Wunschentwicklung durch Contrast

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Zaungast » 31. Okt 2011, 11:55

Ihr Lieben

Eine Sache habe ich noch nicht verstanden.
Durch Contrasterfahrung entstehen unsere Wünsche, heisst es.
Aber durch Contrasterfahrung wissen wir doch erstmal nur, was wir NICHT wollen.
Das ist schon eine Menge, ja. Aber es ist kein konkreter Wunsch.

Zudem entstehen bei mir Wünsche eher, indem ich etwas sehe, das mir gefällt....

Eigene Gedanken dazu:
Es geht nicht um konkrete Dinge, sondern nur um die Essenz des Wunsches.

Einwand:
Aber DAZU brauche ich ja keine Contrasterfahrung. Denn in einer ganz allgemeinen Weise wissen wir immer schon, was wir wünschen und es ist also immer schon done: Wir wollen glücklich sein, frei sein..., uns wertvoll fühlen, uns geliebt fühlen, wobei Liebe nichts anderes ist als echte Verbundenheit mit der Quelle...

Also, dann geht es doch um konkrete Wünsche?
Aber wenn ich z.B. weiss, (ganz fiktiv), dass ich mich an meiner Arbeitsstelle nicht wohl fühle, ist doch damit noch keine konkrete Idee einer Wohlfühlarbeitsstelle geboren - was viele Menschen so auch formulieren.
Die hingegen, die schwarz auf weiss sagen können, WAS sie wollen, erhalten das dann auch früher oder später - das ist klar.

Ist also das "bewusste" Nicht-Wissen noch eine Art von Widerstand?
Neeeeeeee....

:hä: :hä: :hä:

Danke fürs Erklären,

Z.
Zaungast
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon glückskind » 31. Okt 2011, 12:11

Liebe Zaungast,

das würde mich auch interessieren.

Aber ist es nicht so, dass wenn wir erfahren, was wir NICHT wollen, wir erst formulieren können, WAS wir wollen und spüren, was wir uns wünschen und uns so entsprechend ausrichten können :?: Also unseren konkreten Wunsch dadurch erst formulieren? Quasi "sehen" was uns statt dem "Nichtwollen" gefällt und wir dadurch wünschen.

Zaungast hat geschrieben:Denn in einer ganz allgemeinen Weise wissen wir immer schon, was wir wünschen und es ist also immer schon done: Wir wollen glücklich sein, frei sein..., uns wertvoll fühlen, uns geliebt fühlen, wobei Liebe nichts anderes ist als echte Verbundenheit mit der Quelle...


Ja, das schon, aber wie erreichen wir das in uns? Führen uns Contrasterfahrungen nicht dahin?

Zaungast hat geschrieben:Ist also das "bewusste" Nicht-Wissen noch eine Art von Widerstand?


Ja ich denke schon. Aber vielleicht bin ich auch noch nicht so weit und jemand hier kann das erklären :oops:

Liebe Grüße
Glückskind
glückskind
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Summersun » 31. Okt 2011, 18:02

Nicht vergessen:

You will never get it done - Du wirst es nie perfekt fertig haben

Durch das immer mehr fortschreitende Herausfinden, was wir nicht wollen, machen wir immer mehr und mehr Fein-Tuning. Feinabstimmung.

So zum Beispiel:

... "also A will ich nicht. Was will ich stattdessen? M bringt es auf den Punkt. Anstelle von A also nächstes Mal mit M. Und es war auch zuwenig B vorhanden."

Das nächste Mal:

"oh klasse, dieses Mal mit M, so wie ich es wollte. Und der Level an B war auch okay, ganz ich wie ich wollte. Leider tauchte in diesem Job C auf, das möchte ich nicht. Und überhaupt, durch die neuen Kollegen wurde in mir ein Wunsch nach D geschaffen, darüber habe ich früher nie nachgedacht. Also nächste Runde: Wie gehabt mit M und viel B. C soll auch weg, anstelle von C wähle ich F. Und der neue Wunsch, D, soll auch mit an Bord. Ich fasse zusammen: M, B, F und D."

Das nächste Mal: .....


Was ich damit sagen will:

Durch das Wissen, was ich nicht will, bekomme ich durchaus ein Wissen dessen, was ich will. Siehe oben.

Dieses Wissen, was ich will, muss ja nie die letztgültige Version sein. Vielleicht bleibt man eine Weile auf einer Plattform, stellt aber irgendwann fest, dass der IST-Zustand (ehemals das, was ich wollte) nicht mehr passt. Ein neuer Wunsch entsteht usw.

Es kann immer weitergehen. Und es geht immer weiter. Wir dehnen uns aus, zusammen mit dem gesamten Universum.

Wenn man irgendwo feststeckt, wo man sich nicht darüber im Klaren ist, was denn das Gewünschte ist, weil man im Nicht-Gewünschten haftet, dann kann man sich immer die simple Frage stellen:

"Was will ich stattdessen?"
Summersun
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Summersun » 31. Okt 2011, 18:15

Zaungast hat geschrieben:Eigene Gedanken dazu:
Es geht nicht um konkrete Dinge, sondern nur um die Essenz des Wunsches.

Einwand:
Aber DAZU brauche ich ja keine Contrasterfahrung. Denn in einer ganz allgemeinen Weise wissen wir immer schon, was wir wünschen und es ist also immer schon done: Wir wollen glücklich sein, frei sein..., uns wertvoll fühlen, uns geliebt fühlen, wobei Liebe nichts anderes ist als echte Verbundenheit mit der Quelle...



Z.


Wir sind aber Wesen, die konkrete Wünsche haben. Klar, sich glücklich, frei, wertvoll und geliebt zu fühlen, ist natürlich ganz übergeordnet angesiedelt. Aber wir sind aus der Nicht-physischen Welt hierhergekommen, um die Mannigfaltigkeit der Physischen Welt auszukosten und dort Vielfalt zu gebären. (oder so ähnlich....)

Um beim Job-Beispiel zu bleiben:

Wenn jemand feststellt, dass er in seinem Büro-Verwaltungs-Job totunglücklich ist - was will derjenige stattdessen?
Vielleicht blüht er auf in einem handwerklichen Beruf. Vielleicht in einem künstlerischen. Vielleicht ist er der geborene Verkäufer. Das alles sind Ausformungen von Liebe und Wertschätzung.

Aber wir sind eben nicht nur auf dieser ganz allgemeinen Ebene von Liebe und Wertschätzung. Wir leben auf ganz konkreten Ebenen, in denen es für ein glückliches Arbeitsleben einen Unterschied macht, ob wir Handwerker, Verkäufer oder Verwalter sind.

Ich verstehe die Definition von "Essenz" eben nicht ausschließlich super-übergeordnet sondern auch etwas spezieller.

Ich will nicht mehr bei Firma X arbeiten.
Was will ich stattdessen?
Essenz: Ich will eine Arbeit, bei der ich meine Hände und mein handwerkliches Geschick einsetzen kann, weil mich das glücklich und zufrieden macht.

Und um so eine Essenz herauszufinden, ist der Kontrast in Form eines ungeliebte Büro-Jobs notwendig.
Summersun
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon zimtstern » 31. Okt 2011, 20:27

Hallo Ihr :lieb:

also Contrast erleben wir ja ständig, immer dann wenn wir in irgendeiner Weise auf etwas stoßen das nicht so ist wie wir es gerne hätte.
Egal ob wir uns dabei unserem Wunsch bewußt sind oder nicht, im Contrast Moment haben wir bewußt oder unbewußt immer eine Wunsch-Version, (also Schritt 1 des Schöpfungsprozesses). Dieser wird sofort im Vortex "erfüllt", und manifestiert sich möglicherweise später auch in unserer Erfahrung.

Zaungast hat geschrieben:Zudem entstehen bei mir Wünsche eher, indem ich etwas sehe, das mir gefällt....


Wenn du etwas siehst das du zB. gerne selbst hättest, dann ist das auch ein Contrast, es fühlt sich erst (vielleicht auch nur für den bruchteil einer Sekunde) unangenehm an, weil da ein Mangelgefühl ist, - wenn es dir dann nicht gelingt dich auf den Wunsch und auf das Vertrauen das er grade in den Vortex gelegt wurde zu konzentrieren, - wenn Gedanken wie "das bekomme ich eh nie" aufkommen, dann bleibst du in diesem Mangelgefühl stecken.

Ich habe eine Zeit lang mal geübt mich nach jedem bewußt erlebtem Contrast sofort zu fragen "was will ich statt dessen?" oder noch besser gesagt "wie hätte ich es gern?" - Hat man eine klare Vision von seinem Wunsch, dann kann der Contrast ein Sprungbrett (Abe sprechen vom bouncing off place) direkt in den Vortex sein. Das wäre so zu sagen der ideale Kontrast :gvibes:

Ich denke ein "nicht-bewußtsein" der Wunschversion könnte tatsächlich von Widerstand zeugen, nämlich dass wir zu sehr an dem was wir nicht wollen hängen bleiben.
Da hilft wahrscheinlich nur, sobals wir feststellen wir hängen an etwas unangenehmen fest, wieder den Fokuswechsel, auf irgendwas das sich besser anfühlt, zu üben.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Zaungast » 31. Okt 2011, 21:35

glückskind hat geschrieben:Aber ist es nicht so, dass wenn wir erfahren, was wir NICHT wollen, wir erst formulieren können, WAS wir wollen und spüren, was wir uns wünschen und uns so entsprechend ausrichten können :?: Also unseren konkreten Wunsch dadurch erst formulieren? Quasi "sehen" was uns statt dem "Nichtwollen" gefällt und wir dadurch wünschen.


Hm....eigentlich ist das ja genau meine Frage. Ich selbst hatte jahrelange Phasen, in denen ich nur wusste, was ich nicht wollte, nicht aber, was ich wollte.
Ein paar Dinge wusste ich allerdings schon lange: Z.B. Ich will eine Familie und mindestens zwei Kinder. Und das hat dann auch ziemlich gut und auf erstaunliche Weise gefügt geklappt - ein Grund, warum ich sehr an das loa glaube.
In anderen Punkten ...tja...jetzt lasse ich gerade so mein ganzes Leben Revue passieren...vielleicht waren es doch die oft unbewusst abgeschickten - präzisen - Wunschraketen, die mich auch da immer voran gebracht haben. Sicher sogar.
Aber das würde ja heissen, dass man sich nichtmal drum zu kümmern braucht, was man wünscht/will, sondern einzig und allein den Weg freimachen muss. Durch wellbeing.
Ich habe aber auch oft Euphorie erlebt, die dann ins Gegenteil kippte (in - out-in-out, ja, ich weiss)...und nichts freimachte.
Man könnte jetzt sagen: Du sprichst aber in Vergangenheitsform, also ist das eh kein Problem mehr. Warum in alten Dingen rumwühlen?
Weeeeeil ich jetzt immer besser weiss, was ich will, und zwar bewusst. Und davor etwas Angst habe...und mich sehr gerne auf dem "it's done" ausruhen würde 8-) - aber eben auch Zweifel habe.
Zudem fallen mir jetzt einige Dinge ein, die ich auch schon früher ganz konkret wünschte, und die sich einfach gar nicht manifestiert haben. (Eigentlich ist immer nur unbewusstes - wenn auch sehr angenehmes - Zeug reingerauscht.)

Sorry..wird zu lang. Ich mach hier Schluss und antworte auf die anderen posts ein anderes Mal.
Herzlichen Dank euch allen jedenfalls!!!!!

Gute Nacht,

Z.
Zuletzt geändert von Zaungast am 31. Okt 2011, 21:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon bliss » 31. Okt 2011, 21:51

Hallo Zaunkönigin, :P

ich will jetzt auch mal versuchen, meinen Senf beizutragen - hatte das Thema Contrast ja heute auch schon am Wickel.

Zaungast hat geschrieben:Eine Sache habe ich noch nicht verstanden.
Durch Contrasterfahrung entstehen unsere Wünsche, heisst es.
Aber durch Contrasterfahrung wissen wir doch erstmal nur, was wir NICHT wollen.
Das ist schon eine Menge, ja. Aber es ist kein konkreter Wunsch.


So wie ich es (inzwischen :rleye: ) verstehe, ist es durchaus ein konkreter Wunsch - aber keiner, den wir mit unserem bewussten Verstand identifizieren können. Will sagen, indem wir FÜHLEN, was wir nicht wollen, ist die Wunschrakete dessen, was wir statt dessen wollen, auch schon abgeschickt - aber das ist nichts, was wir nun mit Worten auskleiden können oder auch nur bewusst wissen müssen.

Zudem entstehen bei mir Wünsche eher, indem ich etwas sehe, das mir gefällt....


Das bezieht sich wiederum nur auf die bewusst wahrnehmbaren Wünsche. Und ich glaube gerade, dass wir den Begriff "Wunsch" mal differenzierter beleuchten müssten. :teuflischgut:

Aber wenn ich z.B. weiss, (ganz fiktiv), dass ich mich an meiner Arbeitsstelle nicht wohl fühle, ist doch damit noch keine konkrete Idee einer Wohlfühlarbeitsstelle geboren


Dito. Die konkrete Idee der Wohlfühlarbeitsstelle ist nur im bewussten Verstand (?) noch nicht geboren - aber irgendwo... sagen wir "in der Essenz" sehr wohl.

Die hingegen, die schwarz auf weiss sagen können, WAS sie wollen, erhalten das dann auch früher oder später - das ist klar.


Wenn sie die Realitätsgestaltung bewusst oder unbewusst richtig anwenden, ja.

Es geht nicht um konkrete Dinge, sondern nur um die Essenz des Wunsches.

Einwand:
Aber DAZU brauche ich ja keine Contrasterfahrung. Denn in einer ganz allgemeinen Weise wissen wir immer schon, was wir wünschen und es ist also immer schon done: Wir wollen glücklich sein, frei sein..., uns wertvoll fühlen, uns geliebt fühlen, wobei Liebe nichts anderes ist als echte Verbundenheit mit der Quelle...

Also, dann geht es doch um konkrete Wünsche?


Da möchte ich mich dem, was Summersun geschrieben hat, anschließen (und was ich irgendwo gestern oder heute auch schon angedeutet hatte). Wir sind hier, um dieses irdische, physische Leben in allen Facetten zu genießen. Ginge es nur um das reine Gefühl, säßen wir alle als Yogis glücklich meditierend in irgendwelchen Höhlen.

Ist also das "bewusste" Nicht-Wissen noch eine Art von Widerstand?


Nö. Nur dann, wenn Du darauf bestehst, verstandesmäßig wissen zu wollen, was auf höherer Ebene längst gewusst wird... wenn Du verstehst, was ich sagen will. "Bewusstes Nicht-Wissen" in Kombination mit positiver Erwartung und Vertrauen ist kein Widerstand, sondern allowing. Sehe ich jedenfalls so.

So. Alles, was ich bis hierhin geschrieben habe, geschah in dem Vertrauen auf den Manifestationsprozess (step 1, 2 und 3). Aaaaber... an der ganzen Sache sehe ich dennoch einen Widerspruchs-Haken. Denn die Message der Realitätsgestaltung ist landauf landab: Mit unseren GEDANKEN erschaffen wir die Realität. Und ich frage mich (wahrscheinlich ebenso wie Du), wie wir denn dann erschaffen können, wenn wir den Wunsch nicht in unseren Gedanken haben. Vielleicht muss das Gesetz umgeschrieben werden auf "mit unserem allowing erschaffen wir die Realität"? :roll:

Ich bin jetzt auch gespannt auf Aufklärung.

Lieben Gruß
Bliss
bliss
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Zaungast » 31. Okt 2011, 22:05

Ach Bliss, ich mag Deinen messerscharfen Verstand.
(Und "Zaunkönigin"....ja, das wär doch mal was :clown: ).

Man müsste vielleicht auch nochmal genauer präzisieren, was "Gedanken" sind.
Naja, und ausserdem ist ja die vorrangige Aufgabe der Gedanken, uns in bessere Gefühlszustände zu bringen.
Die Gedanken sind also vielleicht nur die Schrankenöffner (je besser ich mich fühle, desto eher ereignet sich Manifestation), die Wünsche hingegen - ja - was nun?

Sorry nochmal an die anderen...ich muss wirklich schlafen, sonst ist morgen jegliches Wohlgefühl ausgeschlossen.
Morgen antworte ich auf die übrigen posts!

Z.
Zaungast
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon zimtstern » 31. Okt 2011, 22:18

Zaungast hat geschrieben:...
Aber das würde ja heissen, dass man sich nichtmal drum zu kümmern braucht, was man wünscht/will, sondern einzig und allein den Weg freimachen muss. Durch wellbeing.


Schau dir dazu am besten noch mal den Textausschnitt von Workshop 117 an, habe ihn auch grade noch mal gelesen:

"Nun, bei all dem – und dies ist der Teil, der neu ist – in dieser ganzen Unterhaltung über bewusste Realitätsgestaltung haben wir Euch immer ermutigt zu fokussieren. Fokussiert Eure Gedanken. Heute fordern wir Euch immer noch auf, Eure Gedanken zu fokussieren, aber fokussiert sie auf das Thema der Emotionen. Fokussiert Eure Gedanken darauf, wie Ihr Euch fühlen möchtet und belasst es dabei.

Denn wir haben Euch auch seit längerer Zeit gesagt, dass Ihr eine ausreichend grosse schwingungsmässige Basis in Eurem Schöpfungs-Vortex habt, um Euch 20 oder 30 Lebenszeiten beschäftigt zu halten. Es ist also Zeit, Eure Gutscheine einzulösen. Es ist die Zeit gekommen, das einzulösen, was Ihr dort hinein gelegt habt. Der Weg, auf dem das geschieht, ist den Fokus zu lenken auf Eure emotionale Basis."

Zaungast hat geschrieben:Weeeeeil ich jetzt immer besser weiss, was ich will, und zwar bewusst. Und davor etwas Angst habe...und mich sehr gerne auf dem "it's done" ausruhen würde 8-)

Zudem fallen mir jetzt einige Dinge ein, die ich auch schon früher ganz konkret wünschte, und die sich einfach gar nicht manifestiert haben. (Eigentlich ist immer nur Unbewusstes - wenn auch sehr Angenehmes - Zeug reingerauscht.)


Vielleicht weil es bei den ganz konkreten Wünschen schwerer ist loszulassen, also in dem Sinne dass man Vertrauen in die Erfüllung hat.
Die ganz konkreten Wünsche sind ja meist auch die dringlichsten... Aber aus diesem Gefühl heraus manifestieren sie sich nicht.

bliss hat geschrieben:Mit unseren GEDANKEN erschaffen wir die Realität. Und ich frage mich (wahrscheinlich ebenso wie Du), wie wir denn dann erschaffen können, wenn wir den Wunsch nicht in unseren Gedanken haben. Vielleicht muss das Gesetz umgeschrieben werden auf "mit unserem allowing erschaffen wir die Realität"?


Ich habe da jetzt auch die ganze Zeit drüber nachgedacht...

Also es ist definitiv so dass wir mit unseren Gedanken erschaffen, denn es ist ja unser einziges "Instrument" das wir bewußt lenken können.

Ich glaube der Begriff "Gedanke" wird oft zu eng gesehen, - es ist schwierig zu beschreiben, aber Menschen die über keine Sprache verfügen, die denken auch, aber eben nicht in Worten. (Kleine Kinder zB.).
Wir denken auch oft nicht in Worten... immer dann wenn wir uns nicht selbst dabei beobachten.
Und genau das ist der Punkt, sobald uns ein Wunsch bewußt wird, da beobachten wir, da sind wir "bewußt" und der Gedanke wird so zu sagen ausgesprochen.
Um unsere Gedanken bewußt zu lenken ist es aber wichtig ein Instrument, ein Kommunikationsmittel zu haben, zB. die Sprache.
Kommunikationsmittel können aber auch innere "Gedankenbilder" sein, die sich, sobald sie uns bewußt werden, in ausgesprochene Gedanken verwandeln.

So stelle ich es mir beim unbewußten Contrast-Wunsch vor.
(Lasse mich aber gerne korrigieren)

Lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon bliss » 31. Okt 2011, 22:27

Zaungast hat geschrieben:Ach Bliss, ich mag Deinen messerscharfen Verstand.


Hach, das geht mir jetzt runter wie Öl. :hug:

(Und "Zaunkönigin"....ja, das wär doch mal was :clown: ).


Ist doch angemessen...

Man müsste vielleicht auch nochmal genauer präzisieren, was "Gedanken" sind.


Findest Du? DAS habe ich für mich ganz klar. Es ist das Gebrabbel des Verstandes, wenn die Leinen zu locker sind - und der fokussierte *hüstel* "Schöpfungsstrahl", wenn wir bewusst und absichtlich denken.

Naja, so ganz präzise ist das auch nicht - aber für den Hausgebrauch (und für mich) reicht das erst mal. :clown:

Naja, und ausserdem ist ja die vorrangige Aufgabe der Gedanken, uns in bessere Gefühlszustände zu bringen.


Grandiose Erkenntnis - danke. Bezieht sich aber nur auf die "Gedanken an der Leine". Das heißt, wir KÖNNEN sie bewusst nutzen - tun das aber meistens nicht, sondern lassen sie "wie eine Herde wilder Elefanten" herumtoben.

Die Gedanken sind also vielleicht nur die Schrankenöffner (je besser ich mich fühle, desto eher ereignet sich Manifestation), die Wünsche hingegen - ja - was nun?


Da warte ich nun wirklich auf die Erklärung der Experten. Noch halte ich mich an der Aussage fest, dass es unsere Gedanken sind, mit denen wir erschaffen. Und ja, da empfinde ich einen heftigen Widerspruch zu der Abraham-Aussage über step 1 und 2. (Und gleich prophylaktisch: Ich will damit NICHT die Wahrheit der Abraham-Lehre anzweifeln, sondern bin WIRKLICH daran interessiert, diesen von mir empfundenen Widerspruch auf der Basis der Lehre Abrahams aufzulösen.)

Schlaf schön!
bliss
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Herzi » 31. Okt 2011, 22:31

Summersun hat geschrieben:
Zaungast hat geschrieben:Eigene Gedanken dazu:
Es geht nicht um konkrete Dinge, sondern nur um die Essenz des Wunsches.

Einwand:
Aber DAZU brauche ich ja keine Contrasterfahrung. Denn in einer ganz allgemeinen Weise wissen wir immer schon, was wir wünschen und es ist also immer schon done: Wir wollen glücklich sein, frei sein..., uns wertvoll fühlen, uns geliebt fühlen, wobei Liebe nichts anderes ist als echte Verbundenheit mit der Quelle...



Z.


Wir sind aber Wesen, die konkrete Wünsche haben. Klar, sich glücklich, frei, wertvoll und geliebt zu fühlen, ist natürlich ganz übergeordnet angesiedelt. Aber wir sind aus der Nicht-physischen Welt hierhergekommen, um die Mannigfaltigkeit der Physischen Welt auszukosten und dort Vielfalt zu gebären. (oder so ähnlich....)

Um beim Job-Beispiel zu bleiben:

Wenn jemand feststellt, dass er in seinem Büro-Verwaltungs-Job totunglücklich ist - was will derjenige stattdessen?
Vielleicht blüht er auf in einem handwerklichen Beruf. Vielleicht in einem künstlerischen. Vielleicht ist er der geborene Verkäufer. Das alles sind Ausformungen von Liebe und Wertschätzung.

Aber wir sind eben nicht nur auf dieser ganz allgemeinen Ebene von Liebe und Wertschätzung. Wir leben auf ganz konkreten Ebenen, in denen es für ein glückliches Arbeitsleben einen Unterschied macht, ob wir Handwerker, Verkäufer oder Verwalter sind.

Ich verstehe die Definition von "Essenz" eben nicht ausschließlich super-übergeordnet sondern auch etwas spezieller.

Ich will nicht mehr bei Firma X arbeiten.
Was will ich stattdessen?
Essenz: Ich will eine Arbeit, bei der ich meine Hände und mein handwerkliches Geschick einsetzen kann, weil mich das glücklich und zufrieden macht.

Und um so eine Essenz herauszufinden, ist der Kontrast in Form eines ungeliebte Büro-Jobs notwendig.


Super verständlich, danke.

herzi, die schon lange keine Büokraft mehr sein will, wie es die Mutter vorgeschlagen hat, sondern jetzt...... ratet mal :)

Werde ich und muß ich tun-

Gruß Herzi
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Herzi » 31. Okt 2011, 22:48

falls ihr es nicht errratat, was egal ist, sende ich meine Clips euch zu, demnächst-

gruss, herzi
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 10:11

Ihr Lieben, ich verstehe mich noch nicht als Abraham-Experte, aber wohl als Experte der Zusammenarbeit mit meiner inneren Quelle, die schon paar Jahrzehnte sich entwickelt. Ich will mal so gut ich kann erläutern:

Unsere Gedanken kommen ja nicht vom Gehirn, sondern sind von der Gesamtschwingung, die dem Law of Attraction unterliegt, abhängig.

Welche Gedanken sind uns im Vortex zugänglich? Welche ausserhalb? Wir haben ja auf jeder Stufe der EGS nur zu bestimmten Gedanken Zugang.

Im Vortex sind wir „who you really are“ unsere göttliche Seele, diese Kern-Essenz unserer Göttlichkeit. Dort sind alle Möglichkeits-Wellen, alle möglichen Potentiale. Sie aktualisieren sich oder man könnte auch sagen lokalisieren sich im Gehirn (der Vortex ist ja nicht-lokal, also nicht örtlich festgelegt) als Raum-Zeit-Ereignisse, oder biologisch gesprochen als Synapsische Feuerwerke zwischen den Neuronen. Die Gedanken sind dann lokalisiert im Gehirn, existieren als Möglichkeitswellen in diesem transzendentalen Nicht-Ort Vortex. Und dieser transzendentale Ort ist unsere eigene Seele, unser essentielles Kern-Bewusstsein von dem oder der, die wir wirklich sind. Dieser nicht-lokale Ort, dieser Vortex-Ort ist ja der Ort, der nicht sterben kann, weil er in der Zeit-Raum-Realität nicht existiert.
Dieser Nicht-Ort ist das wahre „who you really are“, ohne Anfang ohne Ende. Daher kommen die Vortex-Gedanken, der Ort der Intuition, der Imagination, Inspiration, Kreativität, von diesem Ort aus ist Wahl möglich. Von den anderen Orten auf der EGS aus ist nicht wirklich Wahl möglich, nur was Abraham bezeichnen als „Manifestation bei Default“, das ist der Nicht-Vortex Ort unserer nicht bereinigten Schwingungen, die sehr gemischt dann anziehen, so wie Loa, das hier im Forum schon oft so gut erklärt hat.

Es ist möglich, dass das hier einen Schritt weiter hilft.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 10:27

Meiner Erfahrung nach habe ich 9 Sinne, 5 für die physische Realität, um Contrast in das, was ich liebe zu wandeln durch Fokus auf das, was ich will. Und 4 Sinne für die Virtuelle Realität im Vortex, wobei es bei mir so war, dass das von Geburt an so war und ich vielmehr lernen musste, die verschiedenen Ebenen und die verschiedenen Sinne zuzuordnen - damit ich überhaupt kommunikationsfähig werde mit den anderen Menschen, die 5 oder 6 Sinne kennen.
Mit anderen Worten die 4 Sinne der nicht-physischen Realität, die erschaffen natürlich auch, sehr gut sogar, wie wir an Abraham immer sehen oder auch bei anderen nicht-physischen Manifestationen von Infinite Intelligence.
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 10:37

Liebe Bliss,

ich sehe den Widerspruch, den Du empfindest nicht. Gehe aber jetzt nochmals diesen 3stufigen Schöpfungsprozess in Ruhe durch.

Im Moment sehe ich es so, ja Allowing genügt, also Schritt Drei, unter Berücksichtigung von oben Gesagtem und unter Berücksichtigung, dass Du auch vom Vortex aus fokussierst, um zu erschaffen. Der Fokus erschafft immer, innerhalb und ausserhalb des Vortex.

Allowing heisst ja nicht, die Sachen einfach laufen zu lassen, das schreibst Du ja auch, sondern DICH zuzulassen, eben die Kernessenz Deiner Göttlichkeit und dann treffen lauter gute Gelegenheiten Deine Bereitschaft sie zu ergreifen, weil Du bereit bist dafür, mit anderen Worten Synchronizität, Ideen, Inspiration, Co-Kreatoren, alles fliesst auf DICH zu, aber nur auf die, die Du wirklich bist im Vortex, sonst gibt es die Manifestations by Default.

Ich gehe das jetzt innerlich alles nochmals durch anhand eigener Beispiele und melde mich nochmals.

Bis dann, lieben Gruss
Kia
Zuletzt geändert von Kia am 1. Nov 2011, 10:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 10:41

Liebe Zaunkönigin,

in meinem Wunsch Bliss zu unterstützen, bin ich ein klein wenig ins OFF gekommen mit Deinem Thread-Thema, ich schaue mal, ob weitere Erörterungen hier überhaupt reinpassen. :oops: oder wo sonst...

Herzlich :hug:
Kia

Bin erfreut, Du bist wieder da liebe Philosophin :loveshower:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 11:46

Das Weitere passt hier nicht so recht... ich gehe mal schauen, wo - und sonst eben neuer Thread.
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 13:56

Meine Gedanken sind jetzt in einen neuen Thread geflossen

hier

Und für das Contrast - Thema habe ich noch dieses Teaching hier gefunden




Much Fun to all of you :gvibes:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 1. Nov 2011, 14:00

Och, und das hier ist so schön


ist halt mit Musik, doch der Text im You-Tube-Video - ist eindrücklich. Die Bilder sind Geschmacksache, nun ja, eben Contrast wie immer...
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Zaungast » 2. Nov 2011, 11:11

Hallo zusammen

Ich antworte jetzt einfach nochmal Stück für Stück - aber mölichst nicht allzu umfangreich :clown:

glückskind hat geschrieben:Aber ist es nicht so, dass wenn wir erfahren, was wir NICHT wollen, wir erst formulieren können, WAS wir wollen und spüren, was wir uns wünschen und uns so entsprechend ausrichten können


Ja, das war ja irgendwie meine Frage. Und seit ich sie gestellt habe, trage ich sie mit mir spazieren, kucke mir Beispiele an und mache Entdeckungen. Z.B habe ich festgestellt, dass es vielleicht doch so ist, dass uns die Contrasterfahrung "etwas sagen will" - wie Bliss mal meinte.
Denn manchmal zeigt uns die Wahrnehmung von Conrast überhaupt erst an, dass wir schon in einer neuen Ausrichtung befindlich sind.
Z.B. wohnen wir in einer sehr schönen, aber etwas dunklen Wohnung, was mich zumeist nicht gestört hat. Gestern habe ich diese Dunkelheit plötzlich als wirklichen Contrast erfahren und der damit verbundene Wunsch ist natürlich glasklar.


glückskind hat geschrieben: Zaungast hat geschrieben:Ist also das "bewusste" Nicht-Wissen noch eine Art von Widerstand?


Nicht Widerstand selbst, sondern ein Zeichen von Widerstand, von non-allowing dessen/deren, die du wirklich bist.

Summersun hat geschrieben:"Was will ich stattdessen?"


Ja, aber das ist wieder genau der Punkt. Manchmal gibts darauf erstmal keine Antwort.
Allerdings habe ich bemerkt, dass gerade für mich in meiner Situation das wirklich nicht mehr relevant ist :oops:
Das darin Rumwühlen war auch so ein bisschen ein Ablenkungsmanöver.

Mich sprang dann in einem anderen thread von loa ein Satz an: "Hab Deine Absicht klar."
Ja, genau, mehr braucht es nicht, und - eigentlich- ist es ziemlich egal, ob Wünsche jetzt echte Gedanken sind oder was auch immer 8-) :mrgreen: :oops: :genau:


zimtstern hat geschrieben:Hat man eine klare Vision von seinem Wunsch, dann kann der Contrast ein Sprungbrett (Abe sprechen vom bouncing off place) direkt in den Vortex sein. Das wäre so zu sagen der ideale Kontrast :gvibes:


So ist es.
Und zu Kia Beiträgen:

Liebe Kia,
erstmal ein ganz herzliches Hallo zurück :lieb: :hug:
Und zu allem anderen - ich habe es , wie immer, sehr gerne gelesen. Und mein Wunsch, Zusammenhänge zu verstehen (das heisst, so zu verbinden, dass sich für mich keine Widersprüche mehr ergeben) ist ungebrochen.
Aber: Momentan steht für mich etwas anderes auf dem Plan.
Bündelung des Schöpfungsstrahl, Verhätschelung meiner selbst und loslassen von Druck und Anspannung, von Grimm-Schwingungen :clown: - und Austausch durch Schmetterlings- und Herzchenschwingungen :clown:

Daher kommen - erstmal- keine weiteren Wer-wie-was-warum-Fragen mehr.
Ich freu mich, hier zu sein!

:danke:

noch Z.
Zaungast
 

Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 2. Nov 2011, 11:54

Zaungast hat geschrieben:Aber: Momentan steht für mich etwas anderes auf dem Plan.
Bündelung des Schöpfungsstrahl, Verhätschelung meiner selbst und loslassen von Druck und Anspannung, von Grimm-Schwingungen - und Austausch durch Schmetterlings- und Herzchenschwingungen

Daher kommen - erstmal- keine weiteren Wer-wie-was-warum-Fragen mehr.
Ich freu mich, hier zu sein!


Und mich freut das auch - und Deine Well-Being Intentions finde ich Spitze, ich bin da auch immer wieder dran.
5 Prozent Arbeit mit Well-Being, 95 Prozent Well-Being Fühlen ganz pur, das scheint mir im Moment die richtige Dosis.

Ich freue mich über Dein Hier-Sein viel mehr als ich grad zu Dir rüber bringen kann. Nur eins, bin hier an der Uni öfter mal in Philosophie-Seminare rein gelaufen (hier ist alles so klein) die Abteilung ist neu und habe immer mal wieder an Dich gedacht. Doch der wissenschaftliche Zugang zu Gefühlen und Schwingung ist schon recht anders als Abraham Teachings - sehr abstrakt eben. Doch ich verstehe Dich jetzt natürlich viel besser :loveshower: :bussi:

Herzlich
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon zimtstern » 7. Nov 2011, 02:31

Ich habe in den letzten Tagen viel über Contrast-Erlebnisse nachgedacht, wir wissen ja dass sich Contrast nicht vermeiden lässt und dass wir ihn auch gar nicht vermeiden wollen, aber bei mir war das lange nur reine Theorie, so richtig anfreunden wollte ich mich damit nicht.

Bis vor ein paar Tagen, als mir erst mals so richtig bewußt wurde dass es ja sooo viele Situationen gibt in denen wir wählen bzw. nicht mal bewußt wählen sondern einfach nur Präferenzen haben, und wir uns nach diesen Präferenzen richten ohne dass uns das groß bewußt ist.

Wenn ich zB. abends vor dem einschlafen gemütlich und entspannt im Bett liege, dann drehe ich mich mal auf die eine, mal auf die andere Seite, ohne dass es mir groß auffällt. Aber im Grunde ist das schon Contrast.
Das liegen auf einer Stelle wird langsam unangenehm, also folge ich dem Impuls/Wunsch mich umzulagern.
Ganz einfach.
Erst wenn ich dem Impuls nicht folge, verstärkt sich der Contrast, es wird dann immer unangenehmer so zu liegen, mein Wunsch mich anders hinzulegen immer größer.
An diesem Punkt würden wir der Situation vielleicht tatsächlich das Etikett "Contrast" verpassen, aber eigentlich war es auch schon vorher einer. Nur ist er in der Variante in der ich dem Impuls ohne zu zögern gefolgt bin ganz leise und schmerzlos verlaufen.

Wenn wir also im Alltag Contrast intensiv spüren, dann ist der anfänglich leise Wunsch meist schon fortgeschritten.
Das kann in manchen Situationen sehr schnell gehen, manchmal zieht sich das aber auch über einen längeren Zeitraum.

Ich finde es interessant mich zu fragen, "wann hat dieser Contrast eigentlich begonnen?" Das kann Aufschluss darüber geben wogegen wir eigentlich Widerstand hegen.
(Widerstand = Impuls/Wunsch nicht nachgehen/Source-Verbindung unterdrücken)
Genauer wäre die Frage eigentlich "seit wann fühle ich mich so?", oft haben wir uns schon lange bevor bestimmte "Konsequenzen" wie körperliche Veränderungen stattgefunden haben, in dieser Weise gefühlt.
Hier wird die körperliche Veränderung dann auch zu einem Detail, das gar nicht mehr im Mittelpunkt steht. Der Contrast hat meist schon eine Weile vorher begonnen.
Irgendwann ist man einem einfachen Impuls nicht einfach gefolgt und der Contrast wurde logischerweise immer größer.

Häufig halten wir sicher die störenden Details für die eigentlichen Contraste, weil uns dadurch der Contrast (aber möglicherweise auch der Wunsch) zum ersten mal bewußt wird. Dabei sind sie eigentlich nur Teil eines größeren Contrastes.

Hier kann wahrscheinlich auch die Generalisierungsmethode helfen, weg vom Detail zu kommen und später, wenn wir dadurch etwas Abstand gewonnen haben, stoßen wir vielleicht auf das größere Contrast-Thema.

Aber generell reicht es natürlich auch, einfach ab jetzt, ganz genau auf seine Impulse und Gefühle zu achten.


Hmm, ich wollte das einfach mal niederschreiben, es bringt mir immer so viel Klarheit, viel mehr als wenn ich das nur für mich in Word tue (wahrscheinlich bin ich dann nicht genau genug),
vielleicht kann ja jemand grade etwas mit den Gedanken anfangen,

ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon lawofattraction » 7. Nov 2011, 08:58




Hallo Zimtstern,

genau das ist es ja, was wir lernen wollen - so bewusst zu sein, dass wir das Verändern der Emotionen in eine negative Richtung viel früher erkennen und den Fokus verändern können. Das ist bewusste Realitätsgestaltung, ist bewusstes Leben.

In dem Stamford-Workshop vom September 2011 wird darüber ausführlich gesprochen. Dass wir gelernt haben, unseren Gefühlen und Emotionen keine Aufmerksamkeit zu schenken bzw. sie einfach zu ignorieren. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie oft in einem negativen Gefühlszustand sind, er hat sich zu etwas ganz "Normalem" entwickelt. Und mit der Zeit bildet sich so etwas wie eine Gefühls-Hornhaut, wo bei bewusster Aufmerksamkeit eine dicke schmerzende Blase entstanden wäre, die uns beizeiten darauf hingewiesen hätte, dass der Schuh scheuert. Wir sind dann für die ersten subtilen Anzeichen gar nicht mehr empfänglich.

zimtstern hat geschrieben:Häufig halten wir sicher die störenden Details für die eigentlichen Contraste, weil uns dadurch der Contrast (aber möglicherweise auch der Wunsch) zum ersten mal bewußt wird. Dabei sind sie eigentlich nur Teil eines größeren Contrastes.


Contrast ist Contrast, egal ob klein oder gross. Auch ein Detail, was stört, ist Contrast. Wenn Du das Detail erkennen kannst, wird sich das gar nicht in einen dicken Contrast entwickeln.

zimtstern hat geschrieben:Ich finde es interessant mich zu fragen, "wann hat dieser Contrast eigentlich begonnen?" Das kann Aufschluss darüber geben wogegen wir eigentlich Widerstand hegen.


Ich tue das so nicht. Weil mein Widerstand im Jetzt besteht und für mich wichtig ist, was ich heute an Widerstand aufbaue, nicht was mein Widerstand war, als der Contrast entstanden ist. Das kann heute etwas ganz anderes sein, und nur das ist für mich ein brauchbarer Hinweis.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon zimtstern » 7. Nov 2011, 22:22

lawofattraction hat geschrieben:

zimtstern hat geschrieben:Ich finde es interessant mich zu fragen, "wann hat dieser Contrast eigentlich begonnen?" Das kann Aufschluss darüber geben wogegen wir eigentlich Widerstand hegen.


Ich tue das so nicht. Weil mein Widerstand im Jetzt besteht und für mich wichtig ist, was ich heute an Widerstand aufbaue, nicht was mein Widerstand war, als der Contrast entstanden ist. Das kann heute etwas ganz anderes sein, und nur das ist für mich ein brauchbarer Hinweis.


Das ist interessant,
ich habe mir das ungefähr so vorgestellt (um bei dem Schuh-Blasen-Beispiel zu bleiben),
erst ist der Schuh nur ein wenig eng, er passt eigentlich nicht richtig (1.Contrast-Anzeichen),
beim ersten längeren tragen fängt er an zu scheuern (2.Contrast),
am Ende des Tages hat man eine Blase (3.Contrast)
bei weiterem ignorieren dann dicke Hornhaut (4.Contrast),
dann trägt man ihn eine Weile weiter und merkt vielleicht gar nicht dass sich bereits Knorpel- und Gelenke verformen/"anpassen", und am Ende bekommt man durch das tragen der nicht passenden Schuhe dann vielleicht sogar Hüft- und Rückenschmerzen. (Contrast Nr. xy).

Nun könnte mir der Anfang des Contrastes einen Hinweis auf den ersten Widerstand geben, auf den ich durch die Rückenprobleme vielleicht gar nicht kommen würde.

So dachte ich mir das... aber letztendlich ist das Thema hinter dem "ich ziehe einen Schuh an der mir nicht passt und ignoriere jeden Schmerz", wahrscheinlich das selbe wie hinter den Rückenschmerzen... weshlab mir auch die Rückenschmerzen Aufschluss darüber geben könnten, und mein Gefühl zeigt sowieso von jedem Standpunkt aus in die richtige Richtung.

Ich bin scheinbar einfach noch sehr in diesem Denken, dass man Probleme löst in dem man möglichst tief gräbt und sich das Fundstück dann von möglichst allen Seiten aus betrachtet, verhaftet... Das habe ich über Jahre so gemacht.
Ich muss auch hier noch lernen auf mein Gefühl zu achten... immer diese Ausnahmen :roll:
(aber auch hier besser keine Ausnahme :lol: )

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Wunschentwicklung durch Contrast

Beitragvon Kia » 8. Nov 2011, 08:57

Liebe Zimtstern, Ihr Lieben alle, :danke: Loa,

ich verstehe Dich da so gut, weil ich ähnlich dachte wie Du, je tiefer ich grabe ... umso schlauer werde ich über mich oder andere. Und kann dann (Absicht war: kontrollieren wollen, was ja nicht funktioniert) aufpassen, dass das Alte Muster sich nicht wiederholt, d.h. etwas Leidvolles nicht nochmals passiert, aber das hielt den Fokus auf dem, was nicht passieren soll. Und jeder Contrast war für mich Hinweis, dass ich nicht gut genug aufgepasst hatte. Ich nannte das nicht Contrast, sondern Widersinniges des Lebens. Und fragte: Wieso? Eine Frage, die im nachhinein ja sehr ungünstig ist, weil sie das *Schlimme* noch ausdehnt.

Ich finde so wie Loa beschreibt, ist es viel einfacher, da ich immer nur das Wohlgefühl im Jetzt-Moment zulasse und die Ausdehnung, in die verbesserte Version freudig erwarte. Und der Fokus liegt auf dem Wohlbefinden und dem Werden, was kommt, und dieses mir eingestehen, dass sowieso alles immer sich verändert und in Bewegung ist, in die Ausdehnung hinein, das hat mir geholfen, aufzuhören mit diesem „aufpassen“. Ich brauche nur jeden Moment das best mögliche Gefühl, den mir best möglichen Gedanken zuzulassen, für diesen Moment.

Ich weiß: beides kann ich nicht haben, ich kann nicht Vergangenheit und Zukunft im Auge behalten wollen (deduktische Rückschlüsse schließen und Interpretationen in die Zukunft projizieren) und gleichzeitig dieses Vortex-Feeling von hingebungsvollen Vertrauen in den Augenblick, der den nächsten guten Augenblick sowieso hervor bringt, wenn ich das immer wieder zulasse.

Dieses Aufgeben des linearen Denkens war für mich das Schwierigste überhaupt (und ist es manchmal noch), doch allein zu wissen, dass es diese andere Variante gibt, in der die Quelle in mir übernimmt, und mein Job das Vertrauen ist in ihre bedingungslose Liebe, also dieses Wissen, allein das ist schon so erleichternd.

Ob ich es im Einzelfall so zulassen kann, ist sekundär. Ich tadele mich nicht mehr für diese Sachen, das Alte läuft halt noch ein bisschen, bis es ausgelaufen ist, weil mein Fokus der Aufmerksamkeit nicht mehr dort ist. Ich gebe keine frische Energie da hinein.

Im Prinzip braucht es wirklich nur „Allowing Wellbeing“. Und Du weißt ja, hast mir das in dem anderen Thread so gut erklärt, wenn ich in diesem Allowing Wellbeing drin bin, alles, was ich von dort fokussiere, das ist.

Liebe Grüsse

Kia
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