Byron Katie

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Byron Katie

Beitragvon Beautiful Mind » 24. Jul 2011, 19:47

Hallo Ihr Lieben,

hat sich jemand von euch schon mal mit "The Work" von Byron Katie beschäftigt? Ich finde ihre Arbeit und vor allem ihre Lebensgeschichte ziemlich spannend, obwohl ich feststelle, dass man derartige Techniken immer weniger braucht, je mehr man ins Loa eintaucht.

Ich freue mich trotzdem, dass ich sie kommenden Mittwoch live in Köln erleben werde. Ich hätte eigentlich bis 20 Uhr arbeiten müssen, aber es hat sich zufälleigerweise ergeben, dass ich früher gehen kann. Wow, ich hatte es gar nicht bestellt, nur gedacht, dass es ganz nett wäre, wenn ich Byron mal sehen könnte und plötzlich wollte meine letzte Kundin für Mittwoch ihren Termin verschieben. Dann soll es wohl so sein. :-)

Habt ihr Erfahrungen mit "The Work"?

LG, Beautiful Mind
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Re: Byron Katie

Beitragvon Birdie » 24. Jul 2011, 20:25

Hallo,
ich habe vor einigen Monaten ihr Buch "the work" gelesen, aber ehrlich - mir sagt es überhaupt nicht zu - aber nun weiß ich das wenigstens und kann es abhaken für mich....ich fand es sehr anstrengend.
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Re: Byron Katie

Beitragvon ZaWo » 25. Jul 2011, 11:31

Hallo Beautiful Mind,

ich habe gestern zweimal angesetzt, eine Lobeshymne über Byron Katie zu schreiben, da mich The Work vor ca. 3-4 Jahren sehr angesprochen hatte. Immer wenn ich anfing, drehte sich mir der Magen um. :nachdenk:

Es passt heute nicht mehr und ich gehe sogar soweit zu behaupten, ich würde eine Sitzung heute hysterisch und fluchtartig verlassen. Habe jetzt ein bissi darüber nachgedacht, was da die Abstoßung sein könnte und woher sie plötzlich kommt.

Die Verbindung zu Abraham kann ich erkennen z.B. hier:
Abe: "Give you the benefit of the doubt."
B.K.: "Kannst du das wirklich wissen?"
oder
B.K.: "Wie würdest du dich fühlen, wenn du diesen Gedanken nicht denken würdest?"

The Work wirkt definitiv. Und da das LoA unter allem liegt, das wirkt, ist The Work auch LoA-konform.

ich glaube jetzt, The Work ist für mich noch zu leidensdurchtränkt, ähnlich wie Dankbarkeit versus Wertschätzung und eher ein Mechanismus für das untere Drittel der Gefühlsskala. Ein bisschen kann man das auch an einer der Umkehrungen erkennen, wo man "mein Denken" einsetzen soll, was ja ein bissi Richtung Schuldgefühle geht und von Depression kommend eine Erleichterung ist.

The Work ist da wohl eher eine Einstiegsdroge - eine gutee - :P. Nach ein paar innerlichen Shifts geht es dann mit anderen Gedanken weiter. Die Rückkehr ins negative Detail, was ja der Beginn jeder The Work-Sitzung ist, ist dann eher kontraproduktiv.

Ich weiß ja nicht, welche Antworten für dich anstehen und daher wünsche ich dir viel Freude bei The Work.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Byron Katie

Beitragvon thework4u » 25. Jul 2011, 11:34

Für mich ist The Work of Byron Katie seit 2006 ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Es hat mir dazu verholfen, mit meiner Familiengeschichte in den Frieden zu kommen - etwas, das mir davor jahrelang mit vielen anderen Methoden und Wegen nicht gelungen war.

Auch ich werde am Mittwoch, 27.7. in Köln dabei sein und freue mich schon sehr darauf!

Liebe Grüße
Christina
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Re: Byron Katie

Beitragvon thework4u » 25. Jul 2011, 11:40

ZaWo hat geschrieben:Die Rückkehr ins negative Detail, was ja der Beginn jeder The Work-Sitzung ist, ist dann eher kontraproduktiv.
Nach meiner Erfahrung sind die negativen Details in mir präsent, ob ich sie nun zu Beginn einer Work-Sitzung auf ein Arbeitsblatt schreibe oder nicht. In der Regel sind sie kontinuierlich unterbewusst vorhanden, und ich agiere auf dieser Basis.

Und sehr oft war es bei mir schon so, dass das Aufschreiben zu Beginn einer Sitzung tatsächlich das letzte Mal war, wo mich ein Gedanke geplagt hat. Wenn ich The Work dagegen nicht mache, schwelt es weiter in meinem Unterbewusstsein. Und das muss nicht sein...

Liebe Grüße
Christina
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Re: Byron Katie

Beitragvon ZaWo » 25. Jul 2011, 11:46

Hallo Christina,

herzlich willkommen hier. :ros:

du hast mich unvollständig zitiert.

Das da:
Nach ein paar innerlichen Shifts geht es dann mit anderen Gedanken weiter.


gehört zu dem da:
Die Rückkehr ins negative Detail, was ja der Beginn jeder The Work-Sitzung ist, ist dann eher kontraproduktiv.

dazu.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Byron Katie

Beitragvon Beautiful Mind » 25. Jul 2011, 12:42

ZaWo hat geschrieben:Hallo Beautiful Mind,


Die Verbindung zu Abraham kann ich erkennen z.B. hier:
Abe: "Give you the benefit of the doubt."
B.K.: "Kannst du das wirklich wissen?"
oder
B.K.: "Wie würdest du dich fühlen, wenn du diesen Gedanken nicht denken würdest?"

The Work wirkt definitiv. Und da das LoA unter allem liegt, das wirkt, ist The Work auch LoA-konform.

ich glaube jetzt, The Work ist für mich noch zu leidensdurchtränkt, ähnlich wie Dankbarkeit versus Wertschätzung und eher ein Mechanismus für das untere Drittel der Gefühlsskala.

The Work ist da wohl eher eine Einstiegsdroge - eine gutee - :P. Nach ein paar innerlichen Shifts geht es dann mit anderen Gedanken weiter. Die Rückkehr ins negative Detail, was ja der Beginn jeder The Work-Sitzung ist, ist dann eher kontraproduktiv.


Hallo Zawo,

das sehe ich ähnlich, es kann sehr viel auflösen, aber ab einem bestimmten Punkt braucht man es nicht mehr unbedingt, kann aber bei hartnäckigen Geschichten immer noch helfen.

Ein bisschen kann man das auch an einer der Umkehrungen erkennen, wo man "mein Denken" einsetzen soll, was ja ein bissi Richtung Schuldgefühle geht und von Depression kommend eine Erleichterung ist.


Wenn die Umkehrung am Ende Negatives in einem auslöst, hat es nicht den Sinn erfüllt den eine Work haben sollte oder man hat damit dann bereits die nächste Work vor sich, denn es soll ja Frieden mit der Situation entstehen.

Ich weiß ja nicht, welche Antworten für dich anstehen und daher wünsche ich dir viel Freude bei The Work.


Keine Antworten - nur Neugierde und Spannung sie mal live zu erleben, wenn sie denn schon mal vor meiner Tür ist. :-)

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Re: Byron Katie

Beitragvon ZaWo » 25. Jul 2011, 13:05

Beautiful Mind hat geschrieben:oder man hat damit dann bereits die nächste Work vor sich


:grllll: ..genau das habe ich mir zu mir auch gerade gedacht. Also: Ich will nie, nie, niemals mehr dahin zurück, wo ich The Work anwenden "muss". Das ist meine Abstoßung und mein Wunschpfeil.

Meine Generalisierungen dazu:

It's done. Und falls es mir doch nochmal passiert, dann gehe ich mit heutigem Wissensstand da Ratzfatz durch und zwar ohne im negativen Detail rumpusseln zu "müssen". Der Kontrast kümmert sich um sich selbst. Ich hasse Rumpusseln im negativen Detail sowie den ganzen esoterischen Vergebungs-Schmodder .

Ich habe gelernt auf meine Gefühle zu achten. Heute fange ich mich Minimum bei Wut ab. Generalisierungen tun mir gut und ich kann das von Natur aus super. Um die Auflösung kümmert sich mein Vortex-Sog. Ich brauche nichts dafür zu tun. Passiert alles von alleine. Auflösen ist kein aktiver Akt. Es löst sich selbst, wenn ich es nicht mehr künstlich aktiviere. Ich brauche mich um nichts kümmern. Jedes Kümmern ist -jetzt (!) - kontraproduktiv. Nicht mehr mein Pie. Und Tschüss.



Was ein Shift und was eine Erleichterung! :P ich bin - einfach nur :clown: - drüber. :lieb: Deswegen geht's für mich Ratsch runter und auch Ratsch wieder hoch. :P

Ich will ein magisches Gleiten.

Beautiful Mind hat geschrieben:nur Neugierde und Spannung sie mal live zu erleben, wenn sie denn schon mal vor meiner Tür ist


Kann ich gut verstehen. Also viel Freude.

Grüße
ZaWo
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Re: Byron Katie

Beitragvon Birdie » 25. Jul 2011, 14:46

ZaWo hat geschrieben: Ich hasse Rumpusseln im negativen Detail sowie den ganzen esoterischen Vergebungs-Schmodder .


ich darf das mal hervorheben und einmal kräftig ablachen!!! ? :mrgreen: :clown: ....und diesen Ausdruck in meine Galerie der treffenden Ausdrücke übernehmen???
Ladybird grüßt
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Re: Byron Katie

Beitragvon Beautiful Mind » 28. Jul 2011, 09:02

Guten Morgen,

ich war gestern da. Es war sehr, sehr beeindrucken, wie sie ihre Arbeit macht. Binnen 30 - 45 Minuten kann man zusehen, wie die Leute aus ihrem leidigen Kopfkino raus und rein in die Liebe, in ein Wohlgefühl und Frieden kommen.

Ich bin begeistert.

Liebe Grüße,

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Re: Byron Katie

Beitragvon Flower1973 » 28. Jul 2011, 11:39

Das freut mich für dich, dass es dir gefallen hat.
Live dabei zu sein ist eben gleich etwas anders.
Ich wäre auch gerne live dabei bei Esther und Jerry, auf so einem Traumschiff - schön - vielleicht wird´s einmal was,

lg Flower
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Re: Byron Katie

Beitragvon Winterbraut » 15. Jun 2014, 10:16

Hallo Ihr Lieben alle,

bin hier grade auf die alten Posts gestossen weil ich auch (wieder) auf Byron Katie gekommen bin und das Gefühl habe, dass die Work in vielen Glaubensmustern sehr hilfreich ist.
Nachdem ich hier zwei Jahre sehr intensiv mit Abe arbeite, wahrscheinlich schon alles hier im Forum gelesen habe und übe, übe, übe, komme ich doch bei bestimmten Themen in meinem Leben richtig oft immer wieder in meine Widerstände.

Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel erkannt, bin sehr viel besser im Fluss mehr in der Freude höre mehr auf mein Gefühl und erkenne was ich möchte und und und... das ist ganz wunderbar.

Aber ab und an kommt dann so ein Ding, dass unterschwellig sitzt und mir einflüstert: Ich kann mir jetzt noch so oft meine niedlichen Hasen ansehen, oder wertschätzen, oder oder oder... aber der Zweifel, der ist einfach da. Ich kann mir einiges geben und mir gut tun, aber das ist doch eigentlich gar nicht was ich will. Wird es denn je klappen?
Das sind so die Gedanken, die mich echt zur Verzweiflung gebracht haben.
Vor allem da ich sehr gut weiss, dass die Anziehung funktioniert!! Das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben, dass ich dauernd etwas anziehe und überhaupt nicht begreifen kann was da vor sich geht :kgrhl:

Irgendwelche starken Glaubenssätze, die sich einfach nicht ignorieren liessen, egal wo ich hinschaue und wertschätze. Immer wieder die gleichen Fallstricke, z.B. die gleichen Männer, die gleiche Sehnsucht, das gleiche Verlassenwerden. Das ist ein Lied dass ich singe, aber anscheinend war es der einzige Text den ich kannte :102:

Und ich hatte langsam den Eindruck dass einfaches auf Schönes sehen nur etwas bringt, wenn man schon in der Lage ist, wirklich lockerzulassen und nicht noch irgendwo so einen Dorn sitzen hat, den man gar nicht richtig ausmachen kann. Ich konnte das Schöne gar nicht tief verinnerlich, oder glauben und fühlen dass ich bereit bin, das war ja wie ein Chip im Kopf.
Ich hab einfach nicht sehen oder erfahren können, was da den Mangel auslöst, oder ohne zu analysieren was ich da denn glaube.
Ich halte nichts davon ewig in alten Schmerzen zu verharren, aber mir hat es gerade sehr sehr sehr geholfen, doch einmal zu stochern, was denn da los war, um zu sehen: Aha, ich mache das immer noch. Und dann tiefer abzusteigen in meine Bedürfnisse und zu hinterfragen, warum ich glaube, dass es etwas so sein muss, sollte, oder warum ich glaube, dass ich etwas brauche. Was glaube ich denn da überhaupt?!

Und DANN kann ich sehr schön mit Abes Generalisierungen und Wertschätzungen weitergehen:
Wo habe ich das schon hinbekommen, wie habe ich es schon gut gemacht, wo sind die Beweise heute, dass ich es ganz toll gemacht habe. Und dann kommt :loveshower: juchhu es ist der helle WAHNSINN, wunderbar!
Denn es ist ja eine neue Strasse zu begehen, die nur durch Übung und ständige Beweise irgendwann automatisch befahren wird.

Also ich finde die Kombination ganz toll :stimmt:

Herzlich :lieb:
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Re: Byron Katie

Beitragvon Beautiful Mind » 18. Jun 2014, 09:35

Byron Katie ist übrigens am 16.7.14 wieder in Köln. Winterbraut, wie ich sehe lebst du im Ruhrgebiet, vielleicht wäre das was für dich?

http://www.thework.com/events.php?eid=1000105#1000105
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Re: Byron Katie

Beitragvon Winterbraut » 24. Jun 2014, 08:38

Guten Morgen liebe Beautiful Mind,


sehe erst jetzt Deinen Hinweis :pfeif:

Vielen Dank dass Du an mich gedacht hast :loveshower:

Habe den Termin schon lang im Kalender, da ich ein wenig auf der Seite gestöbert hatte, weiss aber noch nicht ob wir dann schon aus unserer Urlaubswoche zurück sind, es sind ja Schulferien... aber spannend ist es bestimmt, ich hatte letztens eine Einzelsitzung (nicht bei Byron ;) und es war schon beeindruckend, wie schnell ein Glaubenssatz sich auflösen kann.
Danach war ich erstmal in einem richtigen Strudel von Überprüfungen, jetzt setzt sich alles.
Ich bin gespannt was sich verändert 8-)
Es macht, finde ich, einen grossen Unterschied, ob jemand anders Dir Fragen stellt - die ja auch andere sind, als wenn Du sie selbst stellen würdest, als wenn ich nur selbst in mich hineinhorche.
War sehr aufschlussreich.

Liebgruss aus dem Ruhrgebiet :hug:
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Re: Byron Katie

Beitragvon zimtstern » 1. Jul 2016, 02:47

Hallo ihr Lieben,

ich wollte grade einen Thread zu Byron Katie starten, da habe ich geshen dass es schon einen älteren gibt.
Ich habe mich vor ein paar Jahren mal mit ihrer Methode und ähnlichen Lehren (Radikal im Hier und Jetzt Leben, die Realität akzeptieren, keine Wünsche mehr haben..) beschäftigt, bin dann aber wieder davon abgekommen als ich auf das LoA gestoßen bin.

Für mich schienen sich beide Lehren damals zu widersprechen, ich war depressiv und überfordert als ich auf "The Secret" gestoßen bin, war ich so dermaßen erleichtert, - ich muss mein Leben gar nicht mehr so akzeptieren wie es ist.. ich kreiere jetzt meine Traumwelt.

Ich stellte mir vor ich hätte bereits mein Traumleben und versuchte die Realität so gut es geht auszublenden.
Wenn man bedenkt dass ich damals dachte ich würde an einer schweren endokrinen Depression leiden, dann ist es schon ein Wunder wie schnell diese (wenn auch nur für kurze Zeit) verschwunden war.
Am Ende dieses schönen Ausfluges war die Erkenntnis wenigstens dass die Depression gar nicht so endokrin sein kann, wenn ein paar Gedanken reichen um sie quasi auszuschalten. :lol:

Nach meinen Absturz aus der Traumwelt und einer kurzen "dieses Wunschdenken ist doch alles Quatsch, wahrscheinlich muss ich doch akzeptieren dass es "Nichts" gibt und alles so akzeptieren wie es ist" bin ich dann vor ein paar Jahren bei Abraham gelandet und grade in letzter Zeit habe ich mich wieder mit den "alten" Lehren beschäftigt und stelle fest dass sie sich eigentlich gar nicht so sehr widersprechen.

Abgesehen von dem einen Punkt, nämlich dass wir leiden weil wir wünschen, weil wir die Realität nicht so akzeptieren wie sie ist.

Ich denke dieser Punkt wird meist falsch verstanden, jedenfalls der erste Punkt, also dass wir leiden weil wir wünschen.
Wir leiden nur weil wir glauben dass wir das was wir uns wünschen nicht bekommen können, wir glauben dass so etwas wie Mangel existiert.
Der zweite Punkt stimmt eigentlich mit dem was Abraham lehren überein, wir leiden wenn wir die Realität nicht akzeptieren, wenn wir glauben dass wir etwas brauchen um im Hier und Jetzt glücklich sein zu können.
Für Abraham ist "make peace with who/where you are" ja quasi die Basis von allem. Auch lehren Abraham das bedingungslose Wohlfühlen. Das geht ja nur wenn ich die Realität (erst mal) so akzeptiere wie sie nun mal ist.
Die eigentliche Manifestation (die uns glücklich macht) ist die emotionale Manifestation.. quasi die Gedanken dahinter.

Wenn man das begreift "braucht" man eigentlich nichts um hier und jetzt so richtig glücklich zu sein.
Und umgekehrt gilt es natürlich auch, (da wären wir wieder bei der Lehre von Byron Katie), nicht die Umstände sind es die mich unglücklich, ärgerlich, ängstlich etc.. machen, sondern meine Gedanken darüber.

Trotzdem sind da unsere Wünsche, und witzigerweise haben die ganzen sprituellen Lehrer die das "nicht-wünschen" lehren ja auch scheinbar so ihre Wünsche, sonst würden sie keine Bücher schreiben, Vorträge halten, in schönen Häusern wohnen.. eben ihr Leben nach ihren Wünschen gestalten.

Ich denke das mit dem "Wünschen" wird einfach falsch verstanden.
Sich mit dem LoA zu beschäftigen heißt im Grunde nur, das ganze bewusster in die Hand zu nehmen. Ich will mein Leben ja so wie so gestalten, selbst wenn ich eigentlich nichts brauche um glücklich zu sein, es ein "state of mind" ist. So lange ich mich nicht im "Nichts" auflöse habe ich Wünsche. :lol:

Jedenfalls glaube ich auch dass, ähnlich wie Zawo weiter oben geschrieben hat, das komplette Programm von Katie Byron eher etwas für den unteren Bereich auf der ELS ist. Grade der ganze "Urteile über deinen Nächsten" Fragebogen. Wenn man einfach nicht weiterkommt kann das was da so hochkommt im Detail sehr aufschlussreich sein, wenn man es vorher unterdrückt/verdrängt hat.

Wenn man sich eine Weile mit den Fragen beschäftigt hat, dann sollte sich der Prozess des Hinterfragens ja eigentlich verinnerlichen. Ich sage eigentlich, weil das bei mir leider (öfters) nicht der Fall ist. Ich bin dann immer wieder ganz überrascht dass ich diese wichtige Erkenntnis mal wieder vergessen habe :roll: .

Ich glaube die Beschäftigung mit dem LoA verleitet mich oftmals doch dazu, ungewünschtes bei Seite zu schieben, zu verdrängen (und dann kann man es ja auch nicht hinterfragen). Man will ja schließlich nicht auf das fokussieren was man gar nicht will...
Für mich war dieser Punkt lange Zeit sehr tricky.

Die Lösung ist wohl diese, wenn einfacher Fokuswechseln nicht klappt, - ich quasi das Ungewollte verdrängen muss, ich gedanklich noch in der "das will ich nicht-Welt" hänge, dann befinde ich mich im unteren Bereich und hier ist nun mal hinterfragen angesagt.

Das zeigt auch mal wieder wie wichtig es ist sich auf der EGS einordnen zu können und zu wissen was von welcher Stufe aus möglich ist.

Ich setzte mich in letzter Zeit jedenfalls wieder häufiger mit den 4 Fragen von Byron Katie auseinander und schaue auch sehr gerne ihre Sitzungen auf Youtube.

Lieben Gruß,
Zimtstern :lieb:
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Re: Byron Katie

Beitragvon ZaWo » 2. Jul 2016, 09:27

Ein wunderschöner, erkenntnisreicher Post, liebe Zimtstern. Bild
ZaWo
 


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