Wunschlos glücklich

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 16. Jul 2015, 01:36

Hallo ihr Lieben, :lieb:

ich hab schon einige Male hier geschrieben und nun kommt ein eigenes Thema, wo ich sehr gern eure Meinung hören möchte.
Ich bin jetzt 28 1/2 Jahre. Vor 16 Tagen habe ich damit begonnen mich mit Affirmationen von Louise Hay voll zu pumpen. (Die CD "Finde deine Lebenskraft" habe ich immer und immer wieder gehört, auch auf MP3 Player überspielt und angehört). Ich fühlte mich sehr gut.
Vorher litt ich jahrelang an "Emetophobie", da hat man Angst sich zu übergeben und es hat auch mit wenig Selbstwertgefühl zu tun & ich hatte ständig einen Kloß im Hals.
Das ist jetzt komplett weg. Seit einer Woche sind sogar Gefühle wie Hass, Neid, Eifersucht usw. weg. Es fühlt sich sehr frei an. Ich verstehe mich super mit meiner Mutter, treffe mich mit meiner Freundin - unterhalten uns, machen Sport usw. Also ich fühle mich irgendwie ohne Widerstand. Ich mache das, was mir in den Sinn kommt ohne negative Gedanken. Jemand hat mir ein Jobangebot gemacht und von € 10,00 pro Stunde geschrieben und ich hab dann geschrieben, ich hätte gerne € 20,00. Es fühlt sich alles so leicht an. Ich bin gesund und mir geht es gut.
Es fühlt sich so komisch an, diese Phobie aufgegeben zu haben. Abraham sagte ja auch, dass Phobie einfach nur ein gewohnheitsmäßiger Angst-Gedanke war. Was auch weg ist: Ich bin zB auf niemanden mehr aus der Vergangenheit wütend etc., ich fühle nur noch Liebe. Ich schäme mich ZB auch nicht mehr wegen Gefühle, unterdrücke nichts mehr und weine, wenn mir danach ist - auch vor anderen. Ich mache jetzt "plötzlich" alles, was ich die letzten Jahre nicht getan habe. Ich kann jetzt auch 3 Stunden unter einem Baum sitzen im Burggarten & beobachte Menschen, Tiere usw. und fühle Wertschätzung. Seltsam ist, dass ich nicht mehr sagen "muss": "so jetzt spiel "Wertschätzung" und denk nicht negativ." Ich fühle es jetzt automatisch - diese Liebe zu allem. Da kommt jetzt die "Angst" und die heißt: wenn unsere Aufgabe auf der Erde ist, zu lieben - muss ich dann ins nicht-physische zurück, obwohl ich gesund und glücklich bin?
Ich möchte heiraten, Kinder bekommen, viele Orte besuchen, eine Schauspielausbildung machen, mit Eros Ramazzotti singen, Film drehen mit Denzel Washington usw. Vor 5 Monaten habe ich damals meine Lieblingsserie geschaut (die Geschichte hab ich in einem anderen Thread schon geschrieben), einem der Schauspieler auf seiner FB-Fanseite geschrieben, dass er grandios gespielt hat. In der Nacht hab ich dann von ihm geträumt, dass wir ein Liebespaar sind und er mich zu Hause besucht hat. Ich wachte morgens auf und war so: :loveshower: am Nachmittag schickte er mir eine Freundschaftsanfrage und wenige Tage später schrieb er mir, dass er ein inneres Bedürfnis hatte, mich näher kennenzulernen und mich deshalb kontaktierte.
Im September besucht er mich für 2 Tage. Gleichzeitig bin ich aber auch im Jetzt glücklich. Wenn ich mit Mama telefoniere, telefoniere ich mit ihr. Wenn ich mit meiner Freundin Sport mache, mache ich mit ihr Sport. Meine Gedanken schwirren nicht mehr rum. Wenn ich aufräume, räume ich auf. Mir gefällt sogar Putzen. Es gibt nichts mehr, wo ich sage "Nein, das ist eine blöde Tätigkeit." Mir gefällt einfach alles. :loveshower:
Da mir alles gefällt, denke ich manchmal gelassen, dass es mir egal ist, wenn ich nie heirate, keine Kinder bekomme und sich sonst auch keine Wünsche erfüllen & da bekomm ich Angst. Weil Abraham ja sagt, dass wir zurück ins nicht-physische gehen, wenn wir keine Wünsche haben. Ich hab ja welche :genau: versteht ihr was ich meine? Also ich bin jetzt im Moment glücklich & verstehe nicht mehr, wie ich mal eine Phobie haben konnte oder Angst, mich könnte jemand nicht mögen usw. Ich habe praktisch keine "Bucket List" mehr, also keine materiellen. Vorher hatte ich eine endlose Wunschliste und jetzt plötzlich fühle ich die Geduld - dieses "eins nach dem anderen." Dass ich jetzt einfach nur wieder Zeit mit Familie und Freunde verbringen will & Sport machen um knackiger zu werden. Knackpo und so ;)

ZB hab ich am Sonntag während ich putzte gedacht, "Hey, ich könnte tatsächlich ein Film-Drehbuch schreiben." Als ich mit Putzen fertig war, hab ich gegooglet, wie man ein Drehbuch schreibt & hab einen Workshop (6er Kleingruppe), bestehend aus ca. 11 Modulen gefunden, der in Hollywood, Berlin und Wien abgehalten wird - und in Wien ist kostenlos, weil Österreich ja nicht so groß in der Filmbranche vertreten ist.

Meine Mama ist ein echtes Goldstück :loveshower: sie sagte: "Anstatt traurig zu sein, dass du diese Phobie hattest, solltest du dich total freuen, jetzt frei zu sein und alles erreichen zu können, egal was es ist."

Gleichzeitig fühle ich mich auch bereit, anderen Menschen die bedingungslose Liebe näher zu bringen - nicht in Form von Bücher und Seminar-Veröffentlichungen. Beginnen möchte ich bei Familie und Freunde. Meine Mutter ist momentan adipös und meine Tante seit 12 Jahren alkoholkrank. Ich sehe zwei Menschen, die ich sehr liebe.
Meine Mutter schwimmt wahnsinnig gerne und geht nicht mehr ins öffentliche Freibad, weil andere blöd gucken könnten. Meinte Tante hat einen einzigen Alkohol-Entzug hinter sich und wurde von niemandem unterstützt.
Ich liebe diese zwei Frauen und auch den Rest der Familie. Ich denke einfach, wenn wir uns alle mehr lieben und umarmen & wertschätzen, dann kann Heilung auf allen Ebenen beginnen. Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir doch was ein: Ich hab Wünsche, ja, aber keine materiellen mehr :)

Würde mich freuen, wenn jemand von euch, auch so eine (ähnliche) Erfahrung gemacht hat.
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon shaoli » 16. Jul 2015, 13:12

Hallo Lumo ,

beim lesen dachte ich , oha , hätte ich vor ein paar Jahren sein können , die das schreibt , nur aus
anderen familären Hintergründen und , dass ich mein Ziel nicht so hoch gesteckt habe . Nach einer
gewissen Zeit mit Abraham hatte ich halt das Gefühl , dass alles gar nicht so schlimm und schwierig
ist , wie wir es uns lange gemacht haben , was natürlich große Erleichterung bedeutet hat und an
diesem Gefühl wollte ich alle anderen teilhaben lassen .

Lumo hat geschrieben:Gleichzeitig fühle ich mich auch bereit, anderen Menschen die bedingungslose Liebe näher zu bringen - nicht in Form von Bücher und Seminar-Veröffentlichungen. Beginnen möchte ich bei Familie und Freunde. Meine Mutter ist momentan adipös und meine Tante seit 12 Jahren alkoholkrank. Ich sehe zwei Menschen, die ich sehr liebe.
Meine Mutter schwimmt wahnsinnig gerne und geht nicht mehr ins öffentliche Freibad, weil andere blöd gucken könnten. Meinte Tante hat einen einzigen Alkohol-Entzug hinter sich und wurde von niemandem unterstützt.
Ich liebe diese zwei Frauen und auch den Rest der Familie. Ich denke einfach, wenn wir uns alle mehr lieben und umarmen & wertschätzen, dann kann Heilung auf allen Ebenen beginnen. Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir doch was ein: Ich hab Wünsche, ja, aber keine materiellen mehr :)


Bestimmt bekommst Du noch bessere Antworten , vielleicht auch positivere :102: .
Du kannst sie lieben und umarmen und wertschätzen , aber du - oder das - hat keinen Einfluß auf ihre
Heilung , also auf das , was sie selber über sich und Heilung denken . Du kannst sie Dir in perfekter
Verfassung , glücklich und gesund , vorstellen , aber Du kannst nichts daran ändern , wenn sie sich
selber nicht so sehen können . Oder ( noch ) nicht offen dafür sind , dass sie die Schöpfer ihrer
Realität sind und die Macht haben , unerwünschte Zustände zu ändern . Abraham sagen ja , wenn wir
lernen , was sie lehren , werden viele Menschen kommen und uns fragen : " Wie machst du das " ,
aber es müssen nicht zwingend diese Menschen sein .

Gerade beim Thema " Alkoholismus " zucke ich innerlich zurück , weil mich nichts so sehr wie dieses
Thema in der Familie gelehrt hat , dass ich nicht den geringsten Einfluß auf die Gedanken und somit
das LoA eines anderen Menschen habe .



Lumo hat geschrieben:Meine Mama ist ein echtes Goldstück :loveshower: sie sagte: "Anstatt traurig zu sein, dass du diese Phobie hattest, solltest du dich total freuen, jetzt frei zu sein und alles erreichen zu können, egal was es ist."


Das liest sich ja ein wenig so , als wäre Deine Mama ein bißchen angesteckt .

Lumo hat geschrieben:Da mir alles gefällt, denke ich manchmal gelassen, dass es mir egal ist, wenn ich nie heirate, keine Kinder bekomme und sich sonst auch keine Wünsche erfüllen & da bekomm ich Angst. Weil Abraham ja sagt, dass wir zurück ins nicht-physische gehen, wenn wir keine Wünsche haben. Ich hab ja welche :genau: versteht ihr was ich meine? Also ich bin jetzt im Moment glücklich & verstehe nicht mehr, wie ich mal eine Phobie haben konnte oder Angst, mich könnte jemand nicht mögen usw. Ich habe praktisch keine "Bucket List" mehr, also keine materiellen. Vorher hatte ich eine endlose Wunschliste und jetzt plötzlich fühle ich die Geduld - dieses "eins nach dem anderen."


Klingt so , als hättest Du einfach Vertrauen gewonnen . Ich kenne diesen flow oder das wunschlose
Glücklichsein , wenn ich mich eine Weile so " vollgepumpt " habe , wie du es gerade tust , würde
aber denken , dass auch bei Dir wieder Wünsche oder die Abwesenheit von etwas Gewünschtem in
Deinen Gedanken auftauchen werden . Die Kunst ist ja , dann nicht wieder in die die Büsche
und alte Denkmuster zu fallen . Also bleib so , wie du bist , halte deine widerstandsfreie Schwingung
aufrecht und warte ab , wen du mitreißen kannst , würde ich sagen .
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon zimtstern » 18. Jul 2015, 02:15

Liebe Lumo,

witzig, in den letzten Tagen habe ich öfters an deine Beiträge hier gedacht, obwohl ich in letzter Zeit nicht oft im Forum war.. und jetzt ist da plötzlich ein Thema von dir eröffent worden... : )

Deine Beitrag liest sich super.. deine Freude und Leichtigkeit schwappt richtig rüber. :gvibes:

Lumo hat geschrieben:...
Ich fühle es jetzt automatisch - diese Liebe zu allem. Da kommt jetzt die "Angst" und die heißt: wenn unsere Aufgabe auf der Erde ist, zu lieben - muss ich dann ins nicht-physische zurück, obwohl ich gesund und glücklich bin?
...


Lumo hat geschrieben:...
Da mir alles gefällt, denke ich manchmal gelassen, dass es mir egal ist, wenn ich nie heirate, keine Kinder bekomme und sich sonst auch keine Wünsche erfüllen & da bekomm ich Angst. Weil Abraham ja sagt, dass wir zurück ins nicht-physische gehen, wenn wir keine Wünsche haben. Ich hab ja welche versteht ihr was ich meine?
...


Ich kenne diese Angst seltsamerweise auch, man möchte dem "Universum" (o. IB) am liebsten sagen dass es dieses "wunschlos glücklich sein" bitte nicht falsch verstehen soll, man ist noch nicht fertig man will noch ein bisschen bleiben :lol:
Aber wie du schon erkannt hast, man ist ja nicht wirklich wunschlos glücklich, nur dieser Druck (der innere Widerstand) ist weg, man hat ja noch Phantasien, Ideen, Lebenslust... Vielleicht fängt das Leben grade erst an?! :gvibes:

Ich denke diese Angst (dass es jetzt plötzlich vorbei sein könnte) hat etwas mit dem loslassen des Widerstandes den man die ganze Zeit hatte (und den man auch irgendwie gewohnt war, der zum Leben gehörte) zu tun.
Aber so richtig kann ich mir auch keinen Reim darauf machen... (Vielleicht hat ja jemand eine Erklärung?)

Lieben Gruß,
Zimtstern :lieb:
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Beautiful Mind » 18. Jul 2015, 06:48

Guten Morgen zusammen,

ich glaube, der Unterschied zwischen dem"alten" Wünschen und dem "neuen" Wünschen ist der, dass jetzt das Glücklicklichsein nicht mehr von der Erfüllung der Wünsche abhängigist. Es steckt keine Bedürftigkeit mehr dahinter sondern Freude.

Das Wünschenen entspricht jetzt eher einer Wahl von Vorlieben.

So bleibst du uns hier im Physischen sicher noch lange erhalten, liebe Lumo. :gvibes:

Ein schönes Wochenende allerseits.

Beautiful Mind
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 18. Jul 2015, 08:27




Hallo Lumo,

was Du beschreibst, ist das, was Abraham - angeregt durch einen Hotseater - irgendwann einmal als Step 4 beschrieben haben.

Idealerweise erreicht man durch immer häufigeres Alignment irgendwann einen Zustand, den man als ein Zufriedenheits-Plateau bezeichnen kann. Wir haben dann eine grössere Klarheit, mehr Zutrauen zu uns und Vertrauen in unsere Fähigkeiten, ein grösseres Verständnis für andere Menschen, verzichten auf Schuld-Zuschreibung oder Opferhaltung und haben eine feste Schwingungs-Basis, auf der wir wissen, wo wir stehen und auf der wir immer häufiger auf äussere Bedingungen als Voraussetzung für unser Wohlergehen verzichten können.

Dort hält man sich immer öfter auf, und natürlich kann das auch manchmal so vorkommen, als seien wir wunschlos. Das ist aber nicht so, da jedes erreichte Plateau auch wieder die Abschussbasis für neue Wunschraketen ist - auf einer höheren Ebene. Das mag dann so sein, wie Du das beschreibst, dass Du für andere etwas wünschen möchtest.

Lumo hat geschrieben:Gleichzeitig fühle ich mich auch bereit, anderen Menschen die bedingungslose Liebe näher zu bringen


Das ist etwas, was Du vielleicht noch einmal überdenken solltest. Wenngleich es wunderbar ist, für andere zu wünschen, dass es ihnen gut geht, so ist das nichts, was Du aktiv beschleunigen oder gar jemandem beibringen kannst. Jeder Mensch, auch Deine Mutter und Deine Tante, haben ihr eigenes LoA und sind ebenso Schöpfer wie jeder andere.

Ein Uplifter ist kein Überbringer von Freude oder Wohlergehen für andere, sondern wirkt still durch sein eigenes Beispiel, denn nichts anderes hilft wirklich anderen Menschen. "Words don´ t teach" ist etwas, was Abraham wieder und wieder betonen. Der grösste Liebesdienst, den wir für andere tun können, ist alle anderen als fähig zu sehen, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten und darauf zu verzichten, hier regulierend eingreifen zu wollen oder jemandem die Alignment-Arbeit abzunehmen.

Lumo hat geschrieben:Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir doch was ein: Ich hab Wünsche, ja, aber keine materiellen mehr :)


Keine Angst, die werden wieder kommen. :clown: Wenn Du ausreichend dieses ganz neue Gefühl des Alignment ausgekostet hat und es sich als normaler Setpoint in Deinem Leben installiert hat, dann werden auch wieder materielle Wünsche auftauchen.

Wobei ich sicher bin, dass die auch jetzt schon vorhanden sind, denn materielle Wünsche sind ja nicht nur käuflich zu erwerbende Dinge, sondern darüber hinaus eine ganze Menge anderer Dinge, die unser tägliches Leben gestalten, wie zum Beispiel Essen und Trinken sowie jeglicher Umstand des täglichen Lebens wie gute Gesundheit oder ein gut bezahlter Job. Und darüber hinaus gibt es unendlich viele andere Wünsche, die immer und ständig vorhanden sind wie Wetterbedingungen oder Begegnungen mit anderen Menschen und vieles recht Banales mehr wie Fernseh- oder Kino-Programm oder sogar der Wunsch nach einer sauberen Wohnung, der Dich zum Putzen veranlasst. :mrgreen:

Lieben Gruss
Loa






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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 18. Jul 2015, 18:32

Danke euch für die Antworten :danke:
Ich bin seit gestern Abend bei meinen Eltern. Besuche sie seit 2013 nur zweimal im Jahr, weil ich mich meist unwohl fühlte - meine Mutter hat das immer gemacht, was Abraham in "Wünschen und bekommen" schreibt, "Dir hat nie gefallen, wenn andere dich deiner Freiheit berauben wollten bzw. dachten, sie wüssten was gut für dich sei."
Das "Ihr lernt durch Erfahrung, nicht durch Worte." hat mich dazu veranlasst, dieses Wochenende meine Eltern zu besuchen. Meine Eltern sind noch dieselben und ich merke: Ich habe mich verändert :loveshower:
Meine Eltern sind so wie Abraham die meisten Menschen beschreibt: sind meist nur aufs Außen fokussiert, reden über das was war, geben anderen die Schuld wenn was nicht klappt usw.
Ich sehe es als Übung. Als meine Eltern gestern und euch heute die üblichen Diskussionen hatte usw. (Schuldzuweisungen usw.), hab ich mir schöne Bilder angeschaut und meine Reise nach Köln geplant, weil ich tatsächlich Aussagen im Kopf hatte wie "Du schwingst mit dem Ding, Mensch, etc., dem du deine Aufmerksamkeit widmest - mit wem willst du schwingen?" So hab ich ganz sanft und mit Freude Bilder von Köln und Umgebung angeschaut und erstaunlich: die Diskussion war ziemlich kurz. Lag wahrscheinlich wirklich daran, weil ich meine Aufmerksamkeit davon abgezogen habe & tatsächlich: Wünsche sind wieder da :kgrhl:
Beide waren also wie immer und ich hab einfach nur sanft meine Aufmerksamkeit und meine Gedanken umgelenkt.

Tatsächlich hab ich wieder Wünsche...wenn ich an meine Reise nach Köln denke von 23-26.10. wünsche ich mir natürlich einen günstigen Flug und eine tolle Unterkunft inkl. W-LAN. Ich möchte das üben, was Abraham sagt: Fühl dich jetzt so gut wie möglich mit dem was dir unmittelbar zur Verfügung steht.

Jetzt erst versteh ich den Sinn, warum man sich nicht unbedingt einen bestimmten Menschen als Lebenspartner "wünschen" soll. Wenn mir in Teeniezeiten jemand gefiel, hab ich mir in Gedanken auch alles Mögliche ausgemalt und war enttäuscht, wenn mich der nicht mochte oder eine Freundin hatte usw.
In 2 Monaten besucht mich der Schauspieler. Ich habe ZB nicht das Bedürfnis mit ihm zu skypen oder auf FB zu schreiben - ich möchte ihn treffen. Wir haben nur vereinbart, dass ich ihn vom Flughafen abhole. Ich schwinge bereits empor, wenn ich überhaupt an meinen Traum denke vor 5 Monaten und er darauf reagiert hat :gvibes:
Ich möchte die Absichten gemäß der angestrebten Gefühle formulieren und ich weiß erst, wenn er da ist bzw. vor mir steht, wie die Schwingung sein wird & welche Unternehmungen wir gemeinsam machen möchte, um uns beide wohlzufühlen. Mein Vertrauen wächst.

Heute hab ich mich mit einer alten Freundin getroffen. Es ist so wie Abraham sagen: die meisten Menschen reden nur über andere Menschen und das was gewesen ist & meist sind es auch noch negative Dinge etc. Abraham sagen: es gibt aktivierte und deaktivierte Gedanken & es liegt an einem selber, wem oder was man Aufmerksamkeit schenkt. Mittlerweile weiß ich wie die Gefühle heißen gemäß Emotionaler Leitskala: Überwältigung & Ohnmacht.
Ich mag es nicht, wenn Menschen das kommentieren was man tut oder nicht tut, was man "ist" oder "nicht ist".
Es gab mit meinen Eltern tatsächlich nur Streitereien, wenn ich nicht tun wollte, was sie sagten :kgrhl:
ZB esse ich, wenn ich Hunger habe. Ich höre auf zu essen, wenn ich satt bin. Ich ziehe die Kleidung an, in der ich mich wohlfühle. Ich schminke mich so wie ich mich schminken will. Meine Mutter findet mich zu schlank und deshalb "muss" ich natürlich die Portion essen, die sie angemessen für mich findet. Wenn ich ein Kleid trage, das man ihrer Meinung nach für besondere Anlässe ZB ins Theater trägt, dann sagt sie "Wie bistn du angezogen? Das kannst du nicht anziehen." Bin ich ihrer Meinung nach zu viel geschminkt, sagt sie, ich soll etwas Schminke abwischen. Versteht ihr was ich meine? :rleye: und in solchen Situationen fühle ich mich ohnmächtig.
ZB ist meine Mutter vorhin nach Hause gekommen vom Einkaufen und sagte, sie hätte eine Freundin getroffen & "wir" gehen morgen Mittag mit denen essen. Warum nimmt sie an, dass ich da morgen mitgehen möchte? Als ich darauf antwortete, dass ich jetzt noch nicht weiß, ob ich darauf Lust habe - doch natürlich gehst du mit blabla.
Das ist wohl auch das, das Abraham damit meint, dass es theoretisch um einiges leichter wäre, das zu tun, was andere Menschen sagen. Ich finde den Aspekt jetzt sehr interessant. Abraham sagt doch: "Wenn du die Freiheit eines anderen einschränkst, kostet dich das stets deine eigene Freiheit." Sie sagt dieses und jenes, wie oben beschrieben und wenn ich sage, dass ich das nicht möchte oder etwas anderes, dann ist sie verärgert, wütend usw. und ich bin dann "die Seltsame" oder anders ausgedrückt: sie wirft mir Dinge vor, um mich runterzuziehen oder mich dazu bewegen, ihr zuzustimmen. Salomon in "Sara und die Eule", sagte zu Sara, dass man in der Falle sitzt, wenn man andere über seine Gefühle bestimmen lässt so wie es viele Menschen tun. Es geht immer um unser eigenes Wohlbefinden. Wenn ich keinen Hunger habe und deshalb nichts esse und sie dann sauer ist, ist das doch ihr Problem nicht meines. Ich möchte mich gut fühlen :loveshower: und das fühlt sich gut an - die LOA Praxis anzuwenden :uns:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 19. Jul 2015, 08:46




Hallo Lumo,

Dein erneuter Post ist ein anschauliches Beispiel dafür, was geschieht, wenn man sich einmal kurzfristig in Step Four aufgehalten hat, dann aber wieder mit realen Situationen und realen Menschen konfrontiert wird und sofort auf ein niedrig schwingendes Disk herunter saust.

Mir ist es vor vielen Jahren genau so ergangen mit der Beziehung zu meiner Mutter. Ohne jahrelang häufigen persönlichen Kontakt zu haben und nur durch Briefe oder Telefonanrufe verbunden, war ich vor jedem Besuch der festen Überzeugung, dass es dieses Mal wirklich ein erfreuliches Zusammensein sein würde. Um dann leider festzustellen, dass ich mich doch noch nicht so sehr verändert hatte, um den üblichen Konflikten aus dem Weg zu gehen, mich in Gelassenheit zu üben und vor allem an sie keine Bedingungen des Anders-Seins zu stellen.

Es war ein ziemlich langer und manchmal auch frustrierender Prozess, bis wir uns wirklich so begegneten, dass wir beide die Treffen als bereichernd empfanden. Irgendwann habe ich nämlich wirklich verinnerlicht, dass es nur an mir lag, mich und meinen Fokus zu verändern, mich in Akzeptanz ihrer Eigenarten zu üben und darauf zu verzichten, sie verändern zu wollen. Und dann kam die Riesen-Überraschung und das grosse Geschenk, das sich aus meiner Veränderung ergab: Sie hat sich auch verändert - inzwischen war sie über 80 Jahre alt. :gvibes:

Lumo hat geschrieben:Meine Eltern sind so wie Abraham die meisten Menschen beschreibt: sind meist nur aufs Außen fokussiert, reden über das was war, geben anderen die Schuld wenn was nicht klappt usw.


Vielleicht liest Du Dir Deinen Post nochmal mit obigem Zitat im Hinterkopf durch, denn von diesem Verhalten ist auch von Deiner Seite darin ganz viel enthalten. Hättest Du das für Dich bereinigt, so würdest Du kein Bedürfnis mehr haben, darüber nachzudenken oder es zu erzählen.

Denkst Du denn, es würde Deinem Alignment helfen, wenn Du hier von den Streitereien Deiner Eltern erzählst oder dem, was Deine Mutter früher oder jetzt Deiner Meinung nach falsch macht und was Dir alles missfällt? Mal abgesehen davon, dass es nicht sehr erbaulich ist, solche Beschwerden in aller Ausführlichkeit zu lesen.

Abraham sagen nämlich auch, dass alle Dinge, denen wir Aufmerksamkeit schenken, in ihrer Schwingung verstärkt werden. Das ist eines der Axiome des LoA. "Das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst, wird sich in Deiner Erfahrung zeigen." Solange Du an das Zusammensein mit Deinen Eltern Bedingungen stellst, dass sie sich anders verhalten oder anders sein sollen und ihr Verhalten kritisierst, wirst Du sie auf keine andere Weise kennenlernen als die, die Du hier ausführlich beschreibst.

Lumo hat geschrieben:Ich mag es nicht, wenn Menschen das kommentieren was man tut oder nicht tut, was man "ist" oder "nicht ist".


Auf das, was "die Menschen" tun oder lassen, hast Du keinen Einfluss. Sie werden weiterhin das tun, was ihnen beliebt und von dem sie denken, es macht sie glücklicher. Solange Dir das ein Dorn im Auge ist und Du sie kritisierst, wirst Du ausführlich Gelegenheit bekommen, Dich damit auseinander zu setzen. Solch eine Einstellung wird dich also immer wieder mit Menschen in Kontakt bringen, die genau das tun, was Du verurteilst. Mit der Wirkweise des LoA als Übungsfeld - sozusagen. :clown:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 19. Jul 2015, 11:06

Danke LOA für die Antwort. :danke:
Ich hab im "Wünschen und bekommen" einige Passagen bezüglich emotionaler Fokus finden können, die mich an das erinnerten, was du mir geschrieben hast. Jetzt denke ich, dass es sehr viel bringt, ein BOPA zu schreiben - fühl mich nämlich gerade so :gvibes:

Meine Mami:
*gesellig und gut drauf
*harmoniebedürftig
*ehrlich
*sie lacht gern
*man kann sehr viel Spaß mit ihr haben
*wir haben bzw. hatten eine sehr innige Mutter-Tochter Beziehung (ich hab ihr bis 25.02.2012 - also bis ich anfing, mich mit LOA zu beschäftigen, eigentlich alles erzählt- auch Männergeschichten :kgrhl: )
Gestern Abend (nachdem ich das gestern schrieb) saß ich mit ihr und meiner Schwester auf der Terrasse und wir hatten sehr viel Spaß & haben viel gelacht. Wenn ich meine Mutter aus dieser Sicht betrachte, dann fühle ich, dass sie genau das möchte: eine gute Beziehung und viel Spaß mit ihren beiden Mädels :loveshower: Ich fühle gerade wie meine Schwingung nach oben saust.

Mein Papi:
*gesellig und gut drauf
*harmoniebedürftig
*ehrlich
*er lacht gern (er steckt einen an, wenn er lacht)
*man kann sehr viel Spaß mit ihr haben
*er ist ruhig & entspannt

Wenn ich es aus der Sicht meiner Eltern betrachte, wollen wir alle dasselbe: eine gute fröhliche Beziehung zueinander :loveshower:

Ich glaube, mich zu erinnern, dass ich im "LOA Liebe" mal gelesen hab, man solle sich auf die Eigenschaften konzentrieren, die man an Menschen bzw. am Partner mag, dann "verschwinden" Eigenschaften wie "lässt immer schmutzige Socken liegen" :kgrhl:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 19. Jul 2015, 12:18

Lumo hat geschrieben: Wenn ich meine Mutter aus dieser Sicht betrachte, dann fühle ich, dass sie genau das möchte: eine gute Beziehung und viel Spaß mit ihren beiden Mädels :loveshower:


Hallo Lumo,

sich wohl zu fühlen ist letztendlich das Ziel eines jeden Menschen bei allen Angelegenheiten des Lebens. Wenn man bei einem Wunsch lange genug fragt "warum möchte ich das?", dann kommt man schliesslich bei dem schlichten "ich möchte mich wohl fühlen" aus. :shock: Immer und ohne Einschränkung.

Auch Kritik an anderen hat diesen Hintergrund. Man sucht das Wohlgefühl über das Verhalten anderer und durch das krampfhafte Einhalten von Bedingungen, weil man sich von veränderten Bedingungen und Verhalten ein besseres Gefühl erhofft. Auf welch wackeligen Beinen so etwas steht, wird sofort klar, wenn wir uns überlegen, wie vorübergehend solche Bedingungen sind und wie wenig Einfluss wir auf äussere Bedingungen und das Verhalten von anderen haben.

Daher kann der einzige Weg nur das Befreien von der Notwendigkeit von uns umgebenden Bedingungen bzw. dem uns gefälligen Verhalten anderer Menschen sein. Ein solches Beharren kann nur in Machtlosigkeitsgefühle führen, wenn sich Bedingungen und Menschen ständig verändern.

Lumo hat geschrieben:Ich glaube, mich zu erinnern, dass ich im "LOA Liebe" mal gelesen hab, man solle sich auf die Eigenschaften konzentrieren, die man an Menschen bzw. am Partner mag, dann "verschwinden" Eigenschaften wie "lässt immer schmutzige Socken liegen" :kgrhl:


Je weniger Aufmerksamkeit wir auf etwas legen, um so weniger präsent ist es im Erleben. Denn genau so funktioniert das LoA. Ich finde es immer wieder spannend, wie schnell es reagiert, wenn ich mal wieder auf Autopilot über irgendwelche kleinen Ärgernisse nachdenke - sie zeigen sich prompt. :mrgreen:

Lumo hat geschrieben:Jetzt denke ich, dass es sehr viel bringt, ein BOPA zu schreiben - fühl mich nämlich gerade so :gvibes:


Das und Wertschätzen, das ja idealerweise ohne konkreten Anlass geschieht, sind für mich Schnellstrassen in gute Gefühle und in die umfassende Akzeptanz anderer.

Lumo hat geschrieben:*harmoniebedürftig


Über den Punkt magst Du vielleicht nochmal nachdenken. Einmal ist es eine Wertung, die unseren eigenen Standpunkt und unser Urteil reflektiert, nicht aber das, was eine andere Person in liebenswerter Betrachtung hält. Ausserdem hat es einen negativen Beigeschmack, weil Harmoniebedürftigkeit ein Bestreben nach harmonischen Beziehungen ist, hinter dem oft auch unterdrückte Aggressionen verborgen sind und das ein Vermeiden der Mitteilung oder Anerkennung von eigenen Bedürfnissen und offener Kommunikation ist.

Lieben Gruss und schönen Sonntag an alle
Loa



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 19. Jul 2015, 16:52

Ich habe über "Harmoniebedürftigkeit" nachgedacht...das Wort, das mir besser gefällt, ist "Wohl-Sein".
War Mittags mit meinen Eltern essen und ich hab mich gut gefühlt. Ich hab mich gedanklich gefragt: "Was möchte ich?" Wir waren in dem Restaurant essen, wo meine Schwester arbeitet. Ihr Chef hat sich kurz zu uns gesetzt und es fielen Gesprächsthemen, die mir nicht gefielen. Ich habe mich dann gefragt: "Was machst du jetzt? Du kannst immer in der Schwingung Liebe, Glück und Wertschätzung sein. Immer." Genau das habe ich dann geübt.
Ich kann meinen emotionalen Fokus selber steuern. Wenn man dort aus dem Fenster guckt, hat man einen wunderbaren Blick zur Donau. Ich liebe das Wasser. Egal, ob Fluss, See, Bach oder Meer. Ich habe dann an meinen Schauspieler gedacht, dass ich es sehr schätze, dass er das Meer genau so liebt wie ich.
Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab keine Ahnung über was die drei dann gesprochen haben, während ich meinen emotionalen Fokus auf den Fluss und den Schauspieler lenkte.
Mir wird auch bewusst, dass ich meine Gefühle selber lenken möchte und es auch kann. Mit etwas Übung wird mir das bestimmt immer leichter fallen. Ich habe dann meinen Fokus darauf gelenkt, dass ich mit dem Schauspieler am Meer spazieren gehe. Genau zu dem Zeitpunkt blinkte mein Handy und ich erhielt eine Nachricht von ihm.
"Ich bin mal wieder unterwegs und sende dir schöne Grüße vom Meer." (Er fährt alle 2 Monate an Orte wie Formentera, Venedig usw. ...Orte wo es viel Wasser gibt.) :loveshower: :gvibes: das hat mir dann den nötigen Kick gegeben :kgrhl: Es liegt an mir, worauf ich mich konzentriere...und ein gutes Gefühl habe ich, wenn ich an Katzen denke, Hunde, das Meer, den Schauspieler, die Sonne, Wasser (ich war am frühen Nachmittag bei meiner Tante im Pool & die verwenden Salzwasser und deshalb riecht es nach Meer.), ...
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon katgirl » 19. Jul 2015, 21:00

Lumo hat geschrieben: "Was machst du jetzt? Du kannst immer in der Schwingung Liebe, Glück und Wertschätzung sein. Immer."

und genau das kannst du nicht. du kannst dich nicht von pheonix nach san diego beamen.
du kannst den focus wechseln oder dich langsam durch besser fühlen rantasten. du kannst aber nicht von irgendwo einfach so in die höchste schwingung rauschen.
oft wird einfach die "erleichterung" beim focus-wegnehmen mit einer schwingungsveränderung verwechselt, was dann happy face sticker produziert. das thema ist beiseite gelegt und der denker denkt, dass nun alles toll ist.
lg
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 19. Jul 2015, 21:14

Hallo Kat
Sind das nicht auch einfach nur Glaubenssätze?
Jedes "Das geht nicht" ist letztlich doch ein Glaubenssatz.

Woher willst Du denn wissen, was Lumo kann, was sie nicht kann, wie sie sich vorher gefühlt hat, wie sie sich nachher fühlt, was bei ihr ein Happy Face Sticker ist, was nicht....

Ich habe Dein post gerade als sehr negativ empfunden. Schade - wo ich in dem post davor so viel schöne Dinge zu lesen hatte.

Lumo - ich lese Deine Beiträge sehr gerne. Bei Dir ist viel Bewegung drin, und viel Erkenntnis, und eine Menge guter Schwingung!

Und: Auch ich mag den Burggarten. (Allerdings lebe ich nicht in Wien, sondern weit entfernt.)
Lieben Gruß,

b.
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon katgirl » 19. Jul 2015, 21:18

weil das abe sagen ...
beschwerden über die egs, den phoenix-san diego-vergleich, better feeling thoughts und happy face sticker bitte direkt an abe richten.
ich glaub, ich habe heute im engl. forum zum gefühlt millionsten mal von den dortigen mods das gelesen, was ich vereinfacht oben geschrieben habe. lg
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 19. Jul 2015, 21:59

Ich fühlte mich gut - die drei fingen an über "negative" Dinge zu sprechen und weil ich mich weiterhin gut fühlen wollte, hab ich meine Aufmerksamkeit auf die Donau verlegt, ans Meer gedacht und an den Schauspieler - ich saß zwar noch immer am selben Tisch, nur habe ich durch meinen Fokus nicht mehr gehört, über was sie gesprochen haben. Ich habe keine Ahnung :kgrhl:

Den Vergleich mit San Diego und Phoenix verstehe ich so...
ZB wenn man Single ist (San Diego), aber einen Partner haben möchte (Phoenix).
wenn man zu wenig Geld hat (San Diego) und mehr Geld haben möchte (Phoenix).

Auf Seite 140 in "Wünschen und bekommen" steht ZB: wenn du dich an einem A-Ort befindest und aber lieber im B-Ort sein möchtest, dann ist es egal, welches Transportmittel du nimmst, denn wenn du die Richtung und Bewegung kontinuierlich beibehältst, wirst du früher oder später an deinem Wunschort ankommen. :genau:
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Klara » 19. Jul 2015, 22:24

Hallo zusammen,
also DAS würde ich wahnsinnig gerne verstehen...
katgirl hat geschrieben:oft wird einfach die "erleichterung" beim focus-wegnehmen mit einer schwingungsveränderung verwechselt, was dann happy face sticker produziert. das thema ist beiseite gelegt und der denker denkt, dass nun alles toll ist.
lg


Abe sagen doch z.B. in dem Workshop "die beste Unterhaltung über Beziehungen", dass der Vortex alles repariert. Die Hotseaterin redet über ihren Sohn, mit dem sie sich wohl fühlt und Abe betonen immer wieder, dass sie nichts reparieren muss in ihrer Beziehung (sie wünscht sich ja eine bessere Bez. zu ihrem Mann) und auch gar nicht mal über das Thema nachdenken muss. Sie soll sich gut fühlen und der Vortex macht das alles. Ich verstehe das so, dass sie die Aufmerksamkeit vom belasteten Thema wegnehmen soll und sich mit schönen Dingen beschäftigen soll und je öfter sie das tut, desto besser wird ihre Beziehung. Einfach weil der Fokus von den Problemen weg ist. Mal vereinfacht gesagt. Das was Du sagst, Kat, ist ja, dass das Thema an sich bereinigt werden soll, oder? Ach menno...manchmal verstehe ich diese Widersprüche nicht. Ich verstehe beides. :mrgreen: Aber vielleicht kann ja noch jemand zur Klärung beitragen? :stimmt:
Gute Nacht, Klara :danke:
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon katgirl » 19. Jul 2015, 22:53

hallo klara,
wenn du widerstandsgedanken hast und dich in einer niedrigen Schwingung befindest, kannst du den fokus wegnehmen, dich beruhigen, bunte bildchen ansehen oder sonstiges. es fühlt sich erst mal besser an. aber! die grundschwingung deines widerstandes bleibt erhalten und wird durch den nächsten trigger wiederbelebt.
du denkst zwar, dass nun das thema vom tisch ist, machst dir aber eigentlich was vor.
deswegen sagen ja abe, dass die einzige möglichkeit einer wirklichen schwingungsveränderung ein gedanke ist, der sich ein wenig besser anfühlt, egal ob es jetzt auf dem weg des focus wheel oder bft oder verallgemeinerung erreicht wird.
angenommen du gehst mit jemandem essen und bist vorher genervt und hast entsprechende ansichten über deine begleitung. hättest du dann mit deiner begleitung eine tolle kommunikation beim essen auch wenn du denkst, dass du dich gut fühlst? oder managed das loa es so, dass deine ansichten bestärkt werden und du mühe hast, deinen fokus erneut zu lenken?

wobei das mit dem gut oder ok oder neutral fühlen auch so ein fallstrick ist. meist haben wir uns so an gefühle gewöhnt, dass uns gar nicht auffällt, dass sie gesplittet oder fixierend sind.

in dem ws haben abe einfach den mann aus der gleichung genommen (fokus weg) und die beziehung der frau auf das gelenkt was funktioniert (fokus neu) und sie so auf sanfte weise in eine hohe schwingung geführt. wenn wir wirklich dann im vortex sind, ist es egal was wir uns ansehen, also auch den mann (oder er verflüchtigt sich). wobei ws immer speziell auf den frager ausgerichtet sind.
du kannst auch die mutter-sohn-beziehung so allgemein gefühlt betrachten, dass im endeffekt das generelle beziehungsthema neu gestrickt wird, indem du dich nur auf der gefühlsebene bewegst (grid neu gebastelt und stabilisiert). also was wünscht sie sich im thema beziehung oder familie generell und was ist davon in der mutter-sohn-beziehung bereits vorhanden, was sie nachfühlen und ausbauen kann.

im endeffekt geht es doch immer nur um das nächst bessere gefühl, was für mich ehrlich greifbar ist.
lg
Zuletzt geändert von katgirl am 19. Jul 2015, 23:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Maike » 19. Jul 2015, 22:58

Hallo zusammen,

Happy face stickering habe ich bis jetzt immer so verstanden, dass Gefühle zu einer Thematik mehr oder weniger bewusst verdrängt werden, indem man sich einredet, dass alles super ist. So tun als ob, obwohl man innerlich weiß, dass das nicht stimmt und es Überzeugungen gibt, die dagegen sprechen. Ich kann mir nicht einreden, dass ich total entspannt bin vor einem Rendezvous, wenn mein Puls auf Höchststand ist.
Den Fokus wegnehmen mache ich in Fällen, in denen ich mich nicht in der Lage fühle, einen minimal besseren Gedanken zu finden. Ein Thema, das sich leichter anfühlt, positiv zu fokussieren, kann mir dann zu einer entspannteren Haltung zum Ursprungsthema verhelfen und es fällt mir leichter, die Schwingung konkret zu bereinigen.

Liebe Grüße
Maike
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon katgirl » 19. Jul 2015, 23:34

maike, es ist nicht nur das einreden, sondern vielmehr das mißachten des gefühlsanzeigers, ganz passiv einschleichend. lg
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Maike » 20. Jul 2015, 01:11

Das ist das, was ich mit "verdrängen" beschrieben habe. :P
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 07:03

Klara hat geschrieben:also DAS würde ich wahnsinnig gerne verstehen...

katgirl hat geschrieben:oft wird einfach die "erleichterung" beim focus-wegnehmen mit einer schwingungsveränderung verwechselt, was dann happy face sticker produziert. das thema ist beiseite gelegt und der denker denkt, dass nun alles toll ist. lg


Das was Du sagst, Kat, ist ja, dass das Thema an sich bereinigt werden soll, oder? Ach menno...manchmal verstehe ich diese Widersprüche nicht. Ich verstehe beides. :mrgreen: Aber vielleicht kann ja noch jemand zur Klärung beitragen? :stimmt:


Hallo Klara, dear All,

eine Erleichterung kann ihren Ausgangspunkt ganz unten auf der EGS haben, wird aber durchaus als positiv empfunden, da diese neue Emotion dann eben weniger shitty ist. Jeder kleine Schritt fühlt sich dann besser an.

Redet sich nun jemand ein, das sei bereits die Schwingungsveränderung, so ist das schlichtweg happy face stickering. Da wird eine veränderte Emotion nicht als die kleine Verbesserung erkannt, die sie ist, sondern sofort als Schwingungsveränderung interpretiert.

Geschuldet ist das einem etwas nachlässig oder unwissend gehandhabten Umgang mit unseren Emotionen bzw. der mangelnden Erkenntnis, auf welcher Stufe sie angesiedelt sind. Es erfordert eine erhebliche Übung und vor allem die ständige Bereitschaft und Fähigkeit, sie zu erkennen und zu identifizieren, wo man gerade steht.

Ohne da jetzt noch drin rumstochern zu wollen - aber dies ist schliesslich ein Übungsthread - das ist mehr als deutlich in Lumos Beiträgen nachzuverfolgen. Der erste Post geht sogar aus einem zeitweise erreichten Hochgefühl davon aus, so vollkommen und immer im Vortex und wunschlos zu sein, dass sie Angst hat, sie müsse nun sterben.

Der nachfolgende Post dann zeigt deutlich auf, dass hier unter der glücklichen Oberfläche eine ganze Menge auf dem Beziehungssektor am Brodeln ist. :danke: Lumo für das anschauliche Beispiel und Deine Bereitschaft darüber zu sprechen.

Und genau darauf, denke ich, weist Kat hin. Es ist nicht sehr zielführend, sich Scheuklappen anzuziehen und trotz bestehender Diskrepanzen und negativer Gefühle zu beteuern, dass alles in Ordnung ist, wenn das Thema vorübergehend ruhen darf.

Ein Wort noch zum Vergleich von hier präsentierten Angelegenheiten und den Workshops. Wer die häufig hört, merkt ganz genau, auf welcher Ebene gefragt wird - genau so, wie das hier beim Lesen erfahren werden kann. Abraham "lesen" diese Energie problemlos und siedeln die Unterhaltung auf dem erkannten Niveau an. Es sind daher individuell massgeschneiderte Lösungsführungen, die durchaus mit dem individuellen Verständnis und der Veränderungsbereitschaft des Hotseaters zu tun haben und die nicht unbedingt als Generallösungen dienen.

Lieben Gruss und eine schöne Woche
Loa



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Andre » 20. Jul 2015, 07:21

Lumo hat geschrieben:Gleichzeitig fühle ich mich auch bereit, anderen Menschen die bedingungslose Liebe näher zu bringen - nicht in Form von Bücher und Seminar-Veröffentlichungen. Beginnen möchte ich bei Familie und Freunde. Meine Mutter ist momentan adipös und meine Tante seit 12 Jahren alkoholkrank. Ich sehe zwei Menschen, die ich sehr liebe.
Meine Mutter schwimmt wahnsinnig gerne und geht nicht mehr ins öffentliche Freibad, weil andere blöd gucken könnten. Meinte Tante hat einen einzigen Alkohol-Entzug hinter sich und wurde von niemandem unterstützt.
Ich liebe diese zwei Frauen und auch den Rest der Familie. Ich denke einfach, wenn wir uns alle mehr lieben und umarmen & wertschätzen, dann kann Heilung auf allen Ebenen beginnen. Jetzt wo ich das so schreibe, fällt mir doch was ein: Ich hab Wünsche, ja, aber keine materiellen mehr :)

Würde mich freuen, wenn jemand von euch, auch so eine (ähnliche) Erfahrung gemacht hat.


Hallo Lumo!

Ein sehr schöner Beitrag der zeigt worauf es im Leben ankommt! Ich wünsche dir und deiner Familie auf jeden Fall alles Gute! :)

LG
Andre
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 20. Jul 2015, 07:22

Hallo zusammen
Interessant finde ich, wie verschiedene Beiträge verschiedener User bei anderen Usern so ganz unterschiedlich ankommen.

Beispielsweise empfand ich Glücksfinders Reichtumsbeiträge immer als sehr bedenklich.
Da war für mich das happy face vom ersten Beitrag an allerdeutlichst durchzuspüren.
Aber er trat mit einer scheinbaren Selbstsicherheit auf, die offensichtlich etliche andere dazu bewog, sich hier begeistert anzuschließen und geäußerte Zweifel (Viereichen) sogar zu verdammen.

Lumos Beiträge - sofern überhaupt vergleichbar - empfinde ich als viel angenehmer, als deutlich weniger "auftrumpfend", Sie berichtet ruhig von ihrem Weg.

Auch bei ihr gibt es scheinbar ups und downs - wie bei jedem - und eben auch mal umfassendes Glücksgefühl.
Wahrscheinlich entfernt vergleichbar mit Glücksfinders Euphorie....aber viel stiller, und gezielt durch Übung und Fokus erreicht.

Dann kommt der Beziehungsalltag wieder - aber sie lässt sich nicht runterziehen sondern handelt ganz aktiv und folgerichtig. Und liebevoll.

Ich sehe hier nicht das geringste bisschen happy face - ganz anders als beim euphorischen Glücksfinder, der halt nur keinerlei Selbstzweifel zuließ, bis es ihn komplett aus der Bahn geworfen hat. Ich lese bei Lumo nur eine aktive, bewegte, sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Leben.

Aber sie hat halt nicht diese "Hallo hier bin ich und ich weiß genau wo es langgeht" - Attitüde....

Deswegen kann man bei ihr dann mal alles das sagen, was man eigentlich Herrn Glücksfinder hätte sagen sollen, was man dort aber nicht wollte, weil der ja so großartig daher kam....

:rleye:

b.

Lumo - entschuldige, dass ich Deine Beiträge jetzt als Diskussionsgrundlage gebrauche. Ich bin auch schon wieder raus. Aber das wollte ich heute unbedingt loswerden...
Bild: „Sonnenaufgang penon de ifach“. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 07:32




Hallo Backagain,

backagain hat geschrieben:Aber er trat mit einer scheinbaren Selbstsicherheit auf, die offensichtlich etliche andere dazu bewog, sich hier begeistert anzuschließen und geäußerte Zweifel (Viereichen) sogar zu verdammen.


es geht nicht darum, anderen in die Parade zu fahren, wenn sie einen Weg beschritten haben, zu mehr Alignment zu finden. Da kann man durchaus unterstützend helfen, wenn es förderlich ist. Wie selektiv Du allerdings gelesen hast, wird auch bei diesem erwähnten Thread wieder klar, da durchaus Stimmen zu lesen waren, die ihn auf der Basis der Abraham-Lehre versucht haben zu erreichen, um auf Diskrepanzen hinzuweisen. Aber Polarisieren ist nun mal Deine Spezialität. :clown:

Viereichen hat etwas ganz anderes getan. Er hat seine eigenen Zweifel auf Glücksfinder projiziert und seine Ziele lächerlich gemacht - inklusive derer, die ihm Zuspruch gegeben haben.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 07:36

backagain hat geschrieben:Aber sie hat halt nicht diese "Hallo hier bin ich und ich weiß genau wo es langgeht" - Attitüde....


Haste noch was Deinem Beitrag hinzugefügt .... wie üblich. :grllll:

Dies ist ein Lern- und Erfahrungsaustauschs-Forum. Es gibt so viele verschiedene Charaktere wie es Mitglieder gibt. Wer sich daran stösst, sollte sich nicht in einem so gemischten Umfeld aufhalten.

P.S. Der Herr Glücksfinder hat bei Dir aber etwas losgetreten. :kgrhl: Nach so langer Zeit wird das wieder aktiv :pfeif: - das nennt man nicht erfolgte Schwingungsbereinigung.



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Kein_Schnee » 20. Jul 2015, 07:48

Hallo Zusammen,

katgirl hat geschrieben:wenn du widerstandsgedanken hast und dich in einer niedrigen Schwingung befindest, kannst du den fokus wegnehmen, dich beruhigen, bunte bildchen ansehen oder sonstiges. es fühlt sich erst mal besser an. aber! die grundschwingung deines widerstandes bleibt erhalten und wird durch den nächsten trigger wiederbelebt.


Ja, so ist es. Und in Lumos beschriebener Situation wird der Fokus komplett von dem Unerwünschten weggenommen, was aber bedeutet, dass dieses in ihrem Empfinden auch weiterhin als unerwünschte Situation bestehen bleibt, da die Schwingung immer dort bleibt, wo sie zuletzt im Bezug auf ein Thema war.

Ich habe die Erfahrung auch schon öfter gemacht, dass ich mich komplett aus etwas rausgenommen habe um nachher dann entsetzt festzustellen, dass es mich wie ein Bummerang wieder einholt.
Aua! :kgrhl:

Das mit den negativen Tischgesprächen ist ein gutes Beispiel. Bei sowas mache ich mir jetzt immer klar: Warum sitze ich hier mit diesen Menschen? Was sind meine Wünsche im Bezug auf diese Situation?
Und was gefällt mir an den Menschen, mit denen ich mich entschieden habe, zusammen zu sein.
Erst gestern hatte ich wieder solch eine Situation: Es wurde über härteste und deprimierendste Krankenhausrealität gesprochen und ich spürte dann plötzlich nur die Liebe für diese Menschen und Mitgefühl.
Dadurch fiel es mir total leicht, das Gespräch in eine positivere Richtung zu lenken, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, oder sich jemand nicht ernst genommen fühlte.
Ich machte mir meine eigene Entscheidung bewußt, hier mit ihnen zusammen zu sein und meine Gefühle für sie.
Dadurch entstand dann ein echtes Mitgefühl dafür, was sie erlebt hatten und vor allem dafür, dass sie es besprechen mussten / wollten und somit die Schwingung weiterhin aufrecht erhielten.

Wenn ich mich fokusmäßig ganz rausziehe, kommt es zu einer Vermeidungshaltung, denn beim nächsten Mal muss ich mich ja wieder innerlich verabschieden und irgendwann werde ich dann nicht mehr in diese Situationen gehen, da sie mir ja nichts bringen, außer, dass ich mich wegbeamen möchte.
Ich habe auch gemerkt, dass Themen, die ich nur schlecht ertragen kann, oft als blinde Flecken bei mir selbst herumwabern und ihr Unwesen treiben.
Es geht dann gar nicht darum, dass ANDERE negative Ggesprächsthemen haben, sondern, dass ICH ein Problem mit diesen Themen habe.
Und so bitter das klingt: Die anderen haben mir dann schon voraus, dass sie sich zumindest über das Thema unterhalten können, welches ich am Liebsten verdränge! :pfeif:
Dann hilft mir immer ein Fokuswheel, oder 2 oder 3... :grllll:

Liebe Grüsse,

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