Elias Grundbegriffe

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 7. Aug 2015, 14:46

Hallo Ihr Lieben,

angeregt durch Lumos Kopie von einem Workshop von Elias, habe ich angefangen einige andere Workshops zu lesen.

Ihr inkorporiert auch eine Übersetzungs- und Interpretationsfunktion, und zwar das Denken. Denken ist nicht dazu konzipiert, Eure Realität zu erschaffen. Denken interpretiert und übersetzt. Es übersetzt Informationen, die Ihr Euch durch den Vorgang des Auswählens und über die in Eurem Fokus inkorporierten Kommunikationswege offeriert. Denken ist ein Interpretationsmechanismus.

Denken ist auch eng mit dem Visualisieren assoziiert, und es ist der Mechanismus, der am engsten mit Euren Glaubenssatzsystemen assoziiert ist, da seine Funktion das Übersetzen ist. Deshalb ist dieser Mechanismus mit den von Euch geäußerten Glaubenssätzen auf komplizierte Weise assoziiert. Manchmal übersetzen Eure Gedanken Kommunikationen, die Ihr Euch selbst offeriert, aber abhängig von Eurer Aufmerksamkeitsrichtung, mag die Übersetzung verworren und ungenau sein.

Eure Aufmerksamkeit ist nicht das Denken. Sie ist eine andere Äußerung als Denken. Insofern verwirrt Ihr Euch, weil Ihr automatisch Aufmerksamkeit als synonym mit Denken seht, aber Aufmerksamkeit ist nicht gleich Denken.


Auszug aus Sitzung
[895, September 03, 2001]
http://www.sethforum.de/phpBB3/viewtopi ... a65cf5ee9c

Ein weiterer Auszug aus der gleichen Sitzung.

„Ich wähle diese Gesinnung/Bewegung, deshalb muss dies die Richtung für die Gesamtheit meines Fokus sein.“ Aber nein! Aber Du kannst jederzeit eine Richtung äußern und beispielsweise keine bestimmte Beziehungsart erschaffen, weil sich Deine Regie zu diesem Zeitpunkt mit einer anderen Entdeckungsfahrt und einem andern Vorgang befasst. Du magst DENKEN, dass Du zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Manifestation in Deinem Fokus haben möchtest. Und das, was Du denkst, dass Du dies zu diesem Zeitpunkt haben möchtest, mag nicht unbedingt korrekt als das objektive Bedürfnis in Assoziation mit dem subjektiven Begehren übersetzt werden.



Was genau versteht Elias unter Aufmerksamkeit? Dass das Denken nicht direkt die Realität erschafft, sondern unsere Gefühle bestimmt, die wiederum unsere Realität kreiert, so habe ich Abraham bislang verstanden. Ich komme echt ins Strudeln mit den Elias-Workshops, obwohl sie sehr interessant zu lesen sind.

Elias spricht auch oft von Äußerungen. Was soll das genau sein? Was meinen objektiv und subjektiv?


Hat jemand etwas mehr Ahnung von Elias und weiß sogar von einer Seite, auf der die Grundbegriffe erklärt werden?


Liebe Grüße
Maike
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 7. Aug 2015, 16:14

Ah ok, ich habe so etwas wie ein Glossar gefunden.

Allerdings scheinen Elias und Abraham sehr stark voneinander abzuweichen. Gedanken sind, so wie ich Elias verstehe, wohl überhaupt nicht wichtig. Was dann aber wichtig sein soll, ist mir schleierhaft. Ich glaube, ich bleibe lieber bei Abraham. :mrgreen:
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 8. Aug 2015, 17:14

Ich hab gerade mal den Workshop auseinander genommen, den ich kürzlich postete und ausprobierte :kgrhl:

Aufmerksamkeit = Steuer des Schiffes
Wahrnehmung = Schiff
-> Wir nehmen das wahr (mit unseren 5 Sinnen), worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.
-> Während wir "wahrnehmen", erschaffe wir ja schon wieder. Wir erschaffen ja sowieso immer, außer wenn wir schlafen.
-> Unsere Glaubenssätze können unsere Wahrnehmung automatisch beeinflussen.
-> Kein anderer erschafft unsere Realität.
-> Wir erschaffen jeden Aspekt unserer Realität.
-> Wir interagieren / kommunizieren mit der Energie anderer Menschen.
-> Unsere Realität ist das, was wir wahr genommen haben und während wir wahrnehmen, erschaffen wir schon wieder.
-> Wenn wir mit unseren Glaubenssätzen nicht vertraut sind, erkennen wir nicht worauf unsere Aufmerksamkeit gelenkt ist & somit scheint es, als gäbe es Dinge in unserer Realität die außerhalb unserer Kontrolle liegen, was aber nicht stimmt.
-> Wir können also jedes Thema auswählen (Beziehungen, Job, Geld, etc.) - es kommt einfach nur drauf an, was wir wahrnehmen und was unsere Glaubenssätze sind.
->Wenn du denkst, du musst abwarten bis sich ein anderer entschieden hat, bevor du dich entscheiden kannst, gibst du nicht Acht auf deine Entscheidung, sondern auf die eines anderen. Du richtest die Aufmerksamkeit auf den anderen und erwiderst Glaubenssätze automatisch.

Er beschreibt dann das Bsp. mit "einen bestimmten Menschen kennenlernen" - Ich hab mir daraus einen "Schritte Plan entwickelt", den ich eine Woche lang "durchführte". Mir fiel dieser Workshop ein, nachdem ich über eine Woche lang täglich "IHN" auf der Terrasse traf, täglich mit ihm und anderen Mitbewohnern plauderte und ich ihn täglich mehr mochte. Am MI 29.07. wurde mir bewusst, dass er mir "mehr" gefällt und an mir selber fiel mir auf, dass ich ihm nicht mehr in die Augen gucken "konnte" während wir uns unterhielten, damit ich nicht "auffliege". Genau da fiel mir der Elias-Workshop ein :stimmt:

1) Konzentriere dich im Jetzt auf dein Selbst und vertraue deinen Fähigkeiten, das du erschaffen kannst, was du möchtest.
2) Du empfindest Zuneigung für einen bestimmten Mann (Job, Geld, Haus etc.) und aufgrund dieser Zuneigung möchtest du ihn näher kennenlernen, eine Beziehung mit ihm oder was auch immer.
3) Du kannst jede Wahl, die du bezüglich dieses Menschen hast, äußern. Dieser Mensch kann das auch.
4) Dieser Mensch entscheidet sich, keine Zuneigung dir gegenüber zu empfinden. Diese Situation hast du selber erschaffen, weil du deinen Fähigkeiten, deine Realität selber erschaffen zu können, nicht vertraut hast.
5) Du dachtest, du kannst dich nicht dafür entscheiden, ihn zu mögen oder ihn näher kennenlernen zu wollen, weil du nicht weißt, ob er das auch möchte.
6) Du bist der Meinung, du kannst dich erst entscheiden ihn zu mögen, wenn er sich entschieden hat dich zu mögen.
7) Somit bist du der Meinung, dass deine Entscheidung von der Entscheidung eines anderen abhängig ist, was sie aber nicht ist.
8) Mach dich mit deinen Glaubenssätzen vertraut.
9) Wenn du Zuneigung empfindest und sie dir "verbietest", weil du nicht weißt, ob dieser Mensch Zuneigung für dich empfindest, dann verneinst du dich selbst. Dieses Verneinen projizierst du auf diesen Mensch und somit äußert dieser ein: "Nein, ich empfinde keine Zuneigung für dich. Nein, ich will nichts von dir."
10) Das hast du erschaffen, weil du dich auf den anderen Mensch und seine Entscheidung fokussiert hast, anstatt auf dich und deine Zuneigung, die du für ihn empfindest.
11) Richte deine Aufmerksamkeit im Jetzt auf dich selber und erlaube dir, Zuneigung für diesen Menschen zu empfinden & sie zu erschaffen. Das verändert deine Realität, denn du gibst im Jetzt acht und das Jetzt erschafft deine Zukunft.
12) Wenn du dir sagst: Ich kann jetzt aber keine Zuneigung äußern, weil ich nicht weiß, ob er für mich Zuneigung empfindet, dann erschaffst du, dass er dir eine Abfuhr erteilt, weil du ein "NEIN" ausstrahlst. Du verneinst deine Wahlmöglichkeit. Du kannst nämlich selber entscheiden, was du erschaffen möchtest.
13) Folge deinem Gefühl der Zuneigung. Lasse zu. Vertraue deinen Fähigkeiten und glaube daran, dass du alles in deiner Realität erschaffen kannst.
14) Das gilt für jedes Thema. Geld, Beziehungen, Jobs, Freundschaften etc.
Lumo
 

Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 8. Aug 2015, 17:22

Danke Lumo :danke:

Ich glaube, mein Verständnisproblem liegt darin begründet, dass Elias sagt, dass Denken unwichtig ist und nichts mit Realitätserschaffung zu tun hat. Dafür aber Aufmerksamkeit. Ich für meinen Teil kann das beides nicht trennen. Und hier wird es mir auch zu verklausuliert und esoterisch abgehoben bei den Elias-Texten. :102:

Ich habe hier nochmal einen Beitrag zum Thema Denken.

http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=2049
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 8. Aug 2015, 18:20

Meine Erfahrung bei der Anwendung dieses Workshop mit den "bestimmten Menschen":

MO 20.Juli bis SO 26.Juli:
Ich saß jeden Abend mit anderen auf der Terrasse. Bei meinem ersten Zusammentreffen hab ich ihn nicht gesehen. Es war sehr dunkel, spätabends und ich hab nur seine positive Energie gespürt, seine Stimme und so ein Gefühl, dass da jemand dort sitzt, zu dem ich mich hingezogen fühle.
Die anderen Tage hab ich ihn dann gesehen, auch tagsüber. Wir haben uns viel unterhalten. Von Tag zu Tag gefiel er mir immer besser und besser & ich mochte ihn.

MO 27.Juli bis SO 02.August:
Am MI 29.Juli saßen wir alle draußen beim Abend essen auf der Terrasse und von einem Moment auf den anderen konnte ich ihm nicht mehr in die Augen schauen, als mir bewusst wurde "Ui, der gefällt mir jetzt aber so gut, dass ich ihn gern noch näher kennenlernen würde...mit küssen und so." Ich hab Augenkontakt plötzlich vermieden, auch wenn wir uns unterhielten, guckte ich überall hin, nur nicht in seine Augen. Dann fiel mir der Workshop ein.
Von da an, war meine Aufmerksamkeit auf 3 Punkte:

1) Ja ich mag ihn. Ich lasse zu, Zuneigung zu empfinden. Es fühlt sich toll an und ich mag es, dass ich die Fähigkeit habe, jemanden gern zu haben.
2) virtuelle Realität 1: Ich übernachte bei ihm mit ihm im Zimmer, wir kuscheln, quatschen uns küssen die ganze Nacht. (wohnen im Studentenwohnheim) Hab da außerdem gesehen, dass er sehr ordentlich ist (Bestätigung: eine andere Mitbewohnerin saß bei uns auf der Terrasse, fragte ob jemand Bier hat und er sagte: Geh in mein Zimmer und nimm dir eins aus dem Kühlschrank." Sie kommt zurück und sagte, sie hätte noch nie so ein ordentlich aufgeräumtes Zimmer gesehen.)
3) virtuelle Realität 2: Wir küssen uns beim Ausgehen in der Disco.
4) virtuelle Realität 3: Wir kuscheln/relaxen in der Hängematte auf unserer Terrasse.

Das war meine Entscheidung am 29.Juli.
Ich hab ihn dann wieder jeden Tag auf der Terrasse gesehen, manchmal allein, manchmal mit anderen. War immer sehr lustig, haben uns viel unterhalten...über alles Mögliche: Reisen, Beziehungen, Uni usw.
Was vorher schon mit ihm und den anderen vereinbart war: wir gehen am 5.August gemeinsam in eine Disco.

MO 03.08.: tolle Unterhaltung mit ihm und den anderen. Spätabends war ich mit A. draußen, die mich fragte, wen ich am attraktivsten finde & ich hab gesagt, mein Beuteschema bzw. "Traummann-Typ", sind große Männer über 1,82 (so groß bin ich mit meinen 16cm high heels und ich bin aber gern kleiner als ein Mann) , (ER ist 1,90), dunkle Augen, dunkle Haare, leicht braun gebrannt. ER ist genau DAS Schema. Sie lenkte mich dann auf R. um, der würde besser zu mir passen und wir würden ein tolles Paar abgeben. Warum? Sie findet, wir seien beide immer zu Späßchen aufgelegt. Aha. Ich lächelte innerlich und dachte: Da schau her, ihr gefällt ER also auch. :kgrhl:

DI hab ich ihn nicht gesehen, weil ich einen Drehbuch-Workshop gemacht hab und er tagsüber gearbeitet hat.

MI 05.08.: Tag des Disco-Abends. Mich kennen die Mitbewohner zu 98 % ungeschminkt und in Wohlfühl-Klamotten. A. ist eine Frau, die der Meinung ist, man müsse sich Unmengen von Make up ins Gesicht schmieren, extrem kurze Kleidchen tragen und Highheels. Da ich derzeit sehr auf: "Ich möchte mich gut fühlen" achte, trage ich kein Make up und siehe da: ich fühle mich ohne viel schöner und natürlicher. Trage Wohlfühl -Jeans und flache Schuhe. A. meinte, ich solle mich schminken für die Disco und ein sexy Outfit tragen.
Sie hatte an diesem Tag am Nachmittag Termine und ich war mit den IHM und anderen draußen auf der Terrasse. Gegen 19 Uhr machten wir uns fertig, denn um 20 Uhr erwarteten wir noch andere Leute, die nicht im Studenten-Wohnheim wohnen. Ich habe eine tolle Figur und ich trug ein Minikleid mit tiefem Rückenausschnitt und das Kleid verdeckte knapp meinen Po und ich trug High heels. Ich ging raus und einer der Mitbewohner sagte (noch bevor unsere Gäste da waren), ich sähe gut aus, wäre aber overdressed, da in dieser Disco alle mit Jeans, Shirt und Sneakers rumlaufen. Ich sagte: Danke, ich fühle mich sowieso nicht wohl in diesem Outfit und ziehe jetzt meine Lieblingsjeans an. :stimmt: Dann kamen die anderen alle und wir hatten sehr viel Spaß. Tolle Gespräche, viel gelacht. Bestimmt an die 20 Leute. Ich mochte wirklich alle und fühlte mich so: :gvibes: Ich trank nur Wasser (seit ich das von Abraham "Trinkt mehr Wasser" gelesen habe. ) ER saß neben mir, lachte und erzählte mir, dass ihm A. gerade geschrieben hätte, ob wir noch zu Hause sind oder schon weg - mit dem Zusatz, dass er nicht versteht, warum sie ausgerechnet ihn fragt, obwohl er mit ihr gar nichts zu tun hat. (ich dachte still bei mir: jaja du gefällst ihr wohl so gut wie mir. :stimmt: )
A. kam später zu uns und setzte sich neben mich. Die Plätze wurden immer mal getauscht und so saßen Freunde von ihm neben wir und wir hatten super viel Spaß. A. war nur am jammern. Die Arbeit sei scheiße, Männer sind Arschlöcher, Wetter zu heiß/kalt usw. Sie trug Hotpants wo man fast ihren Po sehen konnte und ein Oberteil, das extrem kurzsichtig war & eine extrem dicke Makeup Schicht (Später haben ER und ich festgestellt, dass ich A. angezogen habe, weil ich ihm mal sehr gefühlvoll von einer damaligen Freundin erzählte wie sehr sie jammerte und A. erinnert mich genau an die :kgrhl: Er erzählte mir, dass er natürliche Frauen mag, die Freude ausstrahlen & es immer wieder lustig findet, wenn manche Frauen meinen, ALLE Männer würden auf halbnackte Frauen mit Makeup-Maske stehen ) Wir verließen das Wohnheim Richtung Taxi und ER & ich wurden unzertrennlich ... unterhielten uns nur noch zu zweit, fuhren gemeinsam in einem Taxi (waren insg. 20 Leute ca.) ohne die anderen und auch in der lauten Disco waren wir abseits und unterhielten uns. Ich fühlte, dass er jemand ist mit positiver Energie. Er versprüht Freude und Wertschätzung - ein toller Mensch. Die Disco war auf 2 Bereiche aufgeteilt. Er und ich waren in dem Bereich, wo die Musik nicht ganz sooo laut ist und niemand tanzt. Wir gesellten und dann zu den anderen im lauteren Bereich wo getanzt wurde. Wir lehnten an der Theke und führten unsere Unterhaltung weiter, bewegten uns zur Musik. A. und sein bester Freund (er erzählte mir später, dass er von dem oft Pausen braucht, weil dieser so viel jammert wie A. und ein solcher Mensch einem Energie entziehen kann) standen dann neben uns. Wir hatten sehr viel zu lachen, ..wir wurden angerempelt wegen der Enge, mit Getränken überschüttet, auf die Füße getrampelt :uns: dann kamen wieder Schubser aus allen Seiten. Die Disco war wirklich sehr eng aufgrund der vielen Menschen. Ich hatte dann das Gefühl, zu ersticken in der Menge und dann war jede Handlung automatisch. Ich hatte das Bedürfnis IHN zu umarmen, seine positive Energie aufzusaugen und an ihm zu riechen. Es kam ein Schubser, weil sich jemand vorbei drängte durch die Menge. Ich umarmte ihn, er mich, ich legte mein Gesicht in seine Halskuhle, legte Kopf an seine Schulter und spürte das: :gvibes: Einige Sekunden standen wir so da in der Menge. A. und sein bester Freund daneben. ER flüsterte dann, dass es egal ist, was andere Menschen über einen denken und er sagte, ich sollte mich trauen. Und dann berührten sich unsere Lippen. Es war sehr sanft und zärtlich. Einfach nur die Lippen des anderen spüren. Blitzlicht unterbrach uns kurz. A. und sein bester Freund zückten ihre Handykameras. Ich empfand die Disco noch immer als stickig und so sagte er passend, dass wir frische Luft schnappen können. Wir gingen in den weniger lauten Bereich, setzten uns, kuschelten dort und quatschten. Kurz danach fuhren wir nach Hause. A. und sein bester Freund standen am Disco Ausgang als wir nach Hause fuhren mit dem Taxi. Wir gingen ins Wohnheim - auf die Terrasse und die zwei saßen schon dort :kgrhl: Unser Taxi nahm wohl einen Umweg - kann in Wien schon mal vorkommen. Kuscheln und zu viert unterhalten. A. und sein bester Freund waren betrunken. Sein bester Freund sagte: Die ist 6,5 Jahre älter als du! (ich bin 28,5 und er ist vor nem Monat 22 geworden) ER: Na und???
Wir haben bis Mittag gekuschelt, geküsst und uns unterhalten. Ich hab ihm vom Elias Workshop erzählt, Gesetz der Anziehung, diesem Forum hier & er ist / war begeistert & interessiert. Er ist wunderbar. :gvibes:
Als ich sein Zimmer verließ und alles mal auf mich wirken ließ, überflog mich ganz kurz Enttäuschung. Enttäuschung, weil ich keine Liebesgefühle spürte. Ich war nicht in ihn verliebt, spürte keine "Ich habe mich in dich verliebt und will eine Liebesbeziehung mit dir." Dann erkannte ich auch, dass ich diese elektrischen Gefühle bei ihm nicht so stark habe/hatte, die ich im Februar beim Schauspieler hatte und der schrieb mir dann genau in dem Moment :gvibes: ER und ich haben dann geschrieben, waren alle gemeinsam auf der Terrasse und ich wertschätze ihn. Ich bin glücklich und freue mich, Ich freue mich, dass ich einen neuen Menschen kennengelernt habe. Ich fühle Wertschätzung und Verbundenheit auf der nicht-körperlichen Ebene. Mich freut auch, dass ich mit ihm über LOA sprechen kann und er offen ist und interessiert :gvibes: Er leiht mir seine Gitarre bzw. lernt mir das Lieblingslied auf der Gitarre zu spielen, das dem Schauspieler so gefällt.
ER und andere Mitbewohner waren vorgestern Abend draußen als ich kam. A. guckte mich total komisch an. Als hätte ich irgendeinen Fehler gemacht :kgrhl: Hat ihr wohl nicht gefallen, dass ER und ich uns geküsst haben und jetzt sind wir uns noch näher - auf der nicht-körperlichen Ebene. Bei ihm kann ich ICH SELBST sein und wir sind jetzt Freunde & wir tauschen uns aus. :gvibes: Seine Rede ist: Unsere Begegnung macht für uns beide sehr viel Sinn und wir werden sehr viel vom anderen lernen. :bussi:
Lumo
 

Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 8. Aug 2015, 18:38

Lumo, daaaaaanke. Für diesen Beitrag lohnt es sich tatsächlich nochmal mich aufs Rad zu schwingen, um ein kühles Bier zu kaufen. :gvibes: Ich denke, dass dein Beispiel mir sehr gut helfen wird, meine Verständnislücken zu füllen. Ich lese ihn nachher.

Lieben Gruß
Maike
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 8. Aug 2015, 19:52

Bitte, gerne :danke:

Mich erinnert der Workshop auch teilweise an den Fred-Workshop von Abraham. post3294.html#p3294

Was ich durch den Elias-Workshop gelernt habe und "getan" habe:
*nur auf mich und meine Wünsche konzentrieren
*in mich hineinfühlen. Ich hab verschiedene Szenarien hineingefühlt, u.a. auch mit ihm Sex zu haben und das hat sich nicht gut angefühlt, die anderen 3 virtuellen Szenarien jedoch schon. Deshalb finde ich, man soll seinem Gefühl vertrauen. Fühlt es sich wirklich gut, wenn man sich vorstellt man hätte mit einem Menschen, den man im Grunde noch gar nicht kennt, eine feste Beziehung? Wünscht man sich das wirklich? Wenn man gar nicht weiß, ob dieser Mensch ein "Arschloch" ist? Ich fand es zB interessant, dass ich in einer virtuellen Realität sah, dass ER ein aufgeräumtes Zimmer hat - was mich dazu veranlasste, mein Zimmer aufgeräumt zu halten, falls er mal an meiner Tür klopft :pfeif:
*ich hab die Situationen wertgeschätzt. Wenn ich auf die Terrasse ging und er saß da, freute ich mich und wertschätzte ihn und die Situation, mit ihm (und den anderen) auf der Terrasse zu sitzen.
*Meine einzigen "Taten" waren einfach nur die Aufmerksamkeit auf mein Wollen, meine aktuelle Schwingung bzw. "was strahle ich JETZT grad aus?" und die 3 virtuellen Realitäten zu richten & auf die Terrasse zu gehen, wenn ich Lust dazu hatte und nicht, weil er draußen sein könnte. Ich blieb im Zimmer, wenn ich aus welchen Grund auch immer, ein negatives Gefühl verspürte - egal um welches Thema es gerade ging.
*Ich hab gelernt, die EGS anzuwenden bzw. einen besseren Gedanken zu finden - auch während ich mit anderen zusammen saß. Dass ich mich mit jemanden unterhalte, ein ungutes Gefühl spüre und während ich mich mit dem unterhalte, klettere ich die EGS hoch :kgrhl: ...der Beobachter in mir bzw. meine Gefühle als Leitsystem.
*Ich lernte, mehr nach Innen zu gehen und das Außen zuzulassen. ZB war ER letzte Woche auch bei uns auf der Terrasse und verabschiedete sich ziemlich früh mit dem Satz "Ich geh jetzt schlafen" - da hat er mir gestern erzählt, dass er da nicht so gut fühlte und dass er da immer Abstand von Menschen braucht und sich zurückzieht.
Seinen Weggang hab ich betrachtet und war "enttäuscht", dass er schon geht. STOPP! "Ich bin enttäuscht, dass er schon geht. Er sagt, er ist müde. Ich möchte mich wohl fühlen. Er möchte sich wohlfühlen. Jeder möchte das. Und wenn er müde ist und deshalb schlafen gehen möchte, ist das gut. Es ist gut, dass er Dinge tut, die sich für ihn gut anfühlen. Es ist auch gut, dass ich gern noch auf der Terrasse sitze. Mir gefällt es hier." Ich unterhielt mich gerade mit zwei anderen, als er sich verabschiedete und die EGS mit diesen Gedanken kletterte ich hoch, während ich noch mit den beiden quatschte :genau:

Bsp. Als mich A. umlenkte auf diesen anderen Mitbewohner, nachdem ich aber sagte, dass ER mir gefällt. Da dachte ich zuerst: Alter, was will die von mir? Warum lenkt die mich um? Was interessiert mich der andere, wenn ich IHN will. STOPP! Mir gefällt er. Ihr gefällt er auch, sonst würde sie mich nicht umlenken. Es ist meine Entscheidung an was ich denke. Ich mag ihn. Sie darf ihn auch mögen. Es ist schön, dass sie ihn auch mag. Ich finde meine 3 virtuellen Realitäten toll. Ich mag, dass ich die Workshops von Elias und Abraham kenne. Ein kleines bisschen freue ich mich, dass sie Abraham und das Gesetz der Anziehung bescheuert findet, als ich ihr mal davon erzählte. Abraham sagt, jeder bekommt das, was er möchte und was er absolut nicht möchte. Sie versucht mich gerade zwanghaft auf diesen anderen Typen umzulenken. Sie schreitet zur Tat. Wenn ich daran denke, was sie wahrscheinlich gerade tut oder versucht, konzentriere ich mich auch auf sie. Viel schöner finde ich den Gedanken, dass ich meine Realität selber erschaffe. Es fühlt sich toll an, diese Vorstellung. Ich freue mich, dass ich die Lehren von Abraham und Elias kennen gelernt habe.
Das Interessante dabei: wenn jemand was sagt/tut, ich bekomm ein ungutes Gefühl, klettere ich die EGS hoch & ich ich höre dabei das negative was ein anderer gerade erzählt nicht mehr. Und wenn ich fertig bin mit klettern, kann ich mit Leichtigkeit das Gespräch in eine positive tolle Richtung lenken bzw. meist ist es dann schon in der positiven Richtung, wenn ich wieder beginne, zuzuhören.

Bsp. als mir ER erzählte, dass A. ihm gerade ne Nachricht geschrieben hat, ob wir noch zu Hause sind oder schon weg. Ich nahm ein ungutes Gefühl wahr...Eifersucht? Machtlosigkeit? Neid? ein "diese blöde Kuh will in mein Revier eindringen?" STOPP. Ich fing wieder an zu klettern. "Warum schreibt die ihm eine Nachricht. Ich mag das nicht. Warum mag ich nicht, dass sie ihm eine Nachricht schreibt? Klar, darf sie ihm eine Nachricht schreiben. Jeder darf tun, was er möchte. Wenn ich mich aufrege, weil sie ihm einfach schreibt, dann konzentriere ich mich auf sie und die Nachricht und die Tatsache, dass ich das nicht will. Ich möchte mich gut fühlen. Ich genieße es, neben ihm zu sitzen. Ich finde ihn toll. Ungute Gefühle hab ich nur, wenn ich an was denke, was ich nicht will. Ich mag, dass ER und ich uns immer so gut unterhalten und er jetzt gerade neben mir sitzt. Ich genieße seine Nähe. Dieses Gefühl fühlt sich gut an. Ich mag das."

Bsp. Sie redet nichts mehr mit mir bzw. ignoriert / meidet mich, seit sie und die anderen am MI gesehen haben, wie wir uns liebevoll umarmen und unsere Lippen sich annähern und zärtlich küssen. Liebesfilm-Reif :hug:
Szenario Donnerstag: Er und die anderen saßen auf der Terrasse und sie guckte mich komisch lächelnd an. Komisch lächelnd im Sinne von als hätte ich ihr etwas angetan,...sie lächelte halt dämlich, weiß nicht wie man diesen Ausdruck beschreibt :nachdenk: Ich hab mich dazu gesellt und mit allen unterhalten, gelacht, auch mit ihm. Von dem Moment an, hatte sie die Mundwinkeln nach unten und schwieg. Wir hatten alle Spaß und sie guckte wie 3 Tage Regenwetter. Ich hab es bemerkt und dachte: ich will Spaß mit den anderen, soll sie mich doch von jetzt an meiden. Mir egal.
Ich hab es ihm dann gestern Nachmittag erzählt und der wunderbare junge Mann hat das EGS ja voll kapiert. Er sagte: Vielleicht verhält sie sich so, weil wir uns geküsst haben und sie lieber an deiner Stelle gewesen wäre. Vielleicht findet sie sich selber hübscher als dich und versteht deshalb nicht, wie ein Mann, also ich, mit dir interagieren/kommunizieren möchte, wenn sie doch "so viel besser ist als du". Du magst lustige, positive Gespräche und Spaß. Ich auch. Sie jammert den ganzen Tag über alles...Job, Wetter, Männer, alles sei scheiße. Was sie über dich denkt, soll dir scheißegal sein. Sie ist vom Außen abhängig, wenn sie unglücklich ist bei schlechtem Wetter oder weil wir beide Spaß haben und uns küssen. Ich fühle mich gern wohl. Ich mach Dinge, bei denen ich mich wohlfühle. Wenn sie denkt, andere müssen dieses oder jenes tun, damit sie sich wohl fühlt, wird sie sich nie wohlfühlen, weil kein Mensch etwas tut, was er nicht tun will. Ich fühle mich gut, wenn wir uns unterhalten. Es gefällt mir, dass ich durch dich in Kontakt mit LOA gekommen bin und ich es vorher nicht kannte. Ich bin offen und interessiert, mich da einzulesen. Schau, sie redet über Dinge, über die du ohnehin nicht reden willst. Ist doch viel besser, wenn wir beide uns unterhalten. Du mit mir. Ich mit dir. Wir mit den anderen. Sie tut dir und auch mir einen Gefallen, wenn sie uns nicht mehr erzählt, wie blöd ihr Leben ist :stimmt: " -> das hat er gesagt, nachdem ich ihm erzählte, sie redet jetzt nichts mehr mit mir :kuss: Wertschätzung auf höchster Ebene. :gvibes:
Lumo
 

Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 8. Aug 2015, 21:41

Hallo Maike,

ich hab mir die ersten paar Sätze vom Elias Workshop durchgelesen. Hat mich an mein Kommunikations-Studium erinnert. Meine Professorin sagte auch immer, dass DENKEN ein Werkzeug zum Übersetzen von Kommunikation ist. Steht auch im Elias Workshop, den du verlinkt hast.

Beispiele: Du hörst ein Gespräch zwischen zwei Frauen. Frau A fragt: „Und, kaufst du dann nächste Woche das neue Haus?“ Frau B antwortet: „Der Großvater ist gestorben.“
Wenn du es wortwörtlich nimmst, dann „denkst“ du: Hä? Was hat der Großvater mit dem Haus zu tun? Die Antwort passt doch gar nicht zur Frage. Dein Denken übersetzt es dann zB. in: Die Frau braucht jetzt wahrscheinlich kein neues Haus mehr, weil sie das Haus vom Großvater geerbt hat.

Es hängt auch davon ab, welche Gewohnheiten, Erfahrungen und Wahrnehmungen wir in uns tragen bzw. gemacht haben.

Beispiel: Eine Frau wurde von ihrem Ex-Mann betrogen und jedes Mal wenn er das tat, brachte er Blumen mit. Dann hat die Frau einen tollen neuen Mann. Der Mann ist ein aufrichtiger, treuer Mann, seiner aktuellen Freundin gern Blumen schenkt, weil für ihn Blumen die „Sprache der Liebe“ sind.
Wenn der nach Hause kommt und ihr die Blumen schenkt, wird die ausrasten. Ausrasten, weil für sie Blumen die Assoziation von „Untreue“ sind. Für den Mann bedeuten sie aber „Liebe“.
Wir haben also verschiedene „Übersetzungen“.
Die Blume übersetzt der Mann mit LIEBE. Die Frau übersetzt die Blume mit UNTREUE.
Es kommt also drauf an, was wir erlebt haben. Was wir (häufig) erlebt haben, wird zu unserem Glaubenssatz. Bei dieser Frau ist es dann: Wenn ein Mann Blumen schenkt, war er gerade untreu.
Die Situation „Mann schenkt Frau Blumen“ hat sie als „Er war gerade untreu“ übersetzt.

Das waren ZB Beispiele in einer meiner Uni-Vorlesung.
Lumo
 

Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 8. Aug 2015, 21:59

:danke:

das war ein Genuss, das zu lesen. Wie live dabei sein. :uns: Es ging zwar wenige um die Theorie, aber ich versuche mal aus der Praxis abzuleiten, was Elias unter Gedanken und Aufmerksamkeit versteht. Elias sagt, soweit ich es richtig verstehe, dass nicht unser Denken Realität erschafft, sondern unser Denken eine Reaktion ist auf innere Kommunikation und diese Reaktion wird angetrieben durch unsere Glaubenssätze.

Ich sehe soeben, dass du noch einen weiteren Beitrag geschrieben hast. Nun kann ich Querverbindungen herstellen zu dem, was ich diese Woche in einem Buch über NLP gelesen habe. Was beschreibst mit den Blumen, nennt sich im NLP Ankern. WIr haben positive und negative Anker. In einem Bespiel fungieren Blumen als negativer und positiver Anker. Diese Anker können verändert werden. Im NLP gibt es dafür eine spezielle Vorgehensweise, von Abraham gibt es dazu andere Herangehensweisen.

Aber ich will nicht abschweifen. Elias trennt zwischen Denken und Aufmerksamkeit. Die Aufmerksamkeit ist das, was erschafft. Abraham trennen zwischen Denken und Fühlen, wobei denken hier als aktiver, die Gefühle beinflussender Aspekt betrachtet wird. Realitätserschaffend sind aber die Gefühle, nicht die Gedanken.
Ich hoffe, dass ich das richtig auseinanderklamüsert habe.
Ich verstehe es nun so, dass Aufmerksamkeit (Elias) das ist, was Abraham unter Gefühle verstehen. Elias sagt, dass es nicht notwendig sei, Glaubenssätze zu löschen, sondern dass es ausreiche, sie als existent anzuerkennen und sich dann wieder dem zuzuwenden, was man will. Glaubensätze, so habe ich es sinngemäß behalten, verschwänden nicht. Das macht Sinn, weil energetisch nie etwas verloren gehen kann. Irgendwo schwirrt ein Pool an einem unendlichen Vorrat an Glaubenssätzen herum, zu denen sich auch immer wieder innovative gesellen und aus dem kann jeder schöpfen. Das ist gerade so mein Bild im Kopf. :P

Ich habe heute vormittag so viele Elias Texte gelesen, dass ich leider kaum Belege zur Hand habe. Aber ich hoffe, ein wenig mehr verstanden zu haben.


Du hast mir gerade super viele Impulse gegeben für meine eigene Realitätserschaffung, Lumo. :danke:

Liebe Grüße
Maike
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 8. Aug 2015, 23:21

Mir sind noch ein paar Punkte eingefallen. Ich danke dir, hat mir geholfen mit dem "Denken"-Workshop von Elias :danke:

1) Denken kommt erst im „Nachhinein“. Auch Gefühle kommen im Nachhinein. Wie beim Blumen-Beispiel. Sie denkt/fühlt erst, dass er untreu ist, nachdem er ihr die Blumen geschenkt hat & Blumen für sie DAS Synonym für „Untreue“ ist.

2) Zuerst die Handlung, dann das Denken/Gefühl. Wir beziehen uns immer auf vergangene Erfahrungen und Gewohnheiten. ZB A. Verhält sich seltsam und ignoriert mich irgendwie seit ER und ich uns geküsst haben. Je nachdem was ich bisher erlebt habe oder gewohnt bin, übersetze ich das.
Das „Denken“ ist also unser persönlicher Google-Übersetzer haha.
Meine Übersetzung war, dass sie wahrscheinlich auch IHN wollte (Bezug auf den Tag, als sie mich fragte, wer mir gefällt, ich ihr sagte dass ER mir gefällt und sie mich umlenken wollte) und sie jetzt deshalb sauer auf mich ist. Das, was wir denken, entspricht aber nicht der Wahrheit. Es ist einfach nur unsere Übersetzung. Wir wissen gar nicht, ob das stimmt. Es können viele Übersetzungen stimmen. Vielleicht war sie an diesem Tag nicht gut drauf. Vielleicht war sie müde. Oder was auch immer.

3) Was mich dazu veranlasste, den Elias-Workshop mit den „bestimmten Mann“ zu machen?
In Jugendzeiten oder grundsätzlich mit meinen Erfahrungen mit Männern: Ich wollte immer einen Jungen / einen Mann, der gut aussieht UND auch nett ist mit tollen Eigenschaften. Es interessierten sich entweder „hässliche“ Männer mit guten Eigenschaften für mich oder „schöne“ Männer mit schlechten Eigenschaften. Meine Erfahrung war also bisher so: Mir gefällt ein schöner UND netter Junge / Mann & ich hab halt gewartet, bis der was macht. Er tat nichts. Ich auch nicht.
Noch schlimmer war: dass sich genau „meine Auserwählten“ immer für meine Freundinnen interessierten und die Freundinnen immer wussten „Der gefällt aber mir.“ Die Freundinnen haben nie auf „meinen Auserwählten“ verzichtet.
Mit IHM konnte ich das verändern. Ich fühlte mich diese 2 Wochen wirklich wie ein Teenager. Ich hab ihn gesehen. Er sieht gut aus UND ist so was von lieb, nett usw. DER Traummann sozusagen.
Als ER mir also auf der Terrasse erzählte, dass A ihm gerade eine Nachricht geschickt hat, ob wir noch zu Hause sind oder bereits in der Disco, hatte ich das Gefühl der Machtlosigkeit, Eifersucht und ein „Die blöde Kuh dringt in mein Revier ein.“
Abraham nennt die Reaktion „Gefühle / emotionales Leitsystem“ und Elias nennt es „Denken“.
Lässt sich aber beides verbinden, wie ich finde.
Er erzählte mir das. Warum hatte ich diese Gefühle? Weil mir durch seine Erzählung vergangene Dinge eingefallen sind. Dinge wie: Eine gute Freundin (wir waren damals 18) wusste, dass ich in einen gleichaltrigen Jungen verliebt bin. Er hat mich dann mal eingeladen, mit ihm und seinen Freunden wegzugehen. Ich hab meine Freundin mitgenommen. Sie wusste, dass er mir gefällt.
Dann hat sie mir ganz stolz erzählt, dass er sie nach seiner Nummer gefragt hat, als ich mal kurz aufs Klo bin und sie sich mal alleine treffen wollen. Eine Woche später waren wir wieder gemeinsam fort und sie hat vor meinen Augen mit ihm rumgeknutscht. → genau das fiel mir ein, als er mir die Nachricht von A zeigte, wo sie nur fragte, ob wir noch zu Hause sind oder bereits in der Disco. - Ich habe nun meine Erfahrung verändert. Ich weiß jetzt, dass ich einen Mann „haben“ kann, der gut aussieht UND super lieb ist. Das war meine „Interpretation“. Die „Gefühle“ haben mich auf mein „Denken“ aufmerksam gemacht. Fragt man sich: „Warum hab ich das gedacht? Warum denk ich das?“ Ja genau, wegen der damaligen Erfahrung. Die Situation erinnerte mich daran.


4) Kürzlich hab ich von Abraham gelesen, dass ALLE Gedanken in uns noch existieren. Mit dem Unterschied, dass einige aktiv sind und einige inaktiv. Nachdem ich das also interpretierte, hab ich die EGS gemacht, bin hinaufgeklettert und hab „besser anfühlende“ Gedanken gesucht. Glaubenssatz = ein Gedanke, den wir gewohnheitsmäßig denken. Seine Erzählung, dass sie ihm geschrieben hat – ihre Nachricht war mein Synonom zu „Sie will ihn anbaggern, weil ich ihn will und ich hatte das schon mal.“ usw. Mit IHM konnte ich eine neue Erfahrung machen und mein Denken umändern. Ich weiß jetzt, dass das gar nicht stimmt, dass sich jemand den ich will für eine Freundin interessiert und es klappt, dass sie ihn mir weg nimmt. Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich kenne jetzt beide Seiten. Das hilft mir sehr, weil im September der Schauspieler kommt und ich jetzt weiß, dass das geht: ein Mann für mich, den ich ausgewählt habe. Ein Mann, den ich schön finde und charakterlich toll.

5) Elias schreibt, dass unser „Denken“ uns dazu bringen kann, Dinge zu wiederholen, die uns nicht gefallen. So ist das mit dem Gefühl bei Abraham ja auch und deshalb sagt er ja, wir sollen besser anfühlende Gedanken wählen und die EGS raufklettern. Er sagt, wir sollen uns hineinfühlen und nicht handeln. Das beschreibt er gut im Fred-Workshop. Bsp. Als er mir erzählte, dass A ihm eine Nachricht schickte, hätte meine Reaktion auch sein können, dass ich nicht mehr mit ihm und den anderen weggehe, damit ich nicht sehe, wie sie ihn mir wegschnappt. (das war ja meine vergangene Erfahrung) Durch die EGS und besser anfühlende Gedanken finden, konnte ich das drehen. Theoretisch hätten mich meine Gefühle und dieses Denken an früher dazu veranlassen können, nicht mehr mit IHM usw. auszugehen, weil A ihm diese Nachricht schickte.

6) Elias schreibt, dass Aufmerksamkeit nicht „Ich denke“ bedeutet. Wir erhalten dauernd irgendwelche Informationen. Viele Informationen nehmen wir nicht wahr, weil wir „denken“. Er meint damit, wir denken an die Vergangenheit oder Zukunft & deshalb nehmen wir die Info, dass jetzt gerade ein Wind weht gar nicht wahr, weil wir damit beschäftigt sind über irgendwas nachzudenken. ZB warum er sich nicht meldet oder ob wir die Jobzusage bekommen werden. Deshalb sagt Elias: Hört auf zu denken. Er sagt, wir sollen uns auf das konzentrieren, was wir jetzt machen. Wenn wir im Garten sitzen, dann sollen wir unsere physischen Sinne einsetzen und das annehmen / wahr nehmen, was wir jetzt im Garten hören/sehen/riechen und tun können usw.

7) Ich hatte also auch die Wahl auf der Terrasse, was ich denken/fühlen will. Die Situation war: ich sitze neben ihm. Wir haben viel Spaß. Wir unterhalten uns. Es ist warm auf der Terrasse. Das Wasser ist schön kühl. Ein leichter Windhauch weht. Das war das Jetzt. Als er mir dann die Nachricht vorlas, war ich nicht mehr im Jetzt. Ich war in der Vergangenheit und Zukunft. Weil ich daran dachte, wir mir vor 10 Jahren die Freundin meinen Auserwählten ausspannte und dann dachte ich darüber nach, dass mir ja die Mitbewohnerin A meinen Auserwählten ausspannen könnte. Der Auserwählte saß aber im JETZT bei mir. Er unterhielt sich mit mir. Ich beamte mich zurück ins Jetzt nachdem ich die EGS hinaufkletterte. Die Erfahrung wurde immer besser und besser. Er blieb bei mir. Er ging mit mir zum Taxi. Er kümmerte sich nur um mich. Alle seine Freunde waren mit in der Disco, er aber blieb bei mir. Unterhielt sich mit mir. Tanzte mit mir. Küsste mich.

8) Unsere Reaktion auf Situationen verändert unsere Realität. Ich erinnerte mich an die alte Situation von damals und nutzte die EGS und konzentrierte mich auf das was ich wollte. Mich wohl fühlen und ihn näher kennenlernen.
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Klara » 9. Aug 2015, 01:21

Hallo ihr zwei,
möchte mich mal kurz einmischen....

Maike hat geschrieben: Realitätserschaffend sind aber die Gefühle, nicht die Gedanken.


neee, bei Abe erschaffen die Gedanken, nicht die Gefühle. Die Gefühle sind bereits erste Manifestationen und ein Hinweis, worauf wir unsere Gedanken gelenkt haben.

Ich hab mich jetzt auch ein wenig mit Elias befasst und finde ihn recht interessant. Mir leuchtet das auch ein, was er über das Denken spricht und ich hab das für mich dann so einsortiert, dass er einfach eine andere Definiton von "Denken" hat als Abe. Ich glaube, man darf das nicht allzu wörtlich nehmen.
Ich habe mir das so erklärt: Man kann sich täglich dutzend Affirmationen 'denken'..."Ich bin reich, ich bin reich, ich bin reich"...Dieser Satz ist ein Gedanke, sprichst, du denkst dabei. Kann aber forever fruchtlos bleiben, sprich, du erschaffst Dir keinen Reichtum, wenn Du es nicht fühlst und vor allem nicht vertraust, dass es so sein wird! Da kann man noch so oft 'denken', dass man reich sein will. Und deshalb spricht Elias wohl davon, dass das Denken allein nicht erschafft.
Das zweite Beispiel mit dem ich mir Elias Definition erklärt habe, war: eine Freundin von mir pflegt ihre seit kurzem Schwerstbehinderte Mutter, welche einen Schlaganfall hatte...kann weder essen, noch reden, noch verstehen was andere sagen...Sicherlich wird sie Gedanken haben...aber sie erschafft ihre Realität sicher nicht, indem sie z.B. bessere Gedanken über ein Thema findet. Und dennoch zieht sie sich die liebevollste Pflege in ihrem eigenen Zuhause an, die man sich nur vorstellen kann.
Momentan finde ich, dass Elias Abe's Lehre ganz gut ergänzt...Deshalb, Danke, Lumo für das Posten von Elias. Kannte ihn vorher nämlich noch nicht.
LG, Klara
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 9. Aug 2015, 12:51

Hallo Klara,

einmischen ist gerne gesehen. :bussi:

Klara hat geschrieben:neee, bei Abe erschaffen die Gedanken, nicht die Gefühle. Die Gefühle sind bereits erste Manifestationen und ein Hinweis, worauf wir unsere Gedanken gelenkt haben.


Ok, aber reine Gedanken reichen eben nicht aus, wenn sie keinen Zündstoff haben. Dann wären wir bei der rosa Sauce.


Klara hat geschrieben:Und deshalb spricht Elias wohl davon, dass das Denken allein nicht erschafft.


Elias sagt sogar, dass Denken überhaupt nicht am Erschaffen beteiligt ist. Denken ist nach Elias die Übersetzung innerer Kommunikation. Was es damit genau auf sich hat, habe ich noch nicht gesichert raus. Was für das Erschaffen wichtig ist, ist die Aufmerksamkeit. Und diese verstehe ich momentan als das, was bei Abe Gefühle sind.

...aber sie erschafft ihre Realität sicher nicht, indem sie z.B. bessere Gedanken über ein Thema findet. Und dennoch zieht sie sich die liebevollste Pflege in ihrem eigenen Zuhause an, die man sich nur vorstellen kann.


Ist das nicht ein Widerspruch? Woher willst du wissen, wie sie ihre Realität erschafft? Vermischst da gerade eventuell die unterschiedlichen Definitionen von Denken von Abe und Elias?


Liebe Grüße
Maike
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Lumo » 9. Aug 2015, 13:03

Maike hat geschrieben:Hallo Klara,

einmischen ist gerne gesehen. :bussi:

Klara hat geschrieben:neee, bei Abe erschaffen die Gedanken, nicht die Gefühle. Die Gefühle sind bereits erste Manifestationen und ein Hinweis, worauf wir unsere Gedanken gelenkt haben.


Ok, aber reine Gedanken reichen eben nicht aus, wenn sie keinen Zündstoff haben. Dann wären wir bei der rosa Sauce.


Klara hat geschrieben:Und deshalb spricht Elias wohl davon, dass das Denken allein nicht erschafft.


Elias sagt sogar, dass Denken überhaupt nicht am Erschaffen beteiligt ist. Denken ist nach Elias die Übersetzung innerer Kommunikation. Was es damit genau auf sich hat, habe ich noch nicht gesichert raus. Was für das Erschaffen wichtig ist, ist die Aufmerksamkeit. Und diese verstehe ich momentan als das, was bei Abe Gefühle sind.

...aber sie erschafft ihre Realität sicher nicht, indem sie z.B. bessere Gedanken über ein Thema findet. Und dennoch zieht sie sich die liebevollste Pflege in ihrem eigenen Zuhause an, die man sich nur vorstellen kann.


Ist das nicht ein Widerspruch? Woher willst du wissen, wie sie ihre Realität erschafft? Vermischst da gerade eventuell die unterschiedlichen Definitionen von Denken von Abe und Elias?


Liebe Grüße
Maike


Hi Maike,

ich habe diese Woche wieder "The Law of Attraction" von Esther und Jerry gelesen...sie schreiben, dass unsere Gedanken anziehen, wenn starke Emotionen vorhanden sind, egal ob positive oder negative Emotionen. Sie schreiben aber auch Glück zieht Glück an, Freude zieht Freude an, Wertschätzung zieht Wertschätzung an usw.
Jeder Mensch hat Gefühle, selbst geistig-behinderte haben Gefühle.
Diese Frau, von der du Klara erzählst, erschafft sehr wohl selber - mit ihren Gefühlen. Sie kann Wertschätzung empfinden. Wertschätzung, dass sie am Leben ist und wunderbare Menschen um sich hat. Deshalb hat sie wahrscheinlich die beste Pflege, die sie sich wünschen kann. So könnte ich mir das zumindest erklären :)
Lumo
 

Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon lawofattraction » 9. Aug 2015, 13:41




Hallo Ihr Lieben,

um zumindest die Verwirrung zu klären, ob es nun laut Abraham die Gefühle oder die Gedanken sind, die erschaffen, hier ein paar Quotes - von vielen anderen, zu finden über unsere Suchfunktion. Hervorhebung von mir. Was bei dieser Betrachtung nicht vergessen werden darf, ist die Tatsache, dass alles zuerst Schwingung ist. Auch Gedanken und Gefühle.

Das Universum weiss nicht, ob die von Euch angebotene Schwingung resultiert aus etwas, was Ihr beobachtet oder ob sie aus Eurer Imagination heraus entstanden ist. In jedem Fall antwortet es. Emotionen sind Eure Führung oder Eure Antwort auf Eure Schwingung. Eure Emotionen erschaffen nicht. Emotionen sind Eure Indikatoren dessen, was Ihr bereits im Begriff seid zu erschaffen.

Wenn Ihr denkt, sendet Ihr eine Schwingung aus.
Und es ist die Schwingung, die Ihr anbietet, die Eurem Anziehungspunkt entspricht. Was Ihr denkt und was zu Euch zurück kommt ist also immer in schwingungsmässiger Übereinstimmung. Die Emotionen - Euer Leitsystem - informieren Euch über das, was zu Euch kommen wird.

Workshop in North Los Angeles, CA on Tuesday, March 7th, 2000 #136


Hotseater: "Wenn ich das richtig verstehe, dass wir unsere Realität gestalten, in Bewegung gesetzt durch unsere Gefühle ...

Abraham - unterbrechen ihn: Nicht angetrieben durch Eure Gefühle, sondern angezeigt durch Eure Gefühle. Der Gedanke ist die Macht. Und vereinte Gedanken werden immer machtvoller. Und das LoA, das darauf antwortet, ist die Maschine. Gefühle sind nur Anzeiger.

Aus dem Video http://www.lawofattractioninteraction.c ... broad.html
"Abraham Abroad: The England and Ireland Tour - How Source Sees Natural Disasters"


Das Universum weiss nicht, ob die von Euch angebotene Schwingung resultiert aus etwas, was Ihr beobachtet oder ob sie aus Eurer Imagination heraus entstanden ist. In jedem Fall antwortet es. Emotionen sind Eure Führung oder Eure Antwort auf Eure Schwingung. Eure Emotionen erschaffen nicht. Emotionen sind Eure Indikatoren dessen, was Ihr bereits im Begriff seid zu erschaffen.

Wenn Ihr denkt, sendet Ihr eine Schwingung aus. Und es ist die Schwingung, die Ihr anbietet, die Eurem Anziehungspunkt entspricht. Was Ihr denkt und was zu Euch zurück kommt ist also immer in schwingungsmässiger Übereinstimmung. Die Emotionen - Euer Leitsystem - informieren Euch über das, was zu Euch kommen wird.


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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 10. Aug 2015, 11:46

Hallo Ihr Lieben,

Loa, danke schön für die Zitate, die die Grundlagen von Abe nochmal auf den Punkt bringen und auch für mich einiges klären.

Hier findet ihr ein Glossar der Elias-Grundbegriffe auf Deutsch: http://www.eliasweb.org/de/terms/

Hier stelle ich euch eine Elias-Sitzung (#983) ein, in der genauer erklärt wird, was es mit dem Denken und der Aufmerksamkeit auf sich hat.


SHERI: Da bringt mich zu einer weiteren Frage. Lernen wir Beide mehr von einander, oder geht es einfach ums Expandieren? Kannst Du mir Einblicke in das geben, was zwischen uns im Gange ist? Dazu gehört auch der Urlaub, den wir zusammen machen wollten, wo wir beide dachten, dass wir das subjektiv und objektiv tun wollten. Aber irgendwie haben wir das dann doch nicht erschaffen. Ich versuche, das zu verstehen.

ELIAS: Okay, fangen wir damit an. Du hast die Soft-Orientierung und erlaubst Dir, auf die objektive Entfaltung der subjektiven Kommunikationen zu achten. Das heißt nicht, dass Du objektiv automatisch verstehst oder das genau übersetzt, was Du Dir kommunizierst.

Das ist insbesondere in der jetzigen Zeit signifikant, in der sich die Bewegung innerhalb des Bewusstseins steigert. Ihr fügt diese Umschaltung objektiv ein, und bei dieser Bewegung und ihrem Anwachsen zieht Ihr alle en masse zu einer Gewahrseins-Expansion um. Bei diesem Expandieren des Selbstgewahrseins erlaubst Du Dir, nicht nur das zu erkunden, was Du Dir selbst kommunizierst, generierst oder erschaffst – denn Du bist gewahr und gibt ausreichend Acht, um das objektiv zu erkennen, WAS Du am Erschaffen bist – sondern Du ziehst jetzt zum Erforschen des WIE um.

SHERI: Das ist meine Frage. Wie haben wir das gemacht?

ELIAS: Und der Schlüssel hierbei, was ziemlich monoton klingt aber sehr signifikant ist, ist auf das Selbst achtzugeben. Und was ist mit diesem im Jetzt auf sich selbst Achtgeben gemeint? Ein Aspekt dabei ist, Dir dessen objektiv gewahr zu sein, was Du im Augenblick physisch anheuerst – oder dessen, was Du meinst, dass Du es physisch anheuerst - aber Dir auch zu erlauben, die verschiedenen Äußerungen Deinerselbst zu erkennen und Deine Aufmerksamkeit auf sie zu richten, um das akkurat zu interpretieren, was Du am Erschaffen bist, und das, „WIE“ Du es erschaffst, das ist etwas ganz anderes. Du bist es gewohnt, Deine Aufmerksamkeit aufs Denken zu richten. Deine jeweilige momentane Situation schätzt Du automatisch gemäß dem ein, was Du gerade denken magst.

Beispielsweise magst Du denken: “Ich möchte eine Kurzreise machen. Lass uns zwei oder drei Tage dafür verwenden.“ Und Du sprichst mit einem anderen Individuum über Deine Idee. Ihr tauscht Euch miteinander aus und kommt objektiv überein, diese Zwei-Tages-Reise zu machen. Ihr vereinbart, diese Reise in naher Zukunft zu machen, und als diese Zeit näherkommt, erschaffst Du eine andere Bildersprache und andere Szenarien. Der Tag kommt, an dem Ihr diese Reise machen wolltet, und Du/Ihr ändert die Entscheidung und macht die Reise nicht und seid enttäuscht, denn Deine Aufmerksamkeit folgte Deinen Gedanken, und wenn Du Deine Aufmerksamkeit aufs Denken fokussierst, achtest Du nicht auf die darüber hinaus von Dir generierten Äußerungen.

Dies ist der Schlüssen bei diesem im Jetzt auf Dich selbst Achtgeben, achtzugeben auf das, was Du tatsächlich generierst und wählst. Wahl/Entscheidung erfordert kein Denken. Der Gedanke ist Realität, aber er erschafft Deine Realität nicht und geht ihrem Erschaffen nicht voraus. Du denkst nicht etwas und erschaffst es dann. Denken ist ein sehr effizienter Übersetzungsmechanismus in dieser physischen Dimension. Er übersetzt das, was Ihr Euch selbst kommuniziert und über Eure Wahrnehmung generiert. Er übersetzt das, was Ihr am Tun seid, und das, was Ihr am Tun seid, wird in dem gezeigt, was Ihr wählt, und Eure Wahl bewegt sich in Einklang mit Eurer Richtung.

Du magst Dir zu irgendeiner bestimmten Zeit Deiner Richtung nicht unbedingt objektiv gewahr sein. Aber das, was Du objektiv wählst, reflektiert Deine Richtung, da das Objektive und dass Subjektive in Harmonie sind. Wenn Du auf das achtgibst, was Du wählst, offerierst Du Dir somit selbst viel klarere Informationen darüber, wie Du erschaffst und über diese „anrüchige“ Frage, WARUM Du es erschaffst.

SHERI: Ein Teil jener Frage inkorporiert bereits dieses “wie”. Aber vieles davon ist auch ein „warum“.

ELIAS: Durchaus. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit dem zuwendest, was Du spontan wählst und Dir erlaubst, Deine Aufmerksamkeit umzuziehen, und wenn Du Dir erlaubst sie vom Denken umzuziehen auf die Wahl/Entscheidung, fängst Du an, die Unterschiede zu sehen.

(Now; as you turn your attention to what you are choosing in the moment, and you allow yourself to move your attention. As you allow yourself to move your attention from the thoughts to the choice, you may begin viewing differences.)

SHERI: Habe ich das überhaut schon getan? Es fühlt sich an, als ob ich Bröckchen davon getan hätte.

ELIAS: Ja, bisweilen.

SHERI: Ist das, wenn ich da sitze und im Jetzt bin, einfach im Jetzt hier bin, ohne zu denken, mehr in Einklang mit dem, was Du sagst?

ELIAS: Ja. Lass mich das klarstellen. Ihr denkt immerzu. Denken ist ein Mechanismus, der für Eure physische Äußerung ebenso zugehörig und funktional ist wie Atmen oder der Herzschlag. Du musst Deine Aufmerksamkeit nicht aufs Atmen oder auf den Herzschlag konzentrieren, damit sie funktionieren.

SHERI: Wenn ich mir nicht meines Denkens gewahr bin, ist es also immer noch im Gange?

ELIAS: Deine Aufmerksamkeit ist umgezogen.

SHERI: Und das kommt dem näher, worüber Du sprichst.

ELIAS: Ja. Gedanken werden ständig generiert, aber Deine Aufmerksamkeit ist nicht immer darauf fokussiert. Die Falle, die hinsichtlich des Denkmechanismus erschaffen wurde, ist dass Eure Aufmerksamkeit intensiv aufs Denken gerichtet ist, und somit wurden Glaubenssätze bezüglich des Denkens generiert dahingehend: Wenn Ihr Eure Aufmerksamkeit auf den Gedanken und auf das konzentriert, was Ihr denkt, werdet Ihr es erschaffen.

SHERI: Stimmt, und ich habe nicht bemerkt, dass das wahr ist.

ELIAS: Weil es nicht wahr ist. Wenn Eure objektive Konzentration auf dem Denken festgehalten wird, spielt das keine Rolle, denn Denken ist nicht die Konzentration, die die Bewegung erschafft und das generiert, was Ihr erschaffe. Die subjektive Konzentration bezüglich von Glaubenssätzen und Assoziationen ist das, was Eure Richtung bewegt und somit Eure Entscheidungen/Auswahl/Wahlmöglichkeiten erschafft, was nicht immer akkurat durchs Denken übersetzt wird.

Wenn Du Deine Enttäuschung bei diesem Szenario erkennst, weil Du nicht das erschaffen hast, was Du dachtest, dass Du es mit dem Ausflug erschaffen willst, und Deine Aufmerksamkeit auf Deine damalige Wahl und Deine an Dich selbst gerichteten Kommunikationen richtest – was Dir jederzeit ganz präzise sagt, welche Glaubenssätze Dein Wahrnehmung beeinflussen, ob Du Dir bestimmte Auswahlmöglichkeiten erlaubst oder nicht und welche Probleme spontan geäußert werden, denn das Thema ist sehr präzise und direkt – wenn Du auf diese Aspekte Deinerselbst achtgibst, fängst Du an, Dir eine akkuratere Übersetzung durch das Denken zu erlauben. Du erlaubst, dass der Denkprozess in seiner echten Funktion miteinbezogen wird, nicht um Dein Realität zu generieren sondern um Dir Deine Kommunikationen und das zu übersetzen, was Du auswählst. Das ist die Funktion des Denkens.

Wenn Du auf das achtzugeben beginnst, was Du am Erschaffen bist, neigst Du ganz natürlich zur Warum-Frage. Wenn Du jedes „WAS“ Du erschaffen hast identifiziert, kannst Du auf das Äußern dessen achtgeben, was Du spontan gewählt hast und welche Assoziation mit dieser Wahl generiert wird. Welcher Glaubenssatz beeinflusst diese bestimmte Wahl? Was ist es, was ich echt haben will?

Wenn Ich mir sage: “Mein echtes Begehren ist die Interkation mit einem anderen Individuum” und das nicht erschaffe, „was ist es dann, was ich erschaffe?“ Wenn Du betrachtest, was „Ich am Erschaffen bin: Ich denke, ich will dies haben“ was ist bei diesem Denken verzerrt?

Dein Denkprozess wird größtenteils nicht völlig unrichtig sein. Er mag verzerrt sein, weil Deine Aufmerksamkeit auf dem Denken festgehalten wird, weshalb Du der Aufmerksamkeit nicht erlaubst, sich auf die Kommunikationsrichtungen zu richten. Und wenn sie nicht auf der Richtung der Kommunikationen oder Entscheidungen liegt, wird sie Deinem Denken keine Informationen offerieren, und der Denkprozess bekommt keine Informationen durch die Aufmerksamkeit, weshalb er inakkurat übersetzt. Teilweise wird er das übersetzen, was Du haben willst, aber es wird vage sein.

Du DENKST, dass Du spezifisch bist. „Ich möchte mit diesem Individuum interagieren.“ Das scheint sehr präzise zu sein. Aber tatsächlich ist das die verzerrte Übersetzung, die sehr begrenzt ist. Worauf liegt Deine Aufmerksamkeit? Nicht auf Dir sondern auf einer externen Äußerung des anderen Individuums. Das ist der Schlüssel.

SHERI: Und wie bekomme ich es, denn ich will die Interkation haben, also fühlt es sich so an, dass es an mir liegt.

ELIAS: Nein. Die Frage lautet, was “DU” haben willst, und zwar nicht bezüglich des anderen Individuums. Das ist Dein Schlüssel. Wenn Du Denken bezüglich des anderen Individuums miteinbeziehst, kannst Du erkennen, dass Du Verzerrung generierst.

SHERI: Die Frage lautet also, was will ich haben?

ELIAS: Genau. Was sagst Du Dir selbst, dass Du dies haben, generieren und äußern willst?

SHERI: Liebe und Interaktion.

ELIAS: Unabhängig vom Individuum. Wenn Du mit diesem Befragen Deinerselbst weitermachst und hierbei die Spezifika des anderen Individuums eliminierst und Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst richtest, erforschst und erkundest Du das genauer, was Du äußern willst und wie Du es generieren kannst. Du kannst ein anderes Individuum miteinbeziehen, doch wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf es projizierst, erlaubst Du Dir nicht, auf Dich selbst achtzugeben und erlaubst Dir nicht, das zu generieren, was „DU“ haben willst.

Denn Deine Aufmerksamkeit beschäftigt sich mit dem anderen Individuum und mit dem, was es Deiner Ansicht nach haben will und mit dem, was Du bezüglich des anderen Individuums von Dir selbst erwartest, und mit dem, was Du als seine Erwartungen an Dich wahrnimmst, womit Du noch mehr Fenster für ein Herabsetzen und Einschränken des Selbst öffnest, Dich zu kritisieren, zu beschränken, zu schützen und auf der Hut zu sein, und so spinnst Du das Netz und erschaffst nicht das, wovon Du denkst, dass Du es haben willst. Denn das, was Du aufrichtig äußern willst, ist dies: frei mit Deiner Energie zu fließen und Dich auf die Weise zu äußern, wie Du es tun willst, unbegrenzt, ohne Vorwegnahmen, Erwartungen und Begrenzungen.

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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Beautiful Mind » 10. Aug 2015, 12:43

Oh je, ist das kompliziert. Ich verstehe nur Bahnhof, da halte ich mich lieber an Abrahams Lehren, die ich einfach erklärt und sehr leicht verständlich finde.
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 10. Aug 2015, 12:54

Hallo BM,

nach dem ersten Frust über die Texte, kann ich ein paar gute Ergänzungen zu Abraham finden. Ich konnte halt doch nicht so einfach das Handtuch werfen. :kgrhl: Irgendwie wollte ich die Texte unbedingt verstehen. Einige Grundbegriffe konnte ich mir soweit erklären, dass ich mit den Texten etwas anfangen kann. Manches ist sehr viel anders formuliert als bei Abraham, was aber genau dazu beträgt, dass ich mehr verstehe und mir viele Lichter aufgehen. Manchmal braucht es wirklich nur eine etwas andere Formulierung oder einen anderen Ausdruck, um etwas zu begreifen und verinnerlichen zu können.

Liebe Grüße
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Mina » 10. Aug 2015, 13:28

Hallo in die Runde,

Neben Abraham habe ich mich seit vielen Jahren mit Elias beschäftigt und ich finde, dass sie beide das gleiche mit verschiedenen Worten ausdrücken und meist ein anderes Publikum haben. Ich finde auch, dass sie sich gut ergänzen.

Elias hat den Anspruch, dass in seinen Aussagen so wenig wie möglich Verzerrung zustande kommt. Ist vielleicht so ähnlich wie juristische Texte, die sich nur schwer lesen lassen, weil es darum geht, so präzise wie möglich jedes Details zu definieren. Für Nichtjuristen klingt das dann aber nicht präzise, sondern eher umständlich und etwas chaotisch.

Elias verwendet dabei Formulierungen und Wörter, die sehr ungewöhnlich sind und mit Alltagsenglisch kaum etwas zu tun haben. Deshalb klingt die deutsche Übersetzung oft sehr seltsam. Beispielsweise wird aus Elias viel verwendeten ‚he/she engages an action’ in der Übersetzung ‚er/sie heuert eine bestimmte Aktion an’, was so gut wie kein Mensch im Alltagsdeutsch sagen würde und man sich wundert, warum Elias sich so seltsam ausdrückt.

Das mit dem ‚Denken’ habe ich bei Elias so verstanden, dass Denken ja tatsächlich nicht erschafft. Ich kann so viel oder so oft über/an an eine Sache denken wie ich will, deshalb taucht trotzdem das neue rote Auto, die Gehaltserhöhung oder „Fred“ nicht einfach auf. Denken kann man viel, aber der eigentliche Punkt ist, glaubt man das auch wirklich? Vertraut man auf seine Gedanken?

Bei Elias ist es die Aufmerksamkeit (attention), die die Realität bestimmt und diese wird genährt durch die Glaubenssätze (beliefs). Denke ich z.B. an eine Gehaltserhöhung hängt es von den Glaubenssätzen rund um das Thema ab, ob diese eintrifft oder nicht.


Gruß
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon Maike » 10. Aug 2015, 14:00

Hallo Mina,

schön, dass sich mit dir jemand meldet, der sich näher mit Elias beschäftigt hat. Habe ich das richtig verstanden, dass Elias sagt, dass man Glaubensannahmen nicht auslöschen muss, sondern sie anerkennen soll und dass sie damit neutralisiert werden?
An dieser Stelle sagt mir die Handfestigkeit von Abraham mehr zu, nämlich Glaubenssätze langsam aufzuweichen durch neue Gedanken und diese Gedanken langsam zu internalisieren und damit den alten Glaubenssatz durch einen neuen zu ersetzen.


Liebe Grüße
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Re: Elias Grundbegriffe

Beitragvon lawofattraction » 11. Aug 2015, 10:41




205. Gleichzeitigkeit der Gedanken und Emotionen


Hotseater: Ich hätte gerne Klarheit darüber, wie Gedanken und Emotionen zusammenhängen. Ich habe Euch sagen hören, dass sie im Prinzip gleichzeitig erfahren werden. Könnt Ihr das ein wenig erklären?

Abraham: Nun, im wahren Sinne der Physik geschieht das so, dass eine Schwingung von Dir erhalten wird und Du sie übersetzt. Und in dem Moment, wo Du die Schwingung interpretierst, nimmst Du sie wahr. Im Moment Deiner Übersetzung einer Schwingung in einen Gedanken erkennst Du ihn. Du nimmst ihn wahr aus einem bestimmten Blickwinkel mit einer bestimmten Meinung. Du hast also dazu einen Standpunkt.

Und sofort, wenn das in Dein Gewahrsein tritt, hat dieser Standpunkt auch eine Entsprechung zu dem Blickwinkel, den die Quelle zu diesem gleichen Ding hat. Daher ist die Emotion gleichzeitig, wenngleich auch der Gedanke die Emotion hervor gerufen hat.

Diese Empfangsbereitschaft, einen Gedanken zu übersetzen und dann eine Beziehung herzustellen zwischen Deiner Meinung zu diesem Thema und der Meinung der Quelle dazu entspricht der Emotion, die Du in dem Moment fühlst.

Daher sind wir auch so begeistert, diese Emotion eine Manifestation zu nennen. Beweis durch Manifestation der beiden Blickwinkel, die Du in Dir empfindest. Und wenn diese beiden Blickwinkel sich verbinden, dann erreichst Du die sich am besten anfühlende Emotion, erfährst die grösste Produktivität und bist am höchsten Punkt der Erfüllung des Grundes Deiner Existenz. Dann erlebst Du die grösste persönliche Zufriedenheit und gute Gefühle.

Workshop Caribbean Cruise März 2015



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