Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Diverse Quellen / Lehrer / Channeler / Das Gesetz der Anziehung

Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kai-Ra-San » 26. Feb 2011, 13:00

Die deutsche Übersetzung von Jascha

Awakened Doing

Frage: Welche Hinweise würdest Du Menschen geben, um sie daran zu erinnern, oder bewusst zu machen, dass wir eine kreative Kraft in einem kreativen Universum sind?


E.T: Der Prozess des Erwachens hat zwei Aspekte oder zwei Dimensionen. Zuerst geht es darum, die Quelle in dir selbst zu finden, Dein Selbst. Danach geht es darum dieses Sein mehr und mehr in Dein Leben zu bringen – sodass Dein tägliches Leben mit dieser Stille durchsetzt wird. Je mehr diese Stille in Dein Leben kommt, desto mehr beginnt sich das Ego aufzulösen. Du verkörperst dann ein anderes Energiefeld – so als ob etwas aus einer anderen Dimension durch dich in diese Welt kommt.

Es ist essenziell wichtig, dass alle dann folgenden „erwachten Tätigkeiten“, wie ich sie manchmal nenne, unsere Basis (foundation) werden. Die Welt ist voller Menschen, welche in Aktion sind, aber es handelt sich dabei meistens um „unerwachtes“ Handeln. Dieses Handeln kommt aus einem unglücklichen (Gemüts)Zustand and kreiert noch mehr unglückliche (Gemüts)zustände. Unsere erste Aufgabe besteht darin, jene Dimension, jene andere Dimension, auf diese Welt zu bringen. Beobachte in deinem täglichen Leben, wie du Gegenwärtigkeit (Presence) in die kleinsten Dinge fließen lassen kannst – während du einen anderen Menschen zuhörst, wenn du von einem Ort zum anderen gehst und so weiter. Bewusste Gegenwärtigkeit beinhaltet Akzeptanz von allem was ist, im jetzigen Moment und in der Form, wie sich das Jetzt gerade ausdrückt, was eine spirituelle Übung ist. Je mehr du auf das Jetzt ausgerichtet bist, desto mehr kommt jene Energie durch.

Es ist entscheidend für uns, in der bewussten Gegenwärtigkeit des alltäglichen Lebens geerdet zu sein. Fortwährende Akzeptanz des „es ist wie es ist“ (is-ness) im jetzigen Moment bildet dabei die Basis. Dadurch erreichen wir immer mehr Bewusstheit. Du arbeitest mit dem gegenwärtigen Augenblick, der sozusagen dein Lehrer ist. Sage „Ja“ dazu. Dadurch kommt die Bewusstheit (presence). Zuerst musst du eine Akzeptanz für die Dinge entwickeln, die sind, wie sie sind. Nicht bezogen auf die Weltsituation, sondern auf deine eingeschränkte Realität. Nach einer Weile wirst Du feststellen, dass es da noch einen anderen Aspekt in der Gegenwärtigkeit (presence) gibt. Sie ist nicht einfach nur still (leer) – da gibt es noch einen dynamischen Aspekt in ihr. Das ist der Moment, wo „erwachtes Handeln“ hinein kommt.

Zuerst wird es die Art und Weise verändern, wie Du mit anderen Menschen umgehst. Eines Tages will etwas gemacht werden, das ein Handeln benötigt. Du magst es vielleicht so empfinden, dass Du den Drang hast, etwas unbedingt zu machen (unbedingt zu handeln). Plötzlich weißt Du dann, was es ist, das du zu tun hast. Es mag von innen kommen, oder es kommt von außen – aus irgendwelchen Situationen in deinem Leben. Dann beginnt das „erwachte Handeln“. Diese Art von Handlung hat nichts mit dem egoistischen Handeln zu tun, wo alles Tun auf ein Ende ausgelegt ist (ein Ziel hat). Dort (beim erwachten Handeln) ist eine tiefe Freude in der Handlung. Da gibt es nicht diesen übertrieben Wunsch, etwas erreichen zu müssen, aber Du erreichst in Wahrheit viel mehr, weil da so viel Freude in der Tat ist, dass das Endresultat keine Rolle mehr spielt. Es entsteht eine gänzlich andere Art der Tätigkeit (des Handelns), welche nicht von Wünschen (oder Bedürfnissen) getrieben ist. Normalerweise haben wir den Gedanken: „Ich muss etwas erreichen“.

Jene Gegenwärtigkeit (Presence), die durch dich wirkt, begründet sich nicht auf Wünsche (Bedürfnisse), sondern auf Vergnügen. Es basiert nicht darauf, etwas zu wollen oder zu brauchen, weil du von der Fülle kommst. Die Handlung (Tätigkeit) wurde nicht ins Leben gerufen, um dich zu erfüllen. Sie wurde nicht ins Leben gerufen, um dir etwas hinzuzugeben. Die Handlung kommt aus der Fülle, in der du bereits verweilst – also gibt es dort keine Not (Bedürftigkeit).

Es mag sein, dass Hindernisse auftauchen, besonders dann, wenn du Dinge tust, die der Konditionierung der Welt entgegenwirken. Dann mag es sein, dass Hindernisse auftauchen. Aber ebenso mag es sein, dass du eine enorme Kraft finden wirst, die dir helfen wird.

Hindernisse tauchen vielleicht in der Form von unkooperativen Leuten oder Situationen auf, aber ebenso wird große Kraft in all das fließen, was Du tust und dir auf vieler Weise helfen. Genau das Richtige, zu genau der richtigen Zeit, genau die richtige Person. Wenn Hindernisse auftauchen, werden sie nicht als Feinde betrachtet. Das Ego betrachtet jedes Hindernis, das sich seinem Handeln in den Weg stellt, als Feind.

Ein Hindernis wird als das akzeptiert, was es ist und du arbeitest mit ihm – nicht dagegen an. Oder du arbeitest um es herum, oder du nimmst seine Energie und veränderst sie. Es wird darin eingebunden, was du tust. Du siehst nutzlose Situationen oder unkooperative Menschen nicht mehr als Feinde. Alles wird umarmt als das, was es ist, akzeptiert, wie es ist und transformiert. Es ist nicht mehr unbedingt so, dass du es machst, du wirst zu einem Gefährt für die Aktion (vehicle for doing). Es geschieht durch dich. Die Kraft kommt dann, wenn sie kommen will.

Einige Jahre nachdem die Umwandlung (im Sinne von totalem Erwachen, the shift) bei mir geschah, war wenig Aktion in der äußeren Welt. Und nach und nach kamen mehr und mehr Leute, die mir Fragen stellten. Einige Handlungen geschahen und einiges Sprechen fand statt. Antworten kamen plötzlich heraus und so war es einige Jahre lang. Ich wusste irgendwie, dass da eine Kraft war, aber diese erreichte aus irgendwelchen Gründen nicht die Menschen. Es geschah einfach noch nicht. Es war prima, die Menschen kamen ein oder zwei Mal die Woche und stellten ihre Fragen. Ein Workshop hier, ein Workshop dort und dazwischen viel Raum.

Einmal war ich in einer ländlichen Kirche in England, in einem kleinen Dorf in Sommerset. Die Kirche war absolut menschenleer – da kamen plötzlich Wort aus mir heraus, die sagten: „Benutze mich“ (Use me) und „Ich hätte gerne Beschleunigung“. Ich weiß nicht, zu wem ich gesprochen habe. Ich weiß nicht woher die Worte kamen. Es schien, als hörte das Bewusstsein zu. Anfangs geschah nichts weiter und ich ging nach Hause. Einige Wochen später wachte ich mit der Gewissheit auf, England zu verlassen und an die Westküste Nordamerikas zu ziehen. Ich wusste nicht warum. Dies war der Anfang und letztendlich habe ich seitdem auch mit meinen Schriften (Aufzeichnungen) begonnen. Das war die Beschleunigung, die geschah. Ich wusste (damals) nicht, dass dies ein Teil der Beschleunigung war, um die ich gebeten hatte. Und die Dinge beschleunigten sich immer mehr. Seid vorsichtig, um was ihr bittet.

Ich habe nicht das Gefühl, dass ich dabei irgendetwas „getan“ hätte. Ich gehe nur damit. Spreche ich als eine Person? Nein, es ist Bewusstsein, das spricht, das den Verstand benutzt, um das auszudrücken, was in diesem Moment am Hilfreichsten ist. Sei also im Dienst für DAS. Du bist im Dienst für DAS. Werde die Vorstellung los, dass du ein abgetrenntes Wesen bist, das etwas tun muss. Sei offen dafür, was es ist, das in dieser Welt getan werden möchte, dann geschieht bewusstes Handeln durch dich. Jedes sogenannte „Individuum“ hat eine unterschiedliche Funktion in dieser Welt. Indem Du (deinem Selbst) aus dem Weg gehst, indem Du Gegenwärtigkeit (presence) in Dein tägliches Leben bringst, kommt die Antwort, was es ist, was getan werden möchte, durch dich hinein.

Es ist ein wundervolles Abenteuer damit in Verbindung zu stehen. Es gibt eine ganze Menge, das in der jetzigen Zeit durchkommen möchte. Es unterscheidet nicht zwischen den Menschen, es sagt nicht: „Du bist etwas besonderes, ich werde dich auswählen“. Wann immer eine Person durchlässig dafür wird, kommt es durch. Es fragt nicht: „Wie ist deine persönliche Geschichte (Vergangenheit)? Bist du es wert?“. Es ist zeitlose Bewusstheit. Es ist nicht an deiner vergangenen Geschichte interessiert, ob du eine anständige Person bist. Wo auch immer diese Offenheit vorhanden ist, kommt das Licht durch.



Das Original auf Englisch:

© copyright 2008-2010. Eckhart Tolle . All rights reserved. http://www.eckharttolle.com/

Awakened Doing

Question: What kind of guidance would you offer to people to remember, or be aware that we are a creative force in a creative Universe?

ET: The awakening process has two aspects, or two dimensions, to it. One is the finding the Source within, as yourself. Then, [there is] bringing that into your life more and more – so that your daily life becomes interspersed with that Stillness. As your life becomes interspersed with that Stillness, the ego then begins to fade. You embody a different energy field – as if something from another dimension were coming through you into this world.

The most essential thing is the foundation for all subsequent “awakened doing”, as I sometimes call it. The world is full of people who are doing, but it’s mostly unawakened doing. This comes out of unhappy states, and creates more unhappy states. Our first task is to bring that dimension, the other dimension, into this world. With your normal everyday life, see if Presence can flow into the smallest things – listening to another person, walking from here to there, and so on. Presence implies acceptance of whatever is, in the Now, in alignment with the form of the Now, as a spiritual practice. The more you are aligned with the form of the Now, the more this energy comes through.

It’s vital for us to be grounded in the Presence of everyday life. The foundation is continuous acceptance of the is-ness of Now. Through that, Presence arises more and more. You work with the present moment, as your teacher so-to-speak. Bring a “yes” to it. With that, the Presence comes. You have to first come to an acceptance of the is-ness of things – not the world situation – just your limited reality. After a little while you will notice that there is another aspect to Presence. It’s not just still - there’s also a dynamic aspect to Presence. That’s where “awakened doing” comes in.

First it changes the way in which you deal with others. One day, something else wants to be done that needs doing. You might perceive it as something that you need to do. Suddenly you know what it is that you need to do. It comes from within, or it comes from without – some situation in your life. Then, “awakened doing” begins to happen. That doing is not the egoic doing, where whatever you do is a means to an end. There is deep enjoyment in the doing. There is not an excessive desire to achieve, but you achieve actually more - because there’s so much enjoyment in the doing that the end result looks after itself. A very different kind of doing arises, that is not motivated by desire. The normal way is thinking “I need to achieve this”.

As Presence moves through you, it’s not based on desire anymore, it’s based on enjoyment. It’s not based on wanting or needing anything, because you’re coming from fullness. The action is not designed to fulfill you. It’s not designed to add something to you. The action is coming out of the fullness in which you already dwell – so there’s no neediness in it.

Obstacles arise, as they will, especially if you do things that go against the conditioning of the world – you may find obstacles. You also may find enormous power helping you.

Obstacles may come in the form of uncooperative people, or situations, but enormous power will also flow into what you do and help you in many ways. Just the right thing, just at the right moment, just the right person. When obstacles do arise, they are not regarded as enemies. The ego regards any obstacle to its course of action as an enemy.

An obstacle is accepted for what it is, and you work with it – not against it. Or you work around it, or you take its energy and turn it around. It becomes incorporated into what you have to do. You don’t see any more enemies in the form of unhelpful situations, uncooperative people. Everything is embraced for what it is, accepted for what it is, and transformed. It’s not so much that you are doing it, you become a vehicle for the doing. It happens through you. The power comes when it wants to come.

For several years after the shift that happened to me, there was not much happening externally – and after that, gradually, people came to ask questions. There was some doing, some speaking happening. Answers were suddenly coming, and that lasted for several years. I knew somewhere that there was a power here, but it’s not reaching many people for some reason. It wasn’t happening yet. It was fine, people would come once or twice a week and ask questions. A workshop here, a workshop there, and then big spaces.

I was once in a country church in England, in a small village in Somerset, and the church was completely empty – and suddenly the words came out of me that said “Use me”, and “I’d like acceleration please”. I don’t know who I was talking to. The words, where they came from, I don’t know. The Consciousness was listening, it seems. At first nothing happened and I went back home. A few weeks later, I woke up knowing that I had to leave England and move to the west coast of North America. I did not know why. That was the beginning, and eventually the writing started there. That was the acceleration happening. I did not know [at the time] that it was part of the acceleration that I had asked for. And then things accelerated more and more. Be careful with what you ask for.

I don’t have the sense that I am “doing” any of this. I just go with it. Am I speaking as a person? No, its Consciousness speaking, using this mind, to express what is most helpful for this moment. So be in the service of that. You are in the service of that. Get rid of the idea that you have to “do” anything as a separate entity. Be open to what it is that wants to be done in this world, then conscious doing happens through you. Every so-called “individual” has a different function in this world. The more you get out of the way, you do it by bringing Presence into everyday life, then the answer of what it is that wants to be done comes through you.

It’s a wonderful adventure to be aligned with that. There is a lot that wants to come through at this time. It doesn’t choose between people, it doesn’t say “You are special, I’m going to choose you”. Whenever a person becomes transparent to it, it comes through. It doesn’t ask “Who are you, what are your credentials?” It doesn’t ask, “What is your personal history? Are you worthy?” It’s timeless Presence. It’s not interested in your past history, whether you were the most virtuous person. Wherever the opening is, the light comes through.


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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kia » 26. Feb 2011, 14:24

Kai-Ra-San hat geschrieben:Are you worthy?” It’s timeless Presence. It’s not interested in your past history, whether you were the most virtuous person. Wherever the opening is, the light comes through.


Das ist ja wunderschön, Kai-Ra-San :danke: Dir herzlich

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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Winner » 26. Feb 2011, 15:10

So sooo SCHÖN!

Vielen Dank für's Posten Kai-Ra-San!

Es kam wie gerufen! Herrlich, hat mich so gefesselt, dass meine Augen feucht wurden :gvibes:

Schon seit Wochen, wenn nicht sogar schon Monaten lebe ich beide Teachings, die von Eckhart und Abe und erfahre dadurch so unglaublich viel.

Alles Liebe :lieb: :ros: :lieb:

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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon auja » 28. Feb 2011, 08:45

:danke: lieber Kai-Ra-San für das Posten des wunderschönen Tolle-Textes.
Ich finde, E. Tolle und Abraham ergänzen sich sehr gut. Ich habe viele Bücher von ihm gelesen und Videos gesehen und dadurch eine ganz neue Sicht auf die Dinge bekommen. Danke für den wundervollen Reminder!!!

Eine wundervolle Woche wünsche ich allen. :loveshower:

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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon laugh » 6. Mär 2011, 22:59

Habe das Zitat gerade noch hierm Forum gefunden und freue mich auch sehr. Denn Tolle habe ich vor einiger Zeit gelesen und hatte das Buch "Jetzt" dann lange neben dem Bett liegen und immer mal wieder mitten drin aufgeschlagen, weil ich es sooooo wunderschön und hilfreich fand....
Und ich glaube, ich hole es jetzt wieder hervor.... :-)
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Ramona » 4. Jul 2011, 17:02

In meinem Leben sind Abraham und Eckhart Tolle die wichtigsten spirituellen Lehrer(n).
Jedoch bekomme ich sie beide nie unter einem Hut.
Eckhart redet nie vom LOA oder Wunscherfüllung, sagt jedoch das sich Wünsche von ganz allein erfüllen sobald man in diesen Jetzt Zustand des Friedens kommt.

Eckhart sagt immer, einfach nur sein (Jetzt), nichts wollen, Bewusstsein

Abraham sagt, wünsche ruhig und zwar mit Begeisterung, denke an das was du willst, nicht an das wie es ist (Jetzt)

Was übereinstimmt, ist das Gefühl im SEIN
Was Eckhart als tiefen Frieden erklärt, erklärt Abraham als glücklichen Dauerzustand und in beiden Lehren tritt ab dann die Wunscherfüllung ein.
Liebe Grüsse
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon ZaWo » 5. Jul 2011, 11:19

Würde ich etwas anders präzisieren. Tolle und Abraham sind auch meine beiden praktisch wirkungsvollsten Lehrer...vielleicht noch Don Miguel Ruiz und Byron Katie dazu.
Abe erklären auf einer höheren Abstraktionsebene und lehren uns, dass sich unsere Wünsche erfüllen, sobald wir keine Widerstände dagegen setzen.
Um die Widerstandslosigkeit (Zulassen) zu erreichen gibt es zahlreiche Methoden. Tolles Methode des versinken im Jetzt ist sehr, sehr wirkungsvoll bei mir - besonders im unteren Drittel des EGS. Sie unterliegt aber genau wie viele andere Methoden, den universellen Gesetzmäßigkeiten und wirkt auch auf eben diese Weise. Im Jetzt ist kein Problem und keine Widerstand, wenn man das mal genauer ausprobiert und übt. Die Wünsche erfüllen sich somit, da der Strom des Wellbeing nicht behindert wird und auch die gefühlte Problemlosigkeit ihre Entsprechung im Außen erzeugt.

Warum das so ist, erklären dann wieder Abraham. Tolle erklärt zwar auch, aber das Zeugs (Schmerzkörper und Konsorten) habe ich innerlich in Abraham-Struktur übersetzt, verstanden und die Tolle-Erklärung als - für mich unbrauchbar, weil zu einschränkend - verworfen. Er hat ja auch erst die Effekte persönlich erlebt und dann versucht diese bildhaft zu erklären. Im depressiven Zustand allerdings erprobt und dort wunderbar und erleichternd. Hat man es dann damit bis zu Hass geschafft, benötigt es meiner Ansicht nach ergänzende Sichtweisen. Ab ca. Ärger funktioniert Tolle dann wieder und ein toller Stopp-Rettungsanker ("Welches Problem habe ich genau jetzt?").

habt einen schönen Tag.
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kia » 5. Jul 2011, 14:01

Wundervolle Beschreibung, liebe Zawo,

habe hier noch ein schönes Abe-Teaching gefunden, welches das "now" beschreibt, das sind nur die ersten 10 Minuten




Sommergrüsse :gvibes:
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Beautiful Mind » 8. Jul 2011, 21:40

Ecki Tolle lese ich auch sehr gerne, bei ihm habe ich nur das Gefühl, dass er durch seine plötzliche Erleuchtung ein wenig weltfremd geworden ist. Ich meine damit, es fällt mir "normalen, einfachen Menschen" etwas schwer, im zu folgen. Ich finde es im Alltag schwer, immer im relaxten Jetzt zu bleiben.

Kennt ihr das Gefühl, genau zu wissen, was er meint und zu spüren, dass er wirklich recht hat mit allem was er sagt, aber man kriegt es nicht umgesetzt?

Wenn ich Abraham lese fühle ich mich verstanden. Obwohl sie aus einer überaus übergeordneten Perspektive, aus einem Space, in dem wahrscheinlich alles Weltliche unwichtig ist, begeben sie sich auf unser Niveau und finden eine Sprache, die wir verstehen - die glücklich macht und einen gangbaren Weg für jeden aufzeigt.

Ich liebe Abraham. :ros:

Ist es nicht fantastisch, dass wir in einer Zeit leben, in der uns so wunderbare Lehrer begegnen?
Ist es nicht wundervoll, dass wir den Umbruch in diese neue Zeit erleben dürfen?
Ist es nicht ein Geschenk, dass es Computer und Internet gibt, die uns Menschen wie euch treffen lässt?
Ist DIESES Leben nicht einfach nur einzigartig?

.... :vortex:

Oh, sorry, ich bin etwas vom Thema abgeschweift.

Herzliche Grüße,

Beautiful Mind :lieb:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Ramona » 8. Jul 2011, 22:01

Ja es ist toll dass diese Welt so einen spirituellen Schwung macht und wir so tolle spirituelle Lehrer haben.
Genial ist auch dass jeder Zugang zum Universum hat und Zugang zum Wissen, schwer erklärbar aber genial.
Ich glaube auch dass mit 2012 eben dieser spirituelle Umschwung gemeint ist.
Die Welt wandelt sich ... ich spüre das
Ich bin jetzt zwei Wochen allein und will versuchen direkten Zugang zur Geistlichkeit zu bekommen ...
Hab jetzt die Stille um mich rum
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Thriver » 24. Aug 2011, 15:07

Hallo Ihr Lieben,

ich bin gerade dabei mich mit Herrn Tolles Konzept vom "Schmerzkörper" auseinanderzusetzen.

Generell kann ich für mich eine große Schnittmenge zwischen E. Tolle und Abraham ausmachen. In (zumindest) einem Punkt jedoch sind ihre Lehren diametral entgegengesetzt:

Abraham sagen: "All is well", die Welt ist "nicht kaputt" und dass alles immer besser wird.
E. Tolle spricht u.a. von "kollektiver Geisteskrankheit" im Westen und dass wenn sich nicht bald was ändert, alles noch schlimmer wird.

Nun ja - rein gefühlsmäßig tendiere ich in diesem Punkt dann doch ziemlich eindeutig zu Abraham. :tja:


Aber zurück zum Schmerzkörper. Wilhelm Reich nannte es Charakterpanzer und sogar bei Franz Bardon habe ich von Ähnlichem gelesen. Wie stehen denn Abraham zu diesem Thema. Ist das einfach nur Widerstand?

ZaWo hat geschrieben:Warum das so ist, erklären dann wieder Abraham. Tolle erklärt zwar auch, aber das Zeugs (Schmerzkörper und Konsorten) habe ich innerlich in Abraham-Struktur übersetzt


Liebe Zawo, ich möchte dieses Thema für mich auch ins Abrahamische übertragen und ich würde mich sehr freuen, wenn Du Deine Übersetzung mit uns teilst.

Natürlich freue ich mich ebenso über Beitrage anderer Co-creators. :loveshower:


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon ZaWo » 24. Aug 2011, 17:31

Hallo Thriver,

mach ich gerne, wenn ich mich noch erinnern kann. ich habe das Hörbuch von Eckard Tolle und daher kann ich nicht eben mal kurz querlesen. Das einfachste ist vielleicht, wenn du einzeln Punkte, die dich irritieren hier zur Gegenüberstellung darstellst.

Grundsätzlich:
Abe und Tolle haben untersschiedliche Beschreibungslogiken zur Beschreibung struktureller Sachverhalte. Abe arbeitet eher mit Prozessen und Funktionsträgern, wo hingegen Tolle stark personifiziert.

Grundsätzlich und ganz platt, habe ich mir gemerkt, ist der Schmerzkörper das Komplement unseres Vortex - also alles, was wir nicht mögen, ooV ist und daher schlechte Gefühle hervorruft. Das "Rühren" des fiesen Schmerzkörpers ist ein Effekt des LoA, welches ja mit andockenden Gedanken, den negativen Trend verstärken kann. Das ist die berühmte Abwärtsspirale - das negative Kopfkino. Genau genommen hat Tolle somit den "Freudekörper" übersehen, der sich rührt, wenn wir in die andere Richtung, nämlich erleichternde Gedanken denken. :mrgreen: Wobei sein JETZT diese Aufgaben natürlich hat. Nur das ist bei ihm ja ein Ort der Hingabe und des Fließenlassens, Also im Grunde ein Äquivalent zum Strom des Wellbeing von Abe und der Aufforderung, die Ruder loszulassen. Seine Methoden, Widerstände loszulassen und downstream zugehen, nennt er Torwege zum JETZT.

ich weiß jetzt halt nicht mehr genau, welche "Verhaltensweisen" Tolle dem Schmerzkörper noch zuweist. :102:

Abraham sagen: "All is well", die Welt ist "nicht kaputt" und dass alles immer besser wird.
E. Tolle spricht u.a. von "kollektiver Geisteskrankheit" im Westen und dass wenn sich nicht bald was ändert, alles noch schlimmer wird.


Das All-is-well entspringt einer breiteren Sicht der Zusammenhänge, als die Aussage von Tolle, sofern er das genau so gesagt hat. Damit meine ich z.B. die Bedeutung von Kontrast als Schöpfungsstartpunkt. Die Erkenntnis, dass andere in einer anderen Welt leben, als man selbst, ist der erste Schritt zu weiterer Erkenntnis. Darauf auf die vollumfängliche Wahrheit zu schließen, ist logisch falsch abgeleitet und daher eher spekulativ zu sehen. Nun, wir machen uns alle so unsere Gedanken. :clown: :P Aber wundern tut es mich schon. Glaubt er wohl an Hilfe von außen?

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Ramona » 24. Aug 2011, 18:03

Hallo, Zawo hast es gut beschrieben, ich denke aber das Eckhart auf Abraham oder LOA auch noch mal gezielt antworten wird in den nächsten Jahren. Denn auf dem spirituellem Wege bleiben viele bei Tolle und Abraham gleichzeitig hängen, so wie ich auch.
Das wichtigste und der Grundkern sind ja die gleichen.
Nämlich das Well being ...
Trotzdem gibts gerade beim Denken viele Fragen.
Für Abraham ists ein Werkzeug gut eingesetzt, für Tolle das pure Ego das meist Leiden schafft :uns:
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kia » 24. Aug 2011, 18:22

Liebe Zawo,

wunderbare Zusammenfassung.

Ich bin von den Tolle Teachings weg gekommen, wegen diesem Schmerzkörper-Konzept, allein die ganzen Beschreibungen, wie richtig und gut sie auch sein mögen, haben mir persönlich nicht so gut getan beim Lesen. Und ich neige dazu, sehr assoziiert zu lesen und habe das dann alles leider haarklein innerlich empfunden. Die Parallele zu Abraham wäre wahrscheinlich alle negativen Gedanken/ Emotionen auf der EGS bis oben zu Hoffnung. Habe nur das Buch "Die Neue Erde" gelesen. Was mir noch bestens in Erinnerung ist, ist die Stelle, an der er mit einer Frau gearbeitet hatte (also er, Eckhart Tolle), dann in ein Restaurant ging, dort war dann innerhalb kürzester Zeit wortwörtlich die Hölle los, weil der Schmerzkörper, den er von der Frau teilweise in sich aufgenommen hatte, im Restaurant jemand anderes "anfiel". Platt ausgedrückt. Abraham würden sagen, da muss aber Schwingungsresonanz gewesen sein bei ihm und dann auch bei der Person die später im Restaurant "angefallen" wurde.
Eine bessere Lösung, wie das anders hätte gehen können, wurde nicht aufgezeigt - ich war etwas verwirrt, weil ich den Rest des Buches darauf sozusagen wartete.

Also für mich war das ganze zu schwierig, ich wusste nicht, wie ich mit dem Gelesenen an mir "arbeiten" sollte.

Ich finde die theoretischen Erkenntnisse des Buches sind auch bekannt aus der Zen-Meditation und der Rest aus der Psychoanalyse - ich habe paar Jahre "studiert" :oops: :clown: aber ich fürchtete eben, durch die Beschäftigung mit so Sachen wird möglicherweise der Schmerzkörper verstärkt (Psycho-Therapien) - und Zen praktizieren kann ich mit Abraham besser; die Meditationsform, die für mich stimmt, ist ja bei den Teachings nicht vorgeschrieben. Jedenfalls habe ich es so verstanden...

Liebe Grüsse :huhu2: Thriver - konnte da nicht so viel beisteuern.
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Thriver » 24. Aug 2011, 19:38

Hi ZaWo,

vielen lieben Dank für Deine Antwort. Ich war auf dem Weg dahin und Du hast es für mich treffend und präzise auf den Punkt gebracht. :loveshower: Jetzt kann ich was mit dem Begriff "Schmerzkörper" anfangen.


Für mich ist das deshalb so interessant, da der Schmerzkörper nach Tolle durch Bewusstwerden und wertungsfreies Wahrnehmen aufzulösen ist. Wobei die Intention nicht auf das Auflösen gerichtet sein soll, sondern auf das (möglichst gedankenfreie) Erleben im Jetzt. Hab ich zumindest so verstanden.

Mit dem "einfach nur fühlen" habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht - v.a. als Einleitungsprozess zu EFT/Wingwave.

Abraham empfehlen ja hingegen, immer nach einem sich besser anfühlenden Gedanken zu suchen.



Liebe Kia, :hug:

ich habe von Tolle bisher nur youtube Videos gesehen und wenn er vom "Jetzt" spricht, fühle ich eine starke Resonanz in mir. Jedoch hat er für mich auch immer wieder etwas "der Welt entrücktes/entsagendes" - ganz im Gegensatz zu Estherham. Im Video "freiheit von gedanken" gegen Ende spricht er vom Kollektiven menschlichen Leid, das auch der Einzelne zu tragen hat. Und dass eine Bewusstseinsänderung vonnöten ist, sonst kommen noch schlimmere Zeiten, weil immer mehr Technik und Konsum verfügbar ist usw.

Hier haben Esterham eine grundweg andere Schwingung, die ich einfach liebe und so sehe ich Tolle ausschließlich in Bezug auf das "Erleben des Jetzt" als Ergänzung an.


Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kia » 24. Aug 2011, 19:52

Lieber Thriver,

das ist toll, dass es Dir gelingt auf das für Dich gut Anfühlende zu fokussieren - und die Jetzt-Teachings von Eckhart Tolle für Dich sinnvoll zu nutzen. Ich denke die Jetzt-Teachings und die Vortex-Teachings vertragen sich gut :clown:.

Viel Freude dabei :hug:

Kia
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon ZaWo » 24. Aug 2011, 21:57

Thriver hat geschrieben:Für mich ist das deshalb so interessant, da der Schmerzkörper nach Tolle durch Bewusstwerden und wertungsfreies Wahrnehmen aufzulösen ist. Wobei die Intention nicht auf das Auflösen gerichtet sein soll, sondern auf das (möglichst gedankenfreie) Erleben im Jetzt. Hab ich zumindest so verstanden.

Mit dem "einfach nur fühlen" habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht - v.a. als Einleitungsprozess zu EFT/Wingwave.

Abraham empfehlen ja hingegen, immer nach einem sich besser anfühlenden Gedanken zu suchen.


Wundervolles Beispiel, lieber Thriver :itsmagic:

Also:
Bewusst ändern kannst du immer nur etwas, was dir zunächst als änderungswillig bewusst ist. Ich weiß ja nicht genau, wie sich Tolle des Treibens seines Schmerzkörpers bewusst wird, aber ich tippe doch stark auf Unwohlgefühle. :clown:

Die wertungsfreie Wahrnehmung des Gefühls z.B. "Aha, ich fühle mich mies. Wie fühlt sich mies an? *fühl* *fühl*" ist sowohl eine negative Generalisierung, als auch ein Fokuswechsel. Und genau das Ist ein erleichternder Gedanken. Das wirkt selbstverständlich auch nach Abraham schmerzlösend. :P
Klar sollte der Fokus nicht auf Auflösen liegen, da das auch nur wieder Widerstand ist. Gedankenfreiheit ist ebenfalls erleichternd, da du dann ja den stressigen Gedanken nicht mehr denkst. Auch da sagen Abe nichts anderes....nur eben nicht so einschränkend.

Mir ist das mittlerweile viel zu kompliziert geworden, wie Tolle das hier macht. Hat was von "rückwärts durch die Brust ins Auge". Ich verwende die Methoden rund um das Jetzt recht gerne. Achtsamkeit auf seine eigenen Gefühle und deren häufige Bewusstwerdung gehört zum Standard-Trainingsobjekt eines guten :clown: Abrahamiten.

Lieber Gruß
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon tigerdrache » 24. Aug 2011, 22:46

Vielen herzlichen Dank liebe ZaWo,

dieser Satz, ...

ZaWo hat geschrieben:... Klar sollte der Fokus nicht auf Auflösen liegen, da das auch nur wieder Widerstand ist.


... ist gerade jetzt so Perfekt für mich zum einbrennen! :danke:

Ich habe genug mit Gesundheit herumgebastelt und dadurch "eigentlich" Bewusst Unbewusst längst kapiert, wie ich Gesund bin. Dabei klappt es leicht und in anderen Bereichen stand ich mal wieder voll auf der Leitung, suchte die Lösung im Vergleichen der Handhabung zur Gesundheit und stand und stand (Dick vor mir das Schild mit Lösung) und sah die Lösung nicht, da ich ständig unbewusst die Auflösung oder Änderung wollte, statt einfach den Gedanken hinter dem Gedanken zu wechseln.

Danke fürs von der Leitung schubsen :lieb:
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Thriver » 25. Aug 2011, 09:57

Liebe Zawo,

wow, genau danach habe ich gesucht. :genau:

ZaWo hat geschrieben:Die wertungsfreie Wahrnehmung des Gefühls z.B. "Aha, ich fühle mich mies. Wie fühlt sich mies an? *fühl* *fühl*" ist sowohl eine negative Generalisierung, als auch ein Fokuswechsel. Und genau das Ist ein erleichternder Gedanken. Das wirkt selbstverständlich auch nach Abraham schmerzlösend. :P
...
Gedankenfreiheit ist ebenfalls erleichternd, da du dann ja den stressigen Gedanken nicht mehr denkst. Auch da sagen Abe nichts anderes....nur eben nicht so einschränkend.



Ich bin echt beeindruckt, wie elegant und präzise Du mir das verklickert hast. :loveshower:
Vielen Dank :ros:


Ganz lieben Gruß
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kia » 25. Aug 2011, 11:30

Genial, liebe Zawo, danke Dir auch. :bussi:
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Beautiful Mind » 25. Aug 2011, 20:13

Was ist bei Abe eigentlich mit "Generalisierung" gemeint? Ich habe es hier im Forum schon öfters gelesen, in den Büchern aber nichts gefunden.
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon lawofattraction » 26. Aug 2011, 06:40




Hallo BM,

Generalisierung ist auch eine neuere Entwicklung in der Abraham-Lehre - "Decontructing Thought" - und in den Büchern noch nicht enthalten. Bei uns aber findet man das - wir hier sind ja immer am Puls der Leading Edge. :clown:

ZaWo hat das hier anhand eines Beispiels ausgezeichnet beschrieben, dem ist kaum was zuzufügen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Beautiful Mind » 26. Aug 2011, 21:47

nAbend Loa,

oh ja, ich habe schon festgestellt, dass ich dem Leading Edge noch ein Stück hinterher hinke. Bild
Aber, um da aufzuholen gibt ja dieses Forum und die Workshops. :help:

Vielen Dank für den Link, jetzt weiß ich was damit gemeint ist. Es geht ja im Grunde immer wieder darum, den nächst besseren Gedanken zu finden. In dem Fall einfach auf eine allgemeinere Ebene zu wechseln. Ich verstehe es so, dass man sich also beim herunterbrechen der Gedanken auf eine Ebene bringt, wo die Dinge funktionieren, um diese Energie von dort mit in das andere Thema rüber zu ziehen.

Ich will hier aber nicht vom Thema abschweifen. Vielen Dank nochmal! :fh:

Sagt mal, könnte ich eigentlich irgendwo weitere Abe-Übersetzungen kaufen? Die Loa-Bücher habe ich alle durch und die früheren Hicks-Bücher finde ich nicht so spannend. Mit dem englischen Material tue ich mich schwer, ich brauche zu lange, bis ich alle Vokabeln übersetzt habe, die ich nicht verstehe. Ist zwar schön, zum englisch lernen, aber nicht schön, um den hungrigen Geist satt werden zu lassen.

Herzliche Grüße,
BM :gvibes:
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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon lawofattraction » 27. Aug 2011, 07:31




Auch ein kleines OT :oops:

Hallo BM,

Abraham-Übersetzungen ins Deutsche gibt es nach meinem Kenntnisstand nur bei uns. Und immer nur kostenlos, daher auch nur dann, wenn ich Lust und Laune habe oder auch mal der eine oder andere hilfreiche Geist hier sich beflügelt fühlt. :clown:

Kennst Du denn schon alle Videos mit deutscher Übersetzung? Die sind für mein Empfinden die beste Übung, und da ich ziemlich nahe am Text übersetze, auch gut verständlich. Kai-Ra-San hat die exzellent umgesetzt, und dem englischen Gesprochenen und dem geschriebenen deutschen Text zu folgen sollte keine grosse Schwierigkeit sein, wenn man einige Grundkenntnisse hat.

Liebe Grüssse
Loa



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Re: Awakened Doing - was Schönes aus Ecki Tolle's Sicht

Beitragvon Kai-Ra-San » 23. Nov 2011, 15:51

Ecki Tolle - „Leben im Jetzt - aber wie?" vom 26. Oktober 2010 in Karlsruhe
(8 Videos, ca. 101 Minuten)

Hier der Link zum ersten Video (die Folgenden reihen sich automatisch daran an...) >> Bild
Bild
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