Zum Thema Geld in Balance kommen...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 18. Nov 2011, 11:45

Tageszitat vom 17. November

"Ihr habt Recht, wenn Ihr denkt, dass Geld nicht alles ist. Ihr braucht ganz sicherlich kein Geld, um Freude zu erfahren. Aber in Eurer Gesellschaft, in der so vieles, was Ihr erlebt, in irgendeiner Weise mit Geld verbunden ist, verbinden die meisten Menschen mit Geld Freiheit. Und da Freiheit ein Grundsatz Eures Lebens ist, wird es Euch helfen einen festen Stand zu bekommen, der von Wert in allen anderen Aspekten Eurer Erfahrung sein wird, wenn Ihr zum Thema Geld in Balance kommt."

Mich lässt dieses Zitat nicht los, ich lasse dieses Zitat nicht los, es geht mir immer wieder durch den Kopf.

Zum Thema Geld in Balance kommen.

Das ist meine Aufgabe. Was gebe ich auf, gebe ich was auf?

Wie weit bin ich beim Thema Geld oder überhaupt in Balance?

Mit anderen Worten, sagen Abraham da nicht, wenn wir zum Thema Geld nicht in Balance kommen, werden wir es auch schwerlich in unseren anderen Lebensbereichen sein?

Ich kann ja nur bei mir schauen. Wie sieht es da aus?

Familie: Da bin ich zufrieden, ich bins einfach zufrieden. Ich hab ein so gutes Auskommen mit meinen Kindern, kleine Wünsche hab ich da schon, doch die sind eine zu vernachlässigende Größe, Kleinigkeiten eben. Der Grundtenor stimmt absolut. Unser Umgang ist friedlich und freundlich, sicher gibt es da mal Differenzen doch die werden vernünftig bereinigt.

Ich lebe in Ruhe und Frieden mit meinen Nachbarn.

Mit meinen Geschwistern bin ich im lockeren Kontakt, auch da ist das Bestreben, bei aller Unterschiedlichkeit und gelegentlichen Kontrasten, friedlich und freundlich miteinander umzugehen.

Ich könnte hier jetzt noch einiges mehr anführen, doch letztendlich läuft es immer wieder darauf hinaus, dass das Zwischenmenschliche im grünen Bereich ist.

Einen Fred gibt es nicht, weil ich überhaupt nicht weiß, ob ich nochmal einen Fred möchte. Da bin ich so vollkommen unentschieden.

Tja, da bleibt nur noch das Thema Geld an sich.
Da denke ich, dass ich da noch was zu tun habe.
Also, als arm habe ich mich noch nie gesehen oder gefühlt, eher als mit knappen Ressourcen ausgestattet. Doch auch nicht immer. Wenn ich Bilanz ziehen würde, dann müsste ich einfach sagen, ich habe schon eine Menge Geld fließen lassen. Der springende Punkt ist, wie ich mich dabei gefühlt habe und das war selten so richtig gut.

Wenn ich heute mein Verhalten dazu betrachte, da habe ich schon einiges positiv verändert.

Ich freue mich heute über die unglaublichen Wahlmöglichkeiten die ich habe. Ich kann viel besser mit der Fülle und Vielfalt umgehen aus der ich wählen kann.
Wenn ich heute Geld fließen lasse tue ich es mit Freude.
Das Abwägen was ich jetzt kaufe, möchte ich verbessern.

Im Moment ist Summe X vorhanden, ich weiß, dass immer wieder Geld zu mir kommt. Der springende Punkt ist, dass ich diese Ressource als knapp betrachte und hätte da gerne eine üppigere Portion.

Ich weiß auch, dass in ein paar Monaten eine Zahlung erledigt ist und mir dann diese Summe wieder zur Verfügung steht.
Ich weiß auch, dass ich die Menge Geld die ich gerne hätte nicht erarbeiten kann.
Ich glaube, dass diese Menge längst irgendwo für mich bereit steht – Step 1 und Step 2 geschehen ja von alleine.

Was glaube ich würde sich ändern, wenn ich die gewünschte Summe hätte?

Ich hätte eine größere Leichtigkeit beim Geld fließen lassen.

In dem Moment, in dem ich geschrieben habe, taucht sofort leiser Zweifel auf ob das wirklich so wäre.

Selbst wenn ich jetzt noch so viel Geld hätte und ich könnte Stoffe kaufen wie doof, was wäre dann.

Was wäre dann, was steht dahinter, mir kaufen zu können was immer ich möchte?

Da steht ja noch was anderes hinter, ich kaufe mir die Sekunde Glücksgefühl, kaufen zu können was immer ich möchte.

Ich „kaufe“ ein Gefühl.

Ich will mir die Sekunde Glücksgefühl, mir kaufen zu können was immer ich möchte, kaufen.

Ziemlich verrückt, diese Sekunde verfliegt im Nu und dann?

Weil diese Sekunde so schön ist, kaufe ich immer neue Sekunden?

Die Warenhäuser sind voll und es wird immer schöne neue Sachen geben die einen Kaufimpuls auslösen. Haben, haben, haben wollen – wozu?

Ich stelle mir gerade vor jeden Monat 3000 € zusätzlich zu haben, was würde ich damit machen?

Ich würde Stoffe guter Qualität kaufen, weil es mehr Freude macht diese Qualität zu verarbeiten.

Hätte ich dann gestern überlegt mir den Stoff für einen Türvorhang zu kaufen ohne zu wissen wie ich ihn befestigen kann? Ich habe nicht gekauft, sondern mir gesagt, dass kannst du immer noch machen. Hab mir gut zugeredet es gerad mal zu lassen.

Ich hätte überhaupt nicht darüber nach gedacht, ich würde einen Installateur beauftragen einen neuen Heizkörper zu montieren und damit wäre der Raum für C. schön warm.

In meinen Hobbyraum käme auch gleich ein neuer Heizkörper und gut wäre es.

Das wäre eine Steigerung meines Wohlbehagens, weil es einfach schön ist alle Räume angenehm warm zu haben.

Alles was mir einfällt, was ich mit dem zusätzlichen Geld kaufen könnte, würde dazu dienen mein Wohlbefinden zu steigern.

Das heißt mit anderen Worten, steigere dein Wohlbefinden ohne einen Cent auszugeben.

Eins würde ich ja ganz bestimmt dadurch nicht, glücklicher und zufriedener.

Zufriedenheit und glücklich sein lassen sich nicht kaufen. Niemals!

Ich könnte das Haus noch so schön haben, das würde einfach nur meinem Ego dienen. Das ist alles nach außen gerichtetes Zeug.

Bei allem was ich mir wünsche steht im Hintergrund der Wunsch nach gesteigertem mich wohl fühlen zu wollen.

Da beißt die Maus keinen Faden von ab.

Ich habe so viele tolle Sachen, ist schon seltsam was mich antreibt immer mehr zu wollen. Das scheint das Spiel des Lebens zu sein, weil ohne Wünsche keine Expansion statt findet.

Die Aufgabe besteht genau darin, das in die Balance zu bekommen.
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Amadea55 » 19. Nov 2011, 08:52

liebe salomon

spannend, deine überlegungen.

Zufriedenheit und glücklich sein lassen sich nicht kaufen. Niemals!

sowohl als auch.ich denke, dass dieser satz der knackpunkt von vielen finanzproblemen ist und vorallem bei lichtarbeitern.

geld in unserer gesellschaft ermöglicht oft leichtigkeit, freiheit und auch spass. gekoppelt mit der eigenen wertschätzung, freude, gefühl der fülle, wird geld auch ein bestandteil von sich glücklich fühlen. es ist nicht ein kaufen der gefühle, sondern ein ermöglichen von situationen, die einfach fantastisch sind. weil wir in dieser welt leben, ist geld ein wichtiger bestandteil.

würde ich im busch leben, wäre geld kein thema. das wäre ein ganz anderes leben.

lieben gruss
amadea
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Kavaja Varna » 19. Nov 2011, 10:56

Hallo Salome

Ich hab mir auch mal meine Gedanken dazu gemacht.

Glück und Zufriedenheit, kann man nicht kaufen, das stimmt. Ist das Geld in rauschenden Mengen auf meinem Konto und ich könnte "daheim" bleiben, gibt es dennoch etwas, daß Geld mir ermöglicht. Und was mich glücklich macht. Länger als eine Sekunde.

Z. B. Ausflüge. Einfach irgendwohin ins Blaue fahren, unbekannte Gegenden besuchen, die Umgebung, die Städtchen etc. erkunden. Ein ganzer Tag Ausflug ist ein ganzer Tag voller toller Erinnerungen. Voller Glücksgefühle. Und dies so oft ich mag (mit meiner Familie zusammen).
Ich freue mich, wenn unsere Wohnung gute und schöne Möbel hat und immer toll aussieht. Nicht wegen meinem Ego, sondern weil es Spass macht, heim zu kommen und alles ist schön.
Qualitativ hochwertige Kleidung die mehr als ein Jahr übersteht, macht mich auch für längere Zeit glücklich. Alle Kleidungsstücke, die ich wirklich haben wollte, erfreuen mich auch wirklich immer dann, wenn ich sie anziehe.
Und meine Familie möchte ich eben auch in solchen Kleidungsstücken sehen.

Jemand sagte mal: Geld macht nicht glücklich, erleichtert aber einiges ungemein.

Es gibt einiges, daß ich mit dem entsprechenden Kontostand tun würde und ich hätte noch lange Zeit etwas davon. Denn bisher war es nie ein Charakterzug von mir, Dinge zu haben, um zu protzen. Geld verdirbt auch keinen Charakter. Es sei denn, er ist schon vorher verdorben.
Es ist alles eine Ansichtssache und jeder hat seine eigenen Gedanken zu dem Thema. Dies waren meine dazu.

Finde, liebe Salome, daß Du mir mit Deiner Threaderöffnung etwas gegeben hast. Nämlich positive Gedanken zum Geld. Du hast damit erreicht, daß ich den gestrigen Abend sehr viel positive Gedanken dazu entwickelt habe, die ich jetzt auch weiter ausbauen kann.

:danke:

Einen lieben Dank an Dich.

Kav
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 19. Nov 2011, 11:26

Hallo Amadea,

ich freue mich dass Du meine Überlegungen spannend findest.

Amadea55 hat geschrieben:sowohl als auch.ich denke, dass dieser satz der knackpunkt von vielen finanzproblemen ist und vorallem bei lichtarbeitern.

Also ich verstehe Dich hier nicht ganz. Meinst du, dass wenn ich so denke, ich mir erst recht Finanzprobleme ins Haus hole?
Was bitte sind Lichtarbeiter?

Ich glaube, dass in dem Moment in dem ich denke, dass meine Ressource Geld knapp bemessen ist, ich in einen Mangelzustand rausche. Von diesem Ort aus zu handeln führt zu einem nicht wirklich befriedigendem Ergebnis. Somit kann ich in dem Moment keine innere Zufriedenheit erlangen, da kann ich kaufen was immer ich lustig bin.

Ich habe in meinen alten Aufzeichnungen gestöbert und u. a. folgendes gefunden.

aus Workshop 7 Erklärung Vortex

„Das Nicht vorhanden sein „von etwas“ soll für Euch vollkommen unwichtig sein, weil Ihr diesen emotionalen Zustand der Glückseligkeit erreichen könnt, ganz unabhängig von den Dingen, die in Eurem Leben vorhanden sind.“

aus LoA Geld S. 96

„Jede Handlung, die vom Ort des Mangels aus erfolgt, ist immer kontraproduktiv und führt zu einem noch größeren Gefühl von Mangel. Die Leere, die solche Menschen empfinden, kann nicht mit Dingen gefüllt werden oder durch Handlungen befriedigt werden, weil es beim Gefühl von Leere um die schwingungsmäßige Dissonanz zwischen ihren Wünschen und ihren chronischen Denkgewohnheiten geht.“

Was immer ich wünsche, es wird sich ergeben.

Liebe Grüße
Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 19. Nov 2011, 11:42

Kavaja Varna hat geschrieben:Finde, liebe Salome, daß Du mir mit Deiner Threaderöffnung etwas gegeben hast. Nämlich positive Gedanken zum Geld. Du hast damit erreicht, daß ich den gestrigen Abend sehr viel positive Gedanken dazu entwickelt habe, die ich jetzt auch weiter ausbauen kann.

Hach liebe Kava, Du glaubst gar nicht wie sehr mich das freut.

Im Übrigen, ich weiß Geld und dass was ich damit alles machen kann sehr zu schätzen. :stimmt:
Ich liiiebe einen Hauch von Luxus und schöne Dinge. :gvibes:

Das Du Dir wünschst mehr Zeit für Dich und Deine Tochter zu haben, einfach nur so, kann ich sehr gut nach empfinden.

Liebe Grüße
Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Amadea55 » 19. Nov 2011, 13:56

liebe salomon

Licharbeiter sind menschen, die den bewussten weg gewählt haben. Menschen, die alte einschränkungen durchschauen und neue wege gehen. So wie hier die menschen, die die abraham werkzeuge in den alltag bringen. Sie tragen bei, licht ins dunkle zu bringen, daher der ausdruck lichtarbeiter.

Viele von diesen menschen haben finanzielle probleme, weil sie eben oft im konflikt stehen zwischen geld auch luxus und spiritueller entwicklung. Und meines erachtens schliesst das eine, das andere nicht aus. Im gegenteil, bin ich im fluss des lebens, ergibt sich auch die finanzielle seite. Eben nicht aus dem mangel heraus, so wie im WS geschrieben, sondern aus der fülle des alltäglichen seins.

Ja, aus dem mangelzustand heraus was zu bewegen, wird kaum funktionieren. Das gilt für alles, nicht nur für geld. Besuche ich eine freundin mit mit meiner inneren überzeugung, ich bin eh einsam, wird der besuch vermutlich nicht sehr berauschend sein.

Doch mit dem mangel zu spielen und daraus sich etwas entwicklen zu lassen, oder den mangel links stehen lassen und sich auf das konzentrieren, was spass und freude macht, wird die energien zum laufen bringen. oder sich in den träumen verfangen und mit voller lust das geniessen, was man sich vorstellen kann, wird auch die energien zum laufen bringen.

von daher kann eben kaufen sehr wohl tolle glücksgefühle kreieren, sei es träumerisch oder im realen leben.

lieben Gruß
amadea
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Kavaja Varna » 19. Nov 2011, 17:07

Liebe Salome

Auch ich liebe Luxus und schöne Dinge :stimmt: . Ich liebe schöne Badezimmer, enorm Luxuriös.
Also, dann gibt es ja doch was Dauerhaftes für die Gefühlswelt.

Wenn ich aber alles recht verstanden habe, liegt der Sinn darin, sich ohnehin vorher besser und gut zu fühlen. Alles andere sind Sahnehäubchen :nachdenk: . Oder?
Kavaja Varna
 

Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 19. Nov 2011, 18:53

Hallo Amadea,

danke für Deine Erklärung des Lichtarbeiters. Ich glaube diesen Begriff bei Kreyon gelesen zu haben. Ich bleibe lieber bei Abraham, da fühle ich mich einfach wohler. Für mich schwingt bei Kreyon eine Art “Heiligkeit“ durch, mit der ich nicht so recht klar komme. Ich mags lieber pragmatisch.

Amadea55 hat geschrieben:Viele von diesen menschen haben finanzielle probleme, weil sie eben oft im konflikt stehen zwischen geld auch luxus und spiritueller entwicklung.

Ganz simpel gefragt, woher weißt Du das?

Ich sehe mich nicht unbedingt als spirituell entwickelt, sondern als geistig beweglich, anders denkend und so einiges in Frage stellend.

Amadea55 hat geschrieben:Doch mit dem mangel zu spielen und daraus sich etwas entwicklen zu lassen, oder den mangel links stehen lassen und sich auf das konzentrieren, was spass und freude macht, wird die energien zum laufen bringen.


Wenn ich gedanklich im Mangelmodus bin, dann kann ich damit nicht spielen. Es geht einfach nicht. Erst muss ich aus diesen Gedanken raus.

Mal ehrlich gesagt, wenn am Ende vom Geld noch ein bisschen Monat übrig ist, dann ist das mit dem Mangel links liegen zu lassen nicht ganz so einfach.

Es bedarf einiges an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aus dieser Gedankenfalle auszusteigen und zwar stetig. Je öfter ich diese Achtsamkeit aufbringe, desto leichter wird es und das ist so unglaublich schön, dass es mich nicht mehr „auffrisst“.

Amadea55 hat geschrieben:von daher kann eben kaufen sehr wohl tolle glücksgefühle kreieren, sei es träumerisch oder im realen leben.


Wenn das für Dich so ist, wunderbar.

Ich bin ein taktiler Genussmensch, ich liebe es die Dinge anzufassen, zu fühlen. Es bereitet mir unglaublich viel Freude zu fühlen und zu sehen, vor allen Dingen bei handwerklichen Sachen. Ich kann in schönen Erinnerungen schwelgen, dann freue ich mich was ich schon alles gesehen habe. Da ist Begeisterung über die handwerkliche Kunst, über die verschiedenen Materialien und dann möchte ich manchmal das ein oder andere haben. Ab und an hat so manche Kleinigkeit den Weg zu mir gefunden. Da ist Freude das ich es habe, doch glücklicher bin und werde ich damit nicht.

Glücksgefühle machen sich in mir breit, wenn ich an schöne Momente in meinem Leben denke, die in keinster Weise materieller Art sind.

Liebe Grüße
Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 19. Nov 2011, 19:16

Liebe Kava,

Kavaja Varna hat geschrieben:Also, dann gibt es ja doch was Dauerhaftes für die Gefühlswelt.

Jein, eben nur dann, wenn es Dir gelingt das was Du hast auch zu genießen und Wert zu schätzen, doch nicht nur heute.

Kavaja Varna hat geschrieben:Wenn ich aber alles recht verstanden habe, liegt der Sinn darin, sich ohnehin vorher besser und gut zu fühlen.


Ich würde eher sagen die Kunst des Lebens besteht darin sich unter allen Umständen wohl zu fühlen, egal ob mit oder ohne Luxusbad. :gvibes:

Liebe Grüße
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Amadea55 » 19. Nov 2011, 19:31

liebe salomon

zu deiner frage, ich kenne einige persönlich.

in kryon channelings hat es manchmal auch sehr wertvolle informationen. für mich ist nicht so wichtig, von wem die information oder die werkzeuge kommen, sondern, ob sie mich gefühlsmässig berühren. doch ich mag abraham sehr und mache jeden tag eine meditation. einfach, weil esther's stimme und die art, wie sie gemacht ist, sehr wohltuend ist.

quote
Wenn ich gedanklich im Mangelmodus bin, dann kann ich damit nicht spielen. Es geht einfach nicht. Erst muss ich aus diesen Gedanken raus.

Mal ehrlich gesagt, wenn am Ende vom Geld noch ein bisschen Monat übrig ist, dann ist das mit dem Mangel links liegen zu lassen nicht ganz so einfach.

Es bedarf einiges an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit aus dieser Gedankenfalle auszusteigen und zwar stetig. Je öfter ich diese Achtsamkeit aufbringe, desto leichter wird es und das ist so unglaublich schön, dass es mich nicht mehr „auffrisst“. unquote

das ist übung, immer und immer wieder bis man den ernst aus der situation nehmen kann. genau, es braucht absolute achtsamkeit der gedanken bis es kein thema mehr ist.

bei mir funktioniert das innerlich lachen sehr gut. doch auch, immer und immer und immer wieder, bis es erlöst ist. es ist auch so, dass wenn es ein "altes" thema ist und man es bewusst erlösen will, die gedanken dann für eine zeit sehr stoisch werden können. so in richtung wie besessen, sie kommen und kommen und kommen immer wieder. bleibt man jedoch dran, spürt man plötzlich im körper, wie sie sich erlösen.

ein beispiel von materieller art von gestern. ich besuchte die creativa. konnte mein auto im büro parkieren und nahm dann für den rest den bus. wusste jedoch nicht, welche zone ich bezahlen soll, eine dame hilft mir. danach.... sie, gehen sie zur creativa. ich ja.. sie, haben sie eine freie eintrittskarte? ich nein.. und ich bekam von ihr eine geschenkt. gehe an die ausstellung, halte mich an einem stand auf, kaufe verschiedene teile und unterhalte mich mit dem mann des standes. ein sehr interessantes informatives gespräch. wir haben viel gelacht, viel ausgetauscht. am schluss macht er mir einen speziellen preis für mein gekauftes und sagt, er wäre der eigentümer der firma xxxx und wenn ich was brauchen würde, könne ich zu grossistenpreise bestellen. ich solle ihn einfach anschreiben.

diese situationen sind mit dem materiellen verbunden. ich fühlte mich gestern einfach nur glücklich und staunte über die "wunder" die geschehen sind. und ich werde mich gerne wieder daran erinnern.

lieben gruss
amadea
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Kavaja Varna » 19. Nov 2011, 20:08

Wenn es Dinge gibt, die ich wirklich wirklich wollte, dann wertschätze ich auch diese. Wie z. B. einen Pulli den ich heute trage. Ich find ihn toll und trag ihn gern. Am liebsten jeden Tag, was aber nicht geht, weil dieser ja auch mal gewaschen werden muss.

Die Dinge die ich hab, aber nicht sooo gern wollte, die wertschätze ich auch weniger.

Salome hat geschrieben:Ich würde eher sagen die Kunst des Lebens besteht darin sich unter allen Umständen wohl zu fühlen, egal ob mit oder ohne Luxusbad. :gvibes:


Im Grunde wollte ich genau das sagen :gvibes:.

Lieben Gruss

Kav
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon zimtstern » 19. Nov 2011, 20:08

Hallo ihr Lieben,

ja, das liebe Geld...

Abraham sagen über unsere materiellen Wünsche dass sie uns deshalb so wichtig sind weil sie uns in Ausrichtung mit der Quelle bringen.
(Das gleiche sagen sie übrigens auch über geliebte Mitmenschen).

Daran ist nichts schlechts, aber ich glaube man sollte sich dem bewußt sein...

@Salome,

was mir in deinem ersten Posting aufgefallen ist, ist das alles scheinbar "ganz in Ordnung" ist... so wie das finanzielle auch ganz in Ordnung ist, aber es doch etwas mehr sein dürfte, weil das dann mehr Leichtigkeit bringen würde... Ist nicht eigentlich fast jeder Lebensbereich ein wenig verbesserungswürdig?

Bitte versteh mich nicht falsch, das ist er wahrscheinlich bei jedem von uns.

Ich glaube bei uns allen herrscht oft ein Missverständnis oder Konflikt mit dem "make peace with where you are" und "you will never get it done"...

Frieden schließen mit meinem jetzigen Standort heißt nicht "etwas weiß sehen wenn es schwarz ist" und auch nicht "endlich restlos zufrieden zu sein und nicht ständig mehr zu wollen", es heißt einfach nur keine Widerstände gegen das Jetzt zu hegen, denn das hätte zur Folge dass ich mehr von dem bekomme was ich bereits habe. Das ich alles immer wieder dupliziere...

Es geht nicht darum zufrieden zu sein mit etwas das gleich schon wieder der Vergangenheit angehören wird, es geht darum mit Freude unserer schöpferischen Natur zu folgen und dabei jeden Moment genießen, so als würde ein Künster voller Freude, Kreativität und Tatendrang sein Bild malen... Man malt ja nicht nur des Endergebnisses wegen, sondern weil einem dieser kreative Prozess so viel Freude bereitet... Und genau das ist unser Absicht hier... (in allen Lebensbereichen)

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 19. Nov 2011, 20:20

Hallo Kava,

ich möchte noch etwas erweitern und anfügen.

Je besser es mir gelingt zu erkennen und anzunehmen, dass alles in meinem Leben meine Wahl ist, wirklich nur von mir gewählt, und egal ob unbewusst oder bewusst oder ob da ein vermeintliches „muss“ im Raum steht, es ist und bleibt meine Kreation. Wenn ich voll da angekommen bin, dann gibt das ein Gefühl von Macht, verleiht Auftrieb und jedwedes Gefühl von ausgeliefert sein oder Ohnmacht – ohne Macht und hilflos zu sein – verflüchtigt sich.

Auch an Dingen die ich nicht sooo gerne mag habe ich im Laufe der Zeit gelernt, positive Aspekte zu entdecken z. B. ich würde gerne mein Bad modernisieren, heute freue ich mich das ich es habe, warmes Wasser wann immer ich möchte, ich kann duschen oder baden, ganz wie mir beliebt, es hat ein Fenster von dem aus ich in meinen Garten schauen kann usw.

Kavaja Varna hat geschrieben:Im Grunde wollte ich genau das sagen :gvibes:.

Dachte ich mir doch fast :clown:

Liebe Grüße
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Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 20. Nov 2011, 12:15

Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Bitte versteh mich nicht falsch, das ist er wahrscheinlich bei jedem von uns.


Ich lese daraus, dass Du Dir kaum vorstellen kannst, dass ich mit meinem Leben im großen und ganzen recht zufrieden bin.

Je älter ich werde, desto mehr empfinde ich mein Leben als ein Geschenk und freue mich das ich immer noch hier bin. :loveshower:
Mir sind so viele Dinge im Leben einfach zugefallen und ich betrachte mich als Glückskind. :gvibes:

Ich habe ein Schlüsselerlebnis, das mein Leben nachhaltig geprägt hat.
Ich war 25, mein Sohn 3 Monate und ich stand vor der Entscheidung eine Herz OP machen zu lassen oder nicht. Wenn nein, so wäre ich, laut Medizinern, mit 40 eine alte, verbrauchte Frau und an weitere Kinder wäre überhaupt nicht zu denken.

Als mir der Termin mitgeteilt wurde bekam ich Angst aus der Narkose nicht wieder aufzuwachen und meinen Mann und meinen Sohn alleine zu lassen.
Irgendwie kam ich zu der Überlegung, wenn ich nicht wieder aufwache, bekomme ich das nicht mit und deshalb muss ich mich auch nicht verrückt machen.

Ich bekam noch zwei Kinder, auch die empfinde ich als Geschenk des Lebens an mich. Dank moderner Medizin ist es bei einer Rhesusunverträglichkeit kein Problem mehr, mehr als ein gesundes Kind zu bekommen.

Mit 14 war es mein größter Wunsch zwei oder vier Kinder zu bekommen und der ist erfüllt. Das vierte Kind ist mein Stiefsohn zu dem ich, auch nach der Scheidung von seinem Vater, ein herzliches Verhälnis habe.

Es hat eine Weile gedauert bis ich mich finanziell wieder erholt hatte. In dieser schwierigen Phase hat er einem seiner Brüder ein Studium ermöglicht.
Genau dieser Bruder hat jetzt seiner Schwester die Studiumsgebühren vorfinanziert.

So schließt sich der Kreis und ich bin wieder bei meinem Ausgangsthema – Geld – angekommen.

In einem anderen Thread hat Loa mir ein Video eingestellt, das mit der Rentnerin, und ich kann nur sagen: "Wenn ich dass was ich heute weiß, in der Vergangenheit gewusst hätte, wären die Symtome erst gar nicht entstanden."


Liebe Grüße

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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Flower1973 » 20. Nov 2011, 12:34

Hallo Salome,

du erzählst in deiner Geschichte, dass du dein Leben zu schätzen weißt, dass du es wertschätzt und es als Geschenk ansiehst, mit deinen Kindern und deiner OP. Das ist schön so und ich hoffe, dass wir alle unser Leben zu schätzen wissen und es wertschätzen. Unsere Geschichte haben auch die meisten von uns. :lieb:

OP's, Schicksalsschläge, Heimaufenthalte, Adoptionen, Kinder von einem Mörder, oder einfach vor die Türe gestellt, all diese Erfahrungen haben Menschen gemacht, die ich kenne ....

Ich dachte früher, dass mich viel Geld verändern würde. Jahre lange habe ich meinen Geldmangel damit begründet. Ich hatte sogar Angst davor einmal etwas zu gewinnen. Ich stellte mir vor, dass meine Ehe in Brüche gehen würde und mein Sohn verzogen wäre, ich wusste, dass Geld Gesundheit nicht ersetzen kann und daher war es mir immer wichtiger gesund als reich zu sein.

Heute weiß ich, dass ich gesund und reich sein kann :mrgreen:
Dass es meine Ehe nicht verändert, dass wir in der Familie zusammenhalten und mein Sohn bleibt wie er ist. Es verändert sich maximal äußerlich etwas, aber innerlich bleiben wir wer wir sind und nehmen uns mit, ob reich oder arm. Unser Charakter ist schon geprägt, ich weiß schon wer ich bin und ich weiß, dass das Finanzielle ab und zu ablenkt von dem Wesentlichen, aber wenn's drauf ankommt, ist da kein Unterschied. Wenn mir was am Zeh fällt, tut's genauso weh und wenn mir ein lieber Menshch wegstirbt, heule ich und wenn mein Sohn eine schlechte Note schreibt, dann gehe ich zum Elternsprechtag USW. Usf.

Alles Liebe Flower
Flower1973
 

Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Kavaja Varna » 20. Nov 2011, 16:07

Liebe Flower

Also kurz gesagt: Geld kann keinen Charakter verderben, der nicht ohnehin schon vorher verdorben ist?

So sehe ich das auch, glaub ich :kuss: .
Mir ist es einfach wichtig, ein schönes Heim, gutes Essen (am liebsten viel Bio), gute Kleidung (gern auch mal feine Kleidung) und viel Freizeit und Ausflüge etc.

Das alles, weil es schön und sinnvoll ist und es MIR gefällt und nicht weil es andere beeindrucken soll.

Jemand der Geld nur möchte, weil er beeindrucken will, sich selbst darstellen möchte mit all den neuen Erungenschaften, könnte durchaus auch einen miserablen Charakter haben. Wird überheblich sein und auf alle anderen, die scheinbar weniger haben herabsehen.

Der Charakter muss schon vorher irgendwie "verdorben" sein, damit Geld diesen überhaupt zum Vorschein bringt.

Find.
Kavaja Varna
 

Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 20. Nov 2011, 17:53

Ihr Lieben,

Kavaja Varna hat geschrieben:Also kurz gesagt: Geld kann keinen Charakter verderben, der nicht ohnehin schon vorher verdorben ist?

So sehe ich das auch, glaub ich :kuss: .


also kurz gefragt: Wer entscheidet ob ein Charakter „verdorben“ ist und kann Geld das überhaupt bewirken? :102:

Ist Geld nicht einfach nur ein Tauschmittel, nicht mehr und nicht weniger. :nachdenk:

Außerdem taucht die Frage auf, ob ich mit solchen Überlegungen mein Wohlbefinden steigere, ich mit MIR mehr in Harmonie komme. Die Quelle kennt doch solche Überlegungen und Wertungen gar nicht. Ist nicht so eine Überlegung Widerstand, den ich ja abbauen und loslassen will :?:

Für mich geht es darum alte Glaubensmuster, die meine Wunscherfüllung vereiteln und ja nur altes Unerwünschtes neu liefern, zu verabschieden.
Meine Gedanken in eine neue Richtung zu lenken um mich ein bisschen besser zu fühlen. :P

Es ist so schön das Abraham sagen, dass allein die besseren Gefühle schon Manifestationen sind. Das macht es für mich leichter, weil ich so viel schneller Erfolge erkennen kann, was mich wiederum antreibt und beflügelt. Wohl fühlen ist sooo schön. :gvibes:

Liebe Grüße

Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Flower1973 » 20. Nov 2011, 18:26

Liebe Kav.,

ich kann hier leider nicht makieren und somit Quoten, also mach ich es ausnahmsweise anders :clown:

Geld kann einen Charakter nicht verderben, der nicht verdorben werd will :clown: :ros:

liebe Salome,

wir selbst entscheiden das "verdorben" oder nicht - unser Gefühl, also jeder für sich selbst. Hauptsache es fühlt sich stimmig an.


Für mich persönlich wäre eine negative Veränderung gewesen:

meinen Mann für andere zu verlassen, nur weil's Spass macht,
Zuviel zu trinken, weil ich zu viel gefieert wird,
Drogen und somit Vernachlässigung meiner Mutterpflicht

Jeder hat andere Negativvorstellungen, für jemand anders wäre es vielleicht negativ, wenn er eine brave Hausfrau werden wùrde :102:

Aber darum geht's ja nicht :tja:

Ich liebe den Wohlstand und den Luxus, ich schätze es, mich auch auf materiellen Weg verwöhnen zu können.

Schönen Abend,
Lg Flower
Flower1973
 

Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon zimtstern » 20. Nov 2011, 18:39

Salome hat geschrieben:[font=Verdana]Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Bitte versteh mich nicht falsch, das ist er wahrscheinlich bei jedem von uns.


Ich lese daraus, dass Du Dir kaum vorstellen kannst, dass ich mit meinem Leben im großen und ganzen recht zufrieden bin.

Je älter ich werde, desto mehr empfinde ich mein Leben als ein Geschenk und freue mich das ich immer noch hier bin. :loveshower:
Mir sind so viele Dinge im Leben einfach zugefallen und ich betrachte mich als Glückskind.


Liebe Salome,

ich meinte es eigentlich ein wenig anders, nämlich so, dass es gar nicht darum geht ob wir zufrieden sind oder nicht (obwohl zufriedensein, in dem Sinne dass wir keine negativen Gedanken hegen, natürlich eine tolle Ausgangsposition ist), denn es geht ja nicht darum mit etwas abgeschlossen zu haben. "Ich bin zufrieden, - Ziel erreicht" so nach dem Motto.

Mir fällt beim lesen einiger Threads immer wieder auf dass da scheinbar Wünsche (und das finde ich ganz normal und begrüßenswert, denn wir sind ja kreative Schöpfer) vorhanden sind, in den Beiträgen aber das wünschen wieder klein geredet wird und am Ende heißt es dann "ach ja, eigentlich bin ich ja ganz zufrieden".

Als wären Wünsche ein Widerspruch zum Wohlfühlen oder Zufriedensein.
Aber es ist ja genau umgekehrt, grade Wohlfühlen und Zufriedenheit ist die Ausgangsbasis von der aus wünschen funktioniert.

Da kommt bei vielen oft die herkömmliche Denkweise durch, als würden aufkommende Wünsche das bestehende mit dem man zufrieden/glücklich ist, zerstören oder ankratzen.

Dabei ist meiner Meinung nach sogar das Gegenteil der Fall.Ich denke da nur an eine Partnerschaft mit der man zufrieden und glücklich ist (was ja super ist)... aber ist sie nicht irgendwann tot wenn man keine Wünsche mehr hat?

(Genauso wie wir wahrscheinlich tot sind wenn wir keine Wünsche mehr haben? 8-) )

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 20. Nov 2011, 19:39

Hallo Flower,

das hat ja immer noch mit Geld zu tun, somit sind wir immer noch beim Thema zu Geld in Balance zu kommen.

Flower1973 hat geschrieben:wir selbst entscheiden das "verdorben" oder nicht - unser Gefühl, also jeder für sich selbst.

Ich verstehe Dich so, dass Du der Energie Geld eine mögliche negative Wirksamkeit zuschreibst.

Das hieße, dass die weit verbreitete Aussage: „Geld verdirbt den Charakter“ zutreffen kann.

Du entscheidest für Dich bei wem das zutrifft oder eben nicht.
Flower1973 hat geschrieben:Hauptsache es fühlt sich stimmig an.


Also ich für meinen Teil kann da beim besten Willen keine Übereinstimmung mehr mit der Lehre Abrahams finden.
Du glaubst doch auch an das Gesetz der Anziehung und das bringt nun mal das was ich glaube und Dir auch.

Würde ich dieser und anderen alten Aussagen immer noch Glauben schenken, wäre es wohl etwas schwieriger meine Balance zu finden.

Liebe Grüße
Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Flower1973 » 20. Nov 2011, 20:20

Hi Salome,

sehr Abrahamisch :clown: ist, du bekommstdas woran du glaubst und nur das wollte ich damit sagen. :lieb:

Ich klink mich hier wieder aus. Fühlt sich gerade nicht so stimmig für mich an :mrgreen:

Lg Flower
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 20. Nov 2011, 20:32

Hallo Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Als wären Wünsche ein Widerspruch zum Wohlfühlen oder Zufriedensein.
Aber es ist ja genau umgekehrt, grade Wohlfühlen und Zufriedenheit ist die Ausgangsbasis von der aus wünschen funktioniert.


Ich glaube das Du Dich genau hier irrst. Meinem Verständnis nach ist der Kontrast die Ausgangsbasis des Wünschen. Die Wunschraketen werden ohne unser bewusstes Zutun gestartet – Step 1 und Step 2 -

Wohl fühlen und Zufriedenheit mit dem was ist, ist die Voraussetzung für Step 3.

Um meine Voraussetzung für Step 3 zu verbessern, habe ich meine Überlegungen zu „meinem“ Thema aufgeschrieben und ich kann nicht erkennen, dass ich meine Wünsche „klein geredet“ habe.

zimtstern hat geschrieben:Da kommt bei vielen oft die herkömmliche Denkweise durch, als würden aufkommende Wünsche das bestehende mit dem man zufrieden/glücklich ist, zerstören oder ankratzen.


Wo hast du das denn in meinem Thread erkannt?

zimtstern hat geschrieben:Genauso wie wir wahrscheinlich tot sind wenn wir keine Wünsche mehr haben?


Ja, so vermitteln es Abraham und weil ich dieses Leben so schön finde, möchte ich noch eine Weile bleiben und habe fleißig immer neue Wünsche. Denn das habe ich verstanden, wünschen gehört zum Spiel und ich spiele so gerne. :clown:

Lieben Gruß

Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon zimtstern » 20. Nov 2011, 23:01

Liebe Salome,

Salome hat geschrieben:
Zimtstern hat geschrieben:Als wären Wünsche ein Widerspruch zum Wohlfühlen oder Zufriedensein.
Aber es ist ja genau umgekehrt, grade Wohlfühlen und Zufriedenheit ist die Ausgangsbasis von der aus wünschen funktioniert.


Ich glaube das Du Dich genau hier irrst. Meinem Verständnis nach ist der Kontrast die Ausgangsbasis des Wünschen. Die Wunschraketen werden ohne unser bewusstes Zutun gestartet – Step 1 und Step 2 -

Wohl fühlen und Zufriedenheit mit dem was ist, ist die Voraussetzung für Step 3.

Um meine Voraussetzung für Step 3 zu verbessern, habe ich meine Überlegungen zu „meinem“ Thema aufgeschrieben und ich kann nicht erkennen, dass ich meine Wünsche „klein geredet“ habe.


Deshalb habe ich ja vom funktionieren und nicht von "man kann nur wünschen wenn man sich wohlfüht" geschrieben...
("wünschen funktioniert" = der Wunsch kann zugelassen werden, manifestiert sich...)

Ich zitiere noch mal mein vorheriges Posting, ich habe den Eindruck es ging irgendwie unter weil du gleich meintest ich hätte dich missverstanden.

Zimtstern hat geschrieben:
Abraham sagen über unsere materiellen Wünsche dass sie uns deshalb so wichtig sind weil sie uns in Ausrichtung mit der Quelle bringen.
(Das gleiche sagen sie übrigens auch über geliebte Mitmenschen).

Daran ist nichts schlechts, aber ich glaube man sollte sich dem bewußt sein...

@Salome,

was mir in deinem ersten Posting aufgefallen ist, ist das alles scheinbar "ganz in Ordnung" ist... so wie das finanzielle auch ganz in Ordnung ist, aber es doch etwas mehr sein dürfte, weil das dann mehr Leichtigkeit bringen würde... Ist nicht eigentlich fast jeder Lebensbereich ein wenig verbesserungswürdig?

Bitte versteh mich nicht falsch, das ist er wahrscheinlich bei jedem von uns.

Ich glaube bei uns allen herrscht oft ein Missverständnis oder Konflikt mit dem "make peace with where you are" und "you will never get it done"...

Frieden schließen mit meinem jetzigen Standort heißt nicht "etwas weiß sehen wenn es schwarz ist" und auch nicht "endlich restlos zufrieden zu sein und nicht ständig mehr zu wollen", es heißt einfach nur keine Widerstände gegen das Jetzt zu hegen, denn das hätte zur Folge dass ich mehr von dem bekomme was ich bereits habe. Das ich alles immer wieder dupliziere...

Es geht nicht darum zufrieden zu sein mit etwas das gleich schon wieder der Vergangenheit angehören wird, es geht darum mit Freude unserer schöpferischen Natur zu folgen und dabei jeden Moment genießen, so als würde ein Künster voller Freude, Kreativität und Tatendrang sein Bild malen... Man malt ja nicht nur des Endergebnisses wegen, sondern weil einem dieser kreative Prozess so viel Freude bereitet... Und genau das ist unser Absicht hier... (in allen Lebensbereichen)



Und dies hier:

Salome hat geschrieben:
Ja, so vermitteln es Abraham und weil ich dieses Leben so schön finde, möchte ich noch eine Weile bleiben und habe fleißig immer neue Wünsche. Denn das habe ich verstanden, wünschen gehört zum Spiel und ich spiele so gerne. :clown:



strahlt schon eine ganz andere Schwingung aus, als dein Einstiegsposting. :lieb:

Ich bin immer froh wenn mir jemand einen Hinweis gibt, wie etwas auf ihn wirkt.
Durch manch einen Kommentar habe ich mich schon mal, im ersten Moment, auf den Fuß getreten gefühlt,
konnte aber später dann doch etwas damit anfangen... Oder man lässt es eben einfach so stehen.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Salome » 21. Nov 2011, 10:17

Liebe Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Deshalb habe ich ja vom funktionieren und nicht von "man kann nur wünschen wenn man sich wohlfüht" geschrieben...
("wünschen funktioniert" = der Wunsch kann zugelassen werden, manifestiert sich...)


man, das sieht jetzt so nach Haarspalterei aus, doch ich glaube, dass ein Wort, das unterschiedlich interpretiert wird, den Sinn des Ganzen verändert und es so zu Missverständnissen kommen kann.

Um so schöner finde ich es, wenn die Beteiligten dabei freundlich “am Ball“ bleiben und sich die Zeit dafür nehmen.

:danke:
Salome
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Re: Zum Thema Geld in Balance kommen...

Beitragvon Torch » 24. Nov 2011, 15:45

Die meisten hier kennen vermutlich das Spiel mit dem Geldschein den man im Geldbeutel tragen soll und dann möglichst oft in Gedanken für Einkäufe verwenden soll. Nehmen wir der Einfachheit halber einmal einen 50 € - Schein an.

Ich habe die Sachen ein paar Mal versucht ohne sonderlichen Erfolg, mir war der Schein nicht greifbar oder real genug und außerdem habe ich immer auf den Preis geschaut zusätzlich und unterschwellig gedacht "Ok die 50 sind jetzt aber doch irgendwie weg"

War ein kurzes Erlebnis.

Vor ein paar Tagen bin ich dann auf eine Idee gekommen das Abzuwandeln:

Ich habe eine große Blechspardose in die ich immer Münzen werfe, die hat durch die ganzen Münzen eine enormes Gewicht wenn man sie hebt. Aus Spass habe ich einfach den 50-€- Schein gegen die Spardose getauscht und bin mit der zum "Geist-Shoppen".

War für mich viel einfacher:

- ich konnte mir das Gewicht der Dose in den Kopf rufen

- die Geldmenge konnte irgendwas sein... die Dose ist so schwer die reicht für alles Mögliche.. zusätzlich dachte ich mir noch, da sind auch noch Scheine und was weiß ich noch alles drin.

Ich konnte mir ganze Fussgängerzonen kaufen zum Schluss! Und weil ich ja eine "unbestimmte" Geldmenge hatte, direkt nacheinander!


Falls jemand also auch etwas "Gewichtigeres" braucht so wie ich, einfach mal mit der eigenen Spardose oder -socke oder sonst was versuchen.

Macht Laune :genau:
Wenn man immer den Kopf in den Sand steckt muss man sich nicht wundern, wenn man irgendwann vor lauter Dreck in den Ohren nichts mehr hört.
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