Zweifel und Beziehung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 12:54

hallo zusammen,

ich lese hier nun schon eine weile die Beiträge in diesem forum mit, und brauche nun einen ratschlag.
seit ein paar tagen plagen mich wieder diese blöden zweifel. ich habe auch schon gemerkt, dass ich immer schneller wieder von den zweifeln wegkommen kann und einfach zu den positiven gedanken zurückkehre, doch gerade bin ich wieder ziemlich unsicher.
schon seit jahren führe ich eine nicht ganz einfache beziehung.
er ist beziehungsgestört und daher war es immer schon ein auf und ab.
als die streitereien überhand nahmen und es so einfach nicht mehr weitergehen konnte, einigten wir uns auf eine reine freundschaft. wir wollten einfach, dass irgendetwas anders wird und sahen nur diese möglichkeit, wenn wir eine sache ändern, wäre möglicherweise unser ganzes miteinander anders und entspannter. uns warbeiden immer klar, dass wir auf keinen fall die sache ganz beenden wollen.
schnell stellte sich heraus, dass alles trotzdem so ähnlich weiter ging wie bisher, also wir konnten immer noch nicht die finger voneinander lassen, glücklicherweise änderte sich trotzdem etwas im umgang, alles lief wieder gut.
und ich sagte mir, dass ich ihn einfach so nehme wie er ist und ihm seine freundschaftsdefinition lasse, wenn er diese aufgrund seiner beziehungsängste braucht, und ich es für mich einfach als beziehung sehe. und ihn nach wie vor liebe. dieses gefühl lässt sich sowieso nicht einfach wegschieben. ich stellte mir jeden tag alles schön und harmonisch vor, mein gesamtes leben besserte sich dadurch und ich glaubte ganz fest daran, dass es alles noch viel besser wird, da sich die beziehung ja schon die ganze zeit schritt für schritt verbessert hatte. und ich entschloss mich, nicht mehr nach anderen männern ausschau zu halten und keinen mehr zu treffen, ich will nur ihn und alles andere funktioniert soweiso nicht, gibt nur zusätzlichen stress, da ich mich nicht wirklich auf einen anderen einlassen will.

doch als ich ihn das letzte mal sah, zogen mich einige seiner kommentare wieder total runter. bei dem ersten konnte ich noch mit meinem positiven denken dagegen halten, doch dann kamen meine alten ängste wieder. ich steigerte mich da richtig rein, angst vor anderen frauen, angst wie es auf dauer weiter geht u.s.w.
das gefühl, ihn nie wieder sehen zu dürfen...aber auch zu wissen, dass ich das eh nicht schaffe, früher habe ich es oft versucht, mich ganz zu lösen, ohne erfolg.
ich fing mich dann gott sei dank schnell wieder und kehrte zu dem positiven denken zurück, dass ich seit wochen übe.
doch nun habe ich angst, mir alles schön zu malen, wie ich es die letzten wochen getan habe, da ich die zweifel bisher nicht ganz wegschieben konnte..und ich habe angst, dass sich durch meine blöden zweifel alles wieder verschlechtert und war sogar richtig sauer auf mich, dass ich mich nicht im griff hatte und nicht über allem stehen konnte.
darf ich also weiterhin so positiv an ihn denken?
ich sehe es als meine einzige möglichkeit, ich muss irgendwie wieder meine zweifel besiegen.
Malea
 
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon ZaWo » 8. Sep 2010, 14:21

Hallo Malea,

herzlich willkommen hier im Forum.

Liest sich nicht gut, was du da schreibst. Upstream, upstream, upstream und ein erbitterter Kampf deinerseits.

Ich wüsste nicht, warum du in diesem Fall gegen deine Zweifel angehen solltest. Sie erscheinen mir sehr gesund.
Ob es dieser Mann wird kannst du eh nicht wissen und auch nicht beeinflussen.

Ich wünsche dir alles Gute und glaube - so ganz aus der Entfernung -, dass Aufgeben, eine gute Entscheidung sein könnte.

ZaWo

PS: Wie kommst du auf die Idee, mit einem "beziehungsgestörten" (Wahrheitsgehalt deiner Diagnose sei mal dahingestellt :clown: ) eine wundervolle, harmonische und reibungslose Beziehung haben zu können? Ist ein Widerspruch mit dem du dich möglicherweise selbst boykottierst. Gönnst du dir nichts Besseres oder schwimmst du im Helfersyndrom? Warum er? :lieb:
ZaWo
 

Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 15:11

hm, warum er? vielleicht weil gleiches gleiches anzieht ;-)
vielleicht bin ich selbst auch beziehungsgestört.
er ist ja nicht so geboren worden und es ist auch schon viel besser geworden.
und im grunde sind wir uns sehr sehr ähnlich, er bezeichnet uns auch als seelenverwandt, nur in manchen punkten halt nicht :cry:
ich habs noch nie so lange mit jemandem ausgehalten. und je tiefer die abstürze, umso schöner die zeiten, wenns gut läuft oder so ;-) ich glaube völlig reibungslos würde ich langweilig finden, doch ganz so dramatisch muss es auch nicht ablaufen..
also aufgeben ist zwecklos, habe es mir in der vergangenheit mehrfach vorgenommen, es ging einfach nicht.
also halte ich es nicht für den richtigen weg, mein kopf sagt manchmal, ich sollte es so machen, doch nach spätestens einer woche bereue ich immer alles.
und diese reine freunschaft funktioniert ja bisher auch nicht, will ja im grunde auch keiner.
daher mein wunsch, mich auf die positiven dinge zu konzentrieren und es für mich als beziehung zu sehen, denn enge freundschaft und sex zusammen über jahre empfinde ich nunmal als beziehung, ob er das nun so sieht oder nicht.
ich lasse mich halt nur immer wieder so schnell beirren, von wegen, ich muss ihn jetzt auch nur noch als kumpel sehen, das kann aber gar nicht klappen...
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 16:36

wieso meinst du übrigens, dass ich da nichts beeinflussen kann?
sagt abraham nicht, dass es eigentlich keinen falschen partner gibt und dass man, wenn man sich auf die positiven seiten von jemandem konzentriert, man mehr davon bekommt und das negative mit der zeit in den hintergrund tritt?
und dass man ja nur den spiegel vorgehalten bekommt und schwups wieder in einer ähnlichen situation landen würde, wenn man sich nicht selbst verändert...
und da habe ich ja die möglichkeit, an mir zu arbeiten, es ist ja nicht so, dass er mich nicht will, er will mich sein leben lang nicht verlieren.
doch es ist eben nicht einfach, da immer stark zu sein und das negative zu ignorieren und sich auf das positive zu konzentrieren. es kommt immer drauf an, wie ich selbst drauf bin, manchmal bin ich total selbstbewusst und zufrieden mit meinem gesamten leben und dann fluppt es auch. nur wehe ich lasse mich runterziehen wie vorgestern..
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 8. Sep 2010, 17:54

Hallo Malea,

Abraham sagen in erster Linie: wenn es der richtige ist / die richtige ist, dann ist alles ganz einfach, freudig, im Fluss, das Leben macht Spass. Beide wissen, sie gehören zusammen. Es ist auch Freiheit da, sich zu binden oder nicht.

Mag schon sein, dass ihr beide Mühe habt, eine vertrauensvolle, liebevolle, wertschätzende, lustvolle, gegenseitig inspirierende Beziehung einzugehen. Mag sein. Doch wieso solltest Du noch mehr kostbare Lebenszeit vergeuden für etwas halbherziges, für etwas, das Dein Herz eben nicht zum Singen und Schmelzen bringt? Für eine Out of Vortex Beziehung, die (möglicherweise von beiden Seiten her) keine Zufriedenheit, kein Wachstum, keine glückliche Reise ist? Eine leidvolle Reise kann kein glückliches Ende nehmen. Sagt Abraham.

Dich zu lösen mag schwierig sein, doch nicht unmöglich. Hol Dir Hilfe und Unterstützung hier im Forum und wo immer Du sonst sie bekommen kannst. Falls Du Dich lösen willst, geht es. Es braucht Deinen Wunsch, Dein Wollen. Ich kann Dich da nicht hinein reden, wenn es nicht von Dir innen kommt.

Mir scheint, wie ZaWo schon sagt, Deine Ängste und Zweifel sind in Deinem Fall berechtigt. Angst ist nicht per Definition schlecht, sie kann auch ein wertvoller Hinweis sein.

Und ich empfehle Dir, auch wenn Du es schon gelesen hast, doch nochmals das Buch Gesetz der Anziehung – Liebe (engl. The Vortex) zu lesen. Es hilft mit absoluter Sicherheit entweder bei der Loslösung oder bei der Stabilisierung, aber das müssten dann beide wünschen. Manipulation funktioniert ja nicht.

Deine Aussage: Ich habe schon öfter versucht die Beziehung zu beenden zeigt eine Vertrautheit und Gewohnheit mit Versuchen (versuchen ist immer up-stream) etwas zu tun und mit dem Selbst-verletzenden Abwechseln von beenden, beginnen, beenden, beginnen u.s.w. On-Off-Beziehungen sind extrem Kräfte zehrend.
Es ist schon ein Muster geworden und Du spürst den Schmerz.

Also: Ihn kannst Du sowieso nicht dazu „beeinflussen“ seine Ängste aufzugeben. Und es ist ganz richtig, dass Dir das Angst macht, dass diese innigliche Herzverbindung nicht da ist. Denn das Sein in Verbindung mit dem Grossen Ganzen ist immer begleitet von „bliss“; und da gibt es ganz sicher nicht dieses Energie zehrende hin und her, das Dich verzweifelt und unglücklich macht.

Kümmere Dich doch als erstes um eine ausgezeichnete Beziehung zwischen dir und Dir und lass auf dieser Basis einen geliebten Mann zu Dir kommen.
Und ALLES IST GUT – zweifelsfrei.

Herzlich
alles Gute
Kia
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 8. Sep 2010, 18:00

Hab noch was Tolles gefunden, ein Video, das hilfreich sein könnte:

Abraham beschreibt eine Partnerschaft im Vortex

Wenn Du magst, schau doch mal dieses Video über Partnerschaft in dieser Göttlichen Verbundenheit. Es genügt seltsamer Weise, wenn einer der Partner drin ist; na ja der andere wird dann mit der Zeit auch rein gezogen, vermute ich mal.

Herzliche Abendgrüsse
Kia

PS: Das Video hat zwei Teile.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 8. Sep 2010, 18:08

Source Relationships

Das Video habe ich auch gerade noch "zufällig" gefunden über Beziehungen, in denen die Partner mit ihrer Quelle verbunden sind.

Wundervoll :kl: :hregen: :herzen:
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 18:38

das hin und her ist ja immer ausschließlich von mir ausgegangen. weil ich unsicher oder eifersüchtig oder sonstwas war. und das will ich natürlich nicht mehr, daher denke ich auch nicht mehr wirklich daran, alles aufzugeben, habs doch schon so oft gewollt und nicht gekonnt, ich wollte es, weil ich dachte, es geht mir dann besser, aber das ist ja schwachsinn, ich würde mich ohne ihn ja auch nicht einfach so verändern und weiterhin ähnliche typen anziehen, wie ich es schon mein ganzes leben lang getan habe. ich nehme meine probleme überall mit hin.
und wenn ich mich verändere, wird er sich doch entweder anpassen und positiv darauf reagieren oder er wird aus meinem leben verschwinden und es wäre dann nicht mehr schmerzhaft, weil man sich einfach auseinander gelebt hat...

das buch habe ich schon mehrfach gelesen, daher ja auch meine zweifel, was nun richtig ist.
denn dieses beschriebene ideal ist von natur aus ja sehr selten zu finden, zumindest auf dauer, da gehört schon auch eine menge arbeit dazu. und dann habe ich immer im hinterkopf, es liegt einzig und allein an mir und daran ändert sich auch nichts, wenn ich den mann austausche. zumindest nicht so einfach von heut auf morgen.

als möglichkeit hatten wir ja noch die reine freundschaft gesehen, dann würde es mir evtl leichter fallen, offen für einen anderen zu sein, aber leider auch nur theoretisch...so oder so muss ich gewaltig an mir und meinem selbstwert arbeiten.

dann kam ich doch immer wieder zu dem fazit, alle wege sind die gleiche herausforderung und ich habe noch nie jemanden getroffen, der mir so nahe steht und mir so ähnlich ist, das ganz aufzugeben aus verletztem stolz muss doch nicht sein..
denn in wirklichkeit ist es ja auch vor allem meine eigene selbstfabrizierte angst, nicht gut genug zu sein.
denke dann immer, es könnte stressfrei sein, wenn ich nicht immer stress machen würde.
daher läuft es ja auch immer dann gut, wenn ich mit mir selbst zufrieden bin und ich sage mir einfach, ich bin seit 2 einhalb jahren die wichtigste frau in seinem leben, der beste sex seines lebens und die einzige, die ihn jemals wirklich kannte, das sagt er und ich glaube ihm das auch, scheiß doch auf seine beziehungsangst, glaube einfach an dich und sei entspannt, dann läufts auch immer besser.
na ja, leider bin ich noch nicht so weit fortgeschritten, dass ich wirklich immer an mich selbst glauben kann und diese innere unsicherheit nervt manchmal..
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 18:47

nochmal etwas zu dem kümmern um die beziehung zwischen mir und mir. genau das habe ich auch schon verstanden und das ist das wichtigste für mich.
ich würde es halt nur gern schaffen mit ihm. egal, wie das mit ihm nun aussehen mag. evtl kann ich mich ja irgendwann mit dem reinen freundschafts ding anfreunden oder wie auch immer das zwischen uns weiter laufen mag.
das muss doch irgendwie zu schaffen sein, mich da nicht immer wieder runterziehen zu lassen.
denn im grunde habe ich ja sehr viel zeit für mich und mir stehen alle möglichkeiten offen. er will, dass ich völlig frei bin. ich könnte also heiraten und hätte immer noch die gleiche bedeutung für ihn ;-)
er schränkt mich ja nicht ein, nur ich selbst schränke mich ein.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon ZaWo » 8. Sep 2010, 19:14

Malea hat geschrieben:agt abraham nicht, dass es eigentlich keinen falschen partner gibt und dass man, wenn man sich auf die positiven seiten von jemandem konzentriert, man mehr davon bekommt und das negative mit der zeit in den hintergrund tritt?


Ja, das sagen sie, aber sie sagen auch, dass die Art und Weise, wie das Erwünschte in dein Leben tritt nicht zwangsläufig durch eine Veränderung deines aktuellen Partners geschieht. Es kann, aber muss nicht. Kann auch in Form eines anderen Mannes kommen. Wer der Match ist wird vom LoA orchestriert.

Falsche Partner gibt es deswegen nicht, weil man von überall her, überall hin kommen kann und nix und niemand unseren Fokus beeinflussen kann, als wir selbst.
Abraham sehen Contrast ja auch als wunderbares Sprungbrett und Definitionsmedium für die Ausformulierung unserer Wünsche. So gesehen ist auch eine scheußliche Partnerschaft, was wunderbares, sofern man bereit ist, sich weiterzubewegen und mit seinen Wünschen geht. :| Gezogen von der Führung deines IB.

Im Übrigen ist der Weg zur Verbesserung deiner derzeitigen Partnerschaft und zu einer möglicherweise neuen eh der gleiche. Im Moment ist es mir eher ein Bedürfnis, deswegen deine Umklammerung etwas zu lockern. Mir hat es bei deinem ersten Post schier die Luft abgeschnürt...energetisch interpretiert.

Wir hatten dieses Thema schon oft. Guck mal hier:

Liebe, es klappt einfach nicht
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon LillyB » 8. Sep 2010, 20:09

Malea hat geschrieben:er schränkt mich ja nicht ein, nur ich selbst schränke mich ein.


Hallo Malea,

lass Dir das mal auf der Zunge zergehen. Du bekommst ein reichhaltiges Menue geschenkt und Du willst nicht wählen. Du willst alles, auch was Dir nicht schmeckt. Jetzt suchst Du nach Methoden, wie Dir das denn doch schmecken könnte. Also Du greifst immer nach - sage ich mal Austern - obwohl, die findest Du eigentlich BÄH. Also nächstes Mal schmecken sie wie erlebt Bäh. Ist einfach nicht Deine Sorte.

Wer tut sich das freiwillig an? Jemand der Angst hat, allein zu sein. Und noch klammert. Besser als nichts oder keine Beziehung. Und noch jemanden versucht außen zu kontrollieren, damit er seine Rolle mir entsprechend spielt.

Sei Dir klar darüber, dass dieser Weg Dich weiter von ihm und Dir entfernt. Du bist ein ziemlicher Kontroll-Freak. Und Deine Beziehung zu ihm im Spiegel zu DIR zeigt glasklar, dass das nie und nimmer funktioniert. Egal welche Gedankenmodelle Du verwendest. Sie kommen eben nicht vom Herzen sondern vom Brauchen-Denken. Damit gibst Du ihn nicht frei. Du knebelst ihn und Dich

ALOHA
Lilly

P.S.: Wer soll das denn aushalten?
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 20:18

mir ist das auch völlig wurscht, mit wem ich das habe, wenns ein anderer ist, auch ok, es geht mir ja nur darum, zufriedener zu sein.
und ohne ihn war ich das ja bisher auch nie,weil so einfach ist es ja nicht, es ist ja nunmal nicht alles schlecht, einiges auch ganz besonders toll, wie ich es noch nie mit jemandem erlebt habe, und selbst bei den schlechten dingen, die ich oft verflucht habe, konnte ich schon feststellen, dass es mich weiter gebracht hat. weil ich einfach ziemlich allein klar kommen muss. es hat uns beide weiter gebracht und wir haben uns schon enorm verändert, vielleicht ist das der sinn...
also die angst vorm alleinsein kanns jedenfalls nicht sein, ich habe gerade 3 typen, die in mich verliebt sind, die total anhänglich sind, die würden alles für mich tun, und ich finde sie auch sehr sympathisch, aber verdammt, die will ich nicht, soll irgednwie gerade nicht sein.
und meinen angebeteten sehe ich nicht sooo oft. also kein geklammere in dem sinne. klar, ich will ihn nicht verlieren, weil er eine bedeutung für mich hat.
ihn ändern zu wollen, davon bin ich lange weg, ich will ja mehr daran arbeiten, mit mir selbst besser klar zu kommen.
und ob mans glaubt oder nicht, in bestimmten dingen hat er sogar schon erstaunliche wendungen gemacht, immer dann hlat, wenn ich nicht bemüht war und locker gelassen habe...
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon LillyB » 8. Sep 2010, 20:26

Das ist ja okay. Dann sorg doch eine Weile lang nur für Dich. Wenn Du das hier schon so schreibst, mach es doch einfach mal. Lass mal die Umklammerung los, dann spürst Du auch Deine wahren Bedürfnisse.

Hör einfach mal auf damit, dass es er sein muss und Du ihn brauchst. Damit gibst Du IHM auch das größte Geschenk, was Du machen kannst. Lass ihn doch so leben, wie er will.

ALOHA
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon ZaWo » 8. Sep 2010, 20:32

mir ist das auch völlig wurscht, mit wem ich das habe, wenns ein anderer ist, auch ok, es geht mir ja nur darum, zufriedener zu sein.


:stimmt:

und ohne ihn war ich das ja bisher auch nie,weil so einfach ist es ja nicht, es ist ja nunmal nicht alles schlecht, einiges auch ganz besonders toll, wie ich es noch nie mit jemandem erlebt habe, und selbst bei den schlechten dingen, die ich oft verflucht habe, konnte ich schon feststellen, dass es mich weiter gebracht hat. weil ich einfach ziemlich allein klar kommen muss. es hat uns beide weiter gebracht und wir haben uns schon enorm verändert, vielleicht ist das der sinn...
also die angst vorm alleinsein kanns jedenfalls nicht sein, ich habe gerade 3 typen, die in mich verliebt sind, die total anhänglich sind, die würden alles für mich tun, und ich finde sie auch sehr sympathisch, aber verdammt, die will ich nicht, soll irgednwie gerade nicht sein.
und meinen angebeteten sehe ich nicht sooo oft. also kein geklammere in dem sinne. klar, ich will ihn nicht verlieren, weil er eine bedeutung für mich hat.
ihn ändern zu wollen, davon bin ich lange weg, ich will ja mehr daran arbeiten, mit mir selbst besser klar zu kommen.
und ob mans glaubt oder nicht, in bestimmten dingen hat er sogar schon erstaunliche wendungen gemacht, immer dann hlat, wenn ich nicht bemüht war und locker gelassen habe...


Hast du dich mal selbst als kleines Kind gesehen, wie es von jemandem drangsaliert wird, gefälligst an sich zu arbeiten? Schlechte Gefühle sind der Kleinen nicht erlaubt. sie hat selbstverständlich dafür zu sorgen, dass sie stets locker ist. Die Kleine ist Schuld, dass es mit dem Mann nicht klappt. Haue, Haue, Stress, Stress...Überforderung, Verzweiflung. Meine Woerte bzgl. Umklammerung bezogen sich auf dich selbst.
Arme Kleine. :|

Es geht nicht um arbeiten, sondern um geschehen lassen. Und solange du die Kleine quälst, ist sie nicht glücklich. Lass sie doch mal in Ruhe und geh mit ihr spielen. :lieb:
ZaWo
 

Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 8. Sep 2010, 20:44

ja und wenns um geschehen lassen geht, passt ja gerade keine endgültige trennung, denn das wäre für mich krampf.
nichts, was einfach so geschieht, es wäre eine überwindung und ich hätte schlechte gefühle, weil ich nicht mal weiß, obs richtig wäre, dazu noch das vermissen, das man eh schon hätte, selbst wenn ich jetzt wüsste, dass die entscheidung die einzig richtige ist.
also der trennungswunsch kommt nicht aus mir,er wäre dann gezwungen. ich bin weder wütend auf ihn noch sonstwas, ich verstehe mich ja im prinzip blendend mit ihm und halte ihn für einen guten menschen, leider ziemlich hochgestört, das weiß er auch selbst und gibt mir in allen punkten recht. es sind nur bestimmte dinge, mit denen ich manchmal nicht klar komme..
ich glaube aber, ich muss wenigstens mal wieder häufiger meine meinung sagen, hat irgendwie doch immer besser geklappt, als wenn ich versucht habe, mir die harmonie herzuzaubern. dann hab ich wenigstens hier und da ein "du hast recht und tut mir leid, hab ich noch nie so gesehen" zu hören gekriegt, ist ja auch schon mal etwas befreiend.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Buti » 9. Sep 2010, 08:15

Malea hat geschrieben:... und dann habe ich immer im hinterkopf, es liegt einzig und allein an mir ...

... so oder so muss ich gewaltig an mir und meinem selbstwert arbeiten.

... denn in wirklichkeit ist es ja auch vor allem meine eigene selbstfabrizierte angst, nicht gut genug zu sein.

... daher läuft es ja auch immer dann gut, wenn ich mit mir selbst zufrieden bin ...

... na ja, leider bin ich noch nicht so weit fortgeschritten, dass ich wirklich immer an mich selbst glauben kann und diese innere unsicherheit nervt manchmal..


Hallo Malea,
diese Sätze sind mir in Deinem Posting besonders ins Auge gestochen. Ich würde jetzt einfach mal vermuten (also so würde ich rangehen an die Sache), daß Du ganz viel Selbst-Wertschätzung brauchst. Wenn Du mit DIR in liebevoller Verbindung bist, ergeben sich auch liebevolle Beziehungen mit anderen Menschen. Deine Beziehung mit Dir selbst sollte meines Erachtens wirklich an aller-, allererster Stelle stehen.
Und glaub mir :-)) ich weiß, wie schwierig sich das anfühlt. Been there, done that. :-))
Doch ich habe die Erfahrung gemacht und mache sie gerade immer weiter, daß es immer leichter wird, wenn man erst mal im "Fluß" der Selbstwertschätzung schwimmt. Anfangs fühlt es sich krampfig an und künstlich. Ich habe mit Affirmationen angefangen, stoisch, jeden Tag immer wieder, auch wenn sie mir seltsam vorkamen oder ich sie nicht geglaubt habe. Ich habe trotzdem weitergemacht. Inzwischen glaube ich sie. Sie sind aus dem Kopf in den Bauch gerutscht.
Wenn Du mit Affirmationen nicht kannst (es sind ja auch nicht alle hier im Forum so unbedingt für Affirmationen), dann fange doch mit etwas an, das Du wertschätzen kannst. An Dir selbst, oder wenn Du da nichts findest auf Anhieb, an irgendwas Schönem, das Du sehr liebst (Dein Tier, Deine beste Freundin o.a. etc.) Wertschätzen, was das Zeug hält. Es wird zum Selbstläufer. Ein positiver Gedanke zieht nach LOA weitere positive Gedanken an und es wird immer leichter.
Und irgendwann fühlt es sich einfach gut an und dann bist Du im Vortex und mit Dir selbst, bei Dir selbst. :gvibes: Und das ist das Wichtigste im Leben. Sich wohlfühlen mit sich selbst, in sich selbst. Die Verbindung zu GottQuelle in uns.
Das ist meine persönliche Erfahrung.
Buti
 

Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 9. Sep 2010, 09:26

ja, sich darauf zu konzentrieren, ist ein guter tipp.
so mache ich es auch schon seit wochen, meditiere fast jeden tag und denke an schöne dinge und sage mir auf, was ich an mir toll finde ;-)
und obwohl ich manchmal dazu neige abzuschweifen, hat es wirklich schon ganz schön viel gebracht.
ist mir die tage auch aufgefallen, als ich wieder so einen rückfall hatte, irgendwie kamen die positiv denken sachen wieder automatisch, weil ichs schon fast gewohnt bin, dass ich sie mir immer wieder aufsage.
und das hat auch mit ihm funktioniert, also indem ich mir da auch dauernd die dinge aufzähle, die ich an ihm toll finde, kommt dies genauso schnell wieder, wenn ich mich mal über etwas an ihm geärgert habe.
früher hätte ich viel viel länger gebraucht, um von einem negativen zustand wieder in einen positiven zu gelangen, da ich mich total in das negative reingesteigert habe.
nun denke ich, wenn ich schon so viel energie habe, mich in negatives zu stürzen, kann ichs auch umkehren und meine energie anders verwenden.
da ich erst ein paar wochen so verfahre, bin ich mir ganz sicher, dass ich diesbezüglich noch viel besser werde und immer früher die negativen muster stoppen kann, wenn sie wieder aufkommen.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 9. Sep 2010, 11:04

Liebe Malea

ich möchte nochmals auf den Grundkonflikt, den Lilly oben angetönt hat zurückkommen, weil Du Dein positives Denken Programm zwar weiter machen kannst, doch wichtig ist es auch den Grundkonflikt in Dir zu begreifen und auch loszulassen.

Der Teufelskreis verläuft so:

1. mangelndes Selbstwertgefühl, Abhängigkeit im aussen

2. Hoffnung auf Sinn im Aussen
3. Selbstaufgabe, da nicht nach innen spüren, sondern nach aussen schauen
4. Erkennen, das macht keinen Sinn und ist anstrengend und zermürbend
5. Enttäuschung fühlen
6. Hoffen, idealisieren des Partners/Partnerin, um die Beziehung zu halten, da abhängig davon.
7. Das erzeugt Angst (sie signalisiert etwas)
8. Abhängigkeit von der Beziehung /Partner/Partnerin
9. Suche nach Anerkennung, Liebe, Sinn im Aussen
10. mangelndes Selbstwertgefühl

Und dann beginnt das Ganze wieder von vorne.
Ich möchte hier nicht werten, nur bewusst machen, um die Erkenntnis zu gewinnen, worum das ganze Leid in Beziehung manchmal geht.

Du musst nichts "machen" mit dem Kreis oben, es ist jetzt schon in Deinem Bewusstsein. Also: Selbstliebe, Selbstwert, Selbstachtung, Selbstrespekt stärken und erkennen, Du bist ganz, Du brauchst Dich nicht abhängig zu machen.

Ich nehme jetzt mal an, Lilly hat das gemeint mit

LillyB hat geschrieben:Das ist ja okay. Dann sorg doch eine Weile lang nur für Dich. Wenn Du das hier schon so schreibst, mach es doch einfach mal. Lass mal die Umklammerung los, dann spürst Du auch Deine wahren Bedürfnisse.

Hör einfach mal auf damit, dass es er sein muss und Du ihn brauchst. Damit gibst Du IHM auch das größte Geschenk, was Du machen kannst. Lass ihn doch so leben, wie er will.


Herzlich
schönen Tag

Kia
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 9. Sep 2010, 11:19

Und dem Teufelskreis könntest Du ein Fokuswheel gegenüberstellen, wenn Du damit vertraut bist, z.B. beginnend mit

1. Ich habe ein gesundes Selbstwertgefühl, das fühlt sich so und so an....
2. Ich schaue immer zuerst, dass ich mich gut fühle, indem ich....
3. Mein Sinn im Leben ist Freude, ich sorge für eine wunderbare Verbindung zwischen mir und MIR und ...
4. Das Wichtigste ist diese Beziehung zwischen mir und MIR und die gebe ich niemals preis, ...
5. Da ich mein Wohlbefinden niemals von anderen Menschen abhängig mache, sondern NUR UND ALLEIN von meiner inniglichen Verbindung zu meiner Quelle ....
6. Mein Inner Being enttäuscht mich nie, es liebt mich ...
7. Ichhöre auf, andere Menschen zu idealisieren, ich brauche keine Illusionen, ich kann.... ich will.... Ich erträume meine Realität. Und zwar ...
8. Ich vertraue mir, ich vertraue dem Gesetz der Anziehung, ich vertraue meiner Schwingung von Liebe, (was auch immer ....
9. Ich bin vielleicht abhängig, d.h. angewiesen auf meine tägliche innere Arbeit an mir selbst, aber niemals mehr von Personen da draussen....
10. Ich bin Liebe, ich bin die Quelle, ich habe alle Anerkennung innen, die ich jemals brauche ... ich anerkenne mich als göttliches Wesen, das die eigene Realität erschafft (übt zu erschaffen...)

Das wären jetzt also 10 Fokuswheels Einstiegssätze.

Das hier sind nur Vorschläge, Du kannst beliebig damit arbeiten, das sind einfach Ideen, um aus dem Teufelskreis oben auszusteigen ...

Herzlich
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 9. Sep 2010, 12:42

danke für deine tipps kia.
du hast es genau getroffen, nur ist mir die problematik ja nicht wirklich neu. seit jahren gehe ich auch schon zum psychologen, um an diesem problem zu arbeiten, nur leider haben die erkenntnisse bisher nur zum teil geholfen. denn durchschaut habe ich das ganze schon vor 5 jahren. nun, es ist immerhin schon wesentlich besser geworden.
und genau das möchte ich auch, mehr los lassen, aber eben ohne mich ganz trennen zu müssen.
mein psychologe hat z.b. oft gemeint, dass ich mehr chancen mit jemandem zusammen habe, darüber hinwegzukommen, als wenn ich mich immer wieder trenne und das spiel immer wieder von vorn beginnt.
also die möglichkeit habe, mich mehr durchzusetzen, dinge in einer beziehung zu verändern oder auszutesten, damit zu leben, wenn ich mal eine woche gar nix von ihm höre oder es auszuhalten, wenn es zoff gibt und ähnliches.

da mein freund sogar um meine abhängigkeit und probleme weiß, hilft mir das irgendwie. und er ist ja keiner, an den ich mich kammern kann, also muss ich die meiste zeit doch schauen, was ich aus meinem leben mache und das ist ja gar nicht mal schlecht. denn wenn ich jetzt einen hätte, der dauernd alles für mich macht und an den ich mich dauernd klammern könnte, würde ich es wohl kaum lernen können.
loslassen ohne jemanden ganz aufzugeben, ist eigentlich viel schwieriger, einfach immer alles aufgeben und abstand durch räumliche trennung erlangen, kann ja jeder, sogar ich,wenns in der vergangenheit so war ;-)
da muss man nur lange genug warten und sich nicht sehen, bis die person unwichtig geworden ist.
und ich möchte ja gerade lernen, dass mir jemand wichtig sein kann, ohne dass ich total auf ihn angewiesen bin.

ich werde mich mal mit dem fokuswheel beschäftigen.
heißt das, ich suche mir ein paar dieser sätze heraus und sage sie mir immer wieder auf?
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 9. Sep 2010, 13:14

übrigens ist genau dies auch das problem meines freundes, weswegen er sich für nicht beziehungsfähig hält und diese angst hat, sich zu sehr einzulassen, sich selbst nachher zu vergessen und abhängig zu werden und alte muster zu wiederholen. nur geht er eben anders damit um, macht nur, was er will und plant sein leben lieber allein, als möglicherweise doch wieder abhängig zu werden. ist natürlich alles nicht so bewusst, im grunde wünscht er sich auch etwas anderes, beschreibt das aber als eine angst, wie z.b.angst vor spinnen, die gar nicht wirklich real ist, die aber einfach da ist. also ob es an mir liegt,ich nicht passe oder ähnliches, lässt sich gar nicht sagen, er würde ja die richtige nie erkennen können zum jetzigen zeitpunkt, weil er sich so dermaßen wehrt. wohingegen mir die gefahr immer egal war und ich nie allein sein wollte und einfach meinem herz gefolgt bin...
tja, jedenfalls stimmt es , dass gleiches gleiches anzieht ;-)
vielleicht sollen wir durch diese bescheuerte kombi einfach etwas lernen, er lässt durch mich zumindest wieder viel mehr nähe zu ,als noch vor ein paar jahren, und ich kann schon wesentlich selbstständiger leben und beziehe nicht immer alles gleich auf mich. war zwar alles oft kein zuckerschlecken, aber ich muss sagen, wir haben uns beide als mensch schon so sehr weiter entwickelt, dass es sich gelohnt hat.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon shaoli » 9. Sep 2010, 14:02

Liebe Malea,

ich denke,du mußt dich entscheiden,welche Erfahrung du machen willst.Ist das,was du gerade erlebst,das,was du zu deiner Erfahrung machen möchtest-dann mach sie.Laß` dich durch sie hindurch treiben,ohne dich diesem enormen Druck auszusetzen,etwas-dich-verändern zu MÜSSEN.Und schau,was passiert.Der Druck,den du auf die Situation ausübst,bringt dir nichts außer weiteren Druck,nämlich auf dein Innerstes.

Ich habe viele Jahre versucht,meinem Ex-Mann begreiflich zu machen,das er ein Alkoholproblem hat,das uns alle zutiefst belastet.Ich habe es ihm so,so und anders erklärt.Immer wieder neue Worte gesucht.Immer neue Entschuldigungen für mein Dulden und Bleiben gefunden.Immer wieder neue Ansätze gesehen,an denen ich dachte,etwas ändern zu können.Ich habe Kompromisse geschlossen,viel getan,um die Situation erträglicher zu machen,vor allem für die Kinder.Ich habe geredet,gebrüllt,gebettelt,geheult,um mich geschlagen,ihm Vorwürfe gemacht,mir Vorwürfe gemacht,ihn kontrolliert,ihn nicht kontrolliert.Mir Hilfe gesucht,ihm Hilfe gesucht.Und das Elend und das Leiden immer nur verlängert :102:

Ich will dir damit sagen,du kannst dich in alle Richtungen verbiegen,um dich von dir selber abzulenken,jede Lebenssituation und gerade jede Beziehungsfrage,reduziert sich irgendwann auf die Frage:Ist das Liebe? Nicht die Liebe aus Romanen und Kitschfilmen,deren Handlungsgrundlage nun einmal Dramen sind,sondern Liebe zum Leben,zu sich selber und zu allem-was-ist-so-wie-es-ist.Meistens geht vorher alles unter,womit man die Lücken in seinem Wohlbefinden gestopft hat,materieller Besitz z.B.

Später vielleicht mehr,muß zur Arbeit :gvibes:
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 9. Sep 2010, 15:03

Malea hat geschrieben:ich werde mich mal mit dem fokuswheel beschäftigen.
heißt das, ich suche mir ein paar dieser sätze heraus und sage sie mir immer wieder auf?


Das Fokuswheel ist hier Methode 17 Rad der Aufmerksamkeit=Fokuswheel beschrieben und hier in You Tube
Process 17 Teil 1 und 2

Loa hat noch irgendwo anders Beispiele eingestellt. Ich gehe mal die jetzt finden.
Bis gleich.
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Kia » 9. Sep 2010, 15:17

Habs gefunden. Ist im Thread "Fokus Wheel ein Bewusstwerdungsprozess"

und zwar hier

Dann gibt es noch ein ganz tolles Video und zwar hier

Das letzte ist im Thread Focus Wheel.

Jetzt hast Du viel Material. Das Wichtigste, mache doch mal ein Focus Wheel und sehe wie es geht.

Herzlich
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Re: Zweifel und Beziehung

Beitragvon Malea » 9. Sep 2010, 15:34

danke schön, das werde ich mir gleich mal anschauen.
wo ist eigentlich mein letzter beitrag geblieben? so ein mist, ich glaub ich muss den nochmal schreiben :cry:
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