Zeitqualität

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Zeitqualität

Beitragvon Rainbow-child » 23. Nov 2011, 13:01

Hallo Ihr Lieben,

ich empfinde, das die Zeit im Moment sehr turbulent ist.
Überall grosse Veränderung; irgendwie hab ich den Eindruck die Materie ist nicht mehr so fest, sie ist formbarer geworden. Kann es sein, dass diese neue Zeitqualität etwas mit dem Bewusstseinsentwicklung der gesamten Menschheit zu tun hat?
Vielleicht empfinde nur ich es so, dass kann natürlich auch gut möglich sein.
Der Halt im Aussen löst sich überall auf und ich hab das Gefühl, nichts ist mehr sicher, nur mein Inneres gibt mir Halt und Sicherheit.
Ich persönlich konzentriere mich immer mehr auf mein Inneres, versuche Halt in mir selber zu finden. Tue ich das recht intensiv, erkenne ich, das sich das Äussere für mich verändert. Die Sichtweise verändert sich, alles ist gut, was ist; es hilft mir einfach noch mehr Vertrauen zu mir selber zu entwickeln. Auch Dinge, die mir nicht gefallen im Aussen, lösen sich viel schneller auf, nur dadurch, das ich mich mit meinem Inneren verbinde und mich einfach da durchführen lasse.
Spüre einfach, wenn ich losse lasse, dieses Festhalten wollen am Herkömmlichen aufgebe, eine sofortige Veränderung im Aussen. Die Umsetzung erfolgt im Moment schneller als bisher.

Das könnte allerdings auch nur mein eigenes Empfinden sein, oder es liegt wirklich an der neuen Zeitqualität, die wir jetzt alle gemeinsam kreiert haben um an unsere Schöpferkraft zu gelangen.
Seht ihr das auch so?

Liebe Grüsse
Rainbow-child
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Re: Zeitqualität

Beitragvon Kia » 23. Nov 2011, 17:15

Hallo, liebe Rainbow,

ja ich erlebe es auch so wie Du beschreibst. Diese Fliessende Qualität der Zeit ist sehr schön, der Contrast klein, ich komme gut mit in Baby-Schritten, keine grosse Anstrengung mehr nötig, die Haupt-Themen sind auch einfach grundsätzlich geklärt worden in den letzten zwei Jahren und ich fühle viel Vertrauen und Zuversicht in Inner Being, who I really am, aber auch Zuversicht in die Raum-Zeit hier im Stofflichen, wo die geistigen "Dinge" etwas später ankommen oder in Synchronizität sofort, je nach dem.

Ich empfinde die Zeit jetzt sehr intensiv, es braucht viel Achtsamkeit immer am Ball zu bleiben, denn sowohl das Wundervolle als auch das Gegenteil kommen viel schneller herein. Wenn das intensive Gefühl für etwas stabil da ist, folgt die Manifestation im Stoff praktisch auf den Fuss, also recht schnell und dehnt sich sofort wieder aus.

Es ist schön, Rainbow, wie Du das beschreibst, dieses ständige Fühlen und Gewahrsein nach innen und die absolute Gewissheit, dass dann aussen nichts kommen kann, was damit nicht in Harmonie ist. Es ist einfach wie ein Traum. Das Leben ist wie ein fliessender Traum, in dem Geist und Materie ineinander überfliessen.

Ich sitze auch im Winter oft am See und das Ende des Sees und der Anfang des Himmels sind in Herbstnebel gehüllt und die Trennlinie ist verschwommen - genau so fühlt sich das an. Wie wenn mein Geist meine Welt, in der ich lebe, hervorbringt, ganz sachte und behutsam. Ich kann quasi zuschauen. Und es ist ein kraftvolles Gefühl die Zügel auf neue Art in der Hand zu haben, indem ich jeden Moment spüre, was ich fühle und ausschwinge. Und das Universum, die Schöpfungskraft, reagiert sofort: Ist es so etwas, hast Du das hier gemeint? Oder eher so? Und ich kann nur immer wieder sagen: Ja, ja, ja...genau so. Und ich empfinde so eine riesige Wertschätzung für uns alle. :uns:

Mir gefällt es wie ich "träume" und lebe.

Danke für Dein Hiersein, schön, dass Du da bist. :hug:

Lieben Gruss

Kia
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Re: Zeitqualität

Beitragvon Rainbow-child » 23. Nov 2011, 23:27

Liebe Kia, :bussi:
dieses Gefühl hast du wunderbar beschrieben, genau so fühlt es sich an. Die Trennlinie zwischen See und Horizont ist nur noch verschwommen zu erkennen; wie Innen so Aussen.
Alles manifestiert sich schneller, fühl ich mich eins mit mir und allen anderen, dann ist das da Draussen wunderschön, fühl ich mich verletzt oder unwohl, dann spiegelt das Aussen es mir wieder zurück. Ja, ich spüre immer mehr meine eigene Schwingung im Aussen, es manifestiert sich genau das, was ich im Inneren empfinde.

Du hast meine Empfindungen in so schöne Worte gehüllt, wie ein Poet oder ein Maler, der mit der Inspiration
meiner beschriebenen Gefühle ein schönes Bild malt.

Ja, liebe Kia wir "erträumen" uns unsere eigene Welt, dies so langsam gewahr zu werden, gibt mir so ein zartes, sanftes Gefühl.
Irgendwie wird mir immer bewusster, dass es da Draussen nix gibt, alles hab ich mir selber kreiert. Dieses Gefühl ist noch recht verschwommen, doch es kristallisiert sich immer stärker heraus, das es wirklich so sein könnte.
Manchmal frag ich mich, habe ich wirklich alles selbst erschaffen; auch jede Person die mir begegnet, für meinen selbst kreierten Aufwachprozess?
Ich empfinde all dies noch etwas neblig, und frag mich, könnte das wirklich so sein?
Anscheinend ist es so.

Ich fühl mich momentan wie ein staunendes Kind. :P
Wach ich oder träum ich?
Es scheint das Gleiche zu sein. :lol:

Liebe Grüsse

Rainbow-child
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Re: Zeitqualität

Beitragvon Lilith » 23. Nov 2011, 23:41

Liebe Rainbow, liebe Kia,

ich empfinde es ähnlich und dann aber doch anders.

Seit ein paar Monaten habe ich nicht nur das Gefühl, sondern eine Art Gewissheit, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Alle Ansichten, die mir bisher (Des-)Orientierung gegeben haben, verschwimmen, alle Freundschaften, alle Bekanntschaften, Familienbeziehungen bekommen eine neue Qualität. Alles was ich tue, gilt nur für den Augenblick, im nächsten ertappe ich mich nämlich beim Gedanken, wie schnell ich an neue Ausdehnung kommen kann. Die Zeit, von der ich dachte, dass sie eine Konstante ist, scheint auch nicht in Stein gemeißelt zu sein.

Jetzt liefe ich natürlich unter anderen Umständen Gefahr, orientierungslos, ja hoffnungslos zu werden. Wenn mein ganzes Leben nichts anderes als eine Knetmasse ist und althergebrachte Muster, von welchen ich dachte, dass sie mein Leben bestimmen, sich als Augenwischerei herausgestellt haben, dann kann man da schon schlucken.

Komischerweise denke ich, dass mein Leben noch nie wünschenswerter abgelaufen ist denn heute. Früher als ich dachte, ich muss den Lebensfluss, die Ereignisse und die Menschen nach meinen Vorstellungen kontrollieren, habe ich mich oft überfordert gefühlt. Jetzt ist da eine neue Lebensqualität entstanden. Dass mein Leben unendlich formbar ist, hat für mich nichts mit Turbulenz oder Beliebigkeit zu tun. Ich habe die Unendlichkeit an Möglichkeiten begriffen und ich schnappe vor Aufregung förmlich nach Luft, wenn ich mir klarmache, dass mein Vortex, wie Abe sagen, 30 Lebensalter füllen könnte und dass ich nur die passende Schwingung brauche.

Ich merke also auch, dass es sowohl bei mir als auch bei den Menschen in meiner Umgebung eine Art Umdenken gibt. Nur gerät bei mir die Zeit dadurch nicht ins Strudeln. Sie ist genau das, was ich aus ihr mache. Wenn ich überhaupt noch Zeit betrachte, dann ist es die Zeit, die ich ooV und die Zeit, die ich im Vortex verbringe. Das Verhältnis gestaltet sich günstig. :mrgreen:

Ich habe das Gefühl, die Realität löst sich auf. Manifestationen werden zur Vergangenheit meiner Gedanken. Es ist tatsächlich ein Bewusstseinszustand, der einem Traum nahe kommt, liebe Kia.

Lieben Abendgruß, eure Lilith
Ich bin ein Außenposten der Quelle auf dieser Welt.
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Re: Zeitqualität

Beitragvon Kia » 24. Nov 2011, 09:36

Danke Lilith,

das hört sich so gut an und ich spüre Deine Verwurzelung im Vortex die letzten Monate immer stärker; wahrscheinlich weil ich auch bei mir dran bin, das mich Festhalten an der sogenannten Realität loszulassen, immer mehr loszulassen und das Fliegen zwischen den beiden Schwingungsfrequenzen zuzulassen.

Der Boden der Realität ist einfach im Vortex und nicht im Stoff. Das fühlt sich manchmal so ungeerdet an; doch die innere Sicherheit dieses liebenden offenen Herzens kann geübt werden. Ich spüre immer, solange mein Herz offen und weit ist, solange ich im Allowing von der, die ich wirklich bin, verbunden bleiben kann, ist alles immer gut. Irgendwie fühlt es sich echt, authentisch an. Als Trockenübung geht das nicht. Es braucht das lebendige Leben, das Atmen, das in den Körper in die Physis zulassen.

Wenn die Verbindung zwischendurch weg ist, fühle ich mich so abgeschnitten, dass ich jede Zeit und Energie gebe, um da wieder reinzukommen - Reconnect - Das Leben ist sonst plötzlich sinn-entleert. Der Sinn ist im Vortex. Dieses sinn-entleere out of Vortex ist in der Zwischenzeit völlig unerträglich, es tut weh.

Bin im Moment grade so dankbar für diese Teachings - ich hab das Gefühl, jeder Mensch kann sich in dieses Sein hinein fallen lassen, jetzt, nachdem uns gelehrt wurde, wie das geht. Oder wir daran erinnert wurden.

Innerlich schreibe ich ganz viele Liebesbriefe an das Sein. Praktisch den ganzen Tag geht das immer wieder so. Alle Pausen sind damit gefüllt: Geliebtes Sein: Ich liebe Dich so sehr, Du bist für mich das 1. und Wichtigste. Ich lasse niemals mehr etwas zwischen uns kommen... Und ich sehe die anderen Menschen auch viel besser aus diesem Sein heraus. Es braucht manchmal so viel Zurückhaltung, nicht alle zu umarmen. Doch ich erlaube immer mehr gegen die Konvention auch fremde Menschen zu umarmen, wenn sie es zulassen können, das ist ja deutlich spürbar..., ob sie es wünschen oder nicht.

Wünsch uns allen einen freudigen Tag, Ihr Lieben, mit vielen schönen Begegnungen

Herzlich

Kia
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Re: Zeitqualität

Beitragvon Rainbow-child » 25. Nov 2011, 12:25

Liebe Kia,

das find ich ja so gut, dass du jede freie Minute mit deinem Sein sprichst und deinem Sein den ganzen Tag eine Liebeserklärung nach der anderen machst.
Tolle Idee, werd ich jetzt auch immer machen.
Ich sag mir den ganzen Tag : "Ich lieb mich so".
Darauf bin ich allerdings noch nicht gekommen meinem Sein eine Liebeserklärung zu machen.
Find ich sehr schön und werd es jetzt auch immer tun.
Davon wird bestimmt der Kontakt noch stärker.
Danke Kia, für diesen Tipp. :five:

Liebe Grüsse
Rainbow-child
:uns:
Rainbow-child
 


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