zum Zitat vom 7.7.12

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 7. Jul 2012, 12:27

Hallo,

zum heutigen Zitat hinsichtlich der nicht enden wollenden Wahlmöglichkeiten im Leben habe ich eine kleine Geschichte.

Vor wenigen Wochen bat ich mein höheres Selbst mir beim Verständnis der unendlichen Wahlmöglichkeiten zu helfen. Zuvor hatte ich wieder gelesen, dass im Grunde alles bereits kreiert wurde und wir lediglich auswählen, in welche Richtung wir gehen wollen. Das erleben wir dann etc. ...
Ich war zwei Tage beruflich auf Lanzarote, die Nacht verbrachte ich im Hotel. Kurz vor dem Aufwachen hatte ich dann den Traum, dass ich im Hotelrestaurant stand. Wie in den 3D Werbespots oder Filmszenen, wo alles still zu stehen scheint, und der Protagonist dann um die Figuren herumläuft, während sie angewurzelt und unbeweglich dastehen.

Es waren lauter "ichs" im Raum, welche in unendlichen Positionen und Richtungen rumstanden oder im Begriff waren, zu gehen. Aber wie gesagt, die Zeit lief für sie nicht weiter. Nur ich stand da und mir wurde mit einem Schlag klar, dass ich jetzt nur wählen brauchte, wohin ich selbst gehen wollte. So lief ich dann an mir selbst vorbei, in die von mir gerade bestimmte Richtung und raus aus dem Raum.

So hatte ich also abends zuvor um eine gefühlsmäßig intensive Erklärung gebeten, damit ich ein tieferes Verständnis bekommen kann und schon kam es in Form dieses Traumes. Es war egal, welchen Weg ich einschlug, die "Ich's" hatten es alle bereits getan, ich brauchte es nur noch auszuwählen. Da bereits alles geschehen ist, brauch ich auch keine moralische Wertung einzubringen, lediglich die Reise genießen. "Man kann nichts falschmachen."

lg Achim :ros:
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon kirschblüte » 8. Jul 2012, 21:53

Hallo Achim,

das klingt recht spannend... aber ich verstehe das nicht so richtig :oops:

achim-martin hat geschrieben:Zuvor hatte ich wieder gelesen, dass im Grunde alles bereits kreiert wurde und wir lediglich auswählen, in welche Richtung wir gehen wollen.


Wenn alles kreiert ist, bedeutet es dann, dass es mehrere Wege für mich gibt mit mehreren Zielen oder alle Wege die ich gehen könnte zu einem Ziel führen? Und...

achim-martin hat geschrieben:Es war egal, welchen Weg ich einschlug, die "Ich's" hatten es alle bereits getan, ich brauchte es nur noch auszuwählen. Da bereits alles geschehen ist, brauch ich auch keine moralische Wertung einzubringen, lediglich die Reise genießen. "Man kann nichts falschmachen."


:shock: also egal welchen Weg ich gehe, es ist alle bereits geschehen und ich kann nichts falsche machen? Ich verstehe das nicht... wenn ich einen Weg gehe, bei dem es mir nicht gut geht, ich nicht das Wohlgefühl "suche" beispielsweise, dann ist doch auch das "Ergebnis" ein anderes, als wenn ich das Wohlgefühl "suche" ? Ich habe oft das Gefühl, etwas zu verpassen, wenn ich eine bestimmte Sache, wie beispielsweise mal nicht in den Park gehe, nicht tue - da weiss ich, wenn mir dort etwas "Wichtiges" begegnen sollte, dann wird es auf einem anderen Weg kommen...

Magst Du das vielleicht ein wenig näher erklären? Wäre sehr lieb :lieb:

Viele Grüße Kirschblüte
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 9. Jul 2012, 15:34

Hallo,

gerne erläuter ich meine Eindrücke.

Erst einmal woher ich das habe, dass alles bereits geschehen ist, bzw. kreiert wurde...

Da gibt es natürlich mehrere Quellen, aber insbesondere Rhonda Byrne mit ihrem letzten Buch hatte mir da interessanterweise die Augen geöffnet. In einem Kapitel erläuterte sie, wieso es immer mal wieder in Orthodoxen Religionen, wie dem Judentum heißt, die Welt sei vor 6000 Jahren erschaffen worden.
Man sollte das nämlich sinnbildlich verstehen, dass bildlich vor einem längeren (aber nicht ewigen) Zeitraum das Universum in seiner Gesamtheit erschaffen worden ist. Universum bedeutet jedoch nicht nur die Sterne, Erde und Menschen etc. sondern es war die Erschaffung aller endlosen Möglichkeiten, in Raum und Zeit, abgeschlossen worden.
Wir als Seele leben in dieser Unendlichkeit der Möglichkeiten - der Wahlmöglichkeiten, und durch unser emotionales bewusstes Erleben dehnen wir uns aus. Natürlich gilt das aber auch für alle anderen Bewusstseinsebenen, wie den Pflanzen, Tieren, die vielleicht nicht ganz so ihrer selbst bewusst sind.

Deshalb kann man auch nichts falsch machen. In meinem Traum war ich unendlich mal manifestiert, und mein träumendes Ich ging gezielt an diesen Figuren in eine gerade gewählte Richtung vorbei. Ich hatte gewählt und bewusst entschieden, was ich als nächstes erleben möchte.

Mit "nichts falsch machen" meine ich nicht, dass man keine unangenehmen Folgen heraufbeschwören kann, sondern das ist im moralischen Sinne gemeint. Schließlich ist es nicht von Belang ob man wirklich etwas unangehnes erlebt oder ob es einem passt. Dem Universum ist das egal, denn es ist bereits alles passiert. Wenn wir unseren Grid anfüllen mit Wünschen, dann müssen wir doch noch Energie hinzugeben und es wird manifestiert. Jeder jemals gedachte Gedanke ist dort, bzw. in unserem Körper und Geistkörper vorhanden. Ob er sich manifestiert hängt dann von anderen Faktoren ab.
Aber keine dieser Möglichkeiten ist dann moralisch zu bewerten. Und manchmal kann man über Umwege seine Ziele dann auch erreichen. Bei Dir war es der Park, beim euroäischen Volk der zweite Weltkrieg. Man glaubt, das sei nicht zu vergleichen, aber irgendwie ist es das doch. Zeit ist dabei unerheblich, Raum sowieso.

Unser emotionales Leitsystem hilft uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen, es urteilt aber nicht, sondern zeigt uns den Weg in die Zukunft, wie unser höheres Selbst in Verbindung mit unseren Seelenzielen es sieht. Wie oft aber ignorieren wir das Leitsystem, schauen vielleicht negative Filme, hören nervige Musik oder umgeben uns mit negativen Menschen - obwohl wir als aufgeklärte Menschen wissen, dass wir damit unsere Zukunft beeinflussen. Wir haben dann halt einen Weg gewählt, der mögliche negative Folgen für uns hat. Negativ im Sinne einer persönlichen Bewertung, nicht aber im Sinne der universellen Energie.

Wenn mir noch etwas dazu einfällt, schreibe ich es später auf. Konnte ich damit rüberbringen, was gemeint ist?

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon kirschblüte » 10. Jul 2012, 18:18

Hallo,

ganz lieben Dank :lieb: Natürlich verstehe ich es immer noch nicht :lol:

achim-martin hat geschrieben:Dem Universum ist das egal, denn es ist bereits alles passiert. Wenn wir unseren Grid anfüllen mit Wünschen, dann müssen wir doch noch Energie hinzugeben und es wird manifestiert. Jeder jemals gedachte Gedanke ist dort, bzw. in unserem Körper und Geistkörper vorhanden. Ob er sich manifestiert hängt dann von anderen Faktoren ab.


Das verstehe ich mittlerweile - ich gebe also meine Energie quasi in die bereits vorhandene "leere" Form und sie zeigt sich in der realen Welt - sie manifestiert sich. Und mit den anderen Faktoren meinst du sicher die inneren Widerstände etc.?

achim-martin hat geschrieben:Unser emotionales Leitsystem hilft uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen, es urteilt aber nicht, sondern zeigt uns den Weg in die Zukunft, wie unser höheres Selbst in Verbindung mit unseren Seelenzielen es sieht.


Das verstehe ich auch :lieb: - unsere Gefühle leiten uns.

Aber hier hakt es bei mir...

achim-martin hat geschrieben:In meinem Traum war ich unendlich mal manifestiert, und mein träumendes Ich ging gezielt an diesen Figuren in eine gerade gewählte Richtung vorbei. Ich hatte gewählt und bewusst entschieden, was ich als nächstes erleben möchte.


Wenn aber schon alles geschehen ist, wieso gibt es "mich" dann unendlich mal? Liegt es an den unzähligen Gedanken und Wünschen, die meinen Grid gefüllt haben - also ist alles bereits vorhanden was ich je gedacht habe und nun entscheide ich jeden Moment was ich davon "füllen" lasse? - wie leere "ichs" in einem Raum und ich entscheide was, wer meine Energie bekommt (daher die Wahlmöglichkeiten) und fülle so das ich bzw. es manifestiert sich? Also ich schlüpfe quasi mit meiner Energie in die vorhandenen leeren Formen meines Ichs? Genauso wie ich die Energie lenke - bspw. Ich bin spazieren gegangen und habe gesagt, ich habe die Absicht einen Stern zu sehen - schaue nach unten auf den Gehweg und da liegt ein kleiner Klebestern... :shock: Ich habe enstchieden einen zu sehen, meine Energie in die leere Sternform gefüllt (die ja schon da ist, aber woher?) und es hat sich dann in der Realität gezeigt, sich manifestiert?

Hui... :roll:

Liebe Grüsse
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 10. Jul 2012, 20:24

Hallo,

tja, nun bin ich ja nicht Abraham, die, bzw. ihre Dolmetscherin Esther könnte das viel viel besser und verständlicher.

Ich hatte ja lediglich mein höheres Selbst gebeten, mir einen Hinweis zu geben, um zu verinnerlichen was mit den unendlichen Möglichkeiten gemeint sei. Und siehe da, ich bekam diesen Traum.

Ob diese "leeren" Figuren, wie Du sie nennst alle von meinen Gedanken geschaffen worden war, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht. Zumindest nicht ausschließlich. Ich als verstandesgebundene Person habe schließlich nicht alle Möglichkeiten des Universums ausgeheckt.

In einem der Abraham Bücher stand mal, das Jerry Hicks derzeit noch in anderen Manifestationen lebt, u.a. als römischer Soldat, wenn ich mich recht erinnere. Offenbar sucht sich danach also die Seele aus, in welchen Inkarnationen sie existieren will, was sie durchleben will. Auch in der Vergangenheit oder Zukunft - weil es diese Dimension ja nur für uns gibt.

Ehrlich gesagt habe ich schon öfters mit meinem eigenen höheren Selbst gehadert, ihm gesagt, es soll mal einen Takt runterschalten, damit ich das alles überleben kann und nicht dran kaputtgehe, was ich da gerade erleben musste. Und siehe da, ab dann lief alles wieder entspannter und ich konnte mich erholen. Es war ein wenig, als sei da eine Koexistenz zwischen mir und der Seele und/oder dem höheren Selbst.
Aber das sind nur persönliche Eindrücke.

Wichtig ist doch eigentlich, dass wir uns nicht verrückt machen, meinen unendlich leiden zu müssen, um etwas zu erreichen, nicht ständig moralisch urteilen über allerlei Geschehnisse, sondern die Reise genießen. Alle Aspekte in uns aufnehmen und das erleben, wozu wir hierher gekommen sind. Die Seele/die EMotionen sind unser Führer auf dieser Reise.
In einer frühen "Voyager" Episode - aus der Enterprise Reihe ging es einmal um einen Planeten, da lebten auch Priester und Priesterrinnen in langen Höhlen. Captain Janeway lernte damals, dass, egal was sie auch machen würde, welche Tests sie glaubte bestehen zu müssen, welche Berge erklimmen, dass alles im Grunde bedeutungslos sei - sie müsste nur dran glauben. Das war 1994 und ging schon sehr in Richtung unseres Themas.

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 11. Jul 2012, 11:13

Hallo nochmal,

ergänzend möchte ich meine persönliche Einstellung noch dahingehend beschreiben, dass es vielleicht eben nicht ein höheres Selbst ist, welches irgendwelche Katastrophen oder Herausforderungen geschaffen hatte, welche man dann bestehen muss, sondern dass es aus Nachlässigkeit meinerseits entstanden ist.

Wenn wir z.B. nachlässigerweise mal nicht vorausplanen, erträumen, wie unser Tag, der Weg, der Umgang mit Menschen etc. stattfinden wird, dann kann m.E. auch ein Macht- sprich Energievacuum entstehen. Und da hinein können dann jedwede andere Energieen eindringen. Negative oder positive. Wir haben damit indirekt unsere eigenen Szenarieen erschaffen.

Diese Einstellung gefällt mir besser, als zu glauben, man sei vom höheren Selbst gelenkt worden und allerlei Dinge sind geschehen. Die Einstellung, man selbst erschafft sich seine Gegenwart durch aktives oder passives Verhalten ist ermächtigend und ermutigend. Dabei habe ich immer ein gutes Gefühl, was wiederrum ein gutes Zeichen ist. Übrigens ein Hauptmerkmal der Abrahamschen Lehren.

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon lawofattraction » 11. Jul 2012, 17:10

achim-martin hat geschrieben:Wenn wir z.B. nachlässigerweise mal nicht vorausplanen, erträumen, wie unser Tag, der Weg, der Umgang mit Menschen etc. stattfinden wird, dann kann m.E. auch ein Macht- sprich Energievacuum entstehen. Und da hinein können dann jedwede andere Energieen eindringen. Negative oder positive. Wir haben damit indirekt unsere eigenen Szenarieen erschaffen.


Hallo Achim,

nicht indirekt - immer direkt. Wobei direkt nicht zwangsläufig mit Absicht bedeutet. Aber dies: Nichts, auch keine Energien, können sich in Deiner Erfahrung zeigen, zu denen Du nicht schwingungsmässig ein Match bist. Alles ist von Dir eingeladen, auch wenn vieles davon by default geschehen ist.

Alles andere würde ein hilfloses Ausgeliefertsein an äussere Mächte oder Einflüsse sein und würde unsere Schöpfermacht ad absurdum führen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 12. Jul 2012, 00:09

Hallo Loa,

wenn ich mir mich selbst und auch andere Menschen genauer betrachte, wie sie reagieren - in entspannten oder in ausgereizt stressigen Situationen, dann offenbart sich mir ein unglaublich vielfältiges Bild. Jeder hat m.E. doch so ziemlich alle Schwingungen irgendwo in sich. Irgendwann hat man dieses oder jenes gedacht, emtoional empfunden. Könnte es nicht sein, dass genau diese unerwünschten Schwingungen, welche in "normalem" Zustand nicht zutage treten, dann aktiviert werden, wenn man nachlässig war und nicht bewusst seinen EMotionen gefolgt ist? Das, was ich mit diesem Machtvakuum meinte.. Dann kommen andere Schwingungsenergieen und reizen hier, kitzeln da - bis wir reagieren, bzw. die Schwingungen in uns, welche matchen.

In einem der letzten Workshop Auszüge meinte Abraham, man kann die alten Erlebnisse bzw. Schwingungen nicht einfach löschen, man muss bewusst gestalten - kurz zusammengefasst.
Das Resultat der Überlegungen und die Folgerungen daraus sind jedenfalls das wichtigste, und da ist es einach ein wahres Wunder, dass uns die Augen geöffnet worden sind und wir nunmehr bewusst unser eigenes Leben kreieren.

lg Achim
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon lawofattraction » 12. Jul 2012, 07:17

achim-martin hat geschrieben: Jeder hat m.E. doch so ziemlich alle Schwingungen irgendwo in sich. Irgendwann hat man dieses oder jenes gedacht, emtoional empfunden. Könnte es nicht sein, dass genau diese unerwünschten Schwingungen, welche in "normalem" Zustand nicht zutage treten, dann aktiviert werden, wenn man nachlässig war und nicht bewusst seinen EMotionen gefolgt ist?


Hallo Achim,

ich kann Deinen Gedankengang nachvollziehen, aber das sind meiner Meinung nach Gedanken eines hilflosen Ausgeliefertsein an ein Universum, das bei Dir unbewusste schwarze Löcher jemals empfundener Emotionen bzw. gedachter Gedanken sucht, um da etwas hineinzufüllen.

Und genau das, lehren uns Abraham, geschieht eben nicht. "There is no power of Insertion".Warum sollte man denn seine Themen bereinigen und Schwingungsveränderung, Aufbau positiv emotionaler Grids, etc. überhaupt erst anstreben, wenn doch aller vergangene Ballast wieder bei Unaufmerksamkeit aktiviert werden kann?

Nicht das, was wir "irgendwann einmal gedacht haben", sondern das, was wir gewohnheitsmässig denken, ist die Grundlage unserer Schwingung. Wenn dieses gewohnheitsmässige Denken - z.B. auch Glaubenssätze oder Überzeugungen - von anderem abgelöst wird, verliert es auch seine Kraft.

Und nicht umsonst heisst es "der Kraftpunkt ist in der Gegenwart", d.h. was Du bewusst veränderst und als für Dich nicht mehr zutreffend oder wünschenswert hinter Dir lässt, wird Dich niemals hinterrücks anspringen. Genau das meinen Abraham hiermit

achim-martin hat geschrieben:In einem der letzten Workshop Auszüge meinte Abraham, man kann die alten Erlebnisse bzw. Schwingungen nicht einfach löschen, man muss bewusst gestalten - kurz zusammengefasst.


Du löst ein Thema ab bzw. ersetzt es durch anderes Denken. Wobei die Betonung auf der Bewusstheit liegt, denn Default - Unbewusstheit oder Schlampigkeit im Denken - kann natürlich einiges aktivieren, was noch latent schwingt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon Lia » 12. Jul 2012, 09:30

Guten Morgen,

ich habe hierzu gerade ein Zitat aus dem Buch "The Law of Attraction, Geld" gefunden:

"Im Zustand der Wertschätzung überwindest Du jegliche selbst auferlegten Beschränkungen (und alle Beschränkungen sind selbst auferlegt) und befreist dich eigenmächtig, sodass du wundervolle Dinge empfangen kannst."

:loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower: :loveshower:

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 12. Jul 2012, 12:40

Hallo,

genau das meine ich. Wenn man die "Schlampigkeit im Denken" verhindern möchte, dann reicht es womöglich nicht, ständig bewusst positiv zu sein - weil man dann immer mal wieder Ermüdungserscheinungen erlebt, wo genau diese Schlampigkeit eintritt, bewusst oder unbewusst.
Es geht mehr als nur das positive Denken, sondern der letzte Beitrag sagt es wunderbar: "Im Zustand der Wertschätzung..."

Das ist nicht nur eine gewisse Denke, sondern ein Zustand - also viel mehr. Im Alltag mit seinen Mitmenschen diesen Zustand zu pflegen, zu erweitern, erhöhen und beizubehalten, das ist die Aufgabe.

Mit anderen gelingt mir das schon recht anständig, muss aber gestehen, dass ich mit meinem Partner dann immer wieder in die alte Denke zurückfalle. Anstatt dann alle Aspekte wertzuschätzen, wird der Fokus auf die vermeintlichen Mängel gelegt und wupps, sind noch mehr davon da.
Ich lerne und übe derzeit, ihn voll und ganz wertzuschätzen und dafür noch mehr zu lieben.

Es gab halt für mich zwischendrin Nagelproben, in denen ich mich beweisen musste. Zumindest bislang galt dieser Glaubenssatz. Ich hoffe, dass der Glaubenssatz ab jetzt lautet: keine Nagelproben mehr notwendig, ich bin von jetzt an im Zustand der allgemeinen und intensiven Wertschätzung und lasse nichts mehr dazwischen kommen!

Danke Euch für den tollen Austausch!

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon lawofattraction » 12. Jul 2012, 14:07




Noch ein Wort - Abraham betonen immer wieder, dass Wertschätzen kein Reparaturservice ist. Wertschätzen mit der Absicht, etwas geschehen zu machen oder zu erreichen hat etwas Aufgesetztes und Falsches. Es lässt sich nicht erzwingen und auch nicht künstlich produzieren.

Abraham meinen mit Wertschätzen das Freie Fliessen von Liebe zu einem Objekt oder Menschen, ohne die geringste Anstrengung oder auch Überlegung, eine solche Emotion zu schaffen.



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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 12. Jul 2012, 18:41

Hallo,

deshalb ist es ja auch ein Zustand und keine Tätigkeit. Ein Zustand ist nicht ermüdent, aufbrauchend, sondern lediglich ein Zustand.

Z.B. hatte ich heute mit meinem Partner einige wichtige Gespräche hinsichtlich einer für uns beide wichtigen Angelegenheit. Er "glaubt" zwar "irgendwie" ans Law, weil die bisherigen Beweise der vergangenen Jahre eindeutig sind, aber wenns zu dieser benannten Nagelprobe kommt, dann will er sie einfach nur loswerden und verdrängen. Diese Angelegenheit ist vergleichbar mit einer anderen in seiner frühen Jugend. Nun zehren also bereits vergleichbare Stories an seinem Leben, an seiner Kraft und er will halt nur seine Ruhe. Verständlich.

Was also tun, damit sich nach einem etwaigen Erfolg oder auch Miserfolg in dieser Sache nicht der nächste Fall einstellt und es wieder von vorne losgeht, mit anderen Vorzeichen, anderen Protagonisten? Verdrängen hilft da nicht, soviel ist klar.

Also habe ich versucht ihm verständlich zu machen, dass er mit Meditationen üben solle, dem anderen und sich selbst ernsthaft zu vergeben und dann loszulassen. Nicht, dass er nichts tun solle, aber dass er begreifen solle, wirklich diese Angelegenheit wertzuschätzen, und zu erkennen, dass der andere lediglich deshalb "da" ist, damit er etwas lernt. Damit sich hier und jetzt sein Bewusstsein ausdehnen kann, damit er sich halt weiterentwickelt. Das erzeuge Dankbarkeit und Wertschätzung und nimmt drastisch den emotionalen Druck aus der Sache.
Da es uns beide betrifft, hatte ich schon vor Monaten dies durchgemacht - mit Erfolg. Es zieht mich tatsächlich nicht mehr runter.

Mehr als empfehlen kann ich es natürlich nicht. Jeder strickt da an seiner eigenen Geschichte. Also während er daran arbeitet, ebenfalls Wertschätzung durch Verständnis zu üben, übe ich mich darin, bei ihm den Fokus auf die erkennbaren Schritte der Weiterentwicklung zu legen, statt zu meckern. Ich glaube aber tatsächlich, der Begriff des "Zustandes der Wertschätzung" ist für mich ein neuer Schlüssel zu einer weiteren Tür, die aufgestoßen worden ist.

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon ZaWo » 12. Jul 2012, 22:21

Lieber Achim,

möglicherweise übersiehst du da was:

Nun zehren also bereits vergleichbare Stories an seinem Leben, an seiner Kraft und er will halt nur seine Ruhe.


"Das Thema kotzt mich an und ich will einfach nur meine Ruhe!" IST ein Alignment-Schritt, nämlich eine noch nicht mal allzu negative Generalisierung.

"Ich will meine Ruhe" ist die Konzentration auf den erstrebten Gefühlszustand und entspricht dem neusten Stand der Lehre Abraham-Hicks: Das Ruhe-Grid.

Wenn es ihm gelingt, einen Tick öfter an "Ich will meine Ruhe." zu denken als an die ekligen Details, dann ist das die beginnende Bereinigung.

Vergeben gibt es ja im Grunde nicht, weil es nichts zu vergeben gibt, welches darum paradoxerweise die ultimative Vergebung ist. Loslassen ist in die Generalisierung eingebaut. Loslassen vom negativen Detail geht durch Einlassen auf die Generalisierung.

meine spontanen Gedanken dazu.
Liebe Grüße
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 13. Jul 2012, 12:54

Hallo Zawo,

was Du schreibst stimmt haargenau! Wenn man es denn auch so angeht. "Meine Ruhe haben" und loslassen - das darf dann aber nicht mit allerlei Hass- und/oder Rachegedanken verknüpft sein. Das Hauptaugenmerk muss wirklich auf das generalisierte Loslassen gelegt sein, zumindest emotional.

In anderen Foren und auch in meiner Vergangenheit ist oft die Rede von Erschöpfung. Man hat womöglich erfolgreich via dem Law einiges erreicht, dann wird man nachlässig und irgendwann passieren irgendwelche Dinge und man meint, sich aufzuzehren. Deshalb rate ich inzwischen bei Anfragen zu Detailwünschen, sich immer auch mit dem Grundthema zu beschäftigen und sich dahingehend weiterzuentwickeln. Sonst kommt es häufig zu den neg. Folgen. Wer die Zeit des Erfolges nutzt, um auch auf diesem Weg weiterzukommen, der fällt dann nicht in so tiefe Löcher.

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon ZaWo » 13. Jul 2012, 13:13

Hallo Achim,

das darf dann aber nicht mit allerlei Hass- und/oder Rachegedanken


Warum nicht? :102: "Ich hasse ihn und wünsche ihm die Pest." ist auch eine Generalisierung. Manchmal - gerade wenn sich Situationen zum x-ten Male wiederholen - ist ein größerer Schritt vorerst nicht möglich. Es gibt auch Menschen, die lieben es zu zetern und zu schimpfen. Sie fühlen sich dabei nicht halb so schlimm, wie diejenigen meinen, die ihnen zugucken und sich dabei in einer solchen Situation sehen.

Du kannst andere nicht kontrollieren und ihnen erst gar nicht helfen.

An deiner Co-Creation aber könntest du drehen und dich bzgl. seiner Not und seines adäquaten Verhaltens, neu positionieren. Aus meiner Erfahrung müssen ganz besonders Uplifter - und ich meine, dass du einer sein möchtest - sich immer wieder bzgl. der angenommenen Not anderer, neu justieren.

Dann sollen sich eben die Situationen bei ihm bis zum Sankt-Nimmerleinstag wiederholen. Falls er dann doch irgendwann mal die Nase voll hat, dann weiß er ja wo er dich findet. :clown: Es ist die Aufgabe seines eigenen Inner-Being bei ihm Alarm zu klingeln.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon Lia » 13. Jul 2012, 14:11

Ich weiss auch, wie gut es tut und wie erleichternd es sein kann, wenn ich wütend bin oder Rachegedanken zulasse.

Abraham sagen ja, es ist der erste Schritt weg von der Ohnmacht hin zur Ermächtigung.

Und wenn da jemand ist, der mir etwas sagen möchte oder mir helfen möchte, weil ich gerade scheinbar etwas falsch mache, passiert oft nur noch, dass sich mein Bedürfniss nach Autonomie sehr stark meldet und ich wieder mehr in den Zustand von Widerstand komme. Wenn mein Mann mich stattdessen nur leise lächelnd in Ruhe lässt, kann ich leichter in meinem Prozess bleiben.

Auch meine Kinder wehren sich gegen diese Art der Entmächtigung, wenn ich hingegen mit den Augen der Liebe und dem Wissen um ihre Eigenmächtigkeit, die sie ja immer haben, bei mir bleiben kann, werden sie nicht abgelenkt. Ihr Inner Being weiss den Weg genau und perfekt.

Liebe Grüsse,

Lia
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 13. Jul 2012, 14:52

Hallo,

das versucht man natürlich weitestgehend zu erreichen. In einer Partnerschaft tauscht man sich aber auch aus, sagt seine Meinung dem Anderen. Warum sind wir zusammen? Vielleicht auch, um uns gegenseitig Hinweise zu geben, wie man wiederholende Muster unterbrechen kann, eigene Reflektionen auszutauschen.

Mal abgesehen von der Tatsache, dass man anderen nicht wirklich selbst hilft, sondern sie ihren eigenen Weg finden und gehen müssen - was man für sich selbst ja auch beansprucht - , so ist es aber verdammt schwer, ein dauerhaftes Wohlgefühl für sich selbst zu schaffen und zu erhalten, wenn der andere leidet. Er zieht damit auch mich als seinen Partner runter. Nur durch regelmäßige Meditationen kann man da gecentered bleiben.

Das mit den Rachegedanken zuzulassen gilt meines Erachtens nur für den allerersten Schritt, um von der untersten Stufe einen Schritt nach oben zu kommen. Es ist ein erstes Anzeichen der zurückgewonnenen eigenen Ermächtigung. Danach aber sollte man schleunigst die weiteren Schritte beschreiten, um von diesen Gedanken wegzukommen. Denn es ist vielleicht "nur" ein Glaubenssatz, aber was ich dem anderen wünsche, das fällt auf mich zurück. Diese Erfahrung macht irgendwann jeder.

Ich persönlich komme da an dieser Stelle mit dem Ho'oponopono am Besten zurecht. Du suchst ausschließlich in Dir nach einem Grund, weshalb Du selbst Dich an seiner Stelle vielleicht ebenso verhalten hättest. Für diesen Grund vegibst Du Dir selbst, dem Anderen und erklärst deine Liebe Dir und dem Anderen gegenüber. Na ja, Ihr kennt ja sicher die Details. Man bereinigt die Schwingungsharmonieen mit dem Anderen in sich selbst und hilft damit sich selbst und dem Anderen.
Dennoch auch hier, wenn man in einer Partnerschaft ist, kann man nicht nur leise lächelnd alles beobachten, man ist auch gefragt und aufgefordert, Stellungnahme zu leisten. Oft genug, wird direkt verlangt, eine bestimmte Position einzunehmen, was dann natürlich nicht immer gerne gemacht wird, um sich selbst nicht ebenfalls darin zu verstricken.

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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon lawofattraction » 13. Jul 2012, 16:29




Hallo Achim,

achim-martin hat geschrieben:Warum sind wir zusammen?


Weil Ihr ein schwingsmässiges Match seid. Das ist Dein Lösungsansatz. Alles andere ist nur Kosmetik im Aussen. Das LoA sagt, dass das, was Dich umgibt, was Deine Realität ausmacht, was Dir begegnet, Dein eigenes Tun ist. Also sind auch Partner mit ihren "Schwächen" genau deshalb in unserem Leben, weil wir sie schwingungsmässig angezogen haben.

achim-martin hat geschrieben:Er zieht damit auch mich als seinen Partner runter. Nur durch regelmäßige Meditationen kann man da gecentered bleiben.


Das löst aber nicht die unterliegende Schwingungs-Anziehung. Da ist der Ansatz. Immer nur bei uns selbst. Willst Du, dass sich etwas ändert, ändere Dich selbst. Für den Rest sorgt das LoA schon irgendwie.

achim-martin hat geschrieben:Ich persönlich komme da an dieser Stelle mit dem Ho'oponopono am Besten zurecht. Du suchst ausschließlich in Dir nach einem Grund, weshalb Du selbst Dich an seiner Stelle vielleicht ebenso verhalten hättest. Für diesen Grund vegibst Du Dir selbst, dem Anderen und erklärst deine Liebe Dir und dem Anderen gegenüber. Na ja, Ihr kennt ja sicher die Details. Man bereinigt die Schwingungsharmonieen mit dem Anderen in sich selbst und hilft damit sich selbst und dem Anderen.


Auch dies sucht beim Anderen. Einen Grund, warum er so ist, wie er ist, warum er so handelt, wie er handelt. Dieses Vorgehen birgt die latente Gefahr, gönnerhaft Entschuldigungen zu suchen und Verständnis zu zeigen. Dabei wäre ein Schwingungs-Mea-Culpa viel angebrachter.

Übrigens ist diese Vorgehensweise nicht die des Dr. Len und seinem Ho' Oponopono. Das schaut nämlich - genau wie der Ansatz Abrahams - nur bei sich selbst nach. Es ist da, weil ich es geschaffen habe. Das zu wissen genügt. Die Gründe des anderen zu ergründen, ist übrigens auch vollkommen müssig. Man findet auch da immer nur das Eigene, denn Du kannst nicht losgelöst von Dir selbst etwas in anderen Menschen ergründen.

Und vor allem ist es ziemlich tricky mit der Akzeptanz. Akzeptieren wir den anderen, weil wir vermeintliche Entschuldigungsgründe suchen und finden oder akzeptieren wir ihn so, wie er ist? Das wäre dann der Ansatz der Liebe - egal, wie Du Dich verhälst, ich liebe Dich.

ZaWo hat geschrieben:Aus meiner Erfahrung müssen ganz besonders Uplifter - und ich meine, dass du einer sein möchtest - sich immer wieder bzgl. der angenommenen Not anderer, neu justieren.


Abraham sagen es klar: Wer upliften möchte, kann das nicht dadurch tun, indem er die Schwächen des Anderen anschaut. Uplifter sind in der Lage, darüber hinweg zu schauen. Dies darum, weil Upliftment nur aus dem Vortex möglich ist, und im Vortex gibt es keine "Fehler".

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die konsequente Verfolgung des Gedankens "alles, aber auch wirklich alles meins" meine Beziehungen unwahrscheinlich leicht und angenehm gemacht hat. Weil ich weiss, es gibt einfach nichts in meinem Leben, was ich nicht schwingungsmässig eingeladen habe. Falle ich mal in alte Muster zurück wie "der oder die zieht mich runter" oder "du hast das getan, jetzt fühle ich mich schlecht" klingelt sofort die Alarmglocke. Das bedeutet übertragen von Macht. Ich nehme die Verantwortung auf mich und erhalte dadurch augenblicklich auch wieder meine Macht zurück.

Lieben Gruss
Loa



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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon ZaWo » 13. Jul 2012, 16:29

Hallo Achim,

Warum sind wir zusammen? Vielleicht auch, um uns gegenseitig Hinweise zu geben, wie man wiederholende Muster unterbrechen kann, eigene Reflektionen auszutauschen.

Wegen der Freude oder zumindest der Hoffnung auf persönliche Freude?

Mal abgesehen von der Tatsache, dass man anderen nicht wirklich selbst hilft, sondern sie ihren eigenen Weg finden und gehen müssen - was man für sich selbst ja auch beansprucht - , so ist es aber verdammt schwer, ein dauerhaftes Wohlgefühl für sich selbst zu schaffen und zu erhalten, wenn der andere leidet. Er zieht damit auch mich als seinen Partner runter. Nur durch regelmäßige Meditationen kann man da gecentered bleiben.


Manchmal sind die Dinge schwieriger. Das finde ich auch. Dennoch ist der Ansatzpunkt nie beim Leiden des anderen, sondern beim eigenen Leiden zu finden. Nur den kannst du kontrollieren. Versuchst du durch mangelinduziertes Verhalten, wie Vorschläge, Hinweise usw. irgendetwas zu erreichen, so erreichst du nur mehr davon. Du hast - nach der Lehre Abraham-Hicks :mrgreen: - gar keine andere Chance, als bei dir selbst anzusetzen. In deinem Vortex befindet sich eine freudvolle Partnerschaft, die du findest, wenn du aufschließt. Um die Befindlichkeiten deines Partners (Details deines Grids) kümmert sich dann das LoA. Kann sein, dass du dabei ein Werkzeug bist, muss aber nicht. Solltest du ein Werkzeug sein wollen, dann geht das auch nur aus dem Vortex heraus.
Meditation ist sicherlich gut als Akut-Werkzeug. Aber du selbst schreibst oben, dass die Dinge auch dadurch nur am selben Ort bleiben und es daher wichtig ist den Bereinigungsschritt nicht zu vergessen.
Dieser Ratschlag passt auf dich.

Dein Freund wird dir weiterhin seine leidende Seite zeigen (müssen), wenn du da nicht etwas bereinigst. Du bist da viel mächtiger als du denkst. Der Weg geht aber über deine Bereinigung und nicht über seine.

Das mit den Rachegedanken zuzulassen gilt meines Erachtens nur für den allerersten Schritt, um von der untersten Stufe einen Schritt nach oben zu kommen. Es ist ein erstes Anzeichen der zurückgewonnenen eigenen Ermächtigung. Danach aber sollte man schleunigst die weiteren Schritte beschreiten, um von diesen Gedanken wegzukommen. Denn es ist vielleicht "nur" ein Glaubenssatz, aber was ich dem anderen wünsche, das fällt auf mich zurück. Diese Erfahrung macht irgendwann jeder.


Aus diesem Passus lese ich Widerstände gegen Rachegedanken. Schnell weg, igittigit.
Sollten sich Rachegedanken gut anfühlen, dann sind sie eine Verbesserung gegenüber des vorherigen Zustandes und dann ist das ,was sie verursachen und das, was dann auf dich zurück kommt, besser als das, was auf dich zurück käme, hättest du sie nicht zugelassen.

Fühlen sie sich nicht mehr gut an, dann kann der nächste Schritt vollzogen werden. Vorher: Rachegedanken melken, melken, melken.

Es ist irgendwann mal eine Entscheidung, ob man an Prinzipien glaubt oder seinem eigenen emotionalen Leitsystem.
Wann ein Gedanke Igitt ist, sagt einem sein eigenes Gefühl und niemand sonst.

Der Exkurs zu Rachegedanken ist ein Vorschlag von mir an dich, weil du dich da neu positionieren könntest, falls es dir ein gutes, milderes Gefühl gibt.

Ich persönlich komme da an dieser Stelle mit dem Ho'oponopono am Besten zurecht. Du suchst ausschließlich in Dir nach einem Grund, weshalb Du selbst Dich an seiner Stelle vielleicht ebenso verhalten hättest. Für diesen Grund vegibst Du Dir selbst, dem Anderen und erklärst deine Liebe Dir und dem Anderen gegenüber. Na ja, Ihr kennt ja sicher die Details. Man bereinigt die Schwingungsharmonieen mit dem Anderen in sich selbst und hilft damit sich selbst und dem Anderen.


Weiß ich jetzt nicht so recht, wie ich schreiben soll, was ich gerade denke, ohne dass es zynisch klingt. Hmmmh.
Also gut: Wieso hast du dann noch ein Problem mit dem Verhalten deines Freundes?

Dennoch auch hier, wenn man in einer Partnerschaft ist, kann man nicht nur leise lächelnd alles beobachten, man ist auch gefragt und aufgefordert, Stellungnahme zu leisten. Oft genug, wird direkt verlangt, eine bestimmte Position einzunehmen, was dann natürlich nicht immer gerne gemacht wird, um sich selbst nicht ebenfalls darin zu verstricken.


Das wäre ja grauenhaft und hat auch hier niemand verlangt. Deine Partnerschaft ist dir genauso Kontrastboden, wie jedes andere Lebensthema. hieraus entwickelst du neue Wünsche über deine Partnerschaft und es ist an DIR diese herein zulassen.
Die Wünsche deines Partner existieren da unabhängig von den deinen und sofern es ihm auch gelingt, diese herein zulassen, findet das LoA eine kombinatorische Lösung für euch beide.

Sich nicht im Kontrast zu verstricken ist ein ewiges Lebensthema, welches niemals endet. You never get it done. Ja, woher soll das "never" denn kommen, wenn nicht durch die Herausforderungen eines unablässigen Kontraststromes, den wir immer wieder neu abwickeln lernen.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon lawofattraction » 13. Jul 2012, 16:34




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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon ZaWo » 13. Jul 2012, 16:38

Hihi, das war gleichtzeitig abgeschickt. :P
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon achim-martin » 14. Jul 2012, 10:51

Hallo,

danke für die beiden Erläuterungen.

Zum Ho'oponopon wie ich es in ganz bestimmten Momenten anwende, möchte ich schon darauf hinweisen, dass mir das durchaus bewusst ist, dass ich nicht in seinen Gründen suche, sondern nachschaue, was die Gründe in mir sein könnten. Ansonsten wäre es in der Tat das klassische Schuldsuchen beim Anderen etc.

Wenn ich sowas wie oben beschreibe, dann wirklich nur, um solche Erfahrungen wiederzugeben, die mir und auch uns geholfen haben.
Derzeit ist da halt ein Problem und jetzt ist es an uns, die Schwingungsharmonie wieder hinzubekommen. Unsere Beziehung ist deshalb nicht beeinträchtigt, ich möchte lediglich, dass ich spüre, dass er sich von nervigen Dingen des Alltags nicht so runterziehen lässt. Das geht manchmal nicht von heute auf morgen.

Ich stimme Euch ansonsten vollkommen zu. Eines würde ich dennoch mal gerne aus Euerer eigenen Lebenspraxis hören, denn so gut es auch geht, mit Meditationen in Richtung Bereinigung und dem Faktor Zeit Lösungen herbeizuführen, wie macht Ihr es im direkten Gespräch oder in aktuen Momenten (es geht ja im Leben nicht nur um Streitgespräche, vielleicht ist auch etwas anderes passiert)?
Wenn also mein Partner vollkommen anders reagiert, als ich es tun würde, und er dadurch verzweifelter wird als er schon zuvor war. (dies ist jetzt aber wirklcih hypothetisch zu verstehen und nicht aktuell...)
Wie antwortet Ihr ihm? Gar nicht, oder bestätigend oder vermittelt ihr Euer Wissen über Abraham oder ähnlichem?

lg Achim :ros:
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon ZaWo » 14. Jul 2012, 11:50

Hallo Achim,

es ist völlig egal, was auch immer du tust, weil es keinen Unterschied macht und keine Konsequenzen hat.
Sobald du einen neuen Schwingungston setzt, ändert sich das Puppentheater und nicht durch deine Handlungsweisen. Insofern kannst du dich entspannen und tun wonach auch immer dir der Sinn steht. (s. deinen Anfangspost)

Ich selbst bin da meist am experimentieren und wenn es sich gar zu schlecht anfühlte, bearbeite ich die konkreten Situationen nach und/oder nehme mir vor, solche Situationen zukünftig zu prepaven. Dabei lerne ich auch viel über mich und was mir gut tut, z.B. öfter mal den Mund halten oder prinzipiell nicht verteidigen oder mir ein bestimmtes Thema mal näher anschauen oder, oder..

Prepaven heißt z.B. in deinem Fall, dich auf das Gefühl zu konzentrieren, das du im Umgang mit deinen Partner haben möchtest. Achtung: dieses Gefühl nicht zu hoch ansetzten. Das ist eine Falle, in die ich immer wieder tappe. Gut klappt bei mir oft: "Ach wir wurschteln uns da schon irgendwie durch." oder "Kommt Zeit, kommt Rat." oder "Wenn's hart auf hart kommt, ist immer noch Zeit genug.". Das sind alles alltagstaugliche Statements, die sich mit den Abraham-Teachings und eigenen Erfahrungen untermauern lassen.

Die Wortlaute eurer Gespräche sind Details und die werden vom LoA eingefüllt. Deine Aufgabe ist das Grid und damit der angestrebte Gefühlszustand.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: zum Zitat vom 7.7.12

Beitragvon Birdie » 14. Jul 2012, 13:02

Hallo Ihr,
ich muss das jetzt mal nachfragen:
wie ist es wenn es dabei um ein Tier geht?
Ich habe mich diese Woche total die Leiter nach unten bewegt und es geschahen so schlimme Ereignisse hier in meinem Wildvogelkinderheim , dass ich nur staunen konnte.
Oder umgekehrt: ein unangehmes trauriges Ereignis ließ mich nach unten rutschen und dann gings los.
Ich wusste was ich zu tun habe, aber icj bekam es nicht gebacken....die alten Muster überwogen und die "hoffentlich-passiert-jetzt-nichts" Spirale ließ sich nicht stoppen....herrje, ich bin halt nicht soweit, es immer gleich wieder in den Griff zu kriegen. :kniefall:

Tiere haben ihre eigenen Absichten - wie finde ich aber heraus, ob ein Tier bei mir ist weil es geholfen haben will +oder ob es bei mir gelandet ist Und etwas ganz anderes will - nur sterben z.B.

Was mich immer aus dem Takt bringt ist die Frage, wie richte ich mich aus wenn es einem kleinen Patienten sehr schlecht geht?
Wie bringe ich meine Absicht zu helfen und die Absicht des Tieres (die ich nicht kenne) auf einen Nenner???

Ich bin da so am Rumeiern, dass nichts Halbes und nichts Ganzesherauskommt....

Vielen Dank im voraus,
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