Wunschlos glücklich

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 20. Jul 2015, 07:52

lawofattraction hat geschrieben:Dies ist ein Lern- und Erfahrungsaustauschs-Forum. Wer meint, dass bestimmte Erklärungen und Erläuterungen unter diese oben beschriebene Kategorie fallen, der ist hier wohl nicht ganz am richtigen Ort.



Hieraus werde ich gerade gar nicht schlau. Unter welche Kategorie? Was willst Du damit ausdrücken?

Ich sage nur, dass Glücksfinder eine Art des Auftretens hatte, die einige dazu bewog, das einfach mal alles für ganz toll zu halten, was er schrieb. Lumo hat dieses Auftreten nicht - darum bekommt sie mehr Gegenwind.

Klar geht es hier - theoretisch zumindest - nicht darum, jemandem gegen den Karren zu fahren, oder - wahlweise - zu sagen, dass machste ganz toll. Beides hilft nicht.

Praktisch verhält es sich allerdings doch so, dass manche Leute anderen recht gerne gegen den Karren fahren.

Übrigens halte ich Kats Beitrag für ebensoviel Projektion. Bei ihr selbst (hallo Kat - ich kann Dich auch persönlich ansprechen) - sehe ich ganz viel Happy Face Sticker. Eigentlich am meisten von allen Usern hier.
Aber das ist ein anderes Thema.

Ich finde es eben schade, wenn inspirierende Beiträge einfach mal so übern Haufen gefahren werden.

Und ja - Glücksfinder hat bei mir was losgetreten. Ich habe eine Allergie gegen Narzissten und ähnlich tickende Menschen. Und ja - da gibt es noch Schwinung zu bereinigen.
Und ja - das hat nichts mehr mit dem thread zu tun. Aber die Sachebene, liebe Loa, hast Du verlassen, nicht ich.
Ich habe jetzt darauf geantwortet, und jetzt isses gut.

Tschö,

b.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 07:54

Kein_Schnee hat geschrieben:Dadurch fiel es mir total leicht, das Gespräch in eine positivere Richtung zu lenken, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, oder sich jemand nicht ernst genommen fühlte.
Ich machte mir meine eigene Entscheidung bewußt, hier mit ihnen zusammen zu sein und meine Gefühle für sie.
Dadurch entstand dann ein echtes Mitgefühl dafür, was sie erlebt hatten und vor allem dafür, dass sie es besprechen mussten / wollten und somit die Schwingung weiterhin aufrecht erhielten.


Das ist schon die Kür. :gvibes:

Wegschauen, sich ausklinken ist eher die Pflichtübung, um nicht weiter in den Strudel gezogen zu werden.



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 20. Jul 2015, 09:01

Guten Morgen :danke: danke euch allen :stimmt:

Das Gespräch am Tisch im Restaurant mit meinen Eltern war positiver Natur und das war es wieder als der Chef meiner Schwester den Tisch wieder verließ :kgrhl:

Ich erinnere mich an ein paar meiner Eigenschaften als Kind, wenn ich in "Wünschen und bekommen" lese.
Als kleines Mädchen (ab 6 Jahren) hatte ich unglaublich viele Fragen, die ich keinem stellte; ZB verstand ich nicht, warum mich meine Mutter statt meines erwünschten Reit- und Klavierunterrichts mit Volleyball und Tennis abspeiste. (Lag am Geld :genau: ) Letzteres mochte ich aber nicht und so sagte sie, ich hätte kein Durchhaltevermögen. Mit dem konnte ich gut leben, weil ich dachte: "Wieso soll ich Sportarten durchziehen, die mich nicht interessieren?" Um es zu kurz zu fassen: ich sah um mich herum Menschen, die das bekamen/taten was sie sich wünschten & meine Eltern vom Geld-Standpunkt aus planten. Tennis und Volleyball = weil billig.
Ab dem 8. Lebensjahr zog ich mich zurück, wenn am Tisch negative Gespräche liefen und wisst ihr warum? Mir war ab dem 8. Lebensjahr meist übel, wenn nur Krankheiten, Unfälle etc. erläutert wurden. Verließ ich den Tisch (außer Hörweite) ging es mir wieder gut :kgrhl: Und das als 8-jährige :mrgreen: Meine Hobbys waren zu dem Zeitpunkt schreiben, lesen, tagträumen (ich hab dann einfach geträumt, ich würde und könnte reiten), mit meinen Barbies spielen usw. und ich hab mir "geschworen", wenn ich groß und erwachsen bin, erfülle ich mir meine Wünsche selber. Ich habe nie nachgebohrt, wenn ich meine Eltern um irgendetwas gebeten habe und sie "Nein, bekommst du nicht" antworteten. Eben weil ich mir dann selber sagte: "Macht nichts, wenn du groß bist, dann erfüllen sich deine Wünsche." Meine Mutter und Verwandten (vor allem die weiblichen) bezeichneten mich dann als "nicht normal", weil ich nicht so war wie die anderen Kinder, die sie kannten. Ich wollte lesen, schreiben, tagträumen und mit meinen Barbies-Spielen & andere Kinder spielten gemeinsam "fangen spielen", "verstecken spielen" ...ich hab mich zum Lesen zurückgezogen, wenn mir danach war. Auch wenn wir irgendwo zu Besuch waren. Ich hab immer ein ruhiges Plätzchen (WC oder Badezimmer) zum Lesen gefunden. Und jetzt kommt`s: :kgrhl: ich hab mit Freude gelesen und meine Mutter oder auch andere haben mich gefragt: "Was ist los mit dir?" Aus ihrer Perspektive heraus, war ich nicht ganz normal. Pf, ein Kind, das nur mit Lesen, Schreiben, tagträumen, Barbies und Pferde beobachten (unser Nachbar hatte ein Gestüt und ich stand fast immer im Stall oder im Koppel und hab die Pferde beobachtet und gestreichelt.) So vergingen die Jahre und dank der Emotionalen Leitskala kann ich das Gefühl identifizieren: Minderwertigkeitsgefühle. Ich hab getan, was mir Freude bereitete und meine Mutter redete mir ein, mit mir sei etwas nicht in Ordnung. Mit 12 kam zum ersten Mal wieder die Frage auf: "Wer sind andere Menschen, dass sie mir sagen, was ich zu tun oder zu lassen habe?" Ich hatte einigermaßen gute Noten in der Schule ohne wirklich lernen zu müssen - ich hab darauf vertraut, dass da oben jemand ist, der schon dafür sorgt, dass ich die Klausuren bestehe :five:

Ich unterbreche kurz fürs Frühstück :danke:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 20. Jul 2015, 09:46

Hallo Lumo

Während Du noch kaust, unterbreche ich mal kurz Deinen Bericht.

Ich habe mich gerade gefragt, warum tatsächlich der gute alte Glücksfinder mir so spontan in den Sinn kam.

Das liegt wohl daran, dass eure beiden Geschichten sehr märchenhaft wirken. Aber - es gibt Märchen auch im richtigen Leben; es geschehen Märchen, und alles ist möglich.

Allerdings hast Du eben noch ein paar Dinge von Dir erzählt, die mich dazu bewogen haben, trotzdem etwas einzuwerfen.

Wenn wir als Kinder ständig vermittelt bekommen, dass wir seltsam sind, dass wir anders sein sollten, dass wir anders fühlen sollten, dass unsere Gefühle nicht ok sind.....dann hinterlässt das unweigerlich Spuren. Minderwertigkeitskomplexe, wie Du schreibst. Und ein geschwächtes Ich-Gefühl. Das ist beinahe nicht zu vermeiden – denn Kinder sind nunmal durch Erwachsene - insbesondere ihre Familie - sehr beeinflussbar.

Jeder kompensiert das dann anders - aber es ist wichtig zu wissen, dass beinahe unweigerlich Kompensation geschieht. Versucht man, das zu überdecken - ist man beim Happy Face Sticker. Und es ist sehr gut, dass Abraham davor warnen.

Achte mal drauf, ob Dein Glücksgefühl wirklich wirklich ganz unabhängig von äußeren Umständen ist oder nicht doch mit dem Treffen im September zusammenhängt. Das könnte dann nämlich ein bisschen problematisch werden. Falls der Herr Schauspieler etwas windiger sein sollte als erwünscht – was ja gelegentlich vorkommen kann.

Und arbeite parallel wirklich daran, dich von äußerer Anerkennung unabhängig zu machen. Das dauert – und vielleicht ist es das, was Kat meint. (Ich weiß, dass sie die EGS meint, aber an deren uneingeschränkter Gültigkeit habe ich Zweifel. Sonst wäre Eckhart Tolles "Jetzt" eine Lüge – denn da geschieht auch ein spontaner Push nach ganz oben. Und zwar nachhaltig.)

Arbeite an der Stabilisierung Deines Selbstwertgefühls – selbst wenn du vielleicht denkst, es ist schon stabil genug. Vielleicht aber doch nicht... Vielleicht entziehst Du Dich tatsächlich ein bisschen zu viel, und vielleicht ist es das, was Dir alle hier andeuten wollen. Vielleicht machst Du es aber auch ganz richtig - jedenfalls sprechen aus Deinen posts gute Vibrationen. (Allerdings ein bisschen wie im Film - es ist allein Deine Geschichte; wir Leser sind die Zuschauer und etwas außen vor....)

Wie auch immer – ich lese Deine Beiträge sehr gerne, denn sie sind lebendig und geben mir das Gefühl, dass Du auf einem guten Weg bist. Ich bin neugierig – und sehr gespannt auf das Treffen im September. (Du erzählst uns davon, oder? :clown: )

b.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 20. Jul 2015, 11:46

Danke backagain :danke:

Die Jahre danach - eigentlich dann bis 25 - habe ich mich "angepasst". Abi gemacht, viele Freunde, viel Party, usw.
mit 21 ausgezogen in eine eigene Wohnung, eigener Job usw. Ab da hab ich mich dann mit Büchern eingedeckt - u.a. "Wünschen und bekommen", das ich damals aber wieder weglegte, weil es dann doch nicht so passend für mich war. Im Sommer 2012 wurde ich offen für Veränderung. Juli 2012 lernte ich jemanden kennen, der eine NLP - Ausbildung hatte & mir Fragen ausarbeitete, die ich mir stellen sollte, wenn ich bestimmte Ziele erreichen möchte. Da ging es darum, dass ich nach Wien zum Studieren ziehen wollte und da sein NLP - Modell anwendete & Februar 2013 dann nach Wien zog. August 2012 lernte ich meinen Nachbar kennen, der über 50 war und sich seit über 25 Jahren mit LOA beschäftigt. Der hat mich dann auf etwas aufmerksam gemacht. Er erklärte mir das in einem Beispiel: "Du wünscht dir eine liebevolle romantische Liebesbeziehung zu einem Mann. Bist aber aktuell Single und schläfst unverbindlich mit anderen Männern, die Single oder in festen Händen sind. Eigentlich magst du das nicht - also weder unverbindlichen Sex, noch Untreue. Wenn du damit aber weiter machst, also mit Dingen, die dir im Grunde deines Herzens gar nicht gefallen, dann kann sich der Wunsch nach einer Liebesbeziehung nicht erfüllen."
Ich ließ mir das durch den Kopf gehen, erstellte eine Liste mit allen Menschen in meinem Leben und hab mich von den Menschen getrennt, bei denen ich mich unwohl fühlte. Da ich da sowieso weiterzog nach Wien, lief das sehr gut.
In Wien fühlte und fühle ich mich noch immer pudelwohl. Im Studium lernte ich Menschen kennen und auch bei mir im Studenten-Wohnheim sind genug Menschen. Die Auswahl ist sehr groß und ich hab tolle Menschen kennengelernt. Ich mag das, wenn man dieselben oder ähnliche Interessen hat und sich austauschen kann.

Je mehr ich darüber jetzt schreibe, umso mehr wird mir klar: 1) es war gut, dass ich dieses Wochenende meine Eltern besucht habe und 2) es liegt nicht an meiner Mutter, sondern meinem Selbstwertgefühl :genau:
Das dadurch entstanden ist, weil mir meine Mutter, Verwandte und andere Erwachsene das Gefühl vermittelten, ich sei seltsam. Meine Mutter hat ZB bei Dingen, die ich tat und ihr nicht gefielen, gesagt: "Das kannst du eh nicht." oder "Das brauchst du nicht." oder "Das ist nichts für dich." Und das genau zu dem Zeitpunkt, wo ich noch klein war, so 4-8 Jahre. Ob es dabei ums Singen ging, meine Vorliebe fürs Theaterspielen, in der Pubertät dann mein Gefallen an High Heels usw. Ich hab meine Gefühle meist unterdrückt, was ich mittlerweile dem niedrigen Selbstwert zuschreibe. Wenn mich jemand verletzt hat & ich traurig, wütend, etc. war, hab ich nie etwas gesagt und selten bis nie geweint.
Im September 2014 hab ich einen neuen Job begonnen um an mir arbeiten zu können. An Wochenenden habe ich privaten Schauspiel- und Gesangsunterricht genommen. Was sich verbessert hat? Ich traue mich vor anderen, auch vor meiner Mutter, singen & schauspielern (Monologe vortragen, Szenen aus Filmen nachspielen). Mir macht es Spaß und ich weiß genau, dass ich es gut kann & genau so ist auch die Resonanz der Mitmenschen. Seit ich mich traue und überzeugt bin, dass ich gut singe und spielen kann, sind die Kritiken und Meinungen positiv. Ich traue mich in der Öffentlichkeit weinen und auf High Heels gehen. Deshalb frage ich mich gerade, ob ich vielleicht "über reagiere", wenn mir meine Mutter von Krankheiten, Unfälle und Schlagzeilen erzählt. Wann reagiere ich über? Ich reagiere nicht über, wenn sie mir erzählt, dass sie sich den Fuß gestoßen hat. Da hab ich Mitgefühl und wünsche ihr gute Besserung. Eigentlich reagiere ich nur über, wenn sie mir Storys von Menschen erzählt, die ich nicht kenne. Das ist also das, was ich bereinigen sollte. Sie weiß, dass ich seit 3 Jahren keine Nachrichten im Fernsehen schaue, keine Zeitungen lese usw. Sie erzählt mir das dann und wenn ich antworte: "Du weißt, ich lese diese Nachrichten nicht." und sie sagt dann "Du interessiert dich eh für nichts." Wenn ich jetzt so darüber berichte, fällt mir nicht ein, worüber ich mich eigentlich aufrege :kgrhl: Erst als ich begonnen habe, vor anderen und meiner Mutter zu singen, zu schauspielern, auf hohen Schuhen zu gehen und weinen, wenn mir danach ist etc. trat der Schauspieler auf diese merkwürdige Art in mein Leben :genau: Er macht nämlich genau das, was ich gern hätte bzw. tun würde :stimmt:
Ich wollte Schauspielern, singen, viel reisen - vor allem ans Meer, er hat Sprachwissenschaft studiert (ähnlich wie das Studium, das ich studiert hab), er ist Sprecher in vielen Dokumentationen, er ist der Erzähler in vielen Hörspielen für Kinder - vor allem Gute Nacht Geschichten, bei Literatur-Veranstaltungen liest er Gedichte und Bücher vor, spielt Theater usw. ist aber keiner der extrem in der Öffentlichkeit steht. (was mir sehr gut gefällt)
Er ist seit 4 Jahren Witwer. Seine Frau starb an Brustkrebs.
Als ich mal vor Jahren eine "Partner-Liste" erstellte, schrieb ich nur Dinge auf, die ich gern tun würde :stimmt: ZB ich möchte Schauspielerin sein und hab aufgeschrieben, dass er Schauspieler ist. Ich schrieb auf, dass er ehrlich, pünktlich & vertrauenswürdig ist (weil ich der Meinung bin, dass ich das bin)
Ich werde an meinem Selbstwertgefühl arbeiten :gvibes: Der Austausch hier hilft mir weiter :danke:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 12:45

backagain hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben:Dies ist ein Lern- und Erfahrungsaustauschs-Forum. Wer meint, dass bestimmte Erklärungen und Erläuterungen unter diese oben beschriebene Kategorie fallen, der ist hier wohl nicht ganz am richtigen Ort.


Hieraus werde ich gerade gar nicht schlau. Unter welche Kategorie? Was willst Du damit ausdrücken?


Ich habe nach dem Absenden beim Durchlesen festgestellt, dass ich etwas falsch interpretiert hatte und sofort eine Korrektur vorgenommen, zumal in dem Moment niemand eingeloggt war.

Ich konnte natürlich nicht wissen, dass Du als Lurker unterwegs warst, um meine Antwort sofort zu kommentieren. :pfeif:




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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 20. Jul 2015, 15:07

Ich weiß nicht, was ein Lurker ist.
Aber ich habe um 8:52 auf ein Post geantwortet, das du um 8:36 losgeschickt hast.
Aus Deiner Korrektur werde ich übrigens auch nicht schlau, was aber auch nicht weiter erstaunlich ist.

Dass wir beide die Wellenlänge nicht gerade teilen, wissen wir nun ja schon längst.

So hatten wenigstens die anderen mal wieder was zu lesen....
Bis zum nächsten Mal, liebe Loa. Ich verabschiede mich höflichst. *hutzieh* :mrgreen:

b.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon lawofattraction » 20. Jul 2015, 16:10




Na, immerhin hast Du uns Glücksfinder wieder hier her gebeamt .... :kgrhl:



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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Glücksfinder » 20. Jul 2015, 17:11

lawofattraction hat geschrieben:Na, immerhin hast Du uns Glücksfinder wieder hier her gebeamt .... :kgrhl:


Das ist ja wirklich ziemlich witzig. Zumal ich noch nie als Narzisst bezeichnet wurde.

@backagain: Sagen wir so, ich habe aus der Erfahrung heraus gelernt, dass, wenn ich etwas haben möchte, ich dass auch erhalte. Daher das Selbstbewusstsein in der Diskussion. Was Du vielleicht herausgelesen hast, zu recht auch, ist meine Unsicherheit dessen. Ich habe mit ein paar wichtigen Entscheidungen und Interpretationen in der Vergangenheit vollkommen falsch gelegen, so dass ich mir diese Sicherheit erst wieder erarbeiten musste. Dass ich mich gesundheitlich seit drei Wochen so gut fühle ist z.B. ein Meilenstein für mich, da es mir zeigt, dass ich langfristig (endlich) wieder die für mich richtigen Entscheidungen getroffen habe und meine Intuition wieder funktioniert bzw. ich diese wieder wahrnehmen kann.

Wenn es für Dich so wirkt, als wäre es märchenhaft, liegt es vielleicht daran, dass natürlich auch ein bisschen Show dabei war, da bin ich ganz ehrlich. Was ich aber nicht als schlimm empfinde, da es auch einigen anderen viel Freude bereitet hat mitzulesen (wenn ich das richtig verstanden habe).
Glücksfinder
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon backagain » 20. Jul 2015, 21:10

Hallo Glücksfinder

Ja, für den Narzissten entschuldige ich mich aufrichtig. Das passt auch echt nicht - ich habe dann auch noch mal in Deinem alten thread gelesen.
Wie auch immer - ich freu mich auch, dass Du wieder da bist und weiter schreibst.

Märchenhaft ist es für mich immer dann, wenn jemand Dinge herbeisehnt oder tatsächlich manifestiert, die auf den ersten Blick sehr unwahrscheinlich aussehen.

Aber wie gesagt - Märchen geschehen. Ich wäre die Letzte, die da sagt, schlag Dir die Hirngespinste aus'm Kopf.
Im Gegenteil - ich finde es schön, wenn Menschen träumen. Manchmal sollten sie halt etwas Vorsicht walten lassen...

Das Hauptproblem, das ich mit Deinem thread hatte, war wohl das Flugzeug....ich mag die Dinger nicht so. Die machen so einen Krach, und da ich ein Fan von unberührter Natur bin....

Aber da jeder seine Realität schöpft, werden sich unsere Wege auch dann wohl nicht kreuzen, ich hab's still, und Du düst über'n Himmel und alle sind froh.

Schönen Abend - und Lumo - entschuldige den weiteren Exkurs in Deinem thread. Aber hat doch auch was - so viele Leute zum Stelldichein zusammen zu bekommen.... :P :lieb:

Gute Nacht,

b.
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Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 20. Jul 2015, 22:14

Ich find das "Beisammensein" toll :danke:

Heute war ein lehrreicher Tag. Ich bin Mittags zurück nach Wien. Zug hatte 30 Min Verspätung & die Zeit hab ich genutzt um das "Meditationsbuch" zu lesen. In den 2,5 Stunden hab ich auch gelesen und mich mit meinen Selbstwert auseinander gesetzt. Hab übersehen in Meidling auszusteigen und so bin ich erst am Hauptbahnhof ausgestiegen. Meine Reisetasche war sehr schwer und eine alte Frau hat einen der beiden Trageschlaufen genommen und mir Tragen geholfen :loveshower: Sie hat kein Wort gesagt, sondern nur die Schlaufe genommen und mich zur U-Bahn begleitet. Und weg war sie wieder.
Ich war wieder zu Hause im Wohnheim und hatte mir vorgenommen, die emotionale Leitskala mal öfter zu benutzen. Selten schaue ich wo ich gerade stehe. Bin tatsächlich jemand, die ganz nach oben will und zwar jetzt :genau:
Ich hatte dann wieder Angst vor dem Tod. Hab dann zum ersten Mal die Skala zur Hand genommen.
Furcht - Kummer - Hoffnungslosigkeit - Ohnmacht. Während ich mir die Emotionen anguckte, konnte ich das Ganze besser identifizieren. 1) Ich fühle mich einsam 2) Irgendwie habe ich bei meinen Eltern jetzt am Wochenende nicht einsam gefühlt. 3) Ich hätte gerne Freunde, mit denen ich viel unternehmen kann. 4) Ich hätte gerne eine glückliche Beziehung zu einem Mann.

Bei Unwürdigkeit fiel mir ein: irgendwas in mir verbietet mir Freude zu haben. Vielleicht mein Selbstwert, der mir sagt, ich bin es nicht wert, glücklich zu sein?

Dann ging es weiter zu Eifersucht: wenn ich mich selber wertvoller finden würde, würde ich mir Freude und Spaß nicht verbieten. Ich bin in gewisser Weise wahrscheinlich eifersüchtig auf Menschen wie den Schauspieler, die das machen, was ich gern tun würde. Die Schauspielerei, Lesungen, reisen usw.

Wut war die Erleichterung. Wut auf mich, weil ich mich durch meinen niedrigen Selbstwert irgendwie das Schöne verbiete.

Sorgen / Zweifel: wahrscheinlich erreiche ich meine Wünsche nicht, wenn ich mir aufgrund meines niedrigen Selbstwerts meist die guten Gefühle "verbiete".

Ungeduld: Ich habe so einige Wünsche wie die Schauspielerei, einen tollen Partner, Freunde, Reisen und die sollen sich doch bitte alle erfüllen.

Hoffnung: Ich fange einfach klein an und in dem Maße wie ich es mir zutraue.

Also bin ich auf die Terrasse & 2 saßen draußen. Ein Mitbewohner und eine Mitbewohnerin. Ich habe mich 3 Stunden mit den zwei unterhalten. Sie hat von den Reisen erzählt, die sie unternommen hat und zweimal in Costa Rica war & dass das Paradies auf Erden sei. Sehr geschwärmt von den schönen Orten. Da spürte ich dann Optimismus. Dass ich es schaffe und erreiche, wenn ich an mich glaube und es mir zutraue. Dass es an mir liegt, mich zu verändern. Nur an mir. :nachdenk: :loveshower:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 23. Jul 2015, 21:37

Die Frage stellte ich mir heute auch: Was würde ich arbeiten / tun wollen, wenn ich im Geld schwimmen würde wie Dagobert Duck und alle Menschen einander wertschätzen und unterstützen würden?

Ich würde ZB ein Filmprojekt unterstützen. Die Schauspieler sammeln gerade Spenden. Es sind drei Schauspieler, die demnächst eine Serie drehen und Geld brauchen für Drehgenehmigungen, Catering, usw.
Ein anderer Schauspieler hat sich persönlich gemeldet wegen seines Projekts. Da gibt's eine nicht-politische Organisation, die das Mittelmeer bewacht (mit CamCops und Hubschrauber) und ein eigenes Schiff hinschickt, sobald ein seefahrt-untüchtiges Schiff/Boot etc. gesichtet wird, damit keiner der Flüchtlinge mehr im Mittelmeer ertrinken muss. Er dreht Doku-Filme, sammelt auch Spenden und man kann freiwillig mithelfen.
Ich würde das Haus meiner Eltern abbezahlen und auch sonst den Menschen, denen damit geholfen wird.
Ich würde viel reisen, mit Menschen zusammen sein, als Schauspielerin arbeiten. Als Schauspielerin will und wollte ich deshalb immer arbeiten, damit ich viel lernen und ausprobieren kann. Angeln, Astrologie, Boxen, Basketball, Bogen schießen, Comics zeichnen, Eislaufen, Eishockey, Golf, Reiten, Geige/Klavier/Schlagzeug/Gitarre/Panflöte spielen usw. Ich kenne einen Schauspieler und der wollte unbedingt die Rolle des Prinzen in einem Märchenfilm (Es war "Rumpelstilzchen"). Bedingung war, dass man Reiten kann. Er konnte es aber nicht, behauptete aber, er könne es. Die Zusage bekam er 3 Monate vor Drehbeginn und so hatte er 3 Monate Zeit beinahe täglich Reitunterricht zu nehmen. Genau DAS stelle ich mir am Schauspielerberuf so spannend vor.
Eine andere Schauspielerin kenne ich, die noch nie vom 10-Meter-Turm ins Springbecken gesprungen ist. Die Figur, die sie spielte, hatte genau wie sie, Angst davor. In der Szene sollte sie aber mit ihrem "neuen Freund" als Neubeginn ins Becken springen. Das heißt, sie überwand die Angst - sie selber und auch "die Figur". Hand in Hand sprangen die beiden dann ins Wasser. Dass ZB ein Film über eine Profi-Golferin gedreht wird und ich einfach Golfen lerne für den Film. Einfach so :)
Kennt ihr diesen Bericht?

Quelle: http://consciouslifenews.com/woman-who- ... ving-back/

Cynthia Stafford is an avid reader who believes in the power of the mind. In 2007, she decided that she wanted to win $112 million. Following the advise of author Joseph Murphy, Stafford wrote the figure “$112 million” over and over again. She meditated on the figure and visualized what her life would be like after winning. She also wrote down everything in detail, from the house and car she would buy to the charities she would donate to. Stafford frequently reviewed and focused on her list.

After four months of visualizing a lottery win and what she would do with the winnings, Stafford won the California Mega Millions jackpot in May 2007. The amount she won was $112 million – exactly what she had envisioned. Stafford believes the key to her big win was that she created a written plan and visualized what her world would be like if she had already won.

Stafford followed the advise of author Joseph Murphy, who said, “Live in the emboidiment of your desire, and your thought and feeling will soon be manifest.” That is a fundamental principal of the Law of Attraction: feel the feeling of your desire already attained. Neville said it best:

“You must assume the feeling of the wish fulfilled until your assumption has all the sensory vividness of reality. You must imagine that you are already experiencing what you desire. That is, you must assume the feeling of the fulfillment of your desire until you are possessed by it and this feeling crowds all other ideas out of your consciousness.” – Neville Goddard

After winning the $112 million, Stafford began giving a lot of it away. After donating $1 million to the Geffen Playhouse to fund an art program for children, she is becoming known as one of the biggest philanthropists in Los Angeles.
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 29. Jul 2015, 01:03

backagain:
Achte mal drauf, ob Dein Glücksgefühl wirklich ganz unabhängig von äußeren Umständen ist oder nicht doch mit dem Treffen im September zusammenhängt. Das könnte dann nämlich ein bisschen problematisch werden. Falls der Herr Schauspieler etwas windiger sein sollte als erwünscht – was ja gelegentlich vorkommen kann.

-> ich kenne eine, die immer zu den Fan-Events der betreffenden Serie fuhr und ihn u.a. schon kennengelernt hat und ich konnte sie letzte Woche "zufällig" danach fragen & sie erzählte, er sei sehr charmant, immer gut drauf, am Schäkern und er würde...."leicht baggern" :kgrhl:

backagain:
Und arbeite parallel wirklich daran, dich von äußerer Anerkennung unabhängig zu machen. Das dauert – und vielleicht ist es das, was Kat meint. (Ich weiß, dass sie die EGS meint, aber an deren uneingeschränkter Gültigkeit habe ich Zweifel. Sonst wäre Eckhart Tolles "Jetzt" eine Lüge – denn da geschieht auch ein spontaner Push nach ganz oben. Und zwar nachhaltig.)
-> die vergangenen 8 Tage waren toll. Ich saß täglich ab Nachmittag bis Abends mit anderen Mitbewohnern auf der Terrasse (ich wohne im Studentenwohnheim), einmal hat mich eine Freundin (die ich ein Jahr nicht gesehen hatte) zum Frühstück eingeladen, ich hatte viel Kontakt mit meiner Berliner - Freundin, einmal ist eine Freundin mit ihrer Freundin extra nach Wien gekommen weil ich sie sehen wollte & auch sie hat mich zum Frühstück eingeladen, einmal war ich um 2 Uhr auf der Terrasse um frische Luft zu tanken und da lag eine Mitbewohnerin in unserer Hängematte auf der Terrasse. Sie zeigte mir dann Yoga-Übungen und lud mich ein mal mit ihr mitzukommen in den Yoga-Kurs, den sie ab und zu besucht. Ich erstelle eine Liste mit Schauspiel-Agenturen, die ich anschreiben möchte/werde um zu fragen, ob eine einjährige Privat-Ausbildung reicht um in die Agentur aufgenommen zu werden. Des Weiteren habe ich überlegt, ob ich nicht meine Mitbewohnerin vom anderen Stock (die mich auch ab und zu auf der Terrasse besucht) frage, ob wir uns gegenseitig fotografieren. Die Agenturen wollen ja aktuelle Fotos. Genau in dem Moment schrieb sie mir, ob ich Lust hätte mit ihr Eis essen zu gehen &sie zeigte mir auf ihrem Handy eine Photoshop-App ...deshalb fragte ich sie dann, ob sie Bock hätte dass wir uns gegenseitig fotografieren. Sie meinte dann, ich hätte sie mit meinen Schauspiel-Wunsch "angesteckt" und sie begleitet mich zum Aufnahme-Probekurs Ende Oktober in Köln. :loveshower: :gvibes:
Dienstag 28.7. im Fitness-Studio 1,5 Stunden Ausdauer und Kraft trainiert, abends wieder mit Mitbewohnern draußen gequatscht & wir haben vereinbart, wir werden mal Partys schmeißen und ausgehen. Ich hab plötzlich Bock sehr viel zu tun und nicht mehr nur planen. Wenn ich denke: "Hey, ich möchte eine sportliche Figur", dann gehe ich jetzt ins Fitness-Studio und dass ich das heute bzw. gestern gemacht habe, macht mich sehr stolz und es hat gut getan, so richtig zu schwitzen & ich konzentrierte mich ganz aufs Training.
Einer von den Mitbewohnern gefällt mir...genau mein Typ. 1,90 m groß, dunkle Haare, dunkle Augen, leicht braun gebrannt, sportliche Figur, angenehme Stimme, kommunikativ, lächelt viel, kocht gerne usw. Ich fühle mich sehr wohl in seiner Nähe. Es tut wahnsinnig gut, so viel mit Menschen zu verbringen, denn erst jetzt weiß ich, wie und was ich an mir eigentlich bearbeiten möchte und muss. Wie innen so außen. Wenn mein Außen derzeit so wunderbar ist, dann liegt es doch auch an mir. Heute wurde mir bewusst, dass ich nun wirklich reif bin für eine Liebesbeziehung & dadurch auch meinen Bearbeitungspunkt erkannt, wie backagain mir riet: Arbeite an der Stabilisierung deines Selbstwertgefühls.

backagain:
Arbeite an der Stabilisierung Deines Selbstwertgefühls – selbst wenn du vielleicht denkst, es ist schon stabil genug. Vielleicht aber doch nicht... Vielleicht entziehst Du Dich tatsächlich ein bisschen zu viel, und vielleicht ist es das, was Dir alle hier andeuten wollen. Vielleicht machst Du es aber auch ganz richtig - jedenfalls sprechen aus Deinen posts gute Vibrationen. (Allerdings ein bisschen wie im Film - es ist allein Deine Geschichte; wir Leser sind die Zuschauer und etwas außen vor....)

Wir waren heute wieder bis Mitternacht zu viert (1 W, 2 M & ich) auf der Terrasse. U.a. war auch der dabei, der mir gefällt. Während wir draußen sehr viel Spaß hatten und quatschen, überlegte ich bzw. ich achtete auf meine Gefühle und das was ich "tat". 1) Ich habe es beinahe vermieden ihm in die Augen zu schauen beim Reden. 2) Es soll bloß niemand merken, dass er mir gefällt. 3) Wahrscheinlich mag der mich eh nicht = altes Muster!!!!!!! bzw. Wenn mir jemand gefällt, den ich äußerst attraktiv und sympathisch finde, dann hab ich dieses "Ich bin nicht perfekt genug-Gefühl". Wenn ich mich in jemanden nicht "verschossen" habe, dann denk ich sowas komischerweise nicht. :kgrhl: Das Interessante dabei: es hat mir niemand das Gefühl gegeben, auch er nicht. Es war nur meines.
Ich arbeite an meinem Selbstwertgefühl, ich tue Dinge die mir Spaß machen (wie Sport, kochen, backen, singen, putzen usw.) und genieße das Gefühl. Ich genieße das Gefühl, weil mir seither unglaublich viele Ideen zufließen & die auch gleich umsetze. :gvibes:
Lumo
 

Re: Wunschlos glücklich

Beitragvon Lumo » 31. Jul 2015, 17:41

Eure Antworten hier helfen mir sehr. Es fällt mir mittlerweile leicht auf meine Gefühle zu achten und ganz bei mir zu bleiben. Ich frage mich: "Was möchte ich jetzt? Wie möchte ich mich fühlen?" Die ganze Woche war ich Abends draußen auf der Terrasse (wohne im Studentenwohnheim) mit anderen Mitbewohnern & Mitbewohnerinnen. Sehr viel Spaß und Freude dabei gehabt & gemerkt, dass für mich Kontakt zu anderen Menschen wichtig ist, um zu erkennen, was genau ich an mir bereinigen muss / möchte.

Das "nächste" Thema ist bereits aufgetaucht :kgrhl: naja eigentlich noch dasselbe Thema "Selbstwert" in verschiedenen Themen Job, Liebe, Freundschaften, Familie, usw. :genau:
Seit 1,5 Wochen habe ich ganz viel Spaß mit den anderen Mitbewohnern. Sehr angenehme und lustige Gesellschaft, witzige Gesprächsthemen. Ich fühle mich wohl. Mir gefällt das, was ich erschaffen habe.
Ein junger Mann ist mit in der Runde, der mir sofort beim "1. Mal" aufgefallen ist. Das Optische und auch seine Ausstrahlung. Er strahlt Ruhe, Freude, Glück usw. aus. Ich fühle mich vor allem in seiner Gegenwart wohl. Jeden Tag etwas mehr. Am Mittwoch habe ich dann, während wir wieder alle draußen saßen, gespürt, dass ich ihm sehr zugeneigt bin & ab da hab ich aufgehört ihm in die Augen zu schauen, damit er "bloß nicht merkt", dass ich ihm gefalle. :grllll:
Gestern Früh wachte ich dann auf und hab es mir anders überlegt. 1.) Ich mag ihn. Ich fühle mich in seiner Nähe wohl. 2.) Wenn ich mir "verbiete" Gefühle für ihn zu entwickeln, dann tu ich ja etwas, was ich eigentlich nicht will. 3) Ich beschloss meine Gefühle für ihn zuzulassen und es genießen, dass ich überhaupt so etwas wie Zuneigungs-Gefühle für einen anderen Menschen habe. 4) Wenn ich mich auf mich konzentriere und dieses wunderbare "Ich mag ihn sehr"-Gefühl zulasse, dann fühle ich mich sehr gut.

Ich ging gegen 19 Uhr ca. ins Bett, weil ich etwas müde war. Um 21:30 wachte ich auf mit der Absicht, etwas Luft schnappen zu wollen auf der Terrasse. Er saß draußen mit einem anderen Mitbewohner vom 4.Stock. Ich hab mich dazu gesellt und meine Freundin kam dann auch noch. (In diesen 2 Wochen haben sich tatsächlich Freundschaften zu Frauen entwickelt, mit denen ich Sport mache, Eis essen gehe,...fühlt sich an, als hätte ich diese Freundinnen schon immer gehabt :loveshower: ) Ich genoss seine Gegenwart und fühlte mich gut, einfach zu fühlen, dass ich ihn mag. Es entwickelten sich 2er Gespräche, was heißt, dass "Er" sich nur noch mit mir unterhalten hat. Mitternacht gingen der Mitbewohner und meine Freundin ins Bett & "Er" und ich blieben bis 1 Uhr auf der Terrasse. Das Schöne: als ich dachte "ich bin sooo müde", hat er gesagt, dass er müde ist und schlafen gehen möchte.
Bis Sonntag ist er nicht da- er besucht seine Eltern und Bruder. Heute hab ich mir diesbezüglich meine Schwingungen angeschaut. Mich hineingefühlt in Szenarien mit ihm. Ui, da hab ich noch viel zu tun. Szenarien, die sich gut anfühlten: dass wir uns auf der Terrasse unterhalten, dass wir gemeinsam in der Hängematte liegen und die Sonne genießen, dass wir gemeinsam mit den anderen ausgehen (das haben wir tatsächlich für nächstes Wochenende vereinbart mit allen anderen Mitbewohnern und ein anderer hat uns zu einer Party bei ihm zu Hause in einem anderen Wiener Bezirk eingeladen.), dass er mich abends von meinem Drehbuch-Workshop abholt usw.

Ich fühlte mich dann noch weiter hinein...Szenario wie wir uns zum ersten Mal küssen und eins wo wir "ein Paar sind" und mein Inneres hat sich nicht wohl gefühlt und mir deutlich zu verstehen gegeben, dass ich noch weiter an meinem Selbstwert zu arbeiten habe im Bezug auf "Liebesbeziehung zu einem Mann." :stimmt:
Lumo
 

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