Der Kollaps des Universums

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 8. Jan 2017, 21:39

Hamfor hat geschrieben:Mir geht's gar nicht so ums Wünschen, das mir als Wort seit jeher nicht geeignet erscheint bzw. zu schwach und lullerig für das, was ich meine, wenn ich von Fokus spreche.

Achso! Wie meinst Du es denn dann, mit dem Fokus?
Der Fokus liegt bei dieser Übung ja auf der Quelle, also dem ICH BIN.
Wo würde dann Deiner liegen?
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 8. Jan 2017, 22:54

~

Kein_Schnee hat geschrieben:
Hamfor hat geschrieben:Wie meinst Du es denn dann, mit dem Fokus?



Ich würde es als Bild so beschreiben. Ich kann am leichtesten Fokus auf Dinge oder Gegebenheiten lenken, die ich mit Freude oder Offenheit verknüpfe. Nix Neues. Inzwischen ist es aber bei mir oft - gelingt nicht immer - so, dass ich dafür Dinge und Gegebenheiten nicht mehr heranziehe, sondern sich - anders kann ich es nicht beschreiben - das Gefühl von Freude in einer Weise etabliert hat, es ist, als würde ich die Empfindung von Freude sehr genau kennen oder identifizieren - und was ich sehr gut kenne, ist mir sehr vertraut und ich erinnere mich ihrer, als läge sie in meiner Mitte einfach so bereit zur Entfaltung.

Ich nenne es immer Freude, eigentlich ist es für mich noch undefinierter ausgedrückt ein Gefühl des Offenseins. Da fühle ich mich am wohlsten und das ist mir auch am vertrautesten. Ich denke, zum Vertrauten findet man immer am schnellsten. Offen für das, was kommen möge und vor allem offen für mich. Das ist mein favorisierter Fokus. Wenn ich dann gern am Abend nach Sowieso fliegen will, dann ist das für mich innerhalb dieses gesetzten Fokus' (oder Feldes?) ein Fokus, der sich so verwirklichen wird, wie es der Geist entsprechend schwingungsmäßig zu kanalisieren in der Lage ist, verknüpft natürlich mit Bild und was auch immer, wobei ich hier eben das Werkzeug Verstand einführen wollte heute morgen oder wann das war, als ich eine Frage stellte, wer hier wen bedient. Und Abe da ein definitiv klarer Hinweisgeber ist, was saubere Schwingung betrifft. Und diese sich aus meiner Sicht innerhalb der Abe-Lehre nicht sukzessive erhöht, sondern sich klärt und Frequenzen wechseln.

Das Erleben von Freude oder Offensein ist für mich das weiteste und leichteste Feld, um etwas zwanglos zu fokussieren. Auch nix Neues. Oft habe ich den Fokus einfach auf eben jener Freude belassen, weil ich wie schon einmal gesagt nicht so der große Sammler von ewig dinglichen Manifestationen bin, sondern eher so der Typ, der Freude und Lebenskraft erschaffen will, um dann Dinge zu tun oder halt zu arbeiten, was einfach dann stark belebend auf mich wirkt und so eine Art Klarheit stärkt.

Deshalb auch kaum Wunsch, weil ich mir selten was in die Zukunft hineinwünsche, naja klar, es gibt schon so ein paar Dinge, aber die laufen so parallel als "klaro kommt das" mit. Aber an sich will ich in die Gegenwart hineinfokussieren, kommt aber auch meines Berufs wegen, der viel mit Betrachtung zu tun hat. Ich will ansonsten jetzt Freude, nicht warten auf irgendwann, bis der Wunsch bereit ist... oder besser gesagt ich. Also wer mich im vergangenen Jahr aufmerksam gelesen hat, weiß das aber auch zur Genüge. Wieviele Hände gehen jetzt hoch? Gar keine! Dankeschön.

:mrgreen:

Vielleicht isses auch einfach nur ein ähnliches Bild wie mit Deinem Abwasch, der dann ein Leichtes ist, nur beschreibst Du ja, dass Du dann (sinngemäß) gar nicht mehr nachvollziehen kannst, wie der Abwasch als Aktion vor sich ging. Das läuft anders bei mir, weil ich das Gegenwärtige, das sich weltlich als auch in mir abspielt, unbedingt einsehen will oder weiß nicht, empfinden? Bei dem, was ich so veranstalte oder wie sich etwas entwickelt zum Beispiel oder wie ein guter Gedanke reinfliegt oder halt einfach der interessante Federstrich oder wie sich dies oder jenes anfühlt oder schmeckt. Ich will dem ganz willentlich zusehen, oder eben merken, wenn ich mal abgedriftet bin und habe dann auch schnell den Unterschied im Gefühl parat. Aus einem Offensein heraus kann man ja irgendwie die ganze Farbpalette des Lebens durchtoben. Oder EGS würden andere es nennen. Und um frei zu sein im Leben und auch, was die EGS oftmals an Zwängen und Ängsten so bereithält bzw. um sich freizumachen davon, um es nicht mehr ganz so schrecklich ernst zu nehmen, da sind Abe schon sehr praxisorientiert.

Weiß nicht, inwiefern ich jetzt Deine Frage getroffen habe.


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 9. Jan 2017, 06:59

Hamfor hat geschrieben:Weiß nicht, inwiefern ich jetzt Deine Frage getroffen habe.

Komplett, Hamfor!:-)

Ich kann das gut nachvollziehen.
Hamfor hat geschrieben:und was ich sehr gut kenne, ist mir sehr vertraut und ich erinnere mich ihrer, als läge sie in meiner Mitte einfach so bereit zur Entfaltung.

Das ist letzttlich das, was sich bei der ICH BIN Übung nach einer Weile auch bei mir etabliert hat.
Ich kann diesen Schwingungsgrad jetzt auch ohne die Worte aufsuchen. Nur um ihn auszudehnen und aufkommende Gedanken zu bannen, benutze ich sie nach einer Weile dann wieder.
Aber es läuft darauf hinaus, dass der "Ort" (Gefühl möchte ich es nicht nennen, da ich es so empfinde, dass sich die Gefühle erst einstellen, nachdem ich mich in diese Schwingung begeben habe) jederzeit unbegrenzt betretbar ist, da ich mich zuvor immer wieder damit identifiziert habe.
Also praktisch wie Du es bei Dir beschreibst.

Hamfor hat geschrieben:Vielleicht isses auch einfach nur ein ähnliches Bild wie mit Deinem Abwasch, der dann ein Leichtes ist, nur beschreibst Du ja, dass Du dann (sinngemäß) gar nicht mehr nachvollziehen kannst, wie der Abwasch als Aktion vor sich ging. Das läuft anders bei mir, weil ich das Gegenwärtige, das sich weltlich als auch in mir abspielt, unbedingt einsehen will oder weiß nicht, empfinden?


Ich habe das Beispiel des Abwaschs genommen, weil ich keine Spülmaschine habe und es eine Tätigkeit ist, die ich jeden Tag ausführe. Mich aber schon oft dabei ertappt habe, wie ich dachte: Was für eine Zeitverschwendung, - jeden Tag dieser Quatsch. Ich wollte also immer damit fertig sein. Und genau so fühlt es sich dann mit der Übung an.
Ich bin fertig, alles ist schön sauber und ich fühle mich wundervoll.
Es ist wie ein Zeitsprung dahin, wo ich sein will.
Anders ist es, wenn ich etwas tue, was mir Freude macht. Dann verstärkt die Übung nicht nur meine Freude, sondern auch meine Fähigkeiten, die ich dafür einsetzen möchte.
Also im Grunde ein Verstärker für alles, was ich mir nicht bewusst wünsche, mir aber bewusst wünschen würde. :kgrhl:

Hamfor hat geschrieben:Und um frei zu sein im Leben und auch, was die EGS oftmals an Zwängen und Ängsten so bereithält bzw. um sich freizumachen davon, um es nicht mehr ganz so schrecklich ernst zu nehmen, da sind Abe schon sehr praxisorientiert.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich glaube auch nicht, dass es eine Frage ist: Wer hat recht und welche Lehre ist die einzig wahre. Es geht doch letztlich nur darum: Was funktioniert für mich?
Und jedem wird durch seine individuelle Fragestellung auch das begegnen, was er braucht.
Dabei geht es nicht um richtig und falsch, sondern alles hat seine Berechtigung.
Ich liebe Abraham, auch wenn ich andere Wege ausprobiere. Da gibt es für mich nichts Ausschließendes, denn es geht immer um die Verbindung mit der Quelle. Und wie sie jemand erreicht, ist individuell, was ja auch Deine Schilderung zeigt.

Liebe Grüsse,

Simone
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 9. Jan 2017, 12:08

~

Kein_Schnee hat geschrieben: Ich glaube auch nicht, dass es eine Frage ist: Wer hat recht und welche Lehre ist die einzig wahre. Es geht doch letztlich nur darum: Was funktioniert für mich?


Klar, jeder findet sich im jeweils grad Stimmigen. Es geht denke ich nicht darum, dass hier irgendwer proklamiert, welche Lehre die wahre sei. Ich las eher heraus, dass die meisten aus den verschiedensten Richtungen kommen und sich eigentlich fast jeder so durchtestet mehr oder weniger - und für den einen ist es überzeugenderweise oder weil's funzt dann eben Abraham, andere finden eventuell woanders einen Zugang oder kommen wieder darauf zurück, was vormals noch nicht so eingängig schien. Alles kein Ding.

Und dass ich Abraham in meinem Text anführe, liegt wohl am Abrahamforum. 8-)

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 9. Jan 2017, 15:23

~

Kein_Schnee hat geschrieben:
Ich habe das Beispiel des Abwaschs genommen, weil ich keine Spülmaschine habe und es eine Tätigkeit ist, die ich jeden Tag ausführe. Mich aber schon oft dabei ertappt habe, wie ich dachte: Was für eine Zeitverschwendung, - jeden Tag dieser Quatsch. Ich wollte also immer damit fertig sein. Und genau so fühlt es sich dann mit der Übung an.
Ich bin fertig, alles ist schön sauber und ich fühle mich wundervoll.
Es ist wie ein Zeitsprung dahin, wo ich sein will.



Im Grunde ein klares Beispiel, wie man seine innere wie äußere (letztlich idente) Realität (zum Beispiel nach Abraham :teuflischgut: ) gestaltet:

Fühl mich doof, weil der doofe Abwasch noch dasteht. Will mich besser fühlen und lege den Fokus: Wäre das nicht herrlich, damit fertig zu sein und mich wie gewohnt bestens zu fühlen, denn man kennt's ja aus der Erinnerung, wie es ist, wenn der Abwasch eben fertig ist und man heldenhaft und befreit aufstrahlt. Und dann zapp, man gerät inspiriert in die Handlung, Abwasch fertig, der 'nur' die Brücke war. Und? >>> Wohlfühlfaktor optimiert oder wiedergefunden.


Könnte man jetzt mal mit einer Spülmaschine testen. Ist halt die Frage, ob man eine will.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 9. Jan 2017, 16:00

Huhuh Hamfor!

Hamfor hat geschrieben:Fühl mich doof, weil der doofe Abwasch noch dasteht. Will mich besser fühlen und lege den Fokus: Wäre das nicht herrlich, damit fertig zu sein und mich wie gewohnt bestens zu fühlen, denn man kennt's ja aus der Erinnerung, wie es ist, wenn der Abwasch eben fertig ist und man heldenhaft und befreit aufstrahlt. Und dann zapp, man gerät inspiriert in die Handlung, Abwasch fertig, der 'nur' die Brücke war. Und? >>> Wohlfühlfaktor optimiert oder wiedergefunden.

Das ist mir noch nie gelungen. Klingt zwar rosig, aber während des gesamten Spülvorgangs die Viosion des Endziels zu fokussieren, finde ich sehr schwer.
Zumal der Gedanke "ich bin fertig mit Spülen" ja während des Tuns durch meine Handlung torpediert wird.
Also, ich glaube, wer das beherrscht, ist schon ein Meister der Visualisation. :kgrhl:
Ich finde, das ist ein wenig so, wie wenn man starke körperliche Schmerzen hat und sich sagt: Ich bin vollkommen gesund.
Eher könnte ich über etwas ganz anderes während des Spülens nachdenken und somit den Fokus davon wegnehmen.
Doch mir gefällt die Nichtdenkende Variante im Moment am Besten, da sie so leicht und vollkommen unanstrengend ist.Und es fühlt sich einfach bedingungslos wunderbar an. Ich muss nicht erst darüber nachdenken, woran ich denken kann, damit ich mich besser fühle.:-)

Hamfor hat geschrieben:Könnte man jetzt mal mit einer Spülmaschine testen. Ist halt die Frage, ob man eine will.

Ich hatte bisher irgendwie keinen Drang, mir eine zu besorgen...
Aber ich glaube, bald ist es so weit!:-)

Lieben Gruß, Simone
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 9. Jan 2017, 17:16

~

Kein_Schnee hat geschrieben:Das ist mir noch nie gelungen. Klingt zwar rosig, aber während des gesamten Spülvorgangs die Viosion des Endziels zu fokussieren, finde ich sehr schwer.


Es ist Dir doch gelungen. Aus meiner Sicht. Du wirst doch jetzt nicht Dein eigenes Gelingen in Abrede stellen. :mrgreen:

Man kann sich im Grunde sein ganzes Leben in dieser Weise ansehen und jede Begebenheit oder alles Geschehen stehen im Zeichen von Optimierung. Geht natürlich auch umgedreht, dass Leute das Drama suchen, weil sie noch der Gewohnheit von Ärger o. ä. anhängen. Ist aber dasselbe Prinzip mit umgekehrtem Vorzeichen und aber trotzdem erfolgreich in seiner sich ausprägenden Dramatik (oder vielleicht sich irgendwann mal einstellenden Einsicht, ob man diesen Ärger eigentlich will.) Sicherlich gibt es Zeitgenossen, die eine Art Grundbasis an Leichtigkeit und Offenheit erschaffen, vielleicht die wiederentdeckte ultimative Fähigkeit eines jeden, stets in seine natürliche Freiheit zu finden und dann wird beispielsweise Drama erst richtig interessant, nämlich wenn's spielerisch gesehen wird.

Ich will Dir ja jetzt nichts unterjubeln, finde das Beispiel nur bezeichnend. Vielleicht ginge es auch verständlicher, wenn man KeinSchnee aus der Gleichung rausnimmt und nur mal den beschriebenen Ablauf anschaut. Muss man jetzt aber auch nicht. Ist nur ein Experiment.

Für mich als distanzierter Betrachter dieser Szene, die Du beschrieben hattest, ist das Demonstration von Gestaltung. Mir geht es da gar nicht so um den Abwasch als Akt, es könnte alles Mögliche sein, es ist eher dieser offenkundige Kontrast (zeitlich gesehen Vorher <> Nachher - im Gefühl), der zu einer Wahl führte, dann Handlung geschieht und im Nachgang witzigerweise, wenn die Freude zum Beispiel in vollem Gange ist... eben diese Freude weitere Dinge motiviert. Das nenne ich Ausdehnung, weil sich Freude damit potenziert. Bitte immer beachten: Ich spreche natürlich vom Idealzustand in meiner Vorstellung. Nichts Allgemeingültiges, obwohl es für mich allgemein gilt. :)

Jedenfalls: Da braucht es gar keine Vision während des gesamten Spülvorganges oder irgendwas an Vorstellung aufrechterhalten müssen, damit der Abwasch auch ja nur zu Ende geführt wird oder man sich ans andere Ende rüberhangelt. Wäre ja mühsam. - Weil der Fokus bereits gesetzt wurde, nämlich auf die Erleichterung, die sich aufgrund "inhaliertem" Fokus' und damit verbundenem Gefühl oder Schwingungserinnerung durchsetzt, indem sich das Zeug da einfach mal eben so abspült. Das ist ja letztlich das, was Du offenbar so genossen hast. Es tut sich wie von selbst. Es warst aber Du, die das initiiert hat. Nicht der Abwasch und auch nicht Deine Mutter, die Dir beibrachte, dass man eine korrekte Küche zu haben hat. Nur 'n Beispiel, ist klar. Obwohl... soll's ja auch geben.

Letztlich ist das doch besagte Synchronität, wenn das Lebensgefühl sich in sichtbare (abgespültes Geschirr) bzw. unsichtbare (innere Bereinigung) Entsprechungen übersetzt. Es sei denn, man schwenkt dann wieder um auf meinetwegen "Ach nee, doch keine Lust, lieber weiter im Trüben fischen". Das wäre dann eher Herumdenken und sich binden an Fürundwider und man schaukelt sich noch weiter rein, weil Widerstand aufgebaut wird.


Kein_Schnee hat geschrieben:Ich finde, das ist ein wenig so, wie wenn man starke körperliche Schmerzen hat und sich sagt: Ich bin vollkommen gesund.


In gewisser Weise ist das so, wird aber vielfach missverstanden, weil es mit Abspaltung oder Realitätsferne verknüpft wird. Oder dem Sticker. Meine ich aber nicht. Körperliche Schmerzen sind ein gutes Hilfsmittel, was nicht heißt, dass sie sein müssten. Sind sie aber doch spürbar, sind sie eine Information und die kann man nutzen, ähnlich dem für manchen schmerzhaft schmutzigen Geschirr.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 9. Jan 2017, 19:32

Hamfor hat geschrieben:Da braucht es gar keine Vision während des gesamten Spülvorganges oder irgendwas an Vorstellung aufrechterhalten müssen, damit der Abwasch auch ja nur zu Ende geführt wird oder man sich ans andere Ende rüberhangelt. Wäre ja mühsam. - Weil der Fokus bereits gesetzt wurde, nämlich auf die Erleichterung, die sich aufgrund "inhaliertem" Fokus' und damit verbundenem Gefühl oder Schwingungserinnerung durchsetzt, indem sich das Zeug da einfach mal eben so abspült.


Aber mal ehrlich: Einen Fokus auf ein Gefühl aufrecht zu erhalten funktioniert doch höchstens bis zur 3. Tasse! :kgrhl:
Dann geht der Verstand wieder fleißg auf Wanderschaft und Gedanken strömen herein, dass es eine wahre Freude ist, bzw, eben nicht.:-)
Weißt Du, für mich wäre in dem Fall auch die Frage: Wieso soll ich ein Gefühl des Friedens, der Liebe, des Glücks gegen schnöde Eleichterung eintauschen? Nur, damit ich weiter meine Hamsterradgedanken denken darf?
Nein, das ist für mich gerade keine Option, auch wenn ich weiß, wie Du es meinst.
Gelingt Dir das denn, so wie Du es schreibst?

Hamfor hat geschrieben:vielleicht die wiederentdeckte ultimative Fähigkeit eines jeden, stets in seine natürliche Freiheit zu finden und dann wird beispielsweise Drama erst richtig interessant, nämlich wenn's spielerisch gesehen wird.

Meinst Du damit, immer wieder aufs Neue seine Freiheit zu finden?
Falls ja, ist es nicht schöner, sich immer in Freiheit zu befinden, völlig?
Dann gäbe es auch kein Drama mehr.:-)

Hamfor hat geschrieben:Körperliche Schmerzen sind ein gutes Hilfsmittel, was nicht heißt, dass sie sein müssten. Sind sie aber doch spürbar, sind sie eine Information und die kann man nutzen, ähnlich dem für manchen schmerzhaft schmutzigen Geschirr.

Ja, sie sind ein Hilfsmittel im auf und ab. Sind sie behoben, ist man aber immer noch Contrast ausgesetzt, will sagen, es zwickt dann nicht mehr das Körperchen, aber vielleicht die Ehefrau, oder die Jeans.
Aber ich verstehe schon: Du liebst das auf und ab!:-)

Lieben Gruß,

Simone
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 9. Jan 2017, 21:37

~

Bredouillenalarm!!!


Kein_Schnee hat geschrieben:Aber mal ehrlich: Einen Fokus auf ein Gefühl aufrecht zu erhalten funktioniert doch höchstens bis zur 3. Tasse!


Gut, andere Frage: Wie ging's Dir denn bei der dritten Tasse?


Kein_Schnee hat geschrieben:Weißt Du, für mich wäre in dem Fall auch die Frage: Wieso soll ich ein Gefühl des Friedens, der Liebe, des Glücks gegen schnöde Eleichterung eintauschen? Nur, damit ich weiter meine Hamsterradgedanken denken darf?
Nein, das ist für mich gerade keine Option, auch wenn ich weiß, wie Du es meinst.
Gelingt Dir das denn, so wie Du es schreibst?


Friede, Liebe, Glück vs. schnöde Erleichterung? Alles erstmal Worte. Erleichterung hat allein den Charakter, dass es etwas weniger definiert ist, mehr allgemeiner. Die erstgenannten Worte beinhalten aber aus meiner Erfahrung ein gehöriges Maß an Leichtigkeit.

Ich schrieb, dass der Mensch eine gewisse Basis (von der ich behaupte, dass sie alle Wesen miteinander teilen, ich also nicht irgendwie von einem psychologischen Gerüst spreche) etabliert im Laufe der Zeit, wenn er das Freisein (ein Wort, das auf etwas hindeuten soll) priorisiert, von der (Basis) ich sagen würde, dass ich sie inzwischen selbst in größten Würgezeiten immer subtil spüre und darauf zurückgreifen kann. Dafür muss ich aber schon hellwach bzw. aufmerksam sein, was nicht immer der Fall ist, besonders, wenn ich 'nen Kater habe, den ich deshalb auch auf maximal sieben an der Zahl im Jahr beschränke. :teuflischgut:

Was Deine Frage dann beantwortet: Nein, es gelingt mir nicht immer und ich habe damit auch kein Problem, weil ich da mit einem einigermaßen stabilen Vertrauen ausgestattet bin, dass ich zum Einen mögliche mentale Verstrickungen recht gut erkenne, zum Anderen mit einer guten Portion Schaunwirmal ausgestattet bin und zum Dritten sich sowieso immer alles regelt.


Hamfor hat geschrieben:vielleicht die wiederentdeckte ultimative Fähigkeit eines jeden, stets in seine natürliche Freiheit zu finden und dann wird beispielsweise Drama erst richtig interessant, nämlich wenn's spielerisch gesehen wird.


Kein_Schnee hat geschrieben:Meinst Du damit, immer wieder aufs Neue seine Freiheit zu finden?
Falls ja, ist es nicht schöner, sich immer in Freiheit zu befinden, völlig?
Dann gäbe es auch kein Drama mehr.:-)


Machen wir uns nichts vor: Dein Ansinnen ist edel, aber Du musst dann schon entweder aus der Matrix aussteigen oder aber Deinen Geist vollends leeren, damit sich da nichts mehr rührt im System, das Dich in die Verstrickung (Drama - kann auch ein winziges sein) bringt. Es gibt immer Reste von altem Gedöns. Und wenn nicht: Dann ist aber auch Feierabend mit'm Schrifteln hier, gell? :mrgreen:

Ich kenne diese Richtung von mir selbst aus einer früheren Phase, wobei sich das schon nochmal etwas unterscheidet zu dem, was ich bei Dir lese, aber die Tendenz scheint ähnlich zu sein. Kann ja auch jeder machen, wie er will. Ich für mich hatte irgendwann wieder Lust, das Schauspiel zu genießen. Denn: Es kommt eben drauf an, in welcher Verfassung ich einem Schauspiel folge und in welcher Verfassung ich hier und da in manchen Akten einfach mitspiele. Und um die Verfassung geht es mir ganz konkret. Und meine Verfassung lautet: Offensein. Freude am Spiel. Begeisterung am Leben. Und dann wieder von vorn. Was dazwischen ist, wird geschmeidig ausgeglichen, nachdem ich merke, dass eine möglicherweise sich einschleichende destruktive Verfassung nicht mehr die von mir anvisierte Lebensqualität bringt.

Dahingehend hat mir diese damalige Phase vielleicht sogar eine gewisse Stabilität gebracht, weil man erstmal ohne Sensationen auskommen wollte. Bei mir war's weniger der Frieden, bei mir war's eher eine Art Überdruss. Wenn ich wie heute merke, dass ich eigentlich was arbeitstechnisch abschließen wollte, stattdessen aber genau das versuche, wovon ich gestern noch schrieb, dass es Bananenschalencharakter hat, dann bleiben mir zwei Alternativen aktuell: Entweder setz ich mich unter Druck (Fähnchen im Wind), nerv' mich ab und verschieb's gewissenhaft auf morgen. Oder aber ich nehm' jetzt den Schwung, den ich mir mit dem heutigen Schreiben verpasst habe, mit und schreib gleich nochmal 'n Roman an KeinSchnee, der mich sowas von stabil macht, dass ich nur eines wissen kann: Die Freiheit ist dein.

Es geht hierbei aber in der Info von mir eben nicht um die Story des "Ich muss was abarbeiten", sondern mir geht es um den Unterschied von Erleben. Bin ich Fähnchen im Wind und blinder Knecht von Auf und Abs: Gottogott, ich mussmussmuss. Oder! Gehe ich souverän damit um, wenn da vielleicht sonen altes Leiden von Selbstdruck aufkommt, weil ich sehenden Auges bin und inzwischen auch ganz gut im Gespür.

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn man diesen letzten Absatz besonders aufmerksam liest, dann ließen sich manche Missverständnisse vermeiden. Oder eben auch nicht.


Hamfor hat geschrieben:Körperliche Schmerzen sind ein gutes Hilfsmittel, was nicht heißt, dass sie sein müssten. Sind sie aber doch spürbar, sind sie eine Information und die kann man nutzen, ähnlich dem für manchen schmerzhaft schmutzigen Geschirr.


Kein_Schnee hat geschrieben:Ja, sie sind ein Hilfsmittel im auf und ab. Sind sie behoben, ist man aber immer noch Contrast ausgesetzt, will sagen, es zwickt dann nicht mehr das Körperchen, aber vielleicht die Ehefrau, oder die Jeans.
Aber ich verstehe schon: Du liebst das auf und ab!:-)


Ich würde gar nicht unbedingt sagen, dass ich speziell das Auf und Ab liebe, sondern ich liebe es, die Lebendigkeit darin zu erleben, ohne mich ausschließlich in irgendwelche Stories reinzureiten, die dann dazu führen, dass man zur Marionette einer Story wird. Das Auf und Ab ist nämlich interessant. Da wo der Eine meint, es ist ganz furchtbar, dass er grad seinen Job verloren hat, sagt der andere in der selben Situation: Endlich 'ne Weile Ferien, und zwar länger als sechs Wochen im Jahr.

Schönen Abend Dir, KeinSchnee. ;)


~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 9. Jan 2017, 22:35

Lieber Hamfor,

ich schreib jetzt mal was ganz weltliches, einfach, weil mir gerade danach ist, obwohl ich eigentlich gar keine Notwendigkeit mehr dafür sehe, so etwas auszusprechen, da eh alles nur Identifikation mit Rollen ist.
Dennoch: Ich hatte beim Lesen Deines Post gerade das Gefühl, dass ich Dich zum ersten Mal wirklich verstehe und auch verstehen wollte.
Bisher war meine Einschätzung eher die, dass es Dich gar nicht so sehr interessiert, ob andere Deine 3 kilometerlangen Schachtelsätze verstehen und es Dir reicht, Dir nach Blasen dieser in den Orbit, darauf einen runterzuholen, ob Deiner Genialität.
Nun habe ich plötzlich Einsicht und sogar Verständnis, was zunächst befremdet, da ich mir nun die Mühe machen muss, lange Sätze zu lesen, was ich nicht mag. Ich will kurze, pregnante Sätze!
Aber ich merke, dass dies ein sehr schöner Umstand ist, da es eine Erweiterung für mich darstellt.
Ich habe sowieso das Gefühl, dass sich alles sekündlich erweitert und ich gar nicht mehr dazu komme, an irgendetwas festzuhalten.

Hamfor hat geschrieben:Machen wir uns nichts vor: Dein Ansinnen ist edel, aber Du musst dann schon entweder aus der Matrix aussteigen oder aber Deinen Geist vollends leeren, damit sich da nichts mehr rührt im System,

Es rührt sich anders, nicht mehr wie gewohnt, nicht mehr ICH bin der ganze Zinnober, der Name, die Vergangenheit. Aber es ist viel großartiger.
Mein Ziel ist es, nicht, den Geist zu leeren, sondern ihn zu enttarnen, als das was er ist.
Wenn ich im ICH BIN verweile, gibt es nichts, ja, wirklich NICHTS. Nur pure Glücksseligkeit.
Und trotzdem bin ich noch in meinem Körper und tue anscheinend Dinge.
Ach, es ist einfach nicht zu beschreiben, aber ich wünsche jedem, dass er es ausprobiert!

Hamfor hat geschrieben:Es geht hierbei aber in der Info von mir eben nicht um die Story des "Ich muss was abarbeiten", sondern mir geht es um den Unterschied von Erleben. Bin ich Fähnchen im Wind und blinder Knecht von Auf und Abs: Gottogott, ich mussmussmuss. Oder! Gehe ich souverän damit um, wenn da vielleicht sonen altes Leiden von Selbstdruck aufkommt, weil ich sehenden Auges bin und inzwischen auch ganz gut im Gespür.

Ich habe diesen Abschnitt aufmerksam gelesen! :engel2:
Und ich verstehe es und finde es auch toll. Es hat aber eben weiter die Ebene des: Ich muss mein Menschsein perfektionieren, dann fluppt es schon.
Doch die nächste Keule wartet trotzdem hinter der Tür, die man noch nie aufgemacht hat. Es gibt Türen über Türen, mit Keulen über Keulen und keine ist wie die andere. Man kann sich also keine Strategie zurechtlegen, wie man durch geschicktes Abrollen am Boden, oder sogar schwungvolle Flickflacks diesen entgeht.
Und wenn man sich einmal an Keulen gewöhnt hat, steht plötzlich ein lächelnder Indianer hinter der Tür und pustet einem lautlos mit einem Blasrohr ein Giftpfeilchen in den Hals.
Und das alles nur, weil wir uns mit dem Körper und Verstand identifizieren, anstatt mal unsere Quelle die Tür zuerst aufmachen zu lassen.:-)
NICHT DENKEN; NICHT DENKEN; NICHT DENKEN!
Findest Du mich penetrant? :grllll:

Simone
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Kein_Schnee » 9. Jan 2017, 23:04

Vergessen:
Hamfor hat geschrieben:Gut, andere Frage: Wie ging's Dir denn bei der dritten Tasse?


Schlecht.....weil der alte Kram weiterlief. Vertrieben aus dem Paradies.
- no limits -
Benutzeravatar
Kein_Schnee
 
Beiträge: 619
Registriert: 02.2014
Geschlecht: weiblich

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon Hamfor » 10. Jan 2017, 00:58

~

KeinSchnee hat geschrieben:Findest Du mich penetrant?


Nein, eher nicht... ich verstehe Dein Mitteilungsbedürfnis in gewisser Weise. :)

Gute Nacht.

~
w i n - w i n
Hamfor
 
Beiträge: 367
Registriert: 04.2014
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Der Kollaps des Universums

Beitragvon lawofattraction » 10. Jan 2017, 10:32




Und damit schliesse ich diesen Thread.

Liebe Simone, Angst- und Gewalts-Projektionen, denen man sich hilflos ausgeliefert sieht - auch wenn Du verzweifelt versuchst, sie aus Deinem Leben zu verbannen - gehören nicht in dieses Forum und mögen an anderer Stelle behandelt werden.

Kein_Schnee hat geschrieben:NICHT DENKEN; NICHT DENKEN; NICHT DENKEN!


Dies verfehlt vollkommen die Idee der bewussten Realitätsgestaltung, die auch in diesem Unter-Forum Inhalt der Diskussion sein sollte bzw. zumindest ansatzweise berücksichtigt werden sollte.

Hamfor, danke für Deine Texte.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8837
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Vorherige

Zurück zu "Realitätsgestaltung Allgemein"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

web tracker