"Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

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"Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon SonnenKind » 22. Feb 2014, 23:37

Hallo ihr Lieben! :)

Ich hätte da mal eine Frage, die ich mir schon sehr oft gestellt habe.

Wir haben ja bestimmte Glaubenssätze. Beispielsweise den, dass Schokolade dick macht, dass dies oder jenes ungesund ist, usw. Laut Abraham entspricht dies ja aber nicht der wirklichen Realität. Deshalb frage ich mich, wie diese Glaubenssätze entstanden sind...
Und tragen diese Glaubenssätze (fast) alle Menschen in meiner Umgebung in sich oder bin nur ICH diejenige damit und erschaffe mir ALLES selbst, auch den Gedanken, dass andere dieselben Glaubenssätze haben? Klingt jetzt sehr verrückt, aber versteht ihr, was ich meine? Und falls dem so sein sollte: Wo haben diese Glaubenssätze ihren Ursprung? Warum sind sie da? Hat ein einzelner Mensch mal dies und jenes gedacht und sein angebliches Wissen dann an die nachfolgenden Generationen weitergegeben (dies könnte ja aber nur der Fall sein, wenn (fast) alle Menschen dieselben Glaubenssätze haben... Hätte ich alleine diese Glaubenssätze, dann müsste ich sie mir ja irgendwie "antrainiert" haben...)?
Wie seht ihr das? (Ist jetzt vielleicht etwas konfus geschrieben, aber ich habe auch ein bisschen Wein getrunken. :lol: )

Liebe Grüße und eine gute Nacht euch allen! :)
SonnenKind
 
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon Birdie » 23. Feb 2014, 09:39

Liebes Sonnenkind,
Glaubenssätze sind seit ich Abraham kenne mein "Hobby".

Ich denke, Glaubenssätze sind deshalb so wichtig für die Menschheit, weil sie eine Erklärung anbieten für alles und jede Lebenslage.
Eine Grundlage von der aus man weitergehen kann.
Vom Mutterleib an bis ins Grab sozusagen dürfen wir uns an Glaubenssätzen orientieren (oder wir tun es nicht , weil wir es vorziehen unsere Realität selbst zu gestalten mit unseren eigenen uns förderlichen Glaubenssätzen).

Glaubenssätze kommen und verschwinden auch wieder.
Früher war es "Gottes Zorn" oder Gottes unergründlicher Ratschluss bei Missernten, Fehlgeburten, Seuchen etc.
Daran glaubt heute keiner mehr.
Heute bietet die Wissenschaft für fast alles eine plausible, glaubhafte Erklärung, die durch Studien und Forschungen "wissenschaftlich hieb und stichfest belegt sind". (Bis die folgende Generation von Wissenschaftlern uns das Gegenteil beweist)
Egal, ob es sich dabei um die dickmachende Schokolade handelt oder um die Ursachen für Hautkrebs.

Dazu kommen noch die familiären Glaubenssätze, die ethnischen Glaubenssätze, die religiösen und die ureigenen Kreationen jedes einzelnen Menschen.

Ich erlebe gerade am eigenen Leib wie verunsichernd es ist etwas zu "haben" , ein körperliches Leiden und es gibt dafür keine Erklärung!
Ich war erst völlig aus dem Häuschen....es MUSS doch eine Erklärung, eine Ursache geben, etwas woran ich "glauben" kann....jetzt suche ich mir selbst etwas aus :clown:

Ich denke Glaubenssätze sind beides: Gemeinschaftsarbeit einer Sippe z.B. und auch "Erkenntnisse", die ein einzelner Mensch zuerst gewonnen hat und die er dann weitergab....und den Sog solcher "Erkenntnisse" darf man ja nicht unterschätzen.
ich finde es nicht immer leicht, mich allgemein als richtig erkannten Glaubenssätzen zu entziehen.
Da braucht es gar kein "Training" ....das geht automatisch, weil wir ja von Kindesbeinen an damit aufwachsen....

LG.
Birdie
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon lawofattraction » 23. Feb 2014, 10:31




Guten Morgen, Ihr Lieben,

Glaubenssätze - meine Lieblinge .... :teuflischgut:

SonnenKind hat geschrieben:Wir haben ja bestimmte Glaubenssätze. Beispielsweise den, dass Schokolade dick macht, dass dies oder jenes ungesund ist, usw. Laut Abraham entspricht dies ja aber nicht der wirklichen Realität. Deshalb frage ich mich, wie diese Glaubenssätze entstanden sind..


Einmal entstehen Glaubenssätze dadurch, dass wir "Autoritäten" Glauben schenken. Als Kinder den Eltern und Lehrern und denen, die es angeblich besser wissen, als wir - dann Experten, die Bücher und Abhandlungen schreiben, Fernsehsendungen und allen denen, die durch Forschungen etwas herausgefunden und dadurch "bewiesen" haben. Wird eine Erkenntnis durch andere, neue Erkenntnisse und Forschungen abgelöst, verändern sich auch die Glaubenssätze.

Man denke nur einmal an all die Information, die zum Thema Ernährung und Gewicht verbreitet wurde und sich über die Jahre drastisch verändert hat. Jeder neue Forschungsfokus ergibt neue Erkenntnisse, ohne dass dabei berücksichtigt wird, dass es erst der Fokus ist, der entsprechende Ergebnisse hervorbringt.

Glauben wir einmal etwas, so entwickeln wir eine Art Tunnelblick. Wir beobachten unsere Umwelt, sehen unseren Glauben bestätigt, der sich dadurch immer weiter verhärtet und zur subjektiven Wahrheit wird. Das LoA bringt uns dazu ja immer weitere Beweise.

SonnenKind hat geschrieben:Und tragen diese Glaubenssätze (fast) alle Menschen in meiner Umgebung in sich oder bin nur ICH diejenige damit und erschaffe mir ALLES selbst, auch den Gedanken, dass andere dieselben Glaubenssätze haben?


Sicherlich erschaffst Du Dir Deine Umwelt mit allem, was Du darin vorfindest, immer wieder selbst. Also auch die Menschen, die gleichen GS anhängen und Dich dadurch wieder bestätigen. Hast Du also einmal einen Gedanken und denkst ihn beständig, wird Dir das LoA die entsprechenden Bestätigungen bringen.

SonnenKind hat geschrieben:Hat ein einzelner Mensch mal dies und jenes gedacht und sein angebliches Wissen dann an die nachfolgenden Generationen weitergegeben (dies könnte ja aber nur der Fall sein, wenn (fast) alle Menschen dieselben Glaubenssätze haben...


"Glauben" tun wir das, was uns unsere Welt als vorhanden widerspiegelt. Ein Kind nimmt von seinem Umfeld Information auf und sieht diese Überzeugungen im Glauben an ihre Wahrheit als reale Tatsache. Dafür sorgt das LoA. Das Beobachten des Umfeldes und daraus gezogene Rückschlüsse wird sicherlich von Anbeginn der Menschheit so gewesen sein. Aber nicht jedes Umfeld hat die Aufmerksamkeit auf die gleichen Dinge gerichtet.

Genau so, wie zwei Geschwister aus der gleichen Familie unterschiedliche Überzeugungen entwickeln, da ihre Aufmerksamkeit unterschiedlich gelagert ist, werden auch die direkten Nachfahren von "Adam und Eva" ihre Aufmerksamkeit in unterschiedliche Richtungen gelenkt haben. Daher gibt es auch viele unterschiedliche Überzeugungen - je nachdem, wohin der Fokus gelegt wurde und wie stark die Beschäftigung damit war.

Lieben Gruss und allen einen schönen Sonntag
Loa



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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon Anjanka » 5. Mär 2014, 15:15

Hallo Zusammen, :danke:

ich habe mich inzwischen viel mit dem Thema "Gesetz der Anziehung" beschäftigt und einige Bücher gelesen, sowie viele Erfolge erzielt.
Am Besten komme ich mit der Visualisieren- und Hineinfühlen-Methode zurecht.
Was mir allerdings immer ein bisschen den "Mut" nimmt sind diese Glaubenssätze und die Erklärungen in den Büchern von Jerry und Hicks dazu.

Als ich heute in diesem Forum diesen Beitrag gelesen habe, musste ich mich einfach anmelden, um auch meine Frage an Euch loszuwerden:
Im Buch "Wunscherfüllung: Die 22 Methoden" habe ich gelesen, dass man ewig leben könnte, wenn man nicht den Glaubenssatz hätte, dass man sterben muss.
Nun frage ich mich allerdings, woher entsteht zum Beispiel so ein Glaubenssatz?
Oder dass man generell altert, mit Falten, grauen Haaren, etc.
Die Neandertaler (oder noch frühere Menschen) haben bestimmt nicht einfach so den Glaubenssatz entwickelt, dass man sterben muss. Oder dass ein Mensch graue Haare im Alter bekommt.

Wo kommen denn Tod und Altern her?

Ich würde gerne ewig jung bleiben, aber diese offenen Fragen helfen mir dabei nicht weiter. Das zeigt mir einfach, dass es doch noch etwas höheres geben muss als nur die Realität, die wir erschaffen.

Ganz liebe Grüße :ros:
Anya
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon saalgrub » 6. Mär 2014, 08:44

Zum Thema Glaubenssätze und Alter ... da kommt bei mir das Thema Genetik ins Spiel ...
Genetik ist nichts starres - wird mit jedem Gedanken geändert - jedoch entspricht die Genetik der "Festverdrahteten Neuronenverbindungen" = Glaubenssätze im Gehirn.
Und primär sind diese Glaubenssätze unbewusst - also wenn du bei den Superreichen, Eliten, Adeligen oder "Blaublütigen" fragen würdest was der entscheidende Faktor für Reichtum ist, würden diese klar "Genetik" antworten - darum wurde auch nur in diesen Kreisen geheiratet ...
Also Kinder eines Reichen habe eine Genetik für Reichtum - sprich Sie tun unbewusst das "Richtige" = unbewusste Kompetenz. Kinder von Armen verhalten sich unbewusst so, daß sie arm bleiben = unbewusste Inkompetenz. Natürlich lässt sich alles ändern ... entscheident ist dafür jedoch die Erkenntnisfähigkeit und Lernbereitschaft.
Die Entwicklung geht immer von
a) unbewusster Inkompetenz
b) bewusster Inkompetenz
c) bewusster Kompetenz
d) unbewusster Kompetenz
Als Beispiel in Kurz am Autofahren.
a) ein 14jähriger denkt weil er gross genug ist und oft genug zugeschaut hat, das Autofahren ist eh nicht so schwer - als Papas Auto mit Schlüssel vor der Garage steht probiert er
b) Gottseidank ist nicht viel passiert - nur eine Delle - nun weiß er, daß es doch nicht so einfach ist
c) er macht den Führerschein und übt dann eine Zeit bewusst - muss sich anfangs immer voll aufs fahren konzentrieren
d) irgendwann könnte er diese Unterhaltung im Auto führen, und unbewusst Auto fahren - und gar nicht mitbekommen - wie er die letzten 10 min nach Hause gekommen ist
Also - a) und d) sind auto-matisch, und b) und c) benötigen Bewusstsein, Lernfähigkeit, Änderungswillen und Übung - Wiederholung bis Automatismus entsteht ... doch so ändert man seine Genetik, sei es zum Thema Reichtum - oder auch zum Thema Alterungsprozess ...
Der wichtigste Punkt ist (woran die meisten scheitern) die Erkenntnisfähigkeit b) das einem die eigene Inkompetenz bewusst wird ... ;-) ... und dann bewusst das gelernte so lange trainiert bis es unbewusst wird ... (sonst fällt man wieder unbewusst in die alten Muster zurück) ...
Die Summer unserer "Glaubenssätze bzw. Festverdrahtungen" ist in der DNS enthalten, welche eine Antenne ist, mit Licht und der Quantenebene interagiert und so automatisch unsere Realität beeinflusst ... Gesetz der Ausstrahlung / Anziehung ...
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon LiveToPaint » 7. Mär 2014, 00:02

Anjanka hat geschrieben:Nun frage ich mich allerdings, woher entsteht zum Beispiel so ein Glaubenssatz?
Oder dass man generell altert, mit Falten, grauen Haaren, etc.
Die Neandertaler (oder noch frühere Menschen) haben bestimmt nicht einfach so den Glaubenssatz entwickelt, dass man sterben muss. Oder dass ein Mensch graue Haare im Alter bekommt.

Wo kommen denn Tod und Altern her


Hallo Anjanka;

dazu frage dich mal, woher willst du wissen das ein Neandertaler nicht auch bloß ein Glaubenssatz ist ?
Du weißt aus der Schule das es sie gegeben hat/haben soll.

Ich beschäftige mich nun auch schon lange mit dem Thema Realitätsgestaltung, oder auch der frage wo kommen wir her etc.
Die fragen die ich mir stellte, haben mich durch sicher schon über 100 Bücher zum Thema "wie gestalten wir unsere Realität" geführt.
Unter anderem Abarham sagen uns, das auch wir ohne lesen Zugang zu dem wissen über uns haben, doch ich schätze mal der "fazinierende Alltag" hält einige von uns selbst von der enthüllenden Innenschau ab und so suchen wir "im außen" nach Information und bekommen eine Menge Material geboten das wiederum eine Menge neuer fragen aufwirft und man sucht weiter nach Antworten "im außen".

Ich will damit nur sagen das die folgenden Worte auch "nur" Interpretationen aus den Informationen darstellen, die ich mir aus diverser Literatur aufgesogen habe, und mir meinen Teil daraus zurecht puzzele. 8-) :mrgreen:

Abraham, Elias, Bashar und andere "Lehrer" sagen uns, das wir uns mit voller Freude und Absicht in diese Dimension fokussiert haben. Das ganze haben wir uns interessanter gestaltet indem wir die Vereinbarung des vergessens "wo wir herkommen" getroffen haben. Das ganze wirkt ziemlich realistisch, immerhin erblicken wir das licht der Welt als kleines hilfloses Wesen aus dem Bauch eines anderen Wesens, unserer Mama heraus.

Von hier aus starten wir unser irdisches da sein und werden mit den Glaubenssätzen der schon anwesenden gefüttert. Wohlgemerkt, du hast dir das selbst so ausgesucht.....

Ich könnte die Geschichte nun weiter spinnen, aber hier greife ich den faden der Neandertaler wieder auf, oder waren es doch Adam und Eva ?
Was ich damit sagen will, vielleicht haben wir uns ja auch mal für die Umgebung des Neandertalers entschieden, uns dafür entschieden zu Erfahren wie es ist als "dummes" tierähnliches Wesen eine Erfahrung zu machen. In dieser Erfahrung oder in dieses "Erfahrungprogramm" haben wir das sterben mit einprogrammiert, um es auf diese Weise an unsere nachfahren, die sich ebenfalls für die Inkarnation in diese "Wildnis" entschieden haben, weiter zu geben, damit die Wildnis des "Gefressen und gefressen werden" weiter bestehen bleibt.

In unsere heutigen Welt haben wir diese "Urzeitprogramme" immer noch in unseren Genen, weil wir uns dazu entschieden haben in dieses "Programm" hinein zu Inkarnieren. In dieses "Programm" das diese Glaubenssätze immer noch hegt und pflegt und weiter vererbt.
Irgendwann entscheidest du dich vielleicht für eine Dimension mit völlig uns unbekannten Glaubenssätzen, die wiederum eine völlig neue Erfahrung bieten. Oder wir schaffen es in dieser Dimension unsere eigenen Glaubenssätze so "umzuschreiben" das wir ohne zu sterben in andere Fokusse hineininkarnieren können.
Laut Seth gibt es Dimensionen in der wir viele Fokusse, gleichzeitig erleben können.
Und davon ab, wer ist WIR, wir sind das alles um uns herum.

Alles ist möglich, doch kannst du es auch zweifelsfrei ausstrahlen? So verstehe ich die Lehren Abrahams

M f g

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon lawofattraction » 7. Mär 2014, 08:52

Anjanka hat geschrieben: habe ich gelesen, dass man ewig leben könnte, wenn man nicht den Glaubenssatz hätte, dass man sterben muss.
Nun frage ich mich allerdings, woher entsteht zum Beispiel so ein Glaubenssatz?
Oder dass man generell altert, mit Falten, grauen Haaren, etc.


Hallo Anjanka,

das Thema ist schon des öfteren diskutiert worden, unter anderem hier und hier.

Lieben Gruss
Loa



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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon saalgrub » 7. Mär 2014, 18:28

Zum Thema Alterungsprozess - Unsterblichkeit:
Ich bin ein Abraham-Neuling, und ich bin von meinem Wesen und Wissen ein "spiritueller Wissenschaftler".

Die Forschung hat festgestellt, daß die Zellen vom Potential her auf Unsterblichkeit angelegt sind. Früher dachte man, die ältesten Lebewesen am Planeten sind so ca. 5000 Jahre alt (einige Bäume) – nun hat man auch konkrete Beispiele von Unsterblichkeit in der Natur gefunden.
* Bei vielen Einzellern oder Kolonien von Bakterien spricht man von potentieller Unsterblichkeit, da sie sich unter idealen Bedingungen durch Zellteilung beliebig immer weiter vermehren, ohne dass dabei ein Altern zu beobachten wäre und das Phänomen „Tod“ aufträte.
* Der Lebenszyklus der Qualle Turritopsis nutricula zeigt eine im Tierreich einzigartige Fähigkeit: Nach Erreichen der sexuellen Reife kann der Organismus, durch Nutzung des Transdifferenzierung genannten Zellwandlungsprozesses, wieder in das Stadium der Kindheit zurückversetzt werden. Dieser Zyklus lässt sich anscheinend unbegrenzt wiederholen.[2]
* Einige Seegurkenarten können nach Auffassung mancher Wissenschaftler unter idealen Bedingungen unbegrenzt lange leben.
* Bei Süßwasserpolypen konnten bisher keine Anzeichen eines Alternsprozesses nachgewiesen werden.[3]
* Pilze sind potentiell unsterblich.
z. b.: http://de.wikipedia.org/wiki/Turritopsis_nutricula
http://www.beobachter.ch/natur/forschun ... blichkeit/

Beim Menschen erkennt man heutzutage durch Störungen bei Kinder welche beschleunigt oder verlangsamt altern, daß der Alterungsprozess hauptsächlich mit der Genetik im Zusammenhang ist.
a) Progerie – beschleunigter Alterungsprozess um 5 – 10 x schneller als bei normalen Menschen – und die Kinder vergreisen ab ca. 10 Lebensjahren
b) Gegenteil - ein verlangsamter Alterungsprozess war bei Brooke beobachtet worden (20jährige im Körper eines Kleinkindes):
http://de.nachrichten.yahoo.com/mysteri ... 13775.html
Also – die Genetik bestimmt den körperlichen Alterungsprozess und Unsterblichkeit – und was bestimmt die Genetik ?
Ich würde das Bewusstsein sagen …
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon SonnenKind » 1. Apr 2014, 21:42

Im Buch "Wunscherfüllung: Die 22 Methoden" habe ich gelesen, dass man ewig leben könnte, wenn man nicht den Glaubenssatz hätte, dass man sterben muss.
Nun frage ich mich allerdings, woher entsteht zum Beispiel so ein Glaubenssatz?
Oder dass man generell altert, mit Falten, grauen Haaren, etc.
Die Neandertaler (oder noch frühere Menschen) haben bestimmt nicht einfach so den Glaubenssatz entwickelt, dass man sterben muss. Oder dass ein Mensch graue Haare im Alter bekommt.


Genau das hatte ich mit meinem Thread gemeint, :) Dass ich nicht verstehen kann, woher manche Glaubenssätze kommen.
Ich werde mir die Antworten mal ganz in Ruhe durchlesen.
Danke dafür! :loveshower:
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Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon Viereichen » 9. Apr 2014, 19:04

Hallo Ihr!
Glaubenssätze? Ich finde ein spannendes Thema.

Für mich sind sie eine Art Zwischenbereich oder Zwischenspeicher von manifestierter Energie im Menschen.
Wer es vermag, viel Positives über sich zu denken und zu fühlen, wird auch entsprechende Glaubenssätze sein Eigen nennen. Es gibt natürlich auch die andere Seite. Das latente Mangelbewusstsein. Es ist wie ein Gift, der Glaube an Mangel und zu kurz kommen, usw. Ich brauche nur unbedacht den TV anzuschalten. (Was ich mir schon eine Weile abgewöhnt habe, zum Glück..)

Wie bereits im Thread erwähnt wurde, formen Sozialisation und Herkunft zunächst einmal die Glaubenssätze beim heranwachsenden Menschen in ganz unterschiedlichen Ausprägungen. Der Mitbegründer des NLP, Robert Dilts, hat ein sechsstufiges Schema entworfen. Darin spielen die individuellen Werte und Glaubenssätze, bzw. Überzeugungen eine nicht unwesentliche Rolle. Denn sie haben unmittelbar Auswirkungen auf die Bereiche Fähigkeiten und Verhalten des Menschen. Letztlich bestimmen Sie sogar das persönliche Umfeld, z.Bsp. die Leute, mit denen sich jemand abgibt. Oder Situationen, in die jemand gerät.

Bsp.: Wenn ich nicht in Spiritualität, Wachstum und individueller Freiheit (für mich drei unverzichtbare Werte aus der Ebene meines Glaubenssystems) so tief verankert wäre, würde ich mich mit Sicherheit jetzt hier nicht im Forum aufhalten. Oder ich würde mich dann auch nicht gezielt mehr mit Freunden in meinem Freundeskreis mich unterhalten, die entsprechend spirituell interessiert sind (1.univ.Gesetz). Also haben diese drei Werte einen Einfluss auf mein persönliche Umfeld.

Glaubenssätze sind die Stützmauern des persönlichen Denkgebäudes. Das ganze Haus ist die jeweilige Individualität. Wie eingangs erwähnt, sind diese Stützmauern jedoch auch etwas sehr dynamisches. Wir haben jederzeit gestalterischen Einfluss auf sie. Alte Glaubenssätze lassen sich durch neue GL`s überschreiben. Das geht jedoch nicht so dermaßen einfach, dass wir die alten Sätze einfach in die Mülltonne zu klopfen bräuchten.
Schließlich hatten diese Sätze einmal eine wichtige Funktion. An Glaubenssätze sind immer komplexe Geflechte neuronaler Vernetzung angekoppelt. Bei Sätzen die wir schon über Jahrzehnte in uns tragen, ist das Netz viel dichter. Also gleicht der Umbau eher einer Restaurationsarbeit. Die alten Stützmauern unseres Denkgebäudes lassen sich nicht in 17 Sekunden einreißen.
Ich glaube, es ist eher zeitlich anlog der Gestaltung einer persönlichen Trauerarbeit. Das braucht (individuell unterschiedlich) auch Zeit.
Dennoch läßt sich viel gestalten, bewerkstelligen. Die Glaubenssätze sind nicht der Beton, für den sie manchmal fälschlicherweise gehalten werden. (Meistens in Situationen, in denen wir Dinge nicht gleich erreichen.)
Die Kraft der Visualisierung von Wünschen und Zielen verändert mein Leben. Das bringt auch die Manifestationen von Neuem. Doch wieder einmal ist bereits der Weg das Ziel. Es gibt so viel Wohlfühlenergie in jedem Menschen, dass wir uns bis zu allgemeinen Tatsache dieses Glaubens wohl noch ein wenig das Leben schwer machen...

Herzliche Grüße
Viereichen
Viereichen
 

Re: "Allgemeine" Glaubenssätze: Wo haben sie ihren Ursprung?

Beitragvon MrNewThought » 9. Dez 2014, 13:54

SonnenKind hat geschrieben:Wir haben ja bestimmte Glaubenssätze. Beispielsweise den, dass Schokolade dick macht, dass dies oder jenes ungesund ist


Hallo SonnenKind,

m. E. sind die sogen. Glaubenssätze, die du hier als Beispiel nennst, gar nicht mal so falsch.
Vor allem Vollmilchschokolade enthält überwiegend Fett und Zucker.
Führt man dem Körper übermäßig Fett zu, dann wird der Körper nicht alles Fett verbrennen, sondern einen Teil des Fettes "ablagern". Es ist ja bekannt, dass der Mensch genetisch auf "Vorrat" programmiert ist; für den Fall, dass schlechtere Zeiten kommen. Natürlich spielt hierbei auch die Geisteshaltung eine Rolle - ich denke, wer davon überzeugt ist, dass er vom Essen nicht dick wird, dessen Stoffwechsel - das ja vom Unterbewusstsein gesteuert wird - wird so arbeiten, dass der Körper weniger Fett ansetzt. Ähnlich ist es mit Zucker.
Die Frage ist aber auch, wie viel Zucker / Fett man zu sich nimmt. Ich denke, jemand, der im seelischen Gleichgewicht ist, wird sich nicht übermäßig Süßkram reinstopfen, da, wer übermäßig isst, meist etwas kompensieren will (Stress, Frust etc.).

Im Übrigen - und das beträfe dann auch die Sache mit gesund/ungesund - habe ich mal gehört, dass Forscher rausgefunden haben, dass Leute, die etwas vermeintlich ungesundes gegessen haben (fette Schokotorte) und sich dabei gut fühlten, das Stück Torte ohne schlechtes Gewissen genossen, ein besseres Gesundheitsbild aufwiesen, als die Gruppe von Leuten, die mit einem schlechten Gewissen und der Geisteshaltung ("ungesund" und "macht dick") das Stück Torte gegessen haben.
Also der Geist spielt auf jeden Fall eine große Rolle, aber man kann m. E. hier auf dieser Existenzebene, auf der wir leben, das Geistige und das Physische nicht streng voneinander trennen; sondern es sind m. E. zwei Seiten von ein und der selben "Medaille". D. h. würde jemand, der sich in einem seelischen Gleichgewicht befindet, übermäßig zucker- und fetthaltiges zu sich nehmen und keinen Sport betreiben, würde er sicherlich auch ansetzen (wenn auch nicht ganz so viel wie jemand, der über den gleichen Zeitraum gleich viel isst dem es aber seelisch nicht gut geht; weil letzterer anders "schwingt" und dementsprechend der Stoffwechsel langsamer ist).
Aber wie gesagt, jemand dem es seelisch gut geht, ist i.d.R. nicht danach, sich übermäßig fett- und zuckerhaltig zu ernähren, sondern seine geistige/seelische Verfassung wird sich in seinem Essverhalten widerspiegeln: Nämlich ausgewogene Ernährung und nicht maßloses Essen.


SonnenKind hat geschrieben:Und tragen diese Glaubenssätze (fast) alle Menschen in meiner Umgebung in sich oder bin nur ICH diejenige damit und erschaffe mir ALLES selbst, auch den Gedanken, dass andere dieselben Glaubenssätze haben?:)


Ich denke, einen Großteil von Glaubenssätzen teilen die Menschen miteinander. Und durch das LoA wirst du wahrscheinlich auch den Leuten begegnen, die die gleichen Glaubenssätze haben wie du.
Aber nach den Lehren Abraham's erschaffst du nicht die Gedanken - und auch nicht Erfahrungen - anderer; du kannst andere Menschen beeinflussen, aber nicht für sie erschaffen. Wenn du etwas denkst, und immer und immer wieder denkst, entsteht daraus irgend wann ein Glaubenssatz - du "sendest" die entsprechende Schwingung hinaus und Gedanken anderer, die dieser Schwingung entsprechen kannst du somit empfangen und oder eben wie gesagt Leute mit gleichschwingenden Gedanken in deine Erfahrung ziehen.

SonnenKind hat geschrieben:Wo haben diese Glaubenssätze ihren Ursprung?

Erfahrung, Beobachtung, Analysen, Studien usw.
Bis jemand kommt, der etwas stichhaltig widerlegt; dann entstehen wieder neue Überzeugungen, die an das Umfeld und an kommende Generationen weitergegeben werden usw.

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