Vor einer Weile gab es bei mir eine Art Stillstand, es passierte nichts (sichtbar) weltbewegendes, und ich dachte, ich hab jetzt eben alles gelernt, was es über Spiritualität zu lernen gibt, und habe beschlossen, ein "Ego"-Leben auszuprobieren. Nicht ans LOA denken, sondern einfach nur zu wollen. Und zwar ohne Kompromisse. Treibholz ist kein Treibholz, sondern schlicht und einfach 0% der Lieferung. Keine Zugeständnisse oder zurechtinterpretierte Erfolge mehr. Vor etwa einem Jahr hatte ich das schonmal probiert - mich wie eine versnobte Zicke zu benehmen, die nur das Beste gelten läßt - und es hatte funktioniert. Nur fühlte ich mich auf die Dauer nicht gut dabei, da ich nicht ich selbst war. Es war wie eine Rolle. Doch ich bekam was ich wollte.
Als ich dieses Prinzip nun vor kurzem wieder aufnahm, fand ich am nächsten Tag in einer Buchhandlung ein Kalenderbuch, auf dessen aufgeschlagener Seite stand:
Gib dich bitte niemals
mit weniger zufrieden als mit dem,
was du wirklich, wirklich möchtest.
Hör mal,
was soll ich denn sonst
mit all dem Zeug hier anfangen?
Das Universum
Es war, als würde mich das Uni persönlich ansprechen, und ich kaufte das Buch auf der Stelle. Es heißt 365 Grüße vom Universum, der "Autor" ist Mike Dooley, einer der Secret-Teacher. Den mochte ich eigentlich gar nicht, aber das ist für die Zwecke des Buches total egal, für mich kommen die Botschaften vom Uni. Jeden Morgen schlage ich jetzt den Gruß des Tages auf und meditiere dann im Alltag darüber. Und wenn ich eine Frage habe, schlage ich es einfach irgendwo auf, wie ein Orakelbuch.
Meine Lieblingsbotschaft ist folgende:
Schon komisch: Die meisten Leute "drüben" bei dir
warten auf irgendein Zeichen von unseren Leuten "hier",
bevor sie ihren Hintern in Gang setzen, etwas unternehmen oder sich entscheiden.
Und "hier" machen wir das genauso.
Das Universum