will ich etwas nicht genug um wirklich "dran zu bleiben" oder habe ich mich einfach nur in der aktuellen situation die weder gut noch schlecht ist zu sehr eingegraben?


Mag sein, dass ein gewisser Leidensdruck nötig ist, es regelmäßig zu tun und auch Fehlschläge hinzunehmen.
Generell glaube ich, dass man nicht sofort in den Sack hauen darf, wenn es nicht sofort klappt.
Es ist Arbeit, aber das ist ja nicht unbedingt etwas Schlechtes.
Und wenn es dann klappt, ist es wunderschön, weil man dann wirklich fühlt: Ich bin der Schöpfer meiner Realität.
Was kann es Schöneres geben? :loveshower:

Liebe Grüsse,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Julia » 19. Apr 2016, 17:11

Hallo Ihr Lieben,

auf KeinSchnee's Empfehlung habe ich mir das Buch "Es ist bereits so" gekauft, weil ich ja großer Murphy-Fan bin. Ich habe bisher nur dieses eine Buch und mir macht es Spaß darin zu lesen. In einer Erzählung geht es um die Visualisation einer Frau von einem Bild mit einem Schiff. Als ich diese Geschichte gelesen habe, habe ich mir gedacht, es kann doch nicht so schwer sein - was es bisher für mich war - einen großen "Prunkrahmen" für mein Schlafzimmer über eine Kaminattrappe zu erschaffen. Bisherige Versuche einen günstig bei Ebay oder auf Flohmärkte zu erwerben schlugen fehlt weil ich es für schwierig und zu teuer halte - GS - :teuflischgut: . Als ich die Geschichte las, habe ich mir gedacht - ok - du liegst jetzt in gemütlich in deinem Bett und schaust auf die Wand wo der Rahmen hin soll. Er hängt jetzt da. Ich habe die Augen geschlossen und einfach nur den Rahmen gesehen - ganz oder Schwierigkeiten, ohne Widerstand oder der Frage im Kopf "wie kommt er zu dir". Er hing wirklich da. Mit dem Bild bin ich eingeschlafen. Zwei Tage später war ich bei meiner Freundin und ein Nachbar war da der das Haus seiner Mutter geerbt hat. Er hat ein wenig gejammert und gemeint ob ich noch was gebrauchen könnte. "Ja klar - einen Prunkrahmen" habe ich mehr als Scherz gesagt. "Dann komm mal mit, ich glaube wir haben einen großen im Keller" - :shock: :shock: :shock: Tja - jetzt ist er über meinem Kamin im Schlafzimmer. :gvibes:
"Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen" - Albert Einstein
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 19. Apr 2016, 17:36

:kgrhl: Sehr schöne Geschichte; Julia! :gvibes:
Im Bezug auf einzelne Gegenstände habe ich es noch nicht probiert.
Meine Wünsche sind recht umfangreich und mehrere Ebenen bestreffend. :clown:

Vielleicht mache ich es auch mal!

Lieben Gruß,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Hamfor » 19. Apr 2016, 17:54

~

Kein_Schnee hat geschrieben:Ich musste mich disziplinieren, es jeden Tag zu tun, da es mir anfangs recht anstrengend erschien, den Fokus zu halten. Denn nichts anderes ist es: Extremer Fokus.


Hua, das klingt ja extrem, Dein extremer Fokus. Was machst Du, wenn Dir mal nicht nach Fokus ist? Extremem? :mrgreen:

Kein_Schnee hat geschrieben:Auch habe ich immer wieder die Szenen gewechselt, wenn sie mir als nicht wirklich erfüllend vorkamen, bis ich dann tatsächlich "nach Hause kam", womit ich meine: Ich hatte die perfekte Szene gefunden, bei der sich kein Unwille und kein Zweifel mehr einstellen.


Ja, das Wechseln von Szenen... dieses freie Spiel in der Vorstellung erlebe ich als ziemlich förderlich, auch bereit sein, aus mentalen Fixierungen, von denen man annahm, sie seien das absolute Ideal, auszusteigen, um in immer optimalere Versionen zu finden. Wenn ich dem so nachgehe grad, dann demonstriert sich Ausdehnung von Lebenskraft, und diese Ausdehnung zu erleben, bringt eine gewisse Verselbständigung dieser mit sich. Es weitet sich das Feld der Möglichkeiten und mit ihm das Feld der Freude. Und wenn diese Freude sich weitet, kehrt auch das Vertrauen ein, weil sich eine Gesetzmäßigkeit zeigt, weil Wahres immer existiert. Was ich bei mir feststelle, dass ich mich irgendwann dann nicht mehr an bildhaften Szenen oder Vorstellungen entlanghangle, sondern 'lediglich' die Schwingung fokussiere und belebe. Aber ich denke, das ist individuell verschieden, was jedem so liegt.


Ich gehe nicht IN DEN Vortex, sondern der Vortex ist in mir. Ich bin der Vortex.
Vielleicht eine Kleinigkeit, aber für mich machte das einen entscheidenden Unterschied.


Eine große Kleinigkeit, sehe ich auch so.


Und wenn es dann klappt, ist es wunderschön, weil man dann wirklich fühlt: Ich bin der Schöpfer meiner Realität.
Was kann es Schöneres geben? :loveshower:


Interessant ist ja eigentlich, auch wenn's nicht klappt... zu sehen, dass ich der Schöpfer des Nichtklappens bin. Das macht für mich die Sache so entspannt. Alles hausgemachte Marmelade. Aber ja gut, ist mir noch nie schwergefallen, alles Wahrgenommene in mir selbst festzumachen, weil ich den Gedanken noch nie mochte, dass da ein Entscheidungsträger außerhalb meiner selbst läge. Wäre ja noch schöner. ;)

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Maike » 19. Apr 2016, 19:12

Hallo Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Prozesse auseinanderhalten? Es sind Prozesse, die aufeinander folgen.


Ich sprach von den 22 Prozessen, die Abraham vorschlagen. Deren Einsatz hängt ab von dem Setpoint zum einzelnen Thema. Eine Schöpfungskiste vollzupacken, wenn ich gerade im blame bin, erscheint mir wenig zielführend.
Mit auseinanderhalten meine ich die Unterschiede zwischen manchen Prozessen, die sich sehr ähnlich sind.

Hamfor hat geschrieben:Geht es um Resultate?

Wenn überhaupt Visualisierung, nehme ich die her, um sofort in ihren Kern von Freude zu gelangen. Warum etwas in ein Resultat, das jetzt oder übermorgen oder wann auch immer sich zeitigt, verlagern, wo ich mir dann - also jetzt oder übermorgen oder wann auch immer - mein Wohlgefühl abholen darf.


Ich stimme dir zu, dass jede Art von Prozess oder Anwendung dazu dient, sich besser zu fühlen und nicht dazu, etwas geschehen zu machen. Das ist ja ein zentraler Punkt bei Abe: Make something happen vs. allow it to happen.

Es geht aber schon beim Visualisieren darum, sich etwas vorzustellen, von dem wir in dem Augenblick gerade glauben können, dass es möglich ist oder dass uns nicht mit einer Anstrengung oder Zweifeln zurücklässt.

Daher war mir auch Zawos Hinweis, dass auch Visualisierungen angepasst werden können und nicht das Endresultat als Bild haben muss, sehr nützlich.

Hamfor hat geschrieben:Was meinst Du mit Eintrittstor, das Entscheidungen treffen würde?


Ich meine damit, dass die Art des Prozesses einen anspricht oder eben nicht. Vielleicht habe ich gerade mehr Lust, mir eine Schöpfungskiste zu basteln als ein Drehbuch zu schreiben. Das Ziel bleibt aber das gleiche: nämlich sich besser zu fühlen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 19. Apr 2016, 19:52

Lieber Hamfor,

Hamfor hat geschrieben:Hua, das klingt ja extrem, Dein extremer Fokus.

:kgrhl: Ja, man könnte es auch schlicht: Ungestörten Fokus nennen.

Hamfor hat geschrieben:Ja, das Wechseln von Szenen... dieses freie Spiel in der Vorstellung erlebe ich als ziemlich förderlich, auch bereit sein, aus mentalen Fixierungen, von denen man annahm, sie seien das absolute Ideal, auszusteigen, um in immer optimalere Versionen zu finden.

Ich empfinde es so, als würde ich mein Herz wie eine Zwiebel schälen und dann irgendwann zum Kern stoßen.
Ich bin manchmal richtig geschockt, wie viele Schutzschichten erst abgetragen werden müssen, um zur Wahrheit zu kommen, bzw. den Weg für die Bilder freizugeben, welche die Quelle mir sendet.


Hamfor hat geschrieben:Was ich bei mir feststelle, dass ich mich irgendwann dann nicht mehr an bildhaften Szenen oder Vorstellungen entlanghangle, sondern 'lediglich' die Schwingung fokussiere und belebe. Aber ich denke, das ist individuell verschieden, was jedem so liegt.

Ein schönes Gefühl zu haben und sich so mit seiner Quelle zu verbinden, ist toll.
Dennoch reizt mich die gezielte Arbeit der Vorstellung, denn ich persönlich glaube, dass wir irgendwann alles mit dem Geist machen werden. Entkörperungen und Ortswechsel, das Wetter, unser Körper.
Alles wird dann geistig genau so umzusetzen sein, wie wir es JETZT wünschen.
Diese Vorstellung macht mir richtig Spaß und deshalb mag ich auch das Üben des Visualisierens.


Lieben Gruß,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon ZaWo » 19. Apr 2016, 19:55

Maike schrieb

Daher war mir auch Zawos Hinweis, dass auch Visualisierungen angepasst werden können und nicht das Endresultat als Bild haben muss, sehr nützlich.


Eine anderer Grund, warum sich die Visualisierung des "Endresultates" nicht erzeugen lässt, könnte darin liegen, dass das vermeintliche Resultat überhaupt nicht der konfektionierte Wunsch ist.
Wenn sich das Universum durch die Wünschenden ausdehnt, dann muss es durch die Kombinatorik der Vorlieben auch gelegentlich völlig neue Dinge aus sich selbst heraus erzeugen, die eben gerade nicht vorstellbar sind. Was sie deswegen aber sicherlich nicht schlechter macht. :P

Es liegt also nicht immer nur daran, dass man eventuell nicht hoch genug schwingt, sondern an der falsch interpretierten Visualisierung.

So gesehen, ist die Idee, alles durch Visualisierung erzeugen zu müssen, sehr einschränkend.
ZaWo
 

Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 19. Apr 2016, 20:08

ZaWo hat geschrieben:So gesehen, ist die Idee, alles durch Visualisierung erzeugen zu müssen, sehr einschränkend.

Liebe ZaWo,

wenn ich in hoher Schwingung bin, empfange ich von meiner Quelle Visionen und Bilder.
Somit ist keine Einschränkung gegeben, da der Wunsch ja von meinem IB selbst kommt, wie auch die Visionen.
Diese dann zu fokussieren, ist für mich bewusste Realitätsgestaltung.

Lieben Gruß,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon ZaWo » 19. Apr 2016, 20:14

Hi KeinSchnee,

wenn ich in dieser hohen Schwingung bin, dann bin ich schon beim it's done und selbstverständlich empfange ich dann die Visionen und Bilder - manche auch die erzeugte, nagelneue Realität. :P

Daher sprach ich ja auch vom bemühten Visualisieren bis der Arzt kommt - dem Herbeihexen quasi. Was ich schon habe, brauche ich ja auch nicht mehr zu visualisieren. Ich betrachte es.

Liebe Grüße
Zawo
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Maike » 19. Apr 2016, 20:34

:huhu2:

Das ist jetzt etwas, das mir im Zuge meines Langeweile-Thread klar geworden ist. Details zu visualisieren ist auch eine Art von HFS. Weshalb es sich für mich nach ner Weile so anstrengend anfühlte, war mein Versuch, nicht-gewollte Details zu vermeiden. Manchmal taucht vor meinem inneren Auge auch ein specific aus meinem Vortex auf. Aber es geschieht mühelos und ungezwungen.

Das ist auch der Grund, warum ich die Sache mit den Wunschraketen und meinem IB, das bereits längst zu dem geworden ist, was ich mir wünsche, begreifen möchte. Ich finde es nämlich im Moment unvorstellbar, wie das gehen soll. Denn, wenn ich das verstehe, glaub ich, kann ich aufhören mir Sorgen zu machen, dass mir etwas Unerwünschtes serviert wird. :oops:


Liebe Grüße
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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 19. Apr 2016, 21:01

Liebe ZaWo,

ZaWo hat geschrieben:Daher sprach ich ja auch vom bemühten Visualisieren bis der Arzt kommt - dem Herbeihexen quasi. Was ich schon habe, brauche ich ja auch nicht mehr zu visualisieren. Ich betrachte es.


Das Problem ist nur: Das Bild erscheint und verschwindet wieder.
Wenn ich einen Wunsch habe, den ich gerne genau so manifestieren möchte, dann muss ich eine Vision dazu so gewohnheitsmäßig aufrufen können, dass sie mir so natürlich vorkommt, wie der Tisch vor mir.
Der ist ja auch nur aufgrund meines gewohnheitsmäßigen Fokusses da. Doch darüber denke ich nicht mehr nach, weil mein IB diesen Tisch gespeichert hat.
Anders ist das mit neuen Wünschen, Dingen, die ich noch nicht im Unterbewusstsein verankert habe.
Es kann sich nichts manifestieren, was ich nicht als selbstverständlich betrachte und bereits sehe und fühle.
Es ist alles bereits da und nur durch meinen eigenen Fokus bestimme ich, was davon in meiner Erfahrung existiert.

Lieben Gruß,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Beautiful Mind » 19. Apr 2016, 23:03

Guten Abend, ihr Lieben,

das Buch habe ich jetzt auch auf dem Kindle.
Aber bevor ich anfangezu lesen mische ich mmich gerne schon mal in eure Diskussion ein.

Dass Visualisierung hilft, um in das passende Gefühl zum Wunsch zu kommen ist klar. So kann man wunderbar seine Schwingung anpassen und ich denke, dass es auch hilft, sich selbst genauer über seinen Wunsch klar zu werden.

Aber soll man denn immer wieder das selbe visualisieren? Abraham betonen, dass man es nicht braucht und ich bin der Meinung, wenn man einmal genau weiß was man will und wirklich zu tiefst vom "it's done" überzeugt ist, dann erfordert die Manifestation nichts weiter. Man muss dann doch nur noch gespannt drauf warten, wie es ins LLeben tritt.

Liebe Grüße,

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Hamfor » 19. Apr 2016, 23:28

~

Danke für die Antworten, Maike. :)

Maike hat geschrieben:Ich sprach von den 22 Prozessen, die Abraham vorschlagen. Deren Einsatz hängt ab von dem Setpoint zum einzelnen Thema. Eine Schöpfungskiste vollzupacken, wenn ich gerade im blame bin, erscheint mir wenig zielführend. Mit auseinanderhalten meine ich die Unterschiede zwischen manchen Prozessen, die sich sehr ähnlich sind.


Aja, verstehe. Beziehungsweise hatte ich Dich dann missverstanden. Bei Methoden kann ich auch eh nicht mitreden, weil ich kein Methodentyp bin. Wenn ich schon zweiundzwanzig Schritte lese, schläft mir alles ein.


Es geht aber schon beim Visualisieren darum, sich etwas vorzustellen, von dem wir in dem Augenblick gerade glauben können, dass es möglich ist oder dass uns nicht mit einer Anstrengung oder Zweifeln zurücklässt.

Daher war mir auch Zawos Hinweis, dass auch Visualisierungen angepasst werden können und nicht das Endresultat als Bild haben muss, sehr nützlich.


Ja, beim Visualisieren geht's darum. Ich nutze das wie gesagt nur so als Aufzieher. Was Zawo da anspricht, sehe ich ähnlich. Aber ich mag grundsätzlich vorgefertigte Endresultate nicht, ob nun als Idee oder dann manifest, ich lass mich dafür einfach zu gern überraschen und aktiviere meist nur die Information für das gewünschte Empfinden, das bei mir Priorität hat. Die Bilder wähle ich dann gar nicht so gezielt, kommt aber vielleicht auch daher, dass ich eher der visuelle Typ bin und vorhandene Dinge vor Augen, die vielleicht noch nicht so stimmig in der Welt stehen, bereits im Sehen dieser parallel in meinem Sinne ummodelliere. Aber jeder, wie er mag, ich lese da sehr interessiert mit, wie andere das so händeln.


KeinSchnee :)

Kein_Schnee hat geschrieben:Ein schönes Gefühl zu haben und sich so mit seiner Quelle zu verbinden, ist toll.


Um ein schönes Gefühl geht's mir jetzt so direkt nicht. Ich bin ein ausgesprochener Fan von möglichst weitgehendem Vertrauen ins Prinzip Freude, hat bei mir Priorität (ich denke aber, das ist letztlich Ansinnen von jedem, nur eben auf unterschiedliche Weisen), und weil ich es besonders gern beobachte und erlebe, wenn sich aus dieser Freude heraus alle kommenden Momente ganz in meinem Sinne entfalten oder so lässig ineinandergreifen. Rückblickend hat sich das bestätigt. Ich steh da extrem drauf, deshalb verleg ich mich auch nur auf diese eine Sache und will bewusst Freude generieren. Freude ist bei mir stark verknüpft mit Inspiration und Schaffenskraft und diese Kombi entfacht dann wiederum die Freude. Kaum auszuhalten. :mrgreen: Kommt mir manchmal schon so vor, als müsse man da äquivalent zur Ausdehnung mitwachsen. Im Herzen oder so. Obwohl es sich mehr nach der Mitte anfühlt.

Klingt so ein Schildkrötenpanzer eigentlich hohl, wenn man anklopft?

~
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Re: Neville Goddard

Beitragvon lawofattraction » 20. Apr 2016, 05:41

Hamfor hat geschrieben: Ich steh da extrem drauf, deshalb verleg ich mich auch nur auf diese eine Sache und will bewusst Freude generieren. Freude ist bei mir stark verknüpft mit Inspiration und Schaffenskraft und diese Kombi entfacht dann wiederum die Freude. Kaum auszuhalten. :mrgreen: Kommt mir manchmal schon so vor, als müsse man da äquivalent zur Ausdehnung mitwachsen. Im Herzen oder so. Obwohl es sich mehr nach der Mitte anfühlt.


Da bin ich vollkommen bei Dir, lieber Hamfor. :five: Und ich wende bekanntermassen auch keine Methoden an, jedenfalls nicht gezielt, lasse aber das geschehen, was kommen will wie Imaginieren oder Wertschätzen oder was immer es sei.

Visualisieren/Imaginieren ist Schritt 3 im Schöpfungeprozess und dient dazu, in Alignment zu kommen. Das kann ich aber sogar, ohne dass ich das Thema konkret "beackere", sondern indem ich aus unendlichen Möglichkeiten Freude generiere.

Mein Wunsch ist mir doch bekannt, und "dem Universum" ebenso. Er ist erfüllt, IB ist Platzhalter für den Wunsch. Und nun trete ich zurück, gehe in die Freude und bin damit automatisch im Empfangsmodus für die Hinweise, wohin der Weg geht.

IB bzw. Vortex hat laut Abraham ohnehin einen viel grösseren Überblick über alle Details meiner Wünsche, da muss ich nur vertrauensvoll den Inspirationen folgen und ebenfalls darauf, dass - unerkannt von mir - im Hintergrund die Fäden gezogen werden und sich das ganze Universum formiert, um die passenden co-operativen Komponenten auf den Plan zu rufen.

Schönen Tag Euch allen
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 20. Apr 2016, 06:50

Liebe Loa,

lawofattraction hat geschrieben:Mein Wunsch ist mir doch bekannt, und "dem Universum" ebenso. Er ist erfüllt, IB ist Platzhalter für den Wunsch.

Ich habe gemerkt, dass sich, auch wenn ich glaubte, mein Wunsch wäre mir klar, noch sehr viel unbewusster Widerstand in mir tummelte.
Eine Szene zu finden, die meinen erfüllten Wunsch repräsentiert, bringt ihn ans Licht.
Dadurch beschäftige ich mich dann noch intensiver mit meinem Wunsch, bis nur noch das reine gute Gefühl bleibt.
Dies allein war für mich schon ein großer Aha-Moment.

Und dann wird dieses Bild ein wundervoller Anker, den ich als Garant für eine höhere Schwingung nutzen kann, da der Verstand nicht mehr dazwischen quatscht, weil alle Zweifel beseitigt wurden.
Es fühlt sich für mich so an wie: Ich gehe jetzt in meine wahre Realität. Dies bin ich wirklich, nicht das, was ich "by default" bereits erschaffen habe.
Es ist auch ein Anker für Zeiten, in welchen ich nicht in der Lage bin, Freude zu generieren, da sich das Bild und das dazugehörige Gefühl durch Übung bereits natürlich anfühlt.
Sich in einer niedrigen Schwingung zu befinden und dort ein positives Bild zu suchen, ist eben nicht möglich.

Negative Gefühle kommen ja auch nur aus lange eingeübten Gedanken und Erinnerungsbildern.
Für mich ist es sehr logisch, diesen einfach positive neue Bilder entgegenzusetzen.
Dafür muss ich sie aber genau so natürlich empfinden, wie die bereits bestehenden negativen Gedanken.
"A believe is just a Thought you keep thinking"
Also ein Gedanke, ein Bild, immer wieder aufgerufen.
Ich habe damit auf jeden Fall schon wunderbare Ergebnisse erzielt, vor allem in für mich sehr negativ empfundenen Situationen.
Ich konnte das Bild trotz niedrigster Schwingung aufrufen und erlebte eine unmittelbare Erleichterung, bzw. sehr viel höhere Schwingung.
Es ist so interessant, wie sich das Universum dann sofort mit ändert!
Ich liebe es! :loveshower:

Liebe Grüsse, :hug:

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Re: Neville Goddard

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Jul 2016, 15:58

In the last years of his life Neville Goddard said, “I know my time is short. I have finished the work I have been sent to do and I am now eager to depart. I know I will not appear in this three-dimensional world again for The Promise has been fulfilled in me. As for where I go, I will know you there as I have known you here, for we are all brothers, infinitely in love with each other."
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